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___________________________________________________________________________ 23. November 2021 Altpapier gehört in die blaue Tonne Papierbündelsammlung wird zum Montag, 6. Dezember, eingestellt Die Sammlung von "Papierbündeln" in den ehemaligen Bündelsammlungsgebieten wird zum Montag, 6. Dezember, endgültig eingestellt. Darauf weist die Stadtverwaltung erneut hin. Bereits in den vergangenen Monaten waren mehrfach Informationsblätter in den betroffenen Stadtteilen verteilt und auch an den blauen Tonnen angebracht worden. Beistellungen von Papierbündeln oder Kartonagen neben den Papiertonnen werden nicht mehr mitgenommen. Solche Papierbündel und Kartonagen müssen entfernt und zur nächsten Leerung in die blaue Tonne gefüllt werden. Alternativ kann das Altpapier zu den Recyclinghöfen gebracht werden. Entsorgt wir fortan nur noch der Inhalt der blauen Papiertonne sowie große Kartons - etwa eine Fernseherverpackung -, die nicht in die blaue Tonne passen, sofern sie am Leerungstag gefaltet und aufrecht neben der Tonne platziert werden. Die Menschen vor Ort sind gebeten, ihre Papierabfälle - insbesondere Kartonagen - vor Einfüllen möglichst zu zerkleinern, um so den Platz in den Papiertonnen auszuschöpfen. Wenn das Volumen der Papiertonne nicht ausreicht, können jederzeit größere oder zusätzlichen Papiertonnen bestellt werden. Die Papiertonne ist im Teilservice gebührenfrei. Weitere Informationen dazu finden sich im Internet unter www.duesseldorf.de/papiertonne. ___________________________________________________________________________ 23. November 2021 DüsselDuo "Historisches" mit Gina Mayer und Wolfgang Mock Zum DüsselDuo "Historisches" laden die Stadtteilbücherei Düsseldorf-Bilk und das Jugendamt Düsseldorf am Donnerstag, 2. Dezember, 20 Uhr, im Bürgersaal Bilk, Bachstraße 145, 1. Etage, ein. Gina Mayer präsentiert in ihrem neuen Roman "Die Schwimmerin" eine Protagonistin, die sich in den Zeiten des Wirtschaftswunders Ereignissen ihrer Vergangenheit stellt, die bis in den 2. Weltkrieg zurückführen. Wolfgang Mock macht in seinem neuen Roman "Der Mitläufer" die Zeit zwischen 1970 und 1998 lebendig, in der die RAF die Bundesrepublik in Atem hielt. Auch sein Held muss sich unfreiwillig mit den Taten seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW. Der Eintritt ist frei. Für die Präsenzveranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, per Mail an stbbilk@duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211-8999290. Es gilt die 2-G-Regel: Für die Teilnahme ist ein Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID-19 oder über eine Genesung erforderlich. ___________________________________________________________________________ 22. November 2021 Vallourec: Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Mülheims Oberbürgermeister Marc Buchholz laden zu gemeinsamen Gesprächen ein Angesichts der angekündigten Verkaufes laden die Stadtoberhäupter der betroffenen Vallourec-Standorte – Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Mülheims Oberbürgermeister Marc Buchholz - Vertreterinnen und Vertreter der Geschäftsführung sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Gesprächen ein. Im Rahmen der Gespräche, die noch in dieser und Anfang kommender Woche stattfinden und unmittelbar nach Bekanntwerden der Verkaufsabsichten auf den Weg gebracht wurden, möchten OB Dr. Keller und OB Buchholz mögliche Zukunftsszenarien für die beiden Standorte Düsseldorf-Rath und Mülheim an der Ruhr erörtern und so den 2400 Beschäftigten an beiden Standorten Zukunftsperspektiven aufzeigen. Darüber haben sich auch OB Dr. Keller und Sigrid Wolf, Regionsgeschäftsführerin DGB Düsseldorf - Bergisch Land, bereits vergangene Woche ausgetauscht. ___________________________________________________________________________ 22. November 2021 Sie sind zurück: Lichtbänke lassen Hofgarten erstrahlen Die Montage der Bänke auf der Jägerhofallee ist abgeschlossen Der Düsseldorfer Hofgarten erstrahlt in neuem (alten) Glanz: Die Lichtbänke des Künstlers Stefan Sous, die seit 2002 das Bild der Jägerhofallee prägen, sind am Montag, 22. November, an ihren Standort zurückgekehrt. Zur Wiederinbetriebnahme kamen Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Manfred Abrahams, Vertriebsvorstand der Stadtwerke, und Stefan Sous im Hofgarten zusammen. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Endlich können die Lichtbänke an ihren traditionellen Standort im Hofgarten zurückkehren. Im Rahmen der Sanierung wurden die Lichtbänke nicht nur mit verbesserten Schutzrohren versehen, sondern auch mit energieeffizienter Technologie ausgestattet, so dass sie nun wieder im Hofgarten erstrahlen können." Die Bänke werden auch als "UV-A UV-B" betitel und stellen ein beliebtes Fotomotiv dar. Im August 2019 mussten sie aufgrund von immer wieder auftretenden erheblichen Vandalismus-, aber auch Witterungsschäden vorübergehend demontiert werden. Am Montag, 25. Oktober, hatte die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH, eine Tochter der Stadtwerke Düsseldorf AG, mit dem Wiederaufbau der Lichtbänke begonnen. Nach erfolgreichem Testbetrieb konnte nun die komplette Inbetriebnahme der Bänke erfolgen. Bereits 2017 mussten die Bänke abgebaut und saniert werden. Diese Sanierung war allerdings wegen Vandalismus nicht von Dauer. Um die Leuchtbänke künftig besser vor Schäden zu schützen und einen dauerhaften Betrieb zu gewährleisten, wurde im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Künstler Stefan Sous, der Netzgesellschaft Düsseldorf und dem Kulturamt ein Sanierungskonzept in Bezug auf eine verbesserte Materialbeschaffenheit und neuer LED Technologie erarbeitet. Manfred Abrahams: "Der Betrieb der öffentlichen Beleuchtung gab vor 155 Jahren den Anstoß für die Gründung der Stadtwerke Düsseldorf. Seitdem haben wir, und damit meine ich insbesondere auch unsere Kolleginnen und Kollegen von der Netzgesellschaft, mehrfach bewiesen, dass wir mehr können als einfach nur Straßen und Parks zu beleuchten. Wir schaffen mit gezielter Ausleuchtung mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, bringen Smart City-Anwendungen in modernen Laternen unter wie im Zukunftsviertel Unterbilk Friedrichstadt – und wir sind sogar im Dienste der Kunst unterwegs. Ich freue mich sehr, dass wir die beliebten Lichtbänke von Stefan Sous nun wieder auf der Jägerhofallee erleben können. Für mich ein echter Lichtblick in der dunklen Jahreszeit!" Zunächst wurde eine der alten Leuchtbänke, als Prototyp mit neuer LED Technik und verbesserten Schutzrohren ausgerüstet und im Winter 2020/21 auf dem Außengelände der Stadtwerke bei Wind und Wetter getestet. Anschließend wurden die insgesamt 14 Lichtbänke umgerüstet. Parallel wurde im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen der Jägerhofallee durch das Garten-, Friedhofs- und Forstamt die marode Anschluss-Verkabelung im Erdreich erneuert. Die Aufstellflächen der Leuchtbänke wurden zudem zur Verbesserung der Sauberkeit mit Grauwacke-Steinen gepflastert. Sowohl die Helligkeit als auch die Dauer der Beleuchtung durch die Bänke wurden so abgestimmt, dass sich die Lichtbänke nicht als zusätzliche Belastung für die im Hofgarten lebende Tierwelt auswirken. Zudem werden die Lichtbänke in der zweiten Nachthälfte abgeschaltet. Die Lichtbänke wurden aus Mitteln des Klimaschutzes energieeffizient saniert. Hintergrund Die Lichtbänke des Künstlers Stefan Sous wurden zur Ausstellung "hell-gruen, 30 Kunstprojekte im und um den Düsseldorfer Hofgarten" im Rahmen der EUROGA 2002plus entwickelt und installiert. Ursprünglich waren sie temporär geplant, sie gefielen jedoch der Düsseldorfer Bevölkerung so gut, dass sie wenige Jahre später durch die Stadt angekauft wurden. ___________________________________________________________________________ 22. November 2021 Christophstraße: Außen-Infos statt Workshop Innenraumveranstaltung für neues Wohnquartier coronabedingt abgesagt/Stellwände und Webseite informieren Für das neue Wohnquartier an der Christophstraße war für den morgigen Dienstag, 23. November, eine Workshop-Veranstaltung vor Ort geplant. Angesichts der aktuellen Coronalage kann der Termin leider nicht in der angekündigten Form stattfinden. Anstelle der ursprünglich geplanten zweiten Veranstaltung wird von einer Innenraumveranstaltung auf eine Ausstellung der vier Varianten vor Ort auf Stellwänden im Außenbereich umgeschwenkt, damit sich die interessierte Bürgerschaft trotzdem ein Bild von den weiterentwickelten Entwurfsvarianten machen kann. Im Anschluss ist weiter eine offizielle Ausstellung der Entwürfe in der Zeit vom 29. November bis 12. Dezember vor Ort auf dem Grundstück der Christophstraße 2 (ehemalige Freikirche unterhalb der Feuertreppe) geplant. Rückmeldungen und Anregungen können in diesem Zeitraum in dem in der Gastronomie Scotties aufgestellten Feedbackkasten abgegeben werden. Parallel findet die Ausstellung auch digital auf der Webseite www.christophstrasse-duesseldorf.de statt. Dort werden alle Plakate und auch die Entwürfe mittels eines Videos vorgestellt, Ideen und Meinungen können ebenfalls eingereicht werden. Zusätzlich kann auf der Webseite ein Newsletter abonniert werden, der über das weitere Verfahren und einen möglichen Nachholtermin informieren wird. Das Umschwenken auf ein Außenraumformat ist kurzfristig entschieden worden, um der aktuellen Coronalage Rechnung zu tragen. Trotz der Absage der Veranstaltung soll so eine Information sowohl vor Ort als auch digital gewährleistet werden. Alle Interessierten, die die Absage nicht mitbekommen, werden am Dienstag vor Ort über das angepasste Vorgehen informiert. ___________________________________________________________________________ 22. November 2021 Düsseldorf eröffnet das Impfzentrum 2.0 Impfzentrum 2.0 am Hauptbahnhof eröffnet/Monatlich bis 68.400 Impfungen möglich Die Landeshauptstadt Düsseldorf macht bei den Coronaschutzimpfungen noch mehr Tempo: In unmittelbarer Nachbarschaft des Hauptbahnhofs haben Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche am heutigen Montag, 22. November, das "Impfzentrum 2.0" in den großen Räumlichkeiten der ehemaligen Zentralbibliothek am Bertha-von Suttner- Platz 1 eröffnet. Auf 1.600 Quadratmeter können mit 12 Impfstraßen an sechs Tagen die Woche jeweils 1.800 Impfungen durchgeführt werden, bei Bedarf können die Kapazitäten noch weiter ausgebaut werden. Die Impfstelle am Hauptbahnhof hat von Montag bis Samstag geöffnet: Montags, dienstags, mittwochs, freitags und samstags von 10 bis 18 Uhr, lange Donnerstage von 8 bis 22 Uhr bieten auch Berufstätigen einfachen Zugang zu den Impfangeboten. Parallel wird das Impfangebot in der Impfstelle am U-Bahnhof Heinrich- Heine-Allee und durch das Impfmobil fortgesetzt. Dadurch erreichen die städtischen Einrichtungen eine Kapazität von 68.400 Impfungen pro Monat. "Impfzentrum 2.0" direkt am Hauptbahnhof Mit der Erweiterung des Impfangebotes und der damit verbundene Umzug der Impfstelle aus dem Atrium am Hauptbahnhof in die Räumlichkeiten der ehemaligen Zentralbibliothek kommt die Landeshauptstadt Düsseldorf der steigenden Nachfrage nach einer Coronaschutzimpfung aus der Bevölkerung nach. In nur wenigen Tagen der Vorbereitung stellten die Partner, die bereits bei der Errichtung und des Betriebs des Impfzentrums an der Merkur Spiel-Arena eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben, auf rund 1.600 Quadratmeter eine leistungsfähige Impfstelle auf die Beine. Am heutigen Montag, 22. November, um 10 Uhr konnte die neue Impfstelle ihren Betrieb aufnehmen. Bereits seit Ende September verfügt die Landeshauptstadt Düsseldorf über eine Sondergenehmigung zum Betrieb von zwei dezentralen Impfstellen und einer mobilen Impfstelle, die für Impfwillige an fünf Tagen in der Woche von 10 Uhr bis 17.30 Uhr ihre Pforten öffneten. "Nach Schließung der Impfzentren durch das Land haben wir bereits frühzeitig erkannt, dass neben der guten hausärztlichen Impfversorgung ein zusätzliches und vor allem niederschwelliges Impfangebot für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer notwendig ist. Bisher haben wir - seit Schließung des Impfzentrums an der Arena - in diesen Impfstellen bereits weit über 25.000 Impfungen zusätzlich vorgenommen", führt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller an und ergänzt weiter: "Die gute Annahme der unbürokratischen Impfung bestätigt uns noch einmal in dieser Entscheidung. Durch die hohe Nachfrage in der letzten Zeit haben wir zunächst die Kapazitäten der bestehenden Impfstellen schnell erweitern können sowie auf die Kapazitätsgrenzen umgehend reagiert und mit den Räumlichkeiten der ehemaligen Zentralbibliothek eine adäquate Lösung gefunden." In der Planungsphase der neuen Impfstelle konnten die Organisatoren auf Erfahrungen im Impfzentrum zurückgreifen und in Windeseile die leerstehenden Räumlichkeiten in Bahnhofsnähe zu einer Impfstelle umrüsten. Nach der Schließung des Impfzentrums in der Multifunktionsarena lagerte die Stadt Düsseldorf Teile der Einrichtung vorsorglich ein, umso bei Bedarf schnell notwendige Strukturen im Kampf gegen das Coronavirus erneut aufzubauen. Bei der Planung stellten die Fachleute der städtischen Veranstaltungstochter D.Live ihr Können unter Beweis und realisierten in kürzester Zeit eine betriebsfertige Impfstelle. Michael Brill, CEO D.Live: "Während des Betriebs des Impfzentrums in unserer Merkur Spiel-Arena haben wir viele positive Momente erleben dürfen und durch unsere 'Gäste' durchweg gutes Feedback erhalten. Für mein gesamtes Team und mich war es eine Selbstverständlichkeit, erneut mit anzupacken und eine neues Impfzentrum 2.0 zu realisieren." Die neue Impfstelle bietet aktuell die Möglichkeit parallel in zwölf Impfkabinen die Coronaschutzimpfung durchzuführen. Dafür werden pro Impfkabine eine Ärztin oder ein Arzt die Impfung durchführen und durch medizinisches Fachpersonal unterstützt. So wird die neue Impfstelle eine Kapazität von rund 1.800 Impfungen pro Tag aufweisen. Zum Vergleich konnten bisher die beiden dezentralen Impfstellen und das Impfmobil zusammen 1.200 Impfungen täglich nur durch das hohe Engagement und Bemühungen aller Beschäftigten gestemmt werden. Auch samstags geöffnet und lange Donnerstage Mit der Vergrößerung der Impfstelle werden auch die Öffnungszeiten angepasst und auf die bestehende Nachfrage abgestimmt. So ist die Impfstelle am Bertha-von-Suttner-Platz Montag bis Samstag geöffnet. Grundsätzlich können sich alle Interessierten montags, dienstags und mittwochs sowie freitags und samstags in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr impfen lassen. Zur Anpassung der Öffnungszeiten zählt auch ein langer Donnerstag – hier öffnet die Impfstelle bereits um 8 Uhr morgens und schließt erst in den späten Abendstunden um 22 Uhr die Pforten. Durch die Ausweitung der Öffnungszeiten schafft die Stadt Düsseldorf gerade für Berufstätige eine gute Möglichkeit, das Impfangebot vor oder nach der Arbeit wahrzunehmen. "Mir war und ist es eine Herzensangelegenheit, dass alle Menschen in Düsseldorf ihr individuelles Impfangebot erhalten und wahrnehmen. Mit den dezentralen Impfstellen und dem Impfmobil haben wir eine gute Grundlage geschaffen, auf der wir bei aktuell steigenden Fallzahlen und zunehmenden Impfinteresse schnell reagieren konnten und neben größeren Räumlichkeiten auch eine zusätzliche zeitliche Flexibilität anbieten können", äußert sich Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche zur Eröffnung der Impfstelle. Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen ohne Termin Die Impfstelle in den ehemaligen Räumlichkeiten der Zentralbibliothek kann die derzeitige Kapazität von rund 1.800 Impfungen auf bis zu 2.500 Impfungen je Öffnungstag mit nur wenigen Anpassungen erhöht werden. Thomas Tremmel, Leiter der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (KoCI): "Mein gesamtes Team hat mit sehr großem persönlichen Engagement und unter hohem zeitlichen Druck erneut bewiesen, wie leistungsstark die Stadtverwaltung zusammen mit den bewährten Partnern D.Live, Düsseldorfer Apotheken, der KV Nordrhein und Special Security Service ist und in nur sechs Tagen eine Impfstelle aus dem Nichts zu errichten." Mit Eröffnung der Impfstelle am Hauptbahnhof Düsseldorf stellt dieser Standort mit seinen großen Impfkapazitäten die Hauptanlaufstelle für Coronaschutzimpfungen in der Landeshauptstadt Düsseldorf dar. Hier können sich die Menschen ihre Erst-, Zweit- und die Auffrischungsimpfung ohne vorherige Terminvereinbarung abholen. Als Vakzine stehen die beiden mRNA-Impfstoffe der Firmen Biontech/Pfeizer und Moderna sowie der Vektor-Impfstoff Janssen der Firma Johnson und Johnson zur Verfügung. Daneben bleibt die Impfstelle im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee zu den gewohnten Öffnungszeiten montags bis freitags von 10 Uhr bis 17.30 Uhr für die Düsseldorfer Bevölkerung zur Verfügung und rundet das Impfangebot mit circa 400 möglichen Impfungen das Angebot ab. Ebenfalls wird auch das Impfmobil an ausgewählten Standorten im gesamten Stadtgebiet haltmachen und so direkt in den jeweiligen Quartieren ein sehr niedrigschwelliges Impfangeboten den Menschen unterbreiten. Pro Betriebstag können die Ärztinnen und Ärzte rund 250 Impfungen im Impfmobil durchführen. Damit erhöht sich die Anzahl der Coronaschutzimpfungen, die täglich in Düsseldorf möglich sind, deutlich. "Mit bis zu 68.400 Impfungen im Monat bieten wir als Landeshauptstadt den Menschen eine gute und schnelle Möglichkeit sich ihre Impfung sowie ihre Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus abzuholen", äußert sich Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am Öffnungstag. Auch zum Thema Auffrischungsimpfung gilt die Landeshauptstadt Düsseldorf als Vorreiter und ermöglicht bereits allen Interessierten die Möglichkeit einer Auffrischungsimpfung. Entscheidend für die Auffrischungsimpfung ist, dass die Zweitimpfung seit mindestens sechs Monaten besteht - nicht das Alter der Impflinge. Menschen, die vor mindestens vier Wochen mit dem Impfstoff der Firma Johnson und Johnson geimpft wurden, können ebenfalls zur Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff in einer städtischen Impfstelle erscheinen. Nach erfolgtem Umzug in die neuen Räumlichkeiten bietet das Team der Impfstelle am Bertha-von-Suttner-Platz in den kommenden Tagen auch wieder die Ausstellung des digitalen Impfzertifikates an. So können sich die Besucher nach erfolgter Zweit- und Auffrischungsimpfung ihr Impfzertifikat direkt vor Ort ausstellen lassen. Parallel können auch die Apotheken die Ausstellung vornehmen. Gute Erreichbarkeit der Impfstelle am Hauptbahnhof Die Impfstelle liegt sehr zentral in der Stadt am Bertha-von-Suttner-Platz 1 und ist somit fußläufig vom Hauptbahnhof zu erreichen. Auch stehen mehrere Parkhäuser in der näheren Umgebung bereit. Dort finden die Besucher, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen möchten, eine Abstellmöglichkeit für ihr Fahrzeug. "Mit den Räumlichkeiten der ehemaligen Zentralbibliothek haben wir einen sehr zentralen Standort gefunden, der perfekt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden ist und so auch für die zahlreichen Pendler in der Stadt gut erreichbar ist", beschreibt Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor und Krisenstabsleiter, die Lage der Impfstelle. Durch den Umzug in die weitläufigen Räumlichkeiten der ehemaligen Zentralbibliothek besteht ebenfalls die Möglichkeit, die bisher im Atrium angebotenen Coronatestungen für Menschen, die in einer Gemeinschaftsunterkunft leben oder ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, mit unterzubringen. Dafür steht ein Team des Amtes für Migration und Integration vor Ort für die Corona-Schnelltests bereit. Diese Teststelle steht allerdings der Bevölkerung nicht zur Verfügung. Für notwendige Bürgertestung stehen die Strukturen im städtischen Diagnosezentrum an der Mitsubischi Electric Halle zur Verfügung. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona. ___________________________________________________________________________ 22. November 2021 "Anna spricht ..." - Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen in der Zentralbibliothek Eine Informationsveranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen findet im Stadtfenster der Zentralbibliothek im KAP1, Konrad-Adenauer-Platz 1, am Donnerstag, 25. November, statt. Beginn ist um 19 Uhr. Unter der Überschrift "Anna spricht...“ erzählt die fiktive Figur Anna Schritt für Schritt ihre Geschichte. Auf ihrem Weg erfährt sie unterschiedliche Hilfen. Sie bricht das Schweigen, gibt damit vielen betroffenen Frauen eine Stimme und macht Mut. Die Fachfrauen aus der Frauenberatungsstelle und den beiden Düsseldorfer Frauenhäusern haben diese literarische Darstellung einer fiktiven Frauenbiographie gemeinsam entwickelt. Die Inspiration dazu kam aus dem Buch "AktenEinsicht" von Christina Clemm. Ergänzt wird ihre Erzählung durch Informationen zu möglichen Interventionen und Hilfsangeboten. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung der Stadtbüchereien wurde in Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung, frauenberatungsstelle düsseldorf e. V. sowie den beiden Frauenhäusern Düsseldorf konzipiert. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Aufgrund der aktuellen Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) ist für den Zugang zur Veranstaltung ein Impf- oder Genesungsnachweis notwendig (2-Regel). ___________________________________________________________________________ 21. November 2021 Feuerwerksverbot an Silvester in Düsseldorfer Altstadt Landeshauptstadt Düsseldorf weitet zum Jahreswechsel 2021/2022 die Verbotszone aus Im Hinblick auf den anstehenden Jahreswechsel gibt die Landeshauptstadt Düsseldorf am Samstag, 20. November 2021, die Allgemeinverfügung zum Feuerwerksverbot für die Altstadt öffentlich bekannt. Hier der Link: https://www.duesseldorf.de/bekanntmachungen.html#c156603 Im Gegensatz zu den Vorjahren wird der Geltungsbereich auf Grundlage der Erfahrungen von Polizei und Feuerwehr und angesichts der unterjährigen Feststellungen zu Personenansammlungen im Bereich Apolloplatz/Rheinkniebrücke südlich ausgeweitet. In der Silvesternacht ist das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Düsseldorfer Altstadt verboten. Das dient dazu, die Zahl der Verletzungen und Gefährdungen von Menschen durch unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern zu reduzieren. Verboten sind die Feuerwerkskörper der Kategorie F 2, also typisches Silvesterfeuerwerk für Erwachsene, wie zum Beispiel Raketen, Böller und Feuerwerksbatterien. Erlaubt bleibt dagegen so genanntes Jugendfeuerwerk, wie etwa Wunderkerzen und Bodenfeuerwirbel, alle Feuerwerkskörper, die ganzjährig und an Menschen ab zwölf Jahren abgegeben werden dürfen. Das Feuerwerksverbot gilt von Freitag, 31. Dezember 2021 (Silvester), 20 Uhr, bis Samstag, 1. Januar 2022 (Neujahr), 6 Uhr. Während dieser Zeit ist es im öffentlichen Straßenraum in der Altstadt verboten, Feuerwerkskörper der Kategorie F 2 mitzuführen oder gar zu entzünden. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hatte der Bund im Vorjahr den Verkauf von Feuerwerkskörpern der Kategorie F 2 für Erwachsene untersagt. Auch wenn ein entsprechendes Verbot in diesem Jahr nicht erfolgt ist, appelliert Oberbürgermeister Dr. Keller aufgrund der weiter anhaltenden Pandemie und der damit verbundenen Lage in den Krankenhäusern an alle Düsseldorfer*innen: "Wo immer möglich, verzichten Sie auch dieses Jahr auf das private Feuerwerk vor der Haustür, allein auch aus Respekt vor den Pflegekräften und auch Patienten in den Kliniken. Jede Behandlung eines Verunglückten sorgt für eine zusätzliche Belastung des Klinikpersonals, die seit Pandemie-Beginn unter außerordentlichem Druck stehen und um das Gesundwerden ihrer Patienten kämpfen. Deshalb ist jeder Böller, der nicht gezündet wird auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen des Miteinanders und der Vernunft!" Das Ordnungsamt wird die Zahl seiner Einsatzkräfte zum Jahreswechsel deutlich erhöhen. Die Streifen des Ordnungsamtes kümmern sich neben der Einhaltung des Böllerverbots um die Einhaltung der Düsseldorfer Straßenordnung, der Sondernutzungssatzung, des Immissionsschutzgesetzes, des Jugendschutzgesetzes sowie um den Taxihalteplatz an der Heinrich-Heine-Allee. Die Polizei wird die Maßnahmen zum Feuerwerksverbot auch in diesem Jahr tatkräftig unterstützen. Informationen zum Feuerwerksverbot in der Altstadt gibt es auch unter: www.duesseldorf.de/ordnungsamt/feuerwerksverbot.html ___________________________________________________________________________ 19. November 2021 Stadtbahnbau U81: Nächtliche Sperrung der Durchfahrt B8 am Nordstern in Richtung Düsseldorf An der Bundesstraße B8 am Nordstern kommt es in der Nacht von Donnerstag, 25. November, auf Freitag, 26. November, von 21 Uhr bis 4 Uhr morgens, zu einer Vollsperrung der Durchfahrt in Fahrtrichtung Düsseldorf. Die Sperrung erfolgt im Zuge der Arbeiten für den Bau der neuen Stadtbahnlinie U81. Hintergrund ist die Einhebung eines Pfeilerkopfes für das Brückenbauwerk der U81 an der B8. Die ausgeschilderte Umleitung führt über die Brücke am Nordstern. ___________________________________________________________________________ 19. November 2021 Düsseldorf verdoppelt die Impfkapazitäten "Impfzentrum 2.0" direkt am Hauptbahnhof/Impfmobil an den Förderschulen Die Landeshauptstadt Düsseldorf verzeichnet ein weiterhin steigendes Interesse an Coronaschutzimpfungen. So sind am gestrigen Tag, Donnerstag, 18. November, in den beiden Impfstellen und dem Impfmobil über 1.500 Coronaschutzimpfungen durchgeführt worden, davon etwa 1.000 Auffrischungsimpfungen. Nachdem kurzfristig bereits an den bestehenden Impfstellen auf acht Impfstraßen aufgestockt wurde, ist nun innerhalb weniger Tage eine neue Impfstelle in der ehemaligen Bücherei am Bertha-von-Suttner-Platz auf 1.600 Quadratmetern mit zwölf Impfstraßen und einer täglichen Kapazität von bis zu 1.800 Impfungen pro Tag aufgebaut worden, die am Montag, 22. November, um 10 Uhr öffnen wird. