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___________________________________________________________________________ 14. Juni 2021 Masterplan Industrie - Vereinbarung weiterer Zusammenarbeit bestätigt Letter of Intent unterzeichnet/Gute Zusammenarbeit im Masterplan Industrie soll weitergeführt werden In einem gemeinsam unterzeichneten Letter of Intent haben Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Dr. Udo Brockmeier, Vizepräsident und Vorsitzender des Industrieausschusses der IHK Düsseldorf, und Dr. Klaus-Georg Berkelmann, Vorstandsvorsitzender Industriekreis Düsseldorf, heute bestätigt, die bisherige gute Zusammenarbeit im Masterplan Industrie auch zukünftig weiterzuführen. Es gilt, die Zukunftsperspektiven von Industrieunternehmen am Standort Düsseldorf zu sichern. Grundlage der Vereinbarung ist die im Rahmen des Masterplans Industrie entwickelte Kernzonenkarte. Sie sichert Industrie- und Gewerbegebiete in Düsseldorf. In Workshops zu einzelnen Kernzonen sollen die Gewerbe- und Industriegebiete weiter qualifiziert werden. Denn neben einer Sicherung der Gebiete geht es auch darum, Entwicklungsleitlinien für die Zukunft festzulegen. Mit der Umsetzung des strategischen Flächenmanagements und der Bewusstseinsbildung für Industrieakzeptanz soll Unternehmen aus produktions- und handwerksgeprägten Branchen auch zukünftig Ansiedlungs- und Entwicklungsperspektiven in Düsseldorf gegeben werden. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Fortschreibung des Masterplan Industrie ist ein wichtiger Faktor zur Sicherung der Prosperität unserer Stadt. Düsseldorf ist ein wichtiger Industriestandort in Deutschland - und das soll auch so bleiben." Dr. Udo Brockmeier: "Die Wirtschaft begrüßt ausdrücklich die Fortschreibung des Masterplans Industrie mit der heutigen Unterzeichnung des Letter of Intent. Denn das Netzwerk Industrie trägt in erheblichem Maß zum Wachstum und Wohlstand der Stadt bei, was wir nicht häufig genug betonen können. Die Fortschreibung des Masterplans schafft für die produzierenden Unternehmen Planungssicherheit und Entwicklungsperspektiven. Eine Herkulesaufgabe bleibt dabei die Mobilisierung von geeigneten Flächen angesichts der Herausforderungen von Umwelt-, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Hier müssen wir angesichts der Flächenknappheit ganz klar die Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden und dem Rheinischen Revier forcieren." Dr. Klaus-Georg Berkelmann: "Im Masterplan Industrie wurde eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Industrie etabliert. Nach der Vereinbarung von Grundsätzen stellt die Kernzonenkarte das Herzstück zur Sicherung und Weiterentwicklung des Industriestandorts Düsseldorf dar – ein wesentlicher Baustein für gewerbliche und industrielle Arbeitsplätze in Firmen und ihren Zulieferern, die zum Wohlstand in unserer lebenswerten Stadt beitragen. ___________________________________________________________________________ 14. Juni 2021 Deichwiesen - die ökologisch wertvollsten Wiesenflächen der Stadt Stadtentwässerungsbetrieb und der Deichverband Neue Deichschau Heerdt lassen Blühstreifen auf Deichen und an Gewässern wachsen/"Tellermäh-Technik" soll Insekten schonen In den letzten Jahren ist gerade auch das Insektensterben in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Vielerorts gibt es Überlegungen durch Blumenwiesen und durch den Verzicht aufs Mähen von Randstreifen an Feldern und Straßen Inseln für das Überleben von Insekten zu schaffen. Auch der Stadtentwässerungsbetrieb und der Deichverband Neue Deichschau Heerdt haben sich Gedanken gemacht, wie man einen Beitrag zum Artenerhalt leisten kann, denn die Düsseldorfer Deichwiesen zählen zu den ökologisch wertvollsten Wiesenflächen der Stadt. Zweimal jährlich werden die Flächen gemäht, im Juni und im September. Das Mähgut wird geräumt. Dadurch entstehen Magerwiesen mit einer großen Artenvielfalt. Einige Blühstreifen auf dem Löricker Deich sowie dem Lohauser Deich werden in diesem Jahr probeweise nur einmal gemäht. Hierzu wurden Flächen in Zusammenarbeit mit einem Landschaftsplanungsbüro ausgewählt. Das Ziel ist es dadurch den Lebensraum für Insekten auf diesen Flächen zu erhalten. Der Verzicht aufs Mähen von Blühstreifen ist allerdings mit dem Anlegen von Blumenwiesen zu verwechseln. Nicht gemähte Wiesen sind vielleicht nicht so farbenfroh, tragen aber durch Blühen der vorhandenen Pflanzen sowie der Höhe des Grases zur Artenvielfallt bei. Blumenflächen können auf Deichen leider nicht angelegt werden, da zum Deichschutz bestimmte Rasensorten, die gerade durch das Mähen ihre Wurzeln gut ausbilden, erforderlich sind. Der Boden des Deiches wird hierdurch bei Hochwasser stabilisiert und so die Bodenerosion verhindert. Analoges gilt natürlich auch für Uferböschungen, denn in erster Linie steht der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Hochwasser. Darüber hinaus nutzt der Stadtentwässerungsbetrieb die sogenannte "Tellermäh-Technik". Durch das einmalige Mähen mit Tellermähwerk werden die Insekten mehr als zuvor geschont und die Chance des Fortbestandes wesentlich erhöht. Das Programm wird ökologisch von einem Fachplanungsbüro begleitet, um positive Auswirkungen auf die Ökologie, aber auch auf gegebenenfalls auftretende negative Auswirkungen auf die Geschlossenheit der Grasnarbe zu dokumentieren. ___________________________________________________________________________ 14. Juni 2021 Digitaler Impfnachweis startet im Impfzentrum Düsseldorf Bereits Geimpfte erhalten ihren digitalen Nachweis per Post Mit dem Start des digitalen Impfnachweises am heutigen Montag, 14. Juni, erhalten im Düsseldorfer Impfzentrum alle Besucher nach erfolgter Zweitimpfung ihren digitalen Impfnachweis. Alle Menschen, die bereits ihre Zweitimpfung im Impfzentrum Düsseldorf erhalten haben, bekommen den digitalen Nachweis auf dem Postweg, so dass ein erneuter Besuch des Impfzentrums in der Merkur Spiel-Arena nicht erforderlich ist. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche verschafften sich dazu heute Vormittag bei einem Besuch des Düsseldorfer Impfzentrums einen Eindruck und übergaben die Zertifikate an die Besucherinnen und Besucher. Der digitale Impfnachweis ist eine weitere Möglichkeit, um seine persönliche Coronaschutzimpfung zu dokumentieren und nachzuweisen. So wird nach der Zweitimpfung ein QR-Code generiert, der alle wichtigen Daten zur Coronaschutzimpfung enthält. Dazu zählen Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften, das Geburtsdatum sowie Impfstoff, Impfdatum und Impfdosis. Mit der Einführung des digitalen Impfnachweises wurde durch die Europäische Union ein standardisiertes Verfahren etabliert, das in der gesamten EU gültig ist. "Der digitale Impfnachweis stellt eine deutliche Erleichterung in unserem Alltag dar. So erleichtert der QR-Code das Vorzeigen und die Kontrolle des vollständigen Impfschutzes", begrüßt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die digitale Ergänzung zum gelben Impfbuch. Das Zertifikat kann von allen Geimpften digital in der Corona-Warn-App bzw. in der dafür neu entwickelten CovPass-App gespeichert werden. Alternativ ist es auch möglich, den QR-Code als Ausdruck mitzuführen. Grundsätzlich erhält man den digitalen Impfnachweis an dem Ort seiner Zweitimpfung. Das bedeutet für alle Düsseldorfer, die im Impfzentrum Düsseldorf ihren vollständigen Impfschutz erhalten haben, dass sie direkt im Anschluss ihr persönliches Impfzertifikat entgegennehmen können. Durch das Ausstellen verlängert sich der Besuch im Impfzentrum nicht, da die Erstellung nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und in der empfohlenen Wartezeit geschieht. "Der Stadt Düsseldorf war es ein großes Anliegen, dass alle bereits geimpften Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die ihre Impfung im Impfzentrum erhalten haben, unbürokratisch das digitale Zertifikat erhalten. Dazu wird zeitnah allen bereits vollständig Geimpften über die Post der QR-Code nach Hause gesendet", betont Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und ergänzt: "Ein erneutes Aufsuchen der Merkur Spiel-Arena ist somit nicht notwendig." Für alle anderen können ergänzend auch Apothekerinnen und Apotheker sowie Ärztinnen und Ärzte nachträglich Impfnachweise ausstellen. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 11. Juni 2021 Düsseldorf winken 20 Millionen Euro für mehr Mobilität Verkehrsministerium kürt die besten Ideen im Landeswettbewerb "Mobilität in lebenswerten Städten" Das Verkehrsministerium stellt für die Transformation und Stärkung städtischer Mobilitätssysteme für die Jahre 2022 bis 2026 insgesamt bis zu 100 Millionen Euro an Fördergeldern bereit. Mit einem innovativen Wettbewerbsbeitrag konnte das Amt für Verkehrsmanagement in Zusammenarbeit mit der Rheinbahn AG die Fachjury überzeugen und sich für die zweite Stufe (Qualifizierungsphase) des Wettbewerbs qualifizieren. Nach erfolgreicher Teilnahme kann der Beitrag eine Förderung von rund 20 Millionen Euro erhalten. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Mit der Planung eines ganzheitlichen Mobilitätsnetzwerkes schaffen wir ein nachhaltiges und innovatives Verkehrsangebot, das den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine attraktive Alternative zum alleinigen Autoverkehr bietet. Der gezielte Ausbau des Radverkehrs ist zudem ein logischer Schritt in Richtung Klimaneutralität, der gleichzeitig die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer steigert. Die enge Verknüpfung mit dem öffentlichen Nahverkehr stellt zudem sicher, dass viele Nutzerinnen und Nutzer bei ihrem täglichen Weg durch die Stadt profitieren." In den Stadtteilen Pempelfort, Derendorf und Golzheim soll viel für die Mobilität der Zukunft getan werden. Anknüpfend an die in Unterbilk und Friedrichstadt geplanten Mobilitätstationen soll das Netz nördlich der Innenstadt seinen zweiten Mittelpunkt finden. Mit rund 15 Mobilitätstationen werden in den Stadtteilen attraktive Alternativen zum Autoverkehr und Zukunftsorte der Mobilität geschaffen. "Wir freuen uns, dass wir die Fachjury von unserer Idee eines ganzheitlichen Mobilitätsnetzwerkes in den drei urbanen Stadtteilen überzeugen konnte", freut sich die Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, Cornelia Zuschke. Die Mobilitätstationen sollen dann auch in die Rheinbahn-App eingebunden werden und so schnell und komfortabel zu finden sein. Dies möchte die Stadt Düsseldorf mit Angeboten geteilter Mobilität, einer Verbesserung der Radinfrastruktur, der Bereitstellung von zahlreichen Fahrradabstellanlagen (auch für Lastenräder), einer eigenen Signalisierung für den Radverkehr, Fahrradstraßen und Fahrradzonen erreichen. Außerdem sollen Kreuzungen und Mittelinseln unter die Lupe genommen und barrierefrei ausgestaltet werden. Durch Aktivitäten und Umbauten, die dazu beitragen, dass Kreuzungen freigehalten werden, soll die Verkehrssicherheit gerade für Fußgänger und Fußgängerinnen ebenfalls verbessert werden. Um die Aufenthaltsqualität zu stärken, sollen die Flächen im Straßenraum auch zu Gunsten von Außengastronomie, Grünflächen und zum Verweilen neu aufgeteilt werden. Die Rheinbahn wird in Pempelfort, Derendorf und Golzheim neue Arten von Fahrgastunterständen testen, die beispielsweise Begrünung oder Solaranlagen auf dem Dach haben oder spielerische Elemente mit einbinden. Darüber hinaus ist ein besonderer Bahnkörper (bauliche Abgrenzung zum fließenden Autoverkehr) auf der Kaiserswerther Straße in Planung. ___________________________________________________________________________ 11. Juni 2021 Stadt appelliert: Besondere Vorsicht in Parks, Wäldern und Grünanlagen! Durch die anhaltende Trockenheit ist die Gefahr von Flächen- und Waldbränden deutlich gestiegen Das schöne Sommerwetter hat auch seine Schattenseiten. Durch die hohen Temperaturen, die anhaltende Trockenheit und den frischen Wind ist die Gefahr von Flächen- und Waldbränden deutlich gestiegen. Bereits im Frühling hat es einige großflächige Waldbrände in Nordrhein-Westfalen gegeben. Aktuell befindet sich der vom Deutschen Wetterdienst herausgegeben Waldbrandgefahrenindex in der Landeshauptstadt bei Stufe drei von fünf. Bei dem ebenfalls vom Deutschen Wetterdienst veröffentlichte Graslandfeuerindex hat die Stadt Düsseldorf bereits heute die zweit höchste Stufe erreicht. Stufe vier von fünf bedeutet hohe Gefahr von Flächenbränden. Aufgrund der erhöhten Brandgefahr auf Grasflächen, in Grünanlagen und Wäldern appellieren Feuerwehr sowie Garten-, Friedhofs- und Forstamt, zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Feuer. Schutz von Wald und Wiesen Zum Schutz der Gras- und Parkanlagen sowie der Wälder, wie des teilweise über 200 Jahre alten Stadtwaldes, bittet das Garten-, Friedhofs- und Forstamt auf diesen Flächen: - Kein Feuer zu entzünden, - nur an ausgewiesenen Grillplätzen zu grillen, - nicht zu rauchen, - Kinder über die dortigen Brandgefahren zu informieren, - im Falle eines Brandes sofort unter der Telefonnummer 112 die Feuerwehr zu rufen, - keinen Müll liegen zu lassen, da dadurch im Extremfall ein Brand ausgelöst werden könnte sowie - Kraftfahrzeuge nicht auf trockenen Wiesen zu parken, da die heiße Abgasanlage einen Brand auslösen kann. Gefahr steigt mit zunehmenden Temperaturen Die Situation verschärft sich mit jedem Tag anhaltender Trockenheit. Bereits ein kleiner Funke, der zum Beispiel auch durch eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe entstehen kann, kann einen unkontrollierten Brand im Wald oder in den Gebüschen auslösen. Das würde verheerende Folgen – auch für die Tier- und Pflanzenwelt – bedeuten, wenn sich daraus ein unkontrolliertes Feuer entwickeln würde. So rückte die Feuerwehr Düsseldorf in den späten Abendstunden des 2. Juni nach Lierenfeld aus. Dort brannten circa 50 Quadratmeter Bodenfläche. Innerhalb von 45 Minuten konnte durch schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte und rund 1.000 Liter Löschwasser der Brand gelöscht werden. Immer wieder kommt es zu solchen Situationen, in denen Unterholz, Gebüsch, Hecken oder sogar Bäume in Brand geraten. Seit Jahresbeginn rückten die Einsatzkräfte bereits zu insgesamt 38 Vegetationsbrände aus. Im gleichen Zeitraum des letzten Jahres waren es bereits rund 70 Einsätze. Dabei steht die heiße und trockene Phase des Sommers erst noch bevor. Im gesamten Jahr 2020 bekämpften die Feuerwehrleute 142 Vegetationsbrände. ___________________________________________________________________________ 11. Juni 2021 2. Dialog zur Zukunft des Opernhauses Anforderungen an ein Opernhaus der Zukunft wurde mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert "Oper der Zukunft" - das war das Thema des digitalen Dialogforums am Donnerstag, 10. Juni. Das Forum ist bereits die zweite Veranstaltung im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Opernhauses, zu der die Landeshauptstadt Düsseldorf interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen hat. Als Gesprächspersonen standen diesmal Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Planungsdezernentin Cornelia Zuschke, Philip Rabe, Technische Direktion Deutsche Oper am Rhein, Demis Volpi, Ballettdirektor und Chefchoreograph des Ballett am Rhein, Stefanie Salm, Leiterin Kostümabteilung Deutsche Oper am Rhein, Wesko Rohde, Vorstand Deutsche Theatertechnische Gesellschaft, und Erik Stephan, Mitglied des Düsseldorfer Jugendrates, zur Verfügung. Auch bei der zweiten Veranstaltung im Rahmen der Bürgerbeteiligung konnten sich die Bürgerinnen und Bürger zum einen informieren, zum anderen aber auch ihre Ideen, Wünsche und Anregungen für ein neues Opernhaus mitteilen. Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Dialogforum auch diesmal in hybrider Form statt. Während der Großteil der Gesprächsteilnehmer in der Oper vor Kameras zusammen kam, waren die Zuschauerinnen und Zuschauer per Internet-Livestream zugeschaltet. "Der Schwerpunkt des zweiten Dialogforums lag auf der Frage, welche Anforderungen an ein Opernhaus der Zukunft bestehen. Für den Entscheidungsprozess ist diese Frage nicht nur aus den verschiedenen fachlichen Perspektiven wichtig und interessant, sondern auch aus der Perspektive der zukünftigen Besucherinnen und Besucher. Wir wollen erfahren, welche Anforderungen die Bürgerinnen und Bürger an das Opernhaus der Zukunft haben", sagt Kulturdezernent Hans-Georg Lohe. Um das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, schilderten nach der Begrüßung durch den Kulturdezernenten, Philip Rabe, Demis Volpi und Stefanie Salm von der Deutschen Oper am Rhein (DOR), wie das Haus organisiert ist, unter welchen Einschränkungen es derzeit arbeitet und was ein Opernhaus für alle in Zukunft leisten können muss. Besonders beeindruckend waren die Beispiele aus dem Arbeitsalltag der Oper – zum Beispiel über die Probleme, die durch große Kostüme in den kleinen Garderoben entstehen. Oder wie herausfordernd und schwierig die Abläufe auf dem eingeschränkten Platz neben oder hinter der Bühne sind, sei es bei groß besetzten Opern oder dem Ballett. Wesko Rhode aus dem Vorstand der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft schilderte den Blickwinkel von außen und erklärte, was für ein modernes Opernhaus nötig ist. Nach einer ersten Fragerunde für die Zuschauerinnen und Zuschauer wurde David Staples aus Großbritannien zugeschaltet. Staples ist einer der renommiertesten Berater in der Opern- und Theaterszene, war unter anderem konzeptionell an der Neuaufstellung zahlreicher Theater und Opernhäuser weltweit beteiligt. Auch er berichtete mit dem Blick von außen, welche Anforderungen auf ein modernes Opernhaus zukommen, um weiter eine Bedeutung für die Stadtgesellschaft zu haben. Sein Beitrag wurde durch eine Simultandolmetscherin übersetzt. Staples nahm die Zuschauer mit auf eine kurzweilige Reise durch die Geschichte der modernen Konzerthäuser und Opern-Neubauten. Anschließend ging es um eine Frage, die viele Zuschauerinnen und Zuschauern wohl schon länger beschäftigte: Wo soll eine neue Oper gebaut werden? Planungsdezernentin Cornelia Zuschke schilderte hierzu den Stand der Planungen in der Verwaltung und berichtete über den Stand der Dinge einer möglichen Standortwahl. "Hinsichtlich der Standortfrage ist noch etwas Geduld gefordert. Denn dieser Schritt wird erst nach einer politischen Entscheidung durch den Stadtrat im Dezember erfolgen können", erklärt die Beigeordnete. Bei der großen Diskussionsrunde zum Abschluss nahmen Hans-Georg Lohe, Cornelia Zuschke und Erik Stephan die Anregung der Zuschauer auf und beantworteten die aufkommenden Fragen. Auch hier stellte sich noch einmal die Frage nach dem Ort und seiner Gestaltung. Wo gehört eine Oper hin? Ins Zentrum, da waren die Diskutanten einig. Neben dem Standort ging es auch um die Architektur, vor allem die mögliche Höhe eines Gebäudes, aber auch um die Kosten. Wichtig war den Zuschauern zu wissen, ob der alte Standort an der Heine- Allee beibehalten werden kann. Hans-Georg Lohe berichtete, dass die Stadtplaner rund 30 Standorte identifiziert haben, wo eine Oper entstehen könnte. Diese Zahl sei im Laufe des Prozesses aber deutlich reduziert worden. Andere Fragen drehten sich darum, wie ein Opernhaus in Zukunft genutzt wird und wie man auch junge Menschen für das Thema begeistern kann? Wer das Dialogforum verpasst hat oder noch einmal in einen der Vorträge reinhören möchte, kann dies auf der Webseite der Bürgerbeteiligung tun: www.dialog-opernhaus-duesseldorf.de Dort kann die komplette Veranstaltung noch einmal angeschaut werden. Das nächste Dialogforum folgt am 25. August Mit dem zweiten Dialogforum ist die Öffentlichkeitsbeteiligung nicht vorbei: Am 25. August folgt das dritte digitale Dialogforum, bei dem wieder alle Interessierten die Möglichkeit haben, sich zu informieren und mit zu diskutieren. Darüber hinaus ist seit dem 18. Mai die Website zur Öffentlichkeitsbeteiligung online. