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___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 4. Juni Mit Stand Donnerstag, 4. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.466 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 149 (-11) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 4. Juni, 8 Uhr) 14 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 32 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.285 (+20) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 260 (-3) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,4 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 54 Abstriche wurden am Donnerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Donnerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 28 Abstriche genommen. Dazu kommen 175 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 4. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.517 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 420 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 276 Anrufe durchgestellt, von denen wegen einer internen Störung der Telefonie nur 104 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Bolz- und Basketballplätze im öffentlichen Raum wieder geöffnet Nach der aktuell gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung ist nunmehr der nicht-kontaktfreie Sportbetrieb im Breiten- und Freizeitsport im öffentlichen Raum für Gruppen bis maximal zehn Personen zulässig. Aus diesem Grunde sind seit dem 3. Juni alle Bolz- und Basketballplätze im öffentlichen Raum, der Panna-KO- Käfig im Sportpark Am Bunker (Rath) sowie die Kleinspielfelder im Arena-Sportpark und der Bezirkssportanlage Rath (Rather Waldstadion) wieder geöffnet. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt und das Sportamt freuen sich, dass dadurch weiterer nutzbarer Freiraum den Bürger*innen zum Sporttreiben wieder zur Verfügung gestellt werden kann. Aufgrund des Infektionsschutzes wird gebeten, sich weiterhin an die folgenden Regeln zu halten: • Die Anlage nur betreten, wenn Sie keine Erkältungs- oder grippalen Symptome haben. • Die Anlage nur mit maximal 10 Personen gleichzeitig nutzen. • Die Nies- und Hustenetikette beachten (in die Armbeuge). • Sollte die Anlage bereits von 10 Personen genutzt werden, wird darum gebeten, zu einem anderen Zeitpunkt wieder zu kommen, und dann Sport zu treiben, wenn weniger als zehn Personen dort aktiv sind. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 tanzhaus nrw soll für 18,5 Millionen Euro modernisiert werden Das Haus soll aufwendig saniert und durch einen Neubau erweitert werden/Maßnahmen werden durch Stadt und Land finanziert Das tanzhaus nrw soll saniert und mit einem Neubau erweitert werden. Damit kann das tanzhaus nrw seine Bedeutung als internationale Bühne für zeitgenössischen Tanz und als kulturelle Bildungseinrichtung weiter ausbauen und einem noch breiteren Spektrum an Nutzern zugänglich machen. Das Projekt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 18,5 Millionen Euro wird von der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt mit 6,15 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für den Neubau. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten am Donnerstag, 4. Juni, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Dr. Johannes Kurschildgen, Vorstandsvorsitzender des tanzhaus nrw e.V., und Bettina Masuch, Intendantin des tanzhaus nrw, sowie Architekt Joachim Sieber das Projekt vor. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die Modernisierung und Erweiterung des tanzhaus nrw ist für die Kultur in der Landeshauptstadt ein Meilenstein. Denn es geht bei dem Projekt nicht um eine reine Instandsetzung des Gebäudes durch nötige Sanierungsarbeiten. Das tanzhaus nrw soll durch die Maßnahmen, wie zum Beispiel den geplanten Erweiterungsbau, sein künstlerisches, aber auch wirtschaftliches Potenzial weiter entfalten und steigern können. So soll das tanzhaus auch zukünftig ein Ort für Innovation im Bereich des zeitgenössischen Tanzes bleiben." Der OB ergänzt: "Zudem investieren wir auch für die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene: Bei dem Umbau ist ein zusätzlicher Proberaum für die Freie Szene eingeplant. Auch dies wird in Düsseldorf den Austausch in der Kultur weiter beflügeln." Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: "Das tanzhaus nrw ist ein herausragender Ort der Kunst in Nordrhein-Westfalen und ein wichtiges Zentrum für den zeitgenössischen Tanz und die Freie Szene im Land. Es vereint internationale Strahlkraft und vielseitige Bildungsangebote, Produktion und Präsentation, Experiment und Inklusion. Mit einer neuen Probebühne und weiteren Studios im Neubau entsteht im tanzhaus nrw mehr Raum für die künstlerische Praxis genauso wie für Begegnung, Austausch und Diskurs. Das Land möchte mit seiner Förderung dazu beitragen, das tanzhaus nrw für die Zukunft fit zu machen." Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Durch die Sanierung und Erweiterung wird die Zukunft des Hauses gesichert, das unter professionellen Bedingungen den zeitgenössischen Tanz und die frei tätigen Tanzschaffenden in den Mittelpunkt stellt." Dr. Johannes Kurschildgen, Vorstandsvorsitzender des tanzhaus nrw e.V.: "Als Vorsitzender des tanzhaus nrw bin ich mit vielen Freunden der Tanzkunst außerordentlich erleichtert, dass die zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit des Tanzhauses erforderlichen politischen Entscheidungen jetzt auf den Weg gebracht werden.“ Bettina Masuch: "Sowohl lokale als auch regionale Künstlerinnen und Künstler sollen durch die Erweiterung im Bereich der Probebühne verbesserte Arbeitsbedingungen erhalten. Durch weitere Tanzstudios der Akademie könnten wir endlich der großen Nachfrage insbesondere bei den Kinderkursen sowie der urbanen Tanz-Szene nachkommen. Und unser Thema der Inklusion würde durchgängig gelebte Wirklichkeit werden, etwa mit einem verstärkten Angebot für Menschen mit Behinderung oder für Seniorinnen und Senioren." Sanierung und Erweiterung Die geplanten Maßnahmen dienen nicht nur der Instandsetzung und Modernisierung des seit 1998 als Tanzhaus in Betrieb gegangenen Gebäudes. Durch die Sanierung und die Erweiterung des Hauses wird das tanzhaus nrw der gestiegenen Nachfrage nach Kursen gerecht und kann weitere Entwicklungsmöglichkeiten für Aufführungen bieten. Die Maßnahmen sollen das tanzhaus nrw zukunftsfähig machen. Das Haus könnte zukünftig nicht nur eine Bühne für regionale und überregionale Choreographen und Performance-Künstler sein, sondern auch als Produktionsstandort fungieren. Zudem würde das Haus sein Renommee als Modell für einen zeitgemäßen Dialog zwischen professionell und nicht-professionell tätigen Tänzerinnen und Tänzern sowie für eine sowohl lokale als auch internationale Zusammenarbeit langfristig festigen. Darüber hinaus könnte die bereits hohe Diversität der Besucherinnen und Besucher gestärkt werden, insbesondere durch Programme zur Inklusion sowie durch Programme für Kinder, Jugendliche und Senioren. Das tanzhaus nrw entstand durch Umbau und Erweiterung der ehemals als Straßenbahndepot errichteten Hallen 1998 (Eröffnung) auf dem Gelände an der Erkrather Straße 30. Nicht nur die Lebensdauer der Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung ist erreicht, auch die Bausubstanz der historischen Depothallen ist sanierungsbedürftig. Unter anderem sollen daher Dachflächen saniert, die Fenster instandgesetzt, die Sanitäranlagen erneuert und die Lüftungsanlagen modernisiert werden. Zudem ist eine Erweiterung des tanzhaus nrw vorgesehen. Hierfür sollen sanierungsbedürftige Anbauten abgebrochen und an deren Stelle ein Neubau errichtet werden. Der Neubau mit einer Gesamtfläche von rund 2.000 Quadratmetern soll unter anderem Platz für eine Probebühne und vier weitere Studios bieten. Die derzeitige Gesamtkostenschätzung liegt bei rund 18,5 Millionen Euro, davon entfallen etwa 5,65 Millionen Euro auf die Sanierung und circa 12,8 Millionen Euro auf den Neubau einschließlich des Abbruchs. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert mit 6,15 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für den Neubau. Das Gebäude ist im Erbbaurecht an den tanzhaus nrw e.V. übergeben. Das tanzhaus nrw ist Bauherr der Maßnahme. Der Rat der Stadt hatte Ende 2018 und im Jahr 2019 Zuschussmittel an die tanzhaus nrw e.V. für die Planung und Kostenschätzung der Sanierung und Erweiterung des Gebäudes Erkrather Straße 30 beschlossen. Für die Planung und Kostenberechnung des Projektes soll nun ein Zuschuss von der Landeshauptstadt Düsseldorf von circa 1,8 Millionen Euro gewährt werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage sowie das Ergebnis der bisherigen Planung werden nun den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Beschlussvorlage zur Zuschussgewährung der Baukosten zur Ausführung und Finanzierung der Gesamtmaßnahmen ist für das 3. Quartal 2021 vorgesehen. Baubeginn soll im 3. Quartal 2022 sein, die Fertigstellung soll im 4. Quartal 2024 erfolgen. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Gesamtstädtisches Toilettenkonzept für Düsseldorf entwickelt Bedarf von 200 Toilettenanlagen ermittelt/Konzept wird in die zuständigen politischen Gremien eingebracht Die Versorgung mit öffentlichen Toilettenanlagen trägt erheblich zur Qualität und Erschließung des öffentlichen Raums einer Stadt bei. Das Amt für Gebäudemanagement hat daher ein gesamtstädtisches Konzept entwickelt. Im Ergebnis wurde ein Bedarf von insgesamt 200 Standorten für Toilettenanlagen ermittelt. Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 4. Juni, über das Konzept beraten und zugestimmt. Mit einem zweiten Bedarfsbeschluss sollen das Konzept und das weitere Vorgehen in den zuständigen politischen Gremien beschlossen werden. Bestandsaufnahme: 112 öffentliche Toiletten In Düsseldorf stehen den Menschen derzeit 112 Toiletten zur Verfügung - 28 städtische Toilettenanlagen, 22 City Toiletten der Firma Wall und 62 Standorte mit dem Konzept der "Nette Toilette". Das hat eine Bestandsaufnahme mit Standort-Analyse ergeben. Im Vergleich mit entsprechenden nationalen und internationalen Städten befindet sich die Landeshauptstadt damit im Mittelfeld. Im nächsten Schritt der Konzepterstellung wurden Orte identifiziert, die aufgrund ihrer Nutzung und Lage einen erhöhten Bedarf verzeichnen wie zum Beispiel im Bereich der Rheinkniebrücke und im Südpark. Zudem wurden Qualitätsstandards (Barrierefreiheit, 2-Sinne-Prinzip, Sicherheit, Auffindbarkeit, Art und Qualität der Ausstattung) für die Umsetzung definiert. Bei der Erstellung des Konzeptes wurden auch Beteiligungsformate wie Interviews und Workshops durchgeführt. Das zuständige Amt für Gebäudemanagement wurde dabei von einem Stadtplanungsbüro und Dialogbüro begleitet. Stadtkämmerin Dorothée Schneider betont: "Durch das integrierte Vorgehen bei der Konzepterstellung konnten wichtige Erfahrungen und lokales Wissen aus verschiedenen Perspektiven in das Konzept einfließen. Auf diese Weise konnten vorhandene Potenziale der Stadt einbezogen, die besonderen örtlichen Gegebenheiten und Wünsche integriert und eine klare gesamtstädtische Herangehensweise formuliert werden." Ergebnisse und Maßnahmen Im Ergebnis wurde ein Bedarf von insgesamt 200 Standorten für Toilettenanlagen ermittelt. Zur Deckung sieht das Konzept folgende vier Maßnahmen vor: 1. Der Bestand der Modul-Anlagen soll phasenweise durch 21 zusätzliche Standorte auf insgesamt 43 erhöht werden. Für zwei der ohnehin barrierefreien Toiletten, ist hierbei eine Umsetzung als "Toilette für Alle" inklusive Liege und Lifter vorgesehen. 2. Zusätzlich zu den vorhandenen 28 städtischen Toiletten werden 17 städtische Anlagen, die derzeit nicht als öffentlich genutzt werden, in das Konzept einbezogen. Weitere drei ehemalige WC-Anlagen können reaktiviert werden, sodass insgesamt 48 Standorte mit stadteigenen Anlagen zur Verfügung stünden. 3. Auch das bundesweit bekannte Konzept "Nette Toilette" soll ausgebaut werden. So wurden 47 weitere Standorte definiert, in deren Umgebung Anbieterinnen und Anbieter konkret angeworben werden sollen. Eine erfolgreiche Akquise vorausgesetzt, würden der Öffentlichkeit im Stadtgebiet hierdurch insgesamt 109 Toiletten über dieses Zusatzangebot zugänglich gemacht. 4. Bestehende Standorte sollen besser kommuniziert und beschildert werden. Insbesondere an 40 zur Bedarfsdeckung vorgeschlagenen Standorten sollen durch analoge und digitale Kommunikationsformen bereits vorhandene Toilettenanlagen in der Nähe bekannt gemacht und somit besser ausgelastet werden. Weiteres Vorgehen Die neuen Modul-Anlagen werden auf Grundlage des Konzeptes und der definierten Standards ausgeschrieben. Anschließend wird, basierend auf einem konkret vorliegenden Angebot, im 4. Quartal 2021 ein Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss eingeholt. Für die bauliche Aktivierung und Reaktivierung der 20 städtischen Toilettenanlagen wird ein Programm erarbeitet und im Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss berücksichtigt. Die Akquise zusätzlicher Angebote - wie das Konzept "Nette Toilette" - soll vorangetrieben werden. Ebenso soll die Handlungsempfehlung der Kommunikation und Beschilderung umgesetzt werden. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Ein Fensterplatz für die Düsseldorfer Kultur- und Kreativwirtschaft Das KomKuK-Fenster startet am Freitag, 5. Juni/18 Kreativschaffende oder Kreativteams stellen für jeweils einen Monat ihre Werke und Ideen aus Lokalen Kreativschaffenden ermöglicht die Wirtschaftsförderung der Stadt Düsseldorf jetzt, sich und ihre Produkte in einem echten Schaufenster zu präsentieren. Das sogenannte KomKuK-Fenster 2020 ist zentral gelegen auf der lebendigen Lorettostraße in Düsseldorf-Unterbilk. Insgesamt 18 Kreativschaffende oder Kreativteams erhalten ab Freitag, 5. Juni, die Möglichkeit, ihre Werke und Ideen auszustellen. Projektpartner dieser Idee sind die Bürogemeinschaft Loretto 9 und die Agentur Das Gute Ding. Neben den Kreativnetzwerken der Wirtschaftsförderung sind Raum und organisatorische Kompetenz gefragt. Die Kreativszene Düsseldorfs war im März und April dazu aufgerufen, sich zu bewerben. 64 spannende, innovative und abwechslungsreiche Ideen für das Schaufenster gingen im Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft (KomKuK) der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung ein. Am 29. April wählten dann in einer digitalen Jurysitzung alle Projektbeteiligten die Gewinner aus, die ab Freitag. 5. Juni, jeweils für einen Monat das Schaufenster des Ladenlokals Loretto 9 zu einem Hingucker auf der Lorettostraße verwandeln. Die Kreativen werden zudem auf der Webseite www.komkuk-fenster.de vorgestellt. Zu sehen gibt es im KomKuK- Fenster die gesamte Bandbreite der Kreativwirtschaft – von Schmuck- und Modedesign, über Architektur und Interieur bis hin zu Fotografie, Kunst und Games: Jedes Team bietet eine neue Präsentation. Als erstes Team gestalten die beiden Illustratorinnen Annette Jacobs und Katrin Schubert das Schaufenster. Annette Jacobs hat eine Leidenschaft für Paper Art und Stop-Motion-Animationen. Katrin Schubert liebt die Arbeit mit Stift und Pinsel sowie die visuelle Inszenierung von Räumen. "Wir werden das KomKuK-Fenster illustrativ inszenieren und verschiedene Kulissen für das Fenster bauen, gestalten und zeichnen", verrät Katrin Schubert über das Projekt. Annette Jacobs fügt hinzu: "Wir lieben es, mit unseren Illustrationen Ideen sichtbar zu machen und Geschichten zu erzählen, die beim Betrachter Emotionen wecken." Die Einschränkungen durch die Verbreitung des Corona-Virus haben auch vor den Planungen und Umsetzungen des KomKuK-Fensters nicht Halt gemacht. So war der Start ursprünglich für Anfang April geplant, wurde aber aufgrund der strengen Kontaktbeschränkungen mehrfach verschoben. "Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat die Folgen durch die Ausbreitung des Corona-Virus in den letzten Monaten massiv zu spüren bekommen. Die Umsatzeinbußen werden die Branche noch einige Zeit beschäftigen", sagt Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Sie ist sich jedoch sicher: "Die Innovationskraft und Dynamik der Kultur- und Kreativwirtschaft trotzen den Beschränkungen durch das Virus. Das möchten wir mit dem Schaufenster zeigen und einen Neuanfang für die Kreativwirtschaft gestalten. Das KomKuK-Fenster ist somit auch Impulsgeber, wie Kreativwirtschaft in und nach Corona-Zeiten aussehen kann." Die Unternehmer und Nachwuchstalente der kreativen Disziplinen sind immer wieder Inspirationsquelle und Impulssetzer für branchen-übergreifende Entwicklungen und Trends. Diese Innovationskraft und Dynamik der (lokalen) Kultur- und Kreativwirtschaft möchte das KomKuK sichtbar machen. Das KomKuk-Fenster ist anzuschauen bei: Loretto9 Lorettostraße 9 40219 Düsseldorf Infos zu allen Teams unter: www.komkuk-fenster.de ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Stadtverwaltung auf dem Weg zum gewohnten Bürgerservice Ämter öffnen sukzessive/Schutz der Beteiligten vorrangig/Online-Terminbuchung wieder möglich Wie in allen Lebensbereichen hat die Corona-Pandemie auch bei der Düsseldorfer Stadtverwaltung massive Auswirkungen. Mit der Schließung von Ämtern und der Einschränkung von Diensten gingen neue Herausforderungen einher: Die Einrichtung von Hotlines und die Organisation neuer Arbeitsabläufe unter Einhaltung der jeweils geltenden Verordnungen forderten flexible Reaktionen. In der aktuellen Phase der Lockerung der Vorgaben steht die nächste wichtige Aufgabe an: Die Wiederaufnahme aller Verwaltungsaufgaben unter größmöglichem Gesundheitsschutz für Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeitende. Personaleinsatzplanung zur Krisenbewältigung Wesentliche Aufgaben und Erfolgsfaktoren der Krisenbewältigung in Düsseldorf waren die Corona-Hotline, ein eigenes Diagnostikzentrum und die Kontaktpersonennachverfolgung. So wurden bereits Ende Februar eine Hotline und ein Diagnostikzentrum eingerichtet. Bei der Hotline ging es um gesundheitliche Fragen zum Thema "Corona" und die Vermittlung von Testterminen für Menschen, die in Düsseldorf arbeiten oder wohnen. Parallel wurden die Testmöglichkeiten unter städtischer Regie ausgebaut und an der Mitsubishi Electric Halle gebündelt. Die Nachverfolgung von Kontaktpersonen wurde im Gesundheitsamt intensiviert. Dies hatte zusätzliche Personalbedarfe zur Folge, die größtenteils mittels der sogenannten kaskadierenden Personaleinsatzplanung intern gedeckt werden konnten. "In der Krise hat die Personaleinsatzplanung in Düsseldorf hervorragend funktioniert. Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung haben toll unterstützt und zum guten Krisenmanagement in Düsseldorf beigetragen", lobt Stefan Ferber, Leiter des Hauptamtes, die Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden - unter anderem auch aus den geschlossenen Bürgerbüros. Die Corona-Hotline ist momentan im größten und zentralen Bürgerbüro am Hauptbahnhof in der Willi-Becker- Allee untergebracht und nutzt bis zum Umzug im Juni die Räumlichkeiten des Dienstleistungszentrums. Direkt im Anschluss können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros, die zur Krisenbewältigung in anderen Bereichen eingesetzt waren oder schriftliche Anträge bearbeitet haben, wieder ihre gewohnten Arbeitsplätze einnehmen und voraussichtlich Ende Juni den Betrieb der 32 Serviceplätze wieder aufnehmen. Amt für Einwohnerwesen: Neustart mit vielen Bürgerkontakten Reger Publikumsverkehr herrscht für gewöhnlich im Amt für Einwohnerwesen mit seinem bürgernahen Dienstleistungsangebot. 12 Bürgerbüros, das Standesamt auf der Inselstraße sowie Kfz-Zulassungsstelle und Führerscheinstelle auf dem Höherweg führen zu rund 900.000 Bürgerkontakten pro Jahr. Mit der Schließung am 16. März und den zu beachtenden Hygiene- und Abstandsregeln fielen viele der Dienste aus, einige konnten reduziert weitergeführt oder Anträge digital bearbeitet werden. Als wahrer Glücksfall erwies sich in Corona-Zeiten der "Flinke Pedale" getaufte Zustellservice per Fahrradkurier. Über ihn wurden trotz Schließung über 5.500 Pässe und Personalausweise an die Bürgerinnen und Bürger zugestellt. Der Service - normalerweise mit 8 Euro berechnet - wurde in dieser Zeit kostenlos angeboten. "Wo der Gesetzgeber den Gemeinden unüberwindbare Vorschriften macht und die Digitalisierungsbemühungen ins Leere laufen, kann heutzutage nur diese Art der Kreativität uns helfen, den Herausforderungen der bürgernahen Services zu begegnen", zeigt sich der zuständige Beigeordnete Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke mit der bürgerfreundlichen Lösung zufrieden. "Viele bereits vorliegende Dokumente hätten sonst in den letzten Wochen die Antragsteller nicht erreicht." Ausgelöst durch die öffentliche Diskussion der schrittweisen Lockerungen weiß der Leiter des Amtes, Harald Wehle, um die Erwartungshaltung der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, dass alle Standorte möglichst sofort wieder ganz normal öffnen und vollbesetzt arbeiten sollen. "Als Bürger kann ich das sehr gut nachvollziehen. Leider ist das Hochfahren vom Notbetrieb hin zum Regelbetrieb wegen der zwingenden Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln in den vorhandenen Gebäude- und Raumstrukturen sehr schwierig umzusetzen. Nachdem wir wochenlang einen Notbetrieb umgesetzt haben, setzt das Amt für Einwohnerwesen einen vom Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf genehmigten Plan zur schrittweisen Öffnung aller 14 Dienststellen derzeit um. Der Schutz aller Beteiligten steht dabei an oberster Stelle." Die Bürgerbüros Kaiserswerth, Rath, Oberkassel, Bilk, Eller und Benrath sind bereits wieder geöffnet, Termine können ab sofort online gebucht werden. Bald folgen die Bürgerbüros Wersten, Garath und - nach Abschluss von Sanierungsarbeiten - das Bürgerbüro Gerresheim. Das Standesamt auf der Inselstraße hat auch während der eigentlichen Schließung Geburts- und Sterbeurkunden ausgestellt und Trauungen in ganz kleinem Rahmen durchgeführt. Bei den Eheschließungen konnte die Teilnehmerzahl der Gäste auf der Basis der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes bereits erhöht werden, zudem werden auch größere Räume wie der Ältestenratssaal im Rathaus genutzt, in dem bis zu elf Gäste Platz finden. Auch in der Kfz-Zulassungsstelle und in der Führerscheinstelle konnten während der Schließungszeit in reduziertem Umfang weiter Autos über Zulassungsdienste zugelassen und beispielsweise Führerscheinangelegenheiten oder Güterkraftgenehmigungen bearbeitet werden. Von Woche zu Woche wird das Dienstleistungsangebot wieder erhöht. Bereits jetzt gibt es wieder im Straßenverkehrsamt die gleiche Anzahl Termine wie vor der Corona-Pandemie. Genereller Ablauf einer Ämteröffnung Ein Konzept bis zur Entscheidungsreife benötigt einige zeitaufwändige Schritte, die aber aus Qualitätssicherungsaspekten wichtig sind: Zunächst plant das Fachamt je nach Standort und Gebäude, wie eine Öffnung erfolgen kann. Dann werden alle erforderlichen Aufrüstungen der Arbeitsplätze (z.B. Nieß- und Spuckschutz) beschafft und installiert. Besonders in publikumsintensiven Bereichen muss die Wegeführung neu organisiert werden, damit Abstände eingehalten werden können. Die Arbeitssicherheit und die Personalvertretung begutachten in der Folge die umgestalteten Arbeitsplätze. Zuletzt wird das Öffnungskonzept im Krisenstab vorgestellt und bei Vorliegen aller Voraussetzungen freigegeben. Amtsleiter Wehle geht davon aus, dass Ende Juni wieder ein relativer Normalbetrieb unter Corona-Bedingungen möglich sein sollte. Die Krisenzeit hat gezeigt, dass die Anstrengungen verstärkt werden müssen, ein weitgefächertes digitales Angebot für öffentliche Dienstleistungen zu entwickeln. Hierfür müssen auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die komplett digitale Abwicklung von Beantragung und Ausstellung eines Bewohnerparkausweises ist ein positives Beispiel. Passend dazu ist die Online-Vergabe von Terminen für die Bürgerbüros und das Straßenverkehrsamt wieder gestartet. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Kennedydamm: Geh- und Radweg wird saniert Auf dem Kennedydamm wird ab Montag, 8. Juni, zwischen Hans-Böckler-Straße und Schwannstraße der Geh- und Radweg in Fahrtrichtung Danziger Straße erneuert. Die Kosten für die Erneuerung betragen rund 114.000 Euro. Bis voraussichtlich Freitag, 19. Juni, wird auf der östlichen Straßenseite auf einer Länge von rund 300 Metern eine Fläche von etwa 1.300 Quadratmetern mit Asphalt neu angelegt. Für Fußgänger und Radfahrer sind während der Bauarbeiten Umleitungen ausgewiesen. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Erstes Wasserstoffauto für die Fahrzeugflotte der Landeshauptstadt Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke nimmt das Fahrzeug am Donnerstag, 4. Juni, an der Automeile Höherweg für die Landeshauptstadt Düsseldorf entgegen/Erstes Brennstoffzellenfahrzeug im städtischen Fuhrpark Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ihren Fuhrpark mit einem Wasserstoffauto um ein neues, umweltfreundliches Fahrzeug erweitert. Sie setzt damit die Bestrebungen, Dienstfahrten möglichst umweltfreundlich zu gestalten, fort. Gefördert mit Mitteln des Wirtschaftsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen wurde ein Toyota Mirai angeschafft. 60 Prozent des Kaufpreises wurden durch die Förderung abgedeckt. Mit dem Programm "Emissionsarme Mobilität" unterstützt das Land NRW Städte und Kommunen bei der Beschaffung von Wasserstoff- beziehungsweise Elektrofahrzeugen einschließlich der notwendigen Ladeinfrastruktur. Der Beigeordnete für Personal, Organisation, IT, Gesundheit und Bürgerservice, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat das Auto am Donnerstag, 4. Juni, an der Automeile Höherweg für die Landeshauptstadt Düsseldorf entgegen genommen. "Ich freue mich, dass zu den bereits vorhandenen 113 umweltfreundlichen Fahrzeugen - batteriebetrieben oder als Plug-In-Hybrid - nun auch ein Brennstoffzellenfahrzeug die emissionsfreie Flotte der Landeshauptstadt ergänzt und auch längere Dienstfahrten klimafreundlich durchgeführt werden können", betonte der Beigeordnete. Geräuscharm und mit großer Reichweite In einem Wasserstofffahrzeug wird elektrische Energie aus Wasserstoff durch eine Brennzelle erzeugt und unmittelbar mit dem Elektroantrieb in Bewegung umgewandelt oder zeitweise in einem Akku zwischengespeichert. So können die Fahrzeuge sehr leise bewegt und eine Reichweite von 500 bis 700 Kilometern erreicht werden. Für das Tanken werden nur wenige Minuten benötigt. Die Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt gemeinsam mit dem Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Duisburg, den Stadtwerken Düsseldorf AG, den Wuppertaler Stadtwerken GmbH und der Air Liquide Advanced Technologies GmbH am Wettbewerb "Modellkommune/-region Wasserstoff-Mobilität NRW" des Wirtschaftsministeriums teil. Ziel ist es, entsprechende Fahrzeuge und die erforderliche Infrastruktur möglichst vielen Nutzern kosteneffizient vor Ort zur Verfügung zu stellen, um einen weiteren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten. Mit dem Brennstoffzellenfahrzeug zählt der Fuhrpark der Landeshauptstadt Düsseldorf 114 umweltfreundliche Fahrzeuge. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 3. Juni Mit Stand Mittwoch, 3. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.456 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 160 (-5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 3. Juni, 8 Uhr) 13 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (-1) auf Intensivstationen. 31 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.265 (+13) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 263 (-16) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 6,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 72 Abstriche wurden am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 42 Abstriche genommen. Dazu kommen 125 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 3. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.260 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 285 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 180 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Rund 39,9 Millionen Euro für den neuen Kunstpalast Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss geht in die politischen Gremien/Zusätzlicher Beschluss zur Museumsausstattung in Planung Der Kunstpalast im Ehrenhof soll saniert und umgebaut werden. Damit soll das Museum, das regelmäßig mit großen Ausstellungen wie zum Beispiel derzeit der Schau "Peter Lindbergh: Untold Stories" lockt und zuletzt mit der Sammlung Kicken einen bedeutenden Ankauf verzeichnen konnte, modernisiert und zukunftsfähig gemacht werden. Zeitgleich soll durch den Umbau ein Besuch im Museum unter anderem durch eine optimierte Wegführung noch attraktiver gestaltet werden. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Bei den Baumaßnahmen im und am Kunstpalast nutzen wir baulogistische Synergien: Zum einen führen wir die notwendigen Sanierungen der technischen Gebäudeausrüstung durch, zum anderen modernisieren wir das Haus gleichzeitig und setzten es damit auf einen internationalen Museumsstandard." OB Geisel ergänzt: "Darüber hinaus wird der gesamte Ehrenhof von den Maßnahmen profitieren. Durch den Umbau und die Einrichtung eines gastronomischen Angebots erhält der Außenbereich eine deutliche Aufwertung und eine höhere Aufenthaltsqualität. Nicht nur Museumsbesucher, sondern alle Bürgerinnen und Bürger werden hiervon profitieren." Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Ich freue mich sehr, dass nach vielen Jahren der Diskussion der Kunstpalast nun zukunftsfähig aufgestellt wird und Düsseldorf damit sein Profil als Stadt der Kunst weiter ausbaut." 1925/26 zur Gesolei errichtet, besteht der U-förmige Gebäudekomplex aus einem Westflügel (Sammlungsflügel) und einem Ostflügel (Ausstellungsflügel), die durch einen Nordflügel miteinander verbunden sind. Das Ensemble steht seit 1982 unter Denkmalschutz und soll nun fachgerecht modernisiert werden. Der Rat hatte im Juli 2019 einem entsprechenden Bedarfsbeschluss zugestimmt. Nun wird der Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss den politischen Gremien vorgelegt. Am 18. Juni 2020 wird der Beschluss Thema in der Ratssitzung sein. Zuvor wird er am 4. Juni 2020 im Bauausschuss und im Kulturausschuss beraten. Die Kosten der Maßnahmen liegen bei rund 36,76 Millionen Euro. In einem nächsten Schritt soll zudem ein separater Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss für die museale Ausstattung mit prognostizierten Kosten von circa 3,16 Millionen Euro in die Gremien gehen. Somit liegen die Kosten für das Gesamtprojekt bei rund 39,9 Millionen Euro. Sanierung auf 11.000 Quadratmetern Fläche Die Sanierung auf einer Fläche von rund 11.000 Quadratmetern umfasst unter anderem die Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung wie zum Beispiel die Erneuerung der Lüftungs- und Klimatechnik, die Anpassung des Brandschutzkonzeptes sowie Umbauten zur Barrierefreiheit, etwa durch den Einbau von zwei neuen behindertengerechten Personenaufzügen. Des Weiteren sind die Sanierung der Depots und des Verwaltungstraktes sowie der Innenausbau der Sammlung nach den international üblichen Museumsstandards geplant. Ein Ziel der Sanierung ist es, Sammlungs- und Ausstellungsflügel so miteinander zu verbinden, dass der Gebäudekomplex auch innen als Einheit erlebt wird. Zudem gilt es, die Wegeführung für den Besucher nachvollziehbar zu gestalten. Um dies zu erreichen, soll der Rundgang insgesamt optimiert werden. Der Einbau zweier offener Treppenanlagen und die punktuelle Freilegung von Fenstern werden den Sammlungsrundgang für die Besucher klarer strukturieren. Es ist geplant, die museumspädagogischen Werkstätten aus dem Keller in das 2. Obergeschoss zu verlagern und somit in den Sammlungsrundgang zu integrieren. Die Museumspädagogik soll dadurch sichtbarer werden und wieder mehr in den Fokus rücken. Ein neues Highlight im Ehrenhof wird die neue Museumsgastronomie sein, die im Erdgeschoss des Belvedere mit etwa 60 Sitzplätzen eingerichtet wird. Die Räume im Obergeschoss des Belvedere sollen zukünftig für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Die mit Blick auf die Tonhalle ausgerichtete Gastronomie soll auch außerhalb des Museumsbetriebs Anziehungskraft entfalten und den Ehrenhof beleben. Auch die Ertüchtigung der Außenanlage soll dem Ehrenhof neue Aufenthaltsqualität verleihen, zum Beispiel durch Beleuchtung und entsprechende Außenmöblierung. Separater Beschluss für museale Ausstattung Für die museale Ausstattung inklusive Ausstellungsbeleuchtung soll ein separater Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss gefasst werden. Dieser soll auch das Bepflanzungskonzept für den Innenhof umfassen. Die Kosten würden nach jetzigem Planungsstand bei circa 3,16 Millionen Euro liegen. Der Beschluss soll im 1. Quartal 2021 in die politischen Gremien gehen. Zusammen mit dem vorliegenden Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss mit einer Summe von rund 36,76 Millionen Euro würden die Gesamtkosten des Projektes bei rund 39,9 Millionen Euro liegen. Dem im Juli 2019 gefassten Bedarfsbeschluss lag ein Kostenrahmen in Höhe von rund 29,5 Millionen Euro zugrunde. Die Mehrkosten gegenüber dem Bedarfsbeschluss von rund 10,4 Millionen Euro ergeben sich im Wesentlichen aus der Fortschreibung und Konkretisierung der Planung, die zu erweiterten Erkenntnissen und damit zu teilweise weitreichenden Planungsanpassungen führte. Insbesondere bei der technischen Gebäudeausrüstung entstehen zusätzliche Kosten, zum Beispiel weil Beleuchtungskörper für die Sammlungsbereiche aufgrund des Alters und fehlender Ersatzteile nicht wie geplant verbleiben können, sondern ausgetauscht werden müssen. Wie üblich waren im Bedarfsbeschluss auch noch keine Baukostensteigerungen eingepreist. Des Weiteren sind unter anderem Veränderungen der Klimatisierung in größerem Umfang erforderlich als ursprünglich geschätzt. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Düsseldorfer Sporthallen wieder geöffnet Ab dem 4. Juni darf der Vereinssport in die ersten freigegebenen Hallen/Es gelten strenge Hygiene- und Infektionsbestimmungen Nachdem durch die Schutzmaßnahmen der Coronakrise die Düsseldorfer Turn- und Sporthallen vollständig geschlossen waren, startet nun auch dort schrittweise der Sportbetrieb für die Düsseldorfer Turn- und Sportvereine. Ab Donnerstag, 4. Juni, werden die ersten Düsseldorfer Sporthallen wieder für den Vereinssport geöffnet. Gemeinsam mit dem Stadtsportbund Düsseldorf e.V., der im Rahmen des Pakts für den Sport für die Vermietung der städtischen Turn- und Sporthallen zuständig ist, haben das Schulverwaltungsamt und das Sportamt Konzepte entwickelt, um den Sportbetrieb in den Düsseldorfer Sporthallen wieder zu ermöglichen. Aufgrund der individuellen Rahmenbedingungen können jedoch aktuell noch nicht alle Düsseldorfer Turn- und Sporthallen für den Allgemeinsport geöffnet werden, da unter anderem vorranginge Belange der dortigen Schulen berücksichtigt werden müssen. Darüber hinaus finden in einigen Hallen noch Bautätigkeiten beziehungsweise Sanierungsarbeiten statt, so dass diese Hallen ebenfalls noch nicht genutzt werden können. Bis zu den Sommerferien werden daher zunächst rund 60 Hallen für den Vereinssport freigegeben. Zu den Öffnungen der Sporthallen in den Sommerferien erfolgt noch eine gesonderte Regelung. Eine Übersicht der Turn- und Sporthallen sowie Gymnastikräume, die ab dem 4. Juni wieder genutzt werden können, wird über den Vereinsservice durch den Stadtsportbund veröffentlicht. Über das Schulverwaltungsamt erfolgt eine fortlaufende Aktualisierung. Da für die Turn- und Sporthallen immer noch besonders strenge Hygiene- und Infektionsbestimmungen gelten, kommt auf die Sportvereine bei der Hallnutzung eine besondere Verantwortung zu. Nachfolgend aufgeführte Vorgaben und Handlungsrichtlinien sind daher in Eigenverantwortung der Nutzer zwingend zu beachten: - Es dürfen - im Gegensatz zum Sport im Feien - nur kontaktlose Trainingsübungen durchgeführt werden. Dabei ist ein Abstand zwischen einzelnen Personen von mindestens 1,50 Metern zu beachten. - Es sind keine Zuschauer in den Hallen zugelassen. Lediglich bei Kindern unter 14 Jahren ist eine erwachsene Begleitperson zulässig. - Innerhalb der jeweiligen Halle ist vor und nach dem Sportbetrieb ein geeigneter Mund-Nasenschutz zu tragen. - Zwischen den Sporteinheiten ist eine Pause von mindestens 10 Minuten vorzusehen, um einen kontaktlosen Gruppenwechsel zu ermöglichen. - Kein Zutritt für Personen mit Erkältungs- oder Atemwegsinfektionssyndromen. - Sanitär- und Umkleideräume bleiben geschlossen. Lediglich Toilettenanlagen werden geöffnet. - Die Nutzung von Großsportgeräten oder Sportgeräten der Schulen ist untersagt. - Kleinsportgeräte sind mitzubringen und eigenständig zu desinfizieren. - Vor und nach Gebrauch der Halle sind allgemein genutzte Flächen wie Türgriffe zu desinfizieren. - Es sind Anwesenheitslisten zur etwaigen Rückverfolgung zu führen. Außerdem ist von den Vereinen ein Corona-Ansprechpartner zu benennen. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Spende von Mund-Nasen-Bedeckungen an die Diakonie Düsseldorf Der brasilianische Verein Grupo Mulheres do Brasil hat am Mittwoch, 3. Juni, rund 1.000 selbst genähte und wiederverwendbare Masken an die Diakonie Düsseldorf übergeben. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Muito obrigado! Ich bedanke mich für die wunderbaren modischen Masken und für den Einsatz der Damen, die diese genäht haben. Ich bin sicher, dass die Masken glückliche und dankbare Abnehmer finden werden." Rund 30 Frauen - sowohl Brasilianerinnen als auch Deutsche - haben sich bei der Aktion "Mãos à Màscara" engagiert und über Wochen wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen genäht. Die ganze Aktion soll auch die Zugehörigkeit zur Landeshauptstadt ausdrücken und ein Dankeschön an alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer darstellen. Hintergrund Als deutscher Vertreter der großen brasilianischen Initiative Grupo Mulheres do Brasil ist der Verein bemüht, Brasilianer in Düsseldorf und der Region bei der Integration zu unterstützen und durch Begegungen von deutschen und brasilianischen Familien, das kulturelle Verständnis auf beiden Seiten zu fördern und auszubauen. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 NRW ist Deutschlands Investitionsstandort Nr. 1 mit Düsseldorf als stärkster Region Neuer Rekordwert: Knapp 3.000 neue Arbeitsplätze in der Region Düsseldorf zu erwarten 41 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen in Nordrhein-Westfalen entfielen 2019 auf die Region Düsseldorf - also die Landeshauptstadt und den Kreis Mettmann. Damit ist Düsseldorf auch 2019 bei sogenannten FDI-Projekten auf dem Spitzenplatz. Die Region Düsseldorf liegt damit vor der Metropole Ruhr mit 17 Prozent und Köln mit 16 Prozent. Ausländische Direktinvestitionen und ihr Nutzen für die Landeshauptstadt FDI steht kurz für "foreign direct investment", also ausländische Direktinvestitionen. In Düsseldorf sind das Erweiterungen existierender Unternehmen ausländischen Ursprungs, aber auch neue Tochterfirmen ausländischer Firmen. Für den Standort bringt das viele Vorteile: Neue Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, bringen Kapital in die Stadt, und fördern nicht zuletzt durch neue Innovationen und Knowhow die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts und somit auch bereits ansässiger Firmen. Zudem sind neue Unternehmen am Standort auch immer neue Kunden für beispielsweise Düsseldorfer Servicedienstleister und Zulieferer, sodass auch dort ein indirekter, positiver Effekt zu verzeichnen ist. Knapp 3.000 neue Arbeitsplätze in der Region Die jüngsten Ergebnisse von NRW Invest machen die Vorteile noch einmal deutlich. Durch die in 2019 getätigten Investitionen ausländischer Unternehmen sind knapp 3.000 neue Arbeitsplätze in der Region Düsseldorf zu erwarten, 2.490 davon alleine in Düsseldorf. Das sind 632 mehr als im Jahr 2018 (2315) und für die Region Düsseldorf ein neuer Rekordwert. Im Schnitt entstehen so rund 17 Arbeitsplätze je Investitionsprojekt. Für die Wirtschaftsförderung ist dieser Erfolg auch auf die gute Zusammenarbeit in der Region zurückzuführen. "Wir danken all unseren Partnern, die dies gemeinsam mit uns möglich machen. Allen voran NRW.Invest, der IHK zu Düsseldorf, den Außenwirtschaftsförderungen und ausländischen Handelskammern der Region, der Messe Düsseldorf, dem Flughafen Düsseldorf und allen Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen, die durch ihre Arbeit einen großen professionellen Beitrag zu diesem Erfolg für die Landeshauptstadt Düsseldorf leisten. Wir sind sicher, dass wir in unserer Stadt beste Bedingungen haben, um die Corona-Krise zu meistern", sagt Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Die gesamten Ergebnisse können nachgelesen werden unter: www.nrwinvest.com/de/ueber- uns/pressemitteilungen/detail/news/detail/News/auslaendische-direktinvestitionen-in-nordrhein-westfalen- 2019-weiter-auf-erfolgskurs-tuerkei-erstmal/ ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Heinrich-Heine-Institut: Lesungen im Rahmen der Literaturtage Veranstaltungen im Palais Wittgenstein am 8. und 10. Juni/ Vorherige Anmeldung erforderlich Im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage 2020, die vom 2. bis 10. Juni in der Landeshauptstadt stattfinden, lädt auch das Heinrich-Heine-Institut zu zwei Veranstaltungen im Palais Wittgenstein, Bilker Straße 9, ein. Die Besucherzahl ist begrenzt. Eine vorherige Anmeldung ist dringend erforderlich. Diese ist möglich via E-Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de oder unter der Telefonnummer 0211-8995571. Der Eintritt ist frei. Die Besucher werden gebeten, die Hygiene- und Abstandsregelungen nach Coronaschutzverordnung einzuhalten und einen Mund- und Nasenschutz mitzubringen, dieser ist beim Ein- und Auslass zu tragen. Lesung mit Bastian Schneider Bastian Schneider, Autor aus Köln, liest am Montag, 8. Juni, 19.30 Uhr, im Palais Wittgenstein aus seinem neuen Prosaband "Paris im Titel". Schneider verleiht banalen Begebenheiten des Alltags, Mikrobeobachtungen, Dingen, die den Menschen normalerweise verborgen bleiben, eine poetische Realität. Ortsnamen treten auf und werden zu leibhaftigen Protagonisten, Objekte werden Akteure, profane Abläufe erweisen sich als bedeutungsgeladene Ereignisse. So erweist sich der Schrank im Arbeitszimmer zum Beispiel unversehens als das, was er still und heimlich immer schon war: ein wahres Gebirgsmassiv, das "Col de Cabinet". Liest man die Texte dieses Buches als einen Katalog der Möglichkeiten, wie überhaupt erzählt werden kann, dann ahnt man, dass Philosophie manchmal auch unbeschwert, ja sogar höchst unterhaltsam sein kann. Schneider tut all das in einer Sprache, die aufs Äußerste reduziert ist, entschlackt und präzise. Ohne trockener Abstraktion anheim zu fallen, steht er hiermit in der besten Tradition experimenteller, sprachorientierter Literatur, wie man sie ansonsten hauptsächlich aus Österreich kennt. Zum Autor Bastian Schneider wurde 1981 in Siegen geboren. Er studierte deutsche und französische Literatur in Marburg und Paris. Danach absolvierte er ein Studium der Sprachkunst in Wien. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen: das Dieter-Wellershoff-Stipendium 2019, den Dresdner Lyrikpreis 2018, das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW 2018, den Förderpreis des Landes NRW 2017, das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium 2016, und er war nominiert für den Ingeborg-Bachmann-Preis 2016. Zuletzt erschienen unter anderem "Die Schrift, die Mitte, der Trost. Stadtstücke" (Sonderzahl 2018) und "Irgendwo, jemand" (parasitenpresse 2017). Er lebt in Köln und Wien. Die Moderation an dem Abend übernimmt Maren Winterfeld. Dieter Forte zum Gedenken Der große Düsseldorfer Autor Dieter Forte verstarb im vergangenen Jahr. Er wäre am 14. Juni 2020 85 Jahre alt geworden. Das Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf, das bereits 2003 erste Materialien Dieter Fortes übernommen hatte, bewahrt nun den Gesamtnachlass. Gemeinsam mit der VS-NRW Gruppe Region Düsseldorf (Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller) möchte das Heine-Institut an diesen bedeutenden Schriftsteller erinnern: Zwei Autoren des VS, Vera Henkel und Jan Michaelis, werden am Mittwoch, 10. Juni, 19.30 Uhr, im Palais Wittgenstein Exemplarisches aus Forte-Schriften lesen und, damit korrespondierend, eigene Texte als Hommage an den bedeutenden Schriftsteller. Vera Henkel, geboren in Düsseldorf, heute wohnhaft in Neuss, steuert unter anderem neben Gedichten und Kurzprosa, einen Text zur Schriftstellerei unter dem Impuls der Lektüre von Dieter Forte bei. Jan Michaelis, 1968 geboren, zeigt mit dem Auszug "Die Kellerlokale ..." aus Dieter Fortes Roman "In der Erinnerung" und seinem eigenen Text "Rock´n Roll" aus "Mordbrücke" im Vergleich, wie die 1950er Jahre in Düsseldorf dargestellt werden - im Werk zweier Schriftsteller aus der Kinder- bzw. Enkel-Generation. Dr. Enno Stahl (Heinrich-Heine-Institut), der die Veranstaltung auch moderiert, wird eine Einführung ins Werk Dieter Fortes geben. Außerdem wird Jens Prüss den jüngst erschienenen Band "Ich schwimme gegen den Strom. In der Erinnerung an Dieter Forte. Ein Lesebuch“ vorstellen. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Kampfmittelverdacht: Rheinalleetunnel muss gesperrt werden Zwei Verdachtspunkte wurden ausgemacht/Lange Sperrung möglich Bei den Planungen zum Neubau der Anschlussstelle Heerdter Lohweg ist routinemäßig auch eine Luftbildauswertung des Baustellenbereiches erfolgt. Die Auswertung hat verschiedene Verdachtspunkte ergeben, wo sich noch Kampfmittel im Boden befinden könnten. Diese Stellen wurden im Zuge der Bauarbeiten durch Sondierungsbohrungen näher in Augenschein genommen. Dabei haben sich zwei nahe beieinander liegende Stellen herausgestellt, die nun im Baustellenbereich Heerdter Lohweg und Simon-Gatzweiler-Platz freigelegt werden müssen. Die zwei Verdachtspunkte befinden sich in größerer Tiefe direkt neben beziehungsweise unter der Fahrbahn. Bereits während der Untersuchungen dieser Verdachtspunkte sind weitreichende Straßensperrungen unumgänglich. Die Zufahrt von der Brüsseler Straße zum Rheinalleetunnel und auch der Tunnel selbst muss von Donnerstag, 18. Juni, bis voraussichtlich Montag, 6. Juli, in Fahrtrichtung Rheinkniebrücke voll gesperrt werden. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert. Die Zufahrt von der Brüsseler Straße in Fahrtrichtung Theodor-Heuss-Brücke bleibt für den Verkehr offen, jedoch muss die Fahrstreifenbreite reduziert werden. Freilegung ist für den 21. Juni geplant Um mögliche Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, ist eine Freilegung der vermuteten Kampfmittel für Sonntag, 21. Juni, vorgesehen. Sollte sich der Verdacht bestätigen und es sich um eine Weltkriegsbombe handeln, könnte eine Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst direkt vor Ort erforderlich werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei einer notwendigen Entschärfung auch die Schön Klinik mit ihrem Standort Am Heerdter Krankenhaus betroffen ist. Sollte ein sofortiges Eingreifen notwendig sein, beispielsweise bei einem Langzeitzünder, greifen alle Vorkehrungen unmittelbar nach den Maßgaben des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Das Krisenmanagement der Landeshauptstadt sowie der Schön Klinik sind darauf vorbereitet und arbeiten eng zusammen. Das Gefahrentelefon der Feuerwehr wird ab Freitag, 19. Juni, Erstinformationen unter der Rufnummer 3889889 geben. Am Tag der Freilegung und möglichen Entschärfung ist das Gefahrentelefon unter der gleichen Telefonnummer zu erreichen. Zudem gibt es auf den Social-Media-Kanälen der Feuerwehr Düsseldorf weitere Informationen am Tag der Freilegung. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 2. Juni Mit Stand Dienstag, 2. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.448 (+0) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 165 (-6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 2. Juni, 8 Uhr) 15 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+0) auf Intensivstationen. 31 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.252 (+6) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 279 (-4) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 8,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 98 Abstriche wurden am Dienstag, 2. Juni, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 2. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 87 Abstriche genommen. Dazu kommen 10 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 2. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.021 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 2. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 358 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 209 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Verkehrsversuch auf dem Höherweg Durchgangsverkehr im Wohngebiet soll reduziert werden Zur Minderung des Durchgangsverkehrs wird auf dem Höherweg in Düsseldorf-Flingern ein Verkehrsversuch durchgeführt. Start des ursprünglich für Anfang dieses Jahres geplanten Verkehrsversuchs ist am Donnerstag, 4. Juni. Die Kosten betragen rund 10.000 Euro. Gemäß des Beschlusses des Ordnungs- und Verkehrsausschusses vom 6. November 2019 soll in einem Testbetrieb eine Teilsperrung des Kreisverkehrs Höherweg/Albertstraße mit geänderter Verkehrsführung erfolgen. Hierbei wird am Kreisverkehr Höherweg/Albertstraße eine Durchfahrt auf der Albertstraße in Nord- Süd-Richtung und auf dem Höherweg in Ost-West-Richtung am Kreisverkehr unterbunden. Vom Kreisverkehr Höherweg/Albertstraße ist beidseitig nur noch die Fahrbeziehung Höherweg-Albertstraße und umgekehrt möglich. Durch die Teilsperrung soll eine Reduzierung des Schleich- und Schwerlastverkehrs im betroffenen Wohngebiet erreicht werden. Im Laufe des Testbetriebs erfolgt unter Einsatz von vier parallel eingesetzten Kameras eine Verkehrsbeobachtung und anschließend eine Analyse, die voraussichtlich Ende 2020/Anfang 2021 in die politischen Gremien eingebracht wird. Unter Berücksichtigung der verkehrlichen Empfehlungen aus den Fachabteilungen und der Ergebnisse aus den Verkehrsbeobachtungen soll dann entschieden werden, ob eine dauerhafte bauliche Einrichtung erfolgt oder der Verkehrsversuch beendet wird. Hintergrund für die Verschiebung des Verkehrsversuchs waren Arbeiten an der Gas- und Wasserversorgung, die im Auftrag der Netzgesellschaft Düsseldorf auf der Behrenstraße durchgeführt wurden. Durch die damit verbundenen verkehrlichen Beeinträchtigungen hätte das Wohngebiet - bei einer zeitgleichen Durchführung des Verkehrsversuchs - nur noch über die Erkrather Straße angefahren werden können. Damit die Ergebnisse des Verkehrsversuchs nicht verzerrt werden, war es sinnvoll, den Testbetrieb erst nach Abschluss der Arbeiten an den Versorgungsleitungen durchzuführen. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 "Sportpark Flehe" soll modernisiert werden Neue Spielfelder und neues Sportplatzgebäude geplant/Landeshauptstadt will 1,2 Millionen Euro in Ausbau und Sanierung der Sportanlagen investieren Der "Sportpark Flehe" mit seinen zwei unmittelbar nebeneinanderliegenden Vereinssportanlagen des DJK TUSA 06 Düsseldorf e.V. und des SV Grün-Weiß-Rot 1930 e.V. soll für rund 1,2 Millionen Euro ausgebaut und modernisiert werden. Die entsprechende Verwaltungsvorlage liegt den politischen Gremien zur Beratung vor. Der Sportausschuss macht mit seiner Sitzung am Mittwoch, 3. Juni, den Auftakt. Der Stadtrat wird am 18. Juni über den Bedarfsbeschluss entscheiden. Im ersten Modernisierungsschritt soll ein weiterer Kunstrasenplatz gebaut werden, um den wachsenden Bedarf beim Mädchen- und Jugendfußball der TUSA decken zu können. Zudem sollen die Tennisplätze bei Grün-Weiß- Rot erweitert und weitere Beachvolleyballfelder angelegt werden. Darüber hinaus wird der Bau eines neuen Sportplatzgebäudes mit Umkleiden, Mehrzweckräumen (zum Beispiel für Gymnastik) und Geschäftsräumen zur Nutzung durch beide Vereine geplant. Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche: "Im Sportpark Flehe arbeiten die Vereine DJK TUSA 06 und der SV Grün-Weiß-Rot 1930 bereits eng zusammen. Mit der Modernisierung der Sportanlagen können weitere Synergieeffekte erzielt werden. Eine gemeinschaftliche Entwicklung beider Sportanlagen zur Förderung des Sports im Stadtteil wird seitens der Sportverwaltung ausdrücklich begrüßt und unterstützt." Das zusätzliche Kunstrasenspielfeld (100 x 64 Meter) für die DJK TUSA soll auf eine nicht mehr genutzte Rasenfläche der Sportanlage von Grün-Weiß-Rot errichtet werden. Eine Ballfangeinrichtungen und eine 6-Mast- LED-Trainingsbeleuchtung gehören ebenfalls dazu. Damit können die Trainingskapazitäten für die Fußballabteilung der TUSA ausgebaut werden. Zum Ausbau des Sport-Angebots von Grün-Weiß-Rot soll die Tennisanlage ein zusätzliches Spielfeld und eine neue Übungswand erhalten. Die vorhandene Beachvolleyballanlage wird verlagert und soll hierbei aufgrund des gestiegenen Bedarfs beider Vereine auf insgesamt vier Spielfelder erweitert werden. Die Planung sieht zudem vor, dass die Crosslaufstrecke erhalten bleibt und punktuell der neuen Sportstätten-Infrastruktur im "Sportpark Flehe" angepasst wird. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Bauwerksprüfung: Fahrspur auf Theodor-Heuss-Brücke und Tiefstraße Nordfriedhof gesperrt Auf der Theodor-Heuss-Brücke sowie auf der Tiefstraße Nordfriedhof muss aufgrund von turnusmäßigen Bauwerksprüfungen ab dem heutigen Dienstag, 2. Juni, bis einschließlich Freitag, 12. Juni, täglich von 10 bis 15 Uhr jeweils eine Fahrspur gesperrt werden. Die Arbeiten werden in beiden Fahrtrichtungen ausgeführt und beginnen in Fahrtrichtung Mönchengladbach. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Ein neues Hallenbad für Unterrath Stadt will mehr als 22,8 Millionen Euro in den Bad-Neubau an der Ulmenstraße investieren An der Ulmenstraße soll für Unterrath ein neues Hallenbad gebaut werden. Die Landeshauptstadt Düsseldorf möchte mehr als 22,8 Millionen Euro in den Neubau investieren. Die Verwaltungsvorlage für das Projekt im Rahmen des "Bäderkonzeptes 2020" liegt den politischen Gremien zur Beratung vor. Der Sportausschuss macht mit seiner Sitzung am Mittwoch, 3. Juni, den Auftakt. Der Stadtrat wird am 18. Juni über den Bedarfsbeschluss entscheiden. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Das Bäderkonzept 2020 ist eine Erfolgsgeschichte für Düsseldorf. Mit dem Neubau des Hallenbades Unterrath wird das letzte vorgesehene Großprojekt auf den Weg gebracht. Das neue Kombi-Bad in Flingern ist eröffnet, die neuen Bäder in Oberkassel/Heerdt und Benrath befinden sich derzeit im Bau. Die Landeshauptstadt wird dabei mehr als 80 Millionen Euro in die Bäderlandschaft investieren. Damit wird der große Investitionsstau im Bäderbereich aufgelöst. Den Bürgerinnen und Bürgern stehen in Düsseldorf attraktive Frei- und Hallenbäder zur Verfügung: für Schwimmkurse, für den Schul- und Breitensport, aber auch als Ort für Menschen, die aktive Erholung suchen und Sport treiben wollen." Die Beschlussvorlage für den Rat sieht zwei Varianten für den Neubau vor: Die Variante 1 für 22,89 Millionen Euro beinhaltet ein Bad mit einem 25-Meter-Schwimmerbecken mit vier Bahnen und Sprunganlage, einem Nichtschwimmer-/Kursbecken mit Hubboden, einem Kleinkinderbecken sowie entsprechende Umkleide- und Sanitärbereiche für den Schulsport. Optional können noch ein Whirlpool, eine Großrutsche, ein Warmluftraum und ein Gymnastikraum (im Obergeschoss) in den Badneubau integriert werden. Die Kosten bei Umsetzung dieser erweiterten Variante belaufen sich auf 24,56 Millionen Euro. Das neue Hallenbad Unterrath, ein zweigeschossiges Gebäude mit Keller, soll von der Bädergesellschaft Düsseldorf mbH als Stadtteilbad betrieben werden. Das Dach wird begrünt und voraussichtlich mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Die geplante Bauzeit wird nach erfolgter Baugenehmigung rund 20 Monate betragen. Das Gelände des heutigen REWE-Marktes an der Ulmenstraße wird als geeignetes Grundstück für das neue Bad angesehen. Die zentrale Lage in Düsseldorf Derendorf bietet eine gute Erreichbarkeit sowohl fußläufig als auch mit dem Rad und PKW. Der öffentliche Nahverkehr erschließt schon heute den Standort mit einer Haltestelle in rund 200 Meter Entfernung. Die Beförderung von Schülerinnen und Schülern zum Schulschwimmen wird durch den Einsatz von Schulbussen sichergestellt. Aus schulischer Sicht wird der Standort an der Ulmenstraße als geeignet angesehen. Hintergrund: Bäderkonzept 2020 Neben den bereits fertiggestellten Projekten des Bäderkonzeptes 2020 - Rheinbad, Familienbad Niederheid, Kombi-Bad Flingern (Allwetterbad) – wird die Landeshauptstadt drei weitere neue Schwimmbäder erhalten. Der Bau des Bades für Oberkassel/Heerdt ist auf der Zielgeraden, in Benrath ist der 1. Spatenstich für das Mehrgenrationen-Gesundheitsbad erfolgt. Auch das Hallenbad Unterrath soll jetzt an dem neuen Standort Ulmenstraße zukunftsfähig gemacht werden. Ziele des Bäderkonzeptes sind eine verbesserte Zielgruppenorientierung der städtischen Bäder sowie eine wirtschaftlichere Betriebsführung. Auch Barrierefreiheit, eine inklusionsfähige Schulversorgung und Energieeffizienz stehen weit oben auf der Liste der Zielvorgaben, die von den neuen Bädern erfüllt werden sollen. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Abbruch der Verbindungsbrücke: Straße "Am Hain" am Wochenende gesperrt Die Straße "Am Hain" in Stockum wird am Wochenende von Samstag, 6. Juni, 22 Uhr, bis Montagmorgen, 8. Juni, 4 Uhr, zwischen der Deikerstraße und der Brücke Danziger Straße voll gesperrt. Von der Deikerstraße kommend sind für den Autoverkehr, für Fußgänger und für Radfahrer Umleitungen ausgeschildert. Die Zufahrt auf die Danziger Straße in Fahrtrichtung Innenstadt ist nur von der Kaiserswerther Straße aus möglich. Hintergrund für die Sperrung ist der Abbruch der Verbindungsbrücke zwischen den Gebäuden des "Fashion House" über die Straße "Am Hain". ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Baumfällungen im Hofgarten Im Hofgarten müssen 14 abgestorbene Bäume aus Verkehrssicherheitsgründen gefällt werden. Es handelt sich hierbei um Ahorne, die von einem Schädlingspilz, der sogenannten Rußrindenkrankheit, befallen sind. Die Infektion wird durch heißes und trockenes Klima begünstigt. Die Bäume haben Stammdurchmesser zwischen 30 und 60 Zentimeter. Das zuständige Gartenamt bittet um Verständnis für diese Maßnahme. Die beauftragte Fachfirma wird vor der Entnahme den Baum auf Nester und Nisthöhlen kontrollieren. Die Arbeiten sind für Ende Juni eingeplant. ___________________________________________________________________________ 01. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 1. Juni Mit Stand Montag, 1. Juni, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.448 (+4) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 171 (-5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 1. Juni, 8 Uhr) 14 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+0) auf Intensivstationen. 31 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.246 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 283 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 10,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Da das Diagnostikzentrum und das Drive-In-Testzentrum am Pfingstmontag geschlossen sind, können hier nur die 11 Abstriche, die durch den mobilen Service am Pfingstsonntag vorgenommen wurden, gemeldet werden. Mit Stand, Montag, 1. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.826 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Pfingstmontag, 1. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 72 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Sonntag noch 47 Anrufe durchgestellt, von denen 47 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 31. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 31. Mai Mit Stand Sonntag, 31. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.444 (+4) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 176 (-7) Menschen sind aktuell noch infiziert. 31.05.2020, 17:25 Mit Stand Sonntag, 31. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.444 (+4) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 176 (-7) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 31. Mai, 8 Uhr) 14 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (-1) auf Intensivstationen. 31 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.237 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 276 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 11,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Da das Diagnostikzentrum und das Drive-In-Testzentrum am Sonntag geschlossen sind, können an dieser Stelle nur die 9 Abstriche, die durch den mobilen Service am Samstag vorgenommen wurden, gemeldet werden. Mit Stand, Sonntag, 31. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.815 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Sonntag, 31. Mai, bis 16 Uhr 85 Anrufe eingegangen. Ohne Aufleger waren es 49 Anrufe, die alle angenommen wurden. Die durchschnittliche Erreichbarkeitsquote betrug demnach 100 Prozent. ___________________________________________________________________________ 31. Mai 2020 Mehr Ökostrom - weniger Treibhausgase Erstmals ist in Deutschland anteilig mehr Strom aus Wind, Biogas und Sonne als aus Kohle und Atomkraft entstanden: Im ersten Quartal 2020 betrug der Ökostrom-Anteil 51,2 Prozent der Strommenge. Zudem sank in Deutschland der Treibhausgasausstoß von Energie, Industrie und Luftfahrt deutlich um 14 Prozent. Das zeigen die Zahlen des Emissionshandels für 2019. Windkraft war im ersten Quartal 2020 der wichtigste Energieträger bei der Stromerzeugung. In den ersten drei Monaten 2020 wurden 72,3 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom ins Stromnetz eingespeist. Das waren 15 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres, teilt das Statistische Bundesamt mit. Windkraft wichtigster Stromproduzent Dabei nahm vor allem der Anteil der Windkraft dank eines besonders windreichen Quartals zu und war mit einem Anteil von mehr als einem Drittel (34,9 Prozent) wichtigster Energieträger bei der Stromerzeugung. Es folgen Kohle mit 22,3 Prozent, Erdgas mit 12,7 Prozent und Kernenergie mit 11,6 Prozent. Der Anteil konventioneller Energieträger sank um fast 22 Prozent. Insbesondere der Kohlestromanteil ging deutlich um 33,4 Prozent zurück. Reformierter Emissionshandel wirkt Während der Ökostrom-Anteil steigt, sinken die Treibhausgas-Emissionen. Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung: In Deutschland beteiligen sich rund 1850 Anlagen aus der Energiebranche und der energieintensiven Industrie sowie die Luftfahrt am EU-Emissionshandelssystem. Sie emittierten im Jahr 2019 insgesamt 14 Prozent weniger Treibhausgase als 2018. Das geht aus dem jährlichen Bericht der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA) hervor. Zu diesem Rückgang trägt maßgeblich die Energiewirtschaft bei. In deutschen Energieanlagen sanken die Emissionen um 18 Prozent und verstärkten damit den Trend des Vorjahres deutlich (2018: - 4,5 Prozent). Erstmalig im Verlauf der aktuellen Handelsperiode sanken auch die Emissionen der energieintensiven Industrie um 4 Prozent, ebenso wie in der Luftfahrt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze führt den Rückgang auch auf die erfolgreiche Reform des europäischen Emissionshandels und die gestiegenen Zertifikatpreise zurück. "Kohlestrom verschwindet zunehmend aus dem Markt und macht so Platz für Strom aus Wind und Sonne", sagte die Ministerin. EU-Klimaziel 2020 erreicht – Rückgang auch europaweit Europaweit sanken die Emissionen im Jahr 2019 um neun Prozent nach Angaben der EU-Kommission. Das europäische Klimaziel für die Bereiche des Emissionshandels wird damit bereits erreicht: Sie sollten 21 Prozent im Jahr 2020 einsparen im Vergleich zum Jahr 2005, erzielt wurde bereits eine Minderung um 36 Prozent. Verkehr und Gebäude: ab 2021 nationaler Emissionshandel Nicht einbezogen in den europäischen Emissionshandel ist der Treibhausgasausstoß von Verkehr und Gebäuden. Hier gibt es weiter Handlungsbedarf wie die Berechnungen zeigen. Deshalb führt Deutschland ab 2021 ein nationales Emissionshandelssystem für Benzin, Diesel, Öl und Gas ein. Dieser CO2-Preis auf fossile Brennstoffe ist ein Kernelement des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung. ___________________________________________________________________________ 30. Mai 2020 Ein Video mit vielen Düsselland-Informationen https://youtu.be/qtu3CAtLLsc ___________________________________________________________________________ 30. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 30. Mai Mit Stand Samstag, 30. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.440 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 183 (-1) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 30. Mai, 8 Uhr) 13 (-5) in Krankenhäusern behandelt, davon 4 (-1) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.227 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 280 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 16,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 36 Abstriche wurden am Samstag, 30. Mai, bis 13 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Samstag, 30. Mai, bis 13 Uhr insgesamt 28 Abstriche genommen. Dazu kommen 22 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Samstag, 30. Mai, 13 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.806 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 30 Mai, bis 16 Uhr insgesamt 113 Anrufe eingegangen, ohne Aufleger 54, davon wurden 54 angenommen, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 29. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 29. Mai Mit Stand Freitag, 29. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.430 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 184 (-6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 29. Mai, 8 Uhr) 18 (+2) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+2) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.216 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 280 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 14,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 59 Abstriche wurden am Freitag, 29. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Freitag, 29. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 37 Abstriche genommen. Dazu kommen 136 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Freitag, 29. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.720 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 29. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 283 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Freitag noch 162 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete in dieser Woche von Samstag, 23. Mai, bis Freitag, 29. Mai, noch insgesamt 56 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.271 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer hilfesuchend an die Versorgungshotline gewandt. Die Versorgungshotline ist montags bis freitags (außer an Feiertagen) von 9 bis 16 Uhr zu erreichen. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags (außer an Feiertagen) von 9 bis 16 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. In der Woche von Montag, 25. Mai bis Freitag, 29. Mai, wurden insgesamt 121 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 162 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Insgesamt wurden seit dem 18. März 4.052 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 29. Mai 2020 Düsseldorfer Heimatsommer "Düsselland": Messegelände wird zum temporären Freizeitpark Start ist am 26. Juni/Alle Vorschriften der Coronaschutzverordnung NRW werden eingehalten Vor wenigen Wochen war es nur eine gemeinsame, vage Idee. Jetzt ist der temporäre Freizeitpark auf dem Messegelände Realität. Über die Ostertage hatte Schausteller Oscar Bruch die Idee zum "Düsselland". Wenig später sprach er Oberbürgermeister Thomas Geisel darauf an, der sofort begeistert seine Unterstützung zusicherte. Zusammen mit der Messe Düsseldorf wurde dieser Plan in den letzten Wochen umgesetzt. Ab dem 26. Juni werden über 20 Fahrgeschäfte wie der Alpina Achterbahn, dem Bellevue Riesenrad, Happy Sailor, Break Dance oder einer Wildwasserbahn und über 10 Imbiss- und Süßwarenstände auf dem Außengelände der Messe zwischen den Ausstellungshallen das Flair eines Freizeitparks nach Düsseldorf holen. Hier gibt es den Plan "Durch die Corona-Epidemie kann die Große Kirmes am Rhein bedauerlicherweise in diesem Jahr nicht stattfinden. Ich bin deshalb besonders froh, dass wir mit dem Düsselland eine Möglichkeit gerade für Familien geschaffen haben, in einer sicheren Umgebung Spaß auf Karussellen oder Achterbahnen zu haben", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Schausteller Oscar Bruch: "Die Düsseldorfer haben sich in der Lockdown-Phase sehr diszipliniert verhalten. Ihr alle habt Abstand gehalten, Masken getragen, die Hygienehinweise beachtet. Jetzt ist es an der Zeit, wieder ein bisschen Spaß zu haben. Ihr habt es euch verdient. Und ich bin sicher, dass sich auch im Düsselland alle an die immer noch notwendigen Regeln zum Infektionsschutz halten werden." Die bestehen vor allem aus einer strengen Zugangskontrolle. Der Eintritt ins Düsselland ist nur über den Eingang Nord der Messe möglich. Man muss im Vorfeld Tickets kaufen, die mit einem bestimmten Zeitraum des Besuchs verknüpft sind. Die Tickets kosten acht Euro unter der Woche, 10 Euro am Wochenende. Die Einnahmen dienen lediglich dazu, die hohen Kosten für die Einhaltung des Infektionsschutzes zu decken. Jeder Besucher hat dann zweieinhalb Stunden Zeit, die Fahrgeschäfte und die kulinarischen Angebote zu nutzen. Die Fahrgeschäfte locken mit stark vergünstigten Preisen. Die Abstandsregel von 1,5 Meter wird natürlich auch im Düsselland gelten. Dazu alle anderen Vorschriften der Coronaschutzverordnung NRW, zum Beispiel zum Kontaktverbot. Es wird ein "Crowd Management" mit eingezeichneten Laufwegen und Markierungen für den Abstand geben. Es herrscht Mund-Nasen-Schutzpflicht auf dem Gelände. Oberflächen und Kontaktflächen der Fahrgeschäfte und Stände werden regelmäßig desinfiziert. Entsprechend geschultes Personal achtet auf die Einhaltung der Regeln. Die Eintrittskarten für den temporären Freizeitpark sind voraussichtlich ab dem 2. Juni über die Internetseite www.düsselland.de erhältlich. Die geplanten Öffnungszeiten: Unter der Woche täglich zwischen 13 und 21.30 Uhr. Samstags von 10 bis 21.30 Uhr und sonntags von 10 bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt wochentags 8 Euro pro Person, an Wochenenden 10 Euro. ___________________________________________________________________________ 29. Mai 2020 Franklinbrücke/Rethelstraße: Arbeiten an neuem Radweg starten Auftakt zum Lückenschluss im Radwegenetz am Dienstag, 2. Juni Eine weitere Lücke im Radwegenetz wird geschlossen: Am Dienstag, 2. Juni, beginnt das Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt mit den Arbeiten für die neue Radverkehrsanlage Franklinbrücke/Rethelstraße. Auf der Franklinbrücke markieren die Arbeiter dann beidseitig einen Radfahrstreifen. Dafür entfällt jeweils der rechte Fahrstreifen der Fahrbahn. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Autoverkehrs entsteht laut den Verkehrsmanagern dadurch nicht. Zudem werden die Anschlüsse an die Bagel-, Moltke-, Rethel- und Humboldtstraße radfahrgerecht ausgebaut. An der Kreuzung Franklinbrücke/Bagelstraße/Moltkestraße wird in der Bagelstraße ein Radfahrstreifen für den nach rechts Richtung Franklinbrücke und den nach links Richtung Moltkestraße abbiegenden Radverkehr angeboten. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit werden die Radfahrstreifen sowohl in der Bagel- als auch in der Moltkestraße rot eingefärbt. Für den links abbiegenden Radverkehr von der Franklinbrücke in die Bagelstraße ist ein geschütztes Abbiegen über eine indirekte Radverkehrsführung im Seitenraum vorgesehen. "Dieses Projekt ist Bestandteil des stadtweiten Radhauptnetzes und wir schließen damit eine Lücke im Radverkehrsnetz. Mit dem geplanten Umbau wird der Netzanschluss von der Bagelstraße an die Rethelstraße bis zur Achenbachstraße geschaffen", erklärt Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund 1,17 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist nach aktuellem Planungsstand für Oktober 2021 geplant. Im Rahmen der Förderung des Radverkehrs schreitet der Ausbau des Radhauptnetzes auch dank dieses Projektes kontinuierlich voran. Weitere Informationen zum Ausbau des Radhauptnetzes, sowie zu aktuellen Aktivitäten stehen online unter www.duesseldorf.de/Radschlag zur Verfügung. Weiter im News-Archiv
Bei der Übergabe des Wasserstofffahrzeuges an die Landeshauptstadt: Beigeordneter Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Stephan Lindner, Verkaufsleiter Toyota Autohaus und Michael Theben, Wirtschaftsministerium des Landes NRW (v.r.),(c)Landeshauptstadt Düsseldo