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sagt: "Wir in Düsseldorf haben frühzeitig erkannt, dass neben der guten hausärztlichen Impfversorgung ein zusätzliches und vor allem niederschwelliges Impfangebot für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer notwendig ist und bereits Mitte Juli dezentrale Impfstellen, sowie unser Impfmobil gestartet und auch nach der Schließung des Impfzentrums durch das Land Ende September fortgeführt. Bisher haben wir - seit Schließung des Impfzentrums an der Arena - in diesen Impfstellen bereits weit über 25.000 Impfungen zusätzlich vorgenommen. Das zahlt sich nun aus, indem wir besser gerüstet sind für das steigende Impfinteresse! Nun bauen wir diese Kapazitäten innerhalb von nur wenigen Tagen weiter aus und eröffnen am Montag unser Impfzentrum 2.0." Stadtdirektor Burkhard Hintzsche ergänzt: "Mit dem Impfzentrum 2.0 verdoppeln wir unsere derzeitigen Impfkapazitäten auf etwa 2.850 Impfungen pro Öffnungstag - und damit 68.400 Impfungen pro Monat. Die neue Impfstelle ist auch an Samstagen geöffnet und bietet mit dem langen Donnerstag gerade auch für Berufstätige die Gelegenheit zur Impfung auch vor oder nach der Arbeit." Das "Impfzentrum 2.0" am Hauptbahnhof ist dann Montag bis Samstag geöffnet. Montags, dienstags, mittwochs, freitags und samstags von 10 Uhr bis 17.30 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 21.30 Uhr kann sich dort jeder ab 12 Jahren ohne Termin impfen lassen. Auch Auffrischungsimpfungen ab 18 Jahren, wie sie nun von der StiKo empfohlen werden, sind dort möglich. Mit den Samstagen steht damit allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern sowie ihren Gästen ein "Weihnachtsshopping mit Piks" zur Verfügung. Daneben bleibt die Impfstelle im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee weiterhin montags bis freitags von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet. Impfmobil besucht die Förderschulen Das Impfmobil fährt in der nächsten Woche verschiedene Förderschulen an. Interessierte können sich dort - sofern nicht anders angegeben - jeweils von 10 bis 17.30 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen. Am Montag, 22. November, steht das Impfmobil an der Mosaikschule, Am Massenberger Kamp 45. Am Dienstag, 26. Oktober, steht das Impfmobil von 10 bis 13.30 Uhr an der Alfred-Herrhausen-Schule, Carl- Friedrich-Goerdeler-Straße 21. Anschließend besucht das Impfmobil vam Dienstag, 23. November, von 14 bis 17.30 Uhr das Rather Familienzentrum, Rather Kreuzweg 43. An der Theodor-Andresen-Schule und der Franz-Marc-Schule, Lohbachweg 16-18, macht das Impfmobil Halt am Mittwoch, 24. November. Die Martin- Luther-King-Schule, Schönaustraße 25, wird am Donnerstag, 25. November, durch das Impfmobil bedient. Am Freitag, 26. November, besteht die Möglichkeit zur Impfung an der Karl-Tietenberg-Schule, Lärchenweg 23. Impfung ohne Termin Eine Vorab-Anmeldung ist nicht nötig, es wird lediglich ein Personalausweis benötigt. Wer einen Impfausweis besitzt, sollte diesen ebenfalls mitbringen. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt, dabei werden alle aktuell zugelassenen Impfstoffe angeboten. Menschen, die eine Zweit- oder Auffrischungsimpfung haben wollen, sollten den Nachweis der bisherigen Impfung(en) mit sich führen und den vorgegebenen Zeitraum für die Folgeimpfung einhalten. Für Rückfragen steht das geschulte Personal vor Ort zur Verfügung. ___________________________________________________________________________ 19. November 2021 Die Kunstakademie Düsseldorf unterstützt die Planungen zum Deutschen Fotoinstitut in der Landeshauptstadt Die Kunstakademie Düsseldorf unterstützt fortan gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem DFI e.V. (Verein zur Gründung und Förderung eines Deutschen Fotoinstituts e.V.) und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur (Köln) den Prozess zur Planung und Gründung des Deutschen Fotoinstituts. Am 19. November 2021 haben die Kanzlerin Johanna Boeck-Heuwinkel und der Rektor der Kunstakademie Düsseldorf, Prof. Karl-Heinz Petzinka, eine Absichtserklärung unterzeichnet, welche die Akademie offiziell als Kooperationspartner bestätigt. Das in dem Dokument formulierte Ziel ist, die Gründung des Deutschen Fotoinstituts am Standort Düsseldorf voranzubringen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Kulturdezernent Hans-Georg Lohe freuen sich zusammen mit dem Vorstand des DFI e.V., Andreas Gursky und Moritz Wegwerth, mit der Kunstakademie Düsseldorf eine weitere bedeutende Partnerinstitution für diesen Prozess gewonnen zu haben. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Der heute unterzeichnete Letter of Intent unterstreicht das Bestreben der Landeshauptstadt Düsseldorf, mit wichtigen Akteuren im Bereich der Fotokunst zu kooperieren und somit unser Konzept eines Deutschen Fotoinstituts auf ein breites Fundament zu stellen. Dabei darf die Kunstakademie mit all den wichtigen Talenten, die hier gefördert werden, nicht fehlen. Wir arbeiten weiter daran, die Fotostadt Düsseldorf und NRW als wichtigsten Standort für die Sicherung, Erforschung und Weiterentwicklung der Fotokunst zu etablieren." Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Es freut mich außerordentlich, dass die Kunstakademie Düsseldorf, an der die Fotografie als künstlerisches Medium richtungsweisend geprägt wurde, mit der Unterzeichnung des Letter of Intent die Bemühungen der Landeshauptstadt Düsseldorf und des DFI e.V. für ein Fotoinstitut in Düsseldorf entscheidend unterstützt." Prof. Karl-Heinz Petzinka: "Die Kunstakademie Düsseldorf freut sich über die gemeinsam zu erarbeitende Zielsetzung. Die Akademie ist sozusagen die Geburtstätte der Düsseldorfer Fotoschule und ist glücklich, zusammen mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Photographischen Sammlung in Köln die wichtige Arbeit des DFI unterstützen zu können." Andreas Gursky: "Ich freue mich, dass die Kunstakademie, der ich durch meine Zeit als ehemaliger Student und Lehrender verbunden bin, unsere Bemühungen um den Aufbau eines Fotoinstituts in Düsseldorf unterstützt." Aufgrund der langen Tradition in der Landeshauptstadt setzt sich Düsseldorf seit über zehn Jahren nachdrücklich für die Gründung einer innovativen Institution für die Fotografie ein. Das Deutsche Fotoinstitut soll ein offener Ort sein, der die Lücken schließt, die das Netzwerk an oft individuell agierenden, föderal organisierten Fotosammlungen und -archiven offenbart. Zu den Kernaufgaben des geplanten Kompetenzzentrums soll es gehören, Fachleuten und einem breiten Publikum die Begegnung mit dem komplexen Medium der Fotografie und den damit verbundenen zukunftsorientierten Diskursen zu ermöglichen. Eine solche Institution wäre weltweit einmalig und visionär. Dazu hat der DFI e.V. im Mai 2020 ein Konzept vorgelegt, welches die Grundlage der Zusammenarbeit aller Kooperationspartner*innen darstellt. Die Fotografie spielte in der Geschichte der Kunstakademie Düsseldorf eine tragende Rolle. Seit dem Beginn der 1970er-Jahre befanden sich immer häufiger fotografische Positionen unter den Abschlüssen. Das Umfeld der Klasse von Joseph Beuys bildete hierbei ein Zentrum, aus dem heraus namhafte Künstler*innen wie etwa Sigmar Polke oder Katharina Sieverding ihre künstlerische und fotobasierte Arbeit entwickelt haben. Mit der Berufung Bernd Bechers an die Akademie im Jahr 1976 wurde die Kunstakademie zu einem richtungsweisenden Ort, da sie neue Impulse setzte und damit der Fotografie dazu verhalf, ihren Stellenwert als künstlerisches Medium auszubauen. Heute sind Bernd und Hilla Becher sowie die auf sie folgenden Generationen von Künstler*innen, die ihre Lehre hervorgebracht hat, nicht mehr aus dem Kanon der Kunstgeschichte wegzudenken. Eine Neubetrachtung des Mediums im künstlerischen Kontext entstand, neben den bereits genannten, durch Lehrende und Studierende wie Jan Dibbets, Isa Genzken, Andreas Gursky, Candida Höfer, Reinhard Mucha, Peter Piller, Gerhard Richter, Claus Rinke, Thomas Ruff, Rosemarie Trockel oder Christopher Williams, um nur eine kleine Auswahl an Namen zu nennen. Seit Sommer 2021 kooperiert Düsseldorf bereits mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur (Köln), vertreten durch die Leiterin der Sammlung, Gabriele Conrath-Scholl, und den Geschäftsführer Norbert Minwegen sowie mit dem Studio Becher (Düsseldorf-Kaiserswerth), vertreten durch Max Becher. Die Zusammenarbeit zeigt die gemeinsame Bestrebung, städteübergreifend agieren zu wollen. Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur ist seit über 25 Jahren im Bereich der musealen Sammlungsbetreuung, der wissenschaftlichen Erforschung, der Präsentation von hausinternen und externen Ausstellungen auf nationaler und internationaler Ebene tätig. Wesentliche und umfassende Archive ihres Bestands beziehen sich unter anderem auf die für die Geschichte der Fotografie zentralen Namen August Sander, Karl Blossfeldt sowie Bernd und Hilla Becher. Vor dem Hintergrund der Institutsplanung bieten die Kooperationspartner für das nächste Jahr ein gemeinsames Semesterprogramm an, das für die Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf ein Angebot von Kolloquien, Workshops sowie Atelier- und Institutionsbesuchen vorsieht. Parallel ist eine öffentliche Veranstaltungsreihe der Landeshauptstadt und dem DFI e. V. in Planung. ___________________________________________________________________________ 19. November 2021 Clara-Schumann-Musikschule: Bürgerstiftung Düsseldorf fördert erneut musikalische Talente 17.539 Euro für das Begabtenförderprogramm "Claras Talente" Die Düsseldorfer Bürgerstiftung finanziert seit 2020 das Begabtenförderprogramm "Claras Talente". Damit werden musikalisch begabte Kinder an der Clara-Schumann-Musikschule im Alter von bis zu zwölf Jahren durch zusätzlichen Musikschulunterricht gefördert. Für 2022 stellt die Bürgerstiftung 17.539 Euro zur Verfügung. Ziel ist es, musikalische Talente frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu unterstützen. Die Kinder im Begabtenförderprogramm "Claras Talente" kommen zweimal pro Woche in die Clara- Schumann-Musikschule und erhalten dort Unterricht auf ihrem jeweiligen Instrument. Einen Unterricht finanzieren die Eltern, die Kosten für den zweiten wöchentlichen Unterricht (auf dem gleichen Instrument) übernimmt die Bürgerstiftung im Rahmen von Stipendien. Derzeit nehmen 26 Kinder am Förderprogramm teil. Die meisten sind bereits Preisträgerinnen und Preisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert" oder haben eine spezielle Aufnahmeprüfung für "Claras Talente" absolviert, die 2021 per Videoeinreichungen stattfand. Dank der Unterstützung der Bürgerstiftung können so auch in 2022 die Stipendien für besonders talentierte junge Schülerinnen und Schüler bis einschließlich zwölf Jahren fortgesetzt werden. Im Februar 2022 werden Zwischenprüfungen und Neuaufnahmen erfolgen. Für die Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahren schließt sich die Studienvorbereitende Ausbildung (SVA) der Clara-Schumann-Musikschule an. Eine Fortführung des Förderprogramms "Claras Talente" in Kooperation mit der Bürgerstiftung ist auch über 2022 hinaus geplant. ___________________________________________________________________________ 19. Oktober 2021 437 Bäume müssen in diesem Winter stadtweit gefällt werden Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt muss bis Ende Februar stadtweit 437 Bäume fällen. Die Winterfällungen an Straßen und in Grünanlagen sind das Ergebnis der städtischen Baumkontrollen. Sie sind nötig, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Betroffen sind 55 Straßenbäume und 382 Bäume in Grünanlagen. Die Arbeiten beginnen im November. Die zu fällenden Bäume kennzeichnet das Gartenamt vorab mit einer gut sichtbaren Informationsbanderole am Baumstamm. Von den insgesamt 437 Bäumen sind 199 bereits abgestorben. Noch immer zeigt der Baumbestand in Düsseldorf deutliche Spuren der trockenen Jahre 2018, 2019 und 2020. Die niederschlagsreichen Monate in diesem Jahr konnten dieser Entwicklung nicht entscheidend entgegenwirken. Die Anzahl absterbender Bäume hat durch die Veränderungen der klimatischen Verhältnisse merklich zugenommen. Hinzu kommen Baumkrankheiten. Es ist davon auszugehen, dass im Zuge noch ausstehender Baumkontrollen und Untersuchungen weitere Fällungen in den Wintermonaten hinzukommen - zum Beispiel aufgrund von Winterpilzen. Zusammen mit den oben genannten 437 Fällungen zählt das Gartenamt aktuell rund 2.000 Fällungen für das Jahr 2021. Die Standorte der zufällenden Bäume können in Düsseldorf Maps unter maps.duesseldorf.de unter dem Thema "Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit", "Baumbestand", "Baumfällung" mit Informationen zu Baumart, Stammumfang und Fällgrund abgerufen werden. Ziel des Gartenamtes ist es, die Bäume nachzupflanzen. Das Gartenamt prüft die Nachpflanzungen an den betreffenden Standorten sorgfältig. Bei Straßenbäumen sind sogenannte Umlaufverfahren nötig. Hierbei prüfen die Leitungsträger wie zum Beispiel die Netzgesellschaft, der Stadtentwässerungsbetrieb und die Telekom die Leitungstrassen und ihre Nähe zu den Baumstandorten. Darüber hinaus sind auch notwendige Abstände zu Verkehrsanlagen sowie brandschutztechnische Belange zu beachten. Parallel ist die Pflanzsaison 2021/2022 angelaufen. Das Gartenamt ist derzeit mit vorbereitenden Maßnahmen beschäftigt - so werden zum Beispiel Baumgruben hergestellt. Für die Pflanzsaison sind rund 710 Baumpflanzungen an Straßen und 200 Baumpflanzungen in Grünanlagen vorgesehen. Zudem werden rund 75 schattenspendende Bäume an Kinderspielplätzen gepflanzt. Durch diese Baumpflanzungen werden zum Teil entstandene Defizite durch Fällungen aus den Vorjahren ausgeglichen. Darüber hinaus entstehen neue Baumstandorte. ___________________________________________________________________________ 19. Oktober 2021 Lebenshunger Konzerte - dem Leben eine Stimme geben Nach der coronabedingten Pause lädt Werkstatt Lebenshunger e.V. in Kooperation mit dem Stadtmuseum am Samstag, 27. November, wieder zu einem Lebenshunger Konzert mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein. Es startet um 18 Uhr im Stadtmuseum, Berger Allee 2. In Liedern und Instrumentalstücken erzählen junge Menschen von dem, was sie bewegt. Dabei fungiert Musik als "Seelennahrung" und als wichtiges Sprachrohr - besonders dann, wenn Worte fehlen. Das Präventionsprojekt unterstützt Jugendliche in ihren individuellen Ausdrucksformen und gibt ihnen die Möglichkeit, sich im Rahmen des Abschlusskonzertes öffentlich zu präsentieren. Der Eintritt zu dem Konzert ist kostenlos, und Interessierte sind herzlich willkommen. Hinweis: Es gelten die Bedingungen der 2G-Regel (Änderungen vorbehalten). Für die Teilnahme ist ein Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID-19 oder über eine Genesung erforderlich. Bitte beachten Sie auch die Maskenpflicht im Gebäude. Weitere Informationen unter 0211- 8996170 und auf der Homepage des Stadtmuseums https://www.duesseldorf.de/stadtmuseum.html ___________________________________________________________________________ 19. Oktober 2021 Bisher keine Geflügelpest in Düsseldorf festgestellt Bei Freilandhaltung von Geflügel ist aber weiter Vorsicht geboten In zunehmendem Maße tritt die Geflügelpest (Vogelgrippe) seit Herbstbeginn in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, Niedersachsen und in Rheinland-Pfalz auf. Betroffen waren bislang hauptsächlich Wildvögel. Da infizierte Wildvögel jedoch eine latente Gefahr für den Eintrag der Seuche in Hausgeflügelbestände darstellen, ist es auch in Hausbeständen bereits zu zahlreichen Ausbrüchen gekommen. Das Friedrich-Löffler-Institut schätzt das Risiko, dass es zu einem Eintrag der Geflügelpest von Wildvögeln in Hausbestände kommt, dementsprechend derzeit als hoch ein. In Düsseldorf ist bisher kein Fall der Geflügelpest festgestellt worden. Wenn die Seuche in Hausbeständen zum Ausbruch kommt, hat das gravierende Folgen für den betroffenen Tierhalter und seine Tiere. Jeder Ausbruch hat weitreichende amtliche Maßnahmen zur Folge, die alle Geflügelhalter in der Umgebung eines Seuchenherdes betreffen und auch die Geflügelwirtschaft der Region oder des Landes in Mitleidenschaft ziehen können. Die Größe einer Geflügelhaltung spielt dabei nur eine kleine Rolle - so gelten die tierseuchenrechtlichen Vorschriften zur Prävention und Bekämpfung der Geflügelpest auch für Hobbyhalter und ganz kleine Bestände. Jeder Geflügelhalter ist tierseuchenrechtlich in der Pflicht. Klaus Meyer, Leiter des Institutes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen, weist darauf hin, dass jeder Halter von Hühnern, Truthühnern, Perlhühnern, Rebhühnern, Fasanen, Laufvögeln, Wachteln, Enten und Gänsen seine Haltung bei der Tierseuchenkasse NRW anzuzeigen hat. Die Haltung und jede Veränderung sind jährlich erneut zu melden. Wer bislang diese Meldung versäumt hat, sollte sie unverzüglich nachholen. Jeder Geflügelhalter muss zudem Aufzeichnungen führen - das sogenannte Bestandsregister gemäß § 2 der Geflügelpest-Verordnung. Und er darf seine Tiere nur so mit Futter und Wasser versorgen, dass dabei ein Kontakt mit Wildvögeln vermieden wird. Dies gilt ebenso für Geräte, Geschirr und Einstreu, welche in der Tierhaltung Verwendung finden. Jede Geflügelhaltung sollte allzeit sauber und aufgeräumt gehalten werden. Personenkontakte sollten möglichst hygienisch erfolgen und auf das für die Betreuung der Tiere notwendige Maß beschränkt bleiben. Außerdem sollte jederzeit so für eine tierärztliche Betreuung des Bestandes gesorgt sein, dass Krankheiten dort frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Bereits jetzt ist es notwendig, dass jeder Geflügelhalter Vorsorge für eine problemlose Aufstallung seiner Tiere trifft, wenn diese aufgrund der Tierseuchenlage durch die Veterinärbehörde angeordnet werden muss. Für diesen Fall sollten auch Desinfektionsmittel und Einwegschutzbekleidung vorgehalten werden. Die Aufstallung allen Hausgeflügels kann eine der amtlichen Schutzmaßnahmen sein, wenn sich die Seuchenlage weiter zuspitzt. Zum Zwecke der Früherkennung sollten im Stadtgebiet anfallende tote Wasser-Wildvögel möglichst bei der Kleintiersammelstelle am Höherweg 222 abgegeben werden oder dem Institut für Verbraucherschutz und Veterinärwesen gemeldet werden, damit von den amtlichen Tierärztinnen und Tierärzten eine Untersuchung veranlasst werden kann. Jeder Geflügelhalter sollte unklare Krankheits- und Todesfälle im eigenen Geflügelbestand ebenfalls melden und sofort durch einen Tierarzt abklären lassen. Weitere Fragen beantwortet das Institut für Verbraucherschutz und Veterinärwesen unter der Telefonnummer 0211-8993227. ___________________________________________________________________________ 19. Oktober 2021 Drei Leerstände mit neuen Nutzungen belebt Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte und Zentren zeigt Erfolge Mit dem "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in NRW" stellt die Landesregierung Geld zur Verfügung, um von Leerstand und Schließungen in Handel und Gastronomie betroffene Kommunen zu unterstützen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich dafür beworben und eine Förderung erhalten. Drei leer stehende Geschäfte konnten nun mit neuen Nutzungen belebt werden. Im Jahr 2020 hat sich die Stadt Düsseldorf erfolgreich für den "Verfügungsfonds Anmietung" im Rahmen des "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren" des Landes NRW beworben. Für die zentralen Lagen Graf-Adolf-Straße/nördliche Friedrichstraße, Gumbertstraße und Heyestraße Süd stehen seitdem Mittel zur An- und geförderten Untervermietung von leerstehenden Ladenlokalen zur Verfügung. Mit Hilfe der Landesmittel konnten zwei Leerstände in der Gumbertstraße und ein Leerstand in der Graf- Adolf-Straße neuen Nutzungen zugeführt werden. Weitere Anmietungen sind in Planung. "Leerstehende Ladenlokale mit neuen Nutzungen zu beleben, steigert die Attraktivität und Resilienz der Zentren. Daher sehe ich diese Erfolge als Motivation für die weitere Arbeit. Durch nun anlaufende Zentrenmanagements in fünf Zentren, die ebenfalls im Rahmen des Sofortprogramms gefördert werden, können wir weitere positive Effekte erzeugen", zeigt sich Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen, optimistisch. Dazu arbeiten das Stadtplanungsamt, die Wirtschaftsförderung, das Bauaufsichtsamt und das Amt für Gebäudemanagement ressortübergreifend im Team Zentrenstärkung zusammen. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer, dem Handelsverband Nordrhein-Westfalen und den Akteurinnen und Akteuren in den Geschäftsstraßen ist der Prozess zur Etablierung der Zentrenmanagements erfolgreich gestartet. "Die Zentren sind wichtige Orte des Handels sowie des gesellschaftlichen und kulturellen Miteinanders. Die Stadt setzt sich aktiv für die Sicherung und Weiterentwicklung der Zentren ein. Daher freue ich mich über die gelungenen Vermietungen und möchte alle Eigentümerinnen und Eigentümer von leerstehenden Ladenlokalen in der Graf-Adolf-Straße, der nördlichen Friedrichstraße, der Gumbertstraße und der Heyestraße ermutigen, sich am Sofortprogramm zu beteiligen", sagt Dr. Michael Rauterkus, Beigeordneter für Wirtschaft, Digitalisierung, Personal und Organisation. Bis Ende Dezember 2021 können über das Sofortprogramm noch Leerstände angemietet werden. Wer einen Leerstand anbieten möchte, findet beim Team Zentrenstärkung eine Anlaufstelle unter www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/zentrenstaerkung. Weitere Informationen zum "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren NRW" gibt es unter https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/zukunft-innenstadt-nordrhein- westfalen. ___________________________________________________________________________ 18. Oktober 2021 Dialogverfahren Zukunft der Kö Den Wandel an der Kö aktiv mitgestalten Fragebogen zu den Leitsätzen bis 2. Dezember online ausfüllbar Die Königsallee befindet sich im Wandel: Große Bauprojekte und neue Nutzungsmöglichkeiten durch den Wegzug der Banken, sich ändernde Einkaufsgewohnheiten, neue Erwartungen an innerstädtische Angebote und den öffentlichen Raum sowie die Mobilitätswende sind Aufgaben der Zukunft. Die Kö ist etwas Besonderes und so gilt es, den Wandel gemeinsam in den Blick zu nehmen. Seit einigen Monaten diskutiert die Stadt Düsseldorf mit der Stadtgesellschaft und in Kooperation mit ansässigen Projektentwicklern und Akteuren die Frage der Zukunft der Kö. In einem Dialogverfahren unter Einbindung der Öffentlichkeit wurden Ideen gesammelt, aus denen Leitsätze und Handlungsempfehlungen formuliert wurden, die bei den Projektentwicklungen dann angewendet werden sollen. Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen: "Wir haben gute Erfahrungen bei den ersten zwei Veranstaltungen gemacht und konnten eine große Anzahl an Menschen verzeichnen, die aktiv mitgestalten. Wir freuen uns nun, den Interessierten die ersten Ergebnisse für diese Leitsätze zeigen zu können. Teilen Sie uns dazu Ihre Meinung mit." Jetzt sind die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer erneut gefragt: Unter www.duesseldorf.de/zukunftkoe ist vom 18. November bis 2. Dezember ein Fragebogen abrufbar, in den alle Interessierten ihre Meinung zu den Leitsätzen eintragen können. Die Leitsätze sind nach inhaltlichen Schwerpunkten aufbereitet, beispielsweise der Identität der Kö, dem öffentlichen Raum oder den künftigen Nutzungen. Wie geht es weiter? In einer coronabedingt digitalen Veranstaltung am Mittwoch, 15. Dezember, von 18.30 bis 21 Uhr, werden die Leitsätze sowie die Ergebnisse der Online-Meinungsabfrage vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf Einzelhandel und Aufenthaltsqualität. Externe Experten werden die bisherigen Ergebnisse einordnen und die Leitsätze mit einem Blick von außen unabhängig reflektieren. Im Anschluss werden alle Ergebnisse zusammengetragen und die Leitsätze durch Beschluss der politischen Ausschüsse zur Anwendung delegiert. Weitere Informationen zur Veranstaltung am 15. Dezember folgen zeitnah und werden auch auf der Projekthomepage www.duesseldorf.de/zukunftkoe veröffentlicht. ___________________________________________________________________________ 18. Oktober 2021 Neuer Radweg am Joseph-Beuys-Ufer eröffnet Ausbau Radhauptnetz geht voran/Neuer Radweg an hoch frequentierter Route jetzt frei gegeben Gute Nachricht für alle Radfahrerinnen und Radfahrer: Ab sofort steht ihnen an einer hochfrequentierten Route in der Düsseldorfer Innenstadt ein neuer Radweg zur Verfügung. Die Landeshauptstadt wertet den vielbefahrenen Rheinradweg mit Abschluss des Umbaus weiter auf. Er wird sowohl von Pendlern, als auch von Freizeitradlern gerne genutzt. Das zeigt die Zählstelle am Mannesmannufer bei der in diesem Jahr bereits fast eine Million Radfahrende registriert worden sind. Darüber hinaus sind mit der neuen Querung am Knotenpunkt Oederallee die Radwegeanschlüsse in Richtung Oberkassel und Heinrich-Heine-Allee optimiert worden. Die Baukosten für den Umbau des Joseph-Beuys-Ufers belaufen sich auf rund 1,18 Millionen Euro. "Mit dem neuen Zweirichtungsradweg und dem separierten Fußweg haben wir endlich mehr Platz für den Rad- und Fußverkehr geschaffen und sorgen so für mehr Sicherheit und Komfort", erklärte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller bei der offiziellen Freigabe des Radweges vor Ort. "Das Joseph- Beuys-Ufer ist nun keine Engstelle mehr und verbindet komfortabel die gestalterisch hochwertig ausgebaute Rheinuferpromenade in Richtung Süden und den breiten Geh- und Radweg im Seitenraum an der Rheinterrasse im Norden." "Mit der neuen Aufteilung des Seitenraums am Joseph-Beuys-Ufer haben wir mehr Platz für den Rad- und Fußverkehr geschaffen, ohne die Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr zu verringern. Gerade an dieser Hauptverkehrsachse spielte dies eine wichtige Rolle", erläuterte Jochen Kral, Mobilitätsdezernent der Landeshauptstadt. "Radfahrende können ab sofort den, in rotem Asphalt angelegten 2,75 Meter breiten Zweirichtungsradweg nutzen, der getrennt vom Fußverkehr verläuft." Übrigens auch Grund zur Freude bei den Autofahrern: Die Fertigstellung der Arbeiten konnte einige Wochen früher realisiert werden als ursprünglich geplant. So macht die Baustelle rechtzeitig Platz für den zunehmenden Weihnachtsverkehr. Dies passiert auch an anderen Baustellen im Stadtgebiet, wie etwa am Ludwig-Hammers-Platz, wo nach Möglichkeit die Arbeiten am Wochenende unterbrochen werden, um die Verkehrssituation zu entlasten. "Insbesondere die stark belasteten Hauptrouten haben wir mit Aussicht auf den vorweihnachtlichen Verkehr mit unserem Baustellenmanagement im Blick. Nur absolut notwendige und verkehrssichernde Baustellen finden zu dieser Zeit statt", erklärt Mobilitätsdezernent Jochen Kral. Zusätzlich Rampe für den Rad- und Fußverkehr Das ist aber noch nicht alles, was entlang des Rheins an dieser Stelle für den Radverkehr getan wird. Neben dem neuen Zweirichtungsradweg hat der Ordnungs- und Verkehrsausschuss die Realisierung einer Rampe unterhalb der Oberkasseler Brücke beschlossen. "Die Rampe wird Teil unserer ersten Radleitroute und ergänzt zusätzlich die Radhauptroute entlang des Josep-Beuys-Ufers", berichtete Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. "Sie ermöglicht es, zukünftig den Rad- und Fußverkehr von der Rheinpromenade auch über das Tonhallenufer und Robert-Lehr-Ufer zu führen, über die die Nord-Süd- Radleitroute 'West' führen wird." Die Planung der Rampe wurde bei der Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM) realisiert. Sie ist auch für die Umsetzung zuständig. Mit den ersten Bauarbeiten soll Anfang 2022 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2022 geplant. Die Kosten für diese zusätzliche Maßnahme belaufen sich auf 486.868 Euro. Hintergrund: Radleitrouten Mit den sogenannten Radleitrouten wird der Ausbau des Radhauptnetzes beschleunigt, und die Stadt setzt einen Fokus auf strategische Verbindungsachsen, die zur Orientierung im Radhauptnetz dienen. Sie sollen so ausgebaut werden, dass der Radverkehr sie intuitiv als durchgehende, bevorzugte Verbindungen versteht. Im Ordnungs- und Verkehrsausschuss wurden Anfang 2021 im Rahmen des Berichtes zur Fahrradförderung von der Stadtverwaltung vier durchgehende Radleitrouten vorgestellt, die schnell und zusammenhängend umgesetzt werden können. Neben den vier Vorschlägen der Stadtverwaltung gibt es weitere Ideen für Radachsen durch Düsseldorf, die von Vertretern politischer Parteien und Verbänden wie dem ADFC und VCD im Rahmen der kleinen Kommission Radverkehr eingebracht wurden und nun diskutiert werden. Nord-Süd-Radleitroute (West) Die erste beschlossene Radleitachse ist die Nord-Süd-Radleitroute (West). Sie führt vom Norden einmal durch ganz Düsseldorf bis zum Südring: Südring bis Arena und Freiligrathplatz, Völklinger Straße, Rheinufer (Tonhallenufer und Robert-Lehr-Ufer), Rotterdamer Straße, Niederrheinstraße (Verlängerung bis Flughafenbrücke vorhanden). Diese Radleitroute ergänzt den Radschnellweg Neuss/Langenfeld im Süden und schließt an den geplanten Radweg entlang des Südrings zwischen Südbrücke und Völklinger Straße an. Zudem ist damit die Arena besser erreichbar. Der Abzweig Reeser Straße/Kaiserswerther Straße einschließlich Verkehrsführung Freiligrathplatz ergänzt die Strecke. Die IPM (Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH) wurde mit der Planung beauftragt. Ein Video zu diesem wird im Laufe des Tages auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf ___________________________________________________________________________ 18. Oktober 2021 Zur Rückgabe des Gemäldes "Die Füchse" von Franz Marc Die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Erbengemeinschaft haben eine Rückgabevereinbarung hinsichtlich der Restitution des Gemäldes "Die Füchse" von Franz Marc" getroffen. Die Vorbereitungen zur Übergabe laufen, sodass diese jederzeit zu einem von der Erbengemeinschaft zu benennenden Zeitpunkt stattfinden kann. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Damit sind wir als Landeshauptstadt Düsseldorf unserer Verantwortung gerecht geworden.“ Hintergrund Nach einer Anhörung am 10. Februar 2021 empfahl die "Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz" am 26. März 2021 der Stadt Düsseldorf die Restitution des Gemäldes, und damit die Rückgabe an die Erbengemeinschaft. Das Gemälde stammt aus dem ehemaligen Besitz des Bankiers Kurt Grawi. Die Stadt Düsseldorf hat das Gemälde im Jahr 1962 als Schenkung aus dem Schweizer Kunsthandel erhalten. Es war Teil der Sammlung des Kunstpalastes. Die Kommission sprach sich für die Restitution des Werkes aus. Daraufhin hat das Kulturdezernat das Ergebnis der Kommission in Form einer Beschlussvorlage mit Empfehlung zur Rückgabe in die politischen Gremien eingebracht. Der Düsseldorfer Stadtrat beschloss in seiner Sitzung am 29. April 2021 die Restitution des Werkes und folgte somit der Empfehlung der "Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz". Eine Dokumentation des gesamten Falls ist auf der Website der Stadt Düsseldorf veröffentlicht: www.duesseldorf.de/kulturamt/provenienzforschung/auskunfts-und-restitutionsgesuche/franz-marc- fuechse-1913.html Informationen zur Beratenden Kommission und die aktuelle Empfehlung finden Sie unter www.beratende- kommission.de ___________________________________________________________________________ 18. Oktober 2021 Psychische Belastung in Corona-Zeiten – Unterstützung durch das Gesundheitsamt Nach der langen und andauernden Pandemiezeit werden zunehmend die enormen Folgen für die psychische Gesundheit und insgesamt eine starke Zunahme psychischer und sozialer Belastungen in der Bevölkerung sichtbar. Dazu gehören beispielsweise Ängste, Depressionen und Stressempfinden, aber auch die Zunahme zwischenmenschlicher Konflikte. Menschen werden aktuell stark gefordert und stehen unter erheblichem Druck, da zusätzlich zu der generell belastenden, außergewöhnlichen Situation der Pandemie weitere Belastungen wie der Wegfall von Betreuungen für Kinder oder Seniorinnen und Senioren oder soziale Verunsicherung bis hin zu existentiellen Bedrohungen durch Arbeitslosigkeit, Existenzverlust oder Krankheit bewältigt werden müssen. Für Menschen, die sich aufgrund der Corona-Krisensituation – oder auch aus anderen Gründen – psychisch belastet fühlen, bieten Mitarbeitende der Ambulanz für Gewaltopfer des Gesundheitsamtes Information und Beratung an. Erwachsenen und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren steht dort eine fachliche psychosoziale Beratung zur Verfügung. Auch Menschen, die im persönlichen Umfeld keine oder eine nicht ausreichende Unterstützung finden, erhalten dort Hilfe. Gefühle der Verzweiflung und Unsicherheit werden mithilfe des Teams der Beratungsstelle aufgefangen und Stabilisierung wiederhergestellt. Ist eine weitergehende Behandlung notwendig, können längere Wartezeiten für niedergelassene Psychotherapiepraxen und psychiatrische Kliniken mit stabilisierenden Gesprächen überbrückt werden. Eine vorherige Terminvereinbarung unter der Rufnummer 0211-8995368 ist erforderlich. Die Beratung erfolgt kostenlos und auf Wunsch auch anonym. ___________________________________________________________________________ 17. Oktober 2021 Düsseldorfs 1. Bürgermeister Josef Hinkel positiv auf Corona-Virus getestet PCR-Test von Oberbürgermeister Dr. Keller negativ Josef Hinkel, 1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, wurde heute positiv auf das Corona-Virus getestet. Er zeigt nur leichte Symptome. Vorsorglich hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller daher alle für heute geplanten öffentlichen Termine abgesagt, weitere Termine auf virtuell umgestellt und sich einem PCR-Test unterzogen, der negativ war. Oberbürgermeister Dr. Keller wird daher ab morgen (Donnerstag, 18.11.21) seine Amtsgeschäfte unter Beachtung der üblichen Infektionsschutzmaßnahmen wieder in Präsenz ausführen. Alle vorsorglichen Maßnahmen sind in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt erfolgt. ___________________________________________________________________________ 17. Oktober 2021 Tag der Roma-Sprache im Stadtmuseum Teil des Projektes "EmpoR - Empowerment für Roma" Am 5. November begingen Roma den Internationalen Tag der Roma-Sprache Romanes. Aus diesem Anlass lädt das Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2, in Kooperation mit dem Internationalen Kultur- und Sportverein der Roma Carmen e.V. am Freitag, 19. November, 18 Uhr, zu einer Veranstaltung zum Thema "Identität, Sprache und Kultur der Roma" ein. Neben einem einführenden Vortrag "Identität, Kultur und Sprache der Roma" vom Sami Dzemailovski, 1. Vorsitzender von Carmen e.V., vermitteln Texte, Gedichte und Musik der Roma Eindrücke der Kultur. Wie Kroatien die öffentliche Präsenz der Roma als Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ihres Landes würdigt, schildert Veljko Kaitazi, Mitglied des kroatischen Parlaments und zugleich Minderheitenbeauftragter. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wird erörtert, inwieweit das Vorgehen Kroatiens für Deutschland modellhaft sein kann. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts "Empowerment für Roma - EmpoR". Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert. ___________________________________________________________________________ 17. Oktober 2021 Heinrich-Heine-Platz zeigt bald ein neues Gesicht Planung sieht hohe Aufenthaltsqualität und eine optimierte Verkehrsführung vor Die Düsseldorfer Altstadt soll zunehmend an Attraktivität und Zukunftsfähigkeit gewinnen. Dazu soll die Umgestaltung des Heinrich-Heine-Platzes, der sich im Herzen Düsseldorfs befindet, einen großen Teil beitragen. Ziel ist es, einen besonderen Eingang in die Altstadt zu schaffen. Einzelheiten zu der Planung zur Platz- und Freiraumgestaltung haben Jochen Kral, Dezernent für Mobilität, Cornelia Zuschke, Dezernentin für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen und Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, am Mittwoch, 17. November, vorgestellt. "Bei der Umgestaltung des Heinrich-Heine-Platzes müssen verschiedene, vielfältige Aspekte und Anforderungen Berücksichtigung finden. Die Verkehrsführung gilt es im Sinne der Verkehrswende zu optimieren, dabei jedoch gleichermaßen das sich verändernde Stadtklima und die Multifunktionalität des Platzes für Veranstaltungen zu beachten", erklärte Jochen Kral, Dezernent für Mobilität. "Der Heinrich-Heine-Platz ist für die Landeshauptstadt Düsseldorf von großer Bedeutung. Er liegt am historischen Prachtboulevard und der heutigen Hauptverkehrsstraße Heinrich-Heine-Allee. Mit seiner Lage zwischen Königsallee und Altstadt ist der Platz ein zentraler Ankunftsort für Menschen, die die Altstadt besuchen. Die fußläufige Verbindung von den östlich gelegenen Einkaufsstraßen zum Rhein führt über den Platz, und bereits heute dient er als Treffpunkt und Aufenthaltsort", erläuterte die Dezernentin für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen, Cornelia Zuschke. Nach der Auswertung einer in der Zeit von Juli bis August 2021 erfolgten öffentlichen Beteiligung, bei der die Mehrzahl von 66 Prozent der insgesamt 2.905 Teilnehmenden die Neugestaltung als positiv bewerteten, liegt nun eine konkrete Planung hinsichtlich der Platzgestaltung vor. Auch die Sorgen der Menschen, die sich bei der Beteiligung herauskristallisierten, wie etwa eine Verschmutzung des Lichthofes oder fehlende Zugänglichkeit für Menschen mit Einschränkungen, wurden von den Planenden sehr ernst genommen. Die Düsseldorf Marketing GmbH, die Stadtverwaltung sowie die Fachplanungsbüros standen stets in engem Austausch und haben alle geäußerten Wünsche hinsichtlich der Machbarkeit gründlich geprüft. Bei der Umgestaltung lassen sich zwei Kernziele hervorheben: Verbesserung der Aufenthaltsqualität Die Aufenthaltsqualität soll unter anderem durch eine großflächige Begrünung, die den Heinrich-Heine- Platz zu einer grünen Oase im Stadtzentrum werden lässt, gesteigert werden. Angedacht ist, dass der Platz eine große, baumüberstandene Fläche erhält, wobei die Straße von zwei Baumreihen gefasst wird. Die Baumallee aus der Heinrich-Heine-Allee, in Richtung des Wilhelm-Marx-Hauses, wird somit fortgesetzt. Zudem sollen Hochbeete gepflanzt werden, welche die neuen Aufenthaltsflächen von der Straße abgrenzen. Auch sollen Gebiete am Heinrich-Heine-Platz als Rückzugsorte fungieren. Westlich des Carsch-Hauses, in der Hunsrückenstraße, sollen in eine großzügige Sitzlounge Bücherkisten integriert werden, die den Passantinnen und Passanten unter anderem ermöglichen, in digitalen Büchern zu schmökern. Auch die Beleuchtung zielt auf die Schaffung einer höchstmöglichen Aufenthaltsqualität ab: Zusätzlich zur regulären Beleuchtung des Platzes sind besondere Beleuchtungselemente - sogenannte Akzentlichter - geplant, die die Atmosphäre prägen und zum Verweilen einladen. Umgestaltung des Straßenraums/ Anpassung der Verkehrsführung Die Altstadt wird tagtäglich von einer großen Zahl von Menschen besucht. Um diesen mehr Platz und Bewegungsfreiheit zu bieten, werden am Heinrich-Heine-Platz gezielt Flächen von Einbauten freigehalten. Der gesamte Platz kann durch den Wegfall der Verbindung zur Kasernenstraße vergrößert werden, und der neugestaltete Zugang in das Basement des Carsch-Hauses mit seinem Lichthof fügt sich in die offene Platzmitte ein. Insgesamt erfolgt die Neugestaltung sehr "platzsparend". "Wir möchten nicht nur einen guten Aufenthalt am Heinrich-Heine-Platz ermöglichen, sondern auch die dortige Verkehrsführung für alle Verkehrsteilnehmenden optimieren. Dabei spielen eine gute Anbindung und Barrierefreiheit eine mindestens genauso große Rolle, wie die Verbesserung der Bedingungen für Fuß- und Radverkehr vor Ort", erklärte Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. In puncto Barrierefreiheit wird unter anderem ein Glasaufzug vorhanden sein, mit dem Menschen mit Einschränkungen problemlos und komfortabel direkt zur untenliegenden U-Bahn-Station gelangen können. Der U-Bahn-Abgang Richtung Flinger Straße auf dem Heinrich-Heine-Platz soll zudem an das vorhandene Leitliniennetz der Altstadt angeschlossen sein. Die zukünftige Verkehrsführung ergibt sich aus der Auswertung von neun verschiedenen Varianten, wobei die folgenden sechs Zielfelder Berücksichtigung fanden: Verkehrsqualität bei ÖPNV, motorisierter Individualverkehr, Radverkehr, Fußverkehr sowie die Qualität des Stadtraumes und die Wirtschaftlichkeit. Es erfolgte eine Gewichtung dieser und eine Bewertung anhand eines Punktesystems. Im Ergebnis empfiehlt die Stadtverwaltung folgendes Modell: Kraftfahrzeugverkehr Der fließende Verkehr soll entlang der Breite Straße geführt werden. Dafür steht für dem Geradeausverkehr nach Süden und Norden jeweils eine separate Fahrspur zur Verfügung. Für den Verkehr in Richtung Theodor-Körner-Straße wird aus Norden eine Linksabbiegespur bzw. aus Süden eine Rechtsabbiegespur angeordnet. Darüber hinaus wird in der Breite Straße eine Linksabbiegespur in die Benrather Straße angeordnet. Ab der Benrather Straße wird das ursprüngliche Einbahnstraßensystem in der Breite Straße und der Kasernenstraße wiederaufgenommen. Die Kasernenstraße soll nördlich der Benrather Straße als Tempo- 30-Zone ausgewiesen und im Zweirichtungsverkehr befahren werden. Die Durchfahrt zum Heinrich-Heine- Platz wird für den Regelverkehr verboten. Die Theodor-Körner-Straße wird als einspurige Einbahnstra ße in Fahrtrichtung Osten ausgewiesen. An der Einmündung zur Königsallee (Westseite) weitet sich der Fahrbahnquerschnitt für eine Geradeaus- und Rechtsabbiegespur wieder entsprechend auf. Die Trinkausstraße wird als Einbahnstraße in Richtung Westen ausgewiesen. Fußgängerverkehr Durch den Wegfall von Fahrspuren ergeben sich auf der Achse Flinger Straße - Theodor-Körner-Straße kürzere und sehr gradlinige Querungswege und somit deutlich kürzere Querungszeiten als im Bestand. Darüber hinaus entfallen die heute vorhandenen Mittelinseln. Durch die Ausweisung der Theodor-Körner- Straße als Einbahnstraße in Richtung Osten ergibt sich die Möglichkeit, die Seitenräume dort für den Fußgängerverkehr zu erweitern und geradlinige Laufwege anzubieten. Öffentlicher Nahverkehr Eine Bushaltstelle soll vor das Rheinbahnkundencenter gelegt werden. Die Bushaltestellen der Benrather Straße beziehungsweise der Kasernenstraße wurden zunächst in der Breite Straße positioniert; eine Verschiebung wird noch geprüft. Radverkehr Auf der Heinrich-Heine-Allee, der Breite Straße und der Benrather Straße sind für jede Fahrtrichtung separate "ERA-konforme" Radfahrstreifen vorgesehen. Abweichend davon wird der Radverkehr in Fahrtrichtung Süden entlang der Heinrich-Heine-Allee nahezu vollständig auf einem Bordsteinradweg geführt. Im Abschnitt der Kasernenstraße wird der Radverkehr bei Anordnung einer Streckengeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern auf der Fahrbahn geführt. Darüber hinaus ist vorgesehen, eine 3,0 Meter breite Radwegeverbindung von der Breite Straße zur Kasernenstraße zwischen Carsch-Haus und Wilhelm-Marx-Haus einzurichten. Bei den neu entstehenden Radwegen wird größter Wert daraufgelegt, dass diese sich optisch deutlich von der restlichen Platzfläche abheben. Taxiverkehr Der Taxiverkehr wird zukünftig, wie im Bestand, zwischen Theodor-Körner-Straße und Elberfelder Straße angeordnet. Die Anfahrt des Taxistandes kann dabei über den Tunnel der Elberfelder Straße, aus einer Wartezone parallel zum Tunnel oder auch aus der Heinrich-Heine-Allee erfolgen. Im dortigen Platzbereich können dabei bei einstreifiger Aufstellung bis zu 15 Taxen angeordnet werden. Beschlüsse des Rates/Ausblick Der Stadtrat soll nun die Stadtverwaltung beauftragen, auf Grundlage der vorliegenden Vorentwurfsplanung die Entwurfsplanung und - falls erforderlich - die Genehmigungsplanung für die Platz- und Freiraumplanung für den dargestellten Stadtraum zu erstellen oder Fachplaner mit dieser Entwurfsplanung zu beauftragen. Eingeholt werden soll auch die Zustimmung des Rates zum Abbau und der Einlagerung des Pavillons nach dem Weihnachtsmarkt im Januar 2022, mit Aussicht einer schnellstmöglichen Wiederaufstellung nach abgeschlossener Prüfung und Einholung der erforderlichen Grundlagen. Für die weitere Planung werden rund eineinhalb Jahre benötigt. Es ist vorgesehen, im Jahr 2023 mit dem Bau der Straße zu beginnen. Für die Bauzeit wird eine Dauer von etwa zwölf Monaten angenommen. ___________________________________________________________________________ 17. Oktober 2021 "Düsseldorf - gestern und heute" - ein fotografischer Spaziergang durch die Geschichte der Landeshauptstadt Das Stadtarchiv präsentiert seinen neuesten Bildband, der in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Ingo Lammert entstanden ist "Düsseldorf - gestern und heute" - so lautet der Titel des neuen Bildbandes des Stadtarchivs. Die Publikation lädt zu einem fotografischen Spaziergang durch die Geschichte der Landeshauptstadt ein. Der Autor und Stadtarchivleiter Dr. Benedikt Mauer und Autorin Andrea Trudewind, im Stadtarchiv für das Fotoarchiv zuständig, werfen gemeinsam mit dem Fotografen Ingo Lammert einen Blick auf die Landeshauptstadt und zeigen, wie Düsseldorf heute im Vergleich zu damals aussieht. Hierzu werden in der Neuerscheinung aus dem Wartberg Verlag mehr als 50 aktuellen Motiven die entsprechenden historischen Aufnahmen, größtenteils aus der Zeit ab dem Ende des Zweiten Weltkriegs, gegenübergestellt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zu dem Bildband: "Das Stadtarchiv dokumentiert in seiner neuen Publikation gemeinsam mit dem Fotografen Ingo Lammert ein Stück Stadtgeschichte. Unsere Landeshauptstadt ist eine lebendige, dynamische und moderne Stadt, die sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt hat. Der Bildband beleuchtet mithilfe der historischen Abbildungen nicht nur die Historie der Stadt, sondern führt dank der aktuellen Aufnahmen den Betrachterinnen und Betrachtern die Entwicklung Düsseldorfs eindrucksvoll vor Augen." Düsseldorf war über viele Jahrzehnte hinweg eine Stadt der Eisen- und Stahlindustrie. Heute wird die internationale Metropole unter anderem als moderner Wirtschaftsstandort, Mode- und Einkaufsstadt und als Landeshauptstadt mit Ihren zahlreichen Institutionen und Kultureinrichtungen wahrgenommen. Das Stadtbild spiegelt die Entwicklungen vergangener Jahrzehnte wider - ganz besonders gilt dies für die Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Aber auch unabhängig vom Wiederaufbau erfindet sich Düsseldorf an vielen Stellen immer wieder neu und entwickelt sich weiter. Im Bildband "Düsseldorf - gestern und heute" wird der Wandel unter anderem an den Beispielen wie der Schadowstraße und dem Konrad-Adenauer-Platz 1 gezeigt. So wird einem fotografischen Blick auf die Schadowstraße aus dem Jahres 1962 eine Aufnahme aus der jüngsten Zeit gegenübergestellt. Zwar erkennt man die Schadowstraße wieder, querte der Tausenfüßler die Straße noch bis zum Jahr 2013, allerdings war man 1962 von einer Fußgängerzone noch weit entfernt. Noch größer erscheint die Veränderung, die die Bilder des heutigen Konrad-Adenauer-Platzes 1 aus dem Jahre 1925 (damals noch Wilhelmplatz) und jüngster Zeit zeigen. Bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg prägten mächtige historistische Bauwerke den Bahnhofsvorplatz, so etwa der Düsseldorfer Hof und die Hauptpost. Zwischen beiden Gebäuden verlief die Kurfürstenstraße. Mit dem Bau der Hauptpost - dem heutigen Kulturzentrum KAP1 - wurde die Straße verlegt und das Areal komplett neu bebaut. In dem neuen Bildband befindet sich zudem der Abdruck eines der ältesten im Stadtarchiv vorhandenen Fotos: Eine Ansicht der Altstadt vom Oberkasseler Ufer, die um das Jahr 1860 zu datieren ist. Die historischen und aktuellen Aufnahmen werden von Texten der Autoren Andrea Trudewind und Benedikt Mauer begleitet. Sie erläutern nicht nur die abgebildeten Ansichten, Gebäude und Straßenzüge, sondern vermitteln Wissenswertes aus ihrer historischen Entwicklung - und veranschaulichen auf diese Weise den Wandel der Stadt. So erhalten die Betrachterinnen und Betrachter des Bildbandes am Ende der 72 Seiten mit seinen insgesamt circa 120 Abbildungen einen neuen Blick auf die Stadt Düsseldorf. Der Bildband ist überall erhältlich, wo es Bücher gibt: Benedikt Mauer, Andrea Trudewind, Ingo Lammert, "Düsseldorf - gestern und heute", 72 Seiten, zahlreiche Farb- und S/w-Fotos, gebunden,16,90 Euro, ISBN 978-3-8313-3378-3. ___________________________________________________________________________ 16. Oktober 2021 Düsseldorf gedenkt den Opfern transfeindlicher