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dort über die bisherigen Untersuchungsergebnisse und Machbarkeitsstudien zum Opernhaus umfassend informieren. Zudem haben sie die Möglichkeit, sich auf der Website auch aktiv zu beteiligen: Sie können so im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung bis zum 10. Juli 2021 darstellen, was sie bewegt, gemeinsam mit anderen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern diskutieren und in einen kreativen Dialog treten. Hierfür ist eine Anmeldung/Registrierung auf der Webseite erforderlich. Die Webseite ist unter folgendem Link zu erreichen: www.dialog-opernhaus-duesseldorf.de Neben den digitalen Formaten ist seit dem 18. Mai zentral an der alten Kämmerei, Marktplatz 5-6, eine Infogalerie eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können sich hier über das Beteiligungsverfahren informieren. Zudem können Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung auch auf postalischem Wege mitteilen: Entweder indem sie einen Brief an das betreuende Büro ISR: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Friedrich-Ebert- Straße 1, 40210 Düsseldorf, mit dem Stichwort "Opernhaus der Zukunft" schicken oder einen Brief oder eine Postkarte mit dem Stichwort in die vorbereitete Box im Foyer des Rathauses einwerfen. Parallel dazu ist der Bürgerrat gestartet: 30 Bürgerinnen und Bürger diskutieren darin in drei moderierten 10er- Gruppen gezielt über Fragestellungen zum Opernhaus der Zukunft. Die erste Sitzung findet am Samstag, 12. Juni, statt - unter Ausschluss der Öffentlichkeit, damit der Bürgerinnen- und Bürgerrat sich in einem geschützten Raum austauschen kann. Insgesamt wurden 1.000 Schreiben in Zusammenarbeit mit dem Amt für Statistik und Wahlen unter strenger Beachtung der Datenschutzvorgaben an eine zufällig ausgewählte repräsentative Personengruppe der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt Düsseldorf verschickt. Auf Grundlage der Rückmeldungen erfolgte die finale Auslosung und anschließende Einladung. Aufgrund der derzeitigen Pandemielage werden die Treffen digital stattfinden. Die gemeinsam erreichten Ergebnisse werden im dritten Diskussionsforum vorgestellt. ___________________________________________________________________________ 11. Juni 2021 "Düsseldorf, hoch hinaus?" – Öffentlichkeitsbeteiligung zum neuen Hochhausrahmenplan gestartet Ab sofort können sich die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an der zukünftigen Entwicklung der Hochhäuser in ihrer Stadt beteiligen. Der Entwurf des neuen Hochhausrahmenplans vereint unter dem Titel "Düsseldorf, hoch hinaus?" die Frage nach Stadtbild, Nachhaltigkeit, Mehrwert und Innovation. Bis zum 9. Juli können sich Interessierte über den Planentwurf informieren und Ideen beisteuern. Zwei Jahre wurde das Thema unter Mitwirkung der Politik, des Hochhausbeirates und externer Fachleute beraten. Mit dem Start der Beteiligung sind Bürgerschaft und Fachöffentlichkeit eingeladen, sich zu informieren und bis Freitag, 9. Juli, ihre Meinung abzugeben. "Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und freuen uns auf viele Hinweise, wie die zukünftige Hochhauslandschaft aussehen soll", betonte Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, bei der Vorstellung des Rahmenplan-Entwurfs. Das Angebot umfasst eine Freiluft- Ausstellung nahe der Rheintreppe am Rathausufer 8 und verschiedene Online-Angebote inklusive eines Films und Fragebogens, die unter www.duesseldorf.de/hochhausplan abrufbar sind. Weltweit steigt die Anzahl von Hochhausprojekten, und auch der Immobilienmarkt in Düsseldorf erlebt eine größere Nachfrage. Das Ziel des neuen Rahmenplans ist, diese Dynamik im Sinne einer zeitgemäßen Stadtentwicklung strategisch, maßvoll und nachhaltig zu nutzen. Neue Hochhäuser sollen auf der Charakteristik und den Stärken Düsseldorfs fußen. Die formulierten Leitlinien dienen als Prüfkatalog und beziehen sich auf die Schwerpunkträume für die Hochhausentwicklung. Schutzzonen und Naturräume bleiben für solche Projekte weiterhin ausgeschlossen. Nach Auswertung aller Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung wird der Hochhausrahmenplan in der zweiten Jahreshälfte erneut politisch beraten. Mit dem abschließenden Ratsbeschluss wird er zur verbindlichen Grundlage der Bewertung und Beratung künftiger Projekte. Insofern erlaubt die Beteiligung auch einen Einblick in die Arbeit des Hochhausbeirates. ___________________________________________________________________________ 10. Juni 2021 KAP1: Zentrale Eröffnung im November geplant Ein offizieller Akt soll am 6./7. November stattfinden/ Stadtbüchereien wollen Öffnungszeiten für die neue Zentralbibliothek erweitern Mitten in Düsseldorf entsteht derzeit ein neuer Kulturhotspot: das KAP1. Seit Frühjahr 2018 wird das ehemalige Postgebäude am Konrad-Adenauer-Platz 1 aufwändig umgebaut. Insgesamt werden rund 25.000 Quadratmetern von der Landeshauptstadt angemietet. Auf diesen wird unter anderem eine moderne neue Zentralbibliothek entstehen. Noch in diesem Jahr soll das Gebäude für Besucherinnen und Besucher eröffnen. Konkret ist nach derzeitigem Stand ein zentraler Eröffnungsakt am Wochenende des 6./7. November im KAP1 geplant. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Mit dem KAP1 erhält Düsseldorf ein neues, großartiges kulturelles Zentrum mitten im Herzen der Stadt. Wir dürfen somit alle gespannt der Öffnung des Hauses entgegenblicken. Für die Stadtbüchereien ist der Umzug in das Gebäude am Konrad-Adenauer-Platz ein epochaler Schritt in die Bibliothek des 21. Jahrhunderts. In hellen, optisch ansprechenden Räumlichkeiten werden die Nutzerinnen und Nutzer in der Bibliothek zukünftig arbeiten und recherchieren können." Neue Öffnungszeiten für die Zentralbibliothek Für den Besucherbereich der Zentralbibliothek steht zukünftig eine Fläche von 7.750 Quadratmetern zur Verfügung. Diese verteilt sich auf das 2. und 3. Obergeschoss des Gebäudes. Gegenüber dem derzeitigen Bestand ist dies nahezu eine Verdoppelung der Besucherbereiche. Mit dem Umzug sollen auch die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek erweitert werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage geht nun in die politischen Gremien, ist am Donnerstag, 17. Juni, Thema im Kulturausschuss sowie am 21. Juni im Haupt- und Finanzausschuss. Die erweiterten Öffnungszeiten stehen am 1. Juli dann auch auf der Tagesordnung des Stadtrates. Mit dem Umzug sollen die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek der Stadtbüchereien Düsseldorf von derzeit 56 auf künftig 74 Wochenöffnungsstunden ausgedehnt werden. Die erweiterten Öffnungszeiten am neuen Bibliotheksstandort gelten zunächst für ein Jahr. Die geplanten Zeiten der Zentralbibliothek ab November im KAP1 sind wie folgt vorgesehen: Montag bis Freitag 9 bis 21 Uhr, Samstag 9 bis 18 Uhr, Sonntag 13 bis 18 Uhr. Davon mit Personalservice: Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr und Samstag 10 bis 16 Uhr. Der Umzug in das KAP1 Mit der zentralen Lage am Hauptbahnhof erfüllt das neue Gebäude den Hauptwunsch der Bibliothekskundinnen und -kunden: die sehr gute Erreichbarkeit. Insbesondere das junge Düsseldorfer Publikum darf sich auf den Umzug der Zentralbibliothek in das KAP1 freuen: Die Kinderbibliothek wird ihr Raumangebot deutlich vergrößern. Zudem wird es künftig eine gesonderte Jugendbibliothek geben. Die Zahl der Arbeitsplätze in der Bibliothek wird sich mit zukünftig 600 mehr als verdoppeln. Insbesondere junge Menschen, die sich zum Lernen verabreden, wird dieses Angebot freuen. Insgesamt sind für sie 13 Gruppenarbeitsräume vorgesehen. Auch die literaturinteressierten Düsseldorferinnen und Düsseldorfer werden im neuen Bibliotheksgebäude auf ihre Kosten kommen. Der Veranstaltungsraum der Bücherei wird bis zu 180 Besucherinnen und Besuchern Platz bieten. Für den eiligen Nutzer sollen im Erdgeschoss der Eingangshalle automatisierte Rückgabeschalter zur Verfügung stehen. Zusätzlich soll es für die Nachtstunden einen außerhalb der Eingangshalle direkt an der Immermannstraße liegenden Nacht-Rückgabeschalter geben. ___________________________________________________________________________ 10. Juni 2021 Gegen Auto-Poser: Zufahrt zum Mannesmannufer am Wochenende gesperrt Um die "Auto-Poser-Szene" und den touristischen Parksuchverkehr am Mannesmannufer einzudämmen, wird die Landeshauptstadt in dieser Woche erneut Vorkehrungen treffen. Die Zufahrt zum Mannesmann- /Rathausufer - von der Haroldstraße und Neusser Straße aus - wird am Horionplatz mit einer kontrollierten Sperre versehen. Die Sperrung erfolgt von: Freitag, 11. Juni, 18 Uhr bis nachts und Samstag und Sonnntag, 12., und 13. Juni, je 11 Uhr bis nachts. Die Zufahrt in die oben genannten Straßenzüge ist nur Anwohnern sowie deren Besuchern, Rettungsdiensten, Pflegediensten, dem Busverkehr und Taxen erlaubt. Das Einhalten der Durchfahrtssperren wird durch von der Stadt beauftragtes Kontrollpersonal überwacht, um die Einfahrt für Kraftfahrzeuge der "Auto-Poser-Szene" und Parksuchverkehre für Besucher des Rheinufers zu unterbinden. ___________________________________________________________________________ 10. Juni 2021 Feuerwehr und Hilfsorganisationen vereinbaren weitere Zusammenarbeit Aufstockung des Rettungsdienstes mit der Vetragsunterzeichnung abgeschlossen Mit der Vertragsunterzeichnung der Feuerwehr Düsseldorf und ihrer vier Partnerorganisationen Arbeiter- Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser-Hilfsdienst ist die Zusammenarbeit im Rettungsdienst für die Landeshauptstadt Düsseldorf für die nächsten fünf Jahre gesichert. Am 28. November 2019 hatte der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem Rettungsdienstbedarfsplan 2020 die Aufstockung des Rettungsdienstes um neue Rettungswagen und Krankentransportwagen beschlossen. Die Erhöhung ist erforderlich, weil sich die Anzahl der Einsätze für den Rettungsdienst in Düsseldorf jährlich steigert. Die beschlossene Erhöhung erfolgte in mehreren Stufen und ist nun mit der Vertragsunterzeichnung nach einem europaweiten Vergabeverfahren abgeschlossen. 140.000 Einsätze pro Jahr Insgesamt stehen für die Versorgung der Menschen in der Landeshauptstadt nun bis zu 9 Notarzteinsatzfahrzeuge, 31 Rettungswagen und 23 Krankentransportwagen zur Verfügung. Über die europaweite Ausschreibung wurden die Fahrzeugbesatzungen für 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, 11 Rettungswagen und 4 Krankentransportwagen gesucht. Mehrere Bieter hatten sich beworben, die vier wirtschaftlichsten haben den Zuschlag erhalten und werden ab dem 1. Juli 2021 die Fahrzeuge besetzen. Der Rettungsdienst der Landeshauptstadt rückt im Jahr zu rund 140.000 Einsätzen aus, um bei medizinischen Notfällen, lebensbedrohlichen Verletzungen und Unfällen schnelle Hilfe zu leisten. Stetig nehmen die Rettungsdiensteinsätze zu, was unter anderem an der steigenden Einwohner- und Besucherzahl in der Landeshauptstadt liegt. In einem Zeitraum von fünf Jahren haben die Kommunen die Aufgabe, die Bemessung der Rettungsmittel zu evaluieren und bedarfsgerecht zusammen mit dem Krankenkassen festzulegen. "Ich freue mich sehr, dass wir mit allen Beteiligten den Rettungsdienst in unserer Stadt so aufstellen können, dass wir die sehr gute notfallmedizinische Versorgung auch bei den steigenden Bewohnerzahlen sicherstellen können. Über das europaweite Vergabeverfahren haben wir in einem transparenten Wettbewerb und unter Berücksichtigung unserer Qualitätsanforderungen vier hoch kompetente Partner gewinnen können, die auch bisher unseren Rettungsdienst prägen", sagt der Leiter der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, David von der Lieth, bei der gemeinsamen Vertragsunterzeichnung. "Die Mitarbeitenden unserer Feuerwehr, des Arbeiter- Samariter-Bundes, des Deutschen Roten-Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Malteser-Hilfsdienstes und die vielen Notärztinnen und Notärzte leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in unserer Stadt." Vertrag über fünf Jahre unterzeichnet Gemeinsam mit Feuerwehrchef David von der Lieth unterschrieben die Vertreter der vier Partner vom Arbeiter- Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser-Hilfsdienst den Vertrag für die neue Zusammenarbeit. Damit stehen ab Juli insgesamt 22 Rettungstransportwagen rund um die Uhr und weitere 9 zeit- und wochentagsabhängig zur Verfügung. Das macht im Vergleich zur letztmaligen Erhöhung von 2015 eine Zeitausweitung von rund 23 Prozent aus. Bei den Krankentransportfahrzeugen für die nicht Notfallpatienten*innen fällt die Erhöhung der zeitlichen Vorhaltung mit 30 Prozent noch deutlicher aus. Dann stehen bis zu 20 Krankenwagen zu verschiedenen Zeiten und Wochentagen tagsüber zur Verfügung; drei weitere Fahrzeuge sind rund um die Uhr besetzt, zwei davon an sieben Tagen in der Woche und eins wochentags. Bei der Besetzung der Notarzteinsatzfahrzeuge gibt es keine Anpassung, dort haben die Auswertungen eine ausreichende Abdeckung für die Landeshauptstadt ergeben. Die neuen Verträge mit den vier Partnern sind auf fünf Jahre festgeschrieben und können zweimal um jeweils ein halbes Jahr verlängert werden. Zusätzlich zu dem gesetzlich festgeschriebenen Zeitraum von fünf Jahren, in dem ein Rettungsdienstbedarfsplan evaluiert werden muss, wird die aktuelle Auslastung der Rettungsmittel durch die Feuerwehr Düsseldorf regelmäßig geprüft, um dort auf Änderungen schnell reagieren zu können. ___________________________________________________________________________ 9. Juni 2021 Inzidenz seit fünf Werktagen unter 35: Weitere Lockerungen Ab Freitag, 11. Juni, gelten gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes für Düsseldorf weitere Lockerungen/Krisenstab beschließt Aufhebung von Maskenpflicht, Verweil- und Alkoholkonsumverbot Weil die Inzidenz in der Landeshauptstadt Düsseldorf seit fünf Werktagen unter 35 lag, sind nun gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW weitere Lockerungen umsetzbar. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Inzwischen ist die 7-Tage-Inzidenz in Düsseldorf unter 35 gesunken. Das bedeutet weitere Lockerungen - auch auf lokaler Ebene. Gleichzeitig möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern bedanken, dass sie sich an die Maskenpflicht und das Verweil- und Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum gehalten haben. So haben Sie zu der positiven Entwicklung der Corona-Infektionszahlen in Düsseldorf beigetragen. Lassen Sie uns gemeinsam diesen eingeschlagenen Weg fortsetzen.“ "Bitte beachten Sie weiterhin Abstandsgebote und Maskenpflicht, wo es geboten ist. Nur wenn alle weiter mitziehen, wird es uns gelingen, die Infektionszahlen und damit die 7-Tage-Inzidenz weiter niedrig zu halten, was uns die neu gewonnenen Freiheiten längerfristig sichert", appelliert Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche. Die Lockerungen gelten, nach dem fünften Tag, den die Inzidenz in Folge unter 35 liegt, ab dem übernächsten Tag und nach Veröffentlichung durch das Gesundheitsministerium des Landes, ab Freitag, 11. Juni. Einzelheiten dazu zeigt die nachfolgende Übersicht. Private Kontakte Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt. Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für 100 Personen mit negativem Test aus beliebigen Haushalten erlaubt. Vollständig geimpfte und genesene Personen im Sinne der Ausnahmeverordnung des Bundes werden nicht mitgezählt. Lokale Maskenpflicht Die lokale Maskenpflicht im öffentlichen Raum in den drei Gebieten Altstadt einschließlich Rheinpromenade, Innenstadt und Hauptbahnhof, wird nach Beschluss des Krisenstabes vom Mittwoch, 9. Juni, ab Freitag, 11. Juni, aufgehoben. Die Maskenpflicht gilt noch bis Donnerstag, 10. Juni, im Altstadtbereich und auch entlang des Rheinufers von der Dreieckswiese bis zur Rheinterrasse täglich von 10 bis 1 Uhr. In der Innenstadt (Königsallee/Schadowstraße) gilt bis dahin noch täglich von 10 bis 19 Uhr Maskenpflicht und auf den Plätzen am Hauptbahnhof noch täglich von 6 bis 22 Uhr. Maskenpflicht gemäß Coronaschutzverordnung NRW Zu beachten ist, dass die Maskenpflicht, wie sie die Coronaschutzverordnung des Landes NRW vorsieht, bestehen bleibt. Die Maskenpflicht des Landes gilt - im Gegensatz zur kommunalen Maskenpflicht, die ausschließlich im Freien verfügt worden ist - im Schwerpunkt in geschlossenen Räumen wie zum Beispiel in Bussen und Bahnen, im Einzelhandel, in Arztpraxen oder bei Friseurdienstleistungen. Einzelheiten dazu finden sich in § 5 der Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Verweil- und Alkoholkonsumverbot in der Altstadt Das lokale Verweil- und Alkoholkonsumverbot im Gebiet der Altstadt und der Rheinpromenade wird nach Beschluss des Krisenstabes vom Mittwoch, 9. Juni, ab Freitag, 11. Juni, aufgehoben. Kultur Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1.000 Personen erlaubt, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind. Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb kann innen mit 50 Personen und Test stattfinden, mit Gesang/Blasinstrumenten mit 30 Personen und Test. Ergänzung Kultur ab 1. September 2021 Musikfestivals können mit bis zu 1.000 Zuschauern durchgeführt werden, wenn negative Tests und ein genehmigtes Konzept vorliegen. Sport Außen und innen ist Kontaktsport mit bis zu 100 Personen möglich, sofern negative Tests vorliegen. Außen sind in Sportstätten mehr 1.000 Zuschauer erlaubt - wobei maximal 33 Prozent der Kapazität der Sportstätte ausgeschöpft werden darf. Innen sind in Sportstätten bis zu 1.000 Zuschauer (maximal 33 Prozent der Kapazität) erlaubt, sofern negative Tests, ein Sitzplan sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind. Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, ist der Innensport ohne vorherigen Test möglich. Ergänzung Sport ab 1. September 2021 Sportfeste ohne Personenbegrenzung sind mit genehmigtem Konzept und mit negativen Tests erlaubt. Bei Veranstaltungen außerhalb von Sportanlagen entfällt das Testerfordernis. Freizeitstätten Besuche im Freibad sind ohne vorherigen Test möglich. Besuche in Bordellen sind mit negativem Test möglich. Clubs und Diskotheken dürfen im Außenbereich für bis zu 100 Personen öffnen. Die Besucher müssen negative Tests vorlegen. Ergänzung Freizeitstätten ab 1. September 2021 Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, dürfen Clubs und Diskotheken den Innenbereich ohne Personenbegrenzung öffnen. Voraussetzung dafür sind negative Tests und ein genehmigtes Konzept. Einzelhandel und Märkte Alle Geschäfte dürfen wieder ohne Test besucht werden, es gilt: eine Person pro 10 Quadratmeter. Die Sonderregel für Geschäfte mit einer Größe von über 800 Quadratmetern fällt weg. Jahr- und Spezialmärkte sind mit Personenbegrenzung, mit aktuellem Test sind auch Kirmeselemente zulässig Einzelhandel und Märkte ab 1. September 2021 Auch Jahr- und Spezialmärkte mit Kirmeselementen sind ohne negative Tests erlaubt. Veranstaltungen Tagungen und Kongresse sind außen und innen mit bis zu 1.000 Teilnehmern möglich, sofern negative Tests vorliegen. Messen und Ausstellungen mit Personenbegrenzung und Hygienekonzept sind möglich. Private Veranstaltungen sind außen mit bis zu 250 Gästen und innen mit bis zu 100 Gästen erlaubt, jeweils mit negativem Test. Partys (mit Tanz und Musik) sind außen mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen ohne Abstand möglich, sofern negative Tests vorliegen. Ergänzung Veranstaltungen ab 1. September 2021 Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfeste und so weiter sind mit bis zu 1.000 Besuchern möglich, sofern ein genehmigtes Konzept vorhanden ist. Liegt die Landesinzidenz ebenfalls unter 35, dürfen diese auch ohne Besucherbegrenzung stattfinden. Kurse und Bildungsangebote Außerschulische Bildungsangebote sind bei ausreichender Belüftung ohne Maske an einem festen Sitzplatz möglich. Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, ist auch innen Präsenzunterricht ohne Test erlaubt. Gruppenangebote der Kinder- und Jugendarbeit sind innen mit 30 und außen mit 50 Menschen ohne Altersbegrenzung und ohne Test erlaubt. Gastronomie Die Innengastronomie bleibt geöffnet. Es gilt Sitzplatzpflicht und Abstand zwischen den Tischen. Zum Besuch der Innengastronomie ist ein aktueller Schnelltest notwendig. Die Kontaktdaten der Gäste müssen von den Gastronomen erfasst und vier Wochen aufbewahrt werden. Die Außengastronomie darf weiterhin ohne Test besucht werden. Liegt die Landesinzidenz ebenfalls unter 35, ist auch die Innengastronomie ohne vorherige Tests möglich. Tourismus Hotels dürfen wieder voll ausgelastet werden. Die volle gastronomische Versorgung für private Gäste ist zulässig. Busreisen ohne Kapazitätsbegrenzung sind möglich, wenn alle Teilnehmer aus Regionen mit Inzidenz von unter 35 kommen. Busreisen sind mit vorherigem Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent) möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen. Spielplätze Alle öffentlichen Spielplätze sind geöffnet. Dort gilt jedoch eine Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wildpark Der Wildpark Düsseldorf ist geöffnet und kann nach vorheriger Online-Terminbuchung und unter Einhaltung des Sicherheits- und Hygienekonzepts besucht werden. Bolzplätze Das Gartenamt öffnet die Bolzplätze im Stadtgebiet sukzessive. Skaterpark Der Skatepark Eller an der Heidelberger Straße ist wieder geöffnet: Skaten und BMX fahren ist nun unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln und nach vorheriger Anmeldung möglich. Friedhöfe Die Friedhöfe sind durchgehend - auch an den Wochenenden und Feiertagen - geöffnet. Die Friedhofsverwaltung bleibt für Bestatter und Ansprechpartner der Friedhofsgärtnereien und Steinmetze erreichbar, um Fragen rund um Beerdigungen und Einäscherungen klären zu können. Alternativ können weitere Informationen zu den Friedhöfen jederzeit über die städtische Website abgerufen werden. Friedhofsmobile: Ab sofort bringt der Fahrdienst ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen auf dem Nordfriedhof, dem Südfriedhof und dem Friedhof Stoffeln wieder kostenfrei zu den Grabstätten ihrer Angehörigen. Ebenso ist der Beförderungsdienst auf dem Friedhof Gerresheim wieder gestartet worden. Aufgrund der Pandemiesituation gilt für alle Mitfahrenden die Pflicht, eine Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder KN95/N95 zu tragen. Schulen Seit Montag, 31. Mai, sind grundsätzlich alle Schulen aller Schulformen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 - so auch die in Düsseldorf - zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurückgekehrt. Die bestehenden strikten Hygienevorgaben (insbesondere Masken- und Testpflicht) gelten weiter. Kindergärten Die Kindergärten bleiben im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet, also feste Gruppen und um 10 Stunden verringerte Betreuungszeiten. Seit dem 7. Juni ist die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen landesweit in den Regelbetrieb zurückgekehrt, das heißt, die Betreuung erfolgt in voller Stundenanzahl, die Gruppentrennung wird aufgehoben, ein Testangebot wird angeboten. ___________________________________________________________________________ 9. Juni 2021 100.000 Sommerblumen für Düsseldorf Stadtgärtner setzen bunte Farbakzente in den Parks und Grünanlagen Die Düsseldorfer Stadtgärtner beginnen mit der Sommerblumenbepflanzung. In den kommenden Wochen setzen die Mitarbeiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts insgesamt 102.586 Blumen in die Erde. Die Sommerblumen blühen in den Parks und Grünanlagen sowie auf den Friedhöfen und in den Blumenkübeln der Stadt. "Das Spektrum der Bepflanzung ist vielfältig und umfasst in diesem Jahr 364 verschiedene Sommerblumen. Die Liste beginnt bei A wie Abutilon und endet bei Z wie Zinnia. Damit die Bepflanzung im Stadtgebiet abwechslungsreich bleibt, entwickelt das Gartenamt regelmäßig neue Pflanzkonzepte und variiert die Arten und Sorten. Angezogen werden die Blumen von der stadteigenen Gärtnerei, die auch in diesem Berufsfeld ausbildet", sagt Gründezernentin Helga Stulgies. Insgesamt bepflanzen die Stadtgärtner rund 3.000 Quadratmeter Wechselbeete. Hinzu kommen die dauerhaft angelegten Staudenbeete in den Anlagen. Während der Sommermonate kümmern sich die Stadtgärtner darum, sie zu pflegen und zu wässern. Für Nachpflanzungen hält die Stadtgärtnerei eine Reserve an Sommerblumen bereit. Damit lassen sich Ausfälle in den Beeten ersetzen - zum Beispiel bei Schäden durch Trockenheit oder Kaninchen. Die größten Wechselflorflächen hat der Nordpark. Rund 16.800 Pflanzen setzen die Mitarbeiter des Gartenamts in die Beete. Im Sommerblumengarten dient die Gewürzrinde (Cassia) als hohe Leitpflanzung. Diese gelb blühenden Hochstämme kombinieren die Stadtgärtner mit einer rot-weißen Bepflanzung aus roten Geranien, roten und weißen Begonien sowie weißblühendem Ziertabak. In die Wechselflorbeete im Blumenring pflanzen die Stadtgärtner unter anderem 2.500 "Ipomea batata" - das ist eine Zierform der Süßkartoffel - und nahezu genau so viele weiß blühende Prachtkerzen. Hervorstechend ist das Indische Blumenrohr, das bis zu zwei Meter hochwächst. In den Hochschalen entlang der Wasserachse blühen Geranien und Begonien in Rot und Weiß. Am Corneliusplatz blühen rund 6.700 Blumen - darunter Dahlien und Inkalilien in organgefarbenen Tönen. Prachtkerze und Buntnessel runden die dichte Bepflanzung zusammen mit Zierkartoffeln, Studentenblumen in Orange und Gelb sowie gelbem Sonnenhut ab. Das Goltsteinparterre im Hofgarten wird mit rund 5.800 Blumen bepflanzt. Dabei sticht neben Dahlien das Indische Blumenrohr hervor. Im Kö-Gärtchen setzt die Angelonia pinkfarbene Akzente. Orange, Rot und Violett sind die prägenden Farben im Ehrenhof. Dort pflanzen die Stadtgärtner rund 4.000 Blumen. Dahlien in dunkelroter Blüte und violette Inkalilien wechseln sich in den Beeten ab. Daneben stehen unter anderem Mangold in verschiedenen Stengelfarben, Zierkartoffeln und Buntnesseln. Unter den rund 2.200 Pflanzen im gegenübergelegenen Rheingärtchen sind orangefarbene Dahlien und Inkalilien prägend. Die Stadtgärtner kombinieren sie unter anderem mit lilafarbenen Eisenkraut und weißer Prachtkerze. Mehr als 25.000 Blumen pflanzen die Stadtgärtner in den Schlosspark Benrath. Der Parterregarten erscheint in Weiß-, Violett-Rosa und Blautönen. Dahlien, Cosmeen und Zinnien prägen das Bild – sowie die hoch wachsende Sommerzypresse, die sich zum Herbst hin von Grün in ein intensives Rot verfärbt. Im Französischen Garten blühen mehr als 30 Arten im Raster, darunter Ageratum, Amaranthus, Ringelblumen und Tagetes. Die Raster wiederholen sich im Beet und sind spiegelbildlich auf beiden Seiten angeordnet. Die Farbgebung hat einen hohen weißen Anteil, durchmischt mit dunklen Farbtönen und gelben Akzenten. Die Bartschüssel wird mit hohem blauen Leberbalsam (Ageratum) sowie weißem Leberbalsam bepflanzt. Das Kopfbeet im Blumengarten erhält, farblich passend zur Fassade des Schlosses, Knollenbegonien, Cleomen und Euphorbien in weißen und rosafarbenen Tönen. Blaue Salvien und dunkelrote Dahlien setzen Akzente. Neben den Parkanlagen erhalten auch die städtischen Friedhöfe Sommerblumen. Für Ehrengräber, Kriegsgräber und zur Verschönerung der Eingangsbereiche verwenden die Mitarbeiter des Gartenamts 23.600 Pflanzen. Die meisten davon - rund 8.900 - kommen auf den Nordfriedhof. Der Südfriedhof erhält rund 3.200 Blumen, der Friedhof Stoffen 2.700 und der Friedhof Gerresheim rund 2.600 Pflanzen. Für die Stadtverschönerung mit Blumenkübeln wurden fast 9.000 Pflanzen vorbereitet. Besonders hervorzuheben sind die Blumenkübel auf der Königsallee, aber auch in den anderen Stadtteilen erfreuen Pflanzenarrangements die Anwohner. Das Rathaus ist bereits in den Farben der Landeshauptstadt mit den traditionellen 103 rot-weißen Geranienkästen geschmückt. ___________________________________________________________________________ 9. Juni 2021 Im Rhein herrscht Lebensgefahr! Feuerwehr, DLRG, Wasserwacht und Wasserschutzpolizei warnen die Erholungssuchenden am Wasser: Auch geübte Schwimmer können bei Unterströmungen in Not geraten! Die am Wochenende vorhergesagten sommerlichen Temperaturen werden wieder so manchen Menschen zum Bad ins kühle Nass locken. Doch das Schwimmen birgt vor allem in Freigewässern Gefahren. Die Vertreter von Feuerwehr, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), Wasserwacht und Wasserschutzpolizei betonen: "Auch geübte Schwimmer können bei Unterströmungen in Not geraten." In den vergangenen Jahren wurde der Rhein immer wieder zur Todesfalle – im Rhein herrscht Lebensgefahr! Bereits 24 Einsätze in diesem Jahr Im Jahr 2020 rückte die Feuerwehr Düsseldorf 59 Mal (2019: 60) nach der Alarmierung "Personen im Rhein" zum Rettungseinsatz aus. Dabei konnten 25 (2019: 12) Menschen gerettet werden, davon mussten 15 (2019: 6) ins Krankenhaus transportierten werden, für 4 Menschen kam jede Hilfe zu spät (2019: 8). Dieses Jahr musste die Düsseldorfer Feuerwehr bereits 24 Mal zur Personenrettung an den Rhein ausrücken. Dabei kamen vier Menschen zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus. Ebenfalls zwei Menschen konnten nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden. Am 9. August 2020 rückte die Feuerwehr Düsseldorf innerhalb von 90 Minuten zu zwei Einsätzen aus. Ein Mann wurde im Rhein in Höhe des Lohauser Deichs gesichtet. Der Schwimmer konnte eigenständig das Wasser Höhe der Flughafenbrücke unverletzt verlassen. Nur wenig später erhielt die Feuerwehr Düsseldorf einen Notruf aus dem Bereich des Paradiesstrands im Düsseldorfer Hafen. Ein 18-jähriger Mann war beim Baden von einer Welle mitgerissen worden und dann untergegangen. Während Taucher der Feuerwehr Düsseldorf den Bereich der betreffenden Buchten absuchten, erkundeten weitere Kräfte den Rheinstrom nach dem jungen Mann. Mittels eines Sonargeräts der Feuerwehr wurde ebenfalls an der Bucht nach dem Menschen gesucht. Zusätzlich unterstützten ein Polizeihubschrauber aus der Luft sowie eine weitere Tauchergruppe der Feuerwehr Duisburg bei der Suche nach dem Vermissten. Nach rund vier Stunden musste die Rettungsaktion erfolglos abgebrochen werden. Zwei Tage später konnte der 18-jährige Mann in Höhe Rheinberg nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden. Tückische Strömungen und Strudel prägen die Wasserstraße Nach der Verordnung über das Baden in den Bundeswasserstraßen Rhein und Schifffahrtsweg Rhein-Kleve ist das Schwimmen in bestimmten Zonen generell verboten. So gelten 100 Meter oberhalb und unterhalb von Rheinhäfen Badeverbot. An Brücken, Schiffs- und Fährlandestellen, Schleusen, Vorhäfen, Umschlagstellen und Werften darf ebenfalls nicht geschwommen werden. Auch andernorts ist Baden im Rhein lebensgefährlich. Beispielsweise an so genannten Kribben – ins Wasser ragende Kiesflächen – bilden sich oft tückische Strudel und Strömungen. Strömung herrscht auch in der Fahrrinne. Wenn ein Schiff vorbeifährt, zieht dies das Wasser an. Der Eindruck des niedrigeren Wasserstandes verlockt Kinder, in den Fluss zu waten. Unterschätzt wird die Gefahr des "Rückschwalles": Das Wasser kehrt in Wellen zurück. Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter: www.duesseldorf.de/leben-in-duesseldorf/ordnung-und-sicherheit.html Auch in Baggerseen ist das Schwimmen gefährlich Baden ist erlaubt, wo Aufsicht vorhanden ist, also am Unterbacher See (Nord- und Südstrand). Für alle anderen Baggerseen gilt Badeverbot, das sind die: • Angermunder Baggerseen westlich und östlich des Heiderweges sowie der • Suitbertussee • Fliednersee • Lambertussee in Kaiserswerth • Lichtenbroicher Baggersee am Flughafen • Südpark-See • Unisee • Elbsee Süd und Nord. Generell sollten Menschen, die zum Baden gehen, einige Regeln beachten. Die Feuerwehr der Landeshauptstadt, die DLRG, die DRK-Wasserwacht und die Wasserschutzpolizei appellieren, die Baderegeln einzuhalten: • Nie überhitzt ins Wasser gehen, • nie alkoholisiert schwimmen gehen, • nie mit vollem Magen ins Wasser gehen, • nie mit ganz leerem Magen schwimmen gehen. Eltern sollten ihre Kinder an den Gewässern immer im Auge behalten! ___________________________________________________________________________ 8. Juni 2021 Filmmuseum Düsseldorf: Black Box zeigt "Der Mann mit der Kamera" Der Stummfilmklassiker läuft am 26. Juni In der Black Box, dem Kino des Filmmuseums Düsseldorf, läuft am Samstag, 26. Juni, 20 Uhr, der Stummfilmklassiker "Der Mann mit der Kamera". Der Film des Regisseurs Dsiga Wertow bildet einen einzigen Tag in einer sowjetischen Großstadt in ständig wechselnden Gesellschaftsbildern ab. Der Regisseur Dsiga Wertow begann seine Karriere mit Wochenschauen im russischen Bürgerkrieg (1918-1921), die er in durch das ganze Land fahrenden Agit-Zügen vorführte. Seine Ideen zum Kino teilte er mit einer Gruppe Gleichgesinnter, die sich "Kino-Glas" (Kinoauge) nannte. Sie forderten die "Ehrlichkeit" des Dokumentarischen gegenüber der Fiktion und priesen die Perfektion des Kinoauges im Vergleich zum menschlichen Auge. So ist "Der Mann mit der Kamera", Wertows zentrales Meisterwerk, eine experimentelle Demonstration filmischer Techniken. Die schnell geschnittenen Szenen vermitteln einen faszinierenden Eindruck des öffentlichen Lebens, des Alltags der "arbeitenden Masse" und ihren Vergnügungen am anbrechenden Abend. Ein filmender Reporter, gespielt von Wertows Bruder Michail Kaufman, fängt Wendepunkte von Geburt und Tod, Hochzeit und Scheidung ein. Der Film ist aus dem Jahr 1929. In den Umbruchjahren der russischen Gesellschaft wurde das Kino als künstlerische Form und als Teil des Revolutionsprozesses entdeckt und instrumentalisiert. Wertows überwältigender poetischer Dokumentarfilm kann als ein herausragendes Beispiel dieser Verbindung von Film und Politik gesehen werden. Bis auf eine Texttafel zu Beginn kommt der Film ohne Zwischentitel aus. Der Film wird vom Rolf Springer Trio live vertont und erhält so neue Bezugspunkte mit modernen musikalischen Akzenten. Eng an den Bildern vereinigt die Musik Stilelemente des Jazz, Elektro, Punk und der improvisierten Musik. Informationen zur Vorstellung "Tschelowek S