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___________________________________________________________________________ 17. September 2021 Landeshauptstadt Düsseldorf führt 2G-Regel für eigene, städtische Veranstaltungen ab 1. Oktober ein Die Landeshauptstadt Düsseldorf führt für ihre eigenen Veranstaltungen, zu denen sie als Veranstalter einlädt, zum 1. Oktober 2021 die 2G-Regel ein, wonach dann nur noch Erwachsene Zugang haben, die geimpft oder genesen sind. Zudem wird beabsichtigt, die 2G-Regelung ab 1. November 2021 auch auf kulturelle Einrichtungen der Stadt auszuweiten. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Laut Einschätzung der Experten und auch in der Runde der Kliniken geht man von einem starken Anstieg der Infektionen im Herbst und Winter aus. Die gilt es zu vermeiden. Der größtmögliche Schutz für uns alle kann nur erreicht werden, wenn wir auf die 2G-Regel setzen, wie es andere Bundesländer bereits tun, und wir würden uns freuen, wenn andere unserem Beispiel folgen würden." Krisenstabsleiter und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Durch unsere dezentralen und mobilen Impfangebote gibt es - ausgenommen medizinische Gründe - keinen Grund mehr, sich nicht gegen das Corona-Virus impfen zu lassen. Insbesondere wenn man bedenkt, dass der weit überwiegende Anteil der registrierten Neu-Infizierten keinen oder keinen vollständigen Impfschutz hat." Für Gremiensitzungen gilt weiterhin die 3G-Regel. ___________________________________________________________________________ 17. September 2021 Grundschule an der Heerstraße wird Gemeinschaftsgrundschule Jährlich 87 zusätzliche Grundschul- und OGS-Plätze im Stadtteil Oberbilk/Bestimmungsverfahren zeigt klares Votum Oberbilk bekommt eine Gemeinschaftsgrundschule - das ergab eine Befragung der Bürgerinnen und Bürger für die neue, dreizügige Grundschule an der Heerstraße 18/18a. Damit entstehen ab dem Schuljahr 2022/23 bis zu 87 zusätzliche Grundschulplätze jährlich. Die Grundschule, an deren Standort sich bisher ein Berufskolleg befand, wird in den neuen räumlichen Kapazitäten jedes Jahr drei Klassen mit bis zu 29 Schülerinnen und Schülern aufnehmen können - für jedes aufgenommene Kind wird auch ein OGS-Platz zur Verfügung stehen. Der Standort punktet außerdem mit einer neuen Dreifachsporthalle, die dem Schulsport eine ganz besondere Bedeutung im Alltag der GGS Heerstraße verschaffen wird. Bildung hat einen hohen Stellenwert für die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer: In der nach Schulgesetz durchzuführenden Befragung wurden über 2.300 Stimmen abgegeben. Jeweils rund zehn Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmten für eine "Katholische Bekenntnisgrundschule", eine "Evangelische Bekenntnisgrundschule" oder eine "Weltanschauungsschule". Die absolute Mehrheit der Wählenden entschieden sich aber für die "Gemeinschaftsgrundschule" und legt damit die Schulart der zukünftigen Grundschule an der Heerstraße fest - die Genehmigung zu der Gründung der Grundschule Heerstraße liegt bereits bei der Bezirksregierung zur Bewilligung vor. Anmeldeverfahren zum Schuljahr 2022/23 Das Anmeldeverfahren für die neue Gemeinschaftsgrundschule Heerstraße wird analog zu den Anmeldeterminen aller anderen Grundschulen von Dienstag, 5. Oktober, bis Donnerstag, 7. Oktober, durchgeführt. Die Anmeldung ist nach telefonischer Terminvereinbarung unter 0211-153916 direkt vor Ort möglich. Interessierte Erziehungsberechtigte und zukünftige Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, vorab den aktuellen, bereits weit fortgeschrittenen Stand der Baustelle am Samstag, 18. September, 12 bis 15 Uhr, anzuschauen. ___________________________________________________________________________ 17. September 2021 411.022 Wahlberechtigte für die Wahl zum Deutschen Bundestag 315 Wahlräume am Sonntag, 26. September, von 8 bis 18 Uhr geöffnet Mehr als 411.000 Bürgerinnen und Bürger sind in diesem Jahr aufgerufen, bei der Bundestagswahl ihre Stimme abzugeben. Viele nutzen dazu die Briefwahl. Das Amt für Statistik und Wahlen hat bereits mehr Briefwahlanträge bearbeitet als jemals zuvor. Bis Donnerstag, 16. September, waren es knapp 170.000, im Vergleich dazu bei der Kommunalwahl 2017 insgesamt nur 110.758. Über 110.000 rote Wahlbriefe sind inzwischen auch wieder zurückgekommen. "Der Wunsch, per Briefwahl abzustimmen, ist so hoch wie nie. Wir hatten einen Zuwachs erwartet und sind daher nicht überrascht und gut vorbereitet", sagt der zuständige Beigeordnete Christian Zaum. Durch das immense Briefwahlaufkommen haben sich sowohl die Postlaufzeiten für die Zusendung der Briefwahlunterlagen als auch die für die Rücksendung der roten Wahlbriefe verlängert. Daher weist das Amt auf folgende Punkte hin: • Falls die beantragten Briefwahlunterlagen nicht mehr rechtzeitig bei den Wahlberechtigten ankommen, muss unbedingt vor dem Wahlwochenende Kontakt mit dem Amt für Statistik und Wahlen aufgenommen werden. • Im Wahlraum kann in einem solchen Fall nicht gewählt werden. Die Wahlbenachrichtigung ist kein Ersatz für einen nicht erhaltenen Wahlschein. • Nicht erhaltene Briefwahlunterlagen können ausschließlich gegen schriftliche Erklärung und nur durch das Amt für Statistik und Wahlen bis einschließlich Samstag, 25. September 2021, 12 Uhr, ersetzt werden. • Das Amt für Statistik und Wahlen empfiehlt, ab Montag, 20. September, für die Beantragung der Briefwahl persönlich zur Brinckmannstraße 5 zu kommen. Die Beantragung online oder per Mail/Anschreiben sollte ab der kommenden Woche möglichst nur in Notfällen vorgenommen werden. • Ebenso wird empfohlen, die roten Wahlbriefe mit den ausgefüllten Stimmzetteln ab der kommenden Woche möglichst im Amt für Statistik und Wahlen, in den Bürgerbüros und den Bezirksverwaltungsstellen abzugeben beziehungsweise in den dortigen Briefkasten zu werfen. Die Briefkästen der Bürgerbüros und Bezirksverwaltungsstellen werden auch am Wahlwochenende noch mehrmals geleert. • Alle roten Wahlbriefe müssen am Wahltag bis spätestens 18 Uhr beim Amt für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, eingegangen sein; später eingehende Wahlbriefe werden bei der Wahl nicht berücksichtigt. Möglichkeiten zur Direktwahl Für alle Dienstleistungen rund um die Bundestagswahl hat das Amt für Statistik und Wahlen in der kommenden Woche Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, am Donnerstag, 23. September, und am Freitag, 24. September, von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Am Samstag, 18. September, in der Zeit von 9 bis 13 Uhr besteht zusätzlich die Möglichkeit, die Briefwahl im Rathaus, Marktplatz 1, zu beantragen beziehungsweise direkt vor Ort zu wählen. Wahlsonntag am 26. September Die 315 Wahlräume im Stadtgebiet sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Erstmals wird die Auszählung der Briefwahl mit rund 1.000 Wahlhelfenden in der Messehalle 8b stattfinden. Dort wird am Sonntag die Auszählung wie in den Wahlräumen um 18 Uhr beginnen. Das Amt für Statistik und Wahlen weist darauf hin, dass - sofern keine Briefwahl beantragt wurde - am Wahlsonntag auch ohne Wahlbenachrichtigung im Wahlraum gewählt werden kann. Hierzu ist unbedingt der Personalausweis oder Reisepass mitzubringen. Der Wahlraum kann im Internet mit dem Wahlraumfinder auf www.duesseldorf.de oder telefonisch beim Amt für Statistik und Wahlen erfragt werden. Gemäß der aktuellen Coronaschutzverordnung besteht in allen Wahlräumen für die Wahlberechtigten Maskenpflicht. Außerdem ist der Mindestabstand von eineinhalb Metern einzuhalten. Bringen Sie, wenn möglich, einen eigenen Kugelschreiber mit, um das Infektionsrisiko weiter zu minimieren. Selbstverständlich liegen auch desinfizierte Kugelschreiber zur Abstimmung bereit. Das Amt für Statistik und Wahlen bittet darum, die Arbeit der Wahlvorstände zu unterstützen, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und den Anweisungen der Wahlhelfenden vor Ort Folge zu leisten. Die Telefonhotline des Amtes für Statistik und Wahlen ist unter der Rufnummer 0211-8993368 zu den vorgenannten Öffnungszeiten zusätzlich am Samstag, 25. September, von 8 bis 12 Uhr und am Wahlsonntag während der Öffnungszeiten der Wahlräume von 8 bis 18 Uhr zu erreichen. ___________________________________________________________________________ 17. September 2021 Dialogverfahren zur Zukunft der Kö Sie ist eines der Aushängeschilder Düsseldorfs und als Shoppingmeile international beliebt: Die Königsallee. Liebevoll "Kö" genannt, präsentiert sie sich seit vielen Jahren als exklusives Einkaufsparadies auf der Ostseite und als Firmensitz großer Bankenhäuser auf der Westseite, verbunden durch den denkmalgeschützten Kö-Graben und die weitläufigen flankierenden öffentlichen Räume. Aber die Prachtmeile befindet sich im Wandel - und so stellt sich die Frage: Was passiert jetzt alles an der Kö? Wie sieht sie morgen oder in 20 Jahren aus? Mit dem Dialogverfahren "Zukunft der Kö" und einer öffentlichen digitalen Auftaktveranstaltung am Dienstag, 28. September, von 18 bis 21 Uhr lädt die Landeshauptstadt Düsseldorf die Anlieger der Kö sowie alle Interessierten ein, diese Frage zu ergründen und sich mit dem Wandel der Banken- und Einkaufsmeile kritisch auseinanderzusetzen. Die Anregungen und Erkenntnisse aus der Auftaktveranstaltung dienen im Anschluss als Grundlage für den intensiven Austausch mit Eigentümervertretern, Interessensgruppen, Verbänden, Politik und Investoren. Für den 5. Oktober sind Workshops zu unterschiedlichen Themenfeldern geplant. Hierzu sind Teilnahmebewerbungen aus der Bürgerschaft ausdrücklich erwünscht. Ziel des Dialogverfahrens ist es, Leitlinien sowie Handlungsempfehlungen zur Gestaltung der "Kö von Morgen" zu erarbeiten und anstehende Projekte zu reflektieren. Ergebnisse und Erkenntnisse oder auch Fragen, die weiterbearbeitet werden müssen, sollen in einer weiteren digitalen Veranstaltung Anfang November öffentlich vorgestellt werden. Die Öffentlichkeit hat dann erneut die Möglichkeit, sich zu den geplanten Leitlinien und Handlungsempfehlungen zu äußern und Anregungen in den Prozess einzubringen. Abschließend werden die Ergebnisse der Politik zur Beschlussfassung vorgelegt und werden handlungsleitend für Projekte und Maßnahmen. "Ein Wandel der Königsallee hat mit den Verkäufen und Neuausrichtungen der Immobilienkomplexe und einer veränderten Einkaufslandschaft bereits eingesetzt und wird sich in der Post-Corona-Zeit unterem anderem durch verändertes Einkaufs- und Mobilitätsverhalten fortsetzen. Daher müssen wir diese Entwicklung analysieren und die Kö im Dialog und durch Leitlinien aktiv und steuernd in eine Zukunftsfähigkeit begleiten - und dies gemeinsam. Dies ist eine Herausforderung, die wir gerne zusammen mit Eigentümern, Projektentwicklern, Interessenverbänden und der Öffentlichkeit angehen möchten", fasst Planungsdezernentin Cornelia Zuschke die Ziele des Dialogverfahrens zusammen. Weitere Informationen zum Verfahren und zur Bewerbung als Bürgervertreter werden in Kürze auf der Homepage der Landeshauptstadt Düsseldorf und einer - aktuell noch im Aufbau befindlichen - Projekt- Webseite veröffentlicht. ___________________________________________________________________________ 17. September 2021 Erfolgreiche OSD-Kontrolle auf Baustelle Zwölf Menschen, die über keine Arbeitserlaubnis für Deutschland verfügten, ertappt Gleich zwölf Menschen, die keine Arbeitserlaubnis für Deutschland hatten, haben Außendienstkräfte des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) am Donnerstagmorgen, 16. September, auf einer Baustelle im Norden der Landeshauptstadt ermittelt. Die OSD-Mitarbeiter hatten zuvor beobachtet, wie diese in Arbeitskleidung, also mit Helm, Arbeitshosen und -schuhen ausgestattet, auf der Baustelle Wasser- und Abwasserleitungen verlegten. Die Arbeiter, die von drei verschiedenen Firmen beschäftigt wurden, verrichteten Tätigkeiten, die sonst von einem Heizungs- und Installateurbetrieb ausgeführt hätten werden müssen. Eine Rücksprache mit der Handwerkskammer zu Düsseldorf ergab jedoch, dass keine der drei genannten Firmen in die Handwerksrolle A eingetragen war oder eine Ausnahmebewilligung besaß. Aufgrund dieser Verstöße der Firmen gegen das Schwarzarbeitsgesetz wurde eine Sicherheitsleistung von 10.000 Euro angeordnet und zu deren Durchsetzung ein Firmenwagen sichergestellt. Bei Fortführung der Kontrolle ergab sich darüber hinaus, dass keiner der zwölf dort Arbeitenden aus dem Nicht-EU-Ausland eine Arbeiterlaubnis für Deutschland besaß. Die Außendienstkräfte zogen daher die Polizei hinzu und übergaben die Betroffenen an die Beamten. ___________________________________________________________________________ 17. September 2021 Künstlerwände im Stadtgebiet machen Jubiläum der Städtepartnerschaft Düsseldorf-Palermo sichtbar Zehn Werke von Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt Kunstwerke Düsseldorfer und Palermitanischer Künstlerinnen und Künstler werden ab Montag, 20. September, für zwei Wochen auf großformatigen Plakatwänden im Düsseldorfer Innenstadtgebiet zu sehen sein. Die Kunstwerke machen auf die seit fünf Jahren bestehende Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und Palermo aufmerksam. Größere Festlichkeiten zum Jubiläum konnten in diesem Jahr nicht stattfinden, sollen aber 2022 nachgeholt werden; das Jubiläum soll durch die Aktion öffentlich sichtbar werden. Die freundschaftliche Verbindung beider Städte ist seit der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags im Jahr 2016 stark vom kulturell-künstlerischen Austausch geprägt. Das Kulturamt der Stadt Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Büro für Internationale und Europäische Angelegenheiten und der Verein Düsseldorf-Palermo haben daher eine Ausschreibung in beiden Städten durchgeführt. Künstlerinnen und Künstler wurden eingeladen, ihre Werke, die im Kontext der Städtepartnerschaft entstanden oder inspiriert worden sind, einzureichen. Aus einer Vielzahl von Einsendungen wurden zehn Werke ausgewählt, die nun im Stadtgebiet zu sehen sein werden. Alle Werke sowie dazugehörige Hintergrundinformationen sind außerdem auf der Website www.duesseldorf.de/duspmo einzusehen. ___________________________________________________________________________ 16. September 2021 Künstler Bert Gerresheim schenkt dem Stadtmusem einen Werkblock mit 399 Exponaten Der bekannte Düsseldorfer Künstler Bert Gerresheim, der vor allem im öffentlichen Raum mit seinen Plastiken vertreten ist, schenkt dem Stadtmuseum Düsseldorf und damit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt einen bedeutenden Werkblock: Die großzügige Schenkung umfasst die 399 Exponate der Sonderausstellung "Bert Gerresheim. Geschichten", die anlässlich seines 85. Geburtstags im Stadtmuseum vom 9. Oktober 2020 bis zum 25. Juli 2021 präsentiert wurde und zugleich die erste Retrospektive des Künstlers darstellte. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Bert Gerresheims langer Schaffensweg als Künstler verweist auf eine eindrucksvolle Karriere, welche von großer Bedeutung für die Landeshauptstadt Düsseldorf und der umliegenden Region ist. Mit zahlreichen Werken im Stadtbild hat er den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern viele sinnstiftende Denkmäler bereitet. Als Träger des Jan-Wellem-Rings hat ihn die Stadt zurecht geehrt. Dass wir über diese großzügige Schenkung an das Stadtmuseum einen solchen Schatz an Exponaten von Gerresheim bewahren dürfen, ehrt uns sehr. Dafür danke ich herzlich." Die erfolgreiche Sonderausstellung enthielt einen Gesamtüberblick über das plastische und zeichnerische Werk des Künstlers. Das Spektrum der Arbeiten reichte von der frühesten existierenden Zeichnung, die der Künstler im Alter von 15 Jahren geschaffen hat, bis zu aktuellen Plastiken zum Komplex Johanna Ey. Es sind 172 Plastiken (Bronze, Gips, Wachs) und 227 Arbeiten auf Papier (Zeichnungen, Druckgrafik, Mischtechniken). Mit der Schenkung erhält das Stadtmuseum den einzigen retrospektiven Werkblock des Künstlers und kann somit als Anlaufstelle für die Forschung zum Düsseldorfer Bildhauer und Zeichner genutzt werden. Zu Bert Gerresheim Der Künstler Bert Gerresheim ist am 8. Oktober 1935 in Düsseldorf geboren. Er studierte von 1956 bis 1960 an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Otto Pankok. Ab 1960 studierte er Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik an der Universität zu Köln. 1963 schloss er dort mit Staatsexamen für das künstlerische Lehramt ab. Bert Gerresheim ist Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler und des weltlichen Franziskanerordens. Er ist Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen und des Jan Wellem Rings der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Jan-Wellem-Ring wird Personen verliehen, die sich besonders auf politischem, wirtschaftlichem, sozialem, kulturellem, heimatstädtischem oder sportlichem Gebiet engagieren. ___________________________________________________________________________ 16. September 2021 Angélique Tracik wird neue Leiterin des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf Angélique Tracik wurde vom Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf im Einvernehmen mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung am 16. September zur neuen Leiterin des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf bestellt. Sie tritt damit die Nachfolge von Marianne Schirge an. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Ich freue mich, dass wir aus einem hoch qualifizierten Bewerberfeld Frau Tracik gewinnen konnten. Frau Tracik bringt alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Leitung des Kulturamtes mit. Sie zeichnet sich durch umfangreiche Erfahrungen in der Kultur, der Verwaltung und der freien Wirtschaft aus. Ihre offene kommunikative Art wird im Kulturentwicklungsprozess von Vorteil sein. Ich wünsche Frau Tracik für ihre neue Aufgabe alles Gute." Zu Angélique Tracik Angélique Tracik, 1965 in Stuttgart geboren, leitet seit 2013 den Fachbereich Kultur der Stadt Radolfzell und ist dort im Rahmen der städtischen Kulturarbeit für das Kulturbüro, das Stadtmuseum, das Stadtarchiv, die Stadtbibliothek, das Kultur-, Tagungs- und Kongresszentrum Milchwerk sowie die Musikschule zuständig. Zusätzlich engagiert sie sich seit 2020 als Beiratsvorsitzende in der Volkshochschule Landkreis Konstanz e.V. Zuvor, von 2003 bis 2013, war sie als Marketing- und Medienmanagerin im "SÜDKURIER Medienhaus" und von 2000 bis 2003 als Kulturmanagerin bei der "Kulturagentur Claudius Beck" tätig. Angélique Tracik hat an der Universität Stuttgart Germanistik und Pädagogik sowie an der Universität Basel Kulturmanagement studiert. Ein konkretes Eintrittsdatum steht noch nicht fest und ist nach den notwendigen Zustimmungen noch abzustimmen. ___________________________________________________________________________ 16. September 2021 Rat der Landeshauptstadt stimmt Bestellung zu Stephan Glaremin wird neuer Leiter des Jugendamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf Stephan Glaremin wird neuer Leiter des Jugendamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf. Im nicht- öffentlichen Teil stimmte der Rat in seiner Sitzung am 16. September der Bestellung auf Vorschlag von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zu. Für den Juristen Stephan Glaremin, der derzeit das Jugendamt der Stadt Köln leitet, ist es eine Rückkehr - von 2005 bis 2017 leitete er im Jugendamt der Stadt Düsseldorf die Abteilung Kinder- und Jugendförderung. Er hat sich in mehrstufigen Auswahlverfahren als Bester durchgesetzt und tritt damit die Nachfolge von Johannes Horn an. Stadtdirektor und Jugenddezernent Burkard Hintzsche: "Stephan Glaremin verfügt durch seine zwölfjährige Tätigkeit als Abteilungsleiter in unserem Jugendamt Düsseldorf und vier Jahre als Jugendamtsleiter unserer Nachbarstadt Köln über umfassende Erfahrungen und ein exzellentes Netzwerk in diesem Bereich im Rheinland." Zu Stephan Glaremin: Stephan Glaremin, 1974 in Düsseldorf geboren, leitet seit September 2017 das Jugendamt der Stadt Köln. Zuvor, von 2005 bis 2017, war Stephan Glaremin als Abteilungsleiter im Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf beschäftigt und leitete dort die Abteilung Kinder- und Jugendförderung. Stephan Glaremin studierte Rechtswissenschaften (Fachrichtung Staats-und Verwaltungsrecht) an der Universität Köln und legte dort 2002 sein 1. Juristisches Staatsexamen ab. Er ist verheiratet, Vater von drei Söhnen und lebt in Düsseldorf-Benrath. ___________________________________________________________________________ 16. September 2021 Beratungs- und Informationstag "Hochwasser 2021" am 19. September im Innenhof des Rathauses Aufgrund der vielen Fragen von Bürgerinnen und Bürgern hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller einen Beratungs- und Informationstag "Hochwasser" initiiert, der am 19. September 2021 stattfinden wird. Von 11 bis 18 Uhr werden im Innenhof des Rathauses (Burgplatz 2) in Zelten Expertinnen und Experten städtischer Ämter, aber auch von Partnern bereit stehen, um gezielt beraten und auf die individuelle Situationen von Betroffenen eingehen zu können. Es wird nach bisherigem Stand Beratungsangebote zu folgenden Themen geben: - Finanzielle Unterstützung/Versicherungen (u.a. NRW.Bank, Stadtsparkasse Düsseldorf) - Statik von Gebäuden (Bauaufsichtsamt) - Schutz vor Starkregen und Überflutungen (Stadtentwässerungsbetrieb) - Kontamination von Böden (Umweltamt) - Hilfen für Kleingärten (Gartenamt) - Psychologische Hilfe (Ambulanz für Gewaltopfer) - Hilfsfonds aus Mitteln der freien Wohlfahrtspflege (Caritas) - Entsorgung (Awista) - Rückstau und Handwerkervermittlung (Innung Sanitär Heizung Klima Düsseldorf) Der Besuch des Beratungstages ist für Geimpfte, Genesene und Getestete ohne Anmeldung möglich. Zusätzlich findet von 15 bis 16 Uhr eine Informationsveranstaltung im Plenarsaal des Rathauses (Marktplatz 2) statt, die live auf www.duesseldorf.de/info/hochwasser21 gestreamt wird. Für den persönlichen Besuch der Informationsveranstaltung im Plenarsaal ist aufgrund der coronabedingten Beschränkung auf 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (alle geimpft, getestet oder genesen) eine Anmeldung per Mail unter anmeldung@duesseldorf.de erforderlich – bitte für jede Person den Namen, Adresse und E-Mailadresse angeben.* Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Auch in Düsseldorf sind Menschen teilweise schwer vom Hochwasser betroffen. Vielen konnte bereits geholfen werden, aber es gibt immer noch viel zu tun. Mit dem Beratungs- und Informationstag zum Hochwasser wollen wir dem Bedarf an Beratung zu den unterschiedlichsten Themen ebenso nachkommen, wie dem Bedarf an Informationen zu unserem Einsatz und unseren Präventionsmaßnahmen und Vorkehrungen für die Zukunft." Für beide Angebote ist ein gültiger 3G-Nachweis (Geimpft, Genesen oder Getestet/Test nicht älter als 48 Stunden!) erforderlich. Kurzfristige Änderungen sind möglich. Im Rathaus sowie in Warteschlagen, Anstellbereichen und an den Beratungsständen im Innenhof besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. ___________________________________________________________________________ 16. September 2021 Etat 2022 Haushalt der Landeshauptstadt Düsseldorf mit einem Volumen von 3,2 Milliarden Euro eingebracht Erster Schritt in Richtung Haushaltsausgleich im Jahr 2025 Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Stadtkämmerin Schneider haben in der heutigen Ratssitzung, 16. September, den aufgestellten Haushaltsplanentwurf 2022 eingebracht. Der Haushalt 2022 hat ein Volumen von rund 3,2 Milliarden Euro. Erträgen in Höhe von 3,123 Milliarden Euro stehen Aufwendungen in Höhe von 3,193 Milliarden Euro gegenüber. Die vom Rat beschlossene mittelfristige Ergebnisplanung 2021 weist für die Planjahre ab 2022 negative Jahresergebnisse in bis zu dreistelliger Millionenhöhe aus. Zu Beginn der verwaltungsinternen Haushaltsberatungen hatten Oberbürgermeister Dr. Keller und Stadtkämmerin Schneider bereits am 15. März bekräftigt, dass "die Stadt bis zum Jahr 2025 wieder zu einem strukturell ausgeglichenen Haushalt zurückkehren und trotz einer gesamtwirtschaftlich schwierigen Ausgangsposition weiter investieren will". Damit dies gelingen kann, wurden bereits im vorgelegten Haushaltsplanentwurf wesentliche Haushaltsverbesserungen in Höhe von rund 104 Millionen Euro in allen Planungsjahren umgesetzt. Hierdurch konnte in einem ersten Schritt realisiert werden, dass sich der Jahresfehlbetrag für das Planjahr 2022 von rund 174 Millionen Euro auf rund 70 Millionen Euro reduziert. Durch die Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage für das Planjahr 2022 kann die Landeshauptstadt Düsseldorf zum gegenwärtigen Planungszeitpunkt einen fiktiv ausgeglichenen Haushalt erreichen. Dies ist aber auch nur durch die Isolierung der COVID-19-bedingten Finanzschäden von rund 199 Millionen Euro auf Basis des NKF-COVID- 19-Isolierungsgesetzes (Bilanzierungshilfe) möglich. Diese ergibt sich zum größten Teil aus deutlich gesunkenen Steuereinnahmen und durch ausfallende Ausschüttungen bei einigen städtischen Tochtergesellschaften. Auf der Liquiditätsseite greift die Bilanzierungshilfe zur Isolierung der COVID-19-bedingten Finanzschäden nicht. Zur Finanzierung notwendiger Investitionen ist für 2022 daher eine zusätzliche Kreditaufnahme bei Kreditinstituten von 84,9 Millionen Euro vorgesehen. Ebenfalls ist eine Aufnahme von Krediten zur Liquiditätssicherung in Höhe von 228,4 Millionen Euro erforderlich. Investitionsauszahlungen sind in den Jahren 2022 bis 2025 insgesamt in Höhe von 704,7 Millionen Euro geplant. Schwerpunkte der Investitionsauszahlungen im Jahr 2022 mit insgesamt 298,6 Millionen Euro sind insbesondere in den Bereichen Schulen mit 107,6 Millionen Euro (Bau, Kauf und Ausstattung), Bau der Stadtbahnlinie U81 mit 44,5 Millionen Euro sowie mit insgesamt 27,7 Millionen Euro bei wertverbessernde Maßnahmen und Neubau von Kindertageseinrichtungen (KiTa) und Zuwendungen für den Bau von KiTa an freie Träger zu finden. Zudem sind noch Mittel für den sonstigen ÖPNV sowie Individualverkehr (inklusive Straßenbau, Oberflächenerneuerung Kö-Bogen und Radwegenetze) in Höhe von 53,5 Millionen Euro, für die Sanierung des Museum Kunstpalast (11,7 Millionen Euro), für die Beleuchtung: Erneuerung und Erhaltung der Gas- und Strombeleuchtung (7,7 Millionen Euro) und die Beschaffung von Fahrzeugen für den Rettungsdienst und die Feuerwehr (zusammen 12,4 Millionen Euro) angesetzt. Für Hochwasserschutzmaßnahmen sind 2,8 Millionen Euro vorgesehen. Trotz der bereits ausgewiesenen Ergebnisverbesserungen in dreistelliger Millionenhöhe müssen weitere strukturelle Optimierungen im städtischen Haushalt in den kommenden Jahren folgen, da auch erkennbar ist, dass die Ausgleichsrücklage der Landeshauptstadt Düsseldorf bis spätestens 2024 aufgebraucht sein wird. Dabei ist zu beachten, dass Verbesserungen in der allgemeinen Finanzwirtschaft (z.B. Gewerbesteuer) nicht zur Ergebnisverbesserung bis 2024 beitragen, da hierdurch nur die ergebniswirksame Bilanzierungshilfe korrigiert wird. Es sind daher strukturelle Ergebnisverbesserungen außerhalb der allgemeinen Finanzwirtschaft erforderlich. Diese Veränderungen sollen zeitgleich aber auch zu Verbesserungen bei der Liquidität führen, damit Schulden der Stadt Düsseldorf sukzessive wieder zurückgeführt werden können. Die wesentlichen Eckwerte zum Entwurf der Haushaltssatzung der Landeshauptstadt Düsseldorf für das Haushaltsjahr 2022 können unter folgendem Link https://www.duesseldorf.de/finanzen/haushaltsplaene/2022.html eingesehen werden. ___________________________________________________________________________ 15. September 2021 Stadtgrün Naturnah: Düsseldorf erhält Auszeichnung für biologische Vielfalt Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Auszeichnung "Stadtgrün naturnah" in Gold erhalten. Mit dem Label zeichnen das Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" und die Deutsche Umwelthilfe Kommunen aus, die sich in Sachen naturnaher Grünflächengestaltung und -pflege engagieren. Die Bewertung erfolgt dabei in den Kategorien Bronze, Silber und Gold. Die offizielle Übergabe des Labels erfolgte am Mittwoch, 15. September, im Plenarsaal des Düsseldorfer Rathauses im Rahmen des Fachkongresses "Stadtgrün naturnah". Neben Düsseldorf sind im Rahmen der Veranstaltung 14 weitere Kommunen neu ausgezeichnet worden. Insgesamt tragen das Label damit bundesweit 49 Städte und Gemeinden mit zusammen rund 6,5 Millionen Einwohnern. Seit Jahren ist die Landeshauptstadt im Naturschutz aktiv. Für weitere naturnahe Räume, mehr Grün in der Stadt und innovative Ideen für die Zukunft hat sich Düsseldorf 2019 zur Teilnahme am Labeling-Verfahren des Bundesprogramms "Stadtgrün naturnah" entschieden. Ziel ist es, ökologische Standards für die Bewirtschaftung öffentlicher Grünflächen zu etablieren und so die biologische Vielfalt in der Stadt zu erhalten. Dazu entwickelt das Garten-, Friedhofs- und Forstamt Aktionen und Ideen für die Stärkung von biologischer Vielfalt. Eine lokale Arbeitsgruppe aus der Verwaltung und aus Düsseldorfer Vereinen, Initiativen und Organisationen begleitet das mehrstufige Verfahren. Im ersten Schritt erfolgte eine Bestandsaufnahme aller Projekte und Initiativen, mit denen sich die Stadt für mehr Artenvielfalt einsetzt. Auf dieser Grundlage wurden im zweiten Schritt Maßnahmen und Ideen entwickelt, die in den Jahren 2021 bis 2023 umgesetzt werden sollen. Ein wichtiger Bestandteil der Planung ist die Erstellung eines städtischen Blühwiesenkatasters durch das Gartenamt. Gleichzeitig werden weitere Standorte für Blühwiesen identifiziert. Zu den weiteren geplanten Maßnahmen gehören unter anderem öffentliche Info- Veranstaltungen - zum Beispiel zum Thema Obstsorten. Im dritten Schritt werden die Maßnahmen im Rahmen einer nachhaltigen Grünflächenstrategie für die Landeshauptstadt zusammengefasst. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für das ökologischere Grün in der Stadtbevölkerung weiter zu festigen. Dabei soll die Zusammenarbeit der Verwaltung mit Bürgern, Vereinen, Verbänden und Politik fortgesetzt werden. Neben den vielfältigen Maßnahmen zur Förderung biologischer Vielfalt setzt Düsseldorf auf das umfangreiche Umweltbildungsprogramm etwa der Waldschule und des Zentralschulgartens. ___________________________________________________________________________ 14. September 2021 #HierWirdGeimpft: NRW-Minister Laumann und OB Dr. Keller besuchen Düsseldorfer Impfmobil Bundesweite Aktionswoche bis 19. September Das Bundesgesundheitsministerium hat für diese Woche die Aktionswoche #HierWirdGeimpft ausgerufen. Ziel ist es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht gegen das Coronavirus haben impfen lassen, möglichst niedrigschwellige und mobile Impfangebote zu machen. Auch in Düsseldorf finden mehrere Impfaktionen unter der Markette der Aktionswoche statt. Wer sich spontan impfen lassen will, kann wie gehabt ohne Termin bei der nächstgelegenen Impfaktion vorbeischauen. NRW- Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Feuerwehrchef David von der Lieth haben daher das Impfmobil vor einem Baumarkt besucht. Gesundheitminister Karl-Josef Laumann: "Städte und Kreise in ganz Nordrhein-Westfalen beteiligen sich mit den unterschiedlichsten Ideen und Aktionen an der Impfwoche #HierWirdGeimpft. Es ist schön zu sehen, wie viel Engagement und Kreativität vor Ort in möglichst niedrigschwellige Impfangebote gesteckt wird, um den Impfstoff zu den Menschen zu bringen. Egal ob Fußballfan, Karnevallist oder Schüler bzw. Schülerin eines Berufskollegs – es gibt viele Angebote passend für die jeweilige Zielgruppe. Auch ohne Termin kann jeder Bürger und jede Bürgerin spontan vorbeischauen und sich impfen lassen. Wir benötigen diesen Impfruck, um möglichst sicher in den Herbst zu gehen." Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die bundesweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft haben wir in Düsseldorf gerne aufgegriffen, um die städtische Impfoffensive weiter voranzutreiben. Über 848.000 Impfungen sind in Düsseldorf bis heute bereits durchgeführt worden. Wir lassen in unseren Bemühungen um möglichst viele Geimpfte nicht nach. Mit unseren dezentralen Impfstellen und insbesondere unserem Impfmobil bringen wir bereits seit zwei Monaten die Impfungen zu den Menschen - vor dem Supermarkt, Baumarkt oder Einkaufszentrum. Vergangenen Samstag haben die Karnevalisten ein Impfangebot an der Wagenbauhalle initiiert und in Kooperation mit Fortuna Düsseldorf und AOK bietet die Landeshauptstadt an den nächsten beiden Samstagen spezielle Impfangebote für Fussballfans an." Das Impfmobil steht in den nächsten Tagen - jeweils von 10 bis 19 Uhr - an folgenden Orten: - Mittwoch, 15. September, vor dem Walter-Eucken-Berufskolleg, Suitbertusstraße 163-165 - Donnerstag, 16. September, Albrecht-Dürer-Berufskolleg, Paulsmühlenstraße 1 - Freitag, 17. September, Überbetriebliches Ausbildungszentrum, Auf'm Tetelberg 11 - Samstag und Sonntag, 18./19. September, gegenüber dem Fortuna-Büdchen am Joseph-Beuys-Ufer Eine Vorab-Anmeldung ist nicht nötig, es wird lediglich ein Personalausweis benötigt. Wer einen Impfausweis besitzt, sollte diesen ebenfalls mitbringen. Es werden Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt, dabei werden alle aktuell zugelassenen Impfstoffe angeboten. Die Zweitimpfung findet dann entsprechend zwischen drei und sechs Wochen später im Düsseldorfer Impfzentrum oder an den mobilen Standorten des Impfzentrums statt oder kann beim Hausarzt oder einem anderen Impfzentrum in Eigenregie organisiert werden. Menschen, die eine Zweitimpfung haben wollen, sollten den Nachweis der ersten Impfung mit sich führen und den vorgegebenen Zeitraum für die Zweitimpfung einhalten. Für Rückfragen steht das geschulte Personal vor Ort zur Verfügung. Interessierte können sich zudem weiterhin im Impfzentrum in der Merkur Spiel-Arena (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils 8 bis 20 Uhr) sowie an den dezentralen Impfstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee (täglich von 10 bis 19 Uhr) impfen lassen. Hintergrund: Aktionswoche #HierWirdGeimpft Vom 13. bis 19. September 2021 findet die bundesweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft statt. Durchgeführt wird diese von der Bundesregierung gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Robert Koch-Institut. In der Aktionswoche können bei kreativen und unkonventionellen Impfaktionen - etwa auf Marktplätzen und Bauernmärkten, vor Schulen, Kirchen, Kinos und bei Kulturfestivals - möglichst viele Menschen unkompliziert und spontan eine Impfung erhalten. ___________________________________________________________________________ 13. September 2021 Offene Gartenpforte startet wieder Am Wochenende sind in Düsseldorf zwei Gärten geöffnet Die Offene Gartenpforte startet wieder. Am Samstag und Sonntag, 18. und 19. September, präsentieren zwei Düsseldorfer Gärten ihre Spätsommerpracht der Öffentlichkeit. Interessierte haben bei der Veranstaltung die Gelegenheit, das aktive Engagement der teilnehmenden Gartenbesitzer für das Grün in der Stadt kennenzulernen - ob Hausgärten, Kleingärten, begrünte Innenhöfe oder Bauerngärten. Michael Borowiak lädt Gartenliebhaber auf die Himmelgeister Straße 18 in Bilk. Dort zeigt er seinen rund 600 Quadratmeter großen vielfältigen Mietergarten mit keramischen Plastiken. Der Garten ist am Samstag, 18. September, von 12 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 19. September, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der VHS-Biogarten im Südpark zeigt seine Vielfalt am Sonntag, 19. September, von 12 bis 16 Uhr. Der naturnahe Garten ist ein Juwel in der Düsseldorfer Gartenlandschaft. Hier gedeihen Wild- und Gartenpflanzen, Obstbäume und Gemüsepflanzen. Zudem bietet er mit seinen Hecken und Trockenmauern, dem Teich und der Blumenwiese Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren, zum Beispiel Frösche, Libellen, Schmetterlinge und Vögel. Am Rande der Offenen Gartenpforte erhalten Interessierte Informationen und Beratung über naturgemäßes Gärtnern sowie Gelegenheit zum Austausch. Insgesamt öffnen im Rahmen der Aktion am Wochenende im gesamten Rheinland 28 Garteninhaber ihre Gärten. Über die Offene Gartenpforte Die Offene Gartenpforte ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Stiftung Schloss Dyck - Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur, der rheinischen Gartenbauverbände, der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur und der Gesellschaft der Staudenfreunde. Das Düsseldorfer Gartenamt kooperiert mit den Initiatoren. Entstanden ist das Projekt 2002 als Teil der EUROGA 2002plus. Inzwischen beteiligen sich jedes Jahr Garteninhaber und interessierte Besucher. Sie nutzen die Gelegenheit, sich mit anderen Gartenfreunden auszutauschen und finden Inspiration für eigene Projekte. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 Neue Coronaschutzverordnung ab 11. September gültig Änderungen unter anderem bei Test- und Quarantäneregelungen/Wichtige Neuregelungen gibt es zusätzlich für Schulen und Kitas Die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt die am heutigen Freitag, 10. September, durch das Land veröffentlichte neue Test- und Quarantäneverordnung, die neue Betreuungsverordnung sowie den Erlass für Quarantäne an Schulen und Kitas umgehend um. Danach gelten ab Samstag, 11. September 2021, folgende Regeln: Positiv getestete Personen müssen nach wie vor 14 Tage in Quarantäne. Ausnahmen gelten nur unter bestimmten Voraussetzungen. Beispielsweise für ausreichend immunisierte, asymptomatische Personen. Hier gelten weiterhin die bisherigen Regelungen. Für Kontaktpersonen wurde die Quarantäne auf 10 Tage reduziert. Zudem besteht für asymptomatische Kontaktpersonen die Möglichkeit, sich entweder mittels eines Antigen-Tests ab dem 7. Tag oder mittels eines PCR-Tests ab dem 5. Tag aus der Quarantäne freizutesten. Für Kontaktpersonen, die einer regelmäßigen Testung unterliegen - beispielsweise in der Schule, in der Kita oder beim Arbeitsplatz - kommen ab dem 5. Tag auch Antigen-Tests für eine Freitestung in Betracht. Das Recht auf eine Freitestung gilt auch rückwirkend. Personen, die sich bereits heute in Quarantäne befinden, für die diese neue Regelung jedoch gilt, können sich ab Samstag, 11. September 2021, freitesten lassen. Eine wichtige Neuregelung gibt es zusätzlich für Schulen und Kitas: In der Regel müssen nur positiv getestete Personen in Quarantäne. Die in diesem Kontext entstandenen Kontakte unterliegen von nun an einer regelmäßigen Testpflicht in den verschiedenen Einrichtungen. Eine Quarantäne gilt nicht automatisch für die komplette Klasse oder Gruppe. Dies wird dann angeordnet, wenn es zu mehreren Übertragungen innerhalb eines Klassenverbandes oder einer Gruppe gekommen ist. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 Verwaltung empfiehlt Neubau des Düsseldorfer Opernhauses Eine entsprechende Beschlussvorlage soll Ende November und im Dezember in die politischen Gremien gehen Das Projekt "Opernhaus der Zukunft" nähert sich einem ersten Meilenstein, der der Projektgruppe "Opernhaus der Zukunft" heute, 10. September, in ihrer letzten Sitzung vor dem Grundsatzbeschluss vorgestellt wurde: Die Vorlage für einen Grundsatzbeschluss zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses soll im Sitzungszyklus Ende November und im Dezember in die politischen Gremien eingebracht werden. Zur Finalisierung der Beschlussvorlage laufen derzeit letzte ergänzende Abstimmungen der Verwaltung. Mit dem Grundsatzbeschluss soll in einem ersten Schritt entschieden werden, ob das Opernhaus saniert oder neu gebaut werden soll. Bereits jetzt sprechen die bisher vorliegenden Ergebnisse der Verwaltungsprüfung und der Öffentlichkeitsbeteiligung für einen Neubau. Die Vorlage soll am 16. Dezember in den Rat eingebracht werden. Sollte sich der Rat für einen Neubau entscheiden, gilt es in der nächsten Projektphase die in Frage kommenden Standorte einzugrenzen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Ich freue mich, dass wir die Vorlage für den Grundsatzbeschluss zur Zukunft des Opernhauses wie geplant noch in diesem Jahr in die politischen Gremien einbringen und somit das Projekt auf den Weg bringen können. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und der weiteren Prüfungen der Verwaltung sprechen gegen eine Sanierung des Opernhauses. Daher wird die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage den Neubau des Düsseldorfer Opernhauses empfehlen." Bürgerbeteiligung Bereits in der ersten Projektphase wurde die Öffentlichkeit durch verschiedene Formate in den Entscheidungsprozess mit einbezogen. Drei Dialogforen, mit Expertenvorträgen, dienten der Information und dem Austausch. Ein Bürgerinnen- und Bürgerrat beschäftigte sich über drei Sitzungen hinweg mit den Fragen "Was macht das Düsseldorfer Opernhaus der Zukunft aus?", "Wie kann das Opernhaus zum dauerhaften Treffpunkt in Düsseldorf werden?" und "Welche Kriterien sind für den Standort des Opernhauses wichtig?" und formulierte daraus Leitlinien. Zusätzlich fanden 16 Schlüsselgespräche mit Funktionsträgern aus der Stadtgesellschaft statt. Eine Website zur Öffentlichkeitsbeteiligung lud die Bürgerinnen und Bürger ebenfalls ein, ihre Ideen und Anmerkungen einzubringen. Die Webseite www.dialog-opernhaus-duesseldorf.de ist auch nach Abschluss der ersten Phase der Bürgerbeteiligung noch zugänglich und bietet weiterhin zahlreiche Informationen rund um das Projekt. Zahlreiche Teilnehmende der Öffentlichkeitsbeteiligung sprachen sich für ein neues Opernhaus aus. Die Sanierung des Bestandsgebäudes wurde als nicht sinnvoll erachtet, da sie die Anforderungen an einen modernen Opernbetrieb nicht erfüllen kann und dem Ziel einer "Oper für alle" entgegensteht. Als weiterer Konsens aus dem Beteiligungsprozess haben sich unter anderem noch fünf weitere Punkte herauskristallisiert: - Das Haus braucht eine neue Konzeption als "Oper für alle", um einen Neubau zu rechtfertigen. - Die Erreichbarkeit der neuen Oper soll sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto hervorragend sein. - Das Gebäude soll in Bau und Betrieb nachhaltig sein. - Die Kosten sollen transparent kalkuliert werden und im Rahmen bleiben. - Das Haus soll eine herausragende Architektur bekommen, die zu einer "Landmarke" Düsseldorfs werden soll. "Diese Hinweise nehmen wir als Verwaltung mit in die Vorbereitung für einen Grundsatzbeschluss zum Opernhaus. Dabei werden wir insbesondere darauf achten, dass das neue Opernhaus für die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer einen deutlichen Mehrwert hat, der unter anderem durch weitere offene Nutzungsmöglichkeiten erreicht werden soll. Allen Bürgerinnen und Bürgern danke ich für ihre engagierte Teilnahme, ihre Ideen und Anregungen," erklärt Kulturdezernent Hans-Georg Lohe. Weitere Informationen zur Bürgerbeteiligung: www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst- einzelansicht/pld/ergebnisse-der-buergerbeteiligung-zum-opernhaus-der-zukunft-vorgestellt.html Prüfungen der Verwaltung in den letzten Zügen Parallel haben sich verschiedene verwaltungsinterner Arbeitskreise mit dem Projekt und der Prüfung der verschiedenen Alternativen (Sanierung, erweiterte Sanierung und Neubau) weiter beschäftigt. Nach ersten Prüfungen unterschiedlicher Aspekte wie beispielsweise der Nachhaltigkeit, Denkmalschutz oder Wirtschaftlichkeit, sprechen bereits jetzt die vorliegenden Ergebnisse für den Neubau des Opernhauses. Im Ergebnis der o.g. geprüften Aspekte sind die Sanierungsvarianten nicht bzw. nur bedingt empfehlenswert, um die Bedarfe und Visionen zu erfüllen, die an ein Opernhaus der Zukunft gestellt werden. Ein Neubau hingegen ermöglicht die Bedarfsdeckung und bietet einen Mehrwert für die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger. Wie zum Beispiel: • Umsetzung von neuen Konzepten • Eine Architektur, die sich der Öffentlichkeit zuwendet • Einen funktional und technisch zukunftsfähigen Bühnenbetrieb • Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in einem neuen, optimierten Gebäude • Das Opernhaus als neuer architektonischer Impuls im städtebaulichen Gesamtkontext Ergänzende Abstimmungen zur Finalisierung der vorgenannten Aspekte und damit der Beschlussvorlage laufen noch. Dabei werden bereits jetzt auch die verschiedenen Alternativen für Standorte für einen Oper-Neubau betrachtet. Zu Beginn der Standortprüfungen wurden rund 30 Orte identifiziert, an denen eine Oper entstehen könnte. Hierbei wurden zunächst ausschließlich die Flächenbedarfe eines möglichen Neubaus bzw. eines Interims zugrunde gelegt. In einem zweiten Schritt wurden die rund 30 Standorte hinsichtlich der Kriterien "Zentralität" (z. B. zentrale Lage oder Erreichbarkeit), "Verfügbarkeit" (handelt es sich um städtisches Eigentum, wie sehen die Entwicklungsabsichten aus, etc.) und "technische Machbarkeit" (u. a. Grundstücksgröße, verkehrliche und logistische Erreichbarkeit) untersucht. Nach der Prüfung auf Grundlage der vorgenannten Kriterien konnten zuletzt fünf Standorte für die sogenannte Short-List- Neubau und fünf für eine Interimslösung als grundsätzlich möglich identifiziert werden. Für jeden dieser Standorte müsste das Baurecht geschaffen und mit den jeweiligen Rahmenbedingungen nach einer Entscheidung zum Standort entsprechend umgegangen werden. Hinsichtlich eines möglichen Neubaus standen folgende Standorte auf der Short-List: Heinrich-Heine-Allee (aktueller Standort) Am Wehrhahn 1 Rheinpark Golzheim Medienhafen/Kesselstraße Neu hinzu gekommen ist die Standort-Möglichkeit Graf-Adolf-Platz. Die Prüfungen werden nun um diese Alternative ergänzt. Hier gilt es allerdings noch die mögliche Verfügbarkeit und Realisierbarkeit abzustimmen. Da in der Bürgerbeteiligung die Anforderungen an "Zentralität" und Schonung von Erholungsfreiflächen bzw. Klimaschutz hervorgehoben wurde, empfiehlt die Projektgruppe, sich in der weiteren Prüfung auf die Standorte Heinrich-Heine-Allee, Am Wehrhahn und Graf-Adolf-Platz zu konzentrieren. Verfügbarkeit vorausgesetzt. Jeder Standortvorschlag hat seine Besonderheiten, diese müssen im Anschluss an die Grundsatzentscheidung zum Neubau eines Opernhauses abgewogen werden. Zudem müssen im Anschluss an den Grundsatzbeschluss das Raumprogramm und das Raumkonzept für das Opernhaus der Zukunft angepasst werden. Zeitgleich sollen die Anforderungen unter erneuter Bürgerbeteiligung für einen Realisierungswettbewerb konkretisiert werden. Mit der Einholung des Grundsatzbeschlusses ist die Arbeit der Projektgruppe "Opernhaus der Zukunft" abgeschlossen. Zur weiteren Begleitung des Vorhabens soll eine Kleine Kommission "Opernhaus der Zukunft" eingerichtet werden. Kosten für das Opernhaus der Zukunft Zur Darstellung der Relationen wurden grob geschätzte Kostenrichtwerte für die einzelnen Varianten gegenübergestellt, ohne Einbeziehung der Kosten für den Baugrund und für den möglichen Erwerb eines alternativen Grundstücks. Die Kostenrichtwerte orientieren sich am aufgestellten Nutzerbedarfsprogramm. Die vorläufigen und ausschließlich auf dem aktuellen Wissenstand beruhenden Kostenrichtwerte bewegen sich zwischen mindestens 457 Millionen Euro für die Basissanierung bis zu mindestens 716 Millionen Euro für einen Neubau im Hofgarten. Hintergrund Wie sieht die Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses aus? Vor dem Hintergrund der Diskussion um diese Frage wurde die Verwaltung im März 2019 vom Stadtrat mit einer Analyse des Opernhauses beauftragt. Zum einen sollte das Bestandsgebäude am Hofgarten untersucht, zum anderen die Varianten "Sanierung", "erweiterte Sanierung" und "möglicher Neubau" geprüft werden. Ziel ist es, eine Grundlage für einen weiteren faktenbasierten Austausch- und Entscheidungsprozess zu schaffen. An diesem sollen auch die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden. Daher wurde die Verwaltung ebenfalls mit der Erstellung eines Konzepts zur Öffentlichkeitsbeteiligung beauftragt. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 Beratungs- und Informationstag "Hochwasser 2021" am 19. September im Innenhof des Rathauses Aufgrund der vielen Fragen von Bürgerinnen und Bürgern hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller einen Beratungs- und Informationstag "Hochwasser" initiiert, der am 19. September 2021 stattfinden wird. Von 11 bis 18 Uhr werden im Innenhof des Rathauses (Burgplatz 2) in Zelten Expertinnen und Experten städtischer Ämter, aber auch von Partnern bereit stehen, um gezielt beraten und auf die individuelle Situationen von Betroffenen eingehen zu können. Es wird nach bisherigem Stand Beratungsangebote zu folgenden Themen geben: Finanzielle Unterstützung/Versicherungen (u.a. NRW.Bank, Stadtsparkasse Düsseldorf) Statik von Gebäuden (Bauaufsichtsamt) Schutz vor Starkregen und Überflutungen (Stadtentwässerungsbetrieb) Kontamination von Böden (Umweltamt) Hilfen für Kleingärten (Gartenamt) Psychologische Hilfe (Ambulanz für Gewaltopfer) Hilfsfonds aus Mitteln der freien Wohlfahrtspflege (Caritas) Entsorgung (Awista) Der Besuch des Beratungstages ist für Geimpfte, Genesene und Getestete ohne Anmeldung möglich. Zusätzlich findet von 15 bis 16 Uhr eine Informationsveranstaltung im Plenarsaal des Rathauses (Marktplatz 2) statt, die live auf www.duesseldorf.de/info/hochwasser21 gestreamt wird. Für den persönlichen Besuch der Informationsveranstaltung im Plenarsaal ist aufgrund der coronabedingten Beschränkung auf 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (alle geimpft, getestet oder genesen) eine Anmeldung per Mail unter anmeldung@duesseldorf.de erforderlich – bitte für jede Person den Namen, Adresse und E-Mailadresse angeben.* Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Auch in Düsseldorf sind Menschen teilweise schwer vom Hochwasser betroffen. Vielen konnte bereits geholfen werden, aber es gibt immer noch viel zu tun. Mit dem Beratungs- und Informationstag zum Hochwasser wollen wir dem Bedarf an Beratung zu den unterschiedlichsten Themen ebenso nachkommen, wie dem Bedarf an Informationen zu unserem Einsatz und unseren Präventionsmaßnahmen und Vorkehrungen für die Zukunft." Für beide Angebote ist ein gültiger 3G-Nachweis (Geimpft, Genesen oder Getestet/Test nicht älter als 48 Stunden!) erforderlich. Kurzfristige Änderungen sind möglich. Im Rathaus sowie in Warteschlagen, Anstellbereichen und an den Beratungsständen im Innenhof besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 Heinrich-Heine-Institut "Kriwet – ein Dichter aus Düsseldorf" Das Institut an der Bilker Straße präsentiert vom 12. September 2021 bis 9. Januar 2022 seine neue Sonderausstellung Das Heinrich-Heine-Institut stellt den Dichter Ferdinand Kriwet und seine Düsseldorfer Jahre in den Fokus einer neuen Sonderausstellung. Ferdinand Kriwet, 1942 in Düsseldorf geboren, wurde in den 1960er und 1970er Jahren als Medien-Künstler weltbekannt. Seinen Durchbruch in der Kunstwelt erlebte er mit seinen "Rundscheiben". Es folgten weitere Texte im Rund-Design, zunehmend aber auch Multimedia- Installationen und Arbeiten im Stadtraum. Oft wird daher übersehen, dass Kriwet sich immer als Schriftsteller verstand – seine Werke wollte er gelesen wissen. Neben zahlreichen visuell-poetischen Exponaten präsentiert die Ausstellung unter anderem Archivalien aus dem Nachlass, Texte, Medienarbeiten sowie Beispiele aus Kriwets umfangreichem Hörspielwerk. Fotos dokumentieren Kriwets Aktivitäten in den Düsseldorfer Jahren. Die Schau ist vom 12. September bis 9. Januar 2022 zu sehen. Einen ersten Einblick gab es im Rahmen eines Pressegesprächs am Donnerstag, 9. September. Ferdinand Kriwet (1942-2018) wurde in Düsseldorf geboren. Hier erlebte er seinen Durchbruch, von Düsseldorf aus eroberte er als Schrift- und Medienkünstler die Welt. Und das in ganz jungen Jahren: Bereits als Schüler war er von seinem Talent überzeugt, suchte mit erfrischender Unbekümmertheit den Kontakt mit Autoren von Weltruhm wie Paul Celan oder wichtigen Herausgebern wie Hans Bender, dem Redakteur der Literaturzeitschrift "Akzente". Mit 17 Jahren gelangte er, durch Vermittlung des Düsseldorfer Galeristen und Übersetzers Jean Pierre Wilhelm, in die Kreise der experimentellen Poesie, mit Max Bense, Franz Mon oder Claus Bremer, und fand dort Akzeptanz. 1961 veröffentlichte der 19-Jährige sein erstes, bereits sehr umfangreiches Werk "Rotor", einen Text, den man ebenso wie den Titel von hinten wie von vorne lesen kann. Von da an ging es steil bergauf, Kriwet druckte seine Texte auf Rundscheiben, die ein internationaler Erfolg wurden. Schon 1962 wurden diese Werke weltweit in führenden Museen gezeigt. Der Autor arbeitete nach der Formel: "The medium is the message", das Medium ist die Botschaft, die der kanadische Medientheoretiker Marshall McLuhan 1964 prägte. Er produzierte Hörtexte für das Radio, Sehtexte für Film bzw. Fernsehen, druckte seine Buchstabenkonstellationen auf verschiedenste Bildträger. 1969 ging er für sein Projekt "Apollo Amerika" für ein Jahr nach New York und verfolgte die mediale Aufbereitung des ersten bemannten Mondflugs. Daraus entstanden ein Film, ein Hörspiel und ein Buch, das bei Suhrkamp erschien. Später steuerte er Beispiele für die Kunst am Bau bei und entwarf das NRW-Landeswappen für den neuen Plenarsaal des Landtags in Düsseldorf, eine seiner gewichtigsten Arbeiten: 3.630 Aluminiumzylinder, 6 Meter lang und 2,40 Meter hoch. In den 1970er Jahren zog er auf ein Schloss in der Eifel und stellte die künstlerische Arbeit für fast zwei Jahrzehnte ein. Er hatte das Gefühl, alles gesagt zu haben. In den 2000er Jahren jedoch nahm er seine Aktivitäten wieder auf. Das Heinrich-Heine-Institut hat in Kooperation mit der LWL-Literaturkommission für Westfalen und dem Westfälischen Literaturmuseum Kulturgut Haus Nottbeck eine umfangreiche Ausstellung zusammengestellt, die alle Werkphasen Ferdinand Kriwets dokumentiert. In einer ersten Schau 2020 hatte das Westfälische Literaturmuseum in Nottbeck den Medienpionier Kriwet ins Zentrum gestellt, im zweiten Teil der Kriwet-Retrospektive widmet sich das Heinrich-Heine-Institut schwerpunktmäßig dem Autor Kriwet. Denn als ein solcher hat Kriwet sich trotz der verschiedenen Medien, die er bediente, immer verstanden. Die Ausstellung "Kriwet – ein Dichter aus Düsseldorf", kuratiert von Nora Schön und Dr. Enno Stahl, geht dabei auf die Anfänge Kriwets als Schriftsteller und Künstler in Düsseldorf und der Folgezeit ein. Der erste Raum der Ausstellung zeigt zahlreiche Archivalien, darunter frühe Gedichte und Skizzen des Schülers Kriwet sowie Originalbriefe, in denen sich niederschlägt, wie energisch Kriwet sein Ziel, ein experimenteller Autor zu werden, verfolgte. Diese bislang noch nie ausgestellten Stücke stammen aus dem Nachlass, den Bettina Brach (Bremen) betreut. Sie hat nicht nur durch diese Leihgaben, sondern auch durch ihre Expertise und zahlreiche Hintergrundinformationen zur Schau beigetragen. Weitere Exponate sind diverse Bildwerke Kriwets, die seine Berliner Galerie BQ dem Heine-Institut zur Verfügung stellte: Bunt, grell und laut wirken Kriwets "Textsigns" und "Cuts". Abgerundet wird die Dokumentation von Kriwets künstlerischen Werdegang durch Fotos bekannter Düsseldorfer Fotografen, etwa Ulrich Horn, Bernd Jansen, Axel Offergeld und Manfred Leve, die Kriwets Wirken begleiteten. Der zweite Raum der Ausstellung präsentiert den Medienkünstler Kriwet. So ist dort eine "Rundscheiben"- Projektion zu sehen, ein Buchstabenteppich bedeckt den Boden. Über eine Klangdusche und eine Hörstation können die Ausstellungsbesucher sich zudem mit ausgewählten Hörtexten Kriwets befassen. Vom Fotografen Lothar Wolleh stammt die Dokumentation einer Multi-Media-Aktion im "Creamcheese". Die Ausstellung wurde gefördert von der Kunststiftung NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Begleitet wird die Ausstellung von verschiedenen Veranstaltungen, eine Auswahl: 12. September, 15 Uhr, Vernissage zur Ausstellung Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7-9 Grußwort von Bettina Brach, Nachlass Ferdinand Kriwet, Bremen Einführung durch Kurator Dr. Enno Stahl und Kuratorin Nora Schön M.A. Hörtext: Auszug aus Ferdinand Kriwet "Radioball" (1974/75) Es spielen die Jazz-Musiker Heiner Rennebaum (Gitarre) und Conrad Noll (Bass) 13. Oktober, 20 Uhr, "Kriwet – Textfilme" im Filmmuseum, Schulstraße 4 Gezeigt werden die Filme: Teletext (1967), TV-Take (1968), Apollovision (1969), Campaign (1972/73). 2. November, 19 Uhr, ein Abend über das "Creamcheese" im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14 Gespräch mit dem Regisseur und Zeitzeugen Lutz Mommartz über die legendäre Künstlerkneipe in der Düsseldorfer Altstadt mit Filmbeispielen von Mommartz. 25. November, 19 Uhr, Vortrag: Der Autor Ferdinand Kriwet im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14 In einem Vortrag berichtet Kurator Dr. Enno Stahl von Ferdinand Kriwet und seinem literarischen Werkmit, zudem liest Falk Philippe Pognan aus Kriwets Werk. Weitere Informationen unter www.duesseldorf.de/heineinstitut.html Informationen für Besucherinnen und Besucher Das Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, ist dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr sowie samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln ist der Ausstellungsbesuch ohne weitere Einschränkungen möglich. Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung ist weiterhin Pflicht. Bei Veranstaltungen und Führungen gilt die "3G-Regel": Für die Teilnahme ist ein Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID-19, über eine Genesung oder über ein negatives Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden) erforderlich. Für alle Veranstaltungen ist eine vorherige, verbindliche Anmeldung via E-Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de oder unter der Rufnummer 0211-8995571 erforderlich. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 #HierWirdGeimpft - Impfangebot für Fußballfans Fortuna Düsseldorf und ihr Gesundheitspartner AOK unterstützen die bundesweite Aktionswoche Fortuna Düsseldorf und ihr Gesundheitspartner AOK Rheinland/Hamburg unterstützen die bundesweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft. An zwei Samstagen, 18. und 25. September, gehen die Unterstützer mit einem Promotionteam und einem Gewinnspiel auf ihre Fussballfans, Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu, die sich im Impfmobil der Landeshauptstadt vor dem Fortuna-Büdchen beziehungsweise vor dem Fan- Shop am Burgplatz impfen lassen können. Fortuna Düsseldorf und die AOK wollen durch dieses sportnahe Angebot die Impfquote weiter erhöhen und allen Sportfans einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu einer Impfung gegen das Coronavirus anbieten. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die bundesweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft möchten wir auch in Düsseldorf aufgreifen und mit weiteren Impfangeboten auf die Menschen zugehen - sei es im Rahmen eines Fußballspiels, einer Kulturveranstaltung oder beim Einkauf. Genau deshalb ist das Impfmobil der Landeshauptstadt seit Wochen täglich im Stadtgebiet unterwegs. Wir bringen die Impfung zu den Menschen, denn jede Impfung zählt!" Stadtdirektor Burkhard Hintzsche freut sich über die Unterstützung: "Ich danke der Fortuna und ihrem Gesundheitspartner AOK, dass Sie die Impfungen an zwei Spieltagen unterstützen und ihre Anhängerschaft auf das Impfangebot hinweisen. So erreichen wir die Fußballfans in der Stadt, gleichzeitig steht das Impfmobil aber auch allen anderen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern offen." Pünktlich zum Heimspiel der Fortuna Düsseldorf gegen den SSV Jahn Regensburg am Samstag, 18. September, wird das Impfmobil gegenüber dem Fortuna-Büdchen am Joseph-Beuys-Ufer Halt machen. Von 10 bis 19 Uhr - somit auf dem Hinweg zum Stadion oder auch auf dem Rückweg nach Hause - können sich Fußballfans im Impfmobil der Landeshauptstadt impfen lassen. Während die Profis am Samstag, 25. September, auswärts beim FC Ingolstadt antreten, besteht - ebenfalls von 10 bis 19 Uhr - die Möglichkeit zur Impfung vor dem Fortuna Fan-Shop am Burgplatz. Zu beiden Terminen bieten Fortuna Düsseldorf und die AOK ein Gewinnspiel vor Ort an und machen mit Promotionteams auf das Angebot aufmerksam. Eine Vorab-Anmeldung ist nicht nötig, es wird lediglich ein Personalausweis benötigt. Wer einen Impfausweis besitzt, sollte diesen ebenfalls mitbringen. Es werden Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt, dabei werden alle aktuell zugelassenen Impfstoffe angeboten. Die Zweitimpfung findet dann entsprechend zwischen drei und sechs Wochen später im Düsseldorfer Impfzentrum oder an den mobilen Standorten des Impfzentrums statt oder kann beim Hausarzt oder einem anderen Impfzentrum in Eigenregie organisiert werden. Fans, die eine Zweitimpfung haben wollen, sollten den Nachweis der ersten Impfung mit sich führen und den vorgegebenen Zeitraum für die Zweitimpfung einhalten. Für Rückfragen steht das geschulte Personal vor Ort zur Verfügung. Beim AOK-Gewinnspiel am Impfmobil ist zu schätzen, wieviele Igelbälle sich in einer Säule befinden. Jeder Gewinnspielteilnehmer erhält direkt vor Ort ein kleines Geschenk, zudem werden Preise rund um die Gesundheit und Fortuna Düsseldorf verlost. Stefanie Betzer, Leiterin der Regionaldirektion Düsseldorf- Mettmann der AOK Rheinland/Hamburg: "Ziel dieser kreativen Impfaktionen ist es, die Impfbereitschaft weiter zu fördern, um so den Verlauf der nächsten Welle abzumildern. Gerade deshalb unterstützt die AOK Rheinland/Hamburg diese Aktion." Das Impfmobil der Landeshauptstadt stand bereits im Rahmen des ersten Heimspiels gegen Werder Bremen vor der Merkur Spiel-Arena. Zudem wirbt die Fortuna regelmäßig für die Vorteile der Corona- Schutzimpfung, zum Beispiel in einem mehrsprachigen Video mit den Spielern oder im Rahmen der bundesweiten Aktion #Ärmelhoch. Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender Fortuna Düsseldorf: "Wer sich impfen lässt, handelt verantwortungsvoll - sich und seiner Umgebung gegenüber. Daher sollte sich nach Möglichkeit jeder so schnell wie möglich impfen lassen. Nur so werden wir die Pandemie wirklich überwinden. Dies hat erheblichen Einfluss auf unsere Lebensqualität, und natürlich wirkt sich eine maximale Impfquote positiv auf Sportveranstaltungen mit Fans aus. Deswegen machen wir unseren Fans der Fortuna dieses Impfangebot." Interessierte können sich zudem weiterhin im Impfzentrum in der Merkur Spiel-Arena (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils 8 bis 20 Uhr) sowie an den dezentralen Impfstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee (täglich von 10 bis 19 Uhr) impfen lassen. Das Impfmobil steht - jeweils von 10 bis 19 Uhr - am Montag, 13. September, und Dienstag, 14. September, vor dem Obi-Markt in Rath/Lichtenbroich sowie Samstag und Sonntag, 18./19. September, gegenüber dem Fortuna-Büdchen am Joseph-Beuys-Ufer. Von Mittwoch, 15. September, bis Freitag, 17. September, sind die Impfmobile für die Zweitimpfungen an den Berufkollegs im Stadtgebiet unterwegs. Weitere Infos zum Thema Impfen finden Interessierte im Corona-Portal unter: www.corona.duesseldorf.de/impfen Hintergrund: Aktionswoche #HierWirdGeimpft Vom 13. bis 19. September 2021 findet die bundesweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft statt. Durchgeführt wird diese von der Bundesregierung gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Robert Koch-Institut. In der Aktionswoche können bei kreativen und unkonventionellen Impfaktionen - etwa auf Marktplätzen und Bauernmärkten, vor Schulen, Kirchen, Kinos und bei Kulturfestivals - möglichst viele Menschen unkompliziert und spontan eine Impfung erhalten. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 KAP1: Umzug der Zentralbibliothek schreitet weiter voran Am Standort am Bertha-von-Suttner-Platz leeren sich die Regale/Ausleihen sind weiterhin in den 13 Stadtteilbüchereien möglich Anfang November öffnet die Zentralbibliothek am neuen Standort im KAP1 ihre Türen und begrüßt die ersten Besucherinnen und Besucher. Daher läuft der Umzug vom Bertha-von-Suttner-Platz zum Konrad- Adenauer-Platz derzeit auch auf Hochtouren. Die Sach- und Fachbücher stehen bereits seit Ende August nicht mehr zur Verfügung, da sie Stück für Stück ihre neuen Regale im KAP1 "beziehen". Die Kinder- und Jugendbibliothek, die Musikbibliothek, Romane, Krimis, Hörbücher, DVDs und CDs im Erdgeschoss der Zentralbibliothek sind nur noch bis zum 18. September zugänglich. Die Rückgabe, der Kundenservice und ein Zugang zum Lesefenster werden bis Freitag, 5. November, in den Räumen am Bertha-von-Suttner-Platz möglich sein. Im Lesefenster kann man bis dahin Zeitungen und Zeitschriften lesen, das freie WLAN und Internet-PCs nutzen. Wer sich mit neuem Lesestoff versorgen und neue Medien entleihen möchte, kann dies weiterhin in den 13 Stadtteilbüchereien tun: Über das gesamte Stadtgebiet verteilt bieten sie natürlich weiterhin ihren gewohnten Service an. In den Büchereien in Benrath, Bilk, Derendorf, Eller, Flingern, Garath, Gerresheim, Kaiserswerth, Oberkassel, Rath, Unterbach, Unterrath und Wersten können Spiele, Kinder- und Jugendbücher, Hörbücher, Romane, Sachbücher und Zeitschriften wie immer vor Ort ausgesucht und ausgeliehen werden. Aktuelle Informationen zum Umzug der Zentralbibliothek gibt es in den sozialen Medien und auf der Homepage der Stadtbüchereien: duesseldorf.de/stadtbuechereien ___________________________________________________________________________ 08. September 2021 Neue Starkregengefahrenkarte für den Raum Düsseldorf jetzt online! Karte steht unter www.duesseldorf.de/kanal abrufbereit Der Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf bietet in Kooperation mit dem Vermessungs- und Katasteramt ab sofort die Möglichkeit, online eine Risikoeinschätzung bei Starkregenereignissen im Raum Düsseldorf abzurufen. Einzusehen ist die neue Starkregengefahrenkarte unter www.duesseldorf.de/kanal in der Rubrik Starkregen-Überflutungsschutz. Die Starkregengefahrenkarte der Stadt Düsseldorf basiert auf einem digitalen Geländemodell. Tiefliegende Stellen und Senken des Geländes, in denen sich das Wasser im Falle eines Starkregens sammeln könnte, wurden anhand von topographischen Analysen erfasst. Die rechnerisch ermittelten maximalen Wasserstände, die in diesen tiefen Lagen entstehen können, bildet die Starkregengefahrenkarte in vier Stufen ab. Diese werden in helleren und dunklen Blautönen dargestellt. Je dunkler der blaue Farbton ist, desto höher ist die zu erwartende Wassertiefe im Falle eines Starkregenereignisses. Flächen, die keine blaue Färbung haben, weisen eine geringe Gefährdung auf (etwas weniger als 10 Zentimeter Wassertiefe). Dennoch sollen diese Bereiche nicht als ungefährdet betrachtet werden, da es je nach baulichen Gegebenheiten des Gebäudes und Stärke des Regens auch dort zu einer Überflutung kommen kann. Das städtische Kanalnetz wurde bei der Erstellung der Starkregengefahrenkarte mit Hilfe einer sogenannten 2D gekoppelten Berechnung verknüpft. Somit kann der Weg des Wassers auf der Oberfläche zu den Schächten und Straßenabläufen des Kanalnetzes realitätsnah simuliert werden, so dass die Aufnahmekapazitäten der Kanalisation bei der Überflutungseinschätzung berücksichtigt wurden. Der Rhein, die Düssel sowie alle Bäche im Stadtgebiet sind als Einschnitte im Geländemodell berücksichtigt und dienen ebenfalls als Grundlage für die Starkregengefahrenkarte. Die Karte bezieht sich auf die Gefährdungen, die infolge eines Starkregens entstehen können und ersetzt nicht die Hochwassergefahrenkarten, die Überschwemmungsgebiete durch Flusshochwasser darstellen. Diese können unter https://www.flussgebiete.nrw.de/hochwassergefahrenkarten-und-hochwasserrisikokarten- 8406 abgerufen werden. Die Starkregengefahrenkarte dient Bürgern, Beschäftigten in der Industrie und öffentliche Organisationen dazu, sich über mögliche Überflutungsgefahren zu informieren. Anhand der Karte können beispielsweise die Lage und Tiefe einer potentiellen Überflutung sowie die Gefahr durch hohe Fließgeschwindigkeiten auf Grundstücken und Flächen identifiziert und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Wichtig zu wissen: die dargestellten Gefährdungen müssen nicht zwangsläufig auch eine konkrete Gefährdung für ein Gebäude bedeuten. Hierzu beraten Sie die Profis der Starkregenberatung des Stadtentwässerungsbetriebs. Terminvereinbarungen können gerne unter 0211-8922724 oder 0211-8926763 oder per Mail an starkregen@duesseldorf.de angefragt werden. ___________________________________________________________________________ 08. September 2021 Wegweiser für Ältere und Junggebliebene Beratung, Hilfe, Freizeit-Tipps und Wohnen im Alter: Amt für Soziales bietet aktualisierte Broschüre an Der beliebte Wegweiser für Ältere und Junggebliebene wurde vom Amt für Soziales neu aufgelegt. Die 120 Seiten umfassende Broschüre informiert über Beratungsangebote, Hilfe und Unterstützung im Alltag, Wohnen im Alter, enthält Tipps für die Freizeit, stellt soziale Leistungen vor und vieles mehr. Die Broschüre kann beim Pflegebüro, Amt für Soziales, telefonisch unter 0211 89-98998 oder per Mail an pflegebuero@duesseldorf.de bestellt werden. Im Internet ist sie unter www.duesseldorf.de/senioren veröffentlicht. ___________________________________________________________________________ 08. September 2021 Mahn- und Gedenkstätte "Stolperstein-Stadtspaziergänge" Die Mahn- und Gedenkstätte bietet drei "Stolperstein-Stadtspaziergänge" durch verschiedene Stadtteile an. Die Angebote sind kostenlos. Aufgrund einer begrenzten Teilnehmendenzahl ist jedoch eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese ist montags bis freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0211-8996205 sowie via E-Mail an nicole.merten@duesseldorf.de möglich. "Stolperstein-Stadtspaziergang" durch Eller Samstag, 11. September, 12 Uhr Während des Stadt- und Stolpersteinrundgangs durch Eller werden Biografien von ehemaligen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern vorgestellt, die aus unterschiedlichen Gründen verfolgt worden sind. Nicht nur die rassistische Ideologie des Nationalsozialismus wird in diesem Kontext erklärt, sondern auch der Widerstand, der in Eller stattfand. Zudem wird erläutert, welche Rolle die Themen Zwangsarbeit und die Aktion "Arbeitsscheu Reich“ für den Stadtteil Eller spielten. "Stolperstein-Stadtspaziergang" durch Flingern Sonntag, 19. September, 15 Uhr Die Teilnehmenden erfahren bei dem Rundgang durch den Stadtteil mehr über die Bedeutung Flingerns (Nord/Süd) während des Nationalsozialismus. Unter anderem werden Fragen geklärt wie: Was geschah in Flingern während des Novemberpogroms und war danach noch jüdisches Leben im Stadtteil möglich? Und was spielte sich im Umfeld der Redaktion der sozialdemokratischen Zeitung, der "Düsseldorfer Lokalzeitung" ab? "Stolperstein-Stadtspaziergang" durch Oberkassel Donnerstag, 23. September, 17 Uhr Mit welchem Gesetz wurde Dr. Georg Lindemeyer die Zulassung zum Rechtsanwalt entzogen? Was geschah während des Novemberpogroms 1938? Und wie gelang Irene Herz nach dieser Nacht die Ausreise nach Großbritannien? Dies und mehr erfahren die Teilnehmden bei dem Rundgang durch Oberkassel. Sie erfahren mehr über den Stadtteil und seine Entwicklung während der Zeit des Nationalsozialismus in Düsseldorf. ___________________________________________________________________________ 08. September 2021 Zweite Amtszeit für die Kunstkommission gestartet Am Dienstag, 7. September, fand die konstituierende Sitzung statt/Heike van den Valentyn zur neuen Vorsitzenden gewählt Mit ihrer konstituierenden Sitzung am Dienstag, 7. September, startet die Kunstkommission der Stadt Düsseldorf in ihre zweite Amtszeit. Mit der neuen Kommission findet auch ein Wechsel an der Spitze statt: In ihrer ersten Sitzung hat die Kunstkommission Heike van den Valentyn zu ihrer neuen Vorsitzenden gewählt. Die in Köln lebende Kunsthistorikerin löst damit den bisherigen Vorsitzenden Via Lewandowsky ab, der als Mitglied der Gründungskommission nicht mehr kandidieren durfte. Heike van den Valentyn (geboren 1971) studierte Kunstgeschichte, Philosophie und romanische Philologie an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und an der Universität Köln. Von 2003 bis 2005 war sie Referentin des damaligen Generaldirektors des Kunstpalastes, Jean-Hubert Martin. Zudem war sie als Co- Kuratorin unter anderem bei der Ausstellung "Zero" 2006 im Kunstpalast tätig. Derzeit arbeitet sie als freie Kuratorin und Autorin. Zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurde der Künstler Jonas Monka sowie Claudia Gelbke-Moessmer (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) gewählt. Zur Kunstkommission Die Kunstkommission wurde 2017 mit dem Ziel gegründet, die künstlerische Qualität im öffentlichen Raum der Stadt Düsseldorf zu sichern sowie eine neue Planungskultur und eine aktive Teilhabe von Kunst im Diskurs des Öffentlichen zu ermöglichen. Die neu gewählten Künstlerinnen und Künstler, Sachverständige und Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen beraten zukünftig über die Integration von Kunst bei öffentlichen Bauvorhaben oder über temporäre Kunstevents in der Stadt. Eine wichtige Funktion der Kommission ist es zudem, den Rat und andere zuständige politische Gremien der Landeshauptstadt Düsseldorf bei Versetzung, Wiederaufstellung oder Entfernung von Kunstwerken im städtischen Besitz an bzw. von städtischen Gebäuden sowie im bzw. aus dem öffentlichen Raum zu beraten. Die Kunstkommission ist mehrheitlich mit Kunstfachleuten besetzt und stellt bei Wettbewerben zur Kunst am Bau und im öffentlichen Raum das Preisgericht. Bereits in ihrer ersten Amtszeit konnten mit Unterstützung der Kunstkommission diverse Projekte gestartet und auch einige realisiert werden, darunter der dauerhafte Verbleib von "Beulenmann" von Paloma Varga Weisz, eine Bronzeplastik, die auf dem Vordach des Hauptbahnhofs sitzt, die 91 Meter lange Zaunskulptur "Earth Is Blue" von Selma Gültoprak am Goethe-Gymnasium sowie die Umsetzung des Projekts "Lantz'sche Skulpturenpark", das in diesem Sommer bereits zum zweiten Mal stattfand. Andere große Projekte wie die Entwicklung rund um das "39er Denkmal" und die damit verbundene Umgestaltung des Reeser Platzes konnten angestoßen und auf den Weg gebracht werden. Hierzu zählen auch das Kunst-am-Bau-Projekt für den neuen Kulturhotspot "KAP1" und der "Gedenkort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt". ___________________________________________________________________________ 08. September 2021 Hilfe für Hochwasserschäden in Kleingartenanlagen Das Starkregenereignis am 14. Juli führte in Düsseldorf zu einer Überlastung der Kanalisation und einem bis daher nicht gekannten Hochwasser der innerstädtischen Gewässer. In der Folge sind im Stadtgebiet auch 13 städtische Kleingärten von Hochwasserschäden betroffen worden. Die Landeshauptstadt Düsseldorf unterstützt den Wiederaufbau dieser Kleingärten. "Kleingärten sind gerade in einer Großstadt wie Düsseldorf für die Menschen ein wichtiger Rückzugsort. Diesen wollen wir den Betroffenen zurückgeben", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Daher unterstützt die Stadt aktiv den Wiederaufbau der städtischen Kleingartenanlagen und wird einen Beitrag leisten, um die entstandenen Schäden der Unwetterkatastrophe abzumildern." So soll den betroffenen Vereinen in Abhängigkeit von den jeweiligen Schäden der Pachtzins und die Grundsteuer für das Jahr 2021 teilweise oder ganz erlassen werden. Das Gartenamt hat die städtischen Kleingartenvereine durch die Kostenübernahme für die Sperrmüllabholung bereits unterstützt. Bei Bedarf sind auch Container für die Entsorgung von Grünabfällen seitens des Gartenamtes bereitgestellt worden. Da durch die Überflutungen teilweise massive Wegeschäden entstanden sind, wird das Gartenamt auch hier die städtischen Vereine durch Materialgestellung und, falls erforderlich, durch die Beauftragung von Firmen für die Wiederherstellung einschließlich Kostenübernahme unterstützen. Auf Antrag wird die Stadt den Erlass der Grundsteuer für die betroffenen städtischen Kleingärten wohlwollend prüfen. Dieser kann formlos unter dem Betreff "Hochwasserschäden Kleingartenvereine" über den Stadtverband Düsseldorf der Kleingärtner e. V. an das städtische Gartenamt gesandt werden. ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Stadtradeln-Sieger ausgezeichnet Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat die besten Teams des Stadtradeln-Wettbewerbs im Rathaus geehrt Die zwölf siegreichen Düsseldorfer Teams im diesjährigen Wettbewerb für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität Stadtradeln hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am Dienstag, 7. September, im Rathaus der Landeshauptstadt ausgezeichnet. Dabei verbesserte Düsseldorf erneut seine Vorjahresergebnisse: Während der drei Wochen vom 20. Mai bis 9. Juni sammelten in Düsseldorf 361 Teams (2020: 281 Teams) mit 7.379 Aktiven (Vorjahr: 6.306) 1.549.564 Fahrradkilometer für ihre Stadt - gut 220.000 Kilometer mehr als im Vorjahr (1.327.826 Kilometer). 2.168 Kommunen (Stand: 6. September) haben in diesem Jahr an der bundesweiten Kampagne des Klima-Bündnis‘ teilgenommen. "Dieser erneute Erfolg ist ein bemerkenswertes Signal für den Klimaschutz und die bis 2035 angestrebte Klimaneutralität Düsseldorfs. Wir können uns in der Landeshauptstadt sicher sein, dass viele Radfahrerinnen und Radfahrer uns bei den Klimazielen mit großem Einsatz unterstützen", betonte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller in seiner Laudatio. Sowohl in der Gesamtwertung, als auch in den Sonderkategorien Schulen, Unternehmen, Stadtteile, Vereine, Verwaltung und Familien, gab es im Rathaus Urkunden für die Teams mit den meisten Radkilometern insgesamt und mit den meisten Radkilometern pro Kopf. Gesamtsieger bei der Summe der gefahrenen Kilometer war erneut das Team der Firma Henkel um Kapitän Ernesto Fernandez. Mit 368 Aktiven wurden 84.830 Kilometer für Düsseldorf erradelt. Das Team mit der höchsten Gesamtkilometerleistung - sowohl in der Gesamtwertung, als auch in der Sonderkategorie "Unternehmen". Den Doppelsieg bei den Kilometern pro Kopf schaffte das Zweier-Team "The Downtown Cyclists". Durchschnittlich 1.624 Kilometer haben Irena Schmid und Alexander Ignasiak in den 21 Zähltagen zurückgelegt. Damit landeten die "Downtown Cyclists" in der Gesamtwertung und der Sonderkategorie Stadtteile ganz vorn. Weitere erste Plätze in den Sonderkategorien/Gesamtkilometer gingen an: Hulda- Pankok-Gesamtschule (Sonderkategorie Schulen), Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club ADFC Düsseldorf (Vereine), Dynamo Wersten (Stadtteile), den Stadtentwässerungsbetrieb (Verwaltung) sowie an das Team "Alle radeln für Wohnen mit Kindern!" in der Rubrik Familien. Die Spitzenteams bei den Kilometern pro Kopf heißen: The Downtown Cyclists (Gesamtwertung und Stadtteile), Benrather Volldampfkultur (Vereine), Holmes Place Düsseldorf (Unternehmen), Wirtschaftsabteilung der LVR-Klinik (Verwaltung), Kurt-Schwitters-Schule und Grenzenlos unterwegs (Familienteam). Viele Teams sind seit Jahren fester Bestandteil von Stadtradeln-Düsseldorf, aber es machen auch jedes Jahr Neueinsteiger von sich reden. Der Dank des Oberbürgermeisters galt allen, die bei Stadtradeln mitgemacht und eine gute und wichtige Sache unterstützt haben: "Ich danke allen Stadtradeln-Aktiven für das große Engagement bei unserer Kampagne für Radverkehr und Klimaschutz. In diesem Jahr waren 96 Unternehmensteams, 56 Vereinsteams, 51 Familienteams, 45 Verwaltungsteams, 38 Schulteams, 24 Stadtteilteams sowie 51 Teams, die keiner Sonderkategorie zugehörten, dabei. Das halte ich für ein großartiges Zeugnis der Einsatzfreude in unserer Stadtgesellschaft." Im Stadtradeln-Gesamtvergleich gehen die Teilnehmerzahlen ebenfalls nach oben. In diesem Jahr sind bislang 2.168 Kommunen (Stand: 6. September) registriert - mehr als je zuvor. Im Vorjahr machten 1.482 Städte, Landkreise und Gemeinden mit. Bei den fahrradaktivsten Kommunen - dafür werden die gefahrenen Kilometer aller Aktiven zusammengezählt - befindet sich Düsseldorf derzeit als beste Großstadt auf Platz 4 in Nordrhein-Westfalen - hinter drei sehr aktiven Landkreisen - und auf Platz 9 im Gesamtfeld. Das berichtet die Düsseldorfer Stadtradeln-Koordination im Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz. Die endgültigen Platzierungen stehen gegen Ende des Jahres fest, wenn alle Kommunen ihre selbst festgelegten 21 Aktionstage absolviert haben und Prüfungen durch das Klima- Bündnis abgeschlossen sind. Siegerteams im Überblick Hier ein Überblick über die Düsseldorfer Stadtradeln-Siegerteams: Gesamtwertung meiste Radkilometer in der Summe: Henkel Rad-Löwen mit 368 Teilnehmern: 84.830 Kilometer (km) meiste Radkilometer pro Kopf: The Downtown Cyclists (Stadtmitte - 2 Teilnehmer): 1.624 km Schul-Teams meiste Radkilometer insgesamt: Hulda-Pankok-Gesamtschule (242): 48.915 km meiste Radkilometer pro Kopf: Kurt-Schwitters-Schule (2): 726 km Unternehmens-Teams meiste Radkilometer insgesamt: Henkel Rad-Löwen - auch Platz 1 der Gesamtwertung meiste Radkilometer pro Kopf: Holmes Place Düsseldorf (4): 911 km Vereins-Teams meiste Radkilometer insgesamt: ADFC Düsseldorf (120): 48.825 km meiste Radkilometer pro Kopf Benrather Volldampfkultur (2): 950 km Stadtteil-Teams meiste Radkilometer insgesamt: Dynamo Wersten (126): 31.755 km meiste Radkilometer pro Kopf: The Downtown Cyclists (Stadtmitte) - auch Platz 1 der Gesamtwertung Verwaltungs-Teams meiste Radkilometer insgesamt: Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf (65): 23.542 km meiste Radkilometer pro Kopf: Wirtschaftsabteilung LVR-Klinik Düsseldorf (3): 776 km Familien-Teams meiste Radkilometer insgesamt Alle radeln für Wohnen mit Kindern! (18): 4.766 km meiste Radkilometer pro Kopf: Grenzenlos unterwegs (2): 699 km Beispielhaft wurden im Rathaus zwei weitere Teams hervorgehoben, die mit besonders vielen Aktiven dabei waren: Das Team der ERGO-Versicherungsgruppe errang wieder Platz zwei der Unternehmen und der Gesamtwertung, mit 80.459 Gesamtkilometern und 330 Aktiven. Der Neustarter Katholisches Düsseldorf kam - quasi aus dem Stand - auf Platz drei der Gesamtwertung mit 58.113 Kilometern und 289 Aktiven. Weitere Ergebnisse und Platzierungen aller 361 aktiven Teams lassen sich im Internet unter www.stadtradeln.de/duesseldorf nachlesen. Die Resultate im Gesamtwettbewerb werden zum Jahresende hin vorliegen. Bis dahin sind auch geringfügige Korrekturen an den kommunalen Ergebnissen möglich. ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Abgestorbene Bäume im Stadtgebiet Düsseldorf 127 Bäume müssen aus Verkehrssicherungsgründen entfernt werden Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt muss in den nächsten Wochen insgesamt 127 Bäume fällen. Rund 90 Prozent der zu fällenden Bäume sind bereits abgestorben, die übrigen weisen massiven Pilzbefall und Wurzelstockfäule auf. Die Bäume müssen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit kurzfristig entnommen werden. Die Fällarbeiten beginnen in dieser Woche auf der Brunnen- und Bürgerstraße, wo insgesamt drei Robinien aufgrund von Wurzelstockfäule entnommen werden müssen. Hier ist die Standsicherheit der Bäume nicht mehr gegeben. Im Vorfeld sind Informations-Banderolen an den Bäumen angebracht worden. Die Umsetzung aller Fällungen wird einige Wochen in Anspruch nehmen. Vor der Fällung werden die Bäume auf Nester und Nisthöhlen kontrolliert. Bedingt durch die vergangenen langen, heißen und trockenen Sommer in den Jahren 2018, 2019 und 2020 sind viele Bäume in einen sogenannten "Trockenstress" geraten. Die Bäume werden immer mehr geschwächt und damit anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Zusätzlich nimmt der Anteil an abgestorbenen Ästen in den Baumkronen zu, was zu einem deutlich erhöhten Aufwand in der Verkehrssicherung führt. Die Anzahl absterbender Bäume hat durch die Veränderungen der klimatischen Verhältnisse merklich zugenommen. Die niederschlagsreichen Monate in 2021 konnten dieser Entwicklung nicht entscheidend entgegenwirken. Ziel des Gartenamts ist es, möglichst viele der Standorte erneut zu bepflanzen. Für die Nachpflanzung der Straßenbäume veranlasst das Gartenamt so genannte Umlaufverfahren. Dabei prüfen unter anderem die Netzgesellschaft, der Stadtentwässerungsbetrieb und die Telekom die nahegelegenen Leitungstrassen und ihren Abstand zum Baumstandort. Ebenso sind notwendige Abstände zu den Verkehrsanlagen sowie brandschutztechnische Belange zu beachten. Die zu fällenden Bäume im Einzelnen, jeweils mit Standort, Baumart und Fällgrund: Stadtbezirk 1 Düsselthaler Straße, Kinderspielplatz, Sandbirke, abgestorben Golzheimer Friedhof, Grünanlage, Sandbirke, abgestorben Jülicher Straße, Bergahorn, abgestorben T ersteegenstraße, Schule, Traubenkirsche, abgestorben Stadtbezirk 2 Rosmarinstraße, Robinie, abgestorben Speldorfer Straße, Bergahorn, Rußrindenkrankheit Stadtwerkepark, Grünanlage, Gleditschie, abgestorben Zoopark, Grünanlage, Fächerahorn, Rußrindenkrankheit Zoopark, Grünanlage, Sandbirke, abgestorben Zoopark, Grünanlage, Spitzahorn, Rußrindenkrankheit Stadtbezirk 3 Brunnenstraße, zwei Robinien, Wurzelstockfäule Bürgerpark Bilk, Grünanlage, Hainbuche, abgestorben Bürgerstraße, Robinie, Wurzelstockfäule Floragarten, Grünanlage, Pflaumenblättriger Weißdorn, abgestorben Floragarten, Grünanlage, Stechpalme, abgestorben Freizeitanlage Ulenbergstraße, Schwarzkiefer, abgestorben Hammer Straße, Purpur-Kastanie, abgestorben Räuscherweg, Grünanlage, Bergahor, abgestorben Räuscherweg, Schule, vier Bergahorn, abgestorben Räuscherweg, Schule, Birne, abgestorben Räuscherweg, Schule, Fichte, abgestorben Räuscherweg, Schule, kanadische Hemlocktanne, abgestorben Räuscherweg, Schule, Kirsche, abgestorben Räuscherweg, Schule, zwei Pflaumen, abgestorben Räuscherweg, Schule, Salweide, abgestorben Räuscherweg, Schule, Sandbirke, abgestorben Räuscherweg, Schule, Serbische Fichte, abgestorben Räuscherweg, Schule, Silberweide, abgestorben Räuscherweg, Schule, Sumpfzypresse, abgestorben Räuscherweg, Schule, Urweltmammutbaum, abgestorben Südring Straßenbahnschleife, fünf Spitzahorn, Rußrindenkrankheit Volksgarten, Grünanlage, Hainbuche, abgestorben Weberstraße, Schule, gemeiner Goldregen, abgestorben Stadtbezirk 4 Knechtstedenstraße, Straßenbegleitgrün, Feldahorn, abgestorben Knechtstedenstraße, Straßenbegleitgrün, Feuerahorn, abgestorben Prinzenallee, Grünstreifen, Feldulme, abgestorben Rheinallee, Silberpappel, abgestorben Salierstraße, Kirsche, abgestorben Wiesenstraße, Esche, abgestorben Stadtbezirk 5 Am Angerbach, Parkplatz, Schwarzerle, abgestorben Am Ritterskamp, Bolzplatz, zwei Sandbirken, abgestorben An den Kämpen, Kinderspielplatz/Bolzplatz, Zierkirsche, abgestorben Arnheimer Straße, Straßenbegleitgrün, Esche, abgestorben Beckbuschstraße, Straßenbegleitgrün, zwei Sandbirken, abgestorben Egbertstraße, Mehlbeere, abgestorben Im Luftfeld, Mehlbeere, abgestorben Kalkumer Schloßallee, sechs Hainbuchen, abgestorben Kalkumer Schloßallee, Spitzahorn, abgestorben Kalkweg Richtung Heltorfer Schloßallee, Spitzahorn, Rußrindenkrankheit Niederrheinstraße, Straßenbegleitgrün, Bergahorn, abgestorben Oberdorfstraße Denkmal Kalkum, Grünanlage, Sandbirke, abgestorben Stockumer Höfe, nördl. A44, Rotfichte, abgestorben Stadtbezirk 6 Kalkumer Straße, Grünanlage, Holunder, abgestorben Stadtbezirk 7 Am Mergelsberg, Schule, vier Ebereschen, abgestorben Am Mergelsberg, Schule, Hasel, abgestorben Am Mergelsberg, Schule, Salweide, abgestorben Am Mergelsberg, Schule, Zweigriffliger Weißdorn, abgestorben Am Scheidt, Mehlbeere, abgestorben Am Scheidt, Schwedische Mehlbeere, abgestorben Gothaer Weg, Mehlbeere, Pilzbefall: Schillerporling Stadtbezirk 9 Altenbrückstraße, Gehölzbepflanzung vor A 59, Bergahorn, Rußrindenkrankheit Altenbrückstraße, Gehölzbepflanzung vor A 59, zwei Feldahorn, abgestorben Altenbrückstraße, Gehölzbepflanzung vor A 59, Süßkirsche, abgestorben Am Schönenkamp, Straßenbegleitgrün, zwei Bergulmen, abgestorben Am Schönenkamp, Straßenbegleitgrün, Hainbuche, abgestorben Am Schönenkamp, Straßenbegleitgrün Brückenrampe, Spitzahorn, abgestorben Am Trippelsberg, Pyramideneiche, abgestorben Bonner Straße Ecke Münchener Straße, Parkplatz, Eberesche, abgestorben Buchenstraße, Grünanlage Paulinenplatz, Scharlach-Eiche, abgestorben Buchenstraße, Grünanlage Paulinenplatz, zwei Zweigrifflige Weißdorn, abgestorben Hassels, Grünanlage, Mehlbeere, abgestorben Hassels, Grünanlage, Schwedische Mehlbeere, abgestorben Hassels, Grünanlage, Silberweide, abgestorben Urdenbach, Biotop Rharbarberfeld, Schwarzerle, abgestorben Werstener Deckel, Grünanlage, zwei Sandbirken, abgestorben Haus-Endt-Straße, Grünanlage, Salweide, abgestorben In den Großen Banden, Neuland, Schwarzkiefer, abgestorben Kamper Acker, zwei Buchen, Riesenporling Karweg, Süßkirsche, abgestorben Werstener Feld, Kindergarten, Sandbirke, Birkenporling Münchener Straße, Straßenbegleitgrün, Süßkirsche, abgestorben Niederheider Straße, Kaiserlinde, Pilzbefall: Brandkrustenpilz Nürnberger Straße, Parkplatz, Straßenbegleitgrün, zwei Süßkirschen, abgestorben Paul-Thomas-Straße, zwei Sandbirken, abgestorben Geeststraße, Spielplatz, zwei Schlehen, abgestorben Max-Born-Straße, Spielplatz, sechs Ahorn, abgestorben Theodor-Litt-Straße, Schule, Kirsche, abgestorben Theodor-Litt-Straße, Schule, Rotfichte, abgestorben Theodor-Litt-Straße, Schule, Salweide, abgestorben Stadtbezirk 10 Frankfurter Straße, Spitzahorn, Pilzbefall: Brandkrustenpilz Heinrich-Lersch-Straße, Straßenbegleitgrün, Scharlachdorn, abgestorben Koblenzer Straße Ecke Reinhold-Schneider-Straße, Silberahorn, abgestorben Koblenzer Straße, Straßenbegleitgrün, Bergahorn, Pilzbefall: Brandkrustenpilz Koblenzer Straße, Straßenbegleitgrün, Kornelkirsche, abgestorben Neustrelitzer Straße, Schule, Bergahorn, Rußrindenkrankheit ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Städtepartnerschaftlicher Austausch im Rahmen eines LSBTIQ+ Volleyballturniers in Warschau Ein Team des VC Phönix Düsseldorf e. V. hat am vergangenen Wochenende, von Freitag, 3. bis Sonntag, 5. September, an einem LSBTIQ+ Volleyballturnier in Düsseldorfs Partnerstadt Warschau teilgenommen. Im Vorfeld des Turniers unterstützten das Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und das Büro für Internationale und Europäische Angelegenheiten die Teilnehmenden bei der Kontaktaufnahme und der Organisation. Neben den sportlichen Aktivitäten war ein Ziel der Reise einen persönlichen Kontakt zu der LSBTIQ+ Community in Warschau aufzubauen. In dem Austausch wurde von den jeweiligen Situationen der LSBTIQ+ Communitys in den Städten berichtet sowie den Angeboten und Strukturen. Das Volleyballteam bringt viele Impulse mit zurück nach Düsseldorf und ist sehr interessiert an einer langfristigen Zusammenarbeit mit den engagierten Akteur*innen in Warschau. Mehr Infos zum Turnier unter: http://volup.pl/en_US/ Nach ersten Begegnungen zwischen Düsseldorf und der polnischen Hauptstadt Warschau gegen Ende der 1970er-Jahre wurde die offizielle Städtepartnerschaft 1989 besiegelt. Die heutigen Kontakte mit Warschau bestehen auf unterschiedlichen Ebenen wie Wirtschaft, Kultur und Sport. Im Oktober 2020 hat der Rat der Stadt Düsseldorf beschlossen, die LSBTIQ+ in Warschau zu unterstützen und die Städtepartnerschaft zu intensivieren. Damit hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, einen Austausch zwischen Vertreter*innen der Stadtverwaltung, Politik und der LSBTIQ+ Community jeweils beider Städte zu organisieren. Hintergrund: VC Phönix Düsseldorf e. V. Der VC Phönix Düsseldorf e. V. ist ein gemeinnütziger Sportverein für queere Menschen und ihre Freund*innen. Verschiedene Sportarten wie Badminton, Tischtennis, Volleyball und Yoga werden angeboten. Der VC Phönix ist zusätzlich Teil des Organisationsteams des Düssel-Cup, dem jährlich stattfindenden internationalen LSBTIQ+ Multisportturnier in Düsseldorf. LSBTIQ+ in Polen Die Warschauer Kommunalpolitik hat sich nicht der ausgrenzenden Bewegung für LSBTIQ+ freie Zonen in Polen angeschlossen, und Oberbürgermeister Rafał Trzaskowski hat die sogenannte LGBT Charta unterzeichnet, welche die Stadt Warschau zur Schutzzone für LSBTIQ+ Personen erklärt. Dennoch gab es beispielsweise Anfang August 2020 in Warschau bei Protesten der LSBTIQ+ Community heftige Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Vertreter*innen der Community, bei denen es sogar zu Verhaftungen gekommen ist. ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Pakt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit soll am 7. Oktober 2021 unterzeichnet werden Mit dem Beschluss des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf von Juli 2019, die Klimaneutralität im Jahr 2035 zu erreichen, hat die Stadt die Weichen für einen zukunftsorientierten Klimaschutz in Düsseldorf gestellt. Die stadtweiten CO2-Emissionen sollen ab dem Jahr 2035 bei durchschnittlich 2 Tonnen pro Kopf und Jahr liegen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, sind verschiedene Akteure gefragt - so auch aus den Bereichen Gewerbe, Handel, Dienstleistung (GHD), Handwerk und Industrie. Aus diesem Grund hat die Landeshauptstadt Düsseldorf frühzeitig Gespräche mit der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf, der Handwerkskammer Düsseldorf und der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf geführt. Am 7. Oktober 2021 wollen die Akteure nun im Rahmen einer Veranstaltung im Rathaus einen Düsseldorfer Klimapakt unterzeichnen, der sich zur Zeit in der endgültigen Abstimmung befindet. ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Sein & Schein am Tag des offenen Denkmals Über 30 historische Orte öffnen ihre Pforten am 12. September/Auftaktveranstaltung im Düsseldorfer Schauspielhaus Unter dem Motto "Sein & Schein - in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege" findet am Sonntag, 12. September, der diesjährige bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Traditionell öffnen seit 1993 an jedem zweiten Sonntag im September historische Orte ihre Pforten, um die Öffentlichkeit für den Wert des baukulturellen und archäologischen Erbes zu sensibilisieren. Die beliebte Kulturveranstaltung - initiiert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz - bietet Interessierten die seltene Chance, historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, eintrittsfrei zu erleben oder an Führungen und Aktionen teilzunehmen, die nur am Tag des offenen Denkmals angeboten werden. Im vergangenen Jahr fand der Tag des offenen Denkmals pandemiebedingt erstmals ausschließlich digital statt. Am 12. September 2021 gibt es in Düsseldorf nun wieder die Gelegenheit, an über 30 historischen Orten Streifzüge in die Vergangenheit zu unternehmen. Für den kommenden Aktionstag hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das Motto "Sein & Schein - in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege" ausgerufen. Sie setzt damit den Impuls, sich mit Illusionen, Täuschungen und der Originalität unserer Denkmäler zu beschäftigen und damit eine Debatte aufzugreifen, die aktuell und historisch zugleich ist. Düsseldorf rückt an diesem Tag daher nicht nur Historisches, sondern auch Neuinterpretationen und die Sichtbarmachung von Verborgenem und Unbekanntem in den Fokus. Der Tag des offenen Denkmals startet am Sonntagvormittag um 11 Uhr mit einer Auftaktveranstaltung im Foyer des Düsseldorfer Schauspielhauses mit Generalintendant Wilfried Schulz, Bürgermeisterin Clara Gerlach und der Beigeordneten für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, Cornelia Zuschke. Um 12 und 14 Uhr bietet das Schauspielhaus dann, vertreten durch Geschäftsführerin Claudia Schmitz, eine Führung durch das frisch sanierte Haus an. Judith Bützer und Katharina Klauke vom Restaurierungszentrum der Landeshauptstadt Düsseldorf ergänzen die Führung durch einen Kurzvortrag zu den fest integrierten Kunstwerken des Baudenkmals. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine separate Anmeldung per E-Mail daher erforderlich unter kasse@dhaus.de. Bereits Ende August ist der diesjährige Programmflyer der Landeshauptstadt Düsseldorf erschienen. Dieser enthält wissenswerte Informationen und gibt Auskunft über alle Veranstaltungen, Veranstaltungsorte und Öffnungszeiten. Der Flyer liegt an den bekannten Stellen im Stadtgebiet zur Mitnahme aus, wie z. B. im Rathaus oder im Technischen Verwaltungsgebäude (TVG) in der Brinckmannstraße 5. Zudem ist er als Download unter www.duesseldorf.de/denkmalschutz/veranstaltung verfügbar. Auch für den Tag des offenen Denkmals gilt, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu kurzfristigen Änderungen bei einzelnen Veranstaltungen bis hin zu Absagen kommen kann. Daher wird empfohlen, sich kurzfristig über die angegebenen Kontaktdaten im Programmflyer bei den jeweiligen Veranstalterinnen oder Veranstaltern über den aktuellen Stand zu informieren und zum Teil nötige Anmeldungen vorzunehmen. Selbstverständlich ist für alle Beteiligten und alle Besucher die aktuell gültige Coronaschutzverordnung (3G-Regel) des Landes Nordrhein-Westfalen zu beachten. ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Düsselferien im Herbst Über 1.000 Düsselferien-Plätze für Kinder und Jugendliche in den Herbstferien/Informationen sind ab sofort online zu finden Die Düsseldorfer Kinder und Jugendlichen können sich auf ein abwechslungsreiches Ferienangebot in den kommenden Herbstferien freuen: In der Zeit vom 11. bis 22. Oktober organisieren das Jugendamt, die freien Träger und die Jugendverbände, wieder ein buntes Programm für Groß und Klein im Rahmen der "Düsselferien". Auf der Internetseite www.duesselferien.info hat der Düsseldorfer Jugendring alle Angebote der innerörtlichen und außerörtlichen Düsselferien übersichtlich dargestellt. In den diesjährigen Herbstferien stehen insgesamt mehr als 1.000 Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren zur Verfügung. Davon bis zu 100 Plätze für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen. Bei den Programmen handelt sich um ein- oder zweiwöchige Angebote in einer Gruppengröße von 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Jedes Angebot beinhaltet eine Mittagsverpflegung und erfolgt unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsreglungen. Die Angebote für Kinder erfolgen in der Regel täglich in der Zeit von 9 bis 16 Uhr, für Jugendliche von 13 bis circa 20 Uhr. Düsseldorfer Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen können ebenfalls für die Düsselferien in den Jugendfreizeiteinrichtungen angemeldet werden. Zudem wurde ein ergänzendes Düsselferienangebot für Düsseldorfer Kinder mit Beeinträchtigung neu konzeptioniert. Die Angebote sind auf www.duesselferien.info zu finden. Anmeldungen können ab sofort an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: Yvonne.frenz@duesseldorf.de Neben zahlreichen Angeboten in den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, den Abenteuerspielplätzen und den Jugendverbänden innerhalb Düsseldorfs, werden nun auch wieder außerörtliche Düsselferien angeboten. Diese erfolgen unter stetiger Anpassung und Einhaltung der jeweils geltenden Coronaschutzverordnung. Analog zu den Angeboten in den Sommerferien werden die aktuellen Programme durch spannende "Highlights" ergänzt und sorgen so für eine abwechslungsreiche Ferienzeit. Der Sportactionbus lädt zu Spiel und Spaß zu einem Bewegungscamp ein, und die Düsseldorfer Abenteuerspielplätze bieten wieder vielfältige erlebnispädagogische Aktionen. Die Teilnahmekosten betragen 35 Euro pro Woche und Kind bzw. 17 Euro pro Woche und Kind für Familien, die im Besitz eines Düsselpasses sind. Die Anmeldungen sind ab sofort in den beteiligten Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen und den Jugendverbänden vor Ort möglich. ___________________________________________________________________________ 06. September 2021 Coronaschutz: OSD kontrolliert Veranstaltung in Stockum 15 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung am Wochenende 15 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 3. September, bis Sonntag, 5. September. Freitag, 3. September Aufgrund des hohen Besucheraufkommens in der Mertensgasse und der Kurzen Straße wurde in den späten Abendstunden ein Eingreifen erforderlich: OSD-Mitarbeiter sprachen die Altstadtgäste an und baten sie, weiterzugehen. Samstag, 4. September Am späten Abend wurde eine OSD-Streife am Burgplatz von zwei Mädchen um Hilfe gebeten, die nach eigenen Angaben belästigt und geschlagen wurden. Der vermeintliche Täter wurde durch die Einsatzkräfte gestellt und der Polizei übergeben. Außerhalb von Corona Bei einer Schwerpunktkontrolle am Elbsee, die unter Beteiligung der Unteren Naturschutzbehörde und Einsatzkräften des Ordnungsamtes Hilden stattfand, konnten keine gravierenden Feststellungen getroffen werden. Lediglich in drei Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Betretens des abgesperrten Naturschutzgebietes eingeleitet. Sonntag, 5. September Bei einer Veranstaltung in Stockum stießen die Mitarbeiter des OSD auf eine Veranstaltung mit rund 1.800 Besuchern - genehmigt waren nur etwa ein Drittel der Teilnehmer. Die Gäste tanzten, sangen, trugen kaum Masken und hielten keinerlei Abstände. Den OSD-Einsatzkräften wurde durch den Veranstalter mitgeteilt, dass im Vorverkauf 800 Eintrittskarten sowie an der Tageskasse rund 1.000 Karten verkauft wurden. Die 3G- Regeln wurden kaum eingehalten, der Hauptteil der Besucher konnte lediglich einen Antigen-Schnelltest vorzeigen. Die OSD-Mitarbeiter untersagten den weitere Verkauf an der Tageskasse und gaben dem Veranstalter die Möglichkeit, die Situation in eigener Regie aufzulösen und zu klären. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 3. September, bis Sonntag, 5. September, 311 Einsätze, von denen 15 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 40.005, von denen 15.630 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 15 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 19.073. ___________________________________________________________________________ 06. September 2021 Mehr digitale Bildungsmedien für Düsseldorfer Schulen Der Start der Bildungsmediathek NRW ermöglicht einen einfachen und schnellen Zugriff auf Lernmaterial Mehr Bildungsmedien für den Unterricht: Mit dem Start der neuen Bildungsmediathek NRW können Düsseldorfer Schulen jetzt noch einfacher auf deutlich mehr digitale Bildungsmedien zugreifen. Die neue Mediathek bietet sowohl ausgewählte frei verfügbare Medien, die unter offenen Lizenzen veröffentlicht werden, als auch lizenzpflichtige Medien kommerzieller Anbieter speziell für Düsseldorfer Schulen. Anders als bei üblichen Suchmaschinen sind alle Materialien unter pädagogischen Gesichtspunkten ausgewählt und für die Schulen kostenfrei. Die Medien können als Download oder direkt als Streaming im Unterricht sowie beim eigenständigen Lernen zu Hause eingesetzt werden. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Neben einer guten technischen Ausstattung an unseren Schulen ist es wichtig, dass wir den Schulen hochwertige digitale Bildungsmedien anbieten können, damit ein guter und moderner Unterricht, egal ob in Präsenz oder in Distanz, stattfinden kann. Durch die gemeinsamen Anstrengungen von Land und Stadt ist dies nun durch die Bildungsmediathek NRW möglich." Der Zugriff auf lizensierte digitale Lernmedien ist schon seit mehreren Jahren über die von den Landschaftsverbänden Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) betriebene Plattform Edmond NRW möglich, wurde aber durch die Fusion mit der vom Land betriebenen learn:line NRW ausgebaut und technisch neu aufgestellt. Eine intuitive Navigation mit verbesserter Suche und Filteroption in neuem Design sowie der Zugriff auf die für alle Bundesländer entwickelte Datenbank Sodix erweitern die Nutzung. Das Medienzentrum der Landeshauptstadt Düsseldorf im LVR-Zentrum für Medien und Bildung (LVR-ZMB) investierte in den letzten Jahren bereits rund 150.000 Euro in digitale Bildungsmedien für Düsseldorfer Schulen und stellte diese über Edmond NRW den Schulen zur Verfügung. Bei der Entwicklung der Bildungsmediathek NRW übernahm das LVR-ZMB gemeinsam mit dem Schulministerium und der Medienberatung NRW eine zentrale Rolle und ist Ansprechpartner im Bereich Medien und Bildung für den LVR, die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Landeshauptstadt Düsseldorf. "Wir freuen uns, dieses spannende Projekt erfolgreich in den Regelbetrieb überführt zu haben und unterstützen somit die Schulen in Düsseldorf und in ganz NRW sinnvoll beim digitalen Lehren und Lernen", meint Stefan Drewes, Leiter des LVR-ZMB. "Im Medienzentrum der Stadt Düsseldorf bieten wir zudem umfangreiche Unterstützung für Lehrkräfte beispielsweise im MediaLab oder im Digitalen Klassenzimmer, um den Einsatz digitaler Medien im Unterricht zu stärken." Zur Förderung des Lernens mit digitalen Bildungsmedien bietet das Medienzentrum im LVR-ZMB gemeinsam mit den Medienberatern und Medienberaterinnen des Landes Beratung und Schulung zum sinnvollen pädagogischen Einsatz der Bildungsmediathek NRW im Unterricht an. Die Bildungsmediathek NRW ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW, der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, der Medienberatung NRW und der Kommunalen Medienzentren in NRW. Durch die Möglichkeit der Einbindung des Portals in bestehende Systeme wie LOGINEO NRW wird es leichter, die digitalen Lerninhalte direkt für Schülerinnen und Schüler nutzbar zu machen. Weitere Informationen sind unter www.bildungsmediathek-nrw.de und https://medien-und- bildung.lvr.de/de/unser_angebot/medienzentrum_duesseldorf/MedienzentrumDuesseldorf.html zu finden. ___________________________________________________________________________ 06. September 2021 Verschlechterung der Haushaltslage für 2021 um weitere 32,6 Millionen Euro prognostiziert Stadtkämmerin Dorothée Schneider hat am Montag, 6. September, den Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem Stichtag 30.06.2021 im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt. Dieser prognostiziert eine Verschlechterung der Haushaltslage der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 um 32,6 Millionen Euro über Plan. Aktuell wird bei den Steuern (Gewerbesteuer, Gemeindeanteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer) mit einer Verbesserung von rund 34 Millionen Euro gerechnet. Diese führt jedoch zu keiner Haushaltsverbesserung, da diese durch die im Rahmen der COVID-19-Pandemie erlassenen Regelungen durch das Land NRW gemäß NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz unter Berücksichtigung der Bilanzierungshilfe beim außerordentlichen Ergebnis - zu Lasten des Eigenkapitals – entsprechend berücksichtigt werden muss und sich somit haushaltstechnisch ausgleicht. Die Verbesserung bei den Steuern wirkt sich allerdings positiv auf die Liquidität aus. Zum Jahresende werden unter anderem Verschlechterungen im Bereich der Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung (-3,8 Millionen Euro) und bei den Grundstücksverkäufen (-11,0 Millionen Euro) prognostiziert. Das Jahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf verschlechtert sich laut Prognose zum Jahresende um 32,6 Millionen Euro, von -74 Millionen Euro auf dann -106,6 Millionen Euro. Finanzielle Auswirkungen durch das Unwetter "Bernd" im Juli 2021 sind aufgrund des Stichtages 30.06.2021 nicht berücksichtigt. Sie werden im Controllingbericht zum 30.09.2021 Berücksichtigung finden. ___________________________________________________________________________ 06. September 2021 Start der Bauarbeiten zum Fahrradparkturm am Bahnhof Bilk Erste vollautomatische Abstellanlage für Fahrräder in Nordrhein-Westfalen/Turm wird 120 Drahteseln Platz bieten Auf dem Vorplatz der Düsseldorf Arcaden an der Friedrichstraße ist am Montag, 6. September, offiziell mit den Bauarbeiten zu einem Fahrradparkturm begonnen worden. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Mobilitätsdezernent Jochen Kral machten sich vor Ort ein Bild von den anstehenden Arbeiten. Bis Herbst 2022 soll dort eine vollautomatisierte Fahrradabstellanlage mit 120 Stellplätzen entstehen - die erste dieser Art in Nordrhein-Westfalen. Die Landeshauptstadt, die gezielt einen Fokus auf die Themen Radverkehr und zukunftsträchtige Mobilität legt und diese in besonderem Ausmaß fördern möchte, setzt mit dem Bau des Fahrradparkturms einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung fahrradfreundliche Stadt. Damit hat sie eine Vorreiter-Rolle in Nordrhein-Westfalen: eine vollautomatische Abstellanlage für Fahrräder gibt es bisher nirgendwo. Auch deutschlandweit ist ein Fahrradparkturm bislang eine Rarität. Mit insgesamt 120 Einstellboxen für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes stellt der Bilker Fahrradparkturm ein Höhepunkt für alle Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer im Herzen Düsseldorfs dar. "Mit dem Bau des Fahrradparkturms sollen verstärkt Pendlerverkehre mit dem lokalen ÖPNV und dem Radverkehr verknüpft werden", betonte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Wir möchten besonders an Knoten- und Umstiegsorten den Umweltverbund in Düsseldorf weiter stärken und den Radverkehr fördern." "Wir freuen uns, als Landeshauptstadt das Projekt 'Vollautomatischer Fahrradparkturm Bahnhof D-Bilk' realisieren zu können. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende. Mit dem Fahrradparkturm bauen wir das Bike & Ride-Angebot in Düsseldorf weiter aus und schaffen attraktive und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder", sagte Jochen Kral, Dezernent für Mobilität. Der Fahrradparkturm aus Stahlprofilen mit illuminierter Glasfassade wird auf rund 65 Quadratmetern 10,80 Meter hoch. Die 120 separaten Fahrrad-Einstellplätze befinden sich auf 10 Trägerpaletten zu je 12 Plätzen, die mittels Hubwerk befördert werden. Ausgerichtet zur Friedrichstraße und rückwärtig zu den Arcaden wird es jeweils 6 Zugangstore und einen Bedienterminal geben. Neben den Abstellmöglichkeiten für die Fahrräder und Pedelecs wird es außerdem 24 Akku-Ladefächer mit eigenem Bedienterminal geben. Nachdem vorbereitend der Leitungsgraben von der Straße bis zum Standort des Fahrradparkturms hergestellt wurde, beginnen nun Erd- und Tiefbauarbeiten sowie die Erstellung des rund 1,20 Meter tiefen Fundaments, das in der Mitte die Grube für das spätere Hubwerk des Fahrradparkturms enthält. Da für die Bauphase 3, den eigentlichen Turmbau, eine größere Arbeitsfläche benötigt wird, wurde vorsorglich im Bauzeitenplan der mögliche Weihnachtsmarkt auf dem Vorplatz der Arcaden als Baupause eingeplant. Während der gesamten Bauarbeiten wird Wert daraufgelegt, so wenig Fläche des Vorplatzes wie möglich für die Arbeiten in Anspruch zu nehmen. Von Mitte Januar bis Mitte Juni 2022 sind dann die Bauarbeiten für das Stahlkonstrukt, der Einbau des Hubwerks, der Trägerpaletten mit den Radboxen und der Zugangstore, die Dacharbeiten mit Blitzschutz sowie die Anbringung der Glasfassade mit der LED-Hinterleuchtung geplant. Etwa ab Mitte Juni 2022 müssen die Höhenanpassungen der umliegenden Pflasterflächen vorgenommen und in diesem Zusammenhang das Blindenleitsystem verlegt und die für den Bau entnommenen Bäume durch Bäume aus der Zukunftsbaumliste ersetzt werden. Zum Abschluss ist dann auch ein vierwöchiger Testbetrieb vorgesehen, bevor der planmäßige Betrieb starten kann. Die Kosten des Gesamtprojektes belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Für die Umsetzung des Projektes erhält die Stadt Düsseldorf im Rahmen der Nationalen Klimainitiative eine Förderung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Höhe von rund 425.000 Euro. Hintergrund Der Fahrradparkturm wird am Bahnhof-Bilk errichtet, der zu einem Regionalbahnhof mit Halt von Regionalzügen ausgebaut wird. Schon heute ist der Bahnhof ein wichtiger Umsteigepunkt zu verschiedenen Stadtbahn- und Buslinien. Der Bahnhof liegt zudem an einer wichtigen Nord-Süd- Verbindung des Radhauptnetzes. Weitere Informationen zum Fahrradparkturm finden sich online unter www.duesseldorf.de/radschlag. ___________________________________________________________________________ 06. September 2021 U81-Rheinquerung: Ergebnisse des Bürgerdialogs werden vorgestellt Öffentlichen Online-Veranstaltung am Freitag, 10. September, mit Oberbürgermeister Dr. Keller/Fragen zur Planung werden durch Fachgremium beantwortet Zum Abschluss des Beteiligungsprozesses zum zweiten Bauabschnitt der neuen Stadtbahnlinie U81 präsentiert die Landeshauptstadt Düsseldorf am Freitag, 10. September, ab 16 Uhr in einer öffentlichen Online-Veranstaltung die Ergebnisse des Bürgerdialogs. In der Abschlussveranstaltung werden nun die im Beteiligungsprozess favorisierten Trassen-Varianten für die Rheinquerung vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Stephan Keller können in zwei Podiumsdiskussionen Fragen an die Mitglieder des Fachgremiums und die Teilnehmenden des Planungsdialogs gestellt werden. Die beiden favorisierten Trassen-Varianten für die U81 führen beide direkt von der Arena über Lörick zum Handweiser. Offen ist die Frage, wie der Rhein gequert wird - als Tunnel oder als Brücke. Beide Varianten haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Das ist das Fazit von 30 Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung der Städte Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss, die am Freitag, 25. Juni, im Rahmen der dritten und letzten Werkstatt für Politik und Stadtverwaltung virtuell zusammengekommen waren. Die Frage, wie der Rhein gequert wird - ob als Tunnel oder Brücke, wird dem Rat der Stadt Düsseldorf zur Entscheidung vorgelegt. Die Workshop-Ergebnisse bilden dazu die Grundlage für die Entscheidung der politischen Vertreterinnen und Vertretern des Rates. Der Link zur Veranstaltung wird auf der Webseite des Amtes für Verkehrsmanagement zeitnah veröffentlicht. Interessierte können per Klick auf den Link am Freitag, 10. September, ab 16 Uhr die Veranstaltung live verfolgen. Sie können über den Internetbrowser teilnehmen; eine Kamera oder Mikrofon am Computer wird nicht benötigt. Es wird auch möglich sein, schriftlich Fragen an das Fachgremium und zum Bürgerdialog zu stellen. Bei technischen Schwierigkeiten wird ein Telefon-Support unter der Nummer 0211-38547546 bereitstehen. Auf der Projektwebseite zur U81, 2. Bauabschnitt, werden ab Mitte August weitere Informationen zur Veranstaltung verfügbar sein. Hintergrund: U81 und Planungsdialog Mit der U81 bekommt die Landeshauptstadt eine neue Stadtbahnlinie. Bereits im Bau befindet sich der erste Abschnitt zwischen Düsseldorfer Flughafen und Freiligrathplatz, und somit die wichtige Anbindung des Airports an das Stadtbahnnetz. Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, sagt: "Die U81 soll darüber hinaus zur Verkehrswende in der Landeshauptstadt beitragen. Die Stärkung des ÖPNV führt zu einer Reduzierung von Treibhausgasen." Das Amt für Verkehrsmanagement hat sich letztes Jahr dafür entschieden, für den 2. Bauabschnitt der U81 einen umfangreichen Bürgerdialog mit Interessierten und Betroffenen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Stadtverwaltung durchzuführen. Das Ziel: Die bestmögliche Trassenvariante der Querverbindung zwischen Düsseldorf Messe und Handweiser zu finden. Jochen Kral, Dezernent für Mobilität, betont die wichtige Einbindung von Krefeld, Meerbusch und Neuss in den Planungsdialog. "Das war eine tolle regionale Zusammenarbeit mit vielen Leuten. Die Stadtverwaltung wollte das Dialogverfahren innerhalb eines Jahres abschließen und hat dies - trotz der Pandemie - geschafft." Der Bürgerdialog wurde mit der Auftaktveranstaltung im September 2020 im CCD der Messe Düsseldorf begonnen. Diese fand Covid 19 bedingt als Präsenzveranstaltung mit einer begrenzten Teilnehmendenzahl von 200 Interessierten aus Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss statt. Weitere 180 Menschen verfolgten den Livestream der Auftaktveranstaltung online. Erste konkrete Vorschläge zum künftigen Verlauf der U81 konnten 68 Teilnehmende in einer virtuellen Planungswerkstatt im Januar 2021 machen. Darin wurden in intensiver Zusammenarbeit 53 Varianten erarbeitet. In der Werkstatt der Interessensvertretungen im März 2021 wurden diese diskutiert und teilweise ergänzt. Mit insgesamt 55 Variantenvorschlägen sind die Werkstätten mit Politik und Stadtverwaltung gestartet. In diesen drei letzten Werkstätten wurden die Ergebnisse der Eignungsprüfung und Nutzwertanalyse der Variantenvorschläge diskutiert, um so gemeinsam den bestmöglichen Trassenverlauf für die U81 im zweiten Bauabschnitt zu ermitteln. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und werden auf der Projektwebseite veröffentlicht unter https://www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/mit-bus-und-bahn/stadtbahnstrecke-u81/2-ba- rheinquerung.html. ___________________________________________________________________________ 03. September 2021 Mahn- und Gedenkstätte 76 Jahre nach Kriegsende: Ehemaliger Düsseldorfer Gary Gumpert besucht die Landeshauptstadt Gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte arbeitet der Professor für Kommunikationswissenschaften seine Fluchtgeschichte auf Ein ganz besonderer Besuch: Am Freitag, 3. September, empfing Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller den ehemaligen Düsseldorfer Gary Gumpert im Rathaus der Landeshauptstadt. Gary Gumpert und seine Familie wurden in der Zeit des Nationalsozialismus als Juden verfolgt und mussten fliehen - inzwischen lebt der emeritierte Professor für Kommunikationswissenschaften in den USA, wo er bis heute aktiv forscht, arbeitet und berät. Nach seinem ersten Besuch im Jahr 2016 steht Gary Gumpert in Kontakt mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, seit diesem Frühjahr arbeitet er in intensivem Austausch die Geschichte seiner Familie auf. Gary Gumpert ist im Besitz eines umfangreichen Familienbriefnachlasses, der sich ihm aufgrund der alten Handschriften und der deutschen Sprache lange Zeit nicht erschloss. Die Mahn- und Gedenkstätte ermöglicht ihm derzeit eine Transkription der zahlreichen Schriftstücke und darf die Scans der Originalbriefe in ihre Sammlung aufnehmen. In einem zweitägigen Besuch wurden jetzt die zahlreichen Informationen, die sich aus den Briefen ergeben, kontextualisiert und zu weiteren Familiendokumenten und Erinnerungsfragmenten in Bezug gesetzt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Verbrechen aus der Zeit des Nationalsozialismus dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Ich danke Gary Gumpert sehr dafür, dass er die persönlichen Briefe seiner Familie mit der Mahn- und Gedenkstätte und so mit den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern teilt. Sie führen vor Augen, wie die Verfolgung durch die Nationalsozialisten das bisherige Leben der Betroffenen zerstörte und sind für die Forschungs- und Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus in unserer Stadt von unschätzbarem Wert." Gary Gumpert wurde am 21. Januar 1933 als Gert Gumpert in Mülheim an der Ruhr geboren. Seine Eltern, Emmy (geb. Levy) und Erich, zogen mit dem kleinen Gert schon im August 1934 in die Düsseldorfer Cranachstraße 19. Hier wuchs Gary Gumpert bis zu seinem fünften Lebensjahr auf. Während der Zeit des Nationalsozialismus bemühte sich Erich Gumpert intensiv um die Ausreise seiner eigenen Familie, seiner Brüder Karl und Max und seiner Eltern im hessischen Niedenstein. Wegen dieser Bestrebungen, verbunden mit dem Transfer von Wertsachen ins Ausland und zahlreicher Reisen, wurde Erich Gumpert durch die Gestapo Düsseldorf beobachtet. Ende Juli 1938 flohen Erich, Emmy und Gert Gumpert in die Niederlande, wo sie in Amsterdam darauf warteten, in die USA weiterreisen zu dürfen. Am 9. Dezember 1939 bestiegen sie das Schiff "Zaandam" in Rotterdam in Richtung New York. Mithilfe der Brieftranskripte erhält Professor Gumpert nun eine neue Perspektive auf seine Fluchtgeschichte: Die umfassenden Bemühungen seines Vaters um das Wohl der Familie treten ebenso klar hervor wie die vielen Rückschläge durch Ein- und Ausreisebestimmungen und die Entwicklung der politischen Lage. Familienmitglieder, wie die früh in der Emigration verstorbene Großmutter oder den 1942 in Auschwitz ermordeten Onkel Max, kann er in ihren Briefen an seine Eltern neu kennenlernen. ___________________________________________________________________________ 03. September 2021 Neue Dreifachsporthalle des Cecilien-Gymnasiums eröffnet Der Neubau hat ein Investitionsvolumen von rund 8,5 Millionen Euro Eine neue Sportstätte für rund 1.500 Schülerinnen und Schüler: Der Neubau der Dreifachsporthalle des Cecilien-Gymnasiums und der benachbarten Carl-Benz-Realschule in Niederkassel ist fertiggestellt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eröffnete die Sporthalle gemeinsam mit Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und dem technischen Geschäftsführer der IPM Michael Köhler am Freitag, 3. September. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Schulbauoffensive schreitet schnell voran - so konnte der Neubau der Dreifachsporthalle fast ein halbes Jahr früher als geplant fertiggestellt werden. Mit integrierter Photovoltaik-Anlage auf dem komplett begrünten Dach verfügt die Halle zudem über eine nachhaltige und umweltschonende Eigenbedarfsdeckung." Die neue Dreifachsporthalle ist Teil des umfassenden Projekts "Erweiterung Carl-Benz-Realschule und Bau einer Dreifachsporthalle" der städtischen Tochtergesellschaft IPM: Für den Erweiterungsbau der Realschule, die Sporthalle, die Neugestaltung der Außenanlagen mit barrierefreien Zugangsanlagen sowie die Vergrößerung des Parkplatzes Lewitstraße werden insgesamt 19,9 Millionen Euro investiert. Um der steigenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, wurde die Carl-Benz- Realschule um einen Zug ergänzt. Auch das Cecilien-Gymnasium wurde erweitert, sodass der notwendige Unterrichtsraum in der alten Sporthalle nicht mehr gegeben war. Statt einer zusätzlichen 1-fach Sporthalle für die Carl-Benz-Realschule wurde eine moderne 3-fach Sporthalle für beide Schulen errichtet, die darüber hinaus zur Nutzung für den Vereinssport dient. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Am Beispiel dieses Schulstandortes zeigt sich eindrucksvoll, dass Düsseldorf eine wachsende Stadt ist und die Landeshauptstadt dem Bildungsbereich einen hohen Stellenwert zuschreibt. Die Zahlen sprechen hier für sich: 446 Schülerinnen und Schüler der Carl-Benz- Realschule und 1.059 Schülerinnen und Schüler des Cecilien-Gymnasiums können in Kürze am hiesigen Standort unter modernsten Rahmenbedingungen Sport treiben." In der Sporthalle befinden sich eine Sportfläche mit 1.230 Quadratmetern, ein 150 Quadratmeter großer Gymnastikraum, Umkleiden, Duschen und WCs sowie eine Zuschauertribüne für 190 Zuschauer. Michael Köhler, technischer Geschäftsführer der IPM: "Eine technische Besonderheit in der neuen Halle ist der Schallschutz: Die Lüftungsanlage wurde zur Lärmvermeidung im Inneren der Halle untergebracht. Eine übergreifende Planung sorgt für neue Fahrrad- und Autostellplätze sowie neue Zuwege und verkehrsberuhigte Bereiche." Der Neubau steht an gleicher Stelle wie die ehemalige Sporthalle, rückt aber aufgrund seiner Größe an die parallel verlaufende Schorlemerstraße heran, um den Schulhof des Cecilien-Gymnasiums nicht zu stark zu verkleinern. Die Grundsteinlegung fand im Juni 2020 statt, im November wurde Richtfest gefeiert - coronabedingt in hybrider Form. Die Sporthalle wurde bis zu 1,5 Meter eingegraben und nutzt den vorhandenen Niveauunterschied zwischen Schulhof und Straße. Dadurch sind zwei funktional getrennte Eingangsbereiche für den Schulbetrieb und die Vereinsnutzung entstanden. Die Abmessungen der Halle werden dadurch in der städtebaulichen Wirkung zurückgenommen, die Gebäudehöhe liegt deutlich unter denen der bestehenden Bebauung und der Baumhöhen. Das Gebäude wurde in Massivbauweise errichtet. ___________________________________________________________________________ 03. September 2021 Fußgängerpassage Paulsmühlenstraße: Untergrundvorbereitung für Graffitigestaltung Die Fußgängerpassage Paulsmühlenstraße soll unter den DB-Gleisen künstlerisch mit Graffiti gestaltet werden. Dies geht auf einem Beschluss der Bezirksvertretung 9 zurück, wobei bereits im Vorfeld die Zustimmung dafür von der Deutschen Bahn, der das Bauwerk gehört, eingeholt wurde. Zunächst sind aufwendige Untergrundvorbereitungen erforderlich, die am Montag, 6. September, beginnen und bis Donnerstag, 30. September, andauern. Ausgeführt werden die Arbeiten durch die Fachabteilung Unterhaltung Ingenieurbauwerke und Stadtbahnbau im Amt für Verkehrsmanagement. Dabei wird die Altbeschichtung des Bauwerks durch Arbeiter aufgeraut und gespachtelt. Die Arbeiter bauen zudem eine Schutzwand in der Passage auf. Dadurch wird während der Bauzeit die Durchgangsbreite auf rund 1,50 Meter verringert - der Durchgang bleibt aber jederzeit möglich. Die künstlerische Gestaltung erfolgt davon unabhängig im Anschluss. Ab Montag, 18. Oktober, beginnt der Auftrag des Graffitischutzes. Die Kosten für die Untergrundvorbereitung belaufen sich auf rund 67.000 Euro. Im Anschluss erfolgt die Graffitigestaltung. Die erforderlichen Haushaltsmittel wurden von der Bezirksvertretung 9 bereitgestellt. Weiter im News-Archiv