Gewalt Am 20. November findet der "Trans* Day of Remembrance" statt In Gedenken an die Opfer transfeindlicher Gewalt: Am Samstag, 20. November, findet der jährlich "Trans* Day of Remembrance" statt. An diesem Tag, 12 bis 12.30 Uhr, werden das Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung, die Mahn- und Gedenkstätte und die LSBTIQ+ Community eine Gedenkveranstaltung am LSBTIQ+ Erinnerungsort auf der Apollo-Wiese ausrichten. Die Veranstaltung steht im Zeichen der Erinnerung an viele Menschen, die aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität diskriminiert, ausgegrenzt oder sogar ermordet wurden. Zum Programm vor Ort gehören Vorträge der Biografien von trans*Menschen vom Jugendzentrum PULS und dem Gendertreff. Darüber hinaus wird es eine Schweigeminute und eine musikalische Einlage geben, um die Veranstaltung zu rahmen. Auch die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt am "Trans* Day of Remembrance" ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für die Vielfalt: Am Rathaus wird eine erweiterte Regenbogenflagge gehisst. Die Regenbogenflagge gilt als das ultimative LSBTIQ+ Symbol. Ursprünglich von dem Künstler und Aktivisten Gilbert Baker im Jahr 1978 mit sechs Farben gestaltet, wurde die Flagge vom Designer Daniel Quasar nun um fünf weitere Farbtöne erweitert: Die Farben hellblau, hellrosa und weiß stehen für die Trans* Community. Die schwarzen und braunen Streifen setzen ein Zeichen gegen Rassismus. Das Schwarz steht ebenfalls für die Menschen, die durch AIDS stigmatisiert und gestorben sind. Hintergrund Der "Trans* Day of Remembrance" geht zurück auf die Ermordung der Transfrau Rita Hester im November 1998 in den USA. Weltweit geschehen täglich Hassverbrechen gegen trans* Menschen. Das "Trans Murder Monitoring"-Projekt, durchgeführt von "Transrespect versus Transphobia Worldwide", sammelt Informationen zu transfeindlichen Morden und veröffentlich diese jährlich zum "Trans* Day of Remembrance". Demnach wurden in zwölf Monaten bis Ende September 2020 weltweit 350 Morde an trans* und gender-non-konformen Menschen dokumentiert - die tatsächliche Anzahl liegt vermutlich deutlich höher. Auch in Nordrhein-Westfalen kommt es immer wieder zu verbalen und auch körperlichen Übergriffen gegenüber trans* und gender-non-konformen Menschen. Diese werden meist nicht angezeigt. In besonders großer Gefahr sind trans* Menschen, die von mehrdimensionalen Diskriminierungen betroffen sind. Die Community in Düsseldorf setzt sich für Anerkennung und gegen Diskriminierung ein: Mit starken städtischen Strukturen wie etwa dem "Gendertreff e.V.", der "Trans*-Selbsthilfegruppe", der Gruppe "Kein Geschlecht? Mein Geschlecht!" in der Aidshilfe Düsseldorf sowie dem "Transgenderstammtisch Düsseldorf" konnte bereits viel erreicht werden. Kommunal finanziert werden zudem unter anderem das Jugendzentrum "PULS" (Trans*-Jugendarbeit) und die "Trans*beratung Düsseldorf". ___________________________________________________________________________ 16. Oktober 2021 Bücherei Unterbach Fotoausstellung "Wunderwelt Totholz" Ausstellungseröffnung und Vortrag der Naturfotografin Farina Graßmann Mit einem Vortrag eröffnet die Naturfotografin Farina Graßmann am Montag, 22. November, 9.30 Uhr ihre Fotoausstellung "Wunderwelt Totholz" in der Bücherei Unterbach am Breidenplatz. Totholz ist ein einzigartiger Lebensraum. Entgegen seinem Namen ist es alles andere als tot und in Zeiten des Klimawandels ein wertvoller Speicher von Wasser und Kohlenstoff. Die Fotografin und Autorin Farina Graßmann entführt in einem bebilderten Vortrag in die oft verborgene Welt des Totholzes. Die Ausstellung wird bis Ende Dezember in der Bücherei gezeigt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Eine vorherige Anmeldung in der Bücherei Unterbach, telefonisch unter 0211-8924957 oder per E-Mail unter stbunterbach@duesseldorf.de, ist erforderlich. Für diese Veranstaltung gilt die "2G-Regel": Für die Teilnahme ist ein Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID-19 oder über eine Genesung erforderlich. Bitte beachten Sie auch die Maskenpflicht im Gebäude. ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 Kostenlose Corona-Schnelltests für alle auch wieder in der städtischen Diagnoseeinrichtung Ab sofort können Termine wieder online vereinbart werden/Kostenlose Impfungen an dezentralen Impfstellen und am Impfmobil möglich Durch die neuen Testverordnungen des Bundes und des Landes sind Corona-Schnelltests (PoC-Antigen- Tests), die sogenannten "Bürgertests", seit Samstag, 13. November, wieder für alle Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal pro Woche kostenlos. Im städtischen Diagnosezentrum an der Mitsubishi Electric Halle können sich ab sofort wieder alle Interessierten ohne Symptome von montags bis samstags zwischen 9 und 17 Uhr kostenlos testen lassen. Eine Terminvereinbarung ist bequem online unter https://corona.duesseldorf.de/schnelltest möglich. Darüber hinaus stehen die privaten Testzentren für kostenlose und kostenpflichtige Testungen zur Verfügung. Eine Auflistung der Teststationen im Stadtgebiet finden Interessierte ebenfalls online im Coronaportal unter https://corona.duesseldorf.de/schnelltest. Die Terminvereinbarung ist in der Regel online oder telefonisch möglich. Positiv Getestete und enge Kontaktpersonen können Termine nur über die städtische Corona-Hotline unter der Rufnummer 0211-8996090 vereinbaren. Infizierte werden zum Ende ihrer Quarantäne vom Gesundheitsamt kontaktiert, und ihnen wird eine kostenlose Testung angeboten (PCR- oder Schnelltest). Kostenlose Impfung in dezentralen Impfstellen und am Impfmobil Eine vollständige Coronaschutzimpfung reduziert das Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken und schwer zu erkanken deutlich. Alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren können sich kostenlos bei ihrem Hausarzt, aber auch in den dezentralen Impfstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich-Heine- Allee sowie am Impfmobil impfen lassen. Die dezentralen Impfstellen sind montags bis freitags von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet, zudem fährt das Impfmobil wechselnde Standorte an. Eine Vorab-Anmeldung ist nicht nötig, es wird lediglich ein Personalausweis benötigt. Wer einen Impfausweis besitzt, sollte diesen ebenfalls mitbringen. Auch Auffrischungsimpfungen werden in den dezentralen Impfstellen und am Impfmobil durchgeführt. Weitere Infos und die Standorte des Impfmobils sind auf dem Coronaportal zu finden unter corona.duesseldorf.de/impfen. Die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ist zu finden unter https://corona.duesseldorf.de/media/pages/zielgruppen/infizierte/testung/wer-wird- getestet/3801272748-1636795040/211112_coronatestquarantaenevo_ab_13.11.2021_lesefassung.pdf ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 Weitere Infektionen in Uniklinik Düsseldorf und in einer Einrichtung Im Rahmen der Ausbruchsgeschehen auf einer Station des Universitätsklinikums Düsseldorf und in der Einrichtung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Düsseldorf e. V., Gudastraße 6, wurden weitere positive Fälle gemeldet. Auf einer Station des Universitätsklinikums wurden mit aktuellem Stand 20 positive Coronafälle germeldet, darunter zwölf Patientinnen und Patienten und acht Mitarbeitende. Der erste Fall trat am 5. November 2021 auf. In der Einrichtung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Düsseldorf e. V., Gudastraße 6, wurden aktuell 13 positiv getestete Bewohnerinnen und Bewohnern gemeldet. Der erste positive Fall trat am 31. Oktober 2021 auf. Das Ausbruchsgeschehen im Edmund-Hilvert-Haus in Derendorf dagegen ist rückläufig: Aktuell sind noch sieben Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger als mit dem Coronavirus infiziert gemeldet. Von diesen sind sechs Bewohnerinnen und Bewohner und eine Mitarbeitende. Das erste positive Testergebnis lag am 28. Oktober 2021 vor. In allen Fällen wurden weitere PCR-Testungen angeordnet. Alle Infizierten befinden sich in Quarantäne. ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 "#blogsofa" in der neuen Zentralbibliothek im KAP1 Am 19. November sind netzbekannte Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu Gast Die nächt Ausgabe des "#blogsofa" am Freitag, 19. November, findet wieder live vor Ort statt. Das bereits 11. "#blogsofa" mit Wibke Ladwig und die erste Ausgabe in der neuen Zentralbibliothek im KAP1 widmet sich "Menschen aus dem Internet". An dem Abend können die Zuschauerinnen und Zuschauer die Menschen hinter den Accounts einmal live und hautnah erleben. Die Gäste selbst haben die Chance, auf einer Bühne außerhalb des Web ihre Geschichten, Anekdoten und Gedanken mit einem Publikum zu teilen. So stellt Bloggerin und Journalistin Alexandra Wehrmann ihr Buch "Oberbilk - Hinter dem Bahnhof" nun vor dem Bahnhof vor – das Buch portraitiert bekannte Oberbilker "Originale". Ebenfalls auf dem "#blogsofa": "#DigAMus-Award Social Media 2020"-Gewinner Damian Mallepree, der sich in seinem Goethe- Morgenmagazin "#goethemoma" ganz Johann Wolfgang Goethe verschrieben hat und bei Instagram mit Goethe-Expertinnen und Experten sowie Fans ins Gespräch kommt, Michael Osche mit seinem Instagram- Account "duesseldorf.geschichte", der eine ganz eigene Art gefunden hat die Geschichte Düsseldorfs ins Netz zu bringen, und Judith Eilers von der Kulturliste Düsseldorf. Moderiert wird wie immer von Wibke Ladwig, Social-Web-Rangerin (twittert mit unter @sinnundverstand). Das "#blogsofa" am neuen Standort, im KAP1, Konrad-Adenauer-Platz 1, findet bereits um 18 Uhr im sogenannten "Freiraum" der Zentralbibliothek statt. Bei Lesungen und anderen Veranstaltungen der Stadtbüchereien gilt die 2G-Regelung, somit ist ein Immunisierungsnachweis durch eine vollständige Impfung oder Genesung erforderlich. Darüberhinaus sind die aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung des Landes NRW zu beachten. Weitere Infos hierzu unter: www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/bibliotheken/infos-zu-corona.html Weitere Informationen zu den Gästen: Judith Eilers: Website: www.kulturliste-duesseldorf.de/; Twitter: @Kulturliste_DUS; Twitter: @judith_eilers Alexandra Wehrmann: Blog: www.theycallitkleinparis.de/; Buch Oberbilk: www.startnext.com/oberbilk Damian Mallepree: Goethe-Morgenmagazin: www.goethemoma.de/; Instagram: @goethemoma; Twitter: @goethemoma Michael Osche: Instagram: @duesseldorf.geschichte ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 Einbürgerungsoffensive 2021 - Ziel vorzeitig erreicht Anzahl der Einbürgerungen mit Plus von 31,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr Ende des vergangenen Jahres hatte sich die Verwaltungsspitze mit dem Amt für Migration und Integration ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Die Verleihung von 2.000 Einbürgerungen im Kalenderjahr 2021. Per Stichtag 10. November 2021 ist dieses Ziel bereits erreicht – sieben Wochen vor Jahresende. Die Anzahl der diesjährigen Einbürgerungen entspricht damit schon jetzt einem Plus von 31,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Mein Respekt, Anerkennung und Dank gilt der Amtsleiterin Miriam Koch und ihrem Team, dass wir unser ambitioniertes Ziel bereits vorzeitig erreicht haben", sagt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. Die Umstellung auf kontaktlose Antragstellung, telefonische Erstberatung, von denen monatlich über 400 durchgeführt werden, sowie personelle Aufstockung haben die erfolgreiche Umsetzung der Einbürgerungsoffensive möglich gemacht. "Für nächstes Jahr gibt es bereits weitere Ideen, um das Thema Einbürgerung weiterhin attraktiv zu gestalten. Unter anderem soll eine komplett digitale Antragstellung möglich werden", erläutert Miriam Koch, Amtsleiterin des Amtes für Migration und Integration. Die höchste Anzahl an Anträgen in der Landeshauptstadt Düsseldorf stellen derzeit Personen aus den Herkunftsländern Iran, Türkei, Marokko und Syrien. Das Interesse, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten, ist ungebrochen hoch. Die Gründe dafür sind vielfältig: Politisches Mitbestimmungsrecht, die freie Wahl des Wohnsitzes in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, der freie Zugang zu allen Berufen und die visafreie Einreise in 127 Länder sind nur einige positive Beispiele, die mit der Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft einhergehen. ___________________________________________________________________________ 11. November 2021 OSD-Einsätze am Wochenende 256 Einsätze von Freitag, 12. November, bis Sonntag, 14. November 256 Einsätze verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt von Freitag, 12. November, bis Sonntag, 14. November. Vor allem die Kontrollen in der Gastronomie verliefen überwiegend positiv. Freitag, 12. November Im Rahmen von Kontrollen verschiedener Restaurants wurde ein Verstoß gegen die Testpflicht der Mitarbeitenden sowie ein Verstoß gegen die Maskenpflicht festgestellt. In beiden Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Samstag, 13. November Bei Restaurant-Kontrollen stellten Einsatzkräfte des OSD einen Verstoß gegen die Maskenpflicht der Beschäftigten und einen Verstoß gegen die Testpflicht fest. Der weitere Betrieb wurde bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses untersagt, der Beschäftigte wurde aufgefordert, unmittelbar ein Testzentrum aufzusuchen. Außerhalb von Corona Am Mittag begleiteten Einsatzkräfte des OSD die genehmigte Sprengung eines etwa 50 Meter hohen Schornsteins im Hafen. Der Einsatz verlief wie geplant. Im Rahmen der Bearbeitung einer Lärmbeschwerde beendeten Einsatzkräfte des OSD eine private Feier mit rund zwölf Gästen. Die Gäste zeigten sich höchst aggressiv, sodass die Polizei zur Unterstützung herbeigerufen wurde. Bei der Auflagenkontrolle in einer Shisha-Bar stellten Einsatzkräfte des OSD diverse Verstöße fest: Keiner der vor Ort montierten CO-Melder entsprach der gültigen DIN-Norm, darüber hinaus hatte bei allen CO- Meldungen der Alarm bereits ausgelöst, ohne dass dies von den Mitarbeitenden bemerkt wurde. Zudem stellten die Einsatzkräfte 36 Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz fest, im Betrieb vorgehaltener Tabak wurde sichergestellt. Außerdem konnte ein Gast keinen 3G-Nachweis erbringen. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Sonntag, 14. November Im Rahmen der Beschwerdebearbeitung stellten OSD-Mitarbeiter in einem Restaurant fest, dass dort weder 3G-Kontrolle stattfanden, noch die Masken korrekt getragen wurden. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In einem weiteren Betrieb trafen Einsatzkräfte einen Gast ohne Maske und Testnachweis an. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. ___________________________________________________________________________ 11. November 2021 Prüfung einer kommunalen Verpackungssteuer Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz tagt am 22. November im Rathaus Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz kommt am Montag, 22. November, um 15 Uhr im Plenarsaal des Rathauses, Marktplatz 2, zu einer Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht der Bericht zum Sachstand "Prüfung einer kommunalen Verpackungssteuer". Alle Interessierten sind zu dieser Sitzung herzlich eingeladen. Es gelten die "3G-Regeln": Für die Teilnahme ist ein Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID-19, über eine Genesung oder über ein negatives Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden) erforderlich. Bitte beachten Sie auch die Maskenpflicht im Gebäude. Die Sitzung wird aber auch auf Youtube gestreamt - der Stream ist über die Adresse www.duesseldorf.de/livestream erreichbar. Die Tagesordnung und die Unterlagen zu dieser Sitzung sind im Internetangebot der Landeshauptstadt Düsseldorf unter www.duesseldorf.de/Medienportal/sitzungen zu finden. ___________________________________________________________________________ 11. November 2021 Geologische Tiefbohrung in Stockum Erkenntnisse zum Aufbau und zum Erdwärmepotenzial der darunter liegenden Gesteinsschichten werden erwartet Eine geologische Erkundungsbohrung beginnt der Geologische Dienst NRW am Montag, 15. November, auf dem Gelände des Hauptbetriebshof des Gartenamtes in Düsseldorf-Stockum. Die voraussichtlich bis zu 300 Meter tiefe Bohrung soll Erkenntnisse zum Aufbau und zum Erdwärmepotenzial der darunter liegenden Gesteinsschichten liefern. Dieses erkundet der Geologische Dienst derzeit für den mitteltiefen und tiefen Untergrund in Nordrhein- Westfalen. Dabei sollen die Potenziale für klimafreundliche Energie aus Erdwärme ausgelotet werden. Gleichzeitig sind die anstehenden Untersuchungen in Düsseldorf auch für das Modellprojekt Tiefengeothermie, das gemeinsam mit der Stadt Duisburg Anfang 2022 startet, von Bedeutung. Lärm und Erschütterungen treten nur direkt am Betriebshof auf und sind mit einem fahrenden Laster zu vergleichen. Beeinträchtigungen der weit entfernten Wohnbebauung sind nicht zu erwarten. Zur Information von Passanten über das Vorhaben stellt der Geologische Dienst eine Informationstafel auf. Ein Zutritt zur Bohrstelle ist nicht möglich. Über die Geologie Besonders die Gesteinsabfolgen in größeren Tiefen wurden bisher im Hinblick auf ihr geothermisches Potenzial nur wenig untersucht. Im Zuge einer bis zu 300 Meter tiefen Kernbohrung sollen die Abfolge jüngerer Lockergesteine und das darunter liegende Festgestein nun näher erforscht werden. Bei der für sechs bis acht Wochen geplanten Bohrung werden meterweise Gesteinskerne gewonnen. Sie werden beim Geologischen Dienst NRW in Krefeld wissenschaftlich untersucht und archiviert. Am Bohrpunkt treten unter einer quartären Überdeckung, die 2,6 Millionen Jahre und jünger ist, die 23 bis 34 Millionen Jahre alte Lockergesteine aus der Tertiär-Zeit (Erdneuzeit) über Festgesteinen aus der Karbon- und Devon-Zeit (Erdaltzeit), die 331 Millionen Jahre und älter sind, auf. Das ältere Festgestein aus dem Paläozoikum besteht aus Ton-, Schluff-, Sand- und Kalksteinen. Diese Schichtenfolge kommt in der Niederrheinischen Bucht sonst nur in großen Tiefen vor, weshalb ihre Lagerung und Beschaffenheit bisher nahezu unerforscht sind. Die an der Bohrstelle in Düsseldorf relativ oberflächennah auftretende Gesteinsfolge erlaubt es, vergleichsweise einfach, ein repräsentatives Profil des älteren Tertiärs und vor allem des unterlagernden paläozoischen Festgesteins zu erbohren, aus dem sich wichtige Erkenntnisse für die Vorkommen in größerer Tiefe im übrigen Rheinland ableiten lassen. Die Bohrkerne liefern durchgehende Gesteinsproben, an denen der Aufbau, die Mächtigkeiten und die Lagerung der Schichtenfolgen im Untergrund zu erkennen sind. Auch lässt sich nachvollziehen, ob sie von Verwerfungen - geologische Brüche im Untergrund - durchzogen werden, wie sie im Untergrund verbreitet sind und wie sie nach der Ablagerung verändert wurden. Weitere Gesteinseigenschaften, wie zum Beispiel die Korngröße, die Wärmeleitfähigkeit oder der Chemismus, werden später in den Laboratorien des Geologischen Dienstes NRW untersucht. Zusammen mit der geophysikalischen Bohrlochmessung und hydrogeologischen Untersuchungen im Bohrloch zur Ermittlung von Durchlässigkeiten liefert diese Bohrung wichtige Parameter für die geothermale Charakterisierung des tieferen Untergrundes im Rheinland und für die Konstruktion von geologischen Karten und 3D-Modellen. ___________________________________________________________________________ 11. November 2021 Offener Bücherschrank auf dem Brehmplatz in Düsseltal Für Bücherfreunde gibt es ab sofort einen neuen Anlauf- und Treffpunkt in Düsseltal. Mitten auf dem Brehmplatz am Ende der Rethelstraße hat der Offene Bücherschrank des Literaturbüros NRW seinen neuen Platz gefunden. Zuvor stand der Schrank lange auf dem Schillerplatz. "Leider hat der Standort sich als nicht geeignet erwiesen", erklärt Maren Jungclaus, Koordinatorin des Literaturbüros NRW. "Deshalb haben wir gemeinsam mit der Verwaltung vor Ort nach einer Alternative gesucht und waren sehr froh, dass wir sehr schnell diesen sehr attraktiven neuen Standort gefunden haben." Auch Bezirksbürgermeister Patrick Schiffer freut sich sehr, dass der Bücherschrank wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. "Bei einem Bücherschrank handelt es sich um einen soziokulturellen Treffpunkt. Hier wird im Kleinen das Geben und Nehmen praktiziert, Nachhaltigkeit gefördert, und er bietet Bildung für alle", erläutert Schiffer. "Wir sind von dem Projekt so überzeugt, dass wir in diesem Jahr in der Bezirksvertretung Flingern/Düsseltal mehrheitlich die Finanzierung eines weiteren Bücherschrankes bewilligt haben, der auf dem Hermannplatz aufgestellt werden wird." Wer Interesse an einer Patenschaft für einen der Offenen Bücherschränke in Düsseldorf hat, kann sich an das Literaturbüro NRW, Frau Maren Jungclaus, Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, telefonisch unter 0211- 8284590 oder per Mail an maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de wenden. ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 Wanderausstellung des Eine Welt Netz NRW im Stadtmuseum Die Ausstellung mit dem Titel "Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit" ist vom 21. November bis zum 2. Januar 2022 zu sehen Vom 21. November 2021 bis zum 2. Januar 2022 präsentiert das Eine Welt Netz NRW eine Ausstellung im Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2. Konzipiert wurde die kleine Wanderausstellung unter dem Titel "Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit" von Serge Palasie, Afrikanist und Fachpromotor Flucht, Migration und Entwicklung. Er bietet einen kurzen, historischen Überblick und hinterfragt, inwiefern die Kolonialzeit tatsächlich in der Vergangenheit liegt. Dabei wirft Serge Palasie einen Blick auf globale Beziehungsgeflechte, Klimaungerechtigkeit sowie Flucht und Migration. Auch Rassismus und Identität in Deutschland können, laut Serge Palasie, nicht isoliert von der Kolonialgeschichte betrachtet werden. Ergänzt wird die Ausstellung von drei Werken des Künstlers Naseer Alshabani, der auch die Titelgrafik zur Ausstellung gestaltete. Ziel der Ausstellung ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, kritisch in die Vergangenheit zu blicken, damit man die Gegenwart besser verstehen und für die Zukunft lernen kann. Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 20. November, 18 Uhr, sind alle Interessierten bei freiem Eintritt eingeladen. Weiter Informationen auch zu den aktuell für Besucherinnen und Besucher geltenden Coronaregeln unter: www.duesseldorf.de/stadtmuseum ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 Literarisch-musikalische Matinee Stadtbüchereien Benrath und Gerresheim laden am 21. November zu einer Matinee um die "Die Belle Epoque" ein Die Stadtbüchereien Benrath und Gerresheim laden am Sonntag, 21. November, 11 Uhr, zu einer Matinee um "Die Belle Epoque" in die Orangerie, Bücherei Benrath, Urdenbacher Allee 6, ein. Die Schriftstellerin Claudine Colette und die französische Komponistin Mél Bonis sind Künstlerinnen aus dieser Zeit. Ob sie miteinander bekannt waren? Auf der Bühne der Stadtbüchereien begegnen sie sich auf jeden Fall: Schauspielerin Antje Mairich, Margita Linde (Klavier) und Emre Aksel (Querflöte) verbinden die Künste beider Frauen mit "Die Belle Epoque – Literatur & Musik". Dabei werden Auszüge verschiedener Romane Colettes mit Musikstücken der Komponistin Mél Bonis umrahmt. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich via E-Mail an stbbenrath@duesseldorf.de oder stbgerresheim@duesseldorf.de. Es gelten die "2G-Regeln" (Nachweis über Immunisierung durch eine vollständige Impfung gegen COVID-19 oder Genesung). ___________________________________________________________________________ 14. November 2021 Gedenken zum Volkstrauertag auf dem Nordfriedhof Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller legte für die Landeshauptstadt Düsseldorf einen Kranz nieder Mit einer Gedenkfeier zum Volkstrauertag gedachten am Sonntag, 14. November, Vertreter der Landesregierung, des Landtags, der Landeshauptstadt Düsseldorf, des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der Bundeswehr und der Stadtgesellschaft am Mahnmal des Düsseldorfer Nordfriedhofs aller Opfer von Krieg, Vertreibung und Gewaltherrschaft. Im Namen der Landeshauptstadt Düsseldorf legte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller einen Kranz nieder. Der Stadtbezirk 7 (Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl und Ludenberg) hatte am Volkstrauertag auf dem Waldfriedhof Gerresheim ebenfalls zu einer Gedenkfeier eingeladen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sprach dort ein Grußwort und nahm an der Kranzniederlegung am Ehrenmal teil. Zwei Gedenkfeiern zum Volkstrauertag gab es zudem im Stadtbezirk 8 (Lierenfeld, Eller, Vennhausen, Unterbach) - am Unterbacher Denkmal und auf dem Friedhof Eller. Weiter im News-Archiv