Kinoapparatom" - "Der Mann mit der Kamera" UdSSR 1929; 80 min; ab 18; Regie: Dsiga Wertow; Kamera: Michail Kaufman, Gleb Alexandrowitsch Trojanski Rolf Springer Trio: Rolf Springer: Gitarre, Saxophon; Kornelius Heidebrecht: Live-Elektronik; Timfei Burukov: Schlagzeug Aufgrund der Abstandsregelungen ist das Platzangebot im Filmmuseum, Schulstraße 4, eingeschränkt. Eine vorherige Anmeldung unter 0211-8992232, Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr, ist dringend empfohlen. ___________________________________________________________________________ 8. Juni 2021 Bauarbeiten in der Grünanlage Buscher Mühle Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt saniert die Grünanlage Buscher Mühle. Der rund 8.000 Quadratmeter große Park zwischen der Mulvanystraße und der Grunerstraße in Derendorf wird in zwei Bauabschnitten aufgewertet. Die Arbeiten haben am Montag, 7. Juni, begonnen. Ein Teil der Anlage ist für Besucher gesperrt. Das Bauprojekt umfasst die Sanierung der vorhandenen Wegeflächen sowie die Erneuerung der Treppen- und Rampenanlage an der Grunerstraße. Darüber hinaus entstehen neue Aufenthaltsplätze mit attraktiver Aussicht und Bänken. Die Bepflanzung der Grünanlage wird im Zuge des Projekts überarbeitet und mit neuen Blütengehölzen ergänzt. Bereits zu Beginn des Jahres hatte das Gartenamt zudem die Teichanlage entschlammt. Für die Zeit des ersten Bauabschnitts ist der Bereich zwischen der Grunerstraße und der Holzbrücke über die Düssel gesperrt. Der andere Teil der Grünanlage an der Mulvanystraße, zwischen Mühle und Teichanlage, ist weiterhin begehbar. Das Bauprojekt wird voraussichtlich im Herbst fertiggestellt. ___________________________________________________________________________ 8. Juni 2021 Breitensport-Kampagne "Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf." gestartet Schirmherr OB Dr. Stephan Keller und Timo Boll gaben den Startschuss: An rund 650 Steinplatten soll die größte Outdoor-Tischtennisaktion aller Zeiten stattfinden Mit einem ersten Ballwechsel zwischen Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Borussia Düsseldorfs Weltstar Timo Boll ist am Montag, 7. Juni, im Hofgarten die Breitensport-Kampagne "Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf." gestartet worden. "Borussia Düsseldorf ist der erfolgreichste Profisportverein im deutschen Tischtennis und begeistert ebenfalls im Breitensport. Auch durch Aktionen wie die Kampagne 'Düsseldorf spielt Tischtennis'. Und das für einen guten Zweck! Egal, ob Jung oder Alt, ob mit oder ohne Handicap - Tischtennis ist die inklusivste Sportart der Welt und lädt die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zum Mitmachen an über 650 Steintischtennisplatten im Stadtgebiet ein", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Schirmherr der Kampagne. Seit Beginn der Corona-Pandemie mussten die Menschen mit Einschränkungen leben, gerade soziale Kontakte und sportliche Aktivitäten waren kaum möglich. Genau das sind wesentliche Aspekte der Initiative, die Borussia Düsseldorf gemeinsam mit dem Start-up-Unternehmen Playsports und unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister DR. Stephan Keller verfolgt. "Outdoor-Tischtennis erlebt seit Beginn der Corona-Krise einen echten Boom. Tischtennis ist kontaktlos, gesund, sehr sozial, kommunikativ und bringt mit Freunden eine Menge Spaß, daher passt unsere Kampagne 'Düsseldorf spielt Tischtennis' ideal in diese außergewöhnliche Zeit", sagt Borussia-Manager Andreas Preuß. An rund 650 Steinplatten in Düsseldorf soll die größte Outdoor-Tischtennisaktion aller Zeiten stattfinden, verbunden mit einem karitativen Zweck. Die Begünstigten sind Kinder. Mit Bewegungsboxen für Schulen, Jugendfreizeit-, Bildungs- und sozialen Einrichtungen in Düsseldorf sollen den Kids motivierende Möglichkeiten zur Bewegung geschaffen werden. Je mehr Bürgerinnen und Bürger an der Aktion teilnehmen, desto mehr Boxen mit Sportmaterialien können am Ende der Kampagne überreicht werden. QR-Codes einscannen und kostenfreie App herunterladen An allen öffentlichen Steintischtennisplatten und allen Medien von "Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf." sind QR-Codes angebracht, die einzuscannen sind. Anschließend ist die kostenlose Playsports-App herunterzuladen und die Teilnahme zu bestätigen, mit der bereits jeder Einzelne seinen Beitrag zur Kampagne leistet. Nach der Registrierung kann man sich über die App zum Tischtennisspielen verabreden, ob mit Freunden oder (noch) fremden Menschen. Jedes Spiel verbessert die eigene Fitness und erhöht zudem gleichzeitig die persönliche Chance auf tolle Preise – darunter ein Treffen mit der Mannschaft von Borussia Düsseldorf und ein Training mit Timo Boll –, die jeden Monat mit zusätzlichen Challenges zu gewinnen sind. Informationen zur Kampagne "Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf." gibt es auf der Website: www.duesseldorf-spielt-tischtennis.de ___________________________________________________________________________ 7. Juni 2021 Inzidenz seit fünf Werktagen unter 50: Weitere Lockerungen Ab sofort treten in Düsseldorf weitere Lockerungen in Kraft/Inzidenz liegt seit fünf Werktagen unter 50 Weil die Inzidenz in der Landeshauptstadt Düsseldorf seit fünf Werktagen unter 50 lag, sind nun gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW weitere Lockerungen umsetzbar. Diese gelten seit Sonntag, 6. Juni. Einzelheiten dazu zeigt die nachfolgende Übersicht. Private Kontakte Treffen sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus drei Haushalten, außerdem für zehn Personen mit aktuellem Test aus beliebigen Haushalten. Vollständig geimpfte und genesene Personen im Sinne der Ausnahmeverordnung des Bundes werden nicht mitgezählt. Sonderregelungen für Geimpfte und Genesene Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzvorkehrungen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sollen Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt werden. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, zum Beispiel in der Gastronomie und bei Veranstaltungen. Die Abstands- und Maskenregeln gelten weiterhin. Lokale Maskenpflicht Maskenpflicht gilt zur Zeit im Altstadtbereich auch entlang des Rheinufers von der Dreieckswiese bis zur Rheinterrasse täglich von 10 bis 1 Uhr. In der Innenstadt (Königsallee/Schadowstraße) täglich von 10 bis 19 Uhr und auf den Plätzen am Hauptbahnhof von 6 bis 22 Uhr. Einzelheiten dazu finden sich unter corona.duesseldorf.de/av-maskenpflicht. Verweil- und Alkoholkonsumverbot in der Altstadt Im öffentlichen Raum des Maskenpflichtgebietes Altstadt - einschließlich der Rheinuferpromenade - gilt bis Freitag, 11. Juni, auch ein Verweil- und Alkoholkonsumverbot. Das Verweil- und Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum soll zunächst für zwei Wochen gelten. Weitere Informationen dazu unter https://corona.duesseldorf.de/verweil-und-alkoholkonsumverbot Busse und Bahnen In Bussen und Bahnen muss weiterhin eine Atemschutzmaske getragen werden (FFP2 ohne Ausatemventil oder KN95). OP-Masken sind nicht zulässig. Kultur Veranstaltungen außen mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos mit bis zu 500 Personen (Sitzplan) und aktuellem Test, Sitzordnung nach Schachbrettmuster. - Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb außen ohne Personenbegrenzung. - Nicht-berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit 20 Personen, aktueller Test, mit Gesang/Blasinstrumenten, - keine Terminbuchungen in Bibliotheken und Archiven nötig, - Museen und ähnliches ohne Termin. Sport Außen ist Kontaktsport mit bis zu 25 Personen möglich, kontaktfreier Sport sogar ohne Personenbegrenzung. Innen, einschließlich Fitnessstudios, ist kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung möglich, Kontaktsport mit bis zu 12 Personen, jeweils mit Kontaktverfolgung und aktuellem Test. In Sportstätten außen können bis zu 1.000 Zuschauer teilnehmen, maximal 33 Prozent der Kapazität, ohne Test, In Sportstätten innen sind bis zu 500 Zuschauer zugelassen - mit aktuellem Test und Sitzordnung nach Schachbrettmuster jeweils mit Sitzplan. Freizeitstätten Die Öffnung aller Bäder, Saunen sowie Indoorspielplätze kann erfolgen. Ihre Nutzung ist jeweils mit Test und Personenbegrenzung zugelassen. Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 50 liegt dürfen auch Freizeitparks und Spielbanken mit aktuellem Test und Personenbegrenzung öffnen. Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen sind mit aktuellem Test möglich. Handwerk und Dienstleistungen Alle körpernahen Dienstleistungen sind wieder zulässig. Soweit das Einhalten von Abstands- und Maskenpflicht nicht möglich ist, dürfen diese nur an Kunden mit aktuellem Test erbracht werden. Einzelhandel Alle Geschäfte dürfen wieder ohne Test besucht werden. Reduzierung der Kundenbegrenzung auf eine Person pro 10 Quadratmeter. Veranstaltungen Tagungen und Kongresse außen und innen können mit bis zu 500 Teilnehmern durchgeführt werden. Voraussetzung ist ein aktueller Schnelltest. Private Veranstaltungen sind im Freien mit maximal 100, in Innenräumen mit maximal 50 Personen zulässig. Voraussetzung ist ebenfalls ein aktueller Schnelltest. Jahr- und Spezialmärkte sind mit Personenbegrenzung, mit aktuellem Test auch Kirmeselemente zulässig. Sonderregeln gelten für Abschlussfeiern. Gastronomie Ab einer Inzidenz von unter 50 darf die Innengastronomie geöffnet werden, mit Platzpflicht und Abstand zwischen den Tischen. Es ist ein aktueller Schnelltest notwendig. Die Kontaktdaten der Gäste müssen von den Gastronomen erfasst und vier Wochen aufbewahrt werden. Außengastronomie ohne Test. Kantinen Kantinen können geöffnet werden - für Betriebsangehörige sind diese auch ohne Test nutzbar. Tourismus Hotels dürfen wieder voll ausgelastet werden. Die volle gastronomische Versorgung für private Gäste darf erfolgen. "Autarke“ Übernachtungen in Ferienwohnungen, Camping oder Wohnmobilen sind mit einem negativen Test möglich. Busreisen sind mit vorherigem Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent) möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen. Spielplätze Alle öffentlichen Spielplätze sind geöffnet. Dort gilt jedoch eine Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wildpark Der Wildpark Düsseldorf ist geöffnet und kann nach vorheriger Online-Terminbuchung und unter Einhaltung des Sicherheits- und Hygienekonzepts besucht werden. Bolzplätze Das Gartenamt öffnet die Bolzplätze im Stadtgebiet sukzessive. Skatepark Der Skatepark Eller an der Heidelberger Straße ist wieder geöffnet: Skaten und BMX-radfahren ist nun unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln und nach vorheriger Anmeldung möglich. Friedhöfe Die Friedhöfe sind durchgehend - auch an den Wochenenden und Feiertagen - geöffnet. Die Friedhofsverwaltung bleibt für Bestatter und Ansprechpartner der Friedhofsgärtnereien und Steinmetze erreichbar, um Fragen rund um Beerdigungen und Einäscherungen klären zu können. Alternativ können weitere Informationen zu den Friedhöfen jederzeit über die städtische Website abgerufen werden. Friedhofsmobile Seit Montag, 7. Juni, bringt der Fahrdienst ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen auf dem Nordfriedhof, dem Südfriedhof und dem Friedhof Stoffeln wieder kostenfrei zu den Grabstätten ihrer Angehörigen. Ebenso startet der Beförderungsdienst auf dem Friedhof Gerresheim wieder. Aufgrund der Pandemiesituation gilt für alle Mitfahrenden die Pflicht, eine Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder KN95/N95 zu tragen. Schulen Seit Montag, 31. Mai, sind grundsätzlich alle Schulen aller Schulformen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurückgekehrt. Die bestehenden strikten Hygienevorgaben - insbesondere Masken- und Testpflicht - gelten weiter. Kindergärten Seit Montag, 7. Juni, kehrt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen landesweit in den Regelbetrieb zurück. Die Betreuung findet wieder über die volle Stundenanzahl hin statt, die Gruppentrennung wird aufgehoben, es gibt ein freiwilliges Testangebot. Weitere Einzelheiten zu den Regeln finden sich im Coronaportal der Landeshauptstadt unter https://corona.duesseldorf.de/schnell/aktuelle-regeln. ___________________________________________________________________________ 7. Juni 2021 Coronaschutz: Öffnung der Innengastronomie verlief ohne Zwischenfälle 233 Ordnungswidrigkeitenverfahren am Wochenende eingeleitet 248 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 4. Juni, bis Sonntag, 6. Juni. Insgesamt wurden 233 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 4. Juni Aufgrund einer Unwetterwarnung wurden die Gastwirte am Freitagabend angewiesen, Schirme und Markisen der Außengastronomie zu schließen. In Absprache mit der Koordinierungsgruppe "Altstadt" wurde entschieden, dass die Gäste der Außengastronomie zur Gefahrenabwehr die Innenräume der Kneipen und Restaurants aufsuchen können. Die Resonanz der Altstadtwirte war durchweg positiv, und die Einhaltung der Hygienekonzepte wurde gut umgesetzt. Eine Kontrollrunde um 23 Uhr ergab keine nennenswerten Mängel, um 24 Uhr waren die Gaststätten frei von Kundschaft. Im vorherigen Tagesverlauf wurden bei zehn Gastronomiebetrieben in der Altstadt und am Rheinufer die Terrassenmaße und die dortigen Abstände kontrolliert. In acht Fällen mussten die Terrassen verkleinert werden, um die Fluchtwege freizuhalten. Eine Terrasse wurde zudem ohne Genehmigung betrieben. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In einem Restaurant in Stadtmitte konnten Einsatzkräfte des OSD weder Testnachweise, noch Kontaktlisten vorfinden. Darüber hinaus wurde eine Terrasse ohne Erlaubnis betrieben. Der weitere Terrassenbetrieb wurde untersagt, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. In einer Trinkhalle in Flingern Nord entdeckten Einsatzkräfte des OSD, dass dort ohne Genehmigung Alkohol ausgeschenkt wurde. Darüber hinaus bewegte sich ein Kunde ohne Maske auf der Terrasse, obwohl sein Impfschutz noch nicht vollständig hergestellt war. Zwei weitere Kunden konnten keine tagesaktuellen Schnelltests vorweisen. Die drei Gäste wurden der Terrasse verwiesen, der weitere Ausschank wurde untersagt, Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In zwei Wettannahmestellen in Pempelfort stellten Einsatzkräfte des OSD fest, dass dort mehrere Kunden und Beschäftigte gegen die Maskenpflicht verstießen. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Am Freitag, 5. Juni, wurden 16 Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet, davon fünf am Rheinufer und elf in der Altstadt. Wegen Verstoßes gegen das Verweil- und Alkoholkonsumverbot wurden außerdem viele Verwarnungen ausgesprochen. Samstag, 5. Juni In der Nacht von Samstag auf Sonntag war es ab 24 Uhr wieder möglich, die Innengastronomien unter Einhaltung der Hygienevorschriften zu öffnen. Etwa die Hälfte der Gaststätten in der Altstadt machten davon Gebrauch. Bei der Begleitung einer Demonstration vor dem Landtag stießen Mitarbeiter des OSD auf zwei nicht nachvollziehbare ärztliche Bescheinigungen zur Befreiung von der Maskenpflicht. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Am Samstag, 5. Juni, wurden 94 Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet, davon 48 am Rheinufer und 46 in der Altstadt. Darüber hinaus wurden wegen Verstoßes gegen das Verweilverbot eine Vielzahl an Verwarnungen ausgesprochen. Sonntag, 6. Juni Im Haifapark stießen Einsatzkräfte des OSD auf eine Ansammlung von rund 300 Menschen. Die Coronaschutzverordnung wurde nicht eingehalten, es herrschte eine aggressive Grundstimmung. Mit Unterstützung der Polizei inklusive Hundeführer wurde die Gruppe aufgelöst und des Parks verwiesen. Darüber hinaus wurden am Sonntag, 6. Juni, 116 Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet, davon 80 am Rheinufer und 36 in der Altstadt. Die dort ansässige Innengastronomie wurde nur zu etwa 20 Prozent genutzt. Als die Außengastronomie um 24 Uhr geschlossen wurde, mussten zahlreiche Menschen auf das bestehende Verweilverbot aufmerksam gemacht werden. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 4. Juni, bis Sonntag, 6. Juni, 367 Einsätze, von denen 248 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 29.682, von denen 14.293 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 139 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 18.687. ___________________________________________________________________________ 7. Juni 2021 2. Dialogforum zum Opernhaus der Zukunft Bei der zweiten Online-Veranstaltung im Rahmen des Bürgerdialogs geht es um das Thema "Oper der Zukunft" Am Donnerstag, 10. Juni, findet im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Opernhaus der Zukunft das zweite digitale Dialogforum statt. Von 19 bis 21 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger an der Online-Veranstaltung teilnehmen und auch ihre Fragen, Anregungen und Wünsche mitteilen. Die Teilnahme ist über die Webseite zur Bürgerbeteiligung www.dialog-opernhaus-duesseldorf.de möglich. Für das Dialogforum ist eine vorherige Anmeldung oder Registrierung nicht notwendig. Im zweiten Dialogforum geht es um das Thema "Opernhaus für Alle – Anforderungen an das Opernhaus der Zukunft aus unterschiedlichen Blickwinkeln". Was braucht ein modernes Opernhaus? Wie sieht eine zukunftsfähige technische Ausstattung aus? Welche Angebote neben Oper und Ballett sind vorstellbar? Diese Fragen diskutieren Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Planungsdezernentin Cornelia Zuschke, Frank Schrader, Geschäftsführer Düsseldorf Marketing, Philip Rabe, technische Direktion Deutsche Oper am Rhein, Demis Volpi, Ballettdirektor und Chefchoreograph des Ballett am Rhein, Stefanie Salm, Leiterin Kostümabteilung Deutsche Oper am Rhein, und Wesko Rohde, Vorstand Deutsche Theatertechnische Gesellschaft. Die Vertreterinnen und Vertreter der Oper erläutern darüber hinaus die Abläufe hinter den Kulissen und berichten, was es alles braucht, um eine Opernaufführung oder eine Ballettvorstellung auf der Bühne zu realisieren. Als weiterer Gastredner wird der international renommierte Berater David Staples aus Großbritannien zugeschaltet. David Staples verfügt über rund 40 Jahre Erfahrung in der Beratung von Opernhäusern und Theatern bei der baulichen, technischen und inhaltlichen Erneuerung und hat darüber soeben ein Buch mit dem Titel "Modern Theatres" veröffentlicht. Ein besonderes Augenmerk liegt natürlich auch beim zweiten digitalen Forum auf dem Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Diese können ihre Anmerkungen und Fragen in den Chat schreiben oder sich mit ihrer Zustimmung ins Dialogforum schalten lassen. Das Dialogforum wird vom Büro Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH (ISR) und von Maria Beck, MB Performance Beratung aus Düsseldorf, moderiert. Website zur Öffentlichkeitsbeteiligung Darüber hinaus ist seit dem 18. Mai die Website zur Öffentlichkeitsbeteiligung online. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dort über die bisherigen Untersuchungsergebnisse und Machbarkeitsstudien zum Opernhaus umfassend informieren. Zudem haben sie die Möglichkeit, sich auf der Website auch aktiv zu beteiligen: Sie können so im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung bis zum 10. Juli 2021 darstellen, was sie bewegt, gemeinsam mit anderen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern diskutieren und in einen kreativen Dialog treten. Hierfür ist eine Anmeldung/Registrierung auf der Webseite erforderlich. Die Webseite ist unter folgendem Link zu erreichen: www.dialog-opernhaus-duesseldorf.de Neben den digitalen Formaten ist seit dem 18. Mai zentral an der alten Kämmerei, Marktplatz 5-6, eine Infogalerie eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können sich hier über das Beteiligungsverfahren informieren. Zudem können Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung auch auf postalischem Wege mitteilen: Entweder indem sie einen Brief an das betreuende Büro ISR: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Friedrich-Ebert- Straße 1, 40210 Düsseldorf mit dem Stichwort "Opernhaus der Zukunft" schicken oder einen Brief oder eine Postkarte mit dem Stichwort in die vorbereitete Box im Foyer des Rathauses einwerfen. Ein weiterer Online-Dialog folgt Fortgeführt wird die Öffentlichkeitsbeteiligung mit einem letzten Dialogforum mit Expertinnen und Experten am Mittwoch, 25. August. Die Informationen auf der Website werden um die jeweiligen Ergebnisse ergänzt. Parallel steht der Bürgerrat kurz vor dem Start: 30 Bürgerinnen und Bürger werden ab dieser Woche in drei moderierten 10er-Gruppen gezielt über Fragestellungen zum Opernhaus der Zukunft diskutieren. Die erste Sitzung findet am Samstag, 12. Juni, statt - unter Ausschluss der Öffentlichkeit, damit der Bürgerinnen- und Bürgerrat sich in einem geschützten Raum austauschen kann. Insgesamt wurden 1.000 Schreiben in Zusammenarbeit mit dem Amt für Statistik und Wahlen unter strenger Beachtung der Datenschutzvorgaben an eine zufällig ausgewählte repräsentative Personengruppe der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt Düsseldorf verschickt. Auf Grundlage der Rückmeldungen erfolgte die finale Auslosung und anschließende Einladung. Aufgrund der derzeitigen Pandemielage werden die Treffen digital stattfinden. Die gemeinsam erreichten Ergebnisse werden im dritten Diskussionsforum vorgestellt. ___________________________________________________________________________ 7. Juni 2021 Realisierung der Protected Bike Lane vorübergehend ausgesetzt Zunächst sollen aktuelle Verkehrszahlen erhoben werden/Ordnungs- und Verkehrsausschuss soll auf deren Basis beschließen Die Stadtverwaltung wird die Umsetzung der Radwegplanung "Am Trippelsberg" bis auf weiteres zurückstellen. Ziel ist es, auf Basis aktueller Verkehrszahlen eine abschließende Abwägung der aktuellen Verkehrsentwicklung vorzubereiten und diese dann dem Ordnungs- und Verkehrsausschuss zur Beschlussfassung vorzulegen. Zur Abwägung der Interessen der gewerblich-industriellen Nutzungen an diesem leistungsfähigen Gewerbestandort und den Bedarfen des dort vorhandenen Radverkehrs sind nun weitere Untersuchungen erforderlich. Besonders sollen nach Ende der Pandemie bei Normalbetrieb im Industrieverkehr und Radverkehr repräsentative Verkehrszahlen ermittelt werden, auch um die Entwicklung und Anteile des Radverkehrs, Schwerlastverkehrs und Autoverkehrs betrachten zu können. Hintergrund: Die Straße Am Trippelsberg liegt im Industriegebiet des Reisholzer Hafens. Sie dient als Erschließung der dort ansässigen Betriebe und Logistikunternehmen. Der Standort zählt zu den traditionellen Produktions- und Arbeitsstandorten im Düsseldorfer Süden. Dort befinden sich zahlreiche Firmen mit gewerblich-industrieller Ausrichtung - unter anderem ist dort die stahlverarbeitende Industrie ansässig. Des Weiteren befinden sich in diesem Gebiet diverse Betriebe des produzierenden Gewerbes sowie Dienstleistungsbetriebe. Ziel solcher gewerblich-industrieller Standorte ist die Bereitstellung von Flächen zur Durchführung emissionsintensiver Prozesse und zur leistungsfähigen Abwicklung der damit verbundenen Verkehre. Die Nachfrage nach solchen Flächen ist ungebrochen. Das Gebiet befindet sich laut Masterplan Industrie in einem als Kernzone für die Sicherung "Großflächiger Gewerbe- und Industrieansiedlungen" und "Gewerbliche Infrastruktureinrichtungen“ angesetzten Bereich (Kategorie A). Gleichzeitig führen über die Straße Am Trippelsberg aber auch die überregionale Radroute Erlebnisweg Rheinschiene, der EUROGA-Radweg und der Rheinradweg entlang. Mit den ersten Schritten zur Umsetzung des Projektes der Proteected Bike Lane wurde deutlich, dass für die anliegenden Firmen dadurch erhebliche Konflikte im Alltagsbetrieb entstehen. Für die Unternehmen ist es wichtig, bei Anlieferungen ihrer Betriebe auch Haltemöglichkeiten auf der Fahrbahn vorzufinden, die nach deren Angabe selbst bei Just-In-Time-Prozessen nicht auf dem eigenen Firmengelände abgewickelt werden können. Ebenso wurde dargestellt, dass der Radweg durch Reduzierung der Fahrbahnbreite das uneingeschränkte Einfahren in die Grundstückszufahrten verhindere. Die Ansprüche der anliegenden Firmen an den Straßenraum konkurrieren mit denen der Radfahrenden. "Konkurrierende Belange zu Lösungen zu vermitteln, ist unser Auftrag, und an einer solchen Lösung werden wir auf der Grundlage der neuen Datenerfassung der Verkehre nach Corona weiterarbeiten", sagt Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Mobilität. Die Stadtverwaltung hat bereits verschiedene Lösungsmöglichkeiten möglicher Kompromisse geprüft. Insgesamt lässt sich feststellen, dass eine kurzfristig umsetzbare Variante, die die fachlichen Belange angemessen abbildet und für alle Beteiligten als sicher und zufriedenstellend eingeschätzt wird, nicht gefunden werden konnte. Alle bereits vereinbarten Bemühungen, wie zusätzliche Wartepositionen und Flächenbereitstellungen für Laster etc., werden soweit möglich weiterentwickelt und soweit erforderlich dann zur Beschlussfassung vorgelegt. Auch wird der enge Kontakt mit den ansässigen Unternehmen bezüglich der Verbesserung derer Situation weitergeführt. Die Bemühungen, den Wasserwerksweg zu verbessern, werden ebenso weiterverfolgt. Weiter im News-Archiv
___________________________________________________________________________ 14. Juni 2021 Masterplan Industrie - Vereinbarung weiterer Zusammenarbeit bestätigt Letter of Intent unterzeichnet/Gute Zusammenarbeit im Masterplan Industrie soll weitergeführt werden In einem gemeinsam unterzeichneten Letter of Intent haben Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Dr. Udo Brockmeier, Vizepräsident und Vorsitzender des Industrieausschusses der IHK Düsseldorf, und Dr. Klaus-Georg Berkelmann, Vorstandsvorsitzender Industriekreis Düsseldorf, heute bestätigt, die bisherige gute Zusammenarbeit im Masterplan Industrie auch zukünftig weiterzuführen. Es gilt, die Zukunftsperspektiven von Industrieunternehmen am Standort Düsseldorf zu sichern. Grundlage der Vereinbarung ist die im Rahmen des Masterplans Industrie entwickelte Kernzonenkarte. Sie sichert Industrie- und Gewerbegebiete in Düsseldorf. In Workshops zu einzelnen Kernzonen sollen die Gewerbe- und Industriegebiete weiter qualifiziert werden. Denn neben einer Sicherung der Gebiete geht es auch darum, Entwicklungsleitlinien für die Zukunft festzulegen. Mit der Umsetzung des strategischen Flächenmanagements und der Bewusstseinsbildung für Industrieakzeptanz soll Unternehmen aus produktions- und handwerksgeprägten Branchen auch zukünftig Ansiedlungs- und Entwicklungsperspektiven in Düsseldorf gegeben werden. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Fortschreibung des Masterplan Industrie ist ein wichtiger Faktor zur Sicherung der Prosperität unserer Stadt. Düsseldorf ist ein wichtiger Industriestandort in Deutschland - und das soll auch so bleiben." Dr. Udo Brockmeier: "Die Wirtschaft begrüßt ausdrücklich die Fortschreibung des Masterplans Industrie mit der heutigen Unterzeichnung des Letter of Intent. Denn das Netzwerk Industrie trägt in erheblichem Maß zum Wachstum und Wohlstand der Stadt bei, was wir nicht häufig genug betonen können. Die Fortschreibung des Masterplans schafft für die produzierenden Unternehmen Planungssicherheit und Entwicklungsperspektiven. Eine Herkulesaufgabe bleibt dabei die Mobilisierung von geeigneten Flächen angesichts der Herausforderungen von Umwelt-, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Hier müssen wir angesichts der Flächenknappheit ganz klar die Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden und dem Rheinischen Revier forcieren." Dr. Klaus-Georg Berkelmann: "Im Masterplan Industrie wurde eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Industrie etabliert. Nach der Vereinbarung von Grundsätzen stellt die Kernzonenkarte das Herzstück zur Sicherung und Weiterentwicklung des Industriestandorts Düsseldorf dar – ein wesentlicher Baustein für gewerbliche und industrielle Arbeitsplätze in Firmen und ihren Zulieferern, die zum Wohlstand in unserer lebenswerten Stadt beitragen. ___________________________________________________________________________ 14. Juni 2021 Deichwiesen - die ökologisch wertvollsten Wiesenflächen der Stadt Stadtentwässerungsbetrieb und der Deichverband Neue Deichschau Heerdt lassen Blühstreifen auf Deichen und an Gewässern wachsen/"Tellermäh-Technik" soll Insekten schonen In den letzten Jahren ist gerade auch das Insektensterben in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Vielerorts gibt es Überlegungen durch Blumenwiesen und durch den Verzicht aufs Mähen von Randstreifen an Feldern und Straßen Inseln für das Überleben von Insekten zu schaffen. Auch der Stadtentwässerungsbetrieb und der Deichverband Neue Deichschau Heerdt haben sich Gedanken gemacht, wie man einen Beitrag zum Artenerhalt leisten kann, denn die Düsseldorfer Deichwiesen zählen zu den ökologisch wertvollsten Wiesenflächen der Stadt. Zweimal jährlich werden die Flächen gemäht, im Juni und im September. Das Mähgut wird geräumt. Dadurch entstehen Magerwiesen mit einer großen Artenvielfalt. Einige Blühstreifen auf dem Löricker Deich sowie dem Lohauser Deich werden in diesem Jahr probeweise nur einmal gemäht. Hierzu wurden Flächen in Zusammenarbeit mit einem Landschaftsplanungsbüro ausgewählt. Das Ziel ist es dadurch den Lebensraum für Insekten auf diesen Flächen zu erhalten. Der Verzicht aufs Mähen von Blühstreifen ist allerdings mit dem Anlegen von Blumenwiesen zu verwechseln. Nicht gemähte Wiesen sind vielleicht nicht so farbenfroh, tragen aber durch Blühen der vorhandenen Pflanzen sowie der Höhe des Grases zur Artenvielfallt bei. Blumenflächen können auf Deichen leider nicht angelegt werden, da zum Deichschutz bestimmte Rasensorten, die gerade durch das Mähen ihre Wurzeln gut ausbilden, erforderlich sind. Der Boden des Deiches wird hierdurch bei Hochwasser stabilisiert und so die Bodenerosion verhindert. Analoges gilt natürlich auch für Uferböschungen, denn in erster Linie steht der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Hochwasser. Darüber hinaus nutzt der Stadtentwässerungsbetrieb die sogenannte "Tellermäh- Technik". Durch das einmalige Mähen mit Tellermähwerk werden die Insekten mehr als zuvor geschont und die Chance des Fortbestandes wesentlich erhöht. Das Programm wird ökologisch von einem Fachplanungsbüro begleitet, um positive Auswirkungen auf die Ökologie, aber auch auf gegebenenfalls auftretende negative Auswirkungen auf die Geschlossenheit der Grasnarbe zu dokumentieren. ___________________________________________________________________________ 14. Juni 2021 Digitaler Impfnachweis startet im Impfzentrum Düsseldorf Bereits Geimpfte erhalten ihren digitalen Nachweis per Post Mit dem Start des digitalen Impfnachweises am heutigen Montag, 14. Juni, erhalten im Düsseldorfer Impfzentrum alle Besucher nach erfolgter Zweitimpfung ihren digitalen Impfnachweis. Alle Menschen, die bereits ihre Zweitimpfung im Impfzentrum Düsseldorf erhalten haben, bekommen den digitalen Nachweis auf dem Postweg, so dass ein erneuter Besuch des Impfzentrums in der Merkur Spiel-Arena nicht erforderlich ist. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche verschafften sich dazu heute Vormittag bei einem Besuch des Düsseldorfer Impfzentrums einen Eindruck und übergaben die Zertifikate an die Besucherinnen und Besucher. Der digitale Impfnachweis ist eine weitere Möglichkeit, um seine persönliche Coronaschutzimpfung zu dokumentieren und nachzuweisen. So wird nach der Zweitimpfung ein QR-Code generiert, der alle wichtigen Daten zur Coronaschutzimpfung enthält. Dazu zählen Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften, das Geburtsdatum sowie Impfstoff, Impfdatum und Impfdosis. Mit der Einführung des digitalen Impfnachweises wurde durch die Europäische Union ein standardisiertes Verfahren etabliert, das in der gesamten EU gültig ist. "Der digitale Impfnachweis stellt eine deutliche Erleichterung in unserem Alltag dar. So erleichtert der QR-Code das Vorzeigen und die Kontrolle des vollständigen Impfschutzes", begrüßt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die digitale Ergänzung zum gelben Impfbuch. Das Zertifikat kann von allen Geimpften digital in der Corona-Warn-App bzw. in der dafür neu entwickelten CovPass-App gespeichert werden. Alternativ ist es auch möglich, den QR-Code als Ausdruck mitzuführen. Grundsätzlich erhält man den digitalen Impfnachweis an dem Ort seiner Zweitimpfung. Das bedeutet für alle Düsseldorfer, die im Impfzentrum Düsseldorf ihren vollständigen Impfschutz erhalten haben, dass sie direkt im Anschluss ihr persönliches Impfzertifikat entgegennehmen können. Durch das Ausstellen verlängert sich der Besuch im Impfzentrum nicht, da die Erstellung nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und in der empfohlenen Wartezeit geschieht. "Der Stadt Düsseldorf war es ein großes Anliegen, dass alle bereits geimpften Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die ihre Impfung im Impfzentrum erhalten haben, unbürokratisch das digitale Zertifikat erhalten. Dazu wird zeitnah allen bereits vollständig Geimpften über die Post der QR-Code nach Hause gesendet", betont Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und ergänzt: "Ein erneutes Aufsuchen der Merkur Spiel-Arena ist somit nicht notwendig." Für alle anderen können ergänzend auch Apothekerinnen und Apotheker sowie Ärztinnen und Ärzte nachträglich Impfnachweise ausstellen. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 11. Juni 2021 Düsseldorf winken 20 Millionen Euro für mehr Mobilität Verkehrsministerium kürt die besten Ideen im Landeswettbewerb "Mobilität in lebenswerten Städten" Das Verkehrsministerium stellt für die Transformation und Stärkung städtischer Mobilitätssysteme für die Jahre 2022 bis 2026 insgesamt bis zu 100 Millionen Euro an Fördergeldern bereit. Mit einem innovativen Wettbewerbsbeitrag konnte das Amt für Verkehrsmanagement in Zusammenarbeit mit der Rheinbahn AG die Fachjury überzeugen und sich für die zweite Stufe (Qualifizierungsphase) des Wettbewerbs qualifizieren. Nach erfolgreicher Teilnahme kann der Beitrag eine Förderung von rund 20 Millionen Euro erhalten. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Mit der Planung eines ganzheitlichen Mobilitätsnetzwerkes schaffen wir ein nachhaltiges und innovatives Verkehrsangebot, das den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine attraktive Alternative zum alleinigen Autoverkehr bietet. Der gezielte Ausbau des Radverkehrs ist zudem ein logischer Schritt in Richtung Klimaneutralität, der gleichzeitig die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer steigert. Die enge Verknüpfung mit dem öffentlichen Nahverkehr stellt zudem sicher, dass viele Nutzerinnen und Nutzer bei ihrem täglichen Weg durch die Stadt profitieren." In den Stadtteilen Pempelfort, Derendorf und Golzheim soll viel für die Mobilität der Zukunft getan werden. Anknüpfend an die in Unterbilk und Friedrichstadt geplanten Mobilitätstationen soll das Netz nördlich der Innenstadt seinen zweiten Mittelpunkt finden. Mit rund 15 Mobilitätstationen werden in den Stadtteilen attraktive Alternativen zum Autoverkehr und Zukunftsorte der Mobilität geschaffen. "Wir freuen uns, dass wir die Fachjury von unserer Idee eines ganzheitlichen Mobilitätsnetzwerkes in den drei urbanen Stadtteilen überzeugen konnte", freut sich die Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, Cornelia Zuschke. Die Mobilitätstationen sollen dann auch in die Rheinbahn-App eingebunden werden und so schnell und komfortabel zu finden sein. Dies möchte die Stadt Düsseldorf mit Angeboten geteilter Mobilität, einer Verbesserung der Radinfrastruktur, der Bereitstellung von zahlreichen Fahrradabstellanlagen (auch für Lastenräder), einer eigenen Signalisierung für den Radverkehr, Fahrradstraßen und Fahrradzonen erreichen. Außerdem sollen Kreuzungen und Mittelinseln unter die Lupe genommen und barrierefrei ausgestaltet werden. Durch Aktivitäten und Umbauten, die dazu beitragen, dass Kreuzungen freigehalten werden, soll die Verkehrssicherheit gerade für Fußgänger und Fußgängerinnen ebenfalls verbessert werden. Um die Aufenthaltsqualität zu stärken, sollen die Flächen im Straßenraum auch zu Gunsten von Außengastronomie, Grünflächen und zum Verweilen neu aufgeteilt werden. Die Rheinbahn wird in Pempelfort, Derendorf und Golzheim neue Arten von Fahrgastunterständen testen, die beispielsweise Begrünung oder Solaranlagen auf dem Dach haben oder spielerische Elemente mit einbinden. Darüber hinaus ist ein besonderer Bahnkörper (bauliche Abgrenzung zum fließenden Autoverkehr) auf der Kaiserswerther Straße in Planung. ___________________________________________________________________________ 11. Juni 2021 Stadt appelliert: Besondere Vorsicht in Parks, Wäldern und Grünanlagen! Durch die anhaltende Trockenheit ist die Gefahr von Flächen- und Waldbränden deutlich gestiegen Das schöne Sommerwetter hat auch seine Schattenseiten. Durch die hohen Temperaturen, die anhaltende Trockenheit und den frischen Wind ist die Gefahr von Flächen- und Waldbränden deutlich gestiegen. Bereits im Frühling hat es einige großflächige Waldbrände in Nordrhein-Westfalen gegeben. Aktuell befindet sich der vom Deutschen Wetterdienst herausgegeben Waldbrandgefahrenindex in der Landeshauptstadt bei Stufe drei von fünf. Bei dem ebenfalls vom Deutschen Wetterdienst veröffentlichte Graslandfeuerindex hat die Stadt Düsseldorf bereits heute die zweit höchste Stufe erreicht. Stufe vier von fünf bedeutet hohe Gefahr von Flächenbränden. Aufgrund der erhöhten Brandgefahr auf Grasflächen, in Grünanlagen und Wäldern appellieren Feuerwehr sowie Garten-, Friedhofs- und Forstamt, zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Feuer. Schutz von Wald und Wiesen Zum Schutz der Gras- und Parkanlagen sowie der Wälder, wie des teilweise über 200 Jahre alten Stadtwaldes, bittet das Garten-, Friedhofs- und Forstamt auf diesen Flächen: - Kein Feuer zu entzünden, - nur an ausgewiesenen Grillplätzen zu grillen, - nicht zu rauchen, - Kinder über die dortigen Brandgefahren zu informieren, - im Falle eines Brandes sofort unter der Telefonnummer 112 die Feuerwehr zu rufen, - keinen Müll liegen zu lassen, da dadurch im Extremfall ein Brand ausgelöst werden könnte sowie - Kraftfahrzeuge nicht auf trockenen Wiesen zu parken, da die heiße Abgasanlage einen Brand auslösen kann. Gefahr steigt mit zunehmenden Temperaturen Die Situation verschärft sich mit jedem Tag anhaltender Trockenheit. Bereits ein kleiner Funke, der zum Beispiel auch durch eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe entstehen kann, kann einen unkontrollierten Brand im Wald oder in den Gebüschen auslösen. Das würde verheerende Folgen – auch für die Tier- und Pflanzenwelt – bedeuten, wenn sich daraus ein unkontrolliertes Feuer entwickeln würde. So rückte die Feuerwehr Düsseldorf in den späten Abendstunden des 2. Juni nach Lierenfeld aus. Dort brannten circa 50 Quadratmeter Bodenfläche. Innerhalb von 45 Minuten konnte durch schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte und rund 1.000 Liter Löschwasser der Brand gelöscht werden. Immer wieder kommt es zu solchen Situationen, in denen Unterholz, Gebüsch, Hecken oder sogar Bäume in Brand geraten. Seit Jahresbeginn rückten die Einsatzkräfte bereits zu insgesamt 38 Vegetationsbrände aus. Im gleichen Zeitraum des letzten Jahres waren es bereits rund 70 Einsätze. Dabei steht die heiße und trockene Phase des Sommers erst noch bevor. Im gesamten Jahr 2020 bekämpften die Feuerwehrleute 142 Vegetationsbrände. ___________________________________________________________________________ 11. Juni 2021 2. Dialog zur Zukunft des Opernhauses Anforderungen an ein Opernhaus der Zukunft wurde mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert "Oper der Zukunft" - das war das Thema des digitalen Dialogforums am Donnerstag, 10. Juni. Das Forum ist bereits die zweite Veranstaltung im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Opernhauses, zu der die Landeshauptstadt Düsseldorf interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen hat. Als Gesprächspersonen standen diesmal Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Planungsdezernentin Cornelia Zuschke, Philip Rabe, Technische Direktion Deutsche Oper am Rhein, Demis Volpi, Ballettdirektor und Chefchoreograph des Ballett am Rhein, Stefanie Salm, Leiterin Kostümabteilung Deutsche Oper am Rhein, Wesko Rohde, Vorstand Deutsche Theatertechnische Gesellschaft, und Erik Stephan, Mitglied des Düsseldorfer Jugendrates, zur Verfügung. Auch bei der zweiten Veranstaltung im Rahmen der Bürgerbeteiligung konnten sich die Bürgerinnen und Bürger zum einen informieren, zum anderen aber auch ihre Ideen, Wünsche und Anregungen für ein neues Opernhaus mitteilen. Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Dialogforum auch diesmal in hybrider Form statt. Während der Großteil der Gesprächsteilnehmer in der Oper vor Kameras zusammen kam, waren die Zuschauerinnen und Zuschauer per Internet-Livestream zugeschaltet. "Der Schwerpunkt des zweiten Dialogforums lag auf der Frage, welche Anforderungen an ein Opernhaus der Zukunft bestehen. Für den Entscheidungsprozess ist diese Frage nicht nur aus den verschiedenen fachlichen Perspektiven wichtig und interessant, sondern auch aus der Perspektive der zukünftigen Besucherinnen und Besucher. Wir wollen erfahren, welche Anforderungen die Bürgerinnen und Bürger an das Opernhaus der Zukunft haben", sagt Kulturdezernent Hans-Georg Lohe. Um das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, schilderten nach der Begrüßung durch den Kulturdezernenten, Philip Rabe, Demis Volpi und Stefanie Salm von der Deutschen Oper am Rhein (DOR), wie das Haus organisiert ist, unter welchen Einschränkungen es derzeit arbeitet und was ein Opernhaus für alle in Zukunft leisten können muss. Besonders beeindruckend waren die Beispiele aus dem Arbeitsalltag der Oper – zum Beispiel über die Probleme, die durch große Kostüme in den kleinen Garderoben entstehen. Oder wie herausfordernd und schwierig die Abläufe auf dem eingeschränkten Platz neben oder hinter der Bühne sind, sei es bei groß besetzten Opern oder dem Ballett. Wesko Rhode aus dem Vorstand der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft schilderte den Blickwinkel von außen und erklärte, was für ein modernes Opernhaus nötig ist. Nach einer ersten Fragerunde für die Zuschauerinnen und Zuschauer wurde David Staples aus Großbritannien zugeschaltet. Staples ist einer der renommiertesten Berater in der Opern- und Theaterszene, war unter anderem konzeptionell an der Neuaufstellung zahlreicher Theater und Opernhäuser weltweit beteiligt. Auch er berichtete mit dem Blick von außen, welche Anforderungen auf ein modernes Opernhaus zukommen, um weiter eine Bedeutung für die Stadtgesellschaft zu haben. Sein Beitrag wurde durch eine Simultandolmetscherin übersetzt. Staples nahm die Zuschauer mit auf eine kurzweilige Reise durch die Geschichte der modernen Konzerthäuser und Opern-Neubauten. Anschließend ging es um eine Frage, die viele Zuschauerinnen und Zuschauern wohl schon länger beschäftigte: Wo soll eine neue Oper gebaut werden? Planungsdezernentin Cornelia Zuschke schilderte hierzu den Stand der Planungen in der Verwaltung und berichtete über den Stand der Dinge einer möglichen Standortwahl. "Hinsichtlich der Standortfrage ist noch etwas Geduld gefordert. Denn dieser Schritt wird erst nach einer politischen Entscheidung durch den Stadtrat im Dezember erfolgen können", erklärt die Beigeordnete. Bei der großen Diskussionsrunde zum Abschluss nahmen Hans-Georg Lohe, Cornelia Zuschke und Erik Stephan die Anregung der Zuschauer auf und beantworteten die aufkommenden Fragen. Auch hier stellte sich noch einmal die Frage nach dem Ort und seiner Gestaltung. Wo gehört eine Oper hin? Ins Zentrum, da waren die Diskutanten einig. Neben dem Standort ging es auch um die Architektur, vor allem die mögliche Höhe eines Gebäudes, aber auch um die Kosten. Wichtig war den Zuschauern zu wissen, ob der alte Standort an der Heine-Allee beibehalten werden kann. Hans-Georg Lohe berichtete, dass die Stadtplaner rund 30 Standorte identifiziert haben, wo eine Oper entstehen könnte. Diese Zahl sei im Laufe des Prozesses aber deutlich reduziert worden. Andere Fragen drehten sich darum, wie ein Opernhaus in Zukunft genutzt wird und wie man auch junge Menschen für das Thema begeistern kann? Wer das Dialogforum verpasst hat oder noch einmal in einen der Vorträge reinhören möchte, kann dies auf der Webseite der Bürgerbeteiligung tun: www.dialog-opernhaus-duesseldorf.de Dort kann die komplette Veranstaltung noch einmal angeschaut werden. Das nächste Dialogforum folgt am 25. August Mit dem zweiten Dialogforum ist die Öffentlichkeitsbeteiligung nicht vorbei: Am 25. August folgt das dritte digitale Dialogforum, bei dem wieder alle Interessierten die Möglichkeit haben, sich zu informieren und mit zu diskutieren. Darüber hinaus ist seit dem 18. Mai die Website zur Öffentlichkeitsbeteiligung online. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dort über die bisherigen Untersuchungsergebnisse und Machbarkeitsstudien zum Opernhaus umfassend informieren. Zudem haben sie die Möglichkeit, sich auf der Website auch aktiv zu beteiligen: Sie können so im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung bis zum 10. Juli 2021 darstellen, was sie bewegt, gemeinsam mit anderen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern diskutieren und in einen kreativen Dialog treten. Hierfür ist eine Anmeldung/Registrierung auf der Webseite erforderlich. Die Webseite ist unter folgendem Link zu erreichen: www.dialog-opernhaus-duesseldorf.de Neben den digitalen Formaten ist seit dem 18. Mai zentral an der alten Kämmerei, Marktplatz 5-6, eine Infogalerie eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können sich hier über das Beteiligungsverfahren informieren. Zudem können Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung auch auf postalischem Wege mitteilen: Entweder indem sie einen Brief an das betreuende Büro ISR: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 1, 40210 Düsseldorf, mit dem Stichwort "Opernhaus der Zukunft" schicken oder einen Brief oder eine Postkarte mit dem Stichwort in die vorbereitete Box im Foyer des Rathauses einwerfen. Parallel dazu ist der Bürgerrat gestartet: 30 Bürgerinnen und Bürger diskutieren darin in drei moderierten 10er-Gruppen gezielt über Fragestellungen zum Opernhaus der Zukunft. Die erste Sitzung findet am Samstag, 12. Juni, statt - unter Ausschluss der Öffentlichkeit, damit der Bürgerinnen- und Bürgerrat sich in einem geschützten Raum austauschen kann. Insgesamt wurden 1.000 Schreiben in Zusammenarbeit mit dem Amt für Statistik und Wahlen unter strenger Beachtung der Datenschutzvorgaben an eine zufällig ausgewählte repräsentative Personengruppe der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt Düsseldorf verschickt. Auf Grundlage der Rückmeldungen erfolgte die finale Auslosung und anschließende Einladung. Aufgrund der derzeitigen Pandemielage werden die Treffen digital stattfinden. Die gemeinsam erreichten Ergebnisse werden im dritten Diskussionsforum vorgestellt. ___________________________________________________________________________ 11. Juni 2021 "Düsseldorf, hoch hinaus?" – Öffentlichkeitsbeteiligung zum neuen Hochhausrahmenplan gestartet Ab sofort können sich die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an der zukünftigen Entwicklung der Hochhäuser in ihrer Stadt beteiligen. Der Entwurf des neuen Hochhausrahmenplans vereint unter dem Titel "Düsseldorf, hoch hinaus?" die Frage nach Stadtbild, Nachhaltigkeit, Mehrwert und Innovation. Bis zum 9. Juli können sich Interessierte über den Planentwurf informieren und Ideen beisteuern. Zwei Jahre wurde das Thema unter Mitwirkung der Politik, des Hochhausbeirates und externer Fachleute beraten. Mit dem Start der Beteiligung sind Bürgerschaft und Fachöffentlichkeit eingeladen, sich zu informieren und bis Freitag, 9. Juli, ihre Meinung abzugeben. "Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und freuen uns auf viele Hinweise, wie die zukünftige Hochhauslandschaft aussehen soll", betonte Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, bei der Vorstellung des Rahmenplan-Entwurfs. Das Angebot umfasst eine Freiluft- Ausstellung nahe der Rheintreppe am Rathausufer 8 und verschiedene Online- Angebote inklusive eines Films und Fragebogens, die unter www.duesseldorf.de/hochhausplan abrufbar sind. Weltweit steigt die Anzahl von Hochhausprojekten, und auch der Immobilienmarkt in Düsseldorf erlebt eine größere Nachfrage. Das Ziel des neuen Rahmenplans ist, diese Dynamik im Sinne einer zeitgemäßen Stadtentwicklung strategisch, maßvoll und nachhaltig zu nutzen. Neue Hochhäuser sollen auf der Charakteristik und den Stärken Düsseldorfs fußen. Die formulierten Leitlinien dienen als Prüfkatalog und beziehen sich auf die Schwerpunkträume für die Hochhausentwicklung. Schutzzonen und Naturräume bleiben für solche Projekte weiterhin ausgeschlossen. Nach Auswertung aller Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung wird der Hochhausrahmenplan in der zweiten Jahreshälfte erneut politisch beraten. Mit dem abschließenden Ratsbeschluss wird er zur verbindlichen Grundlage der Bewertung und Beratung künftiger Projekte. Insofern erlaubt die Beteiligung auch einen Einblick in die Arbeit des Hochhausbeirates. ___________________________________________________________________________ 10. Juni 2021 KAP1: Zentrale Eröffnung im November geplant Ein offizieller Akt soll am 6./7. November stattfinden/ Stadtbüchereien wollen Öffnungszeiten für die neue Zentralbibliothek erweitern Mitten in Düsseldorf entsteht derzeit ein neuer Kulturhotspot: das KAP1. Seit Frühjahr 2018 wird das ehemalige Postgebäude am Konrad-Adenauer-Platz 1 aufwändig umgebaut. Insgesamt werden rund 25.000 Quadratmetern von der Landeshauptstadt angemietet. Auf diesen wird unter anderem eine moderne neue Zentralbibliothek entstehen. Noch in diesem Jahr soll das Gebäude für Besucherinnen und Besucher eröffnen. Konkret ist nach derzeitigem Stand ein zentraler Eröffnungsakt am Wochenende des 6./7. November im KAP1 geplant. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Mit dem KAP1 erhält Düsseldorf ein neues, großartiges kulturelles Zentrum mitten im Herzen der Stadt. Wir dürfen somit alle gespannt der Öffnung des Hauses entgegenblicken. Für die Stadtbüchereien ist der Umzug in das Gebäude am Konrad-Adenauer-Platz ein epochaler Schritt in die Bibliothek des 21. Jahrhunderts. In hellen, optisch ansprechenden Räumlichkeiten werden die Nutzerinnen und Nutzer in der Bibliothek zukünftig arbeiten und recherchieren können." Neue Öffnungszeiten für die Zentralbibliothek Für den Besucherbereich der Zentralbibliothek steht zukünftig eine Fläche von 7.750 Quadratmetern zur Verfügung. Diese verteilt sich auf das 2. und 3. Obergeschoss des Gebäudes. Gegenüber dem derzeitigen Bestand ist dies nahezu eine Verdoppelung der Besucherbereiche. Mit dem Umzug sollen auch die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek erweitert werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage geht nun in die politischen Gremien, ist am Donnerstag, 17. Juni, Thema im Kulturausschuss sowie am 21. Juni im Haupt- und Finanzausschuss. Die erweiterten Öffnungszeiten stehen am 1. Juli dann auch auf der Tagesordnung des Stadtrates. Mit dem Umzug sollen die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek der Stadtbüchereien Düsseldorf von derzeit 56 auf künftig 74 Wochenöffnungsstunden ausgedehnt werden. Die erweiterten Öffnungszeiten am neuen Bibliotheksstandort gelten zunächst für ein Jahr. Die geplanten Zeiten der Zentralbibliothek ab November im KAP1 sind wie folgt vorgesehen: Montag bis Freitag 9 bis 21 Uhr, Samstag 9 bis 18 Uhr, Sonntag 13 bis 18 Uhr. Davon mit Personalservice: Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr und Samstag 10 bis 16 Uhr. Der Umzug in das KAP1 Mit der zentralen Lage am Hauptbahnhof erfüllt das neue Gebäude den Hauptwunsch der Bibliothekskundinnen und -kunden: die sehr gute Erreichbarkeit. Insbesondere das junge Düsseldorfer Publikum darf sich auf den Umzug der Zentralbibliothek in das KAP1 freuen: Die Kinderbibliothek wird ihr Raumangebot deutlich vergrößern. Zudem wird es künftig eine gesonderte Jugendbibliothek geben. Die Zahl der Arbeitsplätze in der Bibliothek wird sich mit zukünftig 600 mehr als verdoppeln. Insbesondere junge Menschen, die sich zum Lernen verabreden, wird dieses Angebot freuen. Insgesamt sind für sie 13 Gruppenarbeitsräume vorgesehen. Auch die literaturinteressierten Düsseldorferinnen und Düsseldorfer werden im neuen Bibliotheksgebäude auf ihre Kosten kommen. Der Veranstaltungsraum der Bücherei wird bis zu 180 Besucherinnen und Besuchern Platz bieten. Für den eiligen Nutzer sollen im Erdgeschoss der Eingangshalle automatisierte Rückgabeschalter zur Verfügung stehen. Zusätzlich soll es für die Nachtstunden einen außerhalb der Eingangshalle direkt an der Immermannstraße liegenden Nacht- Rückgabeschalter geben. ___________________________________________________________________________ 10. Juni 2021 Gegen Auto-Poser: Zufahrt zum Mannesmannufer am Wochenende gesperrt Um die "Auto-Poser-Szene" und den touristischen Parksuchverkehr am Mannesmannufer einzudämmen, wird die Landeshauptstadt in dieser Woche erneut Vorkehrungen treffen. Die Zufahrt zum Mannesmann-/Rathausufer - von der Haroldstraße und Neusser Straße aus - wird am Horionplatz mit einer kontrollierten Sperre versehen. Die Sperrung erfolgt von: Freitag, 11. Juni, 18 Uhr bis nachts und Samstag und Sonnntag, 12., und 13. Juni, je 11 Uhr bis nachts. Die Zufahrt in die oben genannten Straßenzüge ist nur Anwohnern sowie deren Besuchern, Rettungsdiensten, Pflegediensten, dem Busverkehr und Taxen erlaubt. Das Einhalten der Durchfahrtssperren wird durch von der Stadt beauftragtes Kontrollpersonal überwacht, um die Einfahrt für Kraftfahrzeuge der "Auto-Poser- Szene" und Parksuchverkehre für Besucher des Rheinufers zu unterbinden. ___________________________________________________________________________ 10. Juni 2021 Feuerwehr und Hilfsorganisationen vereinbaren weitere Zusammenarbeit Aufstockung des Rettungsdienstes mit der Vetragsunterzeichnung abgeschlossen Mit der Vertragsunterzeichnung der Feuerwehr Düsseldorf und ihrer vier Partnerorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter- Unfall-Hilfe und Malteser-Hilfsdienst ist die Zusammenarbeit im Rettungsdienst für die Landeshauptstadt Düsseldorf für die nächsten fünf Jahre gesichert. Am 28. November 2019 hatte der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem Rettungsdienstbedarfsplan 2020 die Aufstockung des Rettungsdienstes um neue Rettungswagen und Krankentransportwagen beschlossen. Die Erhöhung ist erforderlich, weil sich die Anzahl der Einsätze für den Rettungsdienst in Düsseldorf jährlich steigert. Die beschlossene Erhöhung erfolgte in mehreren Stufen und ist nun mit der Vertragsunterzeichnung nach einem europaweiten Vergabeverfahren abgeschlossen. 