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___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 4. Juni Mit Stand Donnerstag, 4. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.466 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 149 (-11) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 4. Juni, 8 Uhr) 14 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 32 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.285 (+20) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 260 (-3) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7- Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,4 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 54 Abstriche wurden am Donnerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Donnerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 28 Abstriche genommen. Dazu kommen 175 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 4. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.517 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 420 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 276 Anrufe durchgestellt, von denen wegen einer internen Störung der Telefonie nur 104 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Bolz- und Basketballplätze im öffentlichen Raum wieder geöffnet Nach der aktuell gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung ist nunmehr der nicht-kontaktfreie Sportbetrieb im Breiten- und Freizeitsport im öffentlichen Raum für Gruppen bis maximal zehn Personen zulässig. Aus diesem Grunde sind seit dem 3. Juni alle Bolz- und Basketballplätze im öffentlichen Raum, der Panna-KO-Käfig im Sportpark Am Bunker (Rath) sowie die Kleinspielfelder im Arena-Sportpark und der Bezirkssportanlage Rath (Rather Waldstadion) wieder geöffnet. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt und das Sportamt freuen sich, dass dadurch weiterer nutzbarer Freiraum den Bürger*innen zum Sporttreiben wieder zur Verfügung gestellt werden kann. Aufgrund des Infektionsschutzes wird gebeten, sich weiterhin an die folgenden Regeln zu halten: • Die Anlage nur betreten, wenn Sie keine Erkältungs- oder grippalen Symptome haben. • Die Anlage nur mit maximal 10 Personen gleichzeitig nutzen. • Die Nies- und Hustenetikette beachten (in die Armbeuge). • Sollte die Anlage bereits von 10 Personen genutzt werden, wird darum gebeten, zu einem anderen Zeitpunkt wieder zu kommen, und dann Sport zu treiben, wenn weniger als zehn Personen dort aktiv sind. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 tanzhaus nrw soll für 18,5 Millionen Euro modernisiert werden Das Haus soll aufwendig saniert und durch einen Neubau erweitert werden/Maßnahmen werden durch Stadt und Land finanziert Das tanzhaus nrw soll saniert und mit einem Neubau erweitert werden. Damit kann das tanzhaus nrw seine Bedeutung als internationale Bühne für zeitgenössischen Tanz und als kulturelle Bildungseinrichtung weiter ausbauen und einem noch breiteren Spektrum an Nutzern zugänglich machen. Das Projekt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 18,5 Millionen Euro wird von der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Das Land Nordrhein- Westfalen übernimmt mit 6,15 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für den Neubau. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten am Donnerstag, 4. Juni, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Dr. Johannes Kurschildgen, Vorstandsvorsitzender des tanzhaus nrw e.V., und Bettina Masuch, Intendantin des tanzhaus nrw, sowie Architekt Joachim Sieber das Projekt vor. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die Modernisierung und Erweiterung des tanzhaus nrw ist für die Kultur in der Landeshauptstadt ein Meilenstein. Denn es geht bei dem Projekt nicht um eine reine Instandsetzung des Gebäudes durch nötige Sanierungsarbeiten. Das tanzhaus nrw soll durch die Maßnahmen, wie zum Beispiel den geplanten Erweiterungsbau, sein künstlerisches, aber auch wirtschaftliches Potenzial weiter entfalten und steigern können. So soll das tanzhaus auch zukünftig ein Ort für Innovation im Bereich des zeitgenössischen Tanzes bleiben." Der OB ergänzt: "Zudem investieren wir auch für die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene: Bei dem Umbau ist ein zusätzlicher Proberaum für die Freie Szene eingeplant. Auch dies wird in Düsseldorf den Austausch in der Kultur weiter beflügeln." Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: "Das tanzhaus nrw ist ein herausragender Ort der Kunst in Nordrhein-Westfalen und ein wichtiges Zentrum für den zeitgenössischen Tanz und die Freie Szene im Land. Es vereint internationale Strahlkraft und vielseitige Bildungsangebote, Produktion und Präsentation, Experiment und Inklusion. Mit einer neuen Probebühne und weiteren Studios im Neubau entsteht im tanzhaus nrw mehr Raum für die künstlerische Praxis genauso wie für Begegnung, Austausch und Diskurs. Das Land möchte mit seiner Förderung dazu beitragen, das tanzhaus nrw für die Zukunft fit zu machen." Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Durch die Sanierung und Erweiterung wird die Zukunft des Hauses gesichert, das unter professionellen Bedingungen den zeitgenössischen Tanz und die frei tätigen Tanzschaffenden in den Mittelpunkt stellt." Dr. Johannes Kurschildgen, Vorstandsvorsitzender des tanzhaus nrw e.V.: "Als Vorsitzender des tanzhaus nrw bin ich mit vielen Freunden der Tanzkunst außerordentlich erleichtert, dass die zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit des Tanzhauses erforderlichen politischen Entscheidungen jetzt auf den Weg gebracht werden.“ Bettina Masuch: "Sowohl lokale als auch regionale Künstlerinnen und Künstler sollen durch die Erweiterung im Bereich der Probebühne verbesserte Arbeitsbedingungen erhalten. Durch weitere Tanzstudios der Akademie könnten wir endlich der großen Nachfrage insbesondere bei den Kinderkursen sowie der urbanen Tanz-Szene nachkommen. Und unser Thema der Inklusion würde durchgängig gelebte Wirklichkeit werden, etwa mit einem verstärkten Angebot für Menschen mit Behinderung oder für Seniorinnen und Senioren." Sanierung und Erweiterung Die geplanten Maßnahmen dienen nicht nur der Instandsetzung und Modernisierung des seit 1998 als Tanzhaus in Betrieb gegangenen Gebäudes. Durch die Sanierung und die Erweiterung des Hauses wird das tanzhaus nrw der gestiegenen Nachfrage nach Kursen gerecht und kann weitere Entwicklungsmöglichkeiten für Aufführungen bieten. Die Maßnahmen sollen das tanzhaus nrw zukunftsfähig machen. Das Haus könnte zukünftig nicht nur eine Bühne für regionale und überregionale Choreographen und Performance-Künstler sein, sondern auch als Produktionsstandort fungieren. Zudem würde das Haus sein Renommee als Modell für einen zeitgemäßen Dialog zwischen professionell und nicht-professionell tätigen Tänzerinnen und Tänzern sowie für eine sowohl lokale als auch internationale Zusammenarbeit langfristig festigen. Darüber hinaus könnte die bereits hohe Diversität der Besucherinnen und Besucher gestärkt werden, insbesondere durch Programme zur Inklusion sowie durch Programme für Kinder, Jugendliche und Senioren. Das tanzhaus nrw entstand durch Umbau und Erweiterung der ehemals als Straßenbahndepot errichteten Hallen 1998 (Eröffnung) auf dem Gelände an der Erkrather Straße 30. Nicht nur die Lebensdauer der Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung ist erreicht, auch die Bausubstanz der historischen Depothallen ist sanierungsbedürftig. Unter anderem sollen daher Dachflächen saniert, die Fenster instandgesetzt, die Sanitäranlagen erneuert und die Lüftungsanlagen modernisiert werden. Zudem ist eine Erweiterung des tanzhaus nrw vorgesehen. Hierfür sollen sanierungsbedürftige Anbauten abgebrochen und an deren Stelle ein Neubau errichtet werden. Der Neubau mit einer Gesamtfläche von rund 2.000 Quadratmetern soll unter anderem Platz für eine Probebühne und vier weitere Studios bieten. Die derzeitige Gesamtkostenschätzung liegt bei rund 18,5 Millionen Euro, davon entfallen etwa 5,65 Millionen Euro auf die Sanierung und circa 12,8 Millionen Euro auf den Neubau einschließlich des Abbruchs. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert mit 6,15 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für den Neubau. Das Gebäude ist im Erbbaurecht an den tanzhaus nrw e.V. übergeben. Das tanzhaus nrw ist Bauherr der Maßnahme. Der Rat der Stadt hatte Ende 2018 und im Jahr 2019 Zuschussmittel an die tanzhaus nrw e.V. für die Planung und Kostenschätzung der Sanierung und Erweiterung des Gebäudes Erkrather Straße 30 beschlossen. Für die Planung und Kostenberechnung des Projektes soll nun ein Zuschuss von der Landeshauptstadt Düsseldorf von circa 1,8 Millionen Euro gewährt werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage sowie das Ergebnis der bisherigen Planung werden nun den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Beschlussvorlage zur Zuschussgewährung der Baukosten zur Ausführung und Finanzierung der Gesamtmaßnahmen ist für das 3. Quartal 2021 vorgesehen. Baubeginn soll im 3. Quartal 2022 sein, die Fertigstellung soll im 4. Quartal 2024 erfolgen. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Gesamtstädtisches Toilettenkonzept für Düsseldorf entwickelt Bedarf von 200 Toilettenanlagen ermittelt/Konzept wird in die zuständigen politischen Gremien eingebracht Die Versorgung mit öffentlichen Toilettenanlagen trägt erheblich zur Qualität und Erschließung des öffentlichen Raums einer Stadt bei. Das Amt für Gebäudemanagement hat daher ein gesamtstädtisches Konzept entwickelt. Im Ergebnis wurde ein Bedarf von insgesamt 200 Standorten für Toilettenanlagen ermittelt. Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 4. Juni, über das Konzept beraten und zugestimmt. Mit einem zweiten Bedarfsbeschluss sollen das Konzept und das weitere Vorgehen in den zuständigen politischen Gremien beschlossen werden. Bestandsaufnahme: 112 öffentliche Toiletten In Düsseldorf stehen den Menschen derzeit 112 Toiletten zur Verfügung - 28 städtische Toilettenanlagen, 22 City Toiletten der Firma Wall und 62 Standorte mit dem Konzept der "Nette Toilette". Das hat eine Bestandsaufnahme mit Standort- Analyse ergeben. Im Vergleich mit entsprechenden nationalen und internationalen Städten befindet sich die Landeshauptstadt damit im Mittelfeld. Im nächsten Schritt der Konzepterstellung wurden Orte identifiziert, die aufgrund ihrer Nutzung und Lage einen erhöhten Bedarf verzeichnen wie zum Beispiel im Bereich der Rheinkniebrücke und im Südpark. Zudem wurden Qualitätsstandards (Barrierefreiheit, 2-Sinne-Prinzip, Sicherheit, Auffindbarkeit, Art und Qualität der Ausstattung) für die Umsetzung definiert. Bei der Erstellung des Konzeptes wurden auch Beteiligungsformate wie Interviews und Workshops durchgeführt. Das zuständige Amt für Gebäudemanagement wurde dabei von einem Stadtplanungsbüro und Dialogbüro begleitet. Stadtkämmerin Dorothée Schneider betont: "Durch das integrierte Vorgehen bei der Konzepterstellung konnten wichtige Erfahrungen und lokales Wissen aus verschiedenen Perspektiven in das Konzept einfließen. Auf diese Weise konnten vorhandene Potenziale der Stadt einbezogen, die besonderen örtlichen Gegebenheiten und Wünsche integriert und eine klare gesamtstädtische Herangehensweise formuliert werden." Ergebnisse und Maßnahmen Im Ergebnis wurde ein Bedarf von insgesamt 200 Standorten für Toilettenanlagen ermittelt. Zur Deckung sieht das Konzept folgende vier Maßnahmen vor: 1. Der Bestand der Modul-Anlagen soll phasenweise durch 21 zusätzliche Standorte auf insgesamt 43 erhöht werden. Für zwei der ohnehin barrierefreien Toiletten, ist hierbei eine Umsetzung als "Toilette für Alle" inklusive Liege und Lifter vorgesehen. 2. Zusätzlich zu den vorhandenen 28 städtischen Toiletten werden 17 städtische Anlagen, die derzeit nicht als öffentlich genutzt werden, in das Konzept einbezogen. Weitere drei ehemalige WC-Anlagen können reaktiviert werden, sodass insgesamt 48 Standorte mit stadteigenen Anlagen zur Verfügung stünden. 3. Auch das bundesweit bekannte Konzept "Nette Toilette" soll ausgebaut werden. So wurden 47 weitere Standorte definiert, in deren Umgebung Anbieterinnen und Anbieter konkret angeworben werden sollen. Eine erfolgreiche Akquise vorausgesetzt, würden der Öffentlichkeit im Stadtgebiet hierdurch insgesamt 109 Toiletten über dieses Zusatzangebot zugänglich gemacht. 4. Bestehende Standorte sollen besser kommuniziert und beschildert werden. Insbesondere an 40 zur Bedarfsdeckung vorgeschlagenen Standorten sollen durch analoge und digitale Kommunikationsformen bereits vorhandene Toilettenanlagen in der Nähe bekannt gemacht und somit besser ausgelastet werden. Weiteres Vorgehen Die neuen Modul-Anlagen werden auf Grundlage des Konzeptes und der definierten Standards ausgeschrieben. Anschließend wird, basierend auf einem konkret vorliegenden Angebot, im 4. Quartal 2021 ein Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss eingeholt. Für die bauliche Aktivierung und Reaktivierung der 20 städtischen Toilettenanlagen wird ein Programm erarbeitet und im Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss berücksichtigt. Die Akquise zusätzlicher Angebote - wie das Konzept "Nette Toilette" - soll vorangetrieben werden. Ebenso soll die Handlungsempfehlung der Kommunikation und Beschilderung umgesetzt werden. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Ein Fensterplatz für die Düsseldorfer Kultur- und Kreativwirtschaft Das KomKuK-Fenster startet am Freitag, 5. Juni/18 Kreativschaffende oder Kreativteams stellen für jeweils einen Monat ihre Werke und Ideen aus Lokalen Kreativschaffenden ermöglicht die Wirtschaftsförderung der Stadt Düsseldorf jetzt, sich und ihre Produkte in einem echten Schaufenster zu präsentieren. Das sogenannte KomKuK-Fenster 2020 ist zentral gelegen auf der lebendigen Lorettostraße in Düsseldorf-Unterbilk. Insgesamt 18 Kreativschaffende oder Kreativteams erhalten ab Freitag, 5. Juni, die Möglichkeit, ihre Werke und Ideen auszustellen. Projektpartner dieser Idee sind die Bürogemeinschaft Loretto 9 und die Agentur Das Gute Ding. Neben den Kreativnetzwerken der Wirtschaftsförderung sind Raum und organisatorische Kompetenz gefragt. Die Kreativszene Düsseldorfs war im März und April dazu aufgerufen, sich zu bewerben. 64 spannende, innovative und abwechslungsreiche Ideen für das Schaufenster gingen im Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft (KomKuK) der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung ein. Am 29. April wählten dann in einer digitalen Jurysitzung alle Projektbeteiligten die Gewinner aus, die ab Freitag. 5. Juni, jeweils für einen Monat das Schaufenster des Ladenlokals Loretto 9 zu einem Hingucker auf der Lorettostraße verwandeln. Die Kreativen werden zudem auf der Webseite www.komkuk-fenster.de vorgestellt. Zu sehen gibt es im KomKuK-Fenster die gesamte Bandbreite der Kreativwirtschaft – von Schmuck- und Modedesign, über Architektur und Interieur bis hin zu Fotografie, Kunst und Games: Jedes Team bietet eine neue Präsentation. Als erstes Team gestalten die beiden Illustratorinnen Annette Jacobs und Katrin Schubert das Schaufenster. Annette Jacobs hat eine Leidenschaft für Paper Art und Stop-Motion-Animationen. Katrin Schubert liebt die Arbeit mit Stift und Pinsel sowie die visuelle Inszenierung von Räumen. "Wir werden das KomKuK-Fenster illustrativ inszenieren und verschiedene Kulissen für das Fenster bauen, gestalten und zeichnen", verrät Katrin Schubert über das Projekt. Annette Jacobs fügt hinzu: "Wir lieben es, mit unseren Illustrationen Ideen sichtbar zu machen und Geschichten zu erzählen, die beim Betrachter Emotionen wecken." Die Einschränkungen durch die Verbreitung des Corona-Virus haben auch vor den Planungen und Umsetzungen des KomKuK-Fensters nicht Halt gemacht. So war der Start ursprünglich für Anfang April geplant, wurde aber aufgrund der strengen Kontaktbeschränkungen mehrfach verschoben. "Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat die Folgen durch die Ausbreitung des Corona- Virus in den letzten Monaten massiv zu spüren bekommen. Die Umsatzeinbußen werden die Branche noch einige Zeit beschäftigen", sagt Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Sie ist sich jedoch sicher: "Die Innovationskraft und Dynamik der Kultur- und Kreativwirtschaft trotzen den Beschränkungen durch das Virus. Das möchten wir mit dem Schaufenster zeigen und einen Neuanfang für die Kreativwirtschaft gestalten. Das KomKuK-Fenster ist somit auch Impulsgeber, wie Kreativwirtschaft in und nach Corona-Zeiten aussehen kann." Die Unternehmer und Nachwuchstalente der kreativen Disziplinen sind immer wieder Inspirationsquelle und Impulssetzer für branchen-übergreifende Entwicklungen und Trends. Diese Innovationskraft und Dynamik der (lokalen) Kultur- und Kreativwirtschaft möchte das KomKuK sichtbar machen. Das KomKuk-Fenster ist anzuschauen bei: Loretto9 Lorettostraße 9 40219 Düsseldorf Infos zu allen Teams unter: www.komkuk-fenster.de ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Stadtverwaltung auf dem Weg zum gewohnten Bürgerservice Ämter öffnen sukzessive/Schutz der Beteiligten vorrangig/Online-Terminbuchung wieder möglich Wie in allen Lebensbereichen hat die Corona-Pandemie auch bei der Düsseldorfer Stadtverwaltung massive Auswirkungen. Mit der Schließung von Ämtern und der Einschränkung von Diensten gingen neue Herausforderungen einher: Die Einrichtung von Hotlines und die Organisation neuer Arbeitsabläufe unter Einhaltung der jeweils geltenden Verordnungen forderten flexible Reaktionen. In der aktuellen Phase der Lockerung der Vorgaben steht die nächste wichtige Aufgabe an: Die Wiederaufnahme aller Verwaltungsaufgaben unter größmöglichem Gesundheitsschutz für Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeitende. Personaleinsatzplanung zur Krisenbewältigung Wesentliche Aufgaben und Erfolgsfaktoren der Krisenbewältigung in Düsseldorf waren die Corona-Hotline, ein eigenes Diagnostikzentrum und die Kontaktpersonennachverfolgung. So wurden bereits Ende Februar eine Hotline und ein Diagnostikzentrum eingerichtet. Bei der Hotline ging es um gesundheitliche Fragen zum Thema "Corona" und die Vermittlung von Testterminen für Menschen, die in Düsseldorf arbeiten oder wohnen. Parallel wurden die Testmöglichkeiten unter städtischer Regie ausgebaut und an der Mitsubishi Electric Halle gebündelt. Die Nachverfolgung von Kontaktpersonen wurde im Gesundheitsamt intensiviert. Dies hatte zusätzliche Personalbedarfe zur Folge, die größtenteils mittels der sogenannten kaskadierenden Personaleinsatzplanung intern gedeckt werden konnten. "In der Krise hat die Personaleinsatzplanung in Düsseldorf hervorragend funktioniert. Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung haben toll unterstützt und zum guten Krisenmanagement in Düsseldorf beigetragen", lobt Stefan Ferber, Leiter des Hauptamtes, die Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden - unter anderem auch aus den geschlossenen Bürgerbüros. Die Corona-Hotline ist momentan im größten und zentralen Bürgerbüro am Hauptbahnhof in der Willi-Becker-Allee untergebracht und nutzt bis zum Umzug im Juni die Räumlichkeiten des Dienstleistungszentrums. Direkt im Anschluss können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros, die zur Krisenbewältigung in anderen Bereichen eingesetzt waren oder schriftliche Anträge bearbeitet haben, wieder ihre gewohnten Arbeitsplätze einnehmen und voraussichtlich Ende Juni den Betrieb der 32 Serviceplätze wieder aufnehmen. Amt für Einwohnerwesen: Neustart mit vielen Bürgerkontakten Reger Publikumsverkehr herrscht für gewöhnlich im Amt für Einwohnerwesen mit seinem bürgernahen Dienstleistungsangebot. 12 Bürgerbüros, das Standesamt auf der Inselstraße sowie Kfz-Zulassungsstelle und Führerscheinstelle auf dem Höherweg führen zu rund 900.000 Bürgerkontakten pro Jahr. Mit der Schließung am 16. März und den zu beachtenden Hygiene- und Abstandsregeln fielen viele der Dienste aus, einige konnten reduziert weitergeführt oder Anträge digital bearbeitet werden. Als wahrer Glücksfall erwies sich in Corona-Zeiten der "Flinke Pedale" getaufte Zustellservice per Fahrradkurier. Über ihn wurden trotz Schließung über 5.500 Pässe und Personalausweise an die Bürgerinnen und Bürger zugestellt. Der Service - normalerweise mit 8 Euro berechnet - wurde in dieser Zeit kostenlos angeboten. "Wo der Gesetzgeber den Gemeinden unüberwindbare Vorschriften macht und die Digitalisierungsbemühungen ins Leere laufen, kann heutzutage nur diese Art der Kreativität uns helfen, den Herausforderungen der bürgernahen Services zu begegnen", zeigt sich der zuständige Beigeordnete Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke mit der bürgerfreundlichen Lösung zufrieden. "Viele bereits vorliegende Dokumente hätten sonst in den letzten Wochen die Antragsteller nicht erreicht." Ausgelöst durch die öffentliche Diskussion der schrittweisen Lockerungen weiß der Leiter des Amtes, Harald Wehle, um die Erwartungshaltung der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, dass alle Standorte möglichst sofort wieder ganz normal öffnen und vollbesetzt arbeiten sollen. "Als Bürger kann ich das sehr gut nachvollziehen. Leider ist das Hochfahren vom Notbetrieb hin zum Regelbetrieb wegen der zwingenden Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln in den vorhandenen Gebäude- und Raumstrukturen sehr schwierig umzusetzen. Nachdem wir wochenlang einen Notbetrieb umgesetzt haben, setzt das Amt für Einwohnerwesen einen vom Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf genehmigten Plan zur schrittweisen Öffnung aller 14 Dienststellen derzeit um. Der Schutz aller Beteiligten steht dabei an oberster Stelle." Die Bürgerbüros Kaiserswerth, Rath, Oberkassel, Bilk, Eller und Benrath sind bereits wieder geöffnet, Termine können ab sofort online gebucht werden. Bald folgen die Bürgerbüros Wersten, Garath und - nach Abschluss von Sanierungsarbeiten - das Bürgerbüro Gerresheim. Das Standesamt auf der Inselstraße hat auch während der eigentlichen Schließung Geburts- und Sterbeurkunden ausgestellt und Trauungen in ganz kleinem Rahmen durchgeführt. Bei den Eheschließungen konnte die Teilnehmerzahl der Gäste auf der Basis der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes bereits erhöht werden, zudem werden auch größere Räume wie der Ältestenratssaal im Rathaus genutzt, in dem bis zu elf Gäste Platz finden. Auch in der Kfz-Zulassungsstelle und in der Führerscheinstelle konnten während der Schließungszeit in reduziertem Umfang weiter Autos über Zulassungsdienste zugelassen und beispielsweise Führerscheinangelegenheiten oder Güterkraftgenehmigungen bearbeitet werden. Von Woche zu Woche wird das Dienstleistungsangebot wieder erhöht. Bereits jetzt gibt es wieder im Straßenverkehrsamt die gleiche Anzahl Termine wie vor der Corona-Pandemie. Genereller Ablauf einer Ämteröffnung Ein Konzept bis zur Entscheidungsreife benötigt einige zeitaufwändige Schritte, die aber aus Qualitätssicherungsaspekten wichtig sind: Zunächst plant das Fachamt je nach Standort und Gebäude, wie eine Öffnung erfolgen kann. Dann werden alle erforderlichen Aufrüstungen der Arbeitsplätze (z.B. Nieß- und Spuckschutz) beschafft und installiert. Besonders in publikumsintensiven Bereichen muss die Wegeführung neu organisiert werden, damit Abstände eingehalten werden können. Die Arbeitssicherheit und die Personalvertretung begutachten in der Folge die umgestalteten Arbeitsplätze. Zuletzt wird das Öffnungskonzept im Krisenstab vorgestellt und bei Vorliegen aller Voraussetzungen freigegeben. Amtsleiter Wehle geht davon aus, dass Ende Juni wieder ein relativer Normalbetrieb unter Corona-Bedingungen möglich sein sollte. Die Krisenzeit hat gezeigt, dass die Anstrengungen verstärkt werden müssen, ein weitgefächertes digitales Angebot für öffentliche Dienstleistungen zu entwickeln. Hierfür müssen auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die komplett digitale Abwicklung von Beantragung und Ausstellung eines Bewohnerparkausweises ist ein positives Beispiel. Passend dazu ist die Online-Vergabe von Terminen für die Bürgerbüros und das Straßenverkehrsamt wieder gestartet. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Kennedydamm: Geh- und Radweg wird saniert Auf dem Kennedydamm wird ab Montag, 8. Juni, zwischen Hans-Böckler-Straße und Schwannstraße der Geh- und Radweg in Fahrtrichtung Danziger Straße erneuert. Die Kosten für die Erneuerung betragen rund 114.000 Euro. Bis voraussichtlich Freitag, 19. Juni, wird auf der östlichen Straßenseite auf einer Länge von rund 300 Metern eine Fläche von etwa 1.300 Quadratmetern mit Asphalt neu angelegt. Für Fußgänger und Radfahrer sind während der Bauarbeiten Umleitungen ausgewiesen. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Erstes Wasserstoffauto für die Fahrzeugflotte der Landeshauptstadt Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke nimmt das Fahrzeug am Donnerstag, 4. Juni, an der Automeile Höherweg für die Landeshauptstadt Düsseldorf entgegen/Erstes Brennstoffzellenfahrzeug im städtischen Fuhrpark Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ihren Fuhrpark mit einem Wasserstoffauto um ein neues, umweltfreundliches Fahrzeug erweitert. Sie setzt damit die Bestrebungen, Dienstfahrten möglichst umweltfreundlich zu gestalten, fort. Gefördert mit Mitteln des Wirtschaftsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen wurde ein Toyota Mirai angeschafft. 60 Prozent des Kaufpreises wurden durch die Förderung abgedeckt. Mit dem Programm "Emissionsarme Mobilität" unterstützt das Land NRW Städte und Kommunen bei der Beschaffung von Wasserstoff- beziehungsweise Elektrofahrzeugen einschließlich der notwendigen Ladeinfrastruktur. Der Beigeordnete für Personal, Organisation, IT, Gesundheit und Bürgerservice, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat das Auto am Donnerstag, 4. Juni, an der Automeile Höherweg für die Landeshauptstadt Düsseldorf entgegen genommen. "Ich freue mich, dass zu den bereits vorhandenen 113 umweltfreundlichen Fahrzeugen - batteriebetrieben oder als Plug-In-Hybrid - nun auch ein Brennstoffzellenfahrzeug die emissionsfreie Flotte der Landeshauptstadt ergänzt und auch längere Dienstfahrten klimafreundlich durchgeführt werden können", betonte der Beigeordnete. Geräuscharm und mit großer Reichweite In einem Wasserstofffahrzeug wird elektrische Energie aus Wasserstoff durch eine Brennzelle erzeugt und unmittelbar mit dem Elektroantrieb in Bewegung umgewandelt oder zeitweise in einem Akku zwischengespeichert. So können die Fahrzeuge sehr leise bewegt und eine Reichweite von 500 bis 700 Kilometern erreicht werden. Für das Tanken werden nur wenige Minuten benötigt. Die Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt gemeinsam mit dem Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Duisburg, den Stadtwerken Düsseldorf AG, den Wuppertaler Stadtwerken GmbH und der Air Liquide Advanced Technologies GmbH am Wettbewerb "Modellkommune/-region Wasserstoff-Mobilität NRW" des Wirtschaftsministeriums teil. Ziel ist es, entsprechende Fahrzeuge und die erforderliche Infrastruktur möglichst vielen Nutzern kosteneffizient vor Ort zur Verfügung zu stellen, um einen weiteren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten. Mit dem Brennstoffzellenfahrzeug zählt der Fuhrpark der Landeshauptstadt Düsseldorf 114 umweltfreundliche Fahrzeuge. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 3. Juni Mit Stand Mittwoch, 3. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.456 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 160 (-5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 3. Juni, 8 Uhr) 13 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (-1) auf Intensivstationen. 31 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.265 (+13) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 263 (-16) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 6,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 72 Abstriche wurden am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 42 Abstriche genommen. Dazu kommen 125 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 3. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.260 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 285 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 180 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Rund 39,9 Millionen Euro für den neuen Kunstpalast Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss geht in die politischen Gremien/Zusätzlicher Beschluss zur Museumsausstattung in Planung Der Kunstpalast im Ehrenhof soll saniert und umgebaut werden. Damit soll das Museum, das regelmäßig mit großen Ausstellungen wie zum Beispiel derzeit der Schau "Peter Lindbergh: Untold Stories" lockt und zuletzt mit der Sammlung Kicken einen bedeutenden Ankauf verzeichnen konnte, modernisiert und zukunftsfähig gemacht werden. Zeitgleich soll durch den Umbau ein Besuch im Museum unter anderem durch eine optimierte Wegführung noch attraktiver gestaltet werden. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Bei den Baumaßnahmen im und am Kunstpalast nutzen wir baulogistische Synergien: Zum einen führen wir die notwendigen Sanierungen der technischen Gebäudeausrüstung durch, zum anderen modernisieren wir das Haus gleichzeitig und setzten es damit auf einen internationalen Museumsstandard." OB Geisel ergänzt: "Darüber hinaus wird der gesamte Ehrenhof von den Maßnahmen profitieren. Durch den Umbau und die Einrichtung eines gastronomischen Angebots erhält der Außenbereich eine deutliche Aufwertung und eine höhere Aufenthaltsqualität. Nicht nur Museumsbesucher, sondern alle Bürgerinnen und Bürger werden hiervon profitieren." Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Ich freue mich sehr, dass nach vielen Jahren der Diskussion der Kunstpalast nun zukunftsfähig aufgestellt wird und Düsseldorf damit sein Profil als Stadt der Kunst weiter ausbaut." 1925/26 zur Gesolei errichtet, besteht der U-förmige Gebäudekomplex aus einem Westflügel (Sammlungsflügel) und einem Ostflügel (Ausstellungsflügel), die durch einen Nordflügel miteinander verbunden sind. Das Ensemble steht seit 1982 unter Denkmalschutz und soll nun fachgerecht modernisiert werden. Der Rat hatte im Juli 2019 einem entsprechenden Bedarfsbeschluss zugestimmt. Nun wird der Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss den politischen Gremien vorgelegt. Am 18. Juni 2020 wird der Beschluss Thema in der Ratssitzung sein. Zuvor wird er am 4. Juni 2020 im Bauausschuss und im Kulturausschuss beraten. Die Kosten der Maßnahmen liegen bei rund 36,76 Millionen Euro. In einem nächsten Schritt soll zudem ein separater Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss für die museale Ausstattung mit prognostizierten Kosten von circa 3,16 Millionen Euro in die Gremien gehen. Somit liegen die Kosten für das Gesamtprojekt bei rund 39,9 Millionen Euro. Sanierung auf 11.000 Quadratmetern Fläche Die Sanierung auf einer Fläche von rund 11.000 Quadratmetern umfasst unter anderem die Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung wie zum Beispiel die Erneuerung der Lüftungs- und Klimatechnik, die Anpassung des Brandschutzkonzeptes sowie Umbauten zur Barrierefreiheit, etwa durch den Einbau von zwei neuen behindertengerechten Personenaufzügen. Des Weiteren sind die Sanierung der Depots und des Verwaltungstraktes sowie der Innenausbau der Sammlung nach den international üblichen Museumsstandards geplant. Ein Ziel der Sanierung ist es, Sammlungs- und Ausstellungsflügel so miteinander zu verbinden, dass der Gebäudekomplex auch innen als Einheit erlebt wird. Zudem gilt es, die Wegeführung für den Besucher nachvollziehbar zu gestalten. Um dies zu erreichen, soll der Rundgang insgesamt optimiert werden. Der Einbau zweier offener Treppenanlagen und die punktuelle Freilegung von Fenstern werden den Sammlungsrundgang für die Besucher klarer strukturieren. Es ist geplant, die museumspädagogischen Werkstätten aus dem Keller in das 2. Obergeschoss zu verlagern und somit in den Sammlungsrundgang zu integrieren. Die Museumspädagogik soll dadurch sichtbarer werden und wieder mehr in den Fokus rücken. Ein neues Highlight im Ehrenhof wird die neue Museumsgastronomie sein, die im Erdgeschoss des Belvedere mit etwa 60 Sitzplätzen eingerichtet wird. Die Räume im Obergeschoss des Belvedere sollen zukünftig für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Die mit Blick auf die Tonhalle ausgerichtete Gastronomie soll auch außerhalb des Museumsbetriebs Anziehungskraft entfalten und den Ehrenhof beleben. Auch die Ertüchtigung der Außenanlage soll dem Ehrenhof neue Aufenthaltsqualität verleihen, zum Beispiel durch Beleuchtung und entsprechende Außenmöblierung. Separater Beschluss für museale Ausstattung Für die museale Ausstattung inklusive Ausstellungsbeleuchtung soll ein separater Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss gefasst werden. Dieser soll auch das Bepflanzungskonzept für den Innenhof umfassen. Die Kosten würden nach jetzigem Planungsstand bei circa 3,16 Millionen Euro liegen. Der Beschluss soll im 1. Quartal 2021 in die politischen Gremien gehen. Zusammen mit dem vorliegenden Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss mit einer Summe von rund 36,76 Millionen Euro würden die Gesamtkosten des Projektes bei rund 39,9 Millionen Euro liegen. Dem im Juli 2019 gefassten Bedarfsbeschluss lag ein Kostenrahmen in Höhe von rund 29,5 Millionen Euro zugrunde. Die Mehrkosten gegenüber dem Bedarfsbeschluss von rund 10,4 Millionen Euro ergeben sich im Wesentlichen aus der Fortschreibung und Konkretisierung der Planung, die zu erweiterten Erkenntnissen und damit zu teilweise weitreichenden Planungsanpassungen führte. Insbesondere bei der technischen Gebäudeausrüstung entstehen zusätzliche Kosten, zum Beispiel weil Beleuchtungskörper für die Sammlungsbereiche aufgrund des Alters und fehlender Ersatzteile nicht wie geplant verbleiben können, sondern ausgetauscht werden müssen. Wie üblich waren im Bedarfsbeschluss auch noch keine Baukostensteigerungen eingepreist. Des Weiteren sind unter anderem Veränderungen der Klimatisierung in größerem Umfang erforderlich als ursprünglich geschätzt. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Düsseldorfer Sporthallen wieder geöffnet Ab dem 4. Juni darf der Vereinssport in die ersten freigegebenen Hallen/Es gelten strenge Hygiene- und Infektionsbestimmungen Nachdem durch die Schutzmaßnahmen der Coronakrise die Düsseldorfer Turn- und Sporthallen vollständig geschlossen waren, startet nun auch dort schrittweise der Sportbetrieb für die Düsseldorfer Turn- und Sportvereine. Ab Donnerstag, 4. Juni, werden die ersten Düsseldorfer Sporthallen wieder für den Vereinssport geöffnet. Gemeinsam mit dem Stadtsportbund Düsseldorf e.V., der im Rahmen des Pakts für den Sport für die Vermietung der städtischen Turn- und Sporthallen zuständig ist, haben das Schulverwaltungsamt und das Sportamt Konzepte entwickelt, um den Sportbetrieb in den Düsseldorfer Sporthallen wieder zu ermöglichen. Aufgrund der individuellen Rahmenbedingungen können jedoch aktuell noch nicht alle Düsseldorfer Turn- und Sporthallen für den Allgemeinsport geöffnet werden, da unter anderem vorranginge Belange der dortigen Schulen berücksichtigt werden müssen. Darüber hinaus finden in einigen Hallen noch Bautätigkeiten beziehungsweise Sanierungsarbeiten statt, so dass diese Hallen ebenfalls noch nicht genutzt werden können. Bis zu den Sommerferien werden daher zunächst rund 60 Hallen für den Vereinssport freigegeben. Zu den Öffnungen der Sporthallen in den Sommerferien erfolgt noch eine gesonderte Regelung. Eine Übersicht der Turn- und Sporthallen sowie Gymnastikräume, die ab dem 4. Juni wieder genutzt werden können, wird über den Vereinsservice durch den Stadtsportbund veröffentlicht. Über das Schulverwaltungsamt erfolgt eine fortlaufende Aktualisierung. Da für die Turn- und Sporthallen immer noch besonders strenge Hygiene- und Infektionsbestimmungen gelten, kommt auf die Sportvereine bei der Hallnutzung eine besondere Verantwortung zu. Nachfolgend aufgeführte Vorgaben und Handlungsrichtlinien sind daher in Eigenverantwortung der Nutzer zwingend zu beachten: - Es dürfen - im Gegensatz zum Sport im Feien - nur kontaktlose Trainingsübungen durchgeführt werden. Dabei ist ein Abstand zwischen einzelnen Personen von mindestens 1,50 Metern zu beachten. - Es sind keine Zuschauer in den Hallen zugelassen. Lediglich bei Kindern unter 14 Jahren ist eine erwachsene Begleitperson zulässig. - Innerhalb der jeweiligen Halle ist vor und nach dem Sportbetrieb ein geeigneter Mund-Nasenschutz zu tragen. - Zwischen den Sporteinheiten ist eine Pause von mindestens 10 Minuten vorzusehen, um einen kontaktlosen Gruppenwechsel zu ermöglichen. - Kein Zutritt für Personen mit Erkältungs- oder Atemwegsinfektionssyndromen. - Sanitär- und Umkleideräume bleiben geschlossen. Lediglich Toilettenanlagen werden geöffnet. - Die Nutzung von Großsportgeräten oder Sportgeräten der Schulen ist untersagt. - Kleinsportgeräte sind mitzubringen und eigenständig zu desinfizieren. - Vor und nach Gebrauch der Halle sind allgemein genutzte Flächen wie Türgriffe zu desinfizieren. - Es sind Anwesenheitslisten zur etwaigen Rückverfolgung zu führen. Außerdem ist von den Vereinen ein Corona-Ansprechpartner zu benennen. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Spende von Mund-Nasen-Bedeckungen an die Diakonie Düsseldorf Der brasilianische Verein Grupo Mulheres do Brasil hat am Mittwoch, 3. Juni, rund 1.000 selbst genähte und wiederverwendbare Masken an die Diakonie Düsseldorf übergeben. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Muito obrigado! Ich bedanke mich für die wunderbaren modischen Masken und für den Einsatz der Damen, die diese genäht haben. Ich bin sicher, dass die Masken glückliche und dankbare Abnehmer finden werden." Rund 30 Frauen - sowohl Brasilianerinnen als auch Deutsche - haben sich bei der Aktion "Mãos à Màscara" engagiert und über Wochen wiederverwendbare Mund- Nasen-Bedeckungen genäht. Die ganze Aktion soll auch die Zugehörigkeit zur Landeshauptstadt ausdrücken und ein Dankeschön an alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer darstellen. Hintergrund Als deutscher Vertreter der großen brasilianischen Initiative Grupo Mulheres do Brasil ist der Verein bemüht, Brasilianer in Düsseldorf und der Region bei der Integration zu unterstützen und durch Begegungen von deutschen und brasilianischen Familien, das kulturelle Verständnis auf beiden Seiten zu fördern und auszubauen. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 NRW ist Deutschlands Investitionsstandort Nr. 1 mit Düsseldorf als stärkster Region Neuer Rekordwert: Knapp 3.000 neue Arbeitsplätze in der Region Düsseldorf zu erwarten 41 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen in Nordrhein-Westfalen entfielen 2019 auf die Region Düsseldorf - also die Landeshauptstadt und den Kreis Mettmann. Damit ist Düsseldorf auch 2019 bei sogenannten FDI-Projekten auf dem Spitzenplatz. Die Region Düsseldorf liegt damit vor der Metropole Ruhr mit 17 Prozent und Köln mit 16 Prozent. Ausländische Direktinvestitionen und ihr Nutzen für die Landeshauptstadt FDI steht kurz für "foreign direct investment", also ausländische Direktinvestitionen. In Düsseldorf sind das Erweiterungen existierender Unternehmen ausländischen Ursprungs, aber auch neue Tochterfirmen ausländischer Firmen. Für den Standort bringt das viele Vorteile: Neue Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, bringen Kapital in die Stadt, und fördern nicht zuletzt durch neue Innovationen und Knowhow die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts und somit auch bereits ansässiger Firmen. Zudem sind neue Unternehmen am Standort auch immer neue Kunden für beispielsweise Düsseldorfer Servicedienstleister und Zulieferer, sodass auch dort ein indirekter, positiver Effekt zu verzeichnen ist. Knapp 3.000 neue Arbeitsplätze in der Region Die jüngsten Ergebnisse von NRW Invest machen die Vorteile noch einmal deutlich. Durch die in 2019 getätigten Investitionen ausländischer Unternehmen sind knapp 3.000 neue Arbeitsplätze in der Region Düsseldorf zu erwarten, 2.490 davon alleine in Düsseldorf. Das sind 632 mehr als im Jahr 2018 (2315) und für die Region Düsseldorf ein neuer Rekordwert. Im Schnitt entstehen so rund 17 Arbeitsplätze je Investitionsprojekt. Für die Wirtschaftsförderung ist dieser Erfolg auch auf die gute Zusammenarbeit in der Region zurückzuführen. "Wir danken all unseren Partnern, die dies gemeinsam mit uns möglich machen. Allen voran NRW.Invest, der IHK zu Düsseldorf, den Außenwirtschaftsförderungen und ausländischen Handelskammern der Region, der Messe Düsseldorf, dem Flughafen Düsseldorf und allen Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen, die durch ihre Arbeit einen großen professionellen Beitrag zu diesem Erfolg für die Landeshauptstadt Düsseldorf leisten. Wir sind sicher, dass wir in unserer Stadt beste Bedingungen haben, um die Corona-Krise zu meistern", sagt Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Die gesamten Ergebnisse können nachgelesen werden unter: www.nrwinvest.com/de/ueber- uns/pressemitteilungen/detail/news/detail/News/auslaendische- direktinvestitionen-in-nordrhein-westfalen-2019-weiter-auf-erfolgskurs-tuerkei- erstmal/ ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Heinrich-Heine-Institut: Lesungen im Rahmen der Literaturtage Veranstaltungen im Palais Wittgenstein am 8. und 10. Juni/ Vorherige Anmeldung erforderlich Im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage 2020, die vom 2. bis 10. Juni in der Landeshauptstadt stattfinden, lädt auch das Heinrich-Heine-Institut zu zwei Veranstaltungen im Palais Wittgenstein, Bilker Straße 9, ein. Die Besucherzahl ist begrenzt. Eine vorherige Anmeldung ist dringend erforderlich. Diese ist möglich via E-Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de oder unter der Telefonnummer 0211- 8995571. Der Eintritt ist frei. Die Besucher werden gebeten, die Hygiene- und Abstandsregelungen nach Coronaschutzverordnung einzuhalten und einen Mund- und Nasenschutz mitzubringen, dieser ist beim Ein- und Auslass zu tragen. Lesung mit Bastian Schneider Bastian Schneider, Autor aus Köln, liest am Montag, 8. Juni, 19.30 Uhr, im Palais Wittgenstein aus seinem neuen Prosaband "Paris im Titel". Schneider verleiht banalen Begebenheiten des Alltags, Mikrobeobachtungen, Dingen, die den Menschen normalerweise verborgen bleiben, eine poetische Realität. Ortsnamen treten auf und werden zu leibhaftigen Protagonisten, Objekte werden Akteure, profane Abläufe erweisen sich als bedeutungsgeladene Ereignisse. So erweist sich der Schrank im Arbeitszimmer zum Beispiel unversehens als das, was er still und heimlich immer schon war: ein wahres Gebirgsmassiv, das "Col de Cabinet". Liest man die Texte dieses Buches als einen Katalog der Möglichkeiten, wie überhaupt erzählt werden kann, dann ahnt man, dass Philosophie manchmal auch unbeschwert, ja sogar höchst unterhaltsam sein kann. Schneider tut all das in einer Sprache, die aufs Äußerste reduziert ist, entschlackt und präzise. Ohne trockener Abstraktion anheim zu fallen, steht er hiermit in der besten Tradition experimenteller, sprachorientierter Literatur, wie man sie ansonsten hauptsächlich aus Österreich kennt. Zum Autor Bastian Schneider wurde 1981 in Siegen geboren. Er studierte deutsche und französische Literatur in Marburg und Paris. Danach absolvierte er ein Studium der Sprachkunst in Wien. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen: das Dieter-Wellershoff- Stipendium 2019, den Dresdner Lyrikpreis 2018, das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW 2018, den Förderpreis des Landes NRW 2017, das Rolf-Dieter- Brinkmann-Stipendium 2016, und er war nominiert für den Ingeborg-Bachmann-Preis 2016. Zuletzt erschienen unter anderem "Die Schrift, die Mitte, der Trost. Stadtstücke" (Sonderzahl 2018) und "Irgendwo, jemand" (parasitenpresse 2017). Er lebt in Köln und Wien. Die Moderation an dem Abend übernimmt Maren Winterfeld. Dieter Forte zum Gedenken Der große Düsseldorfer Autor Dieter Forte verstarb im vergangenen Jahr. Er wäre am 14. Juni 2020 85 Jahre alt geworden. Das Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf, das bereits 2003 erste Materialien Dieter Fortes übernommen hatte, bewahrt nun den Gesamtnachlass. Gemeinsam mit der VS-NRW Gruppe Region Düsseldorf (Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller) möchte das Heine-Institut an diesen bedeutenden Schriftsteller erinnern: Zwei Autoren des VS, Vera Henkel und Jan Michaelis, werden am Mittwoch, 10. Juni, 19.30 Uhr, im Palais Wittgenstein Exemplarisches aus Forte-Schriften lesen und, damit korrespondierend, eigene Texte als Hommage an den bedeutenden Schriftsteller. Vera Henkel, geboren in Düsseldorf, heute wohnhaft in Neuss, steuert unter anderem neben Gedichten und Kurzprosa, einen Text zur Schriftstellerei unter dem Impuls der Lektüre von Dieter Forte bei. Jan Michaelis, 1968 geboren, zeigt mit dem Auszug "Die Kellerlokale ..." aus Dieter Fortes Roman "In der Erinnerung" und seinem eigenen Text "Rock´n Roll" aus "Mordbrücke" im Vergleich, wie die 1950er Jahre in Düsseldorf dargestellt werden - im Werk zweier Schriftsteller aus der Kinder- bzw. Enkel- Generation. Dr. Enno Stahl (Heinrich-Heine-Institut), der die Veranstaltung auch moderiert, wird eine Einführung ins Werk Dieter Fortes geben. Außerdem wird Jens Prüss den jüngst erschienenen Band "Ich schwimme gegen den Strom. In der Erinnerung an Dieter Forte. Ein Lesebuch“ vorstellen. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Kampfmittelverdacht: Rheinalleetunnel muss gesperrt werden Zwei Verdachtspunkte wurden ausgemacht/Lange Sperrung möglich Bei den Planungen zum Neubau der Anschlussstelle Heerdter Lohweg ist routinemäßig auch eine Luftbildauswertung des Baustellenbereiches erfolgt. Die Auswertung hat verschiedene Verdachtspunkte ergeben, wo sich noch Kampfmittel im Boden befinden könnten. Diese Stellen wurden im Zuge der Bauarbeiten durch Sondierungsbohrungen näher in Augenschein genommen. Dabei haben sich zwei nahe beieinander liegende Stellen herausgestellt, die nun im Baustellenbereich Heerdter Lohweg und Simon-Gatzweiler-Platz freigelegt werden müssen. Die zwei Verdachtspunkte befinden sich in größerer Tiefe direkt neben beziehungsweise unter der Fahrbahn. Bereits während der Untersuchungen dieser Verdachtspunkte sind weitreichende Straßensperrungen unumgänglich. Die Zufahrt von der Brüsseler Straße zum Rheinalleetunnel und auch der Tunnel selbst muss von Donnerstag, 18. Juni, bis voraussichtlich Montag, 6. Juli, in Fahrtrichtung Rheinkniebrücke voll gesperrt werden. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert. Die Zufahrt von der Brüsseler Straße in Fahrtrichtung Theodor-Heuss-Brücke bleibt für den Verkehr offen, jedoch muss die Fahrstreifenbreite reduziert werden. Freilegung ist für den 21. Juni geplant Um mögliche Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, ist eine Freilegung der vermuteten Kampfmittel für Sonntag, 21. Juni, vorgesehen. Sollte sich der Verdacht bestätigen und es sich um eine Weltkriegsbombe handeln, könnte eine Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst direkt vor Ort erforderlich werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei einer notwendigen Entschärfung auch die Schön Klinik mit ihrem Standort Am Heerdter Krankenhaus betroffen ist. Sollte ein sofortiges Eingreifen notwendig sein, beispielsweise bei einem Langzeitzünder, greifen alle Vorkehrungen unmittelbar nach den Maßgaben des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Das Krisenmanagement der Landeshauptstadt sowie der Schön Klinik sind darauf vorbereitet und arbeiten eng zusammen. Das Gefahrentelefon der Feuerwehr wird ab Freitag, 19. Juni, Erstinformationen unter der Rufnummer 3889889 geben. Am Tag der Freilegung und möglichen Entschärfung ist das Gefahrentelefon unter der gleichen Telefonnummer zu erreichen. Zudem gibt es auf den Social-Media-Kanälen der Feuerwehr Düsseldorf weitere Informationen am Tag der Freilegung. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 2. Juni Mit Stand Dienstag, 2. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.448 (+0) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 165 (-6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 2. Juni, 8 Uhr) 15 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+0) auf Intensivstationen. 31 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.252 (+6) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 279 (-4) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7- Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 8,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 98 Abstriche wurden am Dienstag, 2. Juni, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 2. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 87 Abstriche genommen. Dazu kommen 10 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 2. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.021 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 2. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 358 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 209 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Verkehrsversuch auf dem Höherweg Durchgangsverkehr im Wohngebiet soll reduziert werden Zur Minderung des Durchgangsverkehrs wird auf dem Höherweg in Düsseldorf- Flingern ein Verkehrsversuch durchgeführt. Start des ursprünglich für Anfang dieses Jahres geplanten Verkehrsversuchs ist am Donnerstag, 4. Juni. Die Kosten betragen rund 10.000 Euro. Gemäß des Beschlusses des Ordnungs- und Verkehrsausschusses vom 6. November 2019 soll in einem Testbetrieb eine Teilsperrung des Kreisverkehrs Höherweg/Albertstraße mit geänderter Verkehrsführung erfolgen. Hierbei wird am Kreisverkehr Höherweg/Albertstraße eine Durchfahrt auf der Albertstraße in Nord- Süd-Richtung und auf dem Höherweg in Ost-West-Richtung am Kreisverkehr unterbunden. Vom Kreisverkehr Höherweg/Albertstraße ist beidseitig nur noch die Fahrbeziehung Höherweg-Albertstraße und umgekehrt möglich. Durch die Teilsperrung soll eine Reduzierung des Schleich- und Schwerlastverkehrs im betroffenen Wohngebiet erreicht werden. Im Laufe des Testbetriebs erfolgt unter Einsatz von vier parallel eingesetzten Kameras eine Verkehrsbeobachtung und anschließend eine Analyse, die voraussichtlich Ende 2020/Anfang 2021 in die politischen Gremien eingebracht wird. Unter Berücksichtigung der verkehrlichen Empfehlungen aus den Fachabteilungen und der Ergebnisse aus den Verkehrsbeobachtungen soll dann entschieden werden, ob eine dauerhafte bauliche Einrichtung erfolgt oder der Verkehrsversuch beendet wird. Hintergrund für die Verschiebung des Verkehrsversuchs waren Arbeiten an der Gas- und Wasserversorgung, die im Auftrag der Netzgesellschaft Düsseldorf auf der Behrenstraße durchgeführt wurden. Durch die damit verbundenen verkehrlichen Beeinträchtigungen hätte das Wohngebiet - bei einer zeitgleichen Durchführung des Verkehrsversuchs - nur noch über die Erkrather Straße angefahren werden können. Damit die Ergebnisse des Verkehrsversuchs nicht verzerrt werden, war es sinnvoll, den Testbetrieb erst nach Abschluss der Arbeiten an den Versorgungsleitungen durchzuführen. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 "Sportpark Flehe" soll modernisiert werden Neue Spielfelder und neues Sportplatzgebäude geplant/Landeshauptstadt will 1,2 Millionen Euro in Ausbau und Sanierung der Sportanlagen investieren Der "Sportpark Flehe" mit seinen zwei unmittelbar nebeneinanderliegenden Vereinssportanlagen des DJK TUSA 06 Düsseldorf e.V. und des SV Grün-Weiß-Rot 1930 e.V. soll für rund 1,2 Millionen Euro ausgebaut und modernisiert werden. Die entsprechende Verwaltungsvorlage liegt den politischen Gremien zur Beratung vor. Der Sportausschuss macht mit seiner Sitzung am Mittwoch, 3. Juni, den Auftakt. Der Stadtrat wird am 18. Juni über den Bedarfsbeschluss entscheiden. Im ersten Modernisierungsschritt soll ein weiterer Kunstrasenplatz gebaut werden, um den wachsenden Bedarf beim Mädchen- und Jugendfußball der TUSA decken zu können. Zudem sollen die Tennisplätze bei Grün-Weiß-Rot erweitert und weitere Beachvolleyballfelder angelegt werden. Darüber hinaus wird der Bau eines neuen Sportplatzgebäudes mit Umkleiden, Mehrzweckräumen (zum Beispiel für Gymnastik) und Geschäftsräumen zur Nutzung durch beide Vereine geplant. Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche: "Im Sportpark Flehe arbeiten die Vereine DJK TUSA 06 und der SV Grün-Weiß-Rot 1930 bereits eng zusammen. Mit der Modernisierung der Sportanlagen können weitere Synergieeffekte erzielt werden. Eine gemeinschaftliche Entwicklung beider Sportanlagen zur Förderung des Sports im Stadtteil wird seitens der Sportverwaltung ausdrücklich begrüßt und unterstützt." Das zusätzliche Kunstrasenspielfeld (100 x 64 Meter) für die DJK TUSA soll auf eine nicht mehr genutzte Rasenfläche der Sportanlage von Grün-Weiß-Rot errichtet werden. Eine Ballfangeinrichtungen und eine 6-Mast-LED-Trainingsbeleuchtung gehören ebenfalls dazu. Damit können die Trainingskapazitäten für die Fußballabteilung der TUSA ausgebaut werden. Zum Ausbau des Sport-Angebots von Grün-Weiß-Rot soll die Tennisanlage ein zusätzliches Spielfeld und eine neue Übungswand erhalten. Die vorhandene Beachvolleyballanlage wird verlagert und soll hierbei aufgrund des gestiegenen Bedarfs beider Vereine auf insgesamt vier Spielfelder erweitert werden. Die Planung sieht zudem vor, dass die Crosslaufstrecke erhalten bleibt und punktuell der neuen Sportstätten-Infrastruktur im "Sportpark Flehe" angepasst wird. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Bauwerksprüfung: Fahrspur auf Theodor-Heuss-Brücke und Tiefstraße Nordfriedhof gesperrt Auf der Theodor-Heuss-Brücke sowie auf der Tiefstraße Nordfriedhof muss aufgrund von turnusmäßigen Bauwerksprüfungen ab dem heutigen Dienstag, 2. Juni, bis einschließlich Freitag, 12. Juni, täglich von 10 bis 15 Uhr jeweils eine Fahrspur gesperrt werden. Die Arbeiten werden in beiden Fahrtrichtungen ausgeführt und beginnen in Fahrtrichtung Mönchengladbach. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Ein neues Hallenbad für Unterrath Stadt will mehr als 22,8 Millionen Euro in den Bad-Neubau an der Ulmenstraße investieren An der Ulmenstraße soll für Unterrath ein neues Hallenbad gebaut werden. Die Landeshauptstadt Düsseldorf möchte mehr als 22,8 Millionen Euro in den Neubau investieren. Die Verwaltungsvorlage für das Projekt im Rahmen des "Bäderkonzeptes 2020" liegt den politischen Gremien zur Beratung vor. Der Sportausschuss macht mit seiner Sitzung am Mittwoch, 3. Juni, den Auftakt. Der Stadtrat wird am 18. Juni über den Bedarfsbeschluss entscheiden. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Das Bäderkonzept 2020 ist eine Erfolgsgeschichte für Düsseldorf. Mit dem Neubau des Hallenbades Unterrath wird das letzte vorgesehene Großprojekt auf den Weg gebracht. Das neue Kombi-Bad in Flingern ist eröffnet, die neuen Bäder in Oberkassel/Heerdt und Benrath befinden sich derzeit im Bau. Die Landeshauptstadt wird dabei mehr als 80 Millionen Euro in die Bäderlandschaft investieren. Damit wird der große Investitionsstau im Bäderbereich aufgelöst. Den Bürgerinnen und Bürgern stehen in Düsseldorf attraktive Frei- und Hallenbäder zur Verfügung: für Schwimmkurse, für den Schul- und Breitensport, aber auch als Ort für Menschen, die aktive Erholung suchen und Sport treiben wollen." Die Beschlussvorlage für den Rat sieht zwei Varianten für den Neubau vor: Die Variante 1 für 22,89 Millionen Euro beinhaltet ein Bad mit einem 25-Meter- Schwimmerbecken mit vier Bahnen und Sprunganlage, einem Nichtschwimmer- /Kursbecken mit Hubboden, einem Kleinkinderbecken sowie entsprechende Umkleide- und Sanitärbereiche für den Schulsport. Optional können noch ein Whirlpool, eine Großrutsche, ein Warmluftraum und ein Gymnastikraum (im Obergeschoss) in den Badneubau integriert werden. Die Kosten bei Umsetzung dieser erweiterten Variante belaufen sich auf 24,56 Millionen Euro. Das neue Hallenbad Unterrath, ein zweigeschossiges Gebäude mit Keller, soll von der Bädergesellschaft Düsseldorf mbH als Stadtteilbad betrieben werden. Das Dach wird begrünt und voraussichtlich mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Die geplante Bauzeit wird nach erfolgter Baugenehmigung rund 20 Monate betragen. Das Gelände des heutigen REWE-Marktes an der Ulmenstraße wird als geeignetes Grundstück für das neue Bad angesehen. Die zentrale Lage in Düsseldorf Derendorf bietet eine gute Erreichbarkeit sowohl fußläufig als auch mit dem Rad und PKW. Der öffentliche Nahverkehr erschließt schon heute den Standort mit einer Haltestelle in rund 200 Meter Entfernung. Die Beförderung von Schülerinnen und Schülern zum Schulschwimmen wird durch den Einsatz von Schulbussen sichergestellt. Aus schulischer Sicht wird der Standort an der Ulmenstraße als geeignet angesehen. Hintergrund: Bäderkonzept 2020 Neben den bereits fertiggestellten Projekten des Bäderkonzeptes 2020 - Rheinbad, Familienbad Niederheid, Kombi-Bad Flingern (Allwetterbad) – wird die Landeshauptstadt drei weitere neue Schwimmbäder erhalten. Der Bau des Bades für Oberkassel/Heerdt ist auf der Zielgeraden, in Benrath ist der 1. Spatenstich für das Mehrgenrationen-Gesundheitsbad erfolgt. Auch das Hallenbad Unterrath soll jetzt an dem neuen Standort Ulmenstraße zukunftsfähig gemacht werden. Ziele des Bäderkonzeptes sind eine verbesserte Zielgruppenorientierung der städtischen Bäder sowie eine wirtschaftlichere Betriebsführung. Auch Barrierefreiheit, eine inklusionsfähige Schulversorgung und Energieeffizienz stehen weit oben auf der Liste der Zielvorgaben, die von den neuen Bädern erfüllt werden sollen. ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Abbruch der Verbindungsbrücke: Straße "Am Hain" am Wochenende gesperrt Die Straße "Am Hain" in Stockum wird am Wochenende von Samstag, 6. Juni, 22 Uhr, bis Montagmorgen, 8. Juni, 4 Uhr, zwischen der Deikerstraße und der Brücke Danziger Straße voll gesperrt. Von der Deikerstraße kommend sind für den Autoverkehr, für Fußgänger und für Radfahrer Umleitungen ausgeschildert. Die Zufahrt auf die Danziger Straße in Fahrtrichtung Innenstadt ist nur von der Kaiserswerther Straße aus möglich. Hintergrund für die Sperrung ist der Abbruch der Verbindungsbrücke zwischen den Gebäuden des "Fashion House" über die Straße "Am Hain". ___________________________________________________________________________ 02. Juni 2020 Baumfällungen im Hofgarten Im Hofgarten müssen 14 abgestorbene Bäume aus Verkehrssicherheitsgründen gefällt werden. Es handelt sich hierbei um Ahorne, die von einem Schädlingspilz, der sogenannten Rußrindenkrankheit, befallen sind. Die Infektion wird durch heißes und trockenes Klima begünstigt. Die Bäume haben Stammdurchmesser zwischen 30 und 60 Zentimeter. Das zuständige Gartenamt bittet um Verständnis für diese Maßnahme. Die beauftragte Fachfirma wird vor der Entnahme den Baum auf Nester und Nisthöhlen kontrollieren. Die Arbeiten sind für Ende Juni eingeplant. ___________________________________________________________________________ 01. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 1. Juni Mit Stand Montag, 1. Juni, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.448 (+4) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 171 (-5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 1. Juni, 8 Uhr) 14 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+0) auf Intensivstationen. 31 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.246 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 283 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7- Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 10,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Da das Diagnostikzentrum und das Drive-In-Testzentrum am Pfingstmontag geschlossen sind, können hier nur die 11 Abstriche, die durch den mobilen Service am Pfingstsonntag vorgenommen wurden, gemeldet werden. Mit Stand, Montag, 1. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.826 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Pfingstmontag, 1. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 72 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Sonntag noch 47 Anrufe durchgestellt, von denen 47 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 31. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 31. Mai Mit Stand Sonntag, 31. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.444 (+4) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 176 (-7) Menschen sind aktuell noch infiziert. 31.05.2020, 17:25 Mit Stand Sonntag, 31. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.444 (+4) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 176 (-7) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 31. Mai, 8 Uhr) 14 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (-1) auf Intensivstationen. 31 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.237 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 276 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7- Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 11,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Da das Diagnostikzentrum und das Drive-In-Testzentrum am Sonntag geschlossen sind, können an dieser Stelle nur die 9 Abstriche, die durch den mobilen Service am Samstag vorgenommen wurden, gemeldet werden. Mit Stand, Sonntag, 31. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.815 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Sonntag, 31. Mai, bis 16 Uhr 85 Anrufe eingegangen. Ohne Aufleger waren es 49 Anrufe, die alle angenommen wurden. Die durchschnittliche Erreichbarkeitsquote betrug demnach 100 Prozent. ___________________________________________________________________________ 31. Mai 2020 Mehr Ökostrom - weniger Treibhausgase Erstmals ist in Deutschland anteilig mehr Strom aus Wind, Biogas und Sonne als aus Kohle und Atomkraft entstanden: Im ersten Quartal 2020 betrug der Ökostrom-Anteil 51,2 Prozent der Strommenge. Zudem sank in Deutschland der Treibhausgasausstoß von Energie, Industrie und Luftfahrt deutlich um 14 Prozent. Das zeigen die Zahlen des Emissionshandels für 2019. Windkraft war im ersten Quartal 2020 der wichtigste Energieträger bei der Stromerzeugung. In den ersten drei Monaten 2020 wurden 72,3 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom ins Stromnetz eingespeist. Das waren 15 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres, teilt das Statistische Bundesamt mit. Windkraft wichtigster Stromproduzent Dabei nahm vor allem der Anteil der Windkraft dank eines besonders windreichen Quartals zu und war mit einem Anteil von mehr als einem Drittel (34,9 Prozent) wichtigster Energieträger bei der Stromerzeugung. Es folgen Kohle mit 22,3 Prozent, Erdgas mit 12,7 Prozent und Kernenergie mit 11,6 Prozent. Der Anteil konventioneller Energieträger sank um fast 22 Prozent. Insbesondere der Kohlestromanteil ging deutlich um 33,4 Prozent zurück. Reformierter Emissionshandel wirkt Während der Ökostrom-Anteil steigt, sinken die Treibhausgas-Emissionen. Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung: In Deutschland beteiligen sich rund 1850 Anlagen aus der Energiebranche und der energieintensiven Industrie sowie die Luftfahrt am EU-Emissionshandelssystem. Sie emittierten im Jahr 2019 insgesamt 14 Prozent weniger Treibhausgase als 2018. Das geht aus dem jährlichen Bericht der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA) hervor. Zu diesem Rückgang trägt maßgeblich die Energiewirtschaft bei. In deutschen Energieanlagen sanken die Emissionen um 18 Prozent und verstärkten damit den Trend des Vorjahres deutlich (2018: - 4,5 Prozent). Erstmalig im Verlauf der aktuellen Handelsperiode sanken auch die Emissionen der energieintensiven Industrie um 4 Prozent, ebenso wie in der Luftfahrt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze führt den Rückgang auch auf die erfolgreiche Reform des europäischen Emissionshandels und die gestiegenen Zertifikatpreise zurück. "Kohlestrom verschwindet zunehmend aus dem Markt und macht so Platz für Strom aus Wind und Sonne", sagte die Ministerin. EU-Klimaziel 2020 erreicht – Rückgang auch europaweit Europaweit sanken die Emissionen im Jahr 2019 um neun Prozent nach Angaben der EU-Kommission. Das europäische Klimaziel für die Bereiche des Emissionshandels wird damit bereits erreicht: Sie sollten 21 Prozent im Jahr 2020 einsparen im Vergleich zum Jahr 2005, erzielt wurde bereits eine Minderung um 36 Prozent. Verkehr und Gebäude: ab 2021 nationaler Emissionshandel Nicht einbezogen in den europäischen Emissionshandel ist der Treibhausgasausstoß von Verkehr und Gebäuden. Hier gibt es weiter Handlungsbedarf wie die Berechnungen zeigen. Deshalb führt Deutschland ab 2021 ein nationales Emissionshandelssystem für Benzin, Diesel, Öl und Gas ein. Dieser CO2-Preis auf fossile Brennstoffe ist ein Kernelement des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung. ___________________________________________________________________________ 30. Mai 2020 Ein Video mit vielen Düsselland-Informationen https://youtu.be/qtu3CAtLLsc ___________________________________________________________________________ 30. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 30. Mai Mit Stand Samstag, 30. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.440 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 183 (-1) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 30. Mai, 8 Uhr) 13 (-5) in Krankenhäusern behandelt, davon 4 (-1) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.227 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 280 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 16,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 36 Abstriche wurden am Samstag, 30. Mai, bis 13 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Samstag, 30. Mai, bis 13 Uhr insgesamt 28 Abstriche genommen. Dazu kommen 22 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Samstag, 30. Mai, 13 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.806 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 30 Mai, bis 16 Uhr insgesamt 113 Anrufe eingegangen, ohne Aufleger 54, davon wurden 54 angenommen, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 29. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 29. Mai Mit Stand Freitag, 29. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.430 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 184 (-6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 29. Mai, 8 Uhr) 18 (+2) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+2) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.216 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 280 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 14,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 59 Abstriche wurden am Freitag, 29. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Freitag, 29. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 37 Abstriche genommen. Dazu kommen 136 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Freitag, 29. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.720 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 29. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 283 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Freitag noch 162 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete in dieser Woche von Samstag, 23. Mai, bis Freitag, 29. Mai, noch insgesamt 56 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.271 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer hilfesuchend an die Versorgungshotline gewandt. Die Versorgungshotline ist montags bis freitags (außer an Feiertagen) von 9 bis 16 Uhr zu erreichen. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags (außer an Feiertagen) von 9 bis 16 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. In der Woche von Montag, 25. Mai bis Freitag, 29. Mai, wurden insgesamt 121 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 162 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Insgesamt wurden seit dem 18. März 4.052 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 29. Mai 2020 Düsseldorfer Heimatsommer "Düsselland": Messegelände wird zum temporären Freizeitpark Start ist am 26. Juni/Alle Vorschriften der Coronaschutzverordnung NRW werden eingehalten Vor wenigen Wochen war es nur eine gemeinsame, vage Idee. Jetzt ist der temporäre Freizeitpark auf dem Messegelände Realität. Über die Ostertage hatte Schausteller Oscar Bruch die Idee zum "Düsselland". Wenig später sprach er Oberbürgermeister Thomas Geisel darauf an, der sofort begeistert seine Unterstützung zusicherte. Zusammen mit der Messe Düsseldorf wurde dieser Plan in den letzten Wochen umgesetzt. Ab dem 26. Juni werden über 20 Fahrgeschäfte wie der Alpina Achterbahn, dem Bellevue Riesenrad, Happy Sailor, Break Dance oder einer Wildwasserbahn und über 10 Imbiss- und Süßwarenstände auf dem Außengelände der Messe zwischen den Ausstellungshallen das Flair eines Freizeitparks nach Düsseldorf holen. Hier gibt es den Plan "Durch die Corona-Epidemie kann die Große Kirmes am Rhein bedauerlicherweise in diesem Jahr nicht stattfinden. Ich bin deshalb besonders froh, dass wir mit dem Düsselland eine Möglichkeit gerade für Familien geschaffen haben, in einer sicheren Umgebung Spaß auf Karussellen oder Achterbahnen zu haben", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Schausteller Oscar Bruch: "Die Düsseldorfer haben sich in der Lockdown-Phase sehr diszipliniert verhalten. Ihr alle habt Abstand gehalten, Masken getragen, die Hygienehinweise beachtet. Jetzt ist es an der Zeit, wieder ein bisschen Spaß zu haben. Ihr habt es euch verdient. Und ich bin sicher, dass sich auch im Düsselland alle an die immer noch notwendigen Regeln zum Infektionsschutz halten werden." Die bestehen vor allem aus einer strengen Zugangskontrolle. Der Eintritt ins Düsselland ist nur über den Eingang Nord der Messe möglich. Man muss im Vorfeld Tickets kaufen, die mit einem bestimmten Zeitraum des Besuchs verknüpft sind. Die Tickets kosten acht Euro unter der Woche, 10 Euro am Wochenende. Die Einnahmen dienen lediglich dazu, die hohen Kosten für die Einhaltung des Infektionsschutzes zu decken. Jeder Besucher hat dann zweieinhalb Stunden Zeit, die Fahrgeschäfte und die kulinarischen Angebote zu nutzen. Die Fahrgeschäfte locken mit stark vergünstigten Preisen. Die Abstandsregel von 1,5 Meter wird natürlich auch im Düsselland gelten. Dazu alle anderen Vorschriften der Coronaschutzverordnung NRW, zum Beispiel zum Kontaktverbot. Es wird ein "Crowd Management" mit eingezeichneten Laufwegen und Markierungen für den Abstand geben. Es herrscht Mund-Nasen-Schutzpflicht auf dem Gelände. Oberflächen und Kontaktflächen der Fahrgeschäfte und Stände werden regelmäßig desinfiziert. Entsprechend geschultes Personal achtet auf die Einhaltung der Regeln. Die Eintrittskarten für den temporären Freizeitpark sind voraussichtlich ab dem 2. Juni über die Internetseite www.düsselland.de erhältlich. Die geplanten Öffnungszeiten: Unter der Woche täglich zwischen 13 und 21.30 Uhr. Samstags von 10 bis 21.30 Uhr und sonntags von 10 bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt wochentags 8 Euro pro Person, an Wochenenden 10 Euro. ___________________________________________________________________________ 29. Mai 2020 Franklinbrücke/Rethelstraße: Arbeiten an neuem Radweg starten Auftakt zum Lückenschluss im Radwegenetz am Dienstag, 2. Juni Eine weitere Lücke im Radwegenetz wird geschlossen: Am Dienstag, 2. Juni, beginnt das Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt mit den Arbeiten für die neue Radverkehrsanlage Franklinbrücke/Rethelstraße. Auf der Franklinbrücke markieren die Arbeiter dann beidseitig einen Radfahrstreifen. Dafür entfällt jeweils der rechte Fahrstreifen der Fahrbahn. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Autoverkehrs entsteht laut den Verkehrsmanagern dadurch nicht. Zudem werden die Anschlüsse an die Bagel-, Moltke-, Rethel- und Humboldtstraße radfahrgerecht ausgebaut. An der Kreuzung Franklinbrücke/Bagelstraße/Moltkestraße wird in der Bagelstraße ein Radfahrstreifen für den nach rechts Richtung Franklinbrücke und den nach links Richtung Moltkestraße abbiegenden Radverkehr angeboten. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit werden die Radfahrstreifen sowohl in der Bagel- als auch in der Moltkestraße rot eingefärbt. Für den links abbiegenden Radverkehr von der Franklinbrücke in die Bagelstraße ist ein geschütztes Abbiegen über eine indirekte Radverkehrsführung im Seitenraum vorgesehen. "Dieses Projekt ist Bestandteil des stadtweiten Radhauptnetzes und wir schließen damit eine Lücke im Radverkehrsnetz. Mit dem geplanten Umbau wird der Netzanschluss von der Bagelstraße an die Rethelstraße bis zur Achenbachstraße geschaffen", erklärt Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund 1,17 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist nach aktuellem Planungsstand für Oktober 2021 geplant. Im Rahmen der Förderung des Radverkehrs schreitet der Ausbau des Radhauptnetzes auch dank dieses Projektes kontinuierlich voran. Weitere Informationen zum Ausbau des Radhauptnetzes, sowie zu aktuellen Aktivitäten stehen online unter www.duesseldorf.de/Radschlag zur Verfügung. Weiter im News-Archiv