___________________________________________________________________________ 23. November 2021 Altpapier gehört in die blaue Tonne Papierbündelsammlung wird zum Montag, 6. Dezember, eingestellt Die Sammlung von "Papierbündeln" in den ehemaligen Bündelsammlungsgebieten wird zum Montag, 6. Dezember, endgültig eingestellt. Darauf weist die Stadtverwaltung erneut hin. Bereits in den vergangenen Monaten waren mehrfach Informationsblätter in den betroffenen Stadtteilen verteilt und auch an den blauen Tonnen angebracht worden. Beistellungen von Papierbündeln oder Kartonagen neben den Papiertonnen werden nicht mehr mitgenommen. Solche Papierbündel und Kartonagen müssen entfernt und zur nächsten Leerung in die blaue Tonne gefüllt werden. Alternativ kann das Altpapier zu den Recyclinghöfen gebracht werden. Entsorgt wir fortan nur noch der Inhalt der blauen Papiertonne sowie große Kartons - etwa eine Fernseherverpackung -, die nicht in die blaue Tonne passen, sofern sie am Leerungstag gefaltet und aufrecht neben der Tonne platziert werden. Die Menschen vor Ort sind gebeten, ihre Papierabfälle - insbesondere Kartonagen - vor Einfüllen möglichst zu zerkleinern, um so den Platz in den Papiertonnen auszuschöpfen. Wenn das Volumen der Papiertonne nicht ausreicht, können jederzeit größere oder zusätzlichen Papiertonnen bestellt werden. Die Papiertonne ist im Teilservice gebührenfrei. Weitere Informationen dazu finden sich im Internet unter www.duesseldorf.de/papiertonne. ___________________________________________________________________________ 23. November 2021 DüsselDuo "Historisches" mit Gina Mayer und Wolfgang Mock Zum DüsselDuo "Historisches" laden die Stadtteilbücherei Düsseldorf-Bilk und das Jugendamt Düsseldorf am Donnerstag, 2. Dezember, 20 Uhr, im Bürgersaal Bilk, Bachstraße 145, 1. Etage, ein. Gina Mayer präsentiert in ihrem neuen Roman "Die Schwimmerin" eine Protagonistin, die sich in den Zeiten des Wirtschaftswunders Ereignissen ihrer Vergangenheit stellt, die bis in den 2. Weltkrieg zurückführen. Wolfgang Mock macht in seinem neuen Roman "Der Mitläufer" die Zeit zwischen 1970 und 1998 lebendig, in der die RAF die Bundesrepublik in Atem hielt. Auch sein Held muss sich unfreiwillig mit den Taten seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW. Der Eintritt ist frei. Für die Präsenzveranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, per Mail an stbbilk@duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211-8999290. Es gilt die 2-G- Regel: Für die Teilnahme ist ein Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID-19 oder über eine Genesung erforderlich. ___________________________________________________________________________ 22. November 2021 Vallourec: Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Mülheims Oberbürgermeister Marc Buchholz laden zu gemeinsamen Gesprächen ein Angesichts der angekündigten Verkaufes laden die Stadtoberhäupter der betroffenen Vallourec-Standorte – Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Mülheims Oberbürgermeister Marc Buchholz - Vertreterinnen und Vertreter der Geschäftsführung sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Gesprächen ein. Im Rahmen der Gespräche, die noch in dieser und Anfang kommender Woche stattfinden und unmittelbar nach Bekanntwerden der Verkaufsabsichten auf den Weg gebracht wurden, möchten OB Dr. Keller und OB Buchholz mögliche Zukunftsszenarien für die beiden Standorte Düsseldorf-Rath und Mülheim an der Ruhr erörtern und so den 2400 Beschäftigten an beiden Standorten Zukunftsperspektiven aufzeigen. Darüber haben sich auch OB Dr. Keller und Sigrid Wolf, Regionsgeschäftsführerin DGB Düsseldorf - Bergisch Land, bereits vergangene Woche ausgetauscht. ___________________________________________________________________________ 22. November 2021 Sie sind zurück: Lichtbänke lassen Hofgarten erstrahlen Die Montage der Bänke auf der Jägerhofallee ist abgeschlossen Der Düsseldorfer Hofgarten erstrahlt in neuem (alten) Glanz: Die Lichtbänke des Künstlers Stefan Sous, die seit 2002 das Bild der Jägerhofallee prägen, sind am Montag, 22. November, an ihren Standort zurückgekehrt. Zur Wiederinbetriebnahme kamen Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Manfred Abrahams, Vertriebsvorstand der Stadtwerke, und Stefan Sous im Hofgarten zusammen. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Endlich können die Lichtbänke an ihren traditionellen Standort im Hofgarten zurückkehren. Im Rahmen der Sanierung wurden die Lichtbänke nicht nur mit verbesserten Schutzrohren versehen, sondern auch mit energieeffizienter Technologie ausgestattet, so dass sie nun wieder im Hofgarten erstrahlen können." Die Bänke werden auch als "UV-A UV-B" betitel und stellen ein beliebtes Fotomotiv dar. Im August 2019 mussten sie aufgrund von immer wieder auftretenden erheblichen Vandalismus-, aber auch Witterungsschäden vorübergehend demontiert werden. Am Montag, 25. Oktober, hatte die Netzgesellschaft Düsseldorf mbH, eine Tochter der Stadtwerke Düsseldorf AG, mit dem Wiederaufbau der Lichtbänke begonnen. Nach erfolgreichem Testbetrieb konnte nun die komplette Inbetriebnahme der Bänke erfolgen. Bereits 2017 mussten die Bänke abgebaut und saniert werden. Diese Sanierung war allerdings wegen Vandalismus nicht von Dauer. Um die Leuchtbänke künftig besser vor Schäden zu schützen und einen dauerhaften Betrieb zu gewährleisten, wurde im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Künstler Stefan Sous, der Netzgesellschaft Düsseldorf und dem Kulturamt ein Sanierungskonzept in Bezug auf eine verbesserte Materialbeschaffenheit und neuer LED Technologie erarbeitet. Manfred Abrahams: "Der Betrieb der öffentlichen Beleuchtung gab vor 155 Jahren den Anstoß für die Gründung der Stadtwerke Düsseldorf. Seitdem haben wir, und damit meine ich insbesondere auch unsere Kolleginnen und Kollegen von der Netzgesellschaft, mehrfach bewiesen, dass wir mehr können als einfach nur Straßen und Parks zu beleuchten. Wir schaffen mit gezielter Ausleuchtung mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, bringen Smart City-Anwendungen in modernen Laternen unter wie im Zukunftsviertel Unterbilk Friedrichstadt – und wir sind sogar im Dienste der Kunst unterwegs. Ich freue mich sehr, dass wir die beliebten Lichtbänke von Stefan Sous nun wieder auf der Jägerhofallee erleben können. Für mich ein echter Lichtblick in der dunklen Jahreszeit!" Zunächst wurde eine der alten Leuchtbänke, als Prototyp mit neuer LED Technik und verbesserten Schutzrohren ausgerüstet und im Winter 2020/21 auf dem Außengelände der Stadtwerke bei Wind und Wetter getestet. Anschließend wurden die insgesamt 14 Lichtbänke umgerüstet. Parallel wurde im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen der Jägerhofallee durch das Garten-, Friedhofs- und Forstamt die marode Anschluss-Verkabelung im Erdreich erneuert. Die Aufstellflächen der Leuchtbänke wurden zudem zur Verbesserung der Sauberkeit mit Grauwacke-Steinen gepflastert. Sowohl die Helligkeit als auch die Dauer der Beleuchtung durch die Bänke wurden so abgestimmt, dass sich die Lichtbänke nicht als zusätzliche Belastung für die im Hofgarten lebende Tierwelt auswirken. Zudem werden die Lichtbänke in der zweiten Nachthälfte abgeschaltet. Die Lichtbänke wurden aus Mitteln des Klimaschutzes energieeffizient saniert. Hintergrund Die Lichtbänke des Künstlers Stefan Sous wurden zur Ausstellung "hell-gruen, 30 Kunstprojekte im und um den Düsseldorfer Hofgarten" im Rahmen der EUROGA 2002plus entwickelt und installiert. Ursprünglich waren sie temporär geplant, sie gefielen jedoch der Düsseldorfer Bevölkerung so gut, dass sie wenige Jahre später durch die Stadt angekauft wurden. ___________________________________________________________________________ 22. November 2021 Christophstraße: Außen-Infos statt Workshop Innenraumveranstaltung für neues Wohnquartier coronabedingt abgesagt/Stellwände und Webseite informieren Für das neue Wohnquartier an der Christophstraße war für den morgigen Dienstag, 23. November, eine Workshop-Veranstaltung vor Ort geplant. Angesichts der aktuellen Coronalage kann der Termin leider nicht in der angekündigten Form stattfinden. Anstelle der ursprünglich geplanten zweiten Veranstaltung wird von einer Innenraumveranstaltung auf eine Ausstellung der vier Varianten vor Ort auf Stellwänden im Außenbereich umgeschwenkt, damit sich die interessierte Bürgerschaft trotzdem ein Bild von den weiterentwickelten Entwurfsvarianten machen kann. Im Anschluss ist weiter eine offizielle Ausstellung der Entwürfe in der Zeit vom 29. November bis 12. Dezember vor Ort auf dem Grundstück der Christophstraße 2 (ehemalige Freikirche unterhalb der Feuertreppe) geplant. Rückmeldungen und Anregungen können in diesem Zeitraum in dem in der Gastronomie Scotties aufgestellten Feedbackkasten abgegeben werden. Parallel findet die Ausstellung auch digital auf der Webseite www.christophstrasse- duesseldorf.de statt. Dort werden alle Plakate und auch die Entwürfe mittels eines Videos vorgestellt, Ideen und Meinungen können ebenfalls eingereicht werden. Zusätzlich kann auf der Webseite ein Newsletter abonniert werden, der über das weitere Verfahren und einen möglichen Nachholtermin informieren wird. Das Umschwenken auf ein Außenraumformat ist kurzfristig entschieden worden, um der aktuellen Coronalage Rechnung zu tragen. Trotz der Absage der Veranstaltung soll so eine Information sowohl vor Ort als auch digital gewährleistet werden. Alle Interessierten, die die Absage nicht mitbekommen, werden am Dienstag vor Ort über das angepasste Vorgehen informiert. ___________________________________________________________________________ 22. November 2021 Düsseldorf eröffnet das Impfzentrum 2.0 Impfzentrum 2.0 am Hauptbahnhof eröffnet/Monatlich bis 68.400 Impfungen möglich Die Landeshauptstadt Düsseldorf macht bei den Coronaschutzimpfungen noch mehr Tempo: In unmittelbarer Nachbarschaft des Hauptbahnhofs haben Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche am heutigen Montag, 22. November, das "Impfzentrum 2.0" in den großen Räumlichkeiten der ehemaligen Zentralbibliothek am Bertha-von Suttner-Platz 1 eröffnet. Auf 1.600 Quadratmeter können mit 12 Impfstraßen an sechs Tagen die Woche jeweils 1.800 Impfungen durchgeführt werden, bei Bedarf können die Kapazitäten noch weiter ausgebaut werden. Die Impfstelle am Hauptbahnhof hat von Montag bis Samstag geöffnet: Montags, dienstags, mittwochs, freitags und samstags von 10 bis 18 Uhr, lange Donnerstage von 8 bis 22 Uhr bieten auch Berufstätigen einfachen Zugang zu den Impfangeboten. Parallel wird das Impfangebot in der Impfstelle am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee und durch das Impfmobil fortgesetzt. Dadurch erreichen die städtischen Einrichtungen eine Kapazität von 68.400 Impfungen pro Monat. "Impfzentrum 2.0" direkt am Hauptbahnhof Mit der Erweiterung des Impfangebotes und der damit verbundene Umzug der Impfstelle aus dem Atrium am Hauptbahnhof in die Räumlichkeiten der ehemaligen Zentralbibliothek kommt die Landeshauptstadt Düsseldorf der steigenden Nachfrage nach einer Coronaschutzimpfung aus der Bevölkerung nach. In nur wenigen Tagen der Vorbereitung stellten die Partner, die bereits bei der Errichtung und des Betriebs des Impfzentrums an der Merkur Spiel-Arena eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben, auf rund 1.600 Quadratmeter eine leistungsfähige Impfstelle auf die Beine. Am heutigen Montag, 22. November, um 10 Uhr konnte die neue Impfstelle ihren Betrieb aufnehmen. Bereits seit Ende September verfügt die Landeshauptstadt Düsseldorf über eine Sondergenehmigung zum Betrieb von zwei dezentralen Impfstellen und einer mobilen Impfstelle, die für Impfwillige an fünf Tagen in der Woche von 10 Uhr bis 17.30 Uhr ihre Pforten öffneten. "Nach Schließung der Impfzentren durch das Land haben wir bereits frühzeitig erkannt, dass neben der guten hausärztlichen Impfversorgung ein zusätzliches und vor allem niederschwelliges Impfangebot für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer notwendig ist. Bisher haben wir - seit Schließung des Impfzentrums an der Arena - in diesen Impfstellen bereits weit über 25.000 Impfungen zusätzlich vorgenommen", führt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller an und ergänzt weiter: "Die gute Annahme der unbürokratischen Impfung bestätigt uns noch einmal in dieser Entscheidung. Durch die hohe Nachfrage in der letzten Zeit haben wir zunächst die Kapazitäten der bestehenden Impfstellen schnell erweitern können sowie auf die Kapazitätsgrenzen umgehend reagiert und mit den Räumlichkeiten der ehemaligen Zentralbibliothek eine adäquate Lösung gefunden." In der Planungsphase der neuen Impfstelle konnten die Organisatoren auf Erfahrungen im Impfzentrum zurückgreifen und in Windeseile die leerstehenden Räumlichkeiten in Bahnhofsnähe zu einer Impfstelle umrüsten. Nach der Schließung des Impfzentrums in der Multifunktionsarena lagerte die Stadt Düsseldorf Teile der Einrichtung vorsorglich ein, umso bei Bedarf schnell notwendige Strukturen im Kampf gegen das Coronavirus erneut aufzubauen. Bei der Planung stellten die Fachleute der städtischen Veranstaltungstochter D.Live ihr Können unter Beweis und realisierten in kürzester Zeit eine betriebsfertige Impfstelle. Michael Brill, CEO D.Live: "Während des Betriebs des Impfzentrums in unserer Merkur Spiel-Arena haben wir viele positive Momente erleben dürfen und durch unsere 'Gäste' durchweg gutes Feedback erhalten. Für mein gesamtes Team und mich war es eine Selbstverständlichkeit, erneut mit anzupacken und eine neues Impfzentrum 2.0 zu realisieren." Die neue Impfstelle bietet aktuell die Möglichkeit parallel in zwölf Impfkabinen die Coronaschutzimpfung durchzuführen. Dafür werden pro Impfkabine eine Ärztin oder ein Arzt die Impfung durchführen und durch medizinisches Fachpersonal unterstützt. So wird die neue Impfstelle eine Kapazität von rund 1.800 Impfungen pro Tag aufweisen. Zum Vergleich konnten bisher die beiden dezentralen Impfstellen und das Impfmobil zusammen 1.200 Impfungen täglich nur durch das hohe Engagement und Bemühungen aller Beschäftigten gestemmt werden. Auch samstags geöffnet und lange Donnerstage Mit der Vergrößerung der Impfstelle werden auch die Öffnungszeiten angepasst und auf die bestehende Nachfrage abgestimmt. So ist die Impfstelle am Bertha-von- Suttner-Platz Montag bis Samstag geöffnet. Grundsätzlich können sich alle Interessierten montags, dienstags und mittwochs sowie freitags und samstags in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr impfen lassen. Zur Anpassung der Öffnungszeiten zählt auch ein langer Donnerstag – hier öffnet die Impfstelle bereits um 8 Uhr morgens und schließt erst in den späten Abendstunden um 22 Uhr die Pforten. Durch die Ausweitung der Öffnungszeiten schafft die Stadt Düsseldorf gerade für Berufstätige eine gute Möglichkeit, das Impfangebot vor oder nach der Arbeit wahrzunehmen. "Mir war und ist es eine Herzensangelegenheit, dass alle Menschen in Düsseldorf ihr individuelles Impfangebot erhalten und wahrnehmen. Mit den dezentralen Impfstellen und dem Impfmobil haben wir eine gute Grundlage geschaffen, auf der wir bei aktuell steigenden Fallzahlen und zunehmenden Impfinteresse schnell reagieren konnten und neben größeren Räumlichkeiten auch eine zusätzliche zeitliche Flexibilität anbieten können", äußert sich Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche zur Eröffnung der Impfstelle. Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen ohne Termin Die Impfstelle in den ehemaligen Räumlichkeiten der Zentralbibliothek kann die derzeitige Kapazität von rund 1.800 Impfungen auf bis zu 2.500 Impfungen je Öffnungstag mit nur wenigen Anpassungen erhöht werden. Thomas Tremmel, Leiter der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (KoCI): "Mein gesamtes Team hat mit sehr großem persönlichen Engagement und unter hohem zeitlichen Druck erneut bewiesen, wie leistungsstark die Stadtverwaltung zusammen mit den bewährten Partnern D.Live, Düsseldorfer Apotheken, der KV Nordrhein und Special Security Service ist und in nur sechs Tagen eine Impfstelle aus dem Nichts zu errichten." Mit Eröffnung der Impfstelle am Hauptbahnhof Düsseldorf stellt dieser Standort mit seinen großen Impfkapazitäten die Hauptanlaufstelle für Coronaschutzimpfungen in der Landeshauptstadt Düsseldorf dar. Hier können sich die Menschen ihre Erst-, Zweit- und die Auffrischungsimpfung ohne vorherige Terminvereinbarung abholen. Als Vakzine stehen die beiden mRNA-Impfstoffe der Firmen Biontech/Pfeizer und Moderna sowie der Vektor-Impfstoff Janssen der Firma Johnson und Johnson zur Verfügung. Daneben bleibt die Impfstelle im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee zu den gewohnten Öffnungszeiten montags bis freitags von 10 Uhr bis 17.30 Uhr für die Düsseldorfer Bevölkerung zur Verfügung und rundet das Impfangebot mit circa 400 möglichen Impfungen das Angebot ab. Ebenfalls wird auch das Impfmobil an ausgewählten Standorten im gesamten Stadtgebiet haltmachen und so direkt in den jeweiligen Quartieren ein sehr niedrigschwelliges Impfangeboten den Menschen unterbreiten. Pro Betriebstag können die Ärztinnen und Ärzte rund 250 Impfungen im Impfmobil durchführen. Damit erhöht sich die Anzahl der Coronaschutzimpfungen, die täglich in Düsseldorf möglich sind, deutlich. "Mit bis zu 68.400 Impfungen im Monat bieten wir als Landeshauptstadt den Menschen eine gute und schnelle Möglichkeit sich ihre Impfung sowie ihre Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus abzuholen", äußert sich Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am Öffnungstag. Auch zum Thema Auffrischungsimpfung gilt die Landeshauptstadt Düsseldorf als Vorreiter und ermöglicht bereits allen Interessierten die Möglichkeit einer Auffrischungsimpfung. Entscheidend für die Auffrischungsimpfung ist, dass die Zweitimpfung seit mindestens sechs Monaten besteht - nicht das Alter der Impflinge. Menschen, die vor mindestens vier Wochen mit dem Impfstoff der Firma Johnson und Johnson geimpft wurden, können ebenfalls zur Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff in einer städtischen Impfstelle erscheinen. Nach erfolgtem Umzug in die neuen Räumlichkeiten bietet das Team der Impfstelle am Bertha-von-Suttner- Platz in den kommenden Tagen auch wieder die Ausstellung des digitalen Impfzertifikates an. So können sich die Besucher nach erfolgter Zweit- und Auffrischungsimpfung ihr Impfzertifikat direkt vor Ort ausstellen lassen. Parallel können auch die Apotheken die Ausstellung vornehmen. Gute Erreichbarkeit der Impfstelle am Hauptbahnhof Die Impfstelle liegt sehr zentral in der Stadt am Bertha-von-Suttner-Platz 1 und ist somit fußläufig vom Hauptbahnhof zu erreichen. Auch stehen mehrere Parkhäuser in der näheren Umgebung bereit. Dort finden die Besucher, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen möchten, eine Abstellmöglichkeit für ihr Fahrzeug. "Mit den Räumlichkeiten der ehemaligen Zentralbibliothek haben wir einen sehr zentralen Standort gefunden, der perfekt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden ist und so auch für die zahlreichen Pendler in der Stadt gut erreichbar ist", beschreibt Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor und Krisenstabsleiter, die Lage der Impfstelle. Durch den Umzug in die weitläufigen Räumlichkeiten der ehemaligen Zentralbibliothek besteht ebenfalls die Möglichkeit, die bisher im Atrium angebotenen Coronatestungen für Menschen, die in einer Gemeinschaftsunterkunft leben oder ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, mit unterzubringen. Dafür steht ein Team des Amtes für Migration und Integration vor Ort für die Corona- Schnelltests bereit. Diese Teststelle steht allerdings der Bevölkerung nicht zur Verfügung. Für notwendige Bürgertestung stehen die Strukturen im städtischen Diagnosezentrum an der Mitsubischi Electric Halle zur Verfügung. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona. ___________________________________________________________________________ 22. November 2021 "Anna spricht ..." - Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen in der Zentralbibliothek Eine Informationsveranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen findet im Stadtfenster der Zentralbibliothek im KAP1, Konrad-Adenauer-Platz 1, am Donnerstag, 25. November, statt. Beginn ist um 19 Uhr. Unter der Überschrift "Anna spricht...“ erzählt die fiktive Figur Anna Schritt für Schritt ihre Geschichte. Auf ihrem Weg erfährt sie unterschiedliche Hilfen. Sie bricht das Schweigen, gibt damit vielen betroffenen Frauen eine Stimme und macht Mut. Die Fachfrauen aus der Frauenberatungsstelle und den beiden Düsseldorfer Frauenhäusern haben diese literarische Darstellung einer fiktiven Frauenbiographie gemeinsam entwickelt. Die Inspiration dazu kam aus dem Buch "AktenEinsicht" von Christina Clemm. Ergänzt wird ihre Erzählung durch Informationen zu möglichen Interventionen und Hilfsangeboten. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung der Stadtbüchereien wurde in Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung, frauenberatungsstelle düsseldorf e. V. sowie den beiden Frauenhäusern Düsseldorf konzipiert. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Aufgrund der aktuellen Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) ist für den Zugang zur Veranstaltung ein Impf- oder Genesungsnachweis notwendig (2-Regel). ___________________________________________________________________________ 21. November 2021 Feuerwerksverbot an Silvester in Düsseldorfer Altstadt Landeshauptstadt Düsseldorf weitet zum Jahreswechsel 2021/2022 die Verbotszone aus Im Hinblick auf den anstehenden Jahreswechsel gibt die Landeshauptstadt Düsseldorf am Samstag, 20. November 2021, die Allgemeinverfügung zum Feuerwerksverbot für die Altstadt öffentlich bekannt. Hier der Link: https://www.duesseldorf.de/bekanntmachungen.html#c156603 Im Gegensatz zu den Vorjahren wird der Geltungsbereich auf Grundlage der Erfahrungen von Polizei und Feuerwehr und angesichts der unterjährigen Feststellungen zu Personenansammlungen im Bereich Apolloplatz/Rheinkniebrücke südlich ausgeweitet. In der Silvesternacht ist das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Düsseldorfer Altstadt verboten. Das dient dazu, die Zahl der Verletzungen und Gefährdungen von Menschen durch unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern zu reduzieren. Verboten sind die Feuerwerkskörper der Kategorie F 2, also typisches Silvesterfeuerwerk für Erwachsene, wie zum Beispiel Raketen, Böller und Feuerwerksbatterien. Erlaubt bleibt dagegen so genanntes Jugendfeuerwerk, wie etwa Wunderkerzen und Bodenfeuerwirbel, alle Feuerwerkskörper, die ganzjährig und an Menschen ab zwölf Jahren abgegeben werden dürfen. Das Feuerwerksverbot gilt von Freitag, 31. Dezember 2021 (Silvester), 20 Uhr, bis Samstag, 1. Januar 2022 (Neujahr), 6 Uhr. Während dieser Zeit ist es im öffentlichen Straßenraum in der Altstadt verboten, Feuerwerkskörper der Kategorie F 2 mitzuführen oder gar zu entzünden. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hatte der Bund im Vorjahr den Verkauf von Feuerwerkskörpern der Kategorie F 2 für Erwachsene untersagt. Auch wenn ein entsprechendes Verbot in diesem Jahr nicht erfolgt ist, appelliert Oberbürgermeister Dr. Keller aufgrund der weiter anhaltenden Pandemie und der damit verbundenen Lage in den Krankenhäusern an alle Düsseldorfer*innen: "Wo immer möglich, verzichten Sie auch dieses Jahr auf das private Feuerwerk vor der Haustür, allein auch aus Respekt vor den Pflegekräften und auch Patienten in den Kliniken. Jede Behandlung eines Verunglückten sorgt für eine zusätzliche Belastung des Klinikpersonals, die seit Pandemie-Beginn unter außerordentlichem Druck stehen und um das Gesundwerden ihrer Patienten kämpfen. Deshalb ist jeder Böller, der nicht gezündet wird auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen des Miteinanders und der Vernunft!" Das Ordnungsamt wird die Zahl seiner Einsatzkräfte zum Jahreswechsel deutlich erhöhen. Die Streifen des Ordnungsamtes kümmern sich neben der Einhaltung des Böllerverbots um die Einhaltung der Düsseldorfer Straßenordnung, der Sondernutzungssatzung, des Immissionsschutzgesetzes, des Jugendschutzgesetzes sowie um den Taxihalteplatz an der Heinrich-Heine-Allee. Die Polizei wird die Maßnahmen zum Feuerwerksverbot auch in diesem Jahr tatkräftig unterstützen. Informationen zum Feuerwerksverbot in der Altstadt gibt es auch unter: www.duesseldorf.de/ordnungsamt/feuerwerksverbot.html ___________________________________________________________________________ 19. November 2021 Stadtbahnbau U81: Nächtliche Sperrung der Durchfahrt B8 am Nordstern in Richtung Düsseldorf An der Bundesstraße B8 am Nordstern kommt es in der Nacht von Donnerstag, 25. November, auf Freitag, 26. November, von 21 Uhr bis 4 Uhr morgens, zu einer Vollsperrung der Durchfahrt in Fahrtrichtung Düsseldorf. Die Sperrung erfolgt im Zuge der Arbeiten für den Bau der neuen Stadtbahnlinie U81. Hintergrund ist die Einhebung eines Pfeilerkopfes für das Brückenbauwerk der U81 an der B8. Die ausgeschilderte Umleitung führt über die Brücke am Nordstern. ___________________________________________________________________________ 19. November 2021 Düsseldorf verdoppelt die Impfkapazitäten "Impfzentrum 2.0" direkt am Hauptbahnhof/Impfmobil an den Förderschulen Die Landeshauptstadt Düsseldorf verzeichnet ein weiterhin steigendes Interesse an Coronaschutzimpfungen. So sind am gestrigen Tag, Donnerstag, 18. November, in den beiden Impfstellen und dem Impfmobil über 1.500 Coronaschutzimpfungen durchgeführt worden, davon etwa 1.000 Auffrischungsimpfungen. Nachdem kurzfristig bereits an den bestehenden Impfstellen auf acht Impfstraßen aufgestockt wurde, ist nun innerhalb weniger Tage eine neue Impfstelle in der ehemaligen Bücherei am Bertha-von-Suttner-Platz auf 1.600 Quadratmetern mit zwölf Impfstraßen und einer täglichen Kapazität von bis zu 1.800 Impfungen pro Tag aufgebaut worden, die am Montag, 22. November, um 10 Uhr öffnen wird. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sagt: "Wir in Düsseldorf haben frühzeitig erkannt, dass neben der guten hausärztlichen Impfversorgung ein zusätzliches und vor allem niederschwelliges Impfangebot für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer notwendig ist und bereits Mitte Juli dezentrale Impfstellen, sowie unser Impfmobil gestartet und auch nach der Schließung des Impfzentrums durch das Land Ende September fortgeführt. Bisher haben wir - seit Schließung des Impfzentrums an der Arena - in diesen Impfstellen bereits weit über 25.000 Impfungen zusätzlich vorgenommen. Das zahlt sich nun aus, indem wir besser gerüstet sind für das steigende Impfinteresse! Nun bauen wir diese Kapazitäten innerhalb von nur wenigen Tagen weiter aus und eröffnen am Montag unser Impfzentrum 2.0." Stadtdirektor Burkhard Hintzsche ergänzt: "Mit dem Impfzentrum 2.0 verdoppeln wir unsere derzeitigen Impfkapazitäten auf etwa 2.850 Impfungen pro Öffnungstag - und damit 68.400 Impfungen pro Monat. Die neue Impfstelle ist auch an Samstagen geöffnet und bietet mit dem langen Donnerstag gerade auch für Berufstätige die Gelegenheit zur Impfung auch vor oder nach der Arbeit." Das "Impfzentrum 2.0" am Hauptbahnhof ist dann Montag bis Samstag geöffnet. Montags, dienstags, mittwochs, freitags und samstags von 10 Uhr bis 17.30 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 21.30 Uhr kann sich dort jeder ab 12 Jahren ohne Termin impfen lassen. Auch Auffrischungsimpfungen ab 18 Jahren, wie sie nun von der StiKo empfohlen werden, sind dort möglich. Mit den Samstagen steht damit allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern sowie ihren Gästen ein "Weihnachtsshopping mit Piks" zur Verfügung. Daneben bleibt die Impfstelle im U-Bahnhof Heinrich-Heine- Allee weiterhin montags bis freitags von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet. Impfmobil besucht die Förderschulen Das Impfmobil fährt in der nächsten Woche verschiedene Förderschulen an. Interessierte können sich dort - sofern nicht anders angegeben - jeweils von 10 bis 17.30 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen. Am Montag, 22. November, steht das Impfmobil an der Mosaikschule, Am Massenberger Kamp 45. Am Dienstag, 26. Oktober, steht das Impfmobil von 10 bis 13.30 Uhr an der Alfred-Herrhausen-Schule, Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße 21. Anschließend besucht das Impfmobil vam Dienstag, 23. November, von 14 bis 17.30 Uhr das Rather Familienzentrum, Rather Kreuzweg 43. An der Theodor-Andresen- Schule und der Franz-Marc-Schule, Lohbachweg 16-18, macht das Impfmobil Halt am Mittwoch, 24. November. Die Martin-Luther-King-Schule, Schönaustraße 25, wird am Donnerstag, 25. November, durch das Impfmobil bedient. Am Freitag, 26. November, besteht die Möglichkeit zur Impfung an der Karl-Tietenberg-Schule, Lärchenweg 23. Impfung ohne Termin Eine Vorab-Anmeldung ist nicht nötig, es wird lediglich ein Personalausweis benötigt. Wer einen Impfausweis besitzt, sollte diesen ebenfalls mitbringen. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt, dabei werden alle aktuell zugelassenen Impfstoffe angeboten. Menschen, die eine Zweit- oder Auffrischungsimpfung haben wollen, sollten den Nachweis der bisherigen Impfung(en) mit sich führen und den vorgegebenen Zeitraum für die Folgeimpfung einhalten. Für Rückfragen steht das geschulte Personal vor Ort zur Verfügung. ___________________________________________________________________________ 19. November 2021 Die Kunstakademie Düsseldorf unterstützt die Planungen zum Deutschen Fotoinstitut in der Landeshauptstadt Die Kunstakademie Düsseldorf unterstützt fortan gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem DFI e.V. (Verein zur Gründung und Förderung eines Deutschen Fotoinstituts e.V.) und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur (Köln) den Prozess zur Planung und Gründung des Deutschen Fotoinstituts. Am 19. November 2021 haben die Kanzlerin Johanna Boeck-Heuwinkel und der Rektor der Kunstakademie Düsseldorf, Prof. Karl-Heinz Petzinka, eine Absichtserklärung unterzeichnet, welche die Akademie offiziell als Kooperationspartner bestätigt. Das in dem Dokument formulierte Ziel ist, die Gründung des Deutschen Fotoinstituts am Standort Düsseldorf voranzubringen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Kulturdezernent Hans-Georg Lohe freuen sich zusammen mit dem Vorstand des DFI e.V., Andreas Gursky und Moritz Wegwerth, mit der Kunstakademie Düsseldorf eine weitere bedeutende Partnerinstitution für diesen Prozess gewonnen zu haben. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Der heute unterzeichnete Letter of Intent unterstreicht das Bestreben der Landeshauptstadt Düsseldorf, mit wichtigen Akteuren im Bereich der Fotokunst zu kooperieren und somit unser Konzept eines Deutschen Fotoinstituts auf ein breites Fundament zu stellen. Dabei darf die Kunstakademie mit all den wichtigen Talenten, die hier gefördert werden, nicht fehlen. Wir arbeiten weiter daran, die Fotostadt Düsseldorf und NRW als wichtigsten Standort für die Sicherung, Erforschung und Weiterentwicklung der Fotokunst zu etablieren." Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Es freut mich außerordentlich, dass die Kunstakademie Düsseldorf, an der die Fotografie als künstlerisches Medium richtungsweisend geprägt wurde, mit der Unterzeichnung des Letter of Intent die Bemühungen der Landeshauptstadt Düsseldorf und des DFI e.V. für ein Fotoinstitut in Düsseldorf entscheidend unterstützt." Prof. Karl-Heinz Petzinka: "Die Kunstakademie Düsseldorf freut sich über die gemeinsam zu erarbeitende Zielsetzung. Die Akademie ist sozusagen die Geburtstätte der Düsseldorfer Fotoschule und ist glücklich, zusammen mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Photographischen Sammlung in Köln die wichtige Arbeit des DFI unterstützen zu können." Andreas Gursky: "Ich freue mich, dass die Kunstakademie, der ich durch meine Zeit als ehemaliger Student und Lehrender verbunden bin, unsere Bemühungen um den Aufbau eines Fotoinstituts in Düsseldorf unterstützt." Aufgrund der langen Tradition in der Landeshauptstadt setzt sich Düsseldorf seit über zehn Jahren nachdrücklich für die Gründung einer innovativen Institution für die Fotografie ein. Das Deutsche Fotoinstitut soll ein offener Ort sein, der die Lücken schließt, die das Netzwerk an oft individuell agierenden, föderal organisierten Fotosammlungen und - archiven offenbart. Zu den Kernaufgaben des geplanten Kompetenzzentrums soll es gehören, Fachleuten und einem breiten Publikum die Begegnung mit dem komplexen Medium der Fotografie und den damit verbundenen zukunftsorientierten Diskursen zu ermöglichen. Eine solche Institution wäre weltweit einmalig und visionär. Dazu hat der DFI e.V. im Mai 2020 ein Konzept vorgelegt, welches die Grundlage der Zusammenarbeit aller Kooperationspartner*innen darstellt. Die Fotografie spielte in der Geschichte der Kunstakademie Düsseldorf eine tragende Rolle. Seit dem Beginn der 1970er-Jahre befanden sich immer häufiger fotografische Positionen unter den Abschlüssen. Das Umfeld der Klasse von Joseph Beuys bildete hierbei ein Zentrum, aus dem heraus namhafte Künstler*innen wie etwa Sigmar Polke oder Katharina Sieverding ihre künstlerische und fotobasierte Arbeit entwickelt haben. Mit der Berufung Bernd Bechers an die Akademie im Jahr 1976 wurde die Kunstakademie zu einem richtungsweisenden Ort, da sie neue Impulse setzte und damit der Fotografie dazu verhalf, ihren Stellenwert als künstlerisches Medium auszubauen. Heute sind Bernd und Hilla Becher sowie die auf sie folgenden Generationen von Künstler*innen, die ihre Lehre hervorgebracht hat, nicht mehr aus dem Kanon der Kunstgeschichte wegzudenken. Eine Neubetrachtung des Mediums im künstlerischen Kontext entstand, neben den bereits genannten, durch Lehrende und Studierende wie Jan Dibbets, Isa Genzken, Andreas Gursky, Candida Höfer, Reinhard Mucha, Peter Piller, Gerhard Richter, Claus Rinke, Thomas Ruff, Rosemarie Trockel oder Christopher Williams, um nur eine kleine Auswahl an Namen zu nennen. Seit Sommer 2021 kooperiert Düsseldorf bereits mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur (Köln), vertreten durch die Leiterin der Sammlung, Gabriele Conrath-Scholl, und den Geschäftsführer Norbert Minwegen sowie mit dem Studio Becher (Düsseldorf-Kaiserswerth), vertreten durch Max Becher. Die Zusammenarbeit zeigt die gemeinsame Bestrebung, städteübergreifend agieren zu wollen. Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur ist seit über 25 Jahren im Bereich der musealen Sammlungsbetreuung, der wissenschaftlichen Erforschung, der Präsentation von hausinternen und externen Ausstellungen auf nationaler und internationaler Ebene tätig. Wesentliche und umfassende Archive ihres Bestands beziehen sich unter anderem auf die für die Geschichte der Fotografie zentralen Namen August Sander, Karl Blossfeldt sowie Bernd und Hilla Becher. Vor dem Hintergrund der Institutsplanung bieten die Kooperationspartner für das nächste Jahr ein gemeinsames Semesterprogramm an, das für die Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf ein Angebot von Kolloquien, Workshops sowie Atelier- und Institutionsbesuchen vorsieht. Parallel ist eine öffentliche Veranstaltungsreihe der Landeshauptstadt und dem DFI e. V. in Planung. ___________________________________________________________________________ 19. November 2021 Clara-Schumann-Musikschule: Bürgerstiftung Düsseldorf fördert erneut musikalische Talente 17.539 Euro für das Begabtenförderprogramm "Claras Talente" Die Düsseldorfer Bürgerstiftung finanziert seit 2020 das Begabtenförderprogramm "Claras Talente". Damit werden musikalisch begabte Kinder an der Clara-Schumann- Musikschule im Alter von bis zu zwölf Jahren durch zusätzlichen Musikschulunterricht gefördert. Für 2022 stellt die Bürgerstiftung 17.539 Euro zur Verfügung. Ziel ist es, musikalische Talente frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu unterstützen. Die Kinder im Begabtenförderprogramm "Claras Talente" kommen zweimal pro Woche in die Clara-Schumann-Musikschule und erhalten dort Unterricht auf ihrem jeweiligen Instrument. Einen Unterricht finanzieren die Eltern, die Kosten für den zweiten wöchentlichen Unterricht (auf dem gleichen Instrument) übernimmt die Bürgerstiftung im Rahmen von Stipendien. Derzeit nehmen 26 Kinder am Förderprogramm teil. Die meisten sind bereits Preisträgerinnen und Preisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert" oder haben eine spezielle Aufnahmeprüfung für "Claras Talente" absolviert, die 2021 per Videoeinreichungen stattfand. Dank der Unterstützung der Bürgerstiftung können so auch in 2022 die Stipendien für besonders talentierte junge Schülerinnen und Schüler bis einschließlich zwölf Jahren fortgesetzt werden. Im Februar 2022 werden Zwischenprüfungen und Neuaufnahmen erfolgen. Für die Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahren schließt sich die Studienvorbereitende Ausbildung (SVA) der Clara-Schumann-Musikschule an. Eine Fortführung des Förderprogramms "Claras Talente" in Kooperation mit der Bürgerstiftung ist auch über 2022 hinaus geplant. ___________________________________________________________________________ 19. Oktober 2021 437 Bäume müssen in diesem Winter stadtweit gefällt werden Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt muss bis Ende Februar stadtweit 437 Bäume fällen. Die Winterfällungen an Straßen und in Grünanlagen sind das Ergebnis der städtischen Baumkontrollen. Sie sind nötig, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Betroffen sind 55 Straßenbäume und 382 Bäume in Grünanlagen. Die Arbeiten beginnen im November. Die zu fällenden Bäume kennzeichnet das Gartenamt vorab mit einer gut sichtbaren Informationsbanderole am Baumstamm. Von den insgesamt 437 Bäumen sind 199 bereits abgestorben. Noch immer zeigt der Baumbestand in Düsseldorf deutliche Spuren der trockenen Jahre 2018, 2019 und 2020. Die niederschlagsreichen Monate in diesem Jahr konnten dieser Entwicklung nicht entscheidend entgegenwirken. Die Anzahl absterbender Bäume hat durch die Veränderungen der klimatischen Verhältnisse merklich zugenommen. Hinzu kommen Baumkrankheiten. Es ist davon auszugehen, dass im Zuge noch ausstehender Baumkontrollen und Untersuchungen weitere Fällungen in den Wintermonaten hinzukommen - zum Beispiel aufgrund von Winterpilzen. Zusammen mit den oben genannten 437 Fällungen zählt das Gartenamt aktuell rund 2.000 Fällungen für das Jahr 2021. Die Standorte der zufällenden Bäume können in Düsseldorf Maps unter maps.duesseldorf.de unter dem Thema "Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit", "Baumbestand", "Baumfällung" mit Informationen zu Baumart, Stammumfang und Fällgrund abgerufen werden. Ziel des Gartenamtes ist es, die Bäume nachzupflanzen. Das Gartenamt prüft die Nachpflanzungen an den betreffenden Standorten sorgfältig. Bei Straßenbäumen sind sogenannte Umlaufverfahren nötig. Hierbei prüfen die Leitungsträger wie zum Beispiel die Netzgesellschaft, der Stadtentwässerungsbetrieb und die Telekom die Leitungstrassen und ihre Nähe zu den Baumstandorten. Darüber hinaus sind auch notwendige Abstände zu Verkehrsanlagen sowie brandschutztechnische Belange zu beachten. Parallel ist die Pflanzsaison 2021/2022 angelaufen. Das Gartenamt ist derzeit mit vorbereitenden Maßnahmen beschäftigt - so werden zum Beispiel Baumgruben hergestellt. Für die Pflanzsaison sind rund 710 Baumpflanzungen an Straßen und 200 Baumpflanzungen in Grünanlagen vorgesehen. Zudem werden rund 75 schattenspendende Bäume an Kinderspielplätzen gepflanzt. Durch diese Baumpflanzungen werden zum Teil entstandene Defizite durch Fällungen aus den Vorjahren ausgeglichen. Darüber hinaus entstehen neue Baumstandorte. ___________________________________________________________________________ 19. Oktober 2021 Lebenshunger Konzerte - dem Leben eine Stimme geben Nach der coronabedingten Pause lädt Werkstatt Lebenshunger e.V. in Kooperation mit dem Stadtmuseum am Samstag, 27. November, wieder zu einem Lebenshunger Konzert mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein. Es startet um 18 Uhr im Stadtmuseum, Berger Allee 2. In Liedern und Instrumentalstücken erzählen junge Menschen von dem, was sie bewegt. Dabei fungiert Musik als "Seelennahrung" und als wichtiges Sprachrohr - besonders dann, wenn Worte fehlen. Das Präventionsprojekt unterstützt Jugendliche in ihren individuellen Ausdrucksformen und gibt ihnen die Möglichkeit, sich im Rahmen des Abschlusskonzertes öffentlich zu präsentieren. Der Eintritt zu dem Konzert ist kostenlos, und Interessierte sind herzlich willkommen. Hinweis: Es gelten die Bedingungen der 2G-Regel (Änderungen vorbehalten). Für die Teilnahme ist ein Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID-19 oder über eine Genesung erforderlich. Bitte beachten Sie auch die Maskenpflicht im Gebäude. Weitere Informationen unter 0211-8996170 und auf der Homepage des Stadtmuseums https://www.duesseldorf.de/stadtmuseum.html ___________________________________________________________________________ 19. Oktober 2021 Bisher keine Geflügelpest in Düsseldorf festgestellt Bei Freilandhaltung von Geflügel ist aber weiter Vorsicht geboten In zunehmendem Maße tritt die Geflügelpest (Vogelgrippe) seit Herbstbeginn in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, Niedersachsen und in Rheinland-Pfalz auf. Betroffen waren bislang hauptsächlich Wildvögel. Da infizierte Wildvögel jedoch eine latente Gefahr für den Eintrag der Seuche in Hausgeflügelbestände darstellen, ist es auch in Hausbeständen bereits zu zahlreichen Ausbrüchen gekommen. Das Friedrich-Löffler-Institut schätzt das Risiko, dass es zu einem Eintrag der Geflügelpest von Wildvögeln in Hausbestände kommt, dementsprechend derzeit als hoch ein. In Düsseldorf ist bisher kein Fall der Geflügelpest festgestellt worden. Wenn die Seuche in Hausbeständen zum Ausbruch kommt, hat das gravierende Folgen für den betroffenen Tierhalter und seine Tiere. Jeder Ausbruch hat weitreichende amtliche Maßnahmen zur Folge, die alle Geflügelhalter in der Umgebung eines Seuchenherdes betreffen und auch die Geflügelwirtschaft der Region oder des Landes in Mitleidenschaft ziehen können. Die Größe einer Geflügelhaltung spielt dabei nur eine kleine Rolle - so gelten die tierseuchenrechtlichen Vorschriften zur Prävention und Bekämpfung der Geflügelpest auch für Hobbyhalter und ganz kleine Bestände. Jeder Geflügelhalter ist tierseuchenrechtlich in der Pflicht. Klaus Meyer, Leiter des Institutes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen, weist darauf hin, dass jeder Halter von Hühnern, Truthühnern, Perlhühnern, Rebhühnern, Fasanen, Laufvögeln, Wachteln, Enten und Gänsen seine Haltung bei der Tierseuchenkasse NRW anzuzeigen hat. Die Haltung und jede Veränderung sind jährlich erneut zu melden. Wer bislang diese Meldung versäumt hat, sollte sie unverzüglich nachholen. Jeder Geflügelhalter muss zudem Aufzeichnungen führen - das sogenannte Bestandsregister gemäß § 2 der Geflügelpest-Verordnung. Und er darf seine Tiere nur so mit Futter und Wasser versorgen, dass dabei ein Kontakt mit Wildvögeln vermieden wird. Dies gilt ebenso für Geräte, Geschirr und Einstreu, welche in der Tierhaltung Verwendung finden. Jede Geflügelhaltung sollte allzeit sauber und aufgeräumt gehalten werden. Personenkontakte sollten möglichst hygienisch erfolgen und auf das für die Betreuung der Tiere notwendige Maß beschränkt bleiben. Außerdem sollte jederzeit so für eine tierärztliche Betreuung des Bestandes gesorgt sein, dass Krankheiten dort frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Bereits jetzt ist es notwendig, dass jeder Geflügelhalter Vorsorge für eine problemlose Aufstallung seiner Tiere trifft, wenn diese aufgrund der Tierseuchenlage durch die Veterinärbehörde angeordnet werden muss. Für diesen Fall sollten auch Desinfektionsmittel und Einwegschutzbekleidung vorgehalten werden. Die Aufstallung allen Hausgeflügels kann eine der amtlichen Schutzmaßnahmen sein, wenn sich die Seuchenlage weiter zuspitzt. Zum Zwecke der Früherkennung sollten im Stadtgebiet anfallende tote Wasser- Wildvögel möglichst bei der Kleintiersammelstelle am Höherweg 222 abgegeben werden oder dem Institut für Verbraucherschutz und Veterinärwesen gemeldet werden, damit von den amtlichen Tierärztinnen und Tierärzten eine Untersuchung veranlasst werden kann. Jeder Geflügelhalter sollte unklare Krankheits- und Todesfälle im eigenen Geflügelbestand ebenfalls melden und sofort durch einen Tierarzt abklären lassen. Weitere Fragen beantwortet das Institut für Verbraucherschutz und Veterinärwesen unter der Telefonnummer 0211-8993227. ___________________________________________________________________________ 19. Oktober 2021 Drei Leerstände mit neuen Nutzungen belebt Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte und Zentren zeigt Erfolge Mit dem "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in NRW" stellt die Landesregierung Geld zur Verfügung, um von Leerstand und Schließungen in Handel und Gastronomie betroffene Kommunen zu unterstützen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich dafür beworben und eine Förderung erhalten. Drei leer stehende Geschäfte konnten nun mit neuen Nutzungen belebt werden. Im Jahr 2020 hat sich die Stadt Düsseldorf erfolgreich für den "Verfügungsfonds Anmietung" im Rahmen des "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren" des Landes NRW beworben. Für die zentralen Lagen Graf-Adolf- Straße/nördliche Friedrichstraße, Gumbertstraße und Heyestraße Süd stehen seitdem Mittel zur An- und geförderten Untervermietung von leerstehenden Ladenlokalen zur Verfügung. Mit Hilfe der Landesmittel konnten zwei Leerstände in der Gumbertstraße und ein Leerstand in der Graf-Adolf-Straße neuen Nutzungen zugeführt werden. Weitere Anmietungen sind in Planung. "Leerstehende Ladenlokale mit neuen Nutzungen zu beleben, steigert die Attraktivität und Resilienz der Zentren. Daher sehe ich diese Erfolge als Motivation für die weitere Arbeit. Durch nun anlaufende Zentrenmanagements in fünf Zentren, die ebenfalls im Rahmen des Sofortprogramms gefördert werden, können wir weitere positive Effekte erzeugen", zeigt sich Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen, optimistisch. Dazu arbeiten das Stadtplanungsamt, die Wirtschaftsförderung, das Bauaufsichtsamt und das Amt für Gebäudemanagement ressortübergreifend im Team Zentrenstärkung zusammen. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer, dem Handelsverband Nordrhein-Westfalen und den Akteurinnen und Akteuren in den Geschäftsstraßen ist der Prozess zur Etablierung der Zentrenmanagements erfolgreich gestartet. "Die Zentren sind wichtige Orte des Handels sowie des gesellschaftlichen und kulturellen Miteinanders. Die Stadt setzt sich aktiv für die Sicherung und Weiterentwicklung der Zentren ein. Daher freue ich mich über die gelungenen Vermietungen und möchte alle Eigentümerinnen und Eigentümer von leerstehenden Ladenlokalen in der Graf-Adolf-Straße, der nördlichen Friedrichstraße, der Gumbertstraße und der Heyestraße ermutigen, sich am Sofortprogramm zu beteiligen", sagt Dr. Michael Rauterkus, Beigeordneter für Wirtschaft, Digitalisierung, Personal und Organisation. Bis Ende Dezember 2021 können über das Sofortprogramm noch Leerstände angemietet werden. Wer einen Leerstand anbieten möchte, findet beim Team Zentrenstärkung eine Anlaufstelle unter www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/zentrenstaerkung. Weitere Informationen zum "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren NRW" gibt es unter https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt- foerdern/zukunft-innenstadt-nordrhein-westfalen. ___________________________________________________________________________ 18. Oktober 2021 Dialogverfahren Zukunft der Kö Den Wandel an der Kö aktiv mitgestalten Fragebogen zu den Leitsätzen bis 2. Dezember online ausfüllbar Die Königsallee befindet sich im Wandel: Große Bauprojekte und neue Nutzungsmöglichkeiten durch den Wegzug der Banken, sich ändernde Einkaufsgewohnheiten, neue Erwartungen an innerstädtische Angebote und den öffentlichen Raum sowie die Mobilitätswende sind Aufgaben der Zukunft. Die Kö ist etwas Besonderes und so gilt es, den Wandel gemeinsam in den Blick zu nehmen. Seit einigen Monaten diskutiert die Stadt Düsseldorf mit der Stadtgesellschaft und in Kooperation mit ansässigen Projektentwicklern und Akteuren die Frage der Zukunft der Kö. In einem Dialogverfahren unter Einbindung der Öffentlichkeit wurden Ideen gesammelt, aus denen Leitsätze und Handlungsempfehlungen formuliert wurden, die bei den Projektentwicklungen dann angewendet werden sollen. Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen: "Wir haben gute Erfahrungen bei den ersten zwei Veranstaltungen gemacht und konnten eine große Anzahl an Menschen verzeichnen, die aktiv mitgestalten. Wir freuen uns nun, den Interessierten die ersten Ergebnisse für diese Leitsätze zeigen zu können. Teilen Sie uns dazu Ihre Meinung mit." Jetzt sind die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer erneut gefragt: Unter www.duesseldorf.de/zukunftkoe ist vom 18. November bis 2. Dezember ein Fragebogen abrufbar, in den alle Interessierten ihre Meinung zu den Leitsätzen eintragen können. Die Leitsätze sind nach inhaltlichen Schwerpunkten aufbereitet, beispielsweise der Identität der Kö, dem öffentlichen Raum oder den künftigen Nutzungen. Wie geht es weiter? In einer coronabedingt digitalen Veranstaltung am Mittwoch, 15. Dezember, von 18.30 bis 21 Uhr, werden die Leitsätze sowie die Ergebnisse der Online-Meinungsabfrage vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf Einzelhandel und Aufenthaltsqualität. Externe Experten werden die bisherigen Ergebnisse einordnen und die Leitsätze mit einem Blick von außen unabhängig reflektieren. Im Anschluss werden alle Ergebnisse zusammengetragen und die Leitsätze durch Beschluss der politischen Ausschüsse zur Anwendung delegiert. Weitere Informationen zur Veranstaltung am 15. Dezember folgen zeitnah und werden auch auf der Projekthomepage www.duesseldorf.de/zukunftkoe veröffentlicht. ___________________________________________________________________________ 18. Oktober 2021 Neuer Radweg am Joseph-Beuys-Ufer eröffnet Ausbau Radhauptnetz geht voran/Neuer Radweg an hoch frequentierter Route jetzt frei gegeben Gute Nachricht für alle Radfahrerinnen und Radfahrer: Ab sofort steht ihnen an einer hochfrequentierten Route in der Düsseldorfer Innenstadt ein neuer Radweg zur Verfügung. Die Landeshauptstadt wertet den vielbefahrenen Rheinradweg mit Abschluss des Umbaus weiter auf. Er wird sowohl von Pendlern, als auch von Freizeitradlern gerne genutzt. Das zeigt die Zählstelle am Mannesmannufer bei der in diesem Jahr bereits fast eine Million Radfahrende registriert worden sind. Darüber hinaus sind mit der neuen Querung am Knotenpunkt Oederallee die Radwegeanschlüsse in Richtung Oberkassel und Heinrich-Heine-Allee optimiert worden. Die Baukosten für den Umbau des Joseph-Beuys-Ufers belaufen sich auf rund 1,18 Millionen Euro. "Mit dem neuen Zweirichtungsradweg und dem separierten Fußweg haben wir endlich mehr Platz für den Rad- und Fußverkehr geschaffen und sorgen so für mehr Sicherheit und Komfort", erklärte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller bei der offiziellen Freigabe des Radweges vor Ort. "Das Joseph-Beuys-Ufer ist nun keine Engstelle mehr und verbindet komfortabel die gestalterisch hochwertig ausgebaute Rheinuferpromenade in Richtung Süden und den breiten Geh- und Radweg im Seitenraum an der Rheinterrasse im Norden." "Mit der neuen Aufteilung des Seitenraums am Joseph-Beuys-Ufer haben wir mehr Platz für den Rad- und Fußverkehr geschaffen, ohne die Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr zu verringern. Gerade an dieser Hauptverkehrsachse spielte dies eine wichtige Rolle", erläuterte Jochen Kral, Mobilitätsdezernent der Landeshauptstadt. "Radfahrende können ab sofort den, in rotem Asphalt angelegten 2,75 Meter breiten Zweirichtungsradweg nutzen, der getrennt vom Fußverkehr verläuft." Übrigens auch Grund zur Freude bei den Autofahrern: Die Fertigstellung der Arbeiten konnte einige Wochen früher realisiert werden als ursprünglich geplant. So macht die Baustelle rechtzeitig Platz für den zunehmenden Weihnachtsverkehr. Dies passiert auch an anderen Baustellen im Stadtgebiet, wie etwa am Ludwig-Hammers- Platz, wo nach Möglichkeit die Arbeiten am Wochenende unterbrochen werden, um die Verkehrssituation zu entlasten. "Insbesondere die stark belasteten Hauptrouten haben wir mit Aussicht auf den vorweihnachtlichen Verkehr mit unserem Baustellenmanagement im Blick. Nur absolut notwendige und verkehrssichernde Baustellen finden zu dieser Zeit statt", erklärt Mobilitätsdezernent Jochen Kral. Zusätzlich Rampe für den Rad- und Fußverkehr Das ist aber noch nicht alles, was entlang des Rheins an dieser Stelle für den Radverkehr getan wird. Neben dem neuen Zweirichtungsradweg hat der Ordnungs- und Verkehrsausschuss die Realisierung einer Rampe unterhalb der Oberkasseler Brücke beschlossen. "Die Rampe wird Teil unserer ersten Radleitroute und ergänzt zusätzlich die Radhauptroute entlang des Josep-Beuys-Ufers", berichtete Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. "Sie ermöglicht es, zukünftig den Rad- und Fußverkehr von der Rheinpromenade auch über das Tonhallenufer und Robert-Lehr-Ufer zu führen, über die die Nord-Süd-Radleitroute 'West' führen wird." Die Planung der Rampe wurde bei der Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM) realisiert. Sie ist auch für die Umsetzung zuständig. Mit den ersten Bauarbeiten soll Anfang 2022 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2022 geplant. Die Kosten für diese zusätzliche Maßnahme belaufen sich auf 486.868 Euro. Hintergrund: Radleitrouten Mit den sogenannten Radleitrouten wird der Ausbau des Radhauptnetzes beschleunigt, und die Stadt setzt einen Fokus auf strategische Verbindungsachsen, die zur Orientierung im Radhauptnetz dienen. Sie sollen so ausgebaut werden, dass der Radverkehr sie intuitiv als durchgehende, bevorzugte Verbindungen versteht. Im Ordnungs- und Verkehrsausschuss wurden Anfang 2021 im Rahmen des Berichtes zur Fahrradförderung von der Stadtverwaltung vier durchgehende Radleitrouten vorgestellt, die schnell und zusammenhängend umgesetzt werden können. Neben den vier Vorschlägen der Stadtverwaltung gibt es weitere Ideen für Radachsen durch Düsseldorf, die von Vertretern politischer Parteien und Verbänden wie dem ADFC und VCD im Rahmen der kleinen Kommission Radverkehr eingebracht wurden und nun diskutiert werden. Nord-Süd-Radleitroute (West) Die erste beschlossene Radleitachse ist die Nord-Süd-Radleitroute (West). Sie führt vom Norden einmal durch ganz Düsseldorf bis zum Südring: Südring bis Arena und Freiligrathplatz, Völklinger Straße, Rheinufer (Tonhallenufer und Robert-Lehr-Ufer), Rotterdamer Straße, Niederrheinstraße (Verlängerung bis Flughafenbrücke vorhanden). Diese Radleitroute ergänzt den Radschnellweg Neuss/Langenfeld im Süden und schließt an den geplanten Radweg entlang des Südrings zwischen Südbrücke und Völklinger Straße an. Zudem ist damit die Arena besser erreichbar. Der Abzweig Reeser Straße/Kaiserswerther Straße einschließlich Verkehrsführung Freiligrathplatz ergänzt die Strecke. Die IPM (Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH) wurde mit der Planung beauftragt. Ein Video zu diesem wird im Laufe des Tages auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf ___________________________________________________________________________ 18. Oktober 2021 Zur Rückgabe des Gemäldes "Die Füchse" von Franz Marc Die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Erbengemeinschaft haben eine Rückgabevereinbarung hinsichtlich der Restitution des Gemäldes "Die Füchse" von Franz Marc" getroffen. Die Vorbereitungen zur Übergabe laufen, sodass diese jederzeit zu einem von der Erbengemeinschaft zu benennenden Zeitpunkt stattfinden kann. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Damit sind wir als Landeshauptstadt Düsseldorf unserer Verantwortung gerecht geworden.“ Hintergrund Nach einer Anhörung am 10. Februar 2021 empfahl die "Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz" am 26. März 2021 der Stadt Düsseldorf die Restitution des Gemäldes, und damit die Rückgabe an die Erbengemeinschaft. Das Gemälde stammt aus dem ehemaligen Besitz des Bankiers Kurt Grawi. Die Stadt Düsseldorf hat das Gemälde im Jahr 1962 als Schenkung aus dem Schweizer Kunsthandel erhalten. Es war Teil der Sammlung des Kunstpalastes. Die Kommission sprach sich für die Restitution des Werkes aus. Daraufhin hat das Kulturdezernat das Ergebnis der Kommission in Form einer Beschlussvorlage mit Empfehlung zur Rückgabe in die politischen Gremien eingebracht. Der Düsseldorfer Stadtrat beschloss in seiner Sitzung am 29. April 2021 die Restitution des Werkes und folgte somit der Empfehlung der "Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz". Eine Dokumentation des gesamten Falls ist auf der Website der Stadt Düsseldorf veröffentlicht: www.duesseldorf.de/kulturamt/provenienzforschung/auskunfts-und- restitutionsgesuche/franz-marc-fuechse-1913.html Informationen zur Beratenden Kommission und die aktuelle Empfehlung finden Sie unter www.beratende-kommission.de ___________________________________________________________________________ 18. Oktober 2021 Psychische Belastung in Corona-Zeiten – Unterstützung durch das Gesundheitsamt Nach der langen und andauernden Pandemiezeit werden zunehmend die enormen Folgen für die psychische Gesundheit und insgesamt eine starke Zunahme psychischer und sozialer Belastungen in der Bevölkerung sichtbar. Dazu gehören beispielsweise Ängste, Depressionen und Stressempfinden, aber auch die Zunahme zwischenmenschlicher Konflikte. Menschen werden aktuell stark gefordert und stehen unter erheblichem Druck, da zusätzlich zu der generell belastenden, außergewöhnlichen Situation der Pandemie weitere Belastungen wie der Wegfall von Betreuungen für Kinder oder Seniorinnen und Senioren oder soziale Verunsicherung bis hin zu existentiellen Bedrohungen durch Arbeitslosigkeit, Existenzverlust oder Krankheit bewältigt werden müssen. Für Menschen, die sich aufgrund der Corona-Krisensituation – oder auch aus anderen Gründen – psychisch belastet fühlen, bieten Mitarbeitende der Ambulanz für Gewaltopfer des Gesundheitsamtes Information und Beratung an. Erwachsenen und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren steht dort eine fachliche psychosoziale Beratung zur Verfügung. Auch Menschen, die im persönlichen Umfeld keine oder eine nicht ausreichende Unterstützung finden, erhalten dort Hilfe. Gefühle der Verzweiflung und Unsicherheit werden mithilfe des Teams der Beratungsstelle aufgefangen und Stabilisierung wiederhergestellt. Ist eine weitergehende Behandlung notwendig, können längere Wartezeiten für niedergelassene Psychotherapiepraxen und psychiatrische Kliniken mit stabilisierenden Gesprächen überbrückt werden. Eine vorherige Terminvereinbarung unter der Rufnummer 0211-8995368 ist erforderlich. Die Beratung erfolgt kostenlos und auf Wunsch auch anonym. ___________________________________________________________________________ 17. Oktober 2021 Düsseldorfs 1. Bürgermeister Josef Hinkel positiv auf Corona-Virus getestet PCR-Test von Oberbürgermeister Dr. Keller negativ Josef Hinkel, 1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, wurde heute positiv auf das Corona-Virus getestet. Er zeigt nur leichte Symptome. Vorsorglich hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller daher alle für heute geplanten öffentlichen Termine abgesagt, weitere Termine auf virtuell umgestellt und sich einem PCR-Test unterzogen, der negativ war. Oberbürgermeister Dr. Keller wird daher ab morgen (Donnerstag, 18.11.21) seine Amtsgeschäfte unter Beachtung der üblichen Infektionsschutzmaßnahmen wieder in Präsenz ausführen. Alle vorsorglichen Maßnahmen sind in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt erfolgt. ___________________________________________________________________________ 17. Oktober 2021 Tag der Roma-Sprache im Stadtmuseum Teil des Projektes "EmpoR - Empowerment für Roma" Am 5. November begingen Roma den Internationalen Tag der Roma-Sprache Romanes. Aus diesem Anlass lädt das Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2, in Kooperation mit dem Internationalen Kultur- und Sportverein der Roma Carmen e.V. am Freitag, 19. November, 18 Uhr, zu einer Veranstaltung zum Thema "Identität, Sprache und Kultur der Roma" ein. Neben einem einführenden Vortrag "Identität, Kultur und Sprache der Roma" vom Sami Dzemailovski, 1. Vorsitzender von Carmen e.V., vermitteln Texte, Gedichte und Musik der Roma Eindrücke der Kultur. Wie Kroatien die öffentliche Präsenz der Roma als Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ihres Landes würdigt, schildert Veljko Kaitazi, Mitglied des kroatischen Parlaments und zugleich Minderheitenbeauftragter. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wird erörtert, inwieweit das Vorgehen Kroatiens für Deutschland modellhaft sein kann. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts "Empowerment für Roma - EmpoR". Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert. ___________________________________________________________________________ 17. Oktober 2021 Heinrich-Heine-Platz zeigt bald ein neues Gesicht Planung sieht hohe Aufenthaltsqualität und eine optimierte Verkehrsführung vor Die Düsseldorfer Altstadt soll zunehmend an Attraktivität und Zukunftsfähigkeit gewinnen. Dazu soll die Umgestaltung des Heinrich-Heine-Platzes, der sich im Herzen Düsseldorfs befindet, einen großen Teil beitragen. Ziel ist es, einen besonderen Eingang in die Altstadt zu schaffen. Einzelheiten zu der Planung zur Platz- und Freiraumgestaltung haben Jochen Kral, Dezernent für Mobilität, Cornelia Zuschke, Dezernentin für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen und Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, am Mittwoch, 17. November, vorgestellt. "Bei der Umgestaltung des Heinrich-Heine-Platzes müssen verschiedene, vielfältige Aspekte und Anforderungen Berücksichtigung finden. Die Verkehrsführung gilt es im Sinne der Verkehrswende zu optimieren, dabei jedoch gleichermaßen das sich verändernde Stadtklima und die Multifunktionalität des Platzes für Veranstaltungen zu beachten", erklärte Jochen Kral, Dezernent für Mobilität. "Der Heinrich-Heine-Platz ist für die Landeshauptstadt Düsseldorf von großer Bedeutung. Er liegt am historischen Prachtboulevard und der heutigen Hauptverkehrsstraße Heinrich-Heine-Allee. Mit seiner Lage zwischen Königsallee und Altstadt ist der Platz ein zentraler Ankunftsort für Menschen, die die Altstadt besuchen. Die fußläufige Verbindung von den östlich gelegenen Einkaufsstraßen zum Rhein führt über den Platz, und bereits heute dient er als Treffpunkt und Aufenthaltsort", erläuterte die Dezernentin für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen, Cornelia Zuschke. Nach der Auswertung einer in der Zeit von Juli bis August 2021 erfolgten öffentlichen Beteiligung, bei der die Mehrzahl von 66 Prozent der insgesamt 2.905 Teilnehmenden die Neugestaltung als positiv bewerteten, liegt nun eine konkrete Planung hinsichtlich der Platzgestaltung vor. Auch die Sorgen der Menschen, die sich bei der Beteiligung herauskristallisierten, wie etwa eine Verschmutzung des Lichthofes oder fehlende Zugänglichkeit für Menschen mit Einschränkungen, wurden von den Planenden sehr ernst genommen. Die Düsseldorf Marketing GmbH, die Stadtverwaltung sowie die Fachplanungsbüros standen stets in engem Austausch und haben alle geäußerten Wünsche hinsichtlich der Machbarkeit gründlich geprüft. Bei der Umgestaltung lassen sich zwei Kernziele hervorheben: Verbesserung der Aufenthaltsqualität Die Aufenthaltsqualität soll unter anderem durch eine großflächige Begrünung, die den Heinrich-Heine-Platz zu einer grünen Oase im Stadtzentrum werden lässt, gesteigert werden. Angedacht ist, dass der Platz eine große, baumüberstandene Fläche erhält, wobei die Straße von zwei Baumreihen gefasst wird. Die Baumallee aus der Heinrich-Heine-Allee, in Richtung des Wilhelm-Marx-Hauses, wird somit fortgesetzt. Zudem sollen Hochbeete gepflanzt werden, welche die neuen Aufenthaltsflächen von der Straße abgrenzen. Auch sollen Gebiete am Heinrich-Heine-Platz als Rückzugsorte fungieren. Westlich des Carsch-Hauses, in der Hunsrückenstraße, sollen in eine großzügige Sitzlounge Bücherkisten integriert werden, die den Passantinnen und Passanten unter anderem ermöglichen, in digitalen Büchern zu schmökern. Auch die Beleuchtung zielt auf die Schaffung einer höchstmöglichen Aufenthaltsqualität ab: Zusätzlich zur regulären Beleuchtung des Platzes sind besondere Beleuchtungselemente - sogenannte Akzentlichter - geplant, die die Atmosphäre prägen und zum Verweilen einladen. Umgestaltung des Straßenraums/ Anpassung der Verkehrsführung Die Altstadt wird tagtäglich von einer großen Zahl von Menschen besucht. Um diesen mehr Platz und Bewegungsfreiheit zu bieten, werden am Heinrich-Heine-Platz gezielt Flächen von Einbauten freigehalten. Der gesamte Platz kann durch den Wegfall der Verbindung zur Kasernenstraße vergrößert werden, und der neugestaltete Zugang in das Basement des Carsch-Hauses mit seinem Lichthof fügt sich in die offene Platzmitte ein. Insgesamt erfolgt die Neugestaltung sehr "platzsparend". "Wir möchten nicht nur einen guten Aufenthalt am Heinrich-Heine-Platz ermöglichen, sondern auch die dortige Verkehrsführung für alle Verkehrsteilnehmenden optimieren. Dabei spielen eine gute Anbindung und Barrierefreiheit eine mindestens genauso große Rolle, wie die Verbesserung der Bedingungen für Fuß- und Radverkehr vor Ort", erklärte Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. In puncto Barrierefreiheit wird unter anderem ein Glasaufzug vorhanden sein, mit dem Menschen mit Einschränkungen problemlos und komfortabel direkt zur untenliegenden U-Bahn-Station gelangen können. Der U-Bahn-Abgang Richtung Flinger Straße auf dem Heinrich-Heine-Platz soll zudem an das vorhandene Leitliniennetz der Altstadt angeschlossen sein. Die zukünftige Verkehrsführung ergibt sich aus der Auswertung von neun verschiedenen Varianten, wobei die folgenden sechs Zielfelder Berücksichtigung fanden: Verkehrsqualität bei ÖPNV, motorisierter Individualverkehr, Radverkehr, Fußverkehr sowie die Qualität des Stadtraumes und die Wirtschaftlichkeit. Es erfolgte eine Gewichtung dieser und eine Bewertung anhand eines Punktesystems. Im Ergebnis empfiehlt die Stadtverwaltung folgendes Modell: Kraftfahrzeugverkehr Der fließende Verkehr soll entlang der Breite Straße geführt werden. Dafür steht für dem Geradeausverkehr nach Süden und Norden jeweils eine separate Fahrspur zur Verfügung. Für den Verkehr in Richtung Theodor-Körner-Straße wird aus Norden eine Linksabbiegespur bzw. aus Süden eine Rechtsabbiegespur angeordnet. Darüber hinaus wird in der Breite Straße eine Linksabbiegespur in die Benrather Straße angeordnet. Ab der Benrather Straße wird das ursprüngliche Einbahnstraßensystem in der Breite Straße und der Kasernenstraße wiederaufgenommen. Die Kasernenstraße soll nördlich der Benrather Straße als Tempo-30-Zone ausgewiesen und im Zweirichtungsverkehr befahren werden. Die Durchfahrt zum Heinrich-Heine-Platz wird für den Regelverkehr verboten. Die Theodor-Körner-Straße wird als einspurige Einbahnstra ße in Fahrtrichtung Osten ausgewiesen. An der Einmündung zur Königsallee (Westseite) weitet sich der Fahrbahnquerschnitt für eine Geradeaus- und Rechtsabbiegespur wieder entsprechend auf. Die Trinkausstraße wird als Einbahnstraße in Richtung Westen ausgewiesen. Fußgängerverkehr Durch den Wegfall von Fahrspuren ergeben sich auf der Achse Flinger Straße - Theodor-Körner-Straße kürzere und sehr gradlinige Querungswege und somit deutlich kürzere Querungszeiten als im Bestand. Darüber hinaus entfallen die heute vorhandenen Mittelinseln. Durch die Ausweisung der Theodor-Körner-Straße als Einbahnstraße in Richtung Osten ergibt sich die Möglichkeit, die Seitenräume dort für den Fußgängerverkehr zu erweitern und geradlinige Laufwege anzubieten. Öffentlicher Nahverkehr Eine Bushaltstelle soll vor das Rheinbahnkundencenter gelegt werden. Die Bushaltestellen der Benrather Straße beziehungsweise der Kasernenstraße wurden zunächst in der Breite Straße positioniert; eine Verschiebung wird noch geprüft. Radverkehr Auf der Heinrich-Heine-Allee, der Breite Straße und der Benrather Straße sind für jede Fahrtrichtung separate "ERA-konforme" Radfahrstreifen vorgesehen. Abweichend davon wird der Radverkehr in Fahrtrichtung Süden entlang der Heinrich-Heine-Allee nahezu vollständig auf einem Bordsteinradweg geführt. Im Abschnitt der Kasernenstraße wird der Radverkehr bei Anordnung einer Streckengeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern auf der Fahrbahn geführt. Darüber hinaus ist vorgesehen, eine 3,0 Meter breite Radwegeverbindung von der Breite Straße zur Kasernenstraße zwischen Carsch-Haus und Wilhelm-Marx-Haus einzurichten. Bei den neu entstehenden Radwegen wird größter Wert daraufgelegt, dass diese sich optisch deutlich von der restlichen Platzfläche abheben. Taxiverkehr Der Taxiverkehr wird zukünftig, wie im Bestand, zwischen Theodor-Körner-Straße und Elberfelder Straße angeordnet. Die Anfahrt des Taxistandes kann dabei über den Tunnel der Elberfelder Straße, aus einer Wartezone parallel zum Tunnel oder auch aus der Heinrich-Heine-Allee erfolgen. Im dortigen Platzbereich können dabei bei einstreifiger Aufstellung bis zu 15 Taxen angeordnet werden. Beschlüsse des Rates/Ausblick Der Stadtrat soll nun die Stadtverwaltung beauftragen, auf Grundlage der vorliegenden Vorentwurfsplanung die Entwurfsplanung und - falls erforderlich - die Genehmigungsplanung für die Platz- und Freiraumplanung für den dargestellten Stadtraum zu erstellen oder Fachplaner mit dieser Entwurfsplanung zu beauftragen. Eingeholt werden soll auch die Zustimmung des Rates zum Abbau und der Einlagerung des Pavillons nach dem Weihnachtsmarkt im Januar 2022, mit Aussicht einer schnellstmöglichen Wiederaufstellung nach abgeschlossener Prüfung und Einholung der erforderlichen Grundlagen. Für die weitere Planung werden rund eineinhalb Jahre benötigt. Es ist vorgesehen, im Jahr 2023 mit dem Bau der Straße zu beginnen. Für die Bauzeit wird eine Dauer von etwa zwölf Monaten angenommen. ___________________________________________________________________________ 17. Oktober 2021 "Düsseldorf - gestern und heute" - ein fotografischer Spaziergang durch die Geschichte der Landeshauptstadt Das Stadtarchiv präsentiert seinen neuesten Bildband, der in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Ingo Lammert entstanden ist "Düsseldorf - gestern und heute" - so lautet der Titel des neuen Bildbandes des Stadtarchivs. Die Publikation lädt zu einem fotografischen Spaziergang durch die Geschichte der Landeshauptstadt ein. Der Autor und Stadtarchivleiter Dr. Benedikt Mauer und Autorin Andrea Trudewind, im Stadtarchiv für das Fotoarchiv zuständig, werfen gemeinsam mit dem Fotografen Ingo Lammert einen Blick auf die Landeshauptstadt und zeigen, wie Düsseldorf heute im Vergleich zu damals aussieht. Hierzu werden in der Neuerscheinung aus dem Wartberg Verlag mehr als 50 aktuellen Motiven die entsprechenden historischen Aufnahmen, größtenteils aus der Zeit ab dem Ende des Zweiten Weltkriegs, gegenübergestellt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zu dem Bildband: "Das Stadtarchiv dokumentiert in seiner neuen Publikation gemeinsam mit dem Fotografen Ingo Lammert ein Stück Stadtgeschichte. Unsere Landeshauptstadt ist eine lebendige, dynamische und moderne Stadt, die sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt hat. Der Bildband beleuchtet mithilfe der historischen Abbildungen nicht nur die Historie der Stadt, sondern führt dank der aktuellen Aufnahmen den Betrachterinnen und Betrachtern die Entwicklung Düsseldorfs eindrucksvoll vor Augen." Düsseldorf war über viele Jahrzehnte hinweg eine Stadt der Eisen- und Stahlindustrie. Heute wird die internationale Metropole unter anderem als moderner Wirtschaftsstandort, Mode- und Einkaufsstadt und als Landeshauptstadt mit Ihren zahlreichen Institutionen und Kultureinrichtungen wahrgenommen. Das Stadtbild spiegelt die Entwicklungen vergangener Jahrzehnte wider - ganz besonders gilt dies für die Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Aber auch unabhängig vom Wiederaufbau erfindet sich Düsseldorf an vielen Stellen immer wieder neu und entwickelt sich weiter. Im Bildband "Düsseldorf - gestern und heute" wird der Wandel unter anderem an den Beispielen wie der Schadowstraße und dem Konrad-Adenauer-Platz 1 gezeigt. So wird einem fotografischen Blick auf die Schadowstraße aus dem Jahres 1962 eine Aufnahme aus der jüngsten Zeit gegenübergestellt. Zwar erkennt man die Schadowstraße wieder, querte der Tausenfüßler die Straße noch bis zum Jahr 2013, allerdings war man 1962 von einer Fußgängerzone noch weit entfernt. Noch größer erscheint die Veränderung, die die Bilder des heutigen Konrad-Adenauer-Platzes 1 aus dem Jahre 1925 (damals noch Wilhelmplatz) und jüngster Zeit zeigen. Bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg prägten mächtige historistische Bauwerke den Bahnhofsvorplatz, so etwa der Düsseldorfer Hof und die Hauptpost. Zwischen beiden Gebäuden verlief die Kurfürstenstraße. Mit dem Bau der Hauptpost - dem heutigen Kulturzentrum KAP1 - wurde die Straße verlegt und das Areal komplett neu bebaut. In dem neuen Bildband befindet sich zudem der Abdruck eines der ältesten im Stadtarchiv vorhandenen Fotos: Eine Ansicht der Altstadt vom Oberkasseler Ufer, die um das Jahr 1860 zu datieren ist. Die historischen und aktuellen Aufnahmen werden von Texten der Autoren Andrea Trudewind und Benedikt Mauer begleitet. Sie erläutern nicht nur die abgebildeten Ansichten, Gebäude und Straßenzüge, sondern vermitteln Wissenswertes aus ihrer historischen Entwicklung - und veranschaulichen auf diese Weise den Wandel der Stadt. So erhalten die Betrachterinnen und Betrachter des Bildbandes am Ende der 72 Seiten mit seinen insgesamt circa 120 Abbildungen einen neuen Blick auf die Stadt Düsseldorf. Der Bildband ist überall erhältlich, wo es Bücher gibt: Benedikt Mauer, Andrea Trudewind, Ingo Lammert, "Düsseldorf - gestern und heute", 72 Seiten, zahlreiche Farb- und S/w-Fotos, gebunden,16,90 Euro, ISBN 978-3-8313-3378-3. ___________________________________________________________________________ 16. Oktober 2021 Düsseldorf gedenkt den Opfern transfeindlicher Gewalt Am 20. November findet der "Trans* Day of Remembrance" statt In Gedenken an die Opfer transfeindlicher Gewalt: Am Samstag, 20. November, findet der jährlich "Trans* Day of Remembrance" statt. An diesem Tag, 12 bis 12.30 Uhr, werden das Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung, die Mahn- und Gedenkstätte und die LSBTIQ+ Community eine Gedenkveranstaltung am LSBTIQ+ Erinnerungsort auf der Apollo-Wiese ausrichten. Die Veranstaltung steht im Zeichen der Erinnerung an viele Menschen, die aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität diskriminiert, ausgegrenzt oder sogar ermordet wurden. Zum Programm vor Ort gehören Vorträge der Biografien von trans*Menschen vom Jugendzentrum PULS und dem Gendertreff. Darüber hinaus wird es eine Schweigeminute und eine musikalische Einlage geben, um die Veranstaltung zu rahmen. Auch die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt am "Trans* Day of Remembrance" ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für die Vielfalt: Am Rathaus wird eine erweiterte Regenbogenflagge gehisst. Die Regenbogenflagge gilt als das ultimative LSBTIQ+ Symbol. Ursprünglich von dem Künstler und Aktivisten Gilbert Baker im Jahr 1978 mit sechs Farben gestaltet, wurde die Flagge vom Designer Daniel Quasar nun um fünf weitere Farbtöne erweitert: Die Farben hellblau, hellrosa und weiß stehen für die Trans* Community. Die schwarzen und braunen Streifen setzen ein Zeichen gegen Rassismus. Das Schwarz steht ebenfalls für die Menschen, die durch AIDS stigmatisiert und gestorben sind. Hintergrund Der "Trans* Day of Remembrance" geht zurück auf die Ermordung der Transfrau Rita Hester im November 1998 in den USA. Weltweit geschehen täglich Hassverbrechen gegen trans* Menschen. Das "Trans Murder Monitoring"-Projekt, durchgeführt von "Transrespect versus Transphobia Worldwide", sammelt Informationen zu transfeindlichen Morden und veröffentlich diese jährlich zum "Trans* Day of Remembrance". Demnach wurden in zwölf Monaten bis Ende September 2020 weltweit 350 Morde an trans* und gender-non-konformen Menschen dokumentiert - die tatsächliche Anzahl liegt vermutlich deutlich höher. Auch in Nordrhein-Westfalen kommt es immer wieder zu verbalen und auch körperlichen Übergriffen gegenüber trans* und gender-non-konformen Menschen. Diese werden meist nicht angezeigt. In besonders großer Gefahr sind trans* Menschen, die von mehrdimensionalen Diskriminierungen betroffen sind. Die Community in Düsseldorf setzt sich für Anerkennung und gegen Diskriminierung ein: Mit starken städtischen Strukturen wie etwa dem "Gendertreff e.V.", der "Trans*- Selbsthilfegruppe", der Gruppe "Kein Geschlecht? Mein Geschlecht!" in der Aidshilfe Düsseldorf sowie dem "Transgenderstammtisch Düsseldorf" konnte bereits viel erreicht werden. Kommunal finanziert werden zudem unter anderem das Jugendzentrum "PULS" (Trans*-Jugendarbeit) und die "Trans*beratung Düsseldorf". ___________________________________________________________________________ 16. Oktober 2021 Bücherei Unterbach Fotoausstellung "Wunderwelt Totholz" Ausstellungseröffnung und Vortrag der Naturfotografin Farina Graßmann Mit einem Vortrag eröffnet die Naturfotografin Farina Graßmann am Montag, 22. November, 9.30 Uhr ihre Fotoausstellung "Wunderwelt Totholz" in der Bücherei Unterbach am Breidenplatz. Totholz ist ein einzigartiger Lebensraum. Entgegen seinem Namen ist es alles andere als tot und in Zeiten des Klimawandels ein wertvoller Speicher von Wasser und Kohlenstoff. Die Fotografin und Autorin Farina Graßmann entführt in einem bebilderten Vortrag in die oft verborgene Welt des Totholzes. Die Ausstellung wird bis Ende Dezember in der Bücherei gezeigt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Eine vorherige Anmeldung in der Bücherei Unterbach, telefonisch unter 0211-8924957 oder per E-Mail unter stbunterbach@duesseldorf.de, ist erforderlich. Für diese Veranstaltung gilt die "2G- Regel": Für die Teilnahme ist ein Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID-19 oder über eine Genesung erforderlich. Bitte beachten Sie auch die Maskenpflicht im Gebäude. ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 Kostenlose Corona-Schnelltests für alle auch wieder in der städtischen Diagnoseeinrichtung Ab sofort können Termine wieder online vereinbart werden/Kostenlose Impfungen an dezentralen Impfstellen und am Impfmobil möglich Durch die neuen Testverordnungen des Bundes und des Landes sind Corona- Schnelltests (PoC-Antigen-Tests), die sogenannten "Bürgertests", seit Samstag, 13. November, wieder für alle Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal pro Woche kostenlos. Im städtischen Diagnosezentrum an der Mitsubishi Electric Halle können sich ab sofort wieder alle Interessierten ohne Symptome von montags bis samstags zwischen 9 und 17 Uhr kostenlos testen lassen. Eine Terminvereinbarung ist bequem online unter https://corona.duesseldorf.de/schnelltest möglich. Darüber hinaus stehen die privaten Testzentren für kostenlose und kostenpflichtige Testungen zur Verfügung. Eine Auflistung der Teststationen im Stadtgebiet finden Interessierte ebenfalls online im Coronaportal unter https://corona.duesseldorf.de/schnelltest. Die Terminvereinbarung ist in der Regel online oder telefonisch möglich. Positiv Getestete und enge Kontaktpersonen können Termine nur über die städtische Corona-Hotline unter der Rufnummer 0211-8996090 vereinbaren. Infizierte werden zum Ende ihrer Quarantäne vom Gesundheitsamt kontaktiert, und ihnen wird eine kostenlose Testung angeboten (PCR- oder Schnelltest). Kostenlose Impfung in dezentralen Impfstellen und am Impfmobil Eine vollständige Coronaschutzimpfung reduziert das Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken und schwer zu erkanken deutlich. Alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren können sich kostenlos bei ihrem Hausarzt, aber auch in den dezentralen Impfstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee sowie am Impfmobil impfen lassen. Die dezentralen Impfstellen sind montags bis freitags von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet, zudem fährt das Impfmobil wechselnde Standorte an. Eine Vorab-Anmeldung ist nicht nötig, es wird lediglich ein Personalausweis benötigt. Wer einen Impfausweis besitzt, sollte diesen ebenfalls mitbringen. Auch Auffrischungsimpfungen werden in den dezentralen Impfstellen und am Impfmobil durchgeführt. Weitere Infos und die Standorte des Impfmobils sind auf dem Coronaportal zu finden unter corona.duesseldorf.de/impfen. Die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ist zu finden unter https://corona.duesseldorf.de/media/pages/zielgruppen/infizierte/testung/wer- wird-getestet/3801272748- 1636795040/211112_coronatestquarantaenevo_ab_13.11.2021_lesefassung.pdf ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 Weitere Infektionen in Uniklinik Düsseldorf und in einer Einrichtung Im Rahmen der Ausbruchsgeschehen auf einer Station des Universitätsklinikums Düsseldorf und in der Einrichtung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Düsseldorf e. V., Gudastraße 6, wurden weitere positive Fälle gemeldet. Auf einer Station des Universitätsklinikums wurden mit aktuellem Stand 20 positive Coronafälle germeldet, darunter zwölf Patientinnen und Patienten und acht Mitarbeitende. Der erste Fall trat am 5. November 2021 auf. In der Einrichtung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Düsseldorf e. V., Gudastraße 6, wurden aktuell 13 positiv getestete Bewohnerinnen und Bewohnern gemeldet. Der erste positive Fall trat am 31. Oktober 2021 auf. Das Ausbruchsgeschehen im Edmund-Hilvert-Haus in Derendorf dagegen ist rückläufig: Aktuell sind noch sieben Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger als mit dem Coronavirus infiziert gemeldet. Von diesen sind sechs Bewohnerinnen und Bewohner und eine Mitarbeitende. Das erste positive Testergebnis lag am 28. Oktober 2021 vor. In allen Fällen wurden weitere PCR-Testungen angeordnet. Alle Infizierten befinden sich in Quarantäne. ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 "#blogsofa" in der neuen Zentralbibliothek im KAP1 Am 19. November sind netzbekannte Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu Gast Die nächt Ausgabe des "#blogsofa" am Freitag, 19. November, findet wieder live vor Ort statt. Das bereits 11. "#blogsofa" mit Wibke Ladwig und die erste Ausgabe in der neuen Zentralbibliothek im KAP1 widmet sich "Menschen aus dem Internet". An dem Abend können die Zuschauerinnen und Zuschauer die Menschen hinter den Accounts einmal live und hautnah erleben. Die Gäste selbst haben die Chance, auf einer Bühne außerhalb des Web ihre Geschichten, Anekdoten und Gedanken mit einem Publikum zu teilen. So stellt Bloggerin und Journalistin Alexandra Wehrmann ihr Buch "Oberbilk - Hinter dem Bahnhof" nun vor dem Bahnhof vor – das Buch portraitiert bekannte Oberbilker "Originale". Ebenfalls auf dem "#blogsofa": "#DigAMus-Award Social Media 2020"-Gewinner Damian Mallepree, der sich in seinem Goethe-Morgenmagazin "#goethemoma" ganz Johann Wolfgang Goethe verschrieben hat und bei Instagram mit Goethe-Expertinnen und Experten sowie Fans ins Gespräch kommt, Michael Osche mit seinem Instagram-Account "duesseldorf.geschichte", der eine ganz eigene Art gefunden hat die Geschichte Düsseldorfs ins Netz zu bringen, und Judith Eilers von der Kulturliste Düsseldorf. Moderiert wird wie immer von Wibke Ladwig, Social-Web-Rangerin (twittert mit unter @sinnundverstand). Das "#blogsofa" am neuen Standort, im KAP1, Konrad-Adenauer-Platz 1, findet bereits um 18 Uhr im sogenannten "Freiraum" der Zentralbibliothek statt. Bei Lesungen und anderen Veranstaltungen der Stadtbüchereien gilt die 2G-Regelung, somit ist ein Immunisierungsnachweis durch eine vollständige Impfung oder Genesung erforderlich. Darüberhinaus sind die aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung des Landes NRW zu beachten. Weitere Infos hierzu unter: www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/bibliotheken/infos-zu-corona.html Weitere Informationen zu den Gästen: Judith Eilers: Website: www.kulturliste-duesseldorf.de/; Twitter: @Kulturliste_DUS; Twitter: @judith_eilers Alexandra Wehrmann: Blog: www.theycallitkleinparis.de/; Buch Oberbilk: www.startnext.com/oberbilk Damian Mallepree: Goethe-Morgenmagazin: www.goethemoma.de/; Instagram: @goethemoma; Twitter: @goethemoma Michael Osche: Instagram: @duesseldorf.geschichte ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 Einbürgerungsoffensive 2021 - Ziel vorzeitig erreicht Anzahl der Einbürgerungen mit Plus von 31,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr Ende des vergangenen Jahres hatte sich die Verwaltungsspitze mit dem Amt für Migration und Integration ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Die Verleihung von 2.000 Einbürgerungen im Kalenderjahr 2021. Per Stichtag 10. November 2021 ist dieses Ziel bereits erreicht – sieben Wochen vor Jahresende. Die Anzahl der diesjährigen Einbürgerungen entspricht damit schon jetzt einem Plus von 31,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Mein Respekt, Anerkennung und Dank gilt der Amtsleiterin Miriam Koch und ihrem Team, dass wir unser ambitioniertes Ziel bereits vorzeitig erreicht haben", sagt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. Die Umstellung auf kontaktlose Antragstellung, telefonische Erstberatung, von denen monatlich über 400 durchgeführt werden, sowie personelle Aufstockung haben die erfolgreiche Umsetzung der Einbürgerungsoffensive möglich gemacht. "Für nächstes Jahr gibt es bereits weitere Ideen, um das Thema Einbürgerung weiterhin attraktiv zu gestalten. Unter anderem soll eine komplett digitale Antragstellung möglich werden", erläutert Miriam Koch, Amtsleiterin des Amtes für Migration und Integration. Die höchste Anzahl an Anträgen in der Landeshauptstadt Düsseldorf stellen derzeit Personen aus den Herkunftsländern Iran, Türkei, Marokko und Syrien. Das Interesse, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten, ist ungebrochen hoch. Die Gründe dafür sind vielfältig: Politisches Mitbestimmungsrecht, die freie Wahl des Wohnsitzes in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, der freie Zugang zu allen Berufen und die visafreie Einreise in 127 Länder sind nur einige positive Beispiele, die mit der Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft einhergehen. ___________________________________________________________________________ 11. November 2021 OSD-Einsätze am Wochenende 256 Einsätze von Freitag, 12. November, bis Sonntag, 14. November 256 Einsätze verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt von Freitag, 12. November, bis Sonntag, 14. November. Vor allem die Kontrollen in der Gastronomie verliefen überwiegend positiv. Freitag, 12. November Im Rahmen von Kontrollen verschiedener Restaurants wurde ein Verstoß gegen die Testpflicht der Mitarbeitenden sowie ein Verstoß gegen die Maskenpflicht festgestellt. In beiden Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Samstag, 13. November Bei Restaurant-Kontrollen stellten Einsatzkräfte des OSD einen Verstoß gegen die Maskenpflicht der Beschäftigten und einen Verstoß gegen die Testpflicht fest. Der weitere Betrieb wurde bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses untersagt, der Beschäftigte wurde aufgefordert, unmittelbar ein Testzentrum aufzusuchen. Außerhalb von Corona Am Mittag begleiteten Einsatzkräfte des OSD die genehmigte Sprengung eines etwa 50 Meter hohen Schornsteins im Hafen. Der Einsatz verlief wie geplant. Im Rahmen der Bearbeitung einer Lärmbeschwerde beendeten Einsatzkräfte des OSD eine private Feier mit rund zwölf Gästen. Die Gäste zeigten sich höchst aggressiv, sodass die Polizei zur Unterstützung herbeigerufen wurde. Bei der Auflagenkontrolle in einer Shisha-Bar stellten Einsatzkräfte des OSD diverse Verstöße fest: Keiner der vor Ort montierten CO-Melder entsprach der gültigen DIN- Norm, darüber hinaus hatte bei allen CO-Meldungen der Alarm bereits ausgelöst, ohne dass dies von den Mitarbeitenden bemerkt wurde. Zudem stellten die Einsatzkräfte 36 Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz fest, im Betrieb vorgehaltener Tabak wurde sichergestellt. Außerdem konnte ein Gast keinen 3G- Nachweis erbringen. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Sonntag, 14. November Im Rahmen der Beschwerdebearbeitung stellten OSD-Mitarbeiter in einem Restaurant fest, dass dort weder 3G-Kontrolle stattfanden, noch die Masken korrekt getragen wurden. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In einem weiteren Betrieb trafen Einsatzkräfte einen Gast ohne Maske und Testnachweis an. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. ___________________________________________________________________________ 11. November 2021 Prüfung einer kommunalen Verpackungssteuer Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz tagt am 22. November im Rathaus Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz kommt am Montag, 22. November, um 15 Uhr im Plenarsaal des Rathauses, Marktplatz 2, zu einer Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht der Bericht zum Sachstand "Prüfung einer kommunalen Verpackungssteuer". Alle Interessierten sind zu dieser Sitzung herzlich eingeladen. Es gelten die "3G- Regeln": Für die Teilnahme ist ein Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung gegen COVID-19, über eine Genesung oder über ein negatives Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden) erforderlich. Bitte beachten Sie auch die Maskenpflicht im Gebäude. Die Sitzung wird aber auch auf Youtube gestreamt - der Stream ist über die Adresse www.duesseldorf.de/livestream erreichbar. Die Tagesordnung und die Unterlagen zu dieser Sitzung sind im Internetangebot der Landeshauptstadt Düsseldorf unter www.duesseldorf.de/Medienportal/sitzungen zu finden. ___________________________________________________________________________ 11. November 2021 Geologische Tiefbohrung in Stockum Erkenntnisse zum Aufbau und zum Erdwärmepotenzial der darunter liegenden Gesteinsschichten werden erwartet Eine geologische Erkundungsbohrung beginnt der Geologische Dienst NRW am Montag, 15. November, auf dem Gelände des Hauptbetriebshof des Gartenamtes in Düsseldorf-Stockum. Die voraussichtlich bis zu 300 Meter tiefe Bohrung soll Erkenntnisse zum Aufbau und zum Erdwärmepotenzial der darunter liegenden Gesteinsschichten liefern. Dieses erkundet der Geologische Dienst derzeit für den mitteltiefen und tiefen Untergrund in Nordrhein-Westfalen. Dabei sollen die Potenziale für klimafreundliche Energie aus Erdwärme ausgelotet werden. Gleichzeitig sind die anstehenden Untersuchungen in Düsseldorf auch für das Modellprojekt Tiefengeothermie, das gemeinsam mit der Stadt Duisburg Anfang 2022 startet, von Bedeutung. Lärm und Erschütterungen treten nur direkt am Betriebshof auf und sind mit einem fahrenden Laster zu vergleichen. Beeinträchtigungen der weit entfernten Wohnbebauung sind nicht zu erwarten. Zur Information von Passanten über das Vorhaben stellt der Geologische Dienst eine Informationstafel auf. Ein Zutritt zur Bohrstelle ist nicht möglich. Über die Geologie Besonders die Gesteinsabfolgen in größeren Tiefen wurden bisher im Hinblick auf ihr geothermisches Potenzial nur wenig untersucht. Im Zuge einer bis zu 300 Meter tiefen Kernbohrung sollen die Abfolge jüngerer Lockergesteine und das darunter liegende Festgestein nun näher erforscht werden. Bei der für sechs bis acht Wochen geplanten Bohrung werden meterweise Gesteinskerne gewonnen. Sie werden beim Geologischen Dienst NRW in Krefeld wissenschaftlich untersucht und archiviert. Am Bohrpunkt treten unter einer quartären Überdeckung, die 2,6 Millionen Jahre und jünger ist, die 23 bis 34 Millionen Jahre alte Lockergesteine aus der Tertiär-Zeit (Erdneuzeit) über Festgesteinen aus der Karbon- und Devon-Zeit (Erdaltzeit), die 331 Millionen Jahre und älter sind, auf. Das ältere Festgestein aus dem Paläozoikum besteht aus Ton-, Schluff-, Sand- und Kalksteinen. Diese Schichtenfolge kommt in der Niederrheinischen Bucht sonst nur in großen Tiefen vor, weshalb ihre Lagerung und Beschaffenheit bisher nahezu unerforscht sind. Die an der Bohrstelle in Düsseldorf relativ oberflächennah auftretende Gesteinsfolge erlaubt es, vergleichsweise einfach, ein repräsentatives Profil des älteren Tertiärs und vor allem des unterlagernden paläozoischen Festgesteins zu erbohren, aus dem sich wichtige Erkenntnisse für die Vorkommen in größerer Tiefe im übrigen Rheinland ableiten lassen. Die Bohrkerne liefern durchgehende Gesteinsproben, an denen der Aufbau, die Mächtigkeiten und die Lagerung der Schichtenfolgen im Untergrund zu erkennen sind. Auch lässt sich nachvollziehen, ob sie von Verwerfungen - geologische Brüche im Untergrund - durchzogen werden, wie sie im Untergrund verbreitet sind und wie sie nach der Ablagerung verändert wurden. Weitere Gesteinseigenschaften, wie zum Beispiel die Korngröße, die Wärmeleitfähigkeit oder der Chemismus, werden später in den Laboratorien des Geologischen Dienstes NRW untersucht. Zusammen mit der geophysikalischen Bohrlochmessung und hydrogeologischen Untersuchungen im Bohrloch zur Ermittlung von Durchlässigkeiten liefert diese Bohrung wichtige Parameter für die geothermale Charakterisierung des tieferen Untergrundes im Rheinland und für die Konstruktion von geologischen Karten und 3D-Modellen. ___________________________________________________________________________ 11. November 2021 Offener Bücherschrank auf dem Brehmplatz in Düsseltal Für Bücherfreunde gibt es ab sofort einen neuen Anlauf- und Treffpunkt in Düsseltal. Mitten auf dem Brehmplatz am Ende der Rethelstraße hat der Offene Bücherschrank des Literaturbüros NRW seinen neuen Platz gefunden. Zuvor stand der Schrank lange auf dem Schillerplatz. "Leider hat der Standort sich als nicht geeignet erwiesen", erklärt Maren Jungclaus, Koordinatorin des Literaturbüros NRW. "Deshalb haben wir gemeinsam mit der Verwaltung vor Ort nach einer Alternative gesucht und waren sehr froh, dass wir sehr schnell diesen sehr attraktiven neuen Standort gefunden haben." Auch Bezirksbürgermeister Patrick Schiffer freut sich sehr, dass der Bücherschrank wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. "Bei einem Bücherschrank handelt es sich um einen soziokulturellen Treffpunkt. Hier wird im Kleinen das Geben und Nehmen praktiziert, Nachhaltigkeit gefördert, und er bietet Bildung für alle", erläutert Schiffer. "Wir sind von dem Projekt so überzeugt, dass wir in diesem Jahr in der Bezirksvertretung Flingern/Düsseltal mehrheitlich die Finanzierung eines weiteren Bücherschrankes bewilligt haben, der auf dem Hermannplatz aufgestellt werden wird." Wer Interesse an einer Patenschaft für einen der Offenen Bücherschränke in Düsseldorf hat, kann sich an das Literaturbüro NRW, Frau Maren Jungclaus, Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, telefonisch unter 0211-8284590 oder per Mail an maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de wenden. ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 Wanderausstellung des Eine Welt Netz NRW im Stadtmuseum Die Ausstellung mit dem Titel "Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit" ist vom 21. November bis zum 2. Januar 2022 zu sehen Vom 21. November 2021 bis zum 2. Januar 2022 präsentiert das Eine Welt Netz NRW eine Ausstellung im Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2. Konzipiert wurde die kleine Wanderausstellung unter dem Titel "Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit" von Serge Palasie, Afrikanist und Fachpromotor Flucht, Migration und Entwicklung. Er bietet einen kurzen, historischen Überblick und hinterfragt, inwiefern die Kolonialzeit tatsächlich in der Vergangenheit liegt. Dabei wirft Serge Palasie einen Blick auf globale Beziehungsgeflechte, Klimaungerechtigkeit sowie Flucht und Migration. Auch Rassismus und Identität in Deutschland können, laut Serge Palasie, nicht isoliert von der Kolonialgeschichte betrachtet werden. Ergänzt wird die Ausstellung von drei Werken des Künstlers Naseer Alshabani, der auch die Titelgrafik zur Ausstellung gestaltete. Ziel der Ausstellung ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, kritisch in die Vergangenheit zu blicken, damit man die Gegenwart besser verstehen und für die Zukunft lernen kann. Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 20. November, 18 Uhr, sind alle Interessierten bei freiem Eintritt eingeladen. Weiter Informationen auch zu den aktuell für Besucherinnen und Besucher geltenden Coronaregeln unter: www.duesseldorf.de/stadtmuseum ___________________________________________________________________________ 15. November 2021 Literarisch-musikalische Matinee Stadtbüchereien Benrath und Gerresheim laden am 21. November zu einer Matinee um die "Die Belle Epoque" ein Die Stadtbüchereien Benrath und Gerresheim laden am Sonntag, 21. November, 11 Uhr, zu einer Matinee um "Die Belle Epoque" in die Orangerie, Bücherei Benrath, Urdenbacher Allee 6, ein. Die Schriftstellerin Claudine Colette und die französische Komponistin Mél Bonis sind Künstlerinnen aus dieser Zeit. Ob sie miteinander bekannt waren? Auf der Bühne der Stadtbüchereien begegnen sie sich auf jeden Fall: Schauspielerin Antje Mairich, Margita Linde (Klavier) und Emre Aksel (Querflöte) verbinden die Künste beider Frauen mit "Die Belle Epoque – Literatur & Musik". Dabei werden Auszüge verschiedener Romane Colettes mit Musikstücken der Komponistin Mél Bonis umrahmt. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich via E-Mail an stbbenrath@duesseldorf.de oder stbgerresheim@duesseldorf.de. Es gelten die "2G- Regeln" (Nachweis über Immunisierung durch eine vollständige Impfung gegen COVID-19 oder Genesung). ___________________________________________________________________________ 14. November 2021 Gedenken zum Volkstrauertag auf dem Nordfriedhof Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller legte für die Landeshauptstadt Düsseldorf einen Kranz nieder Mit einer Gedenkfeier zum Volkstrauertag gedachten am Sonntag, 14. November, Vertreter der Landesregierung, des Landtags, der Landeshauptstadt Düsseldorf, des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der Bundeswehr und der Stadtgesellschaft am Mahnmal des Düsseldorfer Nordfriedhofs aller Opfer von Krieg, Vertreibung und Gewaltherrschaft. Im Namen der Landeshauptstadt Düsseldorf legte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller einen Kranz nieder. Der Stadtbezirk 7 (Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl und Ludenberg) hatte am Volkstrauertag auf dem Waldfriedhof Gerresheim ebenfalls zu einer Gedenkfeier eingeladen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sprach dort ein Grußwort und nahm an der Kranzniederlegung am Ehrenmal teil. Zwei Gedenkfeiern zum Volkstrauertag gab es zudem im Stadtbezirk 8 (Lierenfeld, Eller, Vennhausen, Unterbach) - am Unterbacher Denkmal und auf dem Friedhof Eller. Weiter im News-Archiv