140.000 Einsätze pro Jahr Insgesamt stehen für die Versorgung der Menschen in der Landeshauptstadt nun bis zu 9 Notarzteinsatzfahrzeuge, 31 Rettungswagen und 23 Krankentransportwagen zur Verfügung. Über die europaweite Ausschreibung wurden die Fahrzeugbesatzungen für 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, 11 Rettungswagen und 4 Krankentransportwagen gesucht. Mehrere Bieter hatten sich beworben, die vier wirtschaftlichsten haben den Zuschlag erhalten und werden ab dem 1. Juli 2021 die Fahrzeuge besetzen. Der Rettungsdienst der Landeshauptstadt rückt im Jahr zu rund 140.000 Einsätzen aus, um bei medizinischen Notfällen, lebensbedrohlichen Verletzungen und Unfällen schnelle Hilfe zu leisten. Stetig nehmen die Rettungsdiensteinsätze zu, was unter anderem an der steigenden Einwohner- und Besucherzahl in der Landeshauptstadt liegt. In einem Zeitraum von fünf Jahren haben die Kommunen die Aufgabe, die Bemessung der Rettungsmittel zu evaluieren und bedarfsgerecht zusammen mit dem Krankenkassen festzulegen. "Ich freue mich sehr, dass wir mit allen Beteiligten den Rettungsdienst in unserer Stadt so aufstellen können, dass wir die sehr gute notfallmedizinische Versorgung auch bei den steigenden Bewohnerzahlen sicherstellen können. Über das europaweite Vergabeverfahren haben wir in einem transparenten Wettbewerb und unter Berücksichtigung unserer Qualitätsanforderungen vier hoch kompetente Partner gewinnen können, die auch bisher unseren Rettungsdienst prägen", sagt der Leiter der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, David von der Lieth, bei der gemeinsamen Vertragsunterzeichnung. "Die Mitarbeitenden unserer Feuerwehr, des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Deutschen Roten-Kreuzes, der Johanniter-Unfall- Hilfe, des Malteser-Hilfsdienstes und die vielen Notärztinnen und Notärzte leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in unserer Stadt." Vertrag über fünf Jahre unterzeichnet Gemeinsam mit Feuerwehrchef David von der Lieth unterschrieben die Vertreter der vier Partner vom Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall- Hilfe und Malteser-Hilfsdienst den Vertrag für die neue Zusammenarbeit. Damit stehen ab Juli insgesamt 22 Rettungstransportwagen rund um die Uhr und weitere 9 zeit- und wochentagsabhängig zur Verfügung. Das macht im Vergleich zur letztmaligen Erhöhung von 2015 eine Zeitausweitung von rund 23 Prozent aus. Bei den Krankentransportfahrzeugen für die nicht Notfallpatienten*innen fällt die Erhöhung der zeitlichen Vorhaltung mit 30 Prozent noch deutlicher aus. Dann stehen bis zu 20 Krankenwagen zu verschiedenen Zeiten und Wochentagen tagsüber zur Verfügung; drei weitere Fahrzeuge sind rund um die Uhr besetzt, zwei davon an sieben Tagen in der Woche und eins wochentags. Bei der Besetzung der Notarzteinsatzfahrzeuge gibt es keine Anpassung, dort haben die Auswertungen eine ausreichende Abdeckung für die Landeshauptstadt ergeben. Die neuen Verträge mit den vier Partnern sind auf fünf Jahre festgeschrieben und können zweimal um jeweils ein halbes Jahr verlängert werden. Zusätzlich zu dem gesetzlich festgeschriebenen Zeitraum von fünf Jahren, in dem ein Rettungsdienstbedarfsplan evaluiert werden muss, wird die aktuelle Auslastung der Rettungsmittel durch die Feuerwehr Düsseldorf regelmäßig geprüft, um dort auf Änderungen schnell reagieren zu können. ___________________________________________________________________________ 9. Juni 2021 Inzidenz seit fünf Werktagen unter 35: Weitere Lockerungen Ab Freitag, 11. Juni, gelten gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes für Düsseldorf weitere Lockerungen/Krisenstab beschließt Aufhebung von Maskenpflicht, Verweil- und Alkoholkonsumverbot Weil die Inzidenz in der Landeshauptstadt Düsseldorf seit fünf Werktagen unter 35 lag, sind nun gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW weitere Lockerungen umsetzbar. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Inzwischen ist die 7-Tage-Inzidenz in Düsseldorf unter 35 gesunken. Das bedeutet weitere Lockerungen - auch auf lokaler Ebene. Gleichzeitig möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern bedanken, dass sie sich an die Maskenpflicht und das Verweil- und Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum gehalten haben. So haben Sie zu der positiven Entwicklung der Corona-Infektionszahlen in Düsseldorf beigetragen. Lassen Sie uns gemeinsam diesen eingeschlagenen Weg fortsetzen.“ "Bitte beachten Sie weiterhin Abstandsgebote und Maskenpflicht, wo es geboten ist. Nur wenn alle weiter mitziehen, wird es uns gelingen, die Infektionszahlen und damit die 7-Tage-Inzidenz weiter niedrig zu halten, was uns die neu gewonnenen Freiheiten längerfristig sichert", appelliert Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche. Die Lockerungen gelten, nach dem fünften Tag, den die Inzidenz in Folge unter 35 liegt, ab dem übernächsten Tag und nach Veröffentlichung durch das Gesundheitsministerium des Landes, ab Freitag, 11. Juni. Einzelheiten dazu zeigt die nachfolgende Übersicht. Private Kontakte Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt. Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für 100 Personen mit negativem Test aus beliebigen Haushalten erlaubt. Vollständig geimpfte und genesene Personen im Sinne der Ausnahmeverordnung des Bundes werden nicht mitgezählt. Lokale Maskenpflicht Die lokale Maskenpflicht im öffentlichen Raum in den drei Gebieten Altstadt einschließlich Rheinpromenade, Innenstadt und Hauptbahnhof, wird nach Beschluss des Krisenstabes vom Mittwoch, 9. Juni, ab Freitag, 11. Juni, aufgehoben. Die Maskenpflicht gilt noch bis Donnerstag, 10. Juni, im Altstadtbereich und auch entlang des Rheinufers von der Dreieckswiese bis zur Rheinterrasse täglich von 10 bis 1 Uhr. In der Innenstadt (Königsallee/Schadowstraße) gilt bis dahin noch täglich von 10 bis 19 Uhr Maskenpflicht und auf den Plätzen am Hauptbahnhof noch täglich von 6 bis 22 Uhr. Maskenpflicht gemäß Coronaschutzverordnung NRW Zu beachten ist, dass die Maskenpflicht, wie sie die Coronaschutzverordnung des Landes NRW vorsieht, bestehen bleibt. Die Maskenpflicht des Landes gilt - im Gegensatz zur kommunalen Maskenpflicht, die ausschließlich im Freien verfügt worden ist - im Schwerpunkt in geschlossenen Räumen wie zum Beispiel in Bussen und Bahnen, im Einzelhandel, in Arztpraxen oder bei Friseurdienstleistungen. Einzelheiten dazu finden sich in § 5 der Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Verweil- und Alkoholkonsumverbot in der Altstadt Das lokale Verweil- und Alkoholkonsumverbot im Gebiet der Altstadt und der Rheinpromenade wird nach Beschluss des Krisenstabes vom Mittwoch, 9. Juni, ab Freitag, 11. Juni, aufgehoben. Kultur Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1.000 Personen erlaubt, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind. Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb kann innen mit 50 Personen und Test stattfinden, mit Gesang/Blasinstrumenten mit 30 Personen und Test. Ergänzung Kultur ab 1. September 2021 Musikfestivals können mit bis zu 1.000 Zuschauern durchgeführt werden, wenn negative Tests und ein genehmigtes Konzept vorliegen. Sport Außen und innen ist Kontaktsport mit bis zu 100 Personen möglich, sofern negative Tests vorliegen. Außen sind in Sportstätten mehr 1.000 Zuschauer erlaubt - wobei maximal 33 Prozent der Kapazität der Sportstätte ausgeschöpft werden darf. Innen sind in Sportstätten bis zu 1.000 Zuschauer (maximal 33 Prozent der Kapazität) erlaubt, sofern negative Tests, ein Sitzplan sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind. Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, ist der Innensport ohne vorherigen Test möglich. Ergänzung Sport ab 1. September 2021 Sportfeste ohne Personenbegrenzung sind mit genehmigtem Konzept und mit negativen Tests erlaubt. Bei Veranstaltungen außerhalb von Sportanlagen entfällt das Testerfordernis. Freizeitstätten Besuche im Freibad sind ohne vorherigen Test möglich. Besuche in Bordellen sind mit negativem Test möglich. Clubs und Diskotheken dürfen im Außenbereich für bis zu 100 Personen öffnen. Die Besucher müssen negative Tests vorlegen. Ergänzung Freizeitstätten ab 1. September 2021 Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, dürfen Clubs und Diskotheken den Innenbereich ohne Personenbegrenzung öffnen. Voraussetzung dafür sind negative Tests und ein genehmigtes Konzept. Einzelhandel und Märkte Alle Geschäfte dürfen wieder ohne Test besucht werden, es gilt: eine Person pro 10 Quadratmeter. Die Sonderregel für Geschäfte mit einer Größe von über 800 Quadratmetern fällt weg. Jahr- und Spezialmärkte sind mit Personenbegrenzung, mit aktuellem Test sind auch Kirmeselemente zulässig Einzelhandel und Märkte ab 1. September 2021 Auch Jahr- und Spezialmärkte mit Kirmeselementen sind ohne negative Tests erlaubt. Veranstaltungen Tagungen und Kongresse sind außen und innen mit bis zu 1.000 Teilnehmern möglich, sofern negative Tests vorliegen. Messen und Ausstellungen mit Personenbegrenzung und Hygienekonzept sind möglich. Private Veranstaltungen sind außen mit bis zu 250 Gästen und innen mit bis zu 100 Gästen erlaubt, jeweils mit negativem Test. Partys (mit Tanz und Musik) sind außen mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen ohne Abstand möglich, sofern negative Tests vorliegen. Ergänzung Veranstaltungen ab 1. September 2021 Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfeste und so weiter sind mit bis zu 1.000 Besuchern möglich, sofern ein genehmigtes Konzept vorhanden ist. Liegt die Landesinzidenz ebenfalls unter 35, dürfen diese auch ohne Besucherbegrenzung stattfinden. Kurse und Bildungsangebote Außerschulische Bildungsangebote sind bei ausreichender Belüftung ohne Maske an einem festen Sitzplatz möglich. Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, ist auch innen Präsenzunterricht ohne Test erlaubt. Gruppenangebote der Kinder- und Jugendarbeit sind innen mit 30 und außen mit 50 Menschen ohne Altersbegrenzung und ohne Test erlaubt. Gastronomie Die Innengastronomie bleibt geöffnet. Es gilt Sitzplatzpflicht und Abstand zwischen den Tischen. Zum Besuch der Innengastronomie ist ein aktueller Schnelltest notwendig. Die Kontaktdaten der Gäste müssen von den Gastronomen erfasst und vier Wochen aufbewahrt werden. Die Außengastronomie darf weiterhin ohne Test besucht werden. Liegt die Landesinzidenz ebenfalls unter 35, ist auch die Innengastronomie ohne vorherige Tests möglich. Tourismus Hotels dürfen wieder voll ausgelastet werden. Die volle gastronomische Versorgung für private Gäste ist zulässig. Busreisen ohne Kapazitätsbegrenzung sind möglich, wenn alle Teilnehmer aus Regionen mit Inzidenz von unter 35 kommen. Busreisen sind mit vorherigem Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent) möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen. Spielplätze Alle öffentlichen Spielplätze sind geöffnet. Dort gilt jedoch eine Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wildpark Der Wildpark Düsseldorf ist geöffnet und kann nach vorheriger Online- Terminbuchung und unter Einhaltung des Sicherheits- und Hygienekonzepts besucht werden. Bolzplätze Das Gartenamt öffnet die Bolzplätze im Stadtgebiet sukzessive. Skaterpark Der Skatepark Eller an der Heidelberger Straße ist wieder geöffnet: Skaten und BMX fahren ist nun unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln und nach vorheriger Anmeldung möglich. Friedhöfe Die Friedhöfe sind durchgehend - auch an den Wochenenden und Feiertagen - geöffnet. Die Friedhofsverwaltung bleibt für Bestatter und Ansprechpartner der Friedhofsgärtnereien und Steinmetze erreichbar, um Fragen rund um Beerdigungen und Einäscherungen klären zu können. Alternativ können weitere Informationen zu den Friedhöfen jederzeit über die städtische Website abgerufen werden. Friedhofsmobile: Ab sofort bringt der Fahrdienst ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen auf dem Nordfriedhof, dem Südfriedhof und dem Friedhof Stoffeln wieder kostenfrei zu den Grabstätten ihrer Angehörigen. Ebenso ist der Beförderungsdienst auf dem Friedhof Gerresheim wieder gestartet worden. Aufgrund der Pandemiesituation gilt für alle Mitfahrenden die Pflicht, eine Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder KN95/N95 zu tragen. Schulen Seit Montag, 31. Mai, sind grundsätzlich alle Schulen aller Schulformen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 - so auch die in Düsseldorf - zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurückgekehrt. Die bestehenden strikten Hygienevorgaben (insbesondere Masken- und Testpflicht) gelten weiter. Kindergärten Die Kindergärten bleiben im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet, also feste Gruppen und um 10 Stunden verringerte Betreuungszeiten. Seit dem 7. Juni ist die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen landesweit in den Regelbetrieb zurückgekehrt, das heißt, die Betreuung erfolgt in voller Stundenanzahl, die Gruppentrennung wird aufgehoben, ein Testangebot wird angeboten. ___________________________________________________________________________ 9. Juni 2021 100.000 Sommerblumen für Düsseldorf Stadtgärtner setzen bunte Farbakzente in den Parks und Grünanlagen Die Düsseldorfer Stadtgärtner beginnen mit der Sommerblumenbepflanzung. In den kommenden Wochen setzen die Mitarbeiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts insgesamt 102.586 Blumen in die Erde. Die Sommerblumen blühen in den Parks und Grünanlagen sowie auf den Friedhöfen und in den Blumenkübeln der Stadt. "Das Spektrum der Bepflanzung ist vielfältig und umfasst in diesem Jahr 364 verschiedene Sommerblumen. Die Liste beginnt bei A wie Abutilon und endet bei Z wie Zinnia. Damit die Bepflanzung im Stadtgebiet abwechslungsreich bleibt, entwickelt das Gartenamt regelmäßig neue Pflanzkonzepte und variiert die Arten und Sorten. Angezogen werden die Blumen von der stadteigenen Gärtnerei, die auch in diesem Berufsfeld ausbildet", sagt Gründezernentin Helga Stulgies. Insgesamt bepflanzen die Stadtgärtner rund 3.000 Quadratmeter Wechselbeete. Hinzu kommen die dauerhaft angelegten Staudenbeete in den Anlagen. Während der Sommermonate kümmern sich die Stadtgärtner darum, sie zu pflegen und zu wässern. Für Nachpflanzungen hält die Stadtgärtnerei eine Reserve an Sommerblumen bereit. Damit lassen sich Ausfälle in den Beeten ersetzen - zum Beispiel bei Schäden durch Trockenheit oder Kaninchen. Die größten Wechselflorflächen hat der Nordpark. Rund 16.800 Pflanzen setzen die Mitarbeiter des Gartenamts in die Beete. Im Sommerblumengarten dient die Gewürzrinde (Cassia) als hohe Leitpflanzung. Diese gelb blühenden Hochstämme kombinieren die Stadtgärtner mit einer rot-weißen Bepflanzung aus roten Geranien, roten und weißen Begonien sowie weißblühendem Ziertabak. In die Wechselflorbeete im Blumenring pflanzen die Stadtgärtner unter anderem 2.500 "Ipomea batata" - das ist eine Zierform der Süßkartoffel - und nahezu genau so viele weiß blühende Prachtkerzen. Hervorstechend ist das Indische Blumenrohr, das bis zu zwei Meter hochwächst. In den Hochschalen entlang der Wasserachse blühen Geranien und Begonien in Rot und Weiß. Am Corneliusplatz blühen rund 6.700 Blumen - darunter Dahlien und Inkalilien in organgefarbenen Tönen. Prachtkerze und Buntnessel runden die dichte Bepflanzung zusammen mit Zierkartoffeln, Studentenblumen in Orange und Gelb sowie gelbem Sonnenhut ab. Das Goltsteinparterre im Hofgarten wird mit rund 5.800 Blumen bepflanzt. Dabei sticht neben Dahlien das Indische Blumenrohr hervor. Im Kö- Gärtchen setzt die Angelonia pinkfarbene Akzente. Orange, Rot und Violett sind die prägenden Farben im Ehrenhof. Dort pflanzen die Stadtgärtner rund 4.000 Blumen. Dahlien in dunkelroter Blüte und violette Inkalilien wechseln sich in den Beeten ab. Daneben stehen unter anderem Mangold in verschiedenen Stengelfarben, Zierkartoffeln und Buntnesseln. Unter den rund 2.200 Pflanzen im gegenübergelegenen Rheingärtchen sind orangefarbene Dahlien und Inkalilien prägend. Die Stadtgärtner kombinieren sie unter anderem mit lilafarbenen Eisenkraut und weißer Prachtkerze. Mehr als 25.000 Blumen pflanzen die Stadtgärtner in den Schlosspark Benrath. Der Parterregarten erscheint in Weiß-, Violett-Rosa und Blautönen. Dahlien, Cosmeen und Zinnien prägen das Bild – sowie die hoch wachsende Sommerzypresse, die sich zum Herbst hin von Grün in ein intensives Rot verfärbt. Im Französischen Garten blühen mehr als 30 Arten im Raster, darunter Ageratum, Amaranthus, Ringelblumen und Tagetes. Die Raster wiederholen sich im Beet und sind spiegelbildlich auf beiden Seiten angeordnet. Die Farbgebung hat einen hohen weißen Anteil, durchmischt mit dunklen Farbtönen und gelben Akzenten. Die Bartschüssel wird mit hohem blauen Leberbalsam (Ageratum) sowie weißem Leberbalsam bepflanzt. Das Kopfbeet im Blumengarten erhält, farblich passend zur Fassade des Schlosses, Knollenbegonien, Cleomen und Euphorbien in weißen und rosafarbenen Tönen. Blaue Salvien und dunkelrote Dahlien setzen Akzente. Neben den Parkanlagen erhalten auch die städtischen Friedhöfe Sommerblumen. Für Ehrengräber, Kriegsgräber und zur Verschönerung der Eingangsbereiche verwenden die Mitarbeiter des Gartenamts 23.600 Pflanzen. Die meisten davon - rund 8.900 - kommen auf den Nordfriedhof. Der Südfriedhof erhält rund 3.200 Blumen, der Friedhof Stoffen 2.700 und der Friedhof Gerresheim rund 2.600 Pflanzen. Für die Stadtverschönerung mit Blumenkübeln wurden fast 9.000 Pflanzen vorbereitet. Besonders hervorzuheben sind die Blumenkübel auf der Königsallee, aber auch in den anderen Stadtteilen erfreuen Pflanzenarrangements die Anwohner. Das Rathaus ist bereits in den Farben der Landeshauptstadt mit den traditionellen 103 rot-weißen Geranienkästen geschmückt. ___________________________________________________________________________ 9. Juni 2021 Im Rhein herrscht Lebensgefahr! Feuerwehr, DLRG, Wasserwacht und Wasserschutzpolizei warnen die Erholungssuchenden am Wasser: Auch geübte Schwimmer können bei Unterströmungen in Not geraten! Die am Wochenende vorhergesagten sommerlichen Temperaturen werden wieder so manchen Menschen zum Bad ins kühle Nass locken. Doch das Schwimmen birgt vor allem in Freigewässern Gefahren. Die Vertreter von Feuerwehr, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), Wasserwacht und Wasserschutzpolizei betonen: "Auch geübte Schwimmer können bei Unterströmungen in Not geraten." In den vergangenen Jahren wurde der Rhein immer wieder zur Todesfalle – im Rhein herrscht Lebensgefahr! Bereits 24 Einsätze in diesem Jahr Im Jahr 2020 rückte die Feuerwehr Düsseldorf 59 Mal (2019: 60) nach der Alarmierung "Personen im Rhein" zum Rettungseinsatz aus. Dabei konnten 25 (2019: 12) Menschen gerettet werden, davon mussten 15 (2019: 6) ins Krankenhaus transportierten werden, für 4 Menschen kam jede Hilfe zu spät (2019: 8). Dieses Jahr musste die Düsseldorfer Feuerwehr bereits 24 Mal zur Personenrettung an den Rhein ausrücken. Dabei kamen vier Menschen zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus. Ebenfalls zwei Menschen konnten nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden. Am 9. August 2020 rückte die Feuerwehr Düsseldorf innerhalb von 90 Minuten zu zwei Einsätzen aus. Ein Mann wurde im Rhein in Höhe des Lohauser Deichs gesichtet. Der Schwimmer konnte eigenständig das Wasser Höhe der Flughafenbrücke unverletzt verlassen. Nur wenig später erhielt die Feuerwehr Düsseldorf einen Notruf aus dem Bereich des Paradiesstrands im Düsseldorfer Hafen. Ein 18-jähriger Mann war beim Baden von einer Welle mitgerissen worden und dann untergegangen. Während Taucher der Feuerwehr Düsseldorf den Bereich der betreffenden Buchten absuchten, erkundeten weitere Kräfte den Rheinstrom nach dem jungen Mann. Mittels eines Sonargeräts der Feuerwehr wurde ebenfalls an der Bucht nach dem Menschen gesucht. Zusätzlich unterstützten ein Polizeihubschrauber aus der Luft sowie eine weitere Tauchergruppe der Feuerwehr Duisburg bei der Suche nach dem Vermissten. Nach rund vier Stunden musste die Rettungsaktion erfolglos abgebrochen werden. Zwei Tage später konnte der 18-jährige Mann in Höhe Rheinberg nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden. Tückische Strömungen und Strudel prägen die Wasserstraße Nach der Verordnung über das Baden in den Bundeswasserstraßen Rhein und Schifffahrtsweg Rhein-Kleve ist das Schwimmen in bestimmten Zonen generell verboten. So gelten 100 Meter oberhalb und unterhalb von Rheinhäfen Badeverbot. An Brücken, Schiffs- und Fährlandestellen, Schleusen, Vorhäfen, Umschlagstellen und Werften darf ebenfalls nicht geschwommen werden. Auch andernorts ist Baden im Rhein lebensgefährlich. Beispielsweise an so genannten Kribben – ins Wasser ragende Kiesflächen – bilden sich oft tückische Strudel und Strömungen. Strömung herrscht auch in der Fahrrinne. Wenn ein Schiff vorbeifährt, zieht dies das Wasser an. Der Eindruck des niedrigeren Wasserstandes verlockt Kinder, in den Fluss zu waten. Unterschätzt wird die Gefahr des "Rückschwalles": Das Wasser kehrt in Wellen zurück. Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter: www.duesseldorf.de/leben-in-duesseldorf/ordnung-und-sicherheit.html Auch in Baggerseen ist das Schwimmen gefährlich Baden ist erlaubt, wo Aufsicht vorhanden ist, also am Unterbacher See (Nord- und Südstrand). Für alle anderen Baggerseen gilt Badeverbot, das sind die: • Angermunder Baggerseen westlich und östlich des Heiderweges sowie der • Suitbertussee • Fliednersee • Lambertussee in Kaiserswerth • Lichtenbroicher Baggersee am Flughafen • Südpark-See • Unisee • Elbsee Süd und Nord. Generell sollten Menschen, die zum Baden gehen, einige Regeln beachten. Die Feuerwehr der Landeshauptstadt, die DLRG, die DRK-Wasserwacht und die Wasserschutzpolizei appellieren, die Baderegeln einzuhalten: • Nie überhitzt ins Wasser gehen, • nie alkoholisiert schwimmen gehen, • nie mit vollem Magen ins Wasser gehen, • nie mit ganz leerem Magen schwimmen gehen. Eltern sollten ihre Kinder an den Gewässern immer im Auge behalten! ___________________________________________________________________________ 8. Juni 2021 Filmmuseum Düsseldorf: Black Box zeigt "Der Mann mit der Kamera" Der Stummfilmklassiker läuft am 26. Juni In der Black Box, dem Kino des Filmmuseums Düsseldorf, läuft am Samstag, 26. Juni, 20 Uhr, der Stummfilmklassiker "Der Mann mit der Kamera". Der Film des Regisseurs Dsiga Wertow bildet einen einzigen Tag in einer sowjetischen Großstadt in ständig wechselnden Gesellschaftsbildern ab. Der Regisseur Dsiga Wertow begann seine Karriere mit Wochenschauen im russischen Bürgerkrieg (1918-1921), die er in durch das ganze Land fahrenden Agit- Zügen vorführte. Seine Ideen zum Kino teilte er mit einer Gruppe Gleichgesinnter, die sich "Kino-Glas" (Kinoauge) nannte. Sie forderten die "Ehrlichkeit" des Dokumentarischen gegenüber der Fiktion und priesen die Perfektion des Kinoauges im Vergleich zum menschlichen Auge. So ist "Der Mann mit der Kamera", Wertows zentrales Meisterwerk, eine experimentelle Demonstration filmischer Techniken. Die schnell geschnittenen Szenen vermitteln einen faszinierenden Eindruck des öffentlichen Lebens, des Alltags der "arbeitenden Masse" und ihren Vergnügungen am anbrechenden Abend. Ein filmender Reporter, gespielt von Wertows Bruder Michail Kaufman, fängt Wendepunkte von Geburt und Tod, Hochzeit und Scheidung ein. Der Film ist aus dem Jahr 1929. In den Umbruchjahren der russischen Gesellschaft wurde das Kino als künstlerische Form und als Teil des Revolutionsprozesses entdeckt und instrumentalisiert. Wertows überwältigender poetischer Dokumentarfilm kann als ein herausragendes Beispiel dieser Verbindung von Film und Politik gesehen werden. Bis auf eine Texttafel zu Beginn kommt der Film ohne Zwischentitel aus. Der Film wird vom Rolf Springer Trio live vertont und erhält so neue Bezugspunkte mit modernen musikalischen Akzenten. Eng an den Bildern vereinigt die Musik Stilelemente des Jazz, Elektro, Punk und der improvisierten Musik. Informationen zur Vorstellung "Tschelowek S Kinoapparatom" - "Der Mann mit der Kamera" UdSSR 1929; 80 min; ab 18; Regie: Dsiga Wertow; Kamera: Michail Kaufman, Gleb Alexandrowitsch Trojanski Rolf Springer Trio: Rolf Springer: Gitarre, Saxophon; Kornelius Heidebrecht: Live- Elektronik; Timfei Burukov: Schlagzeug Aufgrund der Abstandsregelungen ist das Platzangebot im Filmmuseum, Schulstraße 4, eingeschränkt. Eine vorherige Anmeldung unter 0211-8992232, Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr, ist dringend empfohlen. ___________________________________________________________________________ 8. Juni 2021 Bauarbeiten in der Grünanlage Buscher Mühle Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt saniert die Grünanlage Buscher Mühle. Der rund 8.000 Quadratmeter große Park zwischen der Mulvanystraße und der Grunerstraße in Derendorf wird in zwei Bauabschnitten aufgewertet. Die Arbeiten haben am Montag, 7. Juni, begonnen. Ein Teil der Anlage ist für Besucher gesperrt. Das Bauprojekt umfasst die Sanierung der vorhandenen Wegeflächen sowie die Erneuerung der Treppen- und Rampenanlage an der Grunerstraße. Darüber hinaus entstehen neue Aufenthaltsplätze mit attraktiver Aussicht und Bänken. Die Bepflanzung der Grünanlage wird im Zuge des Projekts überarbeitet und mit neuen Blütengehölzen ergänzt. Bereits zu Beginn des Jahres hatte das Gartenamt zudem die Teichanlage entschlammt. Für die Zeit des ersten Bauabschnitts ist der Bereich zwischen der Grunerstraße und der Holzbrücke über die Düssel gesperrt. Der andere Teil der Grünanlage an der Mulvanystraße, zwischen Mühle und Teichanlage, ist weiterhin begehbar. Das Bauprojekt wird voraussichtlich im Herbst fertiggestellt. ___________________________________________________________________________ 8. Juni 2021 Breitensport-Kampagne "Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf." gestartet Schirmherr OB Dr. Stephan Keller und Timo Boll gaben den Startschuss: An rund 650 Steinplatten soll die größte Outdoor-Tischtennisaktion aller Zeiten stattfinden Mit einem ersten Ballwechsel zwischen Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Borussia Düsseldorfs Weltstar Timo Boll ist am Montag, 7. Juni, im Hofgarten die Breitensport-Kampagne "Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf." gestartet worden. "Borussia Düsseldorf ist der erfolgreichste Profisportverein im deutschen Tischtennis und begeistert ebenfalls im Breitensport. Auch durch Aktionen wie die Kampagne 'Düsseldorf spielt Tischtennis'. Und das für einen guten Zweck! Egal, ob Jung oder Alt, ob mit oder ohne Handicap - Tischtennis ist die inklusivste Sportart der Welt und lädt die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zum Mitmachen an über 650 Steintischtennisplatten im Stadtgebiet ein", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Schirmherr der Kampagne. Seit Beginn der Corona-Pandemie mussten die Menschen mit Einschränkungen leben, gerade soziale Kontakte und sportliche Aktivitäten waren kaum möglich. Genau das sind wesentliche Aspekte der Initiative, die Borussia Düsseldorf gemeinsam mit dem Start-up-Unternehmen Playsports und unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister DR. Stephan Keller verfolgt. "Outdoor- Tischtennis erlebt seit Beginn der Corona-Krise einen echten Boom. Tischtennis ist kontaktlos, gesund, sehr sozial, kommunikativ und bringt mit Freunden eine Menge Spaß, daher passt unsere Kampagne 'Düsseldorf spielt Tischtennis' ideal in diese außergewöhnliche Zeit", sagt Borussia-Manager Andreas Preuß. An rund 650 Steinplatten in Düsseldorf soll die größte Outdoor-Tischtennisaktion aller Zeiten stattfinden, verbunden mit einem karitativen Zweck. Die Begünstigten sind Kinder. Mit Bewegungsboxen für Schulen, Jugendfreizeit-, Bildungs- und sozialen Einrichtungen in Düsseldorf sollen den Kids motivierende Möglichkeiten zur Bewegung geschaffen werden. Je mehr Bürgerinnen und Bürger an der Aktion teilnehmen, desto mehr Boxen mit Sportmaterialien können am Ende der Kampagne überreicht werden. QR-Codes einscannen und kostenfreie App herunterladen An allen öffentlichen Steintischtennisplatten und allen Medien von "Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf." sind QR-Codes angebracht, die einzuscannen sind. Anschließend ist die kostenlose Playsports-App herunterzuladen und die Teilnahme zu bestätigen, mit der bereits jeder Einzelne seinen Beitrag zur Kampagne leistet. Nach der Registrierung kann man sich über die App zum Tischtennisspielen verabreden, ob mit Freunden oder (noch) fremden Menschen. Jedes Spiel verbessert die eigene Fitness und erhöht zudem gleichzeitig die persönliche Chance auf tolle Preise – darunter ein Treffen mit der Mannschaft von Borussia Düsseldorf und ein Training mit Timo Boll –, die jeden Monat mit zusätzlichen Challenges zu gewinnen sind. Informationen zur Kampagne "Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf." gibt es auf der Website: www.duesseldorf-spielt-tischtennis.de ___________________________________________________________________________ 7. Juni 2021 Inzidenz seit fünf Werktagen unter 50: Weitere Lockerungen Ab sofort treten in Düsseldorf weitere Lockerungen in Kraft/Inzidenz liegt seit fünf Werktagen unter 50 Weil die Inzidenz in der Landeshauptstadt Düsseldorf seit fünf Werktagen unter 50 lag, sind nun gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW weitere Lockerungen umsetzbar. Diese gelten seit Sonntag, 6. Juni. Einzelheiten dazu zeigt die nachfolgende Übersicht. Private Kontakte Treffen sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus drei Haushalten, außerdem für zehn Personen mit aktuellem Test aus beliebigen Haushalten. Vollständig geimpfte und genesene Personen im Sinne der Ausnahmeverordnung des Bundes werden nicht mitgezählt. Sonderregelungen für Geimpfte und Genesene Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzvorkehrungen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sollen Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt werden. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, zum Beispiel in der Gastronomie und bei Veranstaltungen. Die Abstands- und Maskenregeln gelten weiterhin. Lokale Maskenpflicht Maskenpflicht gilt zur Zeit im Altstadtbereich auch entlang des Rheinufers von der Dreieckswiese bis zur Rheinterrasse täglich von 10 bis 1 Uhr. In der Innenstadt (Königsallee/Schadowstraße) täglich von 10 bis 19 Uhr und auf den Plätzen am Hauptbahnhof von 6 bis 22 Uhr. Einzelheiten dazu finden sich unter corona.duesseldorf.de/av-maskenpflicht. Verweil- und Alkoholkonsumverbot in der Altstadt Im öffentlichen Raum des Maskenpflichtgebietes Altstadt - einschließlich der Rheinuferpromenade - gilt bis Freitag, 11. Juni, auch ein Verweil- und Alkoholkonsumverbot. Das Verweil- und Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum soll zunächst für zwei Wochen gelten. Weitere Informationen dazu unter https://corona.duesseldorf.de/verweil-und-alkoholkonsumverbot Busse und Bahnen In Bussen und Bahnen muss weiterhin eine Atemschutzmaske getragen werden (FFP2 ohne Ausatemventil oder KN95). OP-Masken sind nicht zulässig. Kultur Veranstaltungen außen mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos mit bis zu 500 Personen (Sitzplan) und aktuellem Test, Sitzordnung nach Schachbrettmuster. - Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb außen ohne Personenbegrenzung. - Nicht-berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit 20 Personen, aktueller Test, mit Gesang/Blasinstrumenten, - keine Terminbuchungen in Bibliotheken und Archiven nötig, - Museen und ähnliches ohne Termin. Sport Außen ist Kontaktsport mit bis zu 25 Personen möglich, kontaktfreier Sport sogar ohne Personenbegrenzung. Innen, einschließlich Fitnessstudios, ist kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung möglich, Kontaktsport mit bis zu 12 Personen, jeweils mit Kontaktverfolgung und aktuellem Test. In Sportstätten außen können bis zu 1.000 Zuschauer teilnehmen, maximal 33 Prozent der Kapazität, ohne Test, In Sportstätten innen sind bis zu 500 Zuschauer zugelassen - mit aktuellem Test und Sitzordnung nach Schachbrettmuster jeweils mit Sitzplan. Freizeitstätten Die Öffnung aller Bäder, Saunen sowie Indoorspielplätze kann erfolgen. Ihre Nutzung ist jeweils mit Test und Personenbegrenzung zugelassen. Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 50 liegt dürfen auch Freizeitparks und Spielbanken mit aktuellem Test und Personenbegrenzung öffnen. Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen sind mit aktuellem Test möglich. Handwerk und Dienstleistungen Alle körpernahen Dienstleistungen sind wieder zulässig. Soweit das Einhalten von Abstands- und Maskenpflicht nicht möglich ist, dürfen diese nur an Kunden mit aktuellem Test erbracht werden. Einzelhandel Alle Geschäfte dürfen wieder ohne Test besucht werden. Reduzierung der Kundenbegrenzung auf eine Person pro 10 Quadratmeter. Veranstaltungen Tagungen und Kongresse außen und innen können mit bis zu 500 Teilnehmern durchgeführt werden. Voraussetzung ist ein aktueller Schnelltest. Private Veranstaltungen sind im Freien mit maximal 100, in Innenräumen mit maximal 50 Personen zulässig. Voraussetzung ist ebenfalls ein aktueller Schnelltest. Jahr- und Spezialmärkte sind mit Personenbegrenzung, mit aktuellem Test auch Kirmeselemente zulässig. Sonderregeln gelten für Abschlussfeiern. Gastronomie Ab einer Inzidenz von unter 50 darf die Innengastronomie geöffnet werden, mit Platzpflicht und Abstand zwischen den Tischen. Es ist ein aktueller Schnelltest notwendig. Die Kontaktdaten der Gäste müssen von den Gastronomen erfasst und vier Wochen aufbewahrt werden. Außengastronomie ohne Test. Kantinen Kantinen können geöffnet werden - für Betriebsangehörige sind diese auch ohne Test nutzbar. Tourismus Hotels dürfen wieder voll ausgelastet werden. Die volle gastronomische Versorgung für private Gäste darf erfolgen. "Autarke“ Übernachtungen in Ferienwohnungen, Camping oder Wohnmobilen sind mit einem negativen Test möglich. Busreisen sind mit vorherigem Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent) möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen. Spielplätze Alle öffentlichen Spielplätze sind geöffnet. Dort gilt jedoch eine Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wildpark Der Wildpark Düsseldorf ist geöffnet und kann nach vorheriger Online- Terminbuchung und unter Einhaltung des Sicherheits- und Hygienekonzepts besucht werden. Bolzplätze Das Gartenamt öffnet die Bolzplätze im Stadtgebiet sukzessive. Skatepark Der Skatepark Eller an der Heidelberger Straße ist wieder geöffnet: Skaten und BMX- radfahren ist nun unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln und nach vorheriger Anmeldung möglich. Friedhöfe Die Friedhöfe sind durchgehend - auch an den Wochenenden und