___________________________________________________________________________ 17. September 2021 Landeshauptstadt Düsseldorf führt 2G-Regel für eigene, städtische Veranstaltungen ab 1. Oktober ein Die Landeshauptstadt Düsseldorf führt für ihre eigenen Veranstaltungen, zu denen sie als Veranstalter einlädt, zum 1. Oktober 2021 die 2G-Regel ein, wonach dann nur noch Erwachsene Zugang haben, die geimpft oder genesen sind. Zudem wird beabsichtigt, die 2G-Regelung ab 1. November 2021 auch auf kulturelle Einrichtungen der Stadt auszuweiten. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Laut Einschätzung der Experten und auch in der Runde der Kliniken geht man von einem starken Anstieg der Infektionen im Herbst und Winter aus. Die gilt es zu vermeiden. Der größtmögliche Schutz für uns alle kann nur erreicht werden, wenn wir auf die 2G-Regel setzen, wie es andere Bundesländer bereits tun, und wir würden uns freuen, wenn andere unserem Beispiel folgen würden." Krisenstabsleiter und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Durch unsere dezentralen und mobilen Impfangebote gibt es - ausgenommen medizinische Gründe - keinen Grund mehr, sich nicht gegen das Corona-Virus impfen zu lassen. Insbesondere wenn man bedenkt, dass der weit überwiegende Anteil der registrierten Neu-Infizierten keinen oder keinen vollständigen Impfschutz hat." Für Gremiensitzungen gilt weiterhin die 3G-Regel. ___________________________________________________________________________ 17. September 2021 Grundschule an der Heerstraße wird Gemeinschaftsgrundschule Jährlich 87 zusätzliche Grundschul- und OGS-Plätze im Stadtteil Oberbilk/Bestimmungsverfahren zeigt klares Votum Oberbilk bekommt eine Gemeinschaftsgrundschule - das ergab eine Befragung der Bürgerinnen und Bürger für die neue, dreizügige Grundschule an der Heerstraße 18/18a. Damit entstehen ab dem Schuljahr 2022/23 bis zu 87 zusätzliche Grundschulplätze jährlich. Die Grundschule, an deren Standort sich bisher ein Berufskolleg befand, wird in den neuen räumlichen Kapazitäten jedes Jahr drei Klassen mit bis zu 29 Schülerinnen und Schülern aufnehmen können - für jedes aufgenommene Kind wird auch ein OGS-Platz zur Verfügung stehen. Der Standort punktet außerdem mit einer neuen Dreifachsporthalle, die dem Schulsport eine ganz besondere Bedeutung im Alltag der GGS Heerstraße verschaffen wird. Bildung hat einen hohen Stellenwert für die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer: In der nach Schulgesetz durchzuführenden Befragung wurden über 2.300 Stimmen abgegeben. Jeweils rund zehn Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmten für eine "Katholische Bekenntnisgrundschule", eine "Evangelische Bekenntnisgrundschule" oder eine "Weltanschauungsschule". Die absolute Mehrheit der Wählenden entschieden sich aber für die "Gemeinschaftsgrundschule" und legt damit die Schulart der zukünftigen Grundschule an der Heerstraße fest - die Genehmigung zu der Gründung der Grundschule Heerstraße liegt bereits bei der Bezirksregierung zur Bewilligung vor. Anmeldeverfahren zum Schuljahr 2022/23 Das Anmeldeverfahren für die neue Gemeinschaftsgrundschule Heerstraße wird analog zu den Anmeldeterminen aller anderen Grundschulen von Dienstag, 5. Oktober, bis Donnerstag, 7. Oktober, durchgeführt. Die Anmeldung ist nach telefonischer Terminvereinbarung unter 0211-153916 direkt vor Ort möglich. Interessierte Erziehungsberechtigte und zukünftige Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, vorab den aktuellen, bereits weit fortgeschrittenen Stand der Baustelle am Samstag, 18. September, 12 bis 15 Uhr, anzuschauen. ___________________________________________________________________________ 17. September 2021 411.022 Wahlberechtigte für die Wahl zum Deutschen Bundestag 315 Wahlräume am Sonntag, 26. September, von 8 bis 18 Uhr geöffnet Mehr als 411.000 Bürgerinnen und Bürger sind in diesem Jahr aufgerufen, bei der Bundestagswahl ihre Stimme abzugeben. Viele nutzen dazu die Briefwahl. Das Amt für Statistik und Wahlen hat bereits mehr Briefwahlanträge bearbeitet als jemals zuvor. Bis Donnerstag, 16. September, waren es knapp 170.000, im Vergleich dazu bei der Kommunalwahl 2017 insgesamt nur 110.758. Über 110.000 rote Wahlbriefe sind inzwischen auch wieder zurückgekommen. "Der Wunsch, per Briefwahl abzustimmen, ist so hoch wie nie. Wir hatten einen Zuwachs erwartet und sind daher nicht überrascht und gut vorbereitet", sagt der zuständige Beigeordnete Christian Zaum. Durch das immense Briefwahlaufkommen haben sich sowohl die Postlaufzeiten für die Zusendung der Briefwahlunterlagen als auch die für die Rücksendung der roten Wahlbriefe verlängert. Daher weist das Amt auf folgende Punkte hin: • Falls die beantragten Briefwahlunterlagen nicht mehr rechtzeitig bei den Wahlberechtigten ankommen, muss unbedingt vor dem Wahlwochenende Kontakt mit dem Amt für Statistik und Wahlen aufgenommen werden. • Im Wahlraum kann in einem solchen Fall nicht gewählt werden. Die Wahlbenachrichtigung ist kein Ersatz für einen nicht erhaltenen Wahlschein. • Nicht erhaltene Briefwahlunterlagen können ausschließlich gegen schriftliche Erklärung und nur durch das Amt für Statistik und Wahlen bis einschließlich Samstag, 25. September 2021, 12 Uhr, ersetzt werden. • Das Amt für Statistik und Wahlen empfiehlt, ab Montag, 20. September, für die Beantragung der Briefwahl persönlich zur Brinckmannstraße 5 zu kommen. Die Beantragung online oder per Mail/Anschreiben sollte ab der kommenden Woche möglichst nur in Notfällen vorgenommen werden. • Ebenso wird empfohlen, die roten Wahlbriefe mit den ausgefüllten Stimmzetteln ab der kommenden Woche möglichst im Amt für Statistik und Wahlen, in den Bürgerbüros und den Bezirksverwaltungsstellen abzugeben beziehungsweise in den dortigen Briefkasten zu werfen. Die Briefkästen der Bürgerbüros und Bezirksverwaltungsstellen werden auch am Wahlwochenende noch mehrmals geleert. • Alle roten Wahlbriefe müssen am Wahltag bis spätestens 18 Uhr beim Amt für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, eingegangen sein; später eingehende Wahlbriefe werden bei der Wahl nicht berücksichtigt. Möglichkeiten zur Direktwahl Für alle Dienstleistungen rund um die Bundestagswahl hat das Amt für Statistik und Wahlen in der kommenden Woche Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, am Donnerstag, 23. September, und am Freitag, 24. September, von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Am Samstag, 18. September, in der Zeit von 9 bis 13 Uhr besteht zusätzlich die Möglichkeit, die Briefwahl im Rathaus, Marktplatz 1, zu beantragen beziehungsweise direkt vor Ort zu wählen. Wahlsonntag am 26. September Die 315 Wahlräume im Stadtgebiet sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Erstmals wird die Auszählung der Briefwahl mit rund 1.000 Wahlhelfenden in der Messehalle 8b stattfinden. Dort wird am Sonntag die Auszählung wie in den Wahlräumen um 18 Uhr beginnen. Das Amt für Statistik und Wahlen weist darauf hin, dass - sofern keine Briefwahl beantragt wurde - am Wahlsonntag auch ohne Wahlbenachrichtigung im Wahlraum gewählt werden kann. Hierzu ist unbedingt der Personalausweis oder Reisepass mitzubringen. Der Wahlraum kann im Internet mit dem Wahlraumfinder auf www.duesseldorf.de oder telefonisch beim Amt für Statistik und Wahlen erfragt werden. Gemäß der aktuellen Coronaschutzverordnung besteht in allen Wahlräumen für die Wahlberechtigten Maskenpflicht. Außerdem ist der Mindestabstand von eineinhalb Metern einzuhalten. Bringen Sie, wenn möglich, einen eigenen Kugelschreiber mit, um das Infektionsrisiko weiter zu minimieren. Selbstverständlich liegen auch desinfizierte Kugelschreiber zur Abstimmung bereit. Das Amt für Statistik und Wahlen bittet darum, die Arbeit der Wahlvorstände zu unterstützen, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und den Anweisungen der Wahlhelfenden vor Ort Folge zu leisten. Die Telefonhotline des Amtes für Statistik und Wahlen ist unter der Rufnummer 0211- 8993368 zu den vorgenannten Öffnungszeiten zusätzlich am Samstag, 25. September, von 8 bis 12 Uhr und am Wahlsonntag während der Öffnungszeiten der Wahlräume von 8 bis 18 Uhr zu erreichen. ___________________________________________________________________________ 17. September 2021 Dialogverfahren zur Zukunft der Kö Sie ist eines der Aushängeschilder Düsseldorfs und als Shoppingmeile international beliebt: Die Königsallee. Liebevoll "Kö" genannt, präsentiert sie sich seit vielen Jahren als exklusives Einkaufsparadies auf der Ostseite und als Firmensitz großer Bankenhäuser auf der Westseite, verbunden durch den denkmalgeschützten Kö-Graben und die weitläufigen flankierenden öffentlichen Räume. Aber die Prachtmeile befindet sich im Wandel - und so stellt sich die Frage: Was passiert jetzt alles an der Kö? Wie sieht sie morgen oder in 20 Jahren aus? Mit dem Dialogverfahren "Zukunft der Kö" und einer öffentlichen digitalen Auftaktveranstaltung am Dienstag, 28. September, von 18 bis 21 Uhr lädt die Landeshauptstadt Düsseldorf die Anlieger der Kö sowie alle Interessierten ein, diese Frage zu ergründen und sich mit dem Wandel der Banken- und Einkaufsmeile kritisch auseinanderzusetzen. Die Anregungen und Erkenntnisse aus der Auftaktveranstaltung dienen im Anschluss als Grundlage für den intensiven Austausch mit Eigentümervertretern, Interessensgruppen, Verbänden, Politik und Investoren. Für den 5. Oktober sind Workshops zu unterschiedlichen Themenfeldern geplant. Hierzu sind Teilnahmebewerbungen aus der Bürgerschaft ausdrücklich erwünscht. Ziel des Dialogverfahrens ist es, Leitlinien sowie Handlungsempfehlungen zur Gestaltung der "Kö von Morgen" zu erarbeiten und anstehende Projekte zu reflektieren. Ergebnisse und Erkenntnisse oder auch Fragen, die weiterbearbeitet werden müssen, sollen in einer weiteren digitalen Veranstaltung Anfang November öffentlich vorgestellt werden. Die Öffentlichkeit hat dann erneut die Möglichkeit, sich zu den geplanten Leitlinien und Handlungsempfehlungen zu äußern und Anregungen in den Prozess einzubringen. Abschließend werden die Ergebnisse der Politik zur Beschlussfassung vorgelegt und werden handlungsleitend für Projekte und Maßnahmen. "Ein Wandel der Königsallee hat mit den Verkäufen und Neuausrichtungen der Immobilienkomplexe und einer veränderten Einkaufslandschaft bereits eingesetzt und wird sich in der Post-Corona-Zeit unterem anderem durch verändertes Einkaufs- und Mobilitätsverhalten fortsetzen. Daher müssen wir diese Entwicklung analysieren und die Kö im Dialog und durch Leitlinien aktiv und steuernd in eine Zukunftsfähigkeit begleiten - und dies gemeinsam. Dies ist eine Herausforderung, die wir gerne zusammen mit Eigentümern, Projektentwicklern, Interessenverbänden und der Öffentlichkeit angehen möchten", fasst Planungsdezernentin Cornelia Zuschke die Ziele des Dialogverfahrens zusammen. Weitere Informationen zum Verfahren und zur Bewerbung als Bürgervertreter werden in Kürze auf der Homepage der Landeshauptstadt Düsseldorf und einer - aktuell noch im Aufbau befindlichen - Projekt-Webseite veröffentlicht. ___________________________________________________________________________ 17. September 2021 Erfolgreiche OSD-Kontrolle auf Baustelle Zwölf Menschen, die über keine Arbeitserlaubnis für Deutschland verfügten, ertappt Gleich zwölf Menschen, die keine Arbeitserlaubnis für Deutschland hatten, haben Außendienstkräfte des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) am Donnerstagmorgen, 16. September, auf einer Baustelle im Norden der Landeshauptstadt ermittelt. Die OSD-Mitarbeiter hatten zuvor beobachtet, wie diese in Arbeitskleidung, also mit Helm, Arbeitshosen und -schuhen ausgestattet, auf der Baustelle Wasser- und Abwasserleitungen verlegten. Die Arbeiter, die von drei verschiedenen Firmen beschäftigt wurden, verrichteten Tätigkeiten, die sonst von einem Heizungs- und Installateurbetrieb ausgeführt hätten werden müssen. Eine Rücksprache mit der Handwerkskammer zu Düsseldorf ergab jedoch, dass keine der drei genannten Firmen in die Handwerksrolle A eingetragen war oder eine Ausnahmebewilligung besaß. Aufgrund dieser Verstöße der Firmen gegen das Schwarzarbeitsgesetz wurde eine Sicherheitsleistung von 10.000 Euro angeordnet und zu deren Durchsetzung ein Firmenwagen sichergestellt. Bei Fortführung der Kontrolle ergab sich darüber hinaus, dass keiner der zwölf dort Arbeitenden aus dem Nicht-EU-Ausland eine Arbeiterlaubnis für Deutschland besaß. Die Außendienstkräfte zogen daher die Polizei hinzu und übergaben die Betroffenen an die Beamten. ___________________________________________________________________________ 17. September 2021 Künstlerwände im Stadtgebiet machen Jubiläum der Städtepartnerschaft Düsseldorf- Palermo sichtbar Zehn Werke von Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt Kunstwerke Düsseldorfer und Palermitanischer Künstlerinnen und Künstler werden ab Montag, 20. September, für zwei Wochen auf großformatigen Plakatwänden im Düsseldorfer Innenstadtgebiet zu sehen sein. Die Kunstwerke machen auf die seit fünf Jahren bestehende Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und Palermo aufmerksam. Größere Festlichkeiten zum Jubiläum konnten in diesem Jahr nicht stattfinden, sollen aber 2022 nachgeholt werden; das Jubiläum soll durch die Aktion öffentlich sichtbar werden. Die freundschaftliche Verbindung beider Städte ist seit der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags im Jahr 2016 stark vom kulturell-künstlerischen Austausch geprägt. Das Kulturamt der Stadt Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Büro für Internationale und Europäische Angelegenheiten und der Verein Düsseldorf-Palermo haben daher eine Ausschreibung in beiden Städten durchgeführt. Künstlerinnen und Künstler wurden eingeladen, ihre Werke, die im Kontext der Städtepartnerschaft entstanden oder inspiriert worden sind, einzureichen. Aus einer Vielzahl von Einsendungen wurden zehn Werke ausgewählt, die nun im Stadtgebiet zu sehen sein werden. Alle Werke sowie dazugehörige Hintergrundinformationen sind außerdem auf der Website www.duesseldorf.de/duspmo einzusehen. ___________________________________________________________________________ 16. September 2021 Künstler Bert Gerresheim schenkt dem Stadtmusem einen Werkblock mit 399 Exponaten Der bekannte Düsseldorfer Künstler Bert Gerresheim, der vor allem im öffentlichen Raum mit seinen Plastiken vertreten ist, schenkt dem Stadtmuseum Düsseldorf und damit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt einen bedeutenden Werkblock: Die großzügige Schenkung umfasst die 399 Exponate der Sonderausstellung "Bert Gerresheim. Geschichten", die anlässlich seines 85. Geburtstags im Stadtmuseum vom 9. Oktober 2020 bis zum 25. Juli 2021 präsentiert wurde und zugleich die erste Retrospektive des Künstlers darstellte. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Bert Gerresheims langer Schaffensweg als Künstler verweist auf eine eindrucksvolle Karriere, welche von großer Bedeutung für die Landeshauptstadt Düsseldorf und der umliegenden Region ist. Mit zahlreichen Werken im Stadtbild hat er den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern viele sinnstiftende Denkmäler bereitet. Als Träger des Jan-Wellem-Rings hat ihn die Stadt zurecht geehrt. Dass wir über diese großzügige Schenkung an das Stadtmuseum einen solchen Schatz an Exponaten von Gerresheim bewahren dürfen, ehrt uns sehr. Dafür danke ich herzlich." Die erfolgreiche Sonderausstellung enthielt einen Gesamtüberblick über das plastische und zeichnerische Werk des Künstlers. Das Spektrum der Arbeiten reichte von der frühesten existierenden Zeichnung, die der Künstler im Alter von 15 Jahren geschaffen hat, bis zu aktuellen Plastiken zum Komplex Johanna Ey. Es sind 172 Plastiken (Bronze, Gips, Wachs) und 227 Arbeiten auf Papier (Zeichnungen, Druckgrafik, Mischtechniken). Mit der Schenkung erhält das Stadtmuseum den einzigen retrospektiven Werkblock des Künstlers und kann somit als Anlaufstelle für die Forschung zum Düsseldorfer Bildhauer und Zeichner genutzt werden. Zu Bert Gerresheim Der Künstler Bert Gerresheim ist am 8. Oktober 1935 in Düsseldorf geboren. Er studierte von 1956 bis 1960 an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Otto Pankok. Ab 1960 studierte er Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik an der Universität zu Köln. 1963 schloss er dort mit Staatsexamen für das künstlerische Lehramt ab. Bert Gerresheim ist Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler und des weltlichen Franziskanerordens. Er ist Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein- Westfalen und des Jan Wellem Rings der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Jan- Wellem-Ring wird Personen verliehen, die sich besonders auf politischem, wirtschaftlichem, sozialem, kulturellem, heimatstädtischem oder sportlichem Gebiet engagieren. ___________________________________________________________________________ 16. September 2021 Angélique Tracik wird neue Leiterin des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf Angélique Tracik wurde vom Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf im Einvernehmen mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung am 16. September zur neuen Leiterin des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf bestellt. Sie tritt damit die Nachfolge von Marianne Schirge an. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Ich freue mich, dass wir aus einem hoch qualifizierten Bewerberfeld Frau Tracik gewinnen konnten. Frau Tracik bringt alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Leitung des Kulturamtes mit. Sie zeichnet sich durch umfangreiche Erfahrungen in der Kultur, der Verwaltung und der freien Wirtschaft aus. Ihre offene kommunikative Art wird im Kulturentwicklungsprozess von Vorteil sein. Ich wünsche Frau Tracik für ihre neue Aufgabe alles Gute." Zu Angélique Tracik Angélique Tracik, 1965 in Stuttgart geboren, leitet seit 2013 den Fachbereich Kultur der Stadt Radolfzell und ist dort im Rahmen der städtischen Kulturarbeit für das Kulturbüro, das Stadtmuseum, das Stadtarchiv, die Stadtbibliothek, das Kultur-, Tagungs- und Kongresszentrum Milchwerk sowie die Musikschule zuständig. Zusätzlich engagiert sie sich seit 2020 als Beiratsvorsitzende in der Volkshochschule Landkreis Konstanz e.V. Zuvor, von 2003 bis 2013, war sie als Marketing- und Medienmanagerin im "SÜDKURIER Medienhaus" und von 2000 bis 2003 als Kulturmanagerin bei der "Kulturagentur Claudius Beck" tätig. Angélique Tracik hat an der Universität Stuttgart Germanistik und Pädagogik sowie an der Universität Basel Kulturmanagement studiert. Ein konkretes Eintrittsdatum steht noch nicht fest und ist nach den notwendigen Zustimmungen noch abzustimmen. ___________________________________________________________________________ 16. September 2021 Rat der Landeshauptstadt stimmt Bestellung zu Stephan Glaremin wird neuer Leiter des Jugendamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf Stephan Glaremin wird neuer Leiter des Jugendamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf. Im nicht-öffentlichen Teil stimmte der Rat in seiner Sitzung am 16. September der Bestellung auf Vorschlag von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zu. Für den Juristen Stephan Glaremin, der derzeit das Jugendamt der Stadt Köln leitet, ist es eine Rückkehr - von 2005 bis 2017 leitete er im Jugendamt der Stadt Düsseldorf die Abteilung Kinder- und Jugendförderung. Er hat sich in mehrstufigen Auswahlverfahren als Bester durchgesetzt und tritt damit die Nachfolge von Johannes Horn an. Stadtdirektor und Jugenddezernent Burkard Hintzsche: "Stephan Glaremin verfügt durch seine zwölfjährige Tätigkeit als Abteilungsleiter in unserem Jugendamt Düsseldorf und vier Jahre als Jugendamtsleiter unserer Nachbarstadt Köln über umfassende Erfahrungen und ein exzellentes Netzwerk in diesem Bereich im Rheinland." Zu Stephan Glaremin: Stephan Glaremin, 1974 in Düsseldorf geboren, leitet seit September 2017 das Jugendamt der Stadt Köln. Zuvor, von 2005 bis 2017, war Stephan Glaremin als Abteilungsleiter im Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf beschäftigt und leitete dort die Abteilung Kinder- und Jugendförderung. Stephan Glaremin studierte Rechtswissenschaften (Fachrichtung Staats-und Verwaltungsrecht) an der Universität Köln und legte dort 2002 sein 1. Juristisches Staatsexamen ab. Er ist verheiratet, Vater von drei Söhnen und lebt in Düsseldorf-Benrath. ___________________________________________________________________________ 16. September 2021 Beratungs- und Informationstag "Hochwasser 2021" am 19. September im Innenhof des Rathauses Aufgrund der vielen Fragen von Bürgerinnen und Bürgern hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller einen Beratungs- und Informationstag "Hochwasser" initiiert, der am 19. September 2021 stattfinden wird. Von 11 bis 18 Uhr werden im Innenhof des Rathauses (Burgplatz 2) in Zelten Expertinnen und Experten städtischer Ämter, aber auch von Partnern bereit stehen, um gezielt beraten und auf die individuelle Situationen von Betroffenen eingehen zu können. Es wird nach bisherigem Stand Beratungsangebote zu folgenden Themen geben: - Finanzielle Unterstützung/Versicherungen (u.a. NRW.Bank, Stadtsparkasse Düsseldorf) - Statik von Gebäuden (Bauaufsichtsamt) - Schutz vor Starkregen und Überflutungen (Stadtentwässerungsbetrieb) - Kontamination von Böden (Umweltamt) - Hilfen für Kleingärten (Gartenamt) - Psychologische Hilfe (Ambulanz für Gewaltopfer) - Hilfsfonds aus Mitteln der freien Wohlfahrtspflege (Caritas) - Entsorgung (Awista) - Rückstau und Handwerkervermittlung (Innung Sanitär Heizung Klima Düsseldorf) Der Besuch des Beratungstages ist für Geimpfte, Genesene und Getestete ohne Anmeldung möglich. Zusätzlich findet von 15 bis 16 Uhr eine Informationsveranstaltung im Plenarsaal des Rathauses (Marktplatz 2) statt, die live auf www.duesseldorf.de/info/hochwasser21 gestreamt wird. Für den persönlichen Besuch der Informationsveranstaltung im Plenarsaal ist aufgrund der coronabedingten Beschränkung auf 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (alle geimpft, getestet oder genesen) eine Anmeldung per Mail unter anmeldung@duesseldorf.de erforderlich – bitte für jede Person den Namen, Adresse und E-Mailadresse angeben.* Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Auch in Düsseldorf sind Menschen teilweise schwer vom Hochwasser betroffen. Vielen konnte bereits geholfen werden, aber es gibt immer noch viel zu tun. Mit dem Beratungs- und Informationstag zum Hochwasser wollen wir dem Bedarf an Beratung zu den unterschiedlichsten Themen ebenso nachkommen, wie dem Bedarf an Informationen zu unserem Einsatz und unseren Präventionsmaßnahmen und Vorkehrungen für die Zukunft." Für beide Angebote ist ein gültiger 3G-Nachweis (Geimpft, Genesen oder Getestet/Test nicht älter als 48 Stunden!) erforderlich. Kurzfristige Änderungen sind möglich. Im Rathaus sowie in Warteschlagen, Anstellbereichen und an den Beratungsständen im Innenhof besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. ___________________________________________________________________________ 16. September 2021 Etat 2022 Haushalt der Landeshauptstadt Düsseldorf mit einem Volumen von 3,2 Milliarden Euro eingebracht Erster Schritt in Richtung Haushaltsausgleich im Jahr 2025 Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Stadtkämmerin Schneider haben in der heutigen Ratssitzung, 16. September, den aufgestellten Haushaltsplanentwurf 2022 eingebracht. Der Haushalt 2022 hat ein Volumen von rund 3,2 Milliarden Euro. Erträgen in Höhe von 3,123 Milliarden Euro stehen Aufwendungen in Höhe von 3,193 Milliarden Euro gegenüber. Die vom Rat beschlossene mittelfristige Ergebnisplanung 2021 weist für die Planjahre ab 2022 negative Jahresergebnisse in bis zu dreistelliger Millionenhöhe aus. Zu Beginn der verwaltungsinternen Haushaltsberatungen hatten Oberbürgermeister Dr. Keller und Stadtkämmerin Schneider bereits am 15. März bekräftigt, dass "die Stadt bis zum Jahr 2025 wieder zu einem strukturell ausgeglichenen Haushalt zurückkehren und trotz einer gesamtwirtschaftlich schwierigen Ausgangsposition weiter investieren will". Damit dies gelingen kann, wurden bereits im vorgelegten Haushaltsplanentwurf wesentliche Haushaltsverbesserungen in Höhe von rund 104 Millionen Euro in allen Planungsjahren umgesetzt. Hierdurch konnte in einem ersten Schritt realisiert werden, dass sich der Jahresfehlbetrag für das Planjahr 2022 von rund 174 Millionen Euro auf rund 70 Millionen Euro reduziert. Durch die Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage für das Planjahr 2022 kann die Landeshauptstadt Düsseldorf zum gegenwärtigen Planungszeitpunkt einen fiktiv ausgeglichenen Haushalt erreichen. Dies ist aber auch nur durch die Isolierung der COVID-19-bedingten Finanzschäden von rund 199 Millionen Euro auf Basis des NKF-COVID-19-Isolierungsgesetzes (Bilanzierungshilfe) möglich. Diese ergibt sich zum größten Teil aus deutlich gesunkenen Steuereinnahmen und durch ausfallende Ausschüttungen bei einigen städtischen Tochtergesellschaften. Auf der Liquiditätsseite greift die Bilanzierungshilfe zur Isolierung der COVID-19- bedingten Finanzschäden nicht. Zur Finanzierung notwendiger Investitionen ist für 2022 daher eine zusätzliche Kreditaufnahme bei Kreditinstituten von 84,9 Millionen Euro vorgesehen. Ebenfalls ist eine Aufnahme von Krediten zur Liquiditätssicherung in Höhe von 228,4 Millionen Euro erforderlich. Investitionsauszahlungen sind in den Jahren 2022 bis 2025 insgesamt in Höhe von 704,7 Millionen Euro geplant. Schwerpunkte der Investitionsauszahlungen im Jahr 2022 mit insgesamt 298,6 Millionen Euro sind insbesondere in den Bereichen Schulen mit 107,6 Millionen Euro (Bau, Kauf und Ausstattung), Bau der Stadtbahnlinie U81 mit 44,5 Millionen Euro sowie mit insgesamt 27,7 Millionen Euro bei wertverbessernde Maßnahmen und Neubau von Kindertageseinrichtungen (KiTa) und Zuwendungen für den Bau von KiTa an freie Träger zu finden. Zudem sind noch Mittel für den sonstigen ÖPNV sowie Individualverkehr (inklusive Straßenbau, Oberflächenerneuerung Kö- Bogen und Radwegenetze) in Höhe von 53,5 Millionen Euro, für die Sanierung des Museum Kunstpalast (11,7 Millionen Euro), für die Beleuchtung: Erneuerung und Erhaltung der Gas- und Strombeleuchtung (7,7 Millionen Euro) und die Beschaffung von Fahrzeugen für den Rettungsdienst und die Feuerwehr (zusammen 12,4 Millionen Euro) angesetzt. Für Hochwasserschutzmaßnahmen sind 2,8 Millionen Euro vorgesehen. Trotz der bereits ausgewiesenen Ergebnisverbesserungen in dreistelliger Millionenhöhe müssen weitere strukturelle Optimierungen im städtischen Haushalt in den kommenden Jahren folgen, da auch erkennbar ist, dass die Ausgleichsrücklage der Landeshauptstadt Düsseldorf bis spätestens 2024 aufgebraucht sein wird. Dabei ist zu beachten, dass Verbesserungen in der allgemeinen Finanzwirtschaft (z.B. Gewerbesteuer) nicht zur Ergebnisverbesserung bis 2024 beitragen, da hierdurch nur die ergebniswirksame Bilanzierungshilfe korrigiert wird. Es sind daher strukturelle Ergebnisverbesserungen außerhalb der allgemeinen Finanzwirtschaft erforderlich. Diese Veränderungen sollen zeitgleich aber auch zu Verbesserungen bei der Liquidität führen, damit Schulden der Stadt Düsseldorf sukzessive wieder zurückgeführt werden können. Die wesentlichen Eckwerte zum Entwurf der Haushaltssatzung der Landeshauptstadt Düsseldorf für das Haushaltsjahr 2022 können unter folgendem Link https://www.duesseldorf.de/finanzen/haushaltsplaene/2022.html eingesehen werden. ___________________________________________________________________________ 15. September 2021 Stadtgrün Naturnah: Düsseldorf erhält Auszeichnung für biologische Vielfalt Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Auszeichnung "Stadtgrün naturnah" in Gold erhalten. Mit dem Label zeichnen das Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" und die Deutsche Umwelthilfe Kommunen aus, die sich in Sachen naturnaher Grünflächengestaltung und -pflege engagieren. Die Bewertung erfolgt dabei in den Kategorien Bronze, Silber und Gold. Die offizielle Übergabe des Labels erfolgte am Mittwoch, 15. September, im Plenarsaal des Düsseldorfer Rathauses im Rahmen des Fachkongresses "Stadtgrün naturnah". Neben Düsseldorf sind im Rahmen der Veranstaltung 14 weitere Kommunen neu ausgezeichnet worden. Insgesamt tragen das Label damit bundesweit 49 Städte und Gemeinden mit zusammen rund 6,5 Millionen Einwohnern. Seit Jahren ist die Landeshauptstadt im Naturschutz aktiv. Für weitere naturnahe Räume, mehr Grün in der Stadt und innovative Ideen für die Zukunft hat sich Düsseldorf 2019 zur Teilnahme am Labeling-Verfahren des Bundesprogramms "Stadtgrün naturnah" entschieden. Ziel ist es, ökologische Standards für die Bewirtschaftung öffentlicher Grünflächen zu etablieren und so die biologische Vielfalt in der Stadt zu erhalten. Dazu entwickelt das Garten-, Friedhofs- und Forstamt Aktionen und Ideen für die Stärkung von biologischer Vielfalt. Eine lokale Arbeitsgruppe aus der Verwaltung und aus Düsseldorfer Vereinen, Initiativen und Organisationen begleitet das mehrstufige Verfahren. Im ersten Schritt erfolgte eine Bestandsaufnahme aller Projekte und Initiativen, mit denen sich die Stadt für mehr Artenvielfalt einsetzt. Auf dieser Grundlage wurden im zweiten Schritt Maßnahmen und Ideen entwickelt, die in den Jahren 2021 bis 2023 umgesetzt werden sollen. Ein wichtiger Bestandteil der Planung ist die Erstellung eines städtischen Blühwiesenkatasters durch das Gartenamt. Gleichzeitig werden weitere Standorte für Blühwiesen identifiziert. Zu den weiteren geplanten Maßnahmen gehören unter anderem öffentliche Info- Veranstaltungen - zum Beispiel zum Thema Obstsorten. Im dritten Schritt werden die Maßnahmen im Rahmen einer nachhaltigen Grünflächenstrategie für die Landeshauptstadt zusammengefasst. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für das ökologischere Grün in der Stadtbevölkerung weiter zu festigen. Dabei soll die Zusammenarbeit der Verwaltung mit Bürgern, Vereinen, Verbänden und Politik fortgesetzt werden. Neben den vielfältigen Maßnahmen zur Förderung biologischer Vielfalt setzt Düsseldorf auf das umfangreiche Umweltbildungsprogramm etwa der Waldschule und des Zentralschulgartens. ___________________________________________________________________________ 14. September 2021 #HierWirdGeimpft: NRW-Minister Laumann und OB Dr. Keller besuchen Düsseldorfer Impfmobil Bundesweite Aktionswoche bis 19. September Das Bundesgesundheitsministerium hat für diese Woche die Aktionswoche #HierWirdGeimpft ausgerufen. Ziel ist es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht gegen das Coronavirus haben impfen lassen, möglichst niedrigschwellige und mobile Impfangebote zu machen. Auch in Düsseldorf finden mehrere Impfaktionen unter der Markette der Aktionswoche statt. Wer sich spontan impfen lassen will, kann wie gehabt ohne Termin bei der nächstgelegenen Impfaktion vorbeischauen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Feuerwehrchef David von der Lieth haben daher das Impfmobil vor einem Baumarkt besucht. Gesundheitminister Karl-Josef Laumann: "Städte und Kreise in ganz Nordrhein- Westfalen beteiligen sich mit den unterschiedlichsten Ideen und Aktionen an der Impfwoche #HierWirdGeimpft. Es ist schön zu sehen, wie viel Engagement und Kreativität vor Ort in möglichst niedrigschwellige Impfangebote gesteckt wird, um den Impfstoff zu den Menschen zu bringen. Egal ob Fußballfan, Karnevallist oder Schüler bzw. Schülerin eines Berufskollegs – es gibt viele Angebote passend für die jeweilige Zielgruppe. Auch ohne Termin kann jeder Bürger und jede Bürgerin spontan vorbeischauen und sich impfen lassen. Wir benötigen diesen Impfruck, um möglichst sicher in den Herbst zu gehen." Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die bundesweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft haben wir in Düsseldorf gerne aufgegriffen, um die städtische Impfoffensive weiter voranzutreiben. Über 848.000 Impfungen sind in Düsseldorf bis heute bereits durchgeführt worden. Wir lassen in unseren Bemühungen um möglichst viele Geimpfte nicht nach. Mit unseren dezentralen Impfstellen und insbesondere unserem Impfmobil bringen wir bereits seit zwei Monaten die Impfungen zu den Menschen - vor dem Supermarkt, Baumarkt oder Einkaufszentrum. Vergangenen Samstag haben die Karnevalisten ein Impfangebot an der Wagenbauhalle initiiert und in Kooperation mit Fortuna Düsseldorf und AOK bietet die Landeshauptstadt an den nächsten beiden Samstagen spezielle Impfangebote für Fussballfans an." Das Impfmobil steht in den nächsten Tagen - jeweils von 10 bis 19 Uhr - an folgenden Orten: - Mittwoch, 15. September, vor dem Walter-Eucken-Berufskolleg, Suitbertusstraße 163-165 - Donnerstag, 16. September, Albrecht-Dürer-Berufskolleg, Paulsmühlenstraße 1 - Freitag, 17. September, Überbetriebliches Ausbildungszentrum, Auf'm Tetelberg 11 - Samstag und Sonntag, 18./19. September, gegenüber dem Fortuna-Büdchen am Joseph-Beuys-Ufer Eine Vorab-Anmeldung ist nicht nötig, es wird lediglich ein Personalausweis benötigt. Wer einen Impfausweis besitzt, sollte diesen ebenfalls mitbringen. Es werden Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt, dabei werden alle aktuell zugelassenen Impfstoffe angeboten. Die Zweitimpfung findet dann entsprechend zwischen drei und sechs Wochen später im Düsseldorfer Impfzentrum oder an den mobilen Standorten des Impfzentrums statt oder kann beim Hausarzt oder einem anderen Impfzentrum in Eigenregie organisiert werden. Menschen, die eine Zweitimpfung haben wollen, sollten den Nachweis der ersten Impfung mit sich führen und den vorgegebenen Zeitraum für die Zweitimpfung einhalten. Für Rückfragen steht das geschulte Personal vor Ort zur Verfügung. Interessierte können sich zudem weiterhin im Impfzentrum in der Merkur Spiel- Arena (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils 8 bis 20 Uhr) sowie an den dezentralen Impfstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich- Heine-Allee (täglich von 10 bis 19 Uhr) impfen lassen. Hintergrund: Aktionswoche #HierWirdGeimpft Vom 13. bis 19. September 2021 findet die bundesweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft statt. Durchgeführt wird diese von der Bundesregierung gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Robert Koch-Institut. In der Aktionswoche können bei kreativen und unkonventionellen Impfaktionen - etwa auf Marktplätzen und Bauernmärkten, vor Schulen, Kirchen, Kinos und bei Kulturfestivals - möglichst viele Menschen unkompliziert und spontan eine Impfung erhalten. ___________________________________________________________________________ 13. September 2021 Offene Gartenpforte startet wieder Am Wochenende sind in Düsseldorf zwei Gärten geöffnet Die Offene Gartenpforte startet wieder. Am Samstag und Sonntag, 18. und 19. September, präsentieren zwei Düsseldorfer Gärten ihre Spätsommerpracht der Öffentlichkeit. Interessierte haben bei der Veranstaltung die Gelegenheit, das aktive Engagement der teilnehmenden Gartenbesitzer für das Grün in der Stadt kennenzulernen - ob Hausgärten, Kleingärten, begrünte Innenhöfe oder Bauerngärten. Michael Borowiak lädt Gartenliebhaber auf die Himmelgeister Straße 18 in Bilk. Dort zeigt er seinen rund 600 Quadratmeter großen vielfältigen Mietergarten mit keramischen Plastiken. Der Garten ist am Samstag, 18. September, von 12 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 19. September, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der VHS-Biogarten im Südpark zeigt seine Vielfalt am Sonntag, 19. September, von 12 bis 16 Uhr. Der naturnahe Garten ist ein Juwel in der Düsseldorfer Gartenlandschaft. Hier gedeihen Wild- und Gartenpflanzen, Obstbäume und Gemüsepflanzen. Zudem bietet er mit seinen Hecken und Trockenmauern, dem Teich und der Blumenwiese Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren, zum Beispiel Frösche, Libellen, Schmetterlinge und Vögel. Am Rande der Offenen Gartenpforte erhalten Interessierte Informationen und Beratung über naturgemäßes Gärtnern sowie Gelegenheit zum Austausch. Insgesamt öffnen im Rahmen der Aktion am Wochenende im gesamten Rheinland 28 Garteninhaber ihre Gärten. Über die Offene Gartenpforte Die Offene Gartenpforte ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Stiftung Schloss Dyck - Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur, der rheinischen Gartenbauverbände, der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur und der Gesellschaft der Staudenfreunde. Das Düsseldorfer Gartenamt kooperiert mit den Initiatoren. Entstanden ist das Projekt 2002 als Teil der EUROGA 2002plus. Inzwischen beteiligen sich jedes Jahr Garteninhaber und interessierte Besucher. Sie nutzen die Gelegenheit, sich mit anderen Gartenfreunden auszutauschen und finden Inspiration für eigene Projekte. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 Neue Coronaschutzverordnung ab 11. September gültig Änderungen unter anderem bei Test- und Quarantäneregelungen/Wichtige Neuregelungen gibt es zusätzlich für Schulen und Kitas Die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt die am heutigen Freitag, 10. September, durch das Land veröffentlichte neue Test- und Quarantäneverordnung, die neue Betreuungsverordnung sowie den Erlass für Quarantäne an Schulen und Kitas umgehend um. Danach gelten ab Samstag, 11. September 2021, folgende Regeln: Positiv getestete Personen müssen nach wie vor 14 Tage in Quarantäne. Ausnahmen gelten nur unter bestimmten Voraussetzungen. Beispielsweise für ausreichend immunisierte, asymptomatische Personen. Hier gelten weiterhin die bisherigen Regelungen. Für Kontaktpersonen wurde die Quarantäne auf 10 Tage reduziert. Zudem besteht für asymptomatische Kontaktpersonen die Möglichkeit, sich entweder mittels eines Antigen-Tests ab dem 7. Tag oder mittels eines PCR-Tests ab dem 5. Tag aus der Quarantäne freizutesten. Für Kontaktpersonen, die einer regelmäßigen Testung unterliegen - beispielsweise in der Schule, in der Kita oder beim Arbeitsplatz - kommen ab dem 5. Tag auch Antigen- Tests für eine Freitestung in Betracht. Das Recht auf eine Freitestung gilt auch rückwirkend. Personen, die sich bereits heute in Quarantäne befinden, für die diese neue Regelung jedoch gilt, können sich ab Samstag, 11. September 2021, freitesten lassen. Eine wichtige Neuregelung gibt es zusätzlich für Schulen und Kitas: In der Regel müssen nur positiv getestete Personen in Quarantäne. Die in diesem Kontext entstandenen Kontakte unterliegen von nun an einer regelmäßigen Testpflicht in den verschiedenen Einrichtungen. Eine Quarantäne gilt nicht automatisch für die komplette Klasse oder Gruppe. Dies wird dann angeordnet, wenn es zu mehreren Übertragungen innerhalb eines Klassenverbandes oder einer Gruppe gekommen ist. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 Verwaltung empfiehlt Neubau des Düsseldorfer Opernhauses Eine entsprechende Beschlussvorlage soll Ende November und im Dezember in die politischen Gremien gehen Das Projekt "Opernhaus der Zukunft" nähert sich einem ersten Meilenstein, der der Projektgruppe "Opernhaus der Zukunft" heute, 10. September, in ihrer letzten Sitzung vor dem Grundsatzbeschluss vorgestellt wurde: Die Vorlage für einen Grundsatzbeschluss zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses soll im Sitzungszyklus Ende November und im Dezember in die politischen Gremien eingebracht werden. Zur Finalisierung der Beschlussvorlage laufen derzeit letzte ergänzende Abstimmungen der Verwaltung. Mit dem Grundsatzbeschluss soll in einem ersten Schritt entschieden werden, ob das Opernhaus saniert oder neu gebaut werden soll. Bereits jetzt sprechen die bisher vorliegenden Ergebnisse der Verwaltungsprüfung und der Öffentlichkeitsbeteiligung für einen Neubau. Die Vorlage soll am 16. Dezember in den Rat eingebracht werden. Sollte sich der Rat für einen Neubau entscheiden, gilt es in der nächsten Projektphase die in Frage kommenden Standorte einzugrenzen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Ich freue mich, dass wir die Vorlage für den Grundsatzbeschluss zur Zukunft des Opernhauses wie geplant noch in diesem Jahr in die politischen Gremien einbringen und somit das Projekt auf den Weg bringen können. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und der weiteren Prüfungen der Verwaltung sprechen gegen eine Sanierung des Opernhauses. Daher wird die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage den Neubau des Düsseldorfer Opernhauses empfehlen." Bürgerbeteiligung Bereits in der ersten Projektphase wurde die Öffentlichkeit durch verschiedene Formate in den Entscheidungsprozess mit einbezogen. Drei Dialogforen, mit Expertenvorträgen, dienten der Information und dem Austausch. Ein Bürgerinnen- und Bürgerrat beschäftigte sich über drei Sitzungen hinweg mit den Fragen "Was macht das Düsseldorfer Opernhaus der Zukunft aus?", "Wie kann das Opernhaus zum dauerhaften Treffpunkt in Düsseldorf werden?" und "Welche Kriterien sind für den Standort des Opernhauses wichtig?" und formulierte daraus Leitlinien. Zusätzlich fanden 16 Schlüsselgespräche mit Funktionsträgern aus der Stadtgesellschaft statt. Eine Website zur Öffentlichkeitsbeteiligung lud die Bürgerinnen und Bürger ebenfalls ein, ihre Ideen und Anmerkungen einzubringen. Die Webseite www.dialog- opernhaus-duesseldorf.de ist auch nach Abschluss der ersten Phase der Bürgerbeteiligung noch zugänglich und bietet weiterhin zahlreiche Informationen rund um das Projekt. Zahlreiche Teilnehmende der Öffentlichkeitsbeteiligung sprachen sich für ein neues Opernhaus aus. Die Sanierung des Bestandsgebäudes wurde als nicht sinnvoll erachtet, da sie die Anforderungen an einen modernen Opernbetrieb nicht erfüllen kann und dem Ziel einer "Oper für alle" entgegensteht. Als weiterer Konsens aus dem Beteiligungsprozess haben sich unter anderem noch fünf weitere Punkte herauskristallisiert: - Das Haus braucht eine neue Konzeption als "Oper für alle", um einen Neubau zu rechtfertigen. - Die Erreichbarkeit der neuen Oper soll sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto hervorragend sein. - Das Gebäude soll in Bau und Betrieb nachhaltig sein. - Die Kosten sollen transparent kalkuliert werden und im Rahmen bleiben. - Das Haus soll eine herausragende Architektur bekommen, die zu einer "Landmarke" Düsseldorfs werden soll. "Diese Hinweise nehmen wir als Verwaltung mit in die Vorbereitung für einen Grundsatzbeschluss zum Opernhaus. Dabei werden wir insbesondere darauf achten, dass das neue Opernhaus für die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer einen deutlichen Mehrwert hat, der unter anderem durch weitere offene Nutzungsmöglichkeiten erreicht werden soll. Allen Bürgerinnen und Bürgern danke ich für ihre engagierte Teilnahme, ihre Ideen und Anregungen," erklärt Kulturdezernent Hans-Georg Lohe. Weitere Informationen zur Bürgerbeteiligung: www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/ergebnisse-der- buergerbeteiligung-zum-opernhaus-der-zukunft-vorgestellt.html Prüfungen der Verwaltung in den letzten Zügen Parallel haben sich verschiedene verwaltungsinterner Arbeitskreise mit dem Projekt und der Prüfung der verschiedenen Alternativen (Sanierung, erweiterte Sanierung und Neubau) weiter beschäftigt. Nach ersten Prüfungen unterschiedlicher Aspekte wie beispielsweise der Nachhaltigkeit, Denkmalschutz oder Wirtschaftlichkeit, sprechen bereits jetzt die vorliegenden Ergebnisse für den Neubau des Opernhauses. Im Ergebnis der o.g. geprüften Aspekte sind die Sanierungsvarianten nicht bzw. nur bedingt empfehlenswert, um die Bedarfe und Visionen zu erfüllen, die an ein Opernhaus der Zukunft gestellt werden. Ein Neubau hingegen ermöglicht die Bedarfsdeckung und bietet einen Mehrwert für die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger. Wie zum Beispiel: • Umsetzung von neuen Konzepten • Eine Architektur, die sich der Öffentlichkeit zuwendet • Einen funktional und technisch zukunftsfähigen Bühnenbetrieb • Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in einem neuen, optimierten Gebäude • Das Opernhaus als neuer architektonischer Impuls im städtebaulichen Gesamtkontext Ergänzende Abstimmungen zur Finalisierung der vorgenannten Aspekte und damit der Beschlussvorlage laufen noch. Dabei werden bereits jetzt auch die verschiedenen Alternativen für Standorte für einen Oper-Neubau betrachtet. Zu Beginn der Standortprüfungen wurden rund 30 Orte identifiziert, an denen eine Oper entstehen könnte. Hierbei wurden zunächst ausschließlich die Flächenbedarfe eines möglichen Neubaus bzw. eines Interims zugrunde gelegt. In einem zweiten Schritt wurden die rund 30 Standorte hinsichtlich der Kriterien "Zentralität" (z. B. zentrale Lage oder Erreichbarkeit), "Verfügbarkeit" (handelt es sich um städtisches Eigentum, wie sehen die Entwicklungsabsichten aus, etc.) und "technische Machbarkeit" (u. a. Grundstücksgröße, verkehrliche und logistische Erreichbarkeit) untersucht. Nach der Prüfung auf Grundlage der vorgenannten Kriterien konnten zuletzt fünf Standorte für die sogenannte Short-List- Neubau und fünf für eine Interimslösung als grundsätzlich möglich identifiziert werden. Für jeden dieser Standorte müsste das Baurecht geschaffen und mit den jeweiligen Rahmenbedingungen nach einer Entscheidung zum Standort entsprechend umgegangen werden. Hinsichtlich eines möglichen Neubaus standen folgende Standorte auf der Short- List: Heinrich-Heine-Allee (aktueller Standort) Am Wehrhahn 1 Rheinpark Golzheim Medienhafen/Kesselstraße Neu hinzu gekommen ist die Standort-Möglichkeit Graf-Adolf-Platz. Die Prüfungen werden nun um diese Alternative ergänzt. Hier gilt es allerdings noch die mögliche Verfügbarkeit und Realisierbarkeit abzustimmen. Da in der Bürgerbeteiligung die Anforderungen an "Zentralität" und Schonung von Erholungsfreiflächen bzw. Klimaschutz hervorgehoben wurde, empfiehlt die Projektgruppe, sich in der weiteren Prüfung auf die Standorte Heinrich-Heine-Allee, Am Wehrhahn und Graf-Adolf-Platz zu konzentrieren. Verfügbarkeit vorausgesetzt. Jeder Standortvorschlag hat seine Besonderheiten, diese müssen im Anschluss an die Grundsatzentscheidung zum Neubau eines Opernhauses abgewogen werden. Zudem müssen im Anschluss an den Grundsatzbeschluss das Raumprogramm und das Raumkonzept für das Opernhaus der Zukunft angepasst werden. Zeitgleich sollen die Anforderungen unter erneuter Bürgerbeteiligung für einen Realisierungswettbewerb konkretisiert werden. Mit der Einholung des Grundsatzbeschlusses ist die Arbeit der Projektgruppe "Opernhaus der Zukunft" abgeschlossen. Zur weiteren Begleitung des Vorhabens soll eine Kleine Kommission "Opernhaus der Zukunft" eingerichtet werden. Kosten für das Opernhaus der Zukunft Zur Darstellung der Relationen wurden grob geschätzte Kostenrichtwerte für die einzelnen Varianten gegenübergestellt, ohne Einbeziehung der Kosten für den Baugrund und für den möglichen Erwerb eines alternativen Grundstücks. Die Kostenrichtwerte orientieren sich am aufgestellten Nutzerbedarfsprogramm. Die vorläufigen und ausschließlich auf dem aktuellen Wissenstand beruhenden Kostenrichtwerte bewegen sich zwischen mindestens 457 Millionen Euro für die Basissanierung bis zu mindestens 716 Millionen Euro für einen Neubau im Hofgarten. Hintergrund Wie sieht die Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses aus? Vor dem Hintergrund der Diskussion um diese Frage wurde die Verwaltung im März 2019 vom Stadtrat mit einer Analyse des Opernhauses beauftragt. Zum einen sollte das Bestandsgebäude am Hofgarten untersucht, zum anderen die Varianten "Sanierung", "erweiterte Sanierung" und "möglicher Neubau" geprüft werden. Ziel ist es, eine Grundlage für einen weiteren faktenbasierten Austausch- und Entscheidungsprozess zu schaffen. An diesem sollen auch die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden. Daher wurde die Verwaltung ebenfalls mit der Erstellung eines Konzepts zur Öffentlichkeitsbeteiligung beauftragt. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 Beratungs- und Informationstag "Hochwasser 2021" am 19. September im Innenhof des Rathauses Aufgrund der vielen Fragen von Bürgerinnen und Bürgern hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller einen Beratungs- und Informationstag "Hochwasser" initiiert, der am 19. September 2021 stattfinden wird. Von 11 bis 18 Uhr werden im Innenhof des Rathauses (Burgplatz 2) in Zelten Expertinnen und Experten städtischer Ämter, aber auch von Partnern bereit stehen, um gezielt beraten und auf die individuelle Situationen von Betroffenen eingehen zu können. Es wird nach bisherigem Stand Beratungsangebote zu folgenden Themen geben: Finanzielle Unterstützung/Versicherungen (u.a. NRW.Bank, Stadtsparkasse Düsseldorf) Statik von Gebäuden (Bauaufsichtsamt) Schutz vor Starkregen und Überflutungen (Stadtentwässerungsbetrieb) Kontamination von Böden (Umweltamt) Hilfen für Kleingärten (Gartenamt) Psychologische Hilfe (Ambulanz für Gewaltopfer) Hilfsfonds aus Mitteln der freien Wohlfahrtspflege (Caritas) Entsorgung (Awista) Der Besuch des Beratungstages ist für Geimpfte, Genesene und Getestete ohne Anmeldung möglich. Zusätzlich findet von 15 bis 16 Uhr eine Informationsveranstaltung im Plenarsaal des Rathauses (Marktplatz 2) statt, die live auf www.duesseldorf.de/info/hochwasser21 gestreamt wird. Für den persönlichen Besuch der Informationsveranstaltung im Plenarsaal ist aufgrund der coronabedingten Beschränkung auf 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (alle geimpft, getestet oder genesen) eine Anmeldung per Mail unter anmeldung@duesseldorf.de erforderlich – bitte für jede Person den Namen, Adresse und E-Mailadresse angeben.* Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Auch in Düsseldorf sind Menschen teilweise schwer vom Hochwasser betroffen. Vielen konnte bereits geholfen werden, aber es gibt immer noch viel zu tun. Mit dem Beratungs- und Informationstag zum Hochwasser wollen wir dem Bedarf an Beratung zu den unterschiedlichsten Themen ebenso nachkommen, wie dem Bedarf an Informationen zu unserem Einsatz und unseren Präventionsmaßnahmen und Vorkehrungen für die Zukunft." Für beide Angebote ist ein gültiger 3G-Nachweis (Geimpft, Genesen oder Getestet/Test nicht älter als 48 Stunden!) erforderlich. Kurzfristige Änderungen sind möglich. Im Rathaus sowie in Warteschlagen, Anstellbereichen und an den Beratungsständen im Innenhof besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 Heinrich-Heine-Institut "Kriwet – ein Dichter aus Düsseldorf" Das Institut an der Bilker Straße präsentiert vom 12. September 2021 bis 9. Januar 2022 seine neue Sonderausstellung Das Heinrich-Heine-Institut stellt den Dichter Ferdinand Kriwet und seine Düsseldorfer Jahre in den Fokus einer neuen Sonderausstellung. Ferdinand Kriwet, 1942 in Düsseldorf geboren, wurde in den 1960er und 1970er Jahren als Medien- Künstler weltbekannt. Seinen Durchbruch in der Kunstwelt erlebte er mit seinen "Rundscheiben". Es folgten weitere Texte im Rund-Design, zunehmend aber auch Multimedia-Installationen und Arbeiten im Stadtraum. Oft wird daher übersehen, dass Kriwet sich immer als Schriftsteller verstand – seine Werke wollte er gelesen wissen. Neben zahlreichen visuell-poetischen Exponaten präsentiert die Ausstellung unter anderem Archivalien aus dem Nachlass, Texte, Medienarbeiten sowie Beispiele aus Kriwets umfangreichem Hörspielwerk. Fotos dokumentieren Kriwets Aktivitäten in den Düsseldorfer Jahren. Die Schau ist vom 12. September bis 9. Januar 2022 zu sehen. Einen ersten Einblick gab es im Rahmen eines Pressegesprächs am Donnerstag, 9. September. Ferdinand Kriwet (1942-2018) wurde in Düsseldorf geboren. Hier erlebte er seinen Durchbruch, von Düsseldorf aus eroberte er als Schrift- und Medienkünstler die Welt. Und das in ganz jungen Jahren: Bereits als Schüler war er von seinem Talent überzeugt, suchte mit erfrischender Unbekümmertheit den Kontakt mit Autoren von Weltruhm wie Paul Celan oder wichtigen Herausgebern wie Hans Bender, dem Redakteur der Literaturzeitschrift "Akzente". Mit 17 Jahren gelangte er, durch Vermittlung des Düsseldorfer Galeristen und Übersetzers Jean Pierre Wilhelm, in die Kreise der experimentellen Poesie, mit Max Bense, Franz Mon oder Claus Bremer, und fand dort Akzeptanz. 1961 veröffentlichte der 19-Jährige sein erstes, bereits sehr umfangreiches Werk "Rotor", einen Text, den man ebenso wie den Titel von hinten wie von vorne lesen kann. Von da an ging es steil bergauf, Kriwet druckte seine Texte auf Rundscheiben, die ein internationaler Erfolg wurden. Schon 1962 wurden diese Werke weltweit in führenden Museen gezeigt. Der Autor arbeitete nach der Formel: "The medium is the message", das Medium ist die Botschaft, die der kanadische Medientheoretiker Marshall McLuhan 1964 prägte. Er produzierte Hörtexte für das Radio, Sehtexte für Film bzw. Fernsehen, druckte seine Buchstabenkonstellationen auf verschiedenste Bildträger. 1969 ging er für sein Projekt "Apollo Amerika" für ein Jahr nach New York und verfolgte die mediale Aufbereitung des ersten bemannten Mondflugs. Daraus entstanden ein Film, ein Hörspiel und ein Buch, das bei Suhrkamp erschien. Später steuerte er Beispiele für die Kunst am Bau bei und entwarf das NRW- Landeswappen für den neuen Plenarsaal des Landtags in Düsseldorf, eine seiner gewichtigsten Arbeiten: 3.630 Aluminiumzylinder, 6 Meter lang und 2,40 Meter hoch. In den 1970er Jahren zog er auf ein Schloss in der Eifel und stellte die künstlerische Arbeit für fast zwei Jahrzehnte ein. Er hatte das Gefühl, alles gesagt zu haben. In den 2000er Jahren jedoch nahm er seine Aktivitäten wieder auf. Das Heinrich-Heine-Institut hat in Kooperation mit der LWL-Literaturkommission für Westfalen und dem Westfälischen Literaturmuseum Kulturgut Haus Nottbeck eine umfangreiche Ausstellung zusammengestellt, die alle Werkphasen Ferdinand Kriwets dokumentiert. In einer ersten Schau 2020 hatte das Westfälische Literaturmuseum in Nottbeck den Medienpionier Kriwet ins Zentrum gestellt, im zweiten Teil der Kriwet- Retrospektive widmet sich das Heinrich-Heine-Institut schwerpunktmäßig dem Autor Kriwet. Denn als ein solcher hat Kriwet sich trotz der verschiedenen Medien, die er bediente, immer verstanden. Die Ausstellung "Kriwet – ein Dichter aus Düsseldorf", kuratiert von Nora Schön und Dr. Enno Stahl, geht dabei auf die Anfänge Kriwets als Schriftsteller und Künstler in Düsseldorf und der Folgezeit ein. Der erste Raum der Ausstellung zeigt zahlreiche Archivalien, darunter frühe Gedichte und Skizzen des Schülers Kriwet sowie Originalbriefe, in denen sich niederschlägt, wie energisch Kriwet sein Ziel, ein experimenteller Autor zu werden, verfolgte. Diese bislang noch nie ausgestellten Stücke stammen aus dem Nachlass, den Bettina Brach (Bremen) betreut. Sie hat nicht nur durch diese Leihgaben, sondern auch durch ihre Expertise und zahlreiche Hintergrundinformationen zur Schau beigetragen. Weitere Exponate sind diverse Bildwerke Kriwets, die seine Berliner Galerie BQ dem Heine-Institut zur Verfügung stellte: Bunt, grell und laut wirken Kriwets "Textsigns" und "Cuts". Abgerundet wird die Dokumentation von Kriwets künstlerischen Werdegang durch Fotos bekannter Düsseldorfer Fotografen, etwa Ulrich Horn, Bernd Jansen, Axel Offergeld und Manfred Leve, die Kriwets Wirken begleiteten. Der zweite Raum der Ausstellung präsentiert den Medienkünstler Kriwet. So ist dort eine "Rundscheiben"-Projektion zu sehen, ein Buchstabenteppich bedeckt den Boden. Über eine Klangdusche und eine Hörstation können die Ausstellungsbesucher sich zudem mit ausgewählten Hörtexten Kriwets befassen. Vom Fotografen Lothar Wolleh stammt die Dokumentation einer Multi-Media-Aktion im "Creamcheese". Die Ausstellung wurde gefördert von der Kunststiftung NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Begleitet wird die Ausstellung von verschiedenen Veranstaltungen, eine Auswahl: 12. September, 15 Uhr, Vernissage zur Ausstellung Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7- 9 Grußwort von Bettina Brach, Nachlass Ferdinand Kriwet, Bremen Einführung durch Kurator Dr. Enno Stahl und Kuratorin Nora Schön M.A. Hörtext: Auszug aus Ferdinand Kriwet "Radioball" (1974/75) Es spielen die Jazz-Musiker Heiner Rennebaum (Gitarre) und Conrad Noll (Bass) 13. Oktober, 20 Uhr, "Kriwet – Textfilme" im Filmmuseum, Schulstraße 4 Gezeigt werden die Filme: Teletext (1967), TV-Take (1968), Apollovision (1969), Campaign (1972/73). 2. November, 19 Uhr, ein Abend über das "Creamcheese" im Heinrich- Heine-Institut, Bilker Straße 12-14 Gespräch mit dem Regisseur und Zeitzeugen Lutz Mommartz über die legendäre Künstlerkneipe in der Düsseldorfer Altstadt mit Filmbeispielen von Mommartz. 25. November, 19 Uhr, Vortrag: Der Autor Ferdinand Kriwet im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14 In einem Vortrag berichtet Kurator Dr. Enno Stahl von Ferdinand Kriwet und seinem literarischen Werkmit, zudem liest Falk Philippe Pognan aus Kriwets Werk. Weitere Informationen unter www.duesseldorf.de/heineinstitut.html Informationen für Besucherinnen und Besucher Das Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, ist dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr sowie samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln ist der Ausstellungsbesuch ohne weitere Einschränkungen möglich. Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen- Bedeckung ist weiterhin Pflicht. Bei Veranstaltungen und Führungen gilt die "3G- Regel": Für die Teilnahme ist ein Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID-19, über eine Genesung oder über ein negatives Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden) erforderlich. Für alle Veranstaltungen ist eine vorherige, verbindliche Anmeldung via E-Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de oder unter der Rufnummer 0211-8995571 erforderlich. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 #HierWirdGeimpft - Impfangebot für Fußballfans Fortuna Düsseldorf und ihr Gesundheitspartner AOK unterstützen die bundesweite Aktionswoche Fortuna Düsseldorf und ihr Gesundheitspartner AOK Rheinland/Hamburg unterstützen die bundesweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft. An zwei Samstagen, 18. und 25. September, gehen die Unterstützer mit einem Promotionteam und einem Gewinnspiel auf ihre Fussballfans, Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu, die sich im Impfmobil der Landeshauptstadt vor dem Fortuna-Büdchen beziehungsweise vor dem Fan-Shop am Burgplatz impfen lassen können. Fortuna Düsseldorf und die AOK wollen durch dieses sportnahe Angebot die Impfquote weiter erhöhen und allen Sportfans einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu einer Impfung gegen das Coronavirus anbieten. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die bundesweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft möchten wir auch in Düsseldorf aufgreifen und mit weiteren Impfangeboten auf die Menschen zugehen - sei es im Rahmen eines Fußballspiels, einer Kulturveranstaltung oder beim Einkauf. Genau deshalb ist das Impfmobil der Landeshauptstadt seit Wochen täglich im Stadtgebiet unterwegs. Wir bringen die Impfung zu den Menschen, denn jede Impfung zählt!" Stadtdirektor Burkhard Hintzsche freut sich über die Unterstützung: "Ich danke der Fortuna und ihrem Gesundheitspartner AOK, dass Sie die Impfungen an zwei Spieltagen unterstützen und ihre Anhängerschaft auf das Impfangebot hinweisen. So erreichen wir die Fußballfans in der Stadt, gleichzeitig steht das Impfmobil aber auch allen anderen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern offen." Pünktlich zum Heimspiel der Fortuna Düsseldorf gegen den SSV Jahn Regensburg am Samstag, 18. September, wird das Impfmobil gegenüber dem Fortuna-Büdchen am Joseph-Beuys-Ufer Halt machen. Von 10 bis 19 Uhr - somit auf dem Hinweg zum Stadion oder auch auf dem Rückweg nach Hause - können sich Fußballfans im Impfmobil der Landeshauptstadt impfen lassen. Während die Profis am Samstag, 25. September, auswärts beim FC Ingolstadt antreten, besteht - ebenfalls von 10 bis 19 Uhr - die Möglichkeit zur Impfung vor dem Fortuna Fan-Shop am Burgplatz. Zu beiden Terminen bieten Fortuna Düsseldorf und die AOK ein Gewinnspiel vor Ort an und machen mit Promotionteams auf das Angebot aufmerksam. Eine Vorab-Anmeldung ist nicht nötig, es wird lediglich ein Personalausweis benötigt. Wer einen Impfausweis besitzt, sollte diesen ebenfalls mitbringen. Es werden Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt, dabei werden alle aktuell zugelassenen Impfstoffe angeboten. Die Zweitimpfung findet dann entsprechend zwischen drei und sechs Wochen später im Düsseldorfer Impfzentrum oder an den mobilen Standorten des Impfzentrums statt oder kann beim Hausarzt oder einem anderen Impfzentrum in Eigenregie organisiert werden. Fans, die eine Zweitimpfung haben wollen, sollten den Nachweis der ersten Impfung mit sich führen und den vorgegebenen Zeitraum für die Zweitimpfung einhalten. Für Rückfragen steht das geschulte Personal vor Ort zur Verfügung. Beim AOK-Gewinnspiel am Impfmobil ist zu schätzen, wieviele Igelbälle sich in einer Säule befinden. Jeder Gewinnspielteilnehmer erhält direkt vor Ort ein kleines Geschenk, zudem werden Preise rund um die Gesundheit und Fortuna Düsseldorf verlost. Stefanie Betzer, Leiterin der Regionaldirektion Düsseldorf-Mettmann der AOK Rheinland/Hamburg: "Ziel dieser kreativen Impfaktionen ist es, die Impfbereitschaft weiter zu fördern, um so den Verlauf der nächsten Welle abzumildern. Gerade deshalb unterstützt die AOK Rheinland/Hamburg diese Aktion." Das Impfmobil der Landeshauptstadt stand bereits im Rahmen des ersten Heimspiels gegen Werder Bremen vor der Merkur Spiel-Arena. Zudem wirbt die Fortuna regelmäßig für die Vorteile der Corona-Schutzimpfung, zum Beispiel in einem mehrsprachigen Video mit den Spielern oder im Rahmen der bundesweiten Aktion #Ärmelhoch. Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender Fortuna Düsseldorf: "Wer sich impfen lässt, handelt verantwortungsvoll - sich und seiner Umgebung gegenüber. Daher sollte sich nach Möglichkeit jeder so schnell wie möglich impfen lassen. Nur so werden wir die Pandemie wirklich überwinden. Dies hat erheblichen Einfluss auf unsere Lebensqualität, und natürlich wirkt sich eine maximale Impfquote positiv auf Sportveranstaltungen mit Fans aus. Deswegen machen wir unseren Fans der Fortuna dieses Impfangebot." Interessierte können sich zudem weiterhin im Impfzentrum in der Merkur Spiel- Arena (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils 8 bis 20 Uhr) sowie an den dezentralen Impfstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich- Heine-Allee (täglich von 10 bis 19 Uhr) impfen lassen. Das Impfmobil steht - jeweils von 10 bis 19 Uhr - am Montag, 13. September, und Dienstag, 14. September, vor dem Obi-Markt in Rath/Lichtenbroich sowie Samstag und Sonntag, 18./19. September, gegenüber dem Fortuna-Büdchen am Joseph-Beuys-Ufer. Von Mittwoch, 15. September, bis Freitag, 17. September, sind die Impfmobile für die Zweitimpfungen an den Berufkollegs im Stadtgebiet unterwegs. Weitere Infos zum Thema Impfen finden Interessierte im Corona-Portal unter: www.corona.duesseldorf.de/impfen Hintergrund: Aktionswoche #HierWirdGeimpft Vom 13. bis 19. September 2021 findet die bundesweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft statt. Durchgeführt wird diese von der Bundesregierung gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Robert Koch-Institut. In der Aktionswoche können bei kreativen und unkonventionellen Impfaktionen - etwa auf Marktplätzen und Bauernmärkten, vor Schulen, Kirchen, Kinos und bei Kulturfestivals - möglichst viele Menschen unkompliziert und spontan eine Impfung erhalten. ___________________________________________________________________________ 10. September 2021 KAP1: Umzug der Zentralbibliothek schreitet weiter voran Am Standort am Bertha-von-Suttner-Platz leeren sich die Regale/Ausleihen sind weiterhin in den 13 Stadtteilbüchereien möglich Anfang November öffnet die Zentralbibliothek am neuen Standort im KAP1 ihre Türen und begrüßt die ersten Besucherinnen und Besucher. Daher läuft der Umzug vom Bertha-von-Suttner-Platz zum Konrad-Adenauer-Platz derzeit auch auf Hochtouren. Die Sach- und Fachbücher stehen bereits seit Ende August nicht mehr zur Verfügung, da sie Stück für Stück ihre neuen Regale im KAP1 "beziehen". Die Kinder- und Jugendbibliothek, die Musikbibliothek, Romane, Krimis, Hörbücher, DVDs und CDs im Erdgeschoss der Zentralbibliothek sind nur noch bis zum 18. September zugänglich. Die Rückgabe, der Kundenservice und ein Zugang zum Lesefenster werden bis Freitag, 5. November, in den Räumen am Bertha-von-Suttner-Platz möglich sein. Im Lesefenster kann man bis dahin Zeitungen und Zeitschriften lesen, das freie WLAN und Internet-PCs nutzen. Wer sich mit neuem Lesestoff versorgen und neue Medien entleihen möchte, kann dies weiterhin in den 13 Stadtteilbüchereien tun: Über das gesamte Stadtgebiet verteilt bieten sie natürlich weiterhin ihren gewohnten Service an. In den Büchereien in Benrath, Bilk, Derendorf, Eller, Flingern, Garath, Gerresheim, Kaiserswerth, Oberkassel, Rath, Unterbach, Unterrath und Wersten können Spiele, Kinder- und Jugendbücher, Hörbücher, Romane, Sachbücher und Zeitschriften wie immer vor Ort ausgesucht und ausgeliehen werden. Aktuelle Informationen zum Umzug der Zentralbibliothek gibt es in den sozialen Medien und auf der Homepage der Stadtbüchereien: duesseldorf.de/stadtbuechereien ___________________________________________________________________________ 08. September 2021 Neue Starkregengefahrenkarte für den Raum Düsseldorf jetzt online! Karte steht unter www.duesseldorf.de/kanal abrufbereit Der Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf bietet in Kooperation mit dem Vermessungs- und Katasteramt ab sofort die Möglichkeit, online eine Risikoeinschätzung bei Starkregenereignissen im Raum Düsseldorf abzurufen. Einzusehen ist die neue Starkregengefahrenkarte unter www.duesseldorf.de/kanal in der Rubrik Starkregen-Überflutungsschutz. Die Starkregengefahrenkarte der Stadt Düsseldorf basiert auf einem digitalen Geländemodell. Tiefliegende Stellen und Senken des Geländes, in denen sich das Wasser im Falle eines Starkregens sammeln könnte, wurden anhand von topographischen Analysen erfasst. Die rechnerisch ermittelten maximalen Wasserstände, die in diesen tiefen Lagen entstehen können, bildet die Starkregengefahrenkarte in vier Stufen ab. Diese werden in helleren und dunklen Blautönen dargestellt. Je dunkler der blaue Farbton ist, desto höher ist die zu erwartende Wassertiefe im Falle eines Starkregenereignisses. Flächen, die keine blaue Färbung haben, weisen eine geringe Gefährdung auf (etwas weniger als 10 Zentimeter Wassertiefe). Dennoch sollen diese Bereiche nicht als ungefährdet betrachtet werden, da es je nach baulichen Gegebenheiten des Gebäudes und Stärke des Regens auch dort zu einer Überflutung kommen kann. Das städtische Kanalnetz wurde bei der Erstellung der Starkregengefahrenkarte mit Hilfe einer sogenannten 2D gekoppelten Berechnung verknüpft. Somit kann der Weg des Wassers auf der Oberfläche zu den Schächten und Straßenabläufen des Kanalnetzes realitätsnah simuliert werden, so dass die Aufnahmekapazitäten der Kanalisation bei der Überflutungseinschätzung berücksichtigt wurden. Der Rhein, die Düssel sowie alle Bäche im Stadtgebiet sind als Einschnitte im Geländemodell berücksichtigt und dienen ebenfalls als Grundlage für die Starkregengefahrenkarte. Die Karte bezieht sich auf die Gefährdungen, die infolge eines Starkregens entstehen können und ersetzt nicht die Hochwassergefahrenkarten, die Überschwemmungsgebiete durch Flusshochwasser darstellen. Diese können unter https://www.flussgebiete.nrw.de/hochwassergefahrenkarten-und- hochwasserrisikokarten-8406 abgerufen werden. Die Starkregengefahrenkarte dient Bürgern, Beschäftigten in der Industrie und öffentliche Organisationen dazu, sich über mögliche Überflutungsgefahren zu informieren. Anhand der Karte können beispielsweise die Lage und Tiefe einer potentiellen Überflutung sowie die Gefahr durch hohe Fließgeschwindigkeiten auf Grundstücken und Flächen identifiziert und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Wichtig zu wissen: die dargestellten Gefährdungen müssen nicht zwangsläufig auch eine konkrete Gefährdung für ein Gebäude bedeuten. Hierzu beraten Sie die Profis der Starkregenberatung des Stadtentwässerungsbetriebs. Terminvereinbarungen können gerne unter 0211-8922724 oder 0211-8926763 oder per Mail an starkregen@duesseldorf.de angefragt werden. ___________________________________________________________________________ 08. September 2021 Wegweiser für Ältere und Junggebliebene Beratung, Hilfe, Freizeit-Tipps und Wohnen im Alter: Amt für Soziales bietet aktualisierte Broschüre an Der beliebte Wegweiser für Ältere und Junggebliebene wurde vom Amt für Soziales neu aufgelegt. Die 120 Seiten umfassende Broschüre informiert über Beratungsangebote, Hilfe und Unterstützung im Alltag, Wohnen im Alter, enthält Tipps für die Freizeit, stellt soziale Leistungen vor und vieles mehr. Die Broschüre kann beim Pflegebüro, Amt für Soziales, telefonisch unter 0211 89-98998 oder per Mail an pflegebuero@duesseldorf.de bestellt werden. Im Internet ist sie unter www.duesseldorf.de/senioren veröffentlicht. ___________________________________________________________________________ 08. September 2021 Mahn- und Gedenkstätte "Stolperstein-Stadtspaziergänge" Die Mahn- und Gedenkstätte bietet drei "Stolperstein-Stadtspaziergänge" durch verschiedene Stadtteile an. Die Angebote sind kostenlos. Aufgrund einer begrenzten Teilnehmendenzahl ist jedoch eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese ist montags bis freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0211-8996205 sowie via E- Mail an nicole.merten@duesseldorf.de möglich. "Stolperstein-Stadtspaziergang" durch Eller Samstag, 11. September, 12 Uhr Während des Stadt- und Stolpersteinrundgangs durch Eller werden Biografien von ehemaligen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern vorgestellt, die aus unterschiedlichen Gründen verfolgt worden sind. Nicht nur die rassistische Ideologie des Nationalsozialismus wird in diesem Kontext erklärt, sondern auch der Widerstand, der in Eller stattfand. Zudem wird erläutert, welche Rolle die Themen Zwangsarbeit und die Aktion "Arbeitsscheu Reich“ für den Stadtteil Eller spielten. "Stolperstein-Stadtspaziergang" durch Flingern Sonntag, 19. September, 15 Uhr Die Teilnehmenden erfahren bei dem Rundgang durch den Stadtteil mehr über die Bedeutung Flingerns (Nord/Süd) während des Nationalsozialismus. Unter anderem werden Fragen geklärt wie: Was geschah in Flingern während des Novemberpogroms und war danach noch jüdisches Leben im Stadtteil möglich? Und was spielte sich im Umfeld der Redaktion der sozialdemokratischen Zeitung, der "Düsseldorfer Lokalzeitung" ab? "Stolperstein-Stadtspaziergang" durch Oberkassel Donnerstag, 23. September, 17 Uhr Mit welchem Gesetz wurde Dr. Georg Lindemeyer die Zulassung zum Rechtsanwalt entzogen? Was geschah während des Novemberpogroms 1938? Und wie gelang Irene Herz nach dieser Nacht die Ausreise nach Großbritannien? Dies und mehr erfahren die Teilnehmden bei dem Rundgang durch Oberkassel. Sie erfahren mehr über den Stadtteil und seine Entwicklung während der Zeit des Nationalsozialismus in Düsseldorf. ___________________________________________________________________________ 08. September 2021 Zweite Amtszeit für die Kunstkommission gestartet Am Dienstag, 7. September, fand die konstituierende Sitzung statt/Heike van den Valentyn zur neuen Vorsitzenden gewählt Mit ihrer konstituierenden Sitzung am Dienstag, 7. September, startet die Kunstkommission der Stadt Düsseldorf in ihre zweite Amtszeit. Mit der neuen Kommission findet auch ein Wechsel an der Spitze statt: In ihrer ersten Sitzung hat die Kunstkommission Heike van den Valentyn zu ihrer neuen Vorsitzenden gewählt. Die in Köln lebende Kunsthistorikerin löst damit den bisherigen Vorsitzenden Via Lewandowsky ab, der als Mitglied der Gründungskommission nicht mehr kandidieren durfte. Heike van den Valentyn (geboren 1971) studierte Kunstgeschichte, Philosophie und romanische Philologie an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und an der Universität Köln. Von 2003 bis 2005 war sie Referentin des damaligen Generaldirektors des Kunstpalastes, Jean- Hubert Martin. Zudem war sie als Co-Kuratorin unter anderem bei der Ausstellung "Zero" 2006 im Kunstpalast tätig. Derzeit arbeitet sie als freie Kuratorin und Autorin. Zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurde der Künstler Jonas Monka sowie Claudia Gelbke-Moessmer (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) gewählt. Zur Kunstkommission Die Kunstkommission wurde 2017 mit dem Ziel gegründet, die künstlerische Qualität im öffentlichen Raum der Stadt Düsseldorf zu sichern sowie eine neue Planungskultur und eine aktive Teilhabe von Kunst im Diskurs des Öffentlichen zu ermöglichen. Die neu gewählten Künstlerinnen und Künstler, Sachverständige und Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen beraten zukünftig über die Integration von Kunst bei öffentlichen Bauvorhaben oder über temporäre Kunstevents in der Stadt. Eine wichtige Funktion der Kommission ist es zudem, den Rat und andere zuständige politische Gremien der Landeshauptstadt Düsseldorf bei Versetzung, Wiederaufstellung oder Entfernung von Kunstwerken im städtischen Besitz an bzw. von städtischen Gebäuden sowie im bzw. aus dem öffentlichen Raum zu beraten. Die Kunstkommission ist mehrheitlich mit Kunstfachleuten besetzt und stellt bei Wettbewerben zur Kunst am Bau und im öffentlichen Raum das Preisgericht. Bereits in ihrer ersten Amtszeit konnten mit Unterstützung der Kunstkommission diverse Projekte gestartet und auch einige realisiert werden, darunter der dauerhafte Verbleib von "Beulenmann" von Paloma Varga Weisz, eine Bronzeplastik, die auf dem Vordach des Hauptbahnhofs sitzt, die 91 Meter lange Zaunskulptur "Earth Is Blue" von Selma Gültoprak am Goethe-Gymnasium sowie die Umsetzung des Projekts "Lantz'sche Skulpturenpark", das in diesem Sommer bereits zum zweiten Mal stattfand. Andere große Projekte wie die Entwicklung rund um das "39er Denkmal" und die damit verbundene Umgestaltung des Reeser Platzes konnten angestoßen und auf den Weg gebracht werden. Hierzu zählen auch das Kunst-am-Bau-Projekt für den neuen Kulturhotspot "KAP1" und der "Gedenkort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt". ___________________________________________________________________________ 08. September 2021 Hilfe für Hochwasserschäden in Kleingartenanlagen Das Starkregenereignis am 14. Juli führte in Düsseldorf zu einer Überlastung der Kanalisation und einem bis daher nicht gekannten Hochwasser der innerstädtischen Gewässer. In der Folge sind im Stadtgebiet auch 13 städtische Kleingärten von Hochwasserschäden betroffen worden. Die Landeshauptstadt Düsseldorf unterstützt den Wiederaufbau dieser Kleingärten. "Kleingärten sind gerade in einer Großstadt wie Düsseldorf für die Menschen ein wichtiger Rückzugsort. Diesen wollen wir den Betroffenen zurückgeben", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Daher unterstützt die Stadt aktiv den Wiederaufbau der städtischen Kleingartenanlagen und wird einen Beitrag leisten, um die entstandenen Schäden der Unwetterkatastrophe abzumildern." So soll den betroffenen Vereinen in Abhängigkeit von den jeweiligen Schäden der Pachtzins und die Grundsteuer für das Jahr 2021 teilweise oder ganz erlassen werden. Das Gartenamt hat die städtischen Kleingartenvereine durch die Kostenübernahme für die Sperrmüllabholung bereits unterstützt. Bei Bedarf sind auch Container für die Entsorgung von Grünabfällen seitens des Gartenamtes bereitgestellt worden. Da durch die Überflutungen teilweise massive Wegeschäden entstanden sind, wird das Gartenamt auch hier die städtischen Vereine durch Materialgestellung und, falls erforderlich, durch die Beauftragung von Firmen für die Wiederherstellung einschließlich Kostenübernahme unterstützen. Auf Antrag wird die Stadt den Erlass der Grundsteuer für die betroffenen städtischen Kleingärten wohlwollend prüfen. Dieser kann formlos unter dem Betreff "Hochwasserschäden Kleingartenvereine" über den Stadtverband Düsseldorf der Kleingärtner e. V. an das städtische Gartenamt gesandt werden. ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Stadtradeln-Sieger ausgezeichnet Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat die besten Teams des Stadtradeln- Wettbewerbs im Rathaus geehrt Die zwölf siegreichen Düsseldorfer Teams im diesjährigen Wettbewerb für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität Stadtradeln hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am Dienstag, 7. September, im Rathaus der Landeshauptstadt ausgezeichnet. Dabei verbesserte Düsseldorf erneut seine Vorjahresergebnisse: Während der drei Wochen vom 20. Mai bis 9. Juni sammelten in Düsseldorf 361 Teams (2020: 281 Teams) mit 7.379 Aktiven (Vorjahr: 6.306) 1.549.564 Fahrradkilometer für ihre Stadt - gut 220.000 Kilometer mehr als im Vorjahr (1.327.826 Kilometer). 2.168 Kommunen (Stand: 6. September) haben in diesem Jahr an der bundesweiten Kampagne des Klima-Bündnis‘ teilgenommen. "Dieser erneute Erfolg ist ein bemerkenswertes Signal für den Klimaschutz und die bis 2035 angestrebte Klimaneutralität Düsseldorfs. Wir können uns in der Landeshauptstadt sicher sein, dass viele Radfahrerinnen und Radfahrer uns bei den Klimazielen mit großem Einsatz unterstützen", betonte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller in seiner Laudatio. Sowohl in der Gesamtwertung, als auch in den Sonderkategorien Schulen, Unternehmen, Stadtteile, Vereine, Verwaltung und Familien, gab es im Rathaus Urkunden für die Teams mit den meisten Radkilometern insgesamt und mit den meisten Radkilometern pro Kopf. Gesamtsieger bei der Summe der gefahrenen Kilometer war erneut das Team der Firma Henkel um Kapitän Ernesto Fernandez. Mit 368 Aktiven wurden 84.830 Kilometer für Düsseldorf erradelt. Das Team mit der höchsten Gesamtkilometerleistung - sowohl in der Gesamtwertung, als auch in der Sonderkategorie "Unternehmen". Den Doppelsieg bei den Kilometern pro Kopf schaffte das Zweier-Team "The Downtown Cyclists". Durchschnittlich 1.624 Kilometer haben Irena Schmid und Alexander Ignasiak in den 21 Zähltagen zurückgelegt. Damit landeten die "Downtown Cyclists" in der Gesamtwertung und der Sonderkategorie Stadtteile ganz vorn. Weitere erste Plätze in den Sonderkategorien/Gesamtkilometer gingen an: Hulda- Pankok-Gesamtschule (Sonderkategorie Schulen), Allgemeiner Deutscher Fahrrad- Club ADFC Düsseldorf (Vereine), Dynamo Wersten (Stadtteile), den Stadtentwässerungsbetrieb (Verwaltung) sowie an das Team "Alle radeln für Wohnen mit Kindern!" in der Rubrik Familien. Die Spitzenteams bei den Kilometern pro Kopf heißen: The Downtown Cyclists (Gesamtwertung und Stadtteile), Benrather Volldampfkultur (Vereine), Holmes Place Düsseldorf (Unternehmen), Wirtschaftsabteilung der LVR-Klinik (Verwaltung), Kurt- Schwitters-Schule und Grenzenlos unterwegs (Familienteam). Viele Teams sind seit Jahren fester Bestandteil von Stadtradeln-Düsseldorf, aber es machen auch jedes Jahr Neueinsteiger von sich reden. Der Dank des Oberbürgermeisters galt allen, die bei Stadtradeln mitgemacht und eine gute und wichtige Sache unterstützt haben: "Ich danke allen Stadtradeln-Aktiven für das große Engagement bei unserer Kampagne für Radverkehr und Klimaschutz. In diesem Jahr waren 96 Unternehmensteams, 56 Vereinsteams, 51 Familienteams, 45 Verwaltungsteams, 38 Schulteams, 24 Stadtteilteams sowie 51 Teams, die keiner Sonderkategorie zugehörten, dabei. Das halte ich für ein großartiges Zeugnis der Einsatzfreude in unserer Stadtgesellschaft." Im Stadtradeln-Gesamtvergleich gehen die Teilnehmerzahlen ebenfalls nach oben. In diesem Jahr sind bislang 2.168 Kommunen (Stand: 6. September) registriert - mehr als je zuvor. Im Vorjahr machten 1.482 Städte, Landkreise und Gemeinden mit. Bei den fahrradaktivsten Kommunen - dafür werden die gefahrenen Kilometer aller Aktiven zusammengezählt - befindet sich Düsseldorf derzeit als beste Großstadt auf Platz 4 in Nordrhein-Westfalen - hinter drei sehr aktiven Landkreisen - und auf Platz 9 im Gesamtfeld. Das berichtet die Düsseldorfer Stadtradeln-Koordination im Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz. Die endgültigen Platzierungen stehen gegen Ende des Jahres fest, wenn alle Kommunen ihre selbst festgelegten 21 Aktionstage absolviert haben und Prüfungen durch das Klima-Bündnis abgeschlossen sind. Siegerteams im Überblick Hier ein Überblick über die Düsseldorfer Stadtradeln-Siegerteams: Gesamtwertung meiste Radkilometer in der Summe: Henkel Rad-Löwen mit 368 Teilnehmern: 84.830 Kilometer (km) meiste Radkilometer pro Kopf: The Downtown Cyclists (Stadtmitte - 2 Teilnehmer): 1.624 km Schul-Teams meiste Radkilometer insgesamt: Hulda-Pankok-Gesamtschule (242): 48.915 km meiste Radkilometer pro Kopf: Kurt-Schwitters-Schule (2): 726 km Unternehmens-Teams meiste Radkilometer insgesamt: Henkel Rad-Löwen - auch Platz 1 der Gesamtwertung meiste Radkilometer pro Kopf: Holmes Place Düsseldorf (4): 911 km Vereins-Teams meiste Radkilometer insgesamt: ADFC Düsseldorf (120): 48.825 km meiste Radkilometer pro Kopf Benrather Volldampfkultur (2): 950 km Stadtteil-Teams meiste Radkilometer insgesamt: Dynamo Wersten (126): 31.755 km meiste Radkilometer pro Kopf: The Downtown Cyclists (Stadtmitte) - auch Platz 1 der Gesamtwertung Verwaltungs-Teams meiste Radkilometer insgesamt: Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf (65): 23.542 km meiste Radkilometer pro Kopf: Wirtschaftsabteilung LVR-Klinik Düsseldorf (3): 776 km Familien-Teams meiste Radkilometer insgesamt Alle radeln für Wohnen mit Kindern! (18): 4.766 km meiste Radkilometer pro Kopf: Grenzenlos unterwegs (2): 699 km Beispielhaft wurden im Rathaus zwei weitere Teams hervorgehoben, die mit besonders vielen Aktiven dabei waren: Das Team der ERGO-Versicherungsgruppe errang wieder Platz zwei der Unternehmen und der Gesamtwertung, mit 80.459 Gesamtkilometern und 330 Aktiven. Der Neustarter Katholisches Düsseldorf kam - quasi aus dem Stand - auf Platz drei der Gesamtwertung mit 58.113 Kilometern und 289 Aktiven. Weitere Ergebnisse und Platzierungen aller 361 aktiven Teams lassen sich im Internet unter www.stadtradeln.de/duesseldorf nachlesen. Die Resultate im Gesamtwettbewerb werden zum Jahresende hin vorliegen. Bis dahin sind auch geringfügige Korrekturen an den kommunalen Ergebnissen möglich. ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Abgestorbene Bäume im Stadtgebiet Düsseldorf 127 Bäume müssen aus Verkehrssicherungsgründen entfernt werden Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt muss in den nächsten Wochen insgesamt 127 Bäume fällen. Rund 90 Prozent der zu fällenden Bäume sind bereits abgestorben, die übrigen weisen massiven Pilzbefall und Wurzelstockfäule auf. Die Bäume müssen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit kurzfristig entnommen werden. Die Fällarbeiten beginnen in dieser Woche auf der Brunnen- und Bürgerstraße, wo insgesamt drei Robinien aufgrund von Wurzelstockfäule entnommen werden müssen. Hier ist die Standsicherheit der Bäume nicht mehr gegeben. Im Vorfeld sind Informations-Banderolen an den Bäumen angebracht worden. Die Umsetzung aller Fällungen wird einige Wochen in Anspruch nehmen. Vor der Fällung werden die Bäume auf Nester und Nisthöhlen kontrolliert. Bedingt durch die vergangenen langen, heißen und trockenen Sommer in den Jahren 2018, 2019 und 2020 sind viele Bäume in einen sogenannten "Trockenstress" geraten. Die Bäume werden immer mehr geschwächt und damit anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Zusätzlich nimmt der Anteil an abgestorbenen Ästen in den Baumkronen zu, was zu einem deutlich erhöhten Aufwand in der Verkehrssicherung führt. Die Anzahl absterbender Bäume hat durch die Veränderungen der klimatischen Verhältnisse merklich zugenommen. Die niederschlagsreichen Monate in 2021 konnten dieser Entwicklung nicht entscheidend entgegenwirken. Ziel des Gartenamts ist es, möglichst viele der Standorte erneut zu bepflanzen. Für die Nachpflanzung der Straßenbäume veranlasst das Gartenamt so genannte Umlaufverfahren. Dabei prüfen unter anderem die Netzgesellschaft, der Stadtentwässerungsbetrieb und die Telekom die nahegelegenen Leitungstrassen und ihren Abstand zum Baumstandort. Ebenso sind notwendige Abstände zu den Verkehrsanlagen sowie brandschutztechnische Belange zu beachten. Die zu fällenden Bäume im Einzelnen, jeweils mit Standort, Baumart und Fällgrund: Stadtbezirk 1 Düsselthaler Straße, Kinderspielplatz, Sandbirke, abgestorben Golzheimer Friedhof, Grünanlage, Sandbirke, abgestorben Jülicher Straße, Bergahorn, abgestorben T ersteegenstraße, Schule, Traubenkirsche, abgestorben Stadtbezirk 2 Rosmarinstraße, Robinie, abgestorben Speldorfer Straße, Bergahorn, Rußrindenkrankheit Stadtwerkepark, Grünanlage, Gleditschie, abgestorben Zoopark, Grünanlage, Fächerahorn, Rußrindenkrankheit Zoopark, Grünanlage, Sandbirke, abgestorben Zoopark, Grünanlage, Spitzahorn, Rußrindenkrankheit Stadtbezirk 3 Brunnenstraße, zwei Robinien, Wurzelstockfäule Bürgerpark Bilk, Grünanlage, Hainbuche, abgestorben Bürgerstraße, Robinie, Wurzelstockfäule Floragarten, Grünanlage, Pflaumenblättriger Weißdorn, abgestorben Floragarten, Grünanlage, Stechpalme, abgestorben Freizeitanlage Ulenbergstraße, Schwarzkiefer, abgestorben Hammer Straße, Purpur-Kastanie, abgestorben Räuscherweg, Grünanlage, Bergahor, abgestorben Räuscherweg, Schule, vier Bergahorn, abgestorben Räuscherweg, Schule, Birne, abgestorben Räuscherweg, Schule, Fichte, abgestorben Räuscherweg, Schule, kanadische Hemlocktanne, abgestorben Räuscherweg, Schule, Kirsche, abgestorben Räuscherweg, Schule, zwei Pflaumen, abgestorben Räuscherweg, Schule, Salweide, abgestorben Räuscherweg, Schule, Sandbirke, abgestorben Räuscherweg, Schule, Serbische Fichte, abgestorben Räuscherweg, Schule, Silberweide, abgestorben Räuscherweg, Schule, Sumpfzypresse, abgestorben Räuscherweg, Schule, Urweltmammutbaum, abgestorben Südring Straßenbahnschleife, fünf Spitzahorn, Rußrindenkrankheit Volksgarten, Grünanlage, Hainbuche, abgestorben Weberstraße, Schule, gemeiner Goldregen, abgestorben Stadtbezirk 4 Knechtstedenstraße, Straßenbegleitgrün, Feldahorn, abgestorben Knechtstedenstraße, Straßenbegleitgrün, Feuerahorn, abgestorben Prinzenallee, Grünstreifen, Feldulme, abgestorben Rheinallee, Silberpappel, abgestorben Salierstraße, Kirsche, abgestorben Wiesenstraße, Esche, abgestorben Stadtbezirk 5 Am Angerbach, Parkplatz, Schwarzerle, abgestorben Am Ritterskamp, Bolzplatz, zwei Sandbirken, abgestorben An den Kämpen, Kinderspielplatz/Bolzplatz, Zierkirsche, abgestorben Arnheimer Straße, Straßenbegleitgrün, Esche, abgestorben Beckbuschstraße, Straßenbegleitgrün, zwei Sandbirken, abgestorben Egbertstraße, Mehlbeere, abgestorben Im Luftfeld, Mehlbeere, abgestorben Kalkumer Schloßallee, sechs Hainbuchen, abgestorben Kalkumer Schloßallee, Spitzahorn, abgestorben Kalkweg Richtung Heltorfer Schloßallee, Spitzahorn, Rußrindenkrankheit Niederrheinstraße, Straßenbegleitgrün, Bergahorn, abgestorben Oberdorfstraße Denkmal Kalkum, Grünanlage, Sandbirke, abgestorben Stockumer Höfe, nördl. A44, Rotfichte, abgestorben Stadtbezirk 6 Kalkumer Straße, Grünanlage, Holunder, abgestorben Stadtbezirk 7 Am Mergelsberg, Schule, vier Ebereschen, abgestorben Am Mergelsberg, Schule, Hasel, abgestorben Am Mergelsberg, Schule, Salweide, abgestorben Am Mergelsberg, Schule, Zweigriffliger Weißdorn, abgestorben Am Scheidt, Mehlbeere, abgestorben Am Scheidt, Schwedische Mehlbeere, abgestorben Gothaer Weg, Mehlbeere, Pilzbefall: Schillerporling Stadtbezirk 9 Altenbrückstraße, Gehölzbepflanzung vor A 59, Bergahorn, Rußrindenkrankheit Altenbrückstraße, Gehölzbepflanzung vor A 59, zwei Feldahorn, abgestorben Altenbrückstraße, Gehölzbepflanzung vor A 59, Süßkirsche, abgestorben Am Schönenkamp, Straßenbegleitgrün, zwei Bergulmen, abgestorben Am Schönenkamp, Straßenbegleitgrün, Hainbuche, abgestorben Am Schönenkamp, Straßenbegleitgrün Brückenrampe, Spitzahorn, abgestorben Am Trippelsberg, Pyramideneiche, abgestorben Bonner Straße Ecke Münchener Straße, Parkplatz, Eberesche, abgestorben Buchenstraße, Grünanlage Paulinenplatz, Scharlach-Eiche, abgestorben Buchenstraße, Grünanlage Paulinenplatz, zwei Zweigrifflige Weißdorn, abgestorben Hassels, Grünanlage, Mehlbeere, abgestorben Hassels, Grünanlage, Schwedische Mehlbeere, abgestorben Hassels, Grünanlage, Silberweide, abgestorben Urdenbach, Biotop Rharbarberfeld, Schwarzerle, abgestorben Werstener Deckel, Grünanlage, zwei Sandbirken, abgestorben Haus-Endt-Straße, Grünanlage, Salweide, abgestorben In den Großen Banden, Neuland, Schwarzkiefer, abgestorben Kamper Acker, zwei Buchen, Riesenporling Karweg, Süßkirsche, abgestorben Werstener Feld, Kindergarten, Sandbirke, Birkenporling Münchener Straße, Straßenbegleitgrün, Süßkirsche, abgestorben Niederheider Straße, Kaiserlinde, Pilzbefall: Brandkrustenpilz Nürnberger Straße, Parkplatz, Straßenbegleitgrün, zwei Süßkirschen, abgestorben Paul-Thomas-Straße, zwei Sandbirken, abgestorben Geeststraße, Spielplatz, zwei Schlehen, abgestorben Max-Born-Straße, Spielplatz, sechs Ahorn, abgestorben Theodor-Litt-Straße, Schule, Kirsche, abgestorben Theodor-Litt-Straße, Schule, Rotfichte, abgestorben Theodor-Litt-Straße, Schule, Salweide, abgestorben Stadtbezirk 10 Frankfurter Straße, Spitzahorn, Pilzbefall: Brandkrustenpilz Heinrich-Lersch-Straße, Straßenbegleitgrün, Scharlachdorn, abgestorben Koblenzer Straße Ecke Reinhold-Schneider-Straße, Silberahorn, abgestorben Koblenzer Straße, Straßenbegleitgrün, Bergahorn, Pilzbefall: Brandkrustenpilz Koblenzer Straße, Straßenbegleitgrün, Kornelkirsche, abgestorben Neustrelitzer Straße, Schule, Bergahorn, Rußrindenkrankheit ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Städtepartnerschaftlicher Austausch im Rahmen eines LSBTIQ+ Volleyballturniers in Warschau Ein Team des VC Phönix Düsseldorf e. V. hat am vergangenen Wochenende, von Freitag, 3. bis Sonntag, 5. September, an einem LSBTIQ+ Volleyballturnier in Düsseldorfs Partnerstadt Warschau teilgenommen. Im Vorfeld des Turniers unterstützten das Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und das Büro für Internationale und Europäische Angelegenheiten die Teilnehmenden bei der Kontaktaufnahme und der Organisation. Neben den sportlichen Aktivitäten war ein Ziel der Reise einen persönlichen Kontakt zu der LSBTIQ+ Community in Warschau aufzubauen. In dem Austausch wurde von den jeweiligen Situationen der LSBTIQ+ Communitys in den Städten berichtet sowie den Angeboten und Strukturen. Das Volleyballteam bringt viele Impulse mit zurück nach Düsseldorf und ist sehr interessiert an einer langfristigen Zusammenarbeit mit den engagierten Akteur*innen in Warschau. Mehr Infos zum Turnier unter: http://volup.pl/en_US/ Nach ersten Begegnungen zwischen Düsseldorf und der polnischen Hauptstadt Warschau gegen Ende der 1970er-Jahre wurde die offizielle Städtepartnerschaft 1989 besiegelt. Die heutigen Kontakte mit Warschau bestehen auf unterschiedlichen Ebenen wie Wirtschaft, Kultur und Sport. Im Oktober 2020 hat der Rat der Stadt Düsseldorf beschlossen, die LSBTIQ+ in Warschau zu unterstützen und die Städtepartnerschaft zu intensivieren. Damit hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, einen Austausch zwischen Vertreter*innen der Stadtverwaltung, Politik und der LSBTIQ+ Community jeweils beider Städte zu organisieren. Hintergrund: VC Phönix Düsseldorf e. V. Der VC Phönix Düsseldorf e. V. ist ein gemeinnütziger Sportverein für queere Menschen und ihre Freund*innen. Verschiedene Sportarten wie Badminton, Tischtennis, Volleyball und Yoga werden angeboten. Der VC Phönix ist zusätzlich Teil des Organisationsteams des Düssel-Cup, dem jährlich stattfindenden internationalen LSBTIQ+ Multisportturnier in Düsseldorf. LSBTIQ+ in Polen Die Warschauer Kommunalpolitik hat sich nicht der ausgrenzenden Bewegung für LSBTIQ+ freie Zonen in Polen angeschlossen, und Oberbürgermeister Rafał Trzaskowski hat die sogenannte LGBT Charta unterzeichnet, welche die Stadt Warschau zur Schutzzone für LSBTIQ+ Personen erklärt. Dennoch gab es beispielsweise Anfang August 2020 in Warschau bei Protesten der LSBTIQ+ Community heftige Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Vertreter*innen der Community, bei denen es sogar zu Verhaftungen gekommen ist. ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Pakt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit soll am 7. Oktober 2021 unterzeichnet werden Mit dem Beschluss des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf von Juli 2019, die Klimaneutralität im Jahr 2035 zu erreichen, hat die Stadt die Weichen für einen zukunftsorientierten Klimaschutz in Düsseldorf gestellt. Die stadtweiten CO2- Emissionen sollen ab dem Jahr 2035 bei durchschnittlich 2 Tonnen pro Kopf und Jahr liegen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, sind verschiedene Akteure gefragt - so auch aus den Bereichen Gewerbe, Handel, Dienstleistung (GHD), Handwerk und Industrie. Aus diesem Grund hat die Landeshauptstadt Düsseldorf frühzeitig Gespräche mit der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf, der Handwerkskammer Düsseldorf und der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf geführt. Am 7. Oktober 2021 wollen die Akteure nun im Rahmen einer Veranstaltung im Rathaus einen Düsseldorfer Klimapakt unterzeichnen, der sich zur Zeit in der endgültigen Abstimmung befindet. ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Sein & Schein am Tag des offenen Denkmals Über 30 historische Orte öffnen ihre Pforten am 12. September/Auftaktveranstaltung im Düsseldorfer Schauspielhaus Unter dem Motto "Sein & Schein - in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege" findet am Sonntag, 12. September, der diesjährige bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Traditionell öffnen seit 1993 an jedem zweiten Sonntag im September historische Orte ihre Pforten, um die Öffentlichkeit für den Wert des baukulturellen und archäologischen Erbes zu sensibilisieren. Die beliebte Kulturveranstaltung - initiiert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz - bietet Interessierten die seltene Chance, historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, eintrittsfrei zu erleben oder an Führungen und Aktionen teilzunehmen, die nur am Tag des offenen Denkmals angeboten werden. Im vergangenen Jahr fand der Tag des offenen Denkmals pandemiebedingt erstmals ausschließlich digital statt. Am 12. September 2021 gibt es in Düsseldorf nun wieder die Gelegenheit, an über 30 historischen Orten Streifzüge in die Vergangenheit zu unternehmen. Für den kommenden Aktionstag hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das Motto "Sein & Schein - in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege" ausgerufen. Sie setzt damit den Impuls, sich mit Illusionen, Täuschungen und der Originalität unserer Denkmäler zu beschäftigen und damit eine Debatte aufzugreifen, die aktuell und historisch zugleich ist. Düsseldorf rückt an diesem Tag daher nicht nur Historisches, sondern auch Neuinterpretationen und die Sichtbarmachung von Verborgenem und Unbekanntem in den Fokus. Der Tag des offenen Denkmals startet am Sonntagvormittag um 11 Uhr mit einer Auftaktveranstaltung im Foyer des Düsseldorfer Schauspielhauses mit Generalintendant Wilfried Schulz, Bürgermeisterin Clara Gerlach und der Beigeordneten für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, Cornelia Zuschke. Um 12 und 14 Uhr bietet das Schauspielhaus dann, vertreten durch Geschäftsführerin Claudia Schmitz, eine Führung durch das frisch sanierte Haus an. Judith Bützer und Katharina Klauke vom Restaurierungszentrum der Landeshauptstadt Düsseldorf ergänzen die Führung durch einen Kurzvortrag zu den fest integrierten Kunstwerken des Baudenkmals. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine separate Anmeldung per E-Mail daher erforderlich unter kasse@dhaus.de. Bereits Ende August ist der diesjährige Programmflyer der Landeshauptstadt Düsseldorf erschienen. Dieser enthält wissenswerte Informationen und gibt Auskunft über alle Veranstaltungen, Veranstaltungsorte und Öffnungszeiten. Der Flyer liegt an den bekannten Stellen im Stadtgebiet zur Mitnahme aus, wie z. B. im Rathaus oder im Technischen Verwaltungsgebäude (TVG) in der Brinckmannstraße 5. Zudem ist er als Download unter www.duesseldorf.de/denkmalschutz/veranstaltung verfügbar. Auch für den Tag des offenen Denkmals gilt, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu kurzfristigen Änderungen bei einzelnen Veranstaltungen bis hin zu Absagen kommen kann. Daher wird empfohlen, sich kurzfristig über die angegebenen Kontaktdaten im Programmflyer bei den jeweiligen Veranstalterinnen oder Veranstaltern über den aktuellen Stand zu informieren und zum Teil nötige Anmeldungen vorzunehmen. Selbstverständlich ist für alle Beteiligten und alle Besucher die aktuell gültige Coronaschutzverordnung (3G-Regel) des Landes Nordrhein-Westfalen zu beachten. ___________________________________________________________________________ 07. September 2021 Düsselferien im Herbst Über 1.000 Düsselferien-Plätze für Kinder und Jugendliche in den Herbstferien/Informationen sind ab sofort online zu finden Die Düsseldorfer Kinder und Jugendlichen können sich auf ein abwechslungsreiches Ferienangebot in den kommenden Herbstferien freuen: In der Zeit vom 11. bis 22. Oktober organisieren das Jugendamt, die freien Träger und die Jugendverbände, wieder ein buntes Programm für Groß und Klein im Rahmen der "Düsselferien". Auf der Internetseite www.duesselferien.info hat der Düsseldorfer Jugendring alle Angebote der innerörtlichen und außerörtlichen Düsselferien übersichtlich dargestellt. In den diesjährigen Herbstferien stehen insgesamt mehr als 1.000 Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren zur Verfügung. Davon bis zu 100 Plätze für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen. Bei den Programmen handelt sich um ein- oder zweiwöchige Angebote in einer Gruppengröße von 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Jedes Angebot beinhaltet eine Mittagsverpflegung und erfolgt unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsreglungen. Die Angebote für Kinder erfolgen in der Regel täglich in der Zeit von 9 bis 16 Uhr, für Jugendliche von 13 bis circa 20 Uhr. Düsseldorfer Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen können ebenfalls für die Düsselferien in den Jugendfreizeiteinrichtungen angemeldet werden. Zudem wurde ein ergänzendes Düsselferienangebot für Düsseldorfer Kinder mit Beeinträchtigung neu konzeptioniert. Die Angebote sind auf www.duesselferien.info zu finden. Anmeldungen können ab sofort an folgende E- Mail-Adresse gerichtet werden: Yvonne.frenz@duesseldorf.de Neben zahlreichen Angeboten in den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, den Abenteuerspielplätzen und den Jugendverbänden innerhalb Düsseldorfs, werden nun auch wieder außerörtliche Düsselferien angeboten. Diese erfolgen unter stetiger Anpassung und Einhaltung der jeweils geltenden Coronaschutzverordnung. Analog zu den Angeboten in den Sommerferien werden die aktuellen Programme durch spannende "Highlights" ergänzt und sorgen so für eine abwechslungsreiche Ferienzeit. Der Sportactionbus lädt zu Spiel und Spaß zu einem Bewegungscamp ein, und die Düsseldorfer Abenteuerspielplätze bieten wieder vielfältige erlebnispädagogische Aktionen. Die Teilnahmekosten betragen 35 Euro pro Woche und Kind bzw. 17 Euro pro Woche und Kind für Familien, die im Besitz eines Düsselpasses sind. Die Anmeldungen sind ab sofort in den beteiligten Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen und den Jugendverbänden vor Ort möglich. ___________________________________________________________________________ 06. September 2021 Coronaschutz: OSD kontrolliert Veranstaltung in Stockum 15 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung am Wochenende 15 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 3. September, bis Sonntag, 5. September. Freitag, 3. September Aufgrund des hohen Besucheraufkommens in der Mertensgasse und der Kurzen Straße wurde in den späten Abendstunden ein Eingreifen erforderlich: OSD- Mitarbeiter sprachen die Altstadtgäste an und baten sie, weiterzugehen. Samstag, 4. September Am späten Abend wurde eine OSD-Streife am Burgplatz von zwei Mädchen um Hilfe gebeten, die nach eigenen Angaben belästigt und geschlagen wurden. Der vermeintliche Täter wurde durch die Einsatzkräfte gestellt und der Polizei übergeben. Außerhalb von Corona Bei einer Schwerpunktkontrolle am Elbsee, die unter Beteiligung der Unteren Naturschutzbehörde und Einsatzkräften des Ordnungsamtes Hilden stattfand, konnten keine gravierenden Feststellungen getroffen werden. Lediglich in drei Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Betretens des abgesperrten Naturschutzgebietes eingeleitet. Sonntag, 5. September Bei einer Veranstaltung in Stockum stießen die Mitarbeiter des OSD auf eine Veranstaltung mit rund 1.800 Besuchern - genehmigt waren nur etwa ein Drittel der Teilnehmer. Die Gäste tanzten, sangen, trugen kaum Masken und hielten keinerlei Abstände. Den OSD-Einsatzkräften wurde durch den Veranstalter mitgeteilt, dass im Vorverkauf 800 Eintrittskarten sowie an der Tageskasse rund 1.000 Karten verkauft wurden. Die 3G-Regeln wurden kaum eingehalten, der Hauptteil der Besucher konnte lediglich einen Antigen-Schnelltest vorzeigen. Die OSD-Mitarbeiter untersagten den weitere Verkauf an der Tageskasse und gaben dem Veranstalter die Möglichkeit, die Situation in eigener Regie aufzulösen und zu klären. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 3. September, bis Sonntag, 5. September, 311 Einsätze, von denen 15 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 40.005, von denen 15.630 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 15 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 19.073. ___________________________________________________________________________ 06. September 2021 Mehr digitale Bildungsmedien für Düsseldorfer Schulen Der Start der Bildungsmediathek NRW ermöglicht einen einfachen und schnellen Zugriff auf Lernmaterial Mehr Bildungsmedien für den Unterricht: Mit dem Start der neuen Bildungsmediathek NRW können Düsseldorfer Schulen jetzt noch einfacher auf deutlich mehr digitale Bildungsmedien zugreifen. Die neue Mediathek bietet sowohl ausgewählte frei verfügbare Medien, die unter offenen Lizenzen veröffentlicht werden, als auch lizenzpflichtige Medien kommerzieller Anbieter speziell für Düsseldorfer Schulen. Anders als bei üblichen Suchmaschinen sind alle Materialien unter pädagogischen Gesichtspunkten ausgewählt und für die Schulen kostenfrei. Die Medien können als Download oder direkt als Streaming im Unterricht sowie beim eigenständigen Lernen zu Hause eingesetzt werden. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Neben einer guten technischen Ausstattung an unseren Schulen ist es wichtig, dass wir den Schulen hochwertige digitale Bildungsmedien anbieten können, damit ein guter und moderner Unterricht, egal ob in Präsenz oder in Distanz, stattfinden kann. Durch die gemeinsamen Anstrengungen von Land und Stadt ist dies nun durch die Bildungsmediathek NRW möglich." Der Zugriff auf lizensierte digitale Lernmedien ist schon seit mehreren Jahren über die von den Landschaftsverbänden Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) betriebene Plattform Edmond NRW möglich, wurde aber durch die Fusion mit der vom Land betriebenen learn:line NRW ausgebaut und technisch neu aufgestellt. Eine intuitive Navigation mit verbesserter Suche und Filteroption in neuem Design sowie der Zugriff auf die für alle Bundesländer entwickelte Datenbank Sodix erweitern die Nutzung. Das Medienzentrum der Landeshauptstadt Düsseldorf im LVR-Zentrum für Medien und Bildung (LVR-ZMB) investierte in den letzten Jahren bereits rund 150.000 Euro in digitale Bildungsmedien für Düsseldorfer Schulen und stellte diese über Edmond NRW den Schulen zur Verfügung. Bei der Entwicklung der Bildungsmediathek NRW übernahm das LVR-ZMB gemeinsam mit dem Schulministerium und der Medienberatung NRW eine zentrale Rolle und ist Ansprechpartner im Bereich Medien und Bildung für den LVR, die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Landeshauptstadt Düsseldorf. "Wir freuen uns, dieses spannende Projekt erfolgreich in den Regelbetrieb überführt zu haben und unterstützen somit die Schulen in Düsseldorf und in ganz NRW sinnvoll beim digitalen Lehren und Lernen", meint Stefan Drewes, Leiter des LVR-ZMB. "Im Medienzentrum der Stadt Düsseldorf bieten wir zudem umfangreiche Unterstützung für Lehrkräfte beispielsweise im MediaLab oder im Digitalen Klassenzimmer, um den Einsatz digitaler Medien im Unterricht zu stärken." Zur Förderung des Lernens mit digitalen Bildungsmedien bietet das Medienzentrum im LVR-ZMB gemeinsam mit den Medienberatern und Medienberaterinnen des Landes Beratung und Schulung zum sinnvollen pädagogischen Einsatz der Bildungsmediathek NRW im Unterricht an. Die Bildungsmediathek NRW ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW, der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, der Medienberatung NRW und der Kommunalen Medienzentren in NRW. Durch die Möglichkeit der Einbindung des Portals in bestehende Systeme wie LOGINEO NRW wird es leichter, die digitalen Lerninhalte direkt für Schülerinnen und Schüler nutzbar zu machen. Weitere Informationen sind unter www.bildungsmediathek-nrw.de und https://medien-und- bildung.lvr.de/de/unser_angebot/medienzentrum_duesseldorf/MedienzentrumDues seldorf.html zu finden. ___________________________________________________________________________ 06. September 2021 Verschlechterung der Haushaltslage für 2021 um weitere 32,6 Millionen Euro prognostiziert Stadtkämmerin Dorothée Schneider hat am Montag, 6. September, den Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem Stichtag 30.06.2021 im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt. Dieser prognostiziert eine Verschlechterung der Haushaltslage der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 um 32,6 Millionen Euro über Plan. Aktuell wird bei den Steuern (Gewerbesteuer, Gemeindeanteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer) mit einer Verbesserung von rund 34 Millionen Euro gerechnet. Diese führt jedoch zu keiner Haushaltsverbesserung, da diese durch die im Rahmen der COVID-19-Pandemie erlassenen Regelungen durch das Land NRW gemäß NKF- COVID-19-Isolierungsgesetz unter Berücksichtigung der Bilanzierungshilfe beim außerordentlichen Ergebnis - zu Lasten des Eigenkapitals – entsprechend berücksichtigt werden muss und sich somit haushaltstechnisch ausgleicht. Die Verbesserung bei den Steuern wirkt sich allerdings positiv auf die Liquidität aus. Zum Jahresende werden unter anderem Verschlechterungen im Bereich der Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung (-3,8 Millionen Euro) und bei den Grundstücksverkäufen (-11,0 Millionen Euro) prognostiziert. Das Jahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf verschlechtert sich laut Prognose zum Jahresende um 32,6 Millionen Euro, von -74 Millionen Euro auf dann - 106,6 Millionen Euro. Finanzielle Auswirkungen durch das Unwetter "Bernd" im Juli 2021 sind aufgrund des Stichtages 30.06.2021 nicht berücksichtigt. Sie werden im Controllingbericht zum 30.09.2021 Berücksichtigung finden. ___________________________________________________________________________ 06. September 2021 Start der Bauarbeiten zum Fahrradparkturm am Bahnhof Bilk Erste vollautomatische Abstellanlage für Fahrräder in Nordrhein-Westfalen/Turm wird 120 Drahteseln Platz bieten Auf dem Vorplatz der Düsseldorf Arcaden an der Friedrichstraße ist am Montag, 6. September, offiziell mit den Bauarbeiten zu einem Fahrradparkturm begonnen worden. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Mobilitätsdezernent Jochen Kral machten sich vor Ort ein Bild von den anstehenden Arbeiten. Bis Herbst 2022 soll dort eine vollautomatisierte Fahrradabstellanlage mit 120 Stellplätzen entstehen - die erste dieser Art in Nordrhein-Westfalen. Die Landeshauptstadt, die gezielt einen Fokus auf die Themen Radverkehr und zukunftsträchtige Mobilität legt und diese in besonderem Ausmaß fördern möchte, setzt mit dem Bau des Fahrradparkturms einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung fahrradfreundliche Stadt. Damit hat sie eine Vorreiter-Rolle in Nordrhein- Westfalen: eine vollautomatische Abstellanlage für Fahrräder gibt es bisher nirgendwo. Auch deutschlandweit ist ein Fahrradparkturm bislang eine Rarität. Mit insgesamt 120 Einstellboxen für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes stellt der Bilker Fahrradparkturm ein Höhepunkt für alle Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer im Herzen Düsseldorfs dar. "Mit dem Bau des Fahrradparkturms sollen verstärkt Pendlerverkehre mit dem lokalen ÖPNV und dem Radverkehr verknüpft werden", betonte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Wir möchten besonders an Knoten- und Umstiegsorten den Umweltverbund in Düsseldorf weiter stärken und den Radverkehr fördern." "Wir freuen uns, als Landeshauptstadt das Projekt 'Vollautomatischer Fahrradparkturm Bahnhof D-Bilk' realisieren zu können. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende. Mit dem Fahrradparkturm bauen wir das Bike & Ride-Angebot in Düsseldorf weiter aus und schaffen attraktive und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder", sagte Jochen Kral, Dezernent für Mobilität. Der Fahrradparkturm aus Stahlprofilen mit illuminierter Glasfassade wird auf rund 65 Quadratmetern 10,80 Meter hoch. Die 120 separaten Fahrrad-Einstellplätze befinden sich auf 10 Trägerpaletten zu je 12 Plätzen, die mittels Hubwerk befördert werden. Ausgerichtet zur Friedrichstraße und rückwärtig zu den Arcaden wird es jeweils 6 Zugangstore und einen Bedienterminal geben. Neben den Abstellmöglichkeiten für die Fahrräder und Pedelecs wird es außerdem 24 Akku-Ladefächer mit eigenem Bedienterminal geben. Nachdem vorbereitend der Leitungsgraben von der Straße bis zum Standort des Fahrradparkturms hergestellt wurde, beginnen nun Erd- und Tiefbauarbeiten sowie die Erstellung des rund 1,20 Meter tiefen Fundaments, das in der Mitte die Grube für das spätere Hubwerk des Fahrradparkturms enthält. Da für die Bauphase 3, den eigentlichen Turmbau, eine größere Arbeitsfläche benötigt wird, wurde vorsorglich im Bauzeitenplan der mögliche Weihnachtsmarkt auf dem Vorplatz der Arcaden als Baupause eingeplant. Während der gesamten Bauarbeiten wird Wert daraufgelegt, so wenig Fläche des Vorplatzes wie möglich für die Arbeiten in Anspruch zu nehmen. Von Mitte Januar bis Mitte Juni 2022 sind dann die Bauarbeiten für das Stahlkonstrukt, der Einbau des Hubwerks, der Trägerpaletten mit den Radboxen und der Zugangstore, die Dacharbeiten mit Blitzschutz sowie die Anbringung der Glasfassade mit der LED-Hinterleuchtung geplant. Etwa ab Mitte Juni 2022 müssen die Höhenanpassungen der umliegenden Pflasterflächen vorgenommen und in diesem Zusammenhang das Blindenleitsystem verlegt und die für den Bau entnommenen Bäume durch Bäume aus der Zukunftsbaumliste ersetzt werden. Zum Abschluss ist dann auch ein vierwöchiger Testbetrieb vorgesehen, bevor der planmäßige Betrieb starten kann. Die Kosten des Gesamtprojektes belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Für die Umsetzung des Projektes erhält die Stadt Düsseldorf im Rahmen der Nationalen Klimainitiative eine Förderung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Höhe von rund 425.000 Euro. Hintergrund Der Fahrradparkturm wird am Bahnhof-Bilk errichtet, der zu einem Regionalbahnhof mit Halt von Regionalzügen ausgebaut wird. Schon heute ist der Bahnhof ein wichtiger Umsteigepunkt zu verschiedenen Stadtbahn- und Buslinien. Der Bahnhof liegt zudem an einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung des Radhauptnetzes. Weitere Informationen zum Fahrradparkturm finden sich online unter www.duesseldorf.de/radschlag. ___________________________________________________________________________ 06. September 2021 U81-Rheinquerung: Ergebnisse des Bürgerdialogs werden vorgestellt Öffentlichen Online-Veranstaltung am Freitag, 10. September, mit Oberbürgermeister Dr. Keller/Fragen zur Planung werden durch Fachgremium beantwortet Zum Abschluss des Beteiligungsprozesses zum zweiten Bauabschnitt der neuen Stadtbahnlinie U81 präsentiert die Landeshauptstadt Düsseldorf am Freitag, 10. September, ab 16 Uhr in einer öffentlichen Online-Veranstaltung die Ergebnisse des Bürgerdialogs. In der Abschlussveranstaltung werden nun die im Beteiligungsprozess favorisierten Trassen-Varianten für die Rheinquerung vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Stephan Keller können in zwei Podiumsdiskussionen Fragen an die Mitglieder des Fachgremiums und die Teilnehmenden des Planungsdialogs gestellt werden. Die beiden favorisierten Trassen-Varianten für die U81 führen beide direkt von der Arena über Lörick zum Handweiser. Offen ist die Frage, wie der Rhein gequert wird - als Tunnel oder als Brücke. Beide Varianten haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Das ist das Fazit von 30 Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung der Städte Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss, die am Freitag, 25. Juni, im Rahmen der dritten und letzten Werkstatt für Politik und Stadtverwaltung virtuell zusammengekommen waren. Die Frage, wie der Rhein gequert wird - ob als Tunnel oder Brücke, wird dem Rat der Stadt Düsseldorf zur Entscheidung vorgelegt. Die Workshop-Ergebnisse bilden dazu die Grundlage für die Entscheidung der politischen Vertreterinnen und Vertretern des Rates. Der Link zur Veranstaltung wird auf der Webseite des Amtes für Verkehrsmanagement zeitnah veröffentlicht. Interessierte können per Klick auf den Link am Freitag, 10. September, ab 16 Uhr die Veranstaltung live verfolgen. Sie können über den Internetbrowser teilnehmen; eine Kamera oder Mikrofon am Computer wird nicht benötigt. Es wird auch möglich sein, schriftlich Fragen an das Fachgremium und zum Bürgerdialog zu stellen. Bei technischen Schwierigkeiten wird ein Telefon-Support unter der Nummer 0211-38547546 bereitstehen. Auf der Projektwebseite zur U81, 2. Bauabschnitt, werden ab Mitte August weitere Informationen zur Veranstaltung verfügbar sein. Hintergrund: U81 und Planungsdialog Mit der U81 bekommt die Landeshauptstadt eine neue Stadtbahnlinie. Bereits im Bau befindet sich der erste Abschnitt zwischen Düsseldorfer Flughafen und Freiligrathplatz, und somit die wichtige Anbindung des Airports an das Stadtbahnnetz. Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, sagt: "Die U81 soll darüber hinaus zur Verkehrswende in der Landeshauptstadt beitragen. Die Stärkung des ÖPNV führt zu einer Reduzierung von Treibhausgasen." Das Amt für Verkehrsmanagement hat sich letztes Jahr dafür entschieden, für den 2. Bauabschnitt der U81 einen umfangreichen Bürgerdialog mit Interessierten und Betroffenen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Stadtverwaltung durchzuführen. Das Ziel: Die bestmögliche Trassenvariante der Querverbindung zwischen Düsseldorf Messe und Handweiser zu finden. Jochen Kral, Dezernent für Mobilität, betont die wichtige Einbindung von Krefeld, Meerbusch und Neuss in den Planungsdialog. "Das war eine tolle regionale Zusammenarbeit mit vielen Leuten. Die Stadtverwaltung wollte das Dialogverfahren innerhalb eines Jahres abschließen und hat dies - trotz der Pandemie - geschafft." Der Bürgerdialog wurde mit der Auftaktveranstaltung im September 2020 im CCD der Messe Düsseldorf begonnen. Diese fand Covid 19 bedingt als Präsenzveranstaltung mit einer begrenzten Teilnehmendenzahl von 200 Interessierten aus Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss statt. Weitere 180 Menschen verfolgten den Livestream der Auftaktveranstaltung online. Erste konkrete Vorschläge zum künftigen Verlauf der U81 konnten 68 Teilnehmende in einer virtuellen Planungswerkstatt im Januar 2021 machen. Darin wurden in intensiver Zusammenarbeit 53 Varianten erarbeitet. In der Werkstatt der Interessensvertretungen im März 2021 wurden diese diskutiert und teilweise ergänzt. Mit insgesamt 55 Variantenvorschlägen sind die Werkstätten mit Politik und Stadtverwaltung gestartet. In diesen drei letzten Werkstätten wurden die Ergebnisse der Eignungsprüfung und Nutzwertanalyse der Variantenvorschläge diskutiert, um so gemeinsam den bestmöglichen Trassenverlauf für die U81 im zweiten Bauabschnitt zu ermitteln. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und werden auf der Projektwebseite veröffentlicht unter https://www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/mit-bus-und- bahn/stadtbahnstrecke-u81/2-ba-rheinquerung.html. ___________________________________________________________________________ 03. September 2021 Mahn- und Gedenkstätte 76 Jahre nach Kriegsende: Ehemaliger Düsseldorfer Gary Gumpert besucht die Landeshauptstadt Gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte arbeitet der Professor für Kommunikationswissenschaften seine Fluchtgeschichte auf Ein ganz besonderer Besuch: Am Freitag, 3. September, empfing Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller den ehemaligen Düsseldorfer Gary Gumpert im Rathaus der Landeshauptstadt. Gary Gumpert und seine Familie wurden in der Zeit des Nationalsozialismus als Juden verfolgt und mussten fliehen - inzwischen lebt der emeritierte Professor für Kommunikationswissenschaften in den USA, wo er bis heute aktiv forscht, arbeitet und berät. Nach seinem ersten Besuch im Jahr 2016 steht Gary Gumpert in Kontakt mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, seit diesem Frühjahr arbeitet er in intensivem Austausch die Geschichte seiner Familie auf. Gary Gumpert ist im Besitz eines umfangreichen Familienbriefnachlasses, der sich ihm aufgrund der alten Handschriften und der deutschen Sprache lange Zeit nicht erschloss. Die Mahn- und Gedenkstätte ermöglicht ihm derzeit eine Transkription der zahlreichen Schriftstücke und darf die Scans der Originalbriefe in ihre Sammlung aufnehmen. In einem zweitägigen Besuch wurden jetzt die zahlreichen Informationen, die sich aus den Briefen ergeben, kontextualisiert und zu weiteren Familiendokumenten und Erinnerungsfragmenten in Bezug gesetzt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Verbrechen aus der Zeit des Nationalsozialismus dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Ich danke Gary Gumpert sehr dafür, dass er die persönlichen Briefe seiner Familie mit der Mahn- und Gedenkstätte und so mit den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern teilt. Sie führen vor Augen, wie die Verfolgung durch die Nationalsozialisten das bisherige Leben der Betroffenen zerstörte und sind für die Forschungs- und Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus in unserer Stadt von unschätzbarem Wert." Gary Gumpert wurde am 21. Januar 1933 als Gert Gumpert in Mülheim an der Ruhr geboren. Seine Eltern, Emmy (geb. Levy) und Erich, zogen mit dem kleinen Gert schon im August 1934 in die Düsseldorfer Cranachstraße 19. Hier wuchs Gary Gumpert bis zu seinem fünften Lebensjahr auf. Während der Zeit des Nationalsozialismus bemühte sich Erich Gumpert intensiv um die Ausreise seiner eigenen Familie, seiner Brüder Karl und Max und seiner Eltern im hessischen Niedenstein. Wegen dieser Bestrebungen, verbunden mit dem Transfer von Wertsachen ins Ausland und zahlreicher Reisen, wurde Erich Gumpert durch die Gestapo Düsseldorf beobachtet. Ende Juli 1938 flohen Erich, Emmy und Gert Gumpert in die Niederlande, wo sie in Amsterdam darauf warteten, in die USA weiterreisen zu dürfen. Am 9. Dezember 1939 bestiegen sie das Schiff "Zaandam" in Rotterdam in Richtung New York. Mithilfe der Brieftranskripte erhält Professor Gumpert nun eine neue Perspektive auf seine Fluchtgeschichte: Die umfassenden Bemühungen seines Vaters um das Wohl der Familie treten ebenso klar hervor wie die vielen Rückschläge durch Ein- und Ausreisebestimmungen und die Entwicklung der politischen Lage. Familienmitglieder, wie die früh in der Emigration verstorbene Großmutter oder den 1942 in Auschwitz ermordeten Onkel Max, kann er in ihren Briefen an seine Eltern neu kennenlernen. ___________________________________________________________________________ 03. September 2021 Neue Dreifachsporthalle des Cecilien-Gymnasiums eröffnet Der Neubau hat ein Investitionsvolumen von rund 8,5 Millionen Euro Eine neue Sportstätte für rund 1.500 Schülerinnen und Schüler: Der Neubau der Dreifachsporthalle des Cecilien-Gymnasiums und der benachbarten Carl-Benz- Realschule in Niederkassel ist fertiggestellt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eröffnete die Sporthalle gemeinsam mit Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und dem technischen Geschäftsführer der IPM Michael Köhler am Freitag, 3. September. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Schulbauoffensive schreitet schnell voran - so konnte der Neubau der Dreifachsporthalle fast ein halbes Jahr früher als geplant fertiggestellt werden. Mit integrierter Photovoltaik-Anlage auf dem komplett begrünten Dach verfügt die Halle zudem über eine nachhaltige und umweltschonende Eigenbedarfsdeckung." Die neue Dreifachsporthalle ist Teil des umfassenden Projekts "Erweiterung Carl- Benz-Realschule und Bau einer Dreifachsporthalle" der städtischen Tochtergesellschaft IPM: Für den Erweiterungsbau der Realschule, die Sporthalle, die Neugestaltung der Außenanlagen mit barrierefreien Zugangsanlagen sowie die Vergrößerung des Parkplatzes Lewitstraße werden insgesamt 19,9 Millionen Euro investiert. Um der steigenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, wurde die Carl-Benz-Realschule um einen Zug ergänzt. Auch das Cecilien-Gymnasium wurde erweitert, sodass der notwendige Unterrichtsraum in der alten Sporthalle nicht mehr gegeben war. Statt einer zusätzlichen 1-fach Sporthalle für die Carl-Benz-Realschule wurde eine moderne 3-fach Sporthalle für beide Schulen errichtet, die darüber hinaus zur Nutzung für den Vereinssport dient. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Am Beispiel dieses Schulstandortes zeigt sich eindrucksvoll, dass Düsseldorf eine wachsende Stadt ist und die Landeshauptstadt dem Bildungsbereich einen hohen Stellenwert zuschreibt. Die Zahlen sprechen hier für sich: 446 Schülerinnen und Schüler der Carl-Benz-Realschule und 1.059 Schülerinnen und Schüler des Cecilien-Gymnasiums können in Kürze am hiesigen Standort unter modernsten Rahmenbedingungen Sport treiben." In der Sporthalle befinden sich eine Sportfläche mit 1.230 Quadratmetern, ein 150 Quadratmeter großer Gymnastikraum, Umkleiden, Duschen und WCs sowie eine Zuschauertribüne für 190 Zuschauer. Michael Köhler, technischer Geschäftsführer der IPM: "Eine technische Besonderheit in der neuen Halle ist der Schallschutz: Die Lüftungsanlage wurde zur Lärmvermeidung im Inneren der Halle untergebracht. Eine übergreifende Planung sorgt für neue Fahrrad- und Autostellplätze sowie neue Zuwege und verkehrsberuhigte Bereiche." Der Neubau steht an gleicher Stelle wie die ehemalige Sporthalle, rückt aber aufgrund seiner Größe an die parallel verlaufende Schorlemerstraße heran, um den Schulhof des Cecilien-Gymnasiums nicht zu stark zu verkleinern. Die Grundsteinlegung fand im Juni 2020 statt, im November wurde Richtfest gefeiert - coronabedingt in hybrider Form. Die Sporthalle wurde bis zu 1,5 Meter eingegraben und nutzt den vorhandenen Niveauunterschied zwischen Schulhof und Straße. Dadurch sind zwei funktional getrennte Eingangsbereiche für den Schulbetrieb und die Vereinsnutzung entstanden. Die Abmessungen der Halle werden dadurch in der städtebaulichen Wirkung zurückgenommen, die Gebäudehöhe liegt deutlich unter denen der bestehenden Bebauung und der Baumhöhen. Das Gebäude wurde in Massivbauweise errichtet. ___________________________________________________________________________ 03. September 2021 Fußgängerpassage Paulsmühlenstraße: Untergrundvorbereitung für Graffitigestaltung Die Fußgängerpassage Paulsmühlenstraße soll unter den DB-Gleisen künstlerisch mit Graffiti gestaltet werden. Dies geht auf einem Beschluss der Bezirksvertretung 9 zurück, wobei bereits im Vorfeld die Zustimmung dafür von der Deutschen Bahn, der das Bauwerk gehört, eingeholt wurde. Zunächst sind aufwendige Untergrundvorbereitungen erforderlich, die am Montag, 6. September, beginnen und bis Donnerstag, 30. September, andauern. Ausgeführt werden die Arbeiten durch die Fachabteilung Unterhaltung Ingenieurbauwerke und Stadtbahnbau im Amt für Verkehrsmanagement. Dabei wird die Altbeschichtung des Bauwerks durch Arbeiter aufgeraut und gespachtelt. Die Arbeiter bauen zudem eine Schutzwand in der Passage auf. Dadurch wird während der Bauzeit die Durchgangsbreite auf rund 1,50 Meter verringert - der Durchgang bleibt aber jederzeit möglich. Die künstlerische Gestaltung erfolgt davon unabhängig im Anschluss. Ab Montag, 18. Oktober, beginnt der Auftrag des Graffitischutzes. Die Kosten für die Untergrundvorbereitung belaufen sich auf rund 67.000 Euro. Im Anschluss erfolgt die Graffitigestaltung. Die erforderlichen Haushaltsmittel wurden von der Bezirksvertretung 9 bereitgestellt. Weiter im News-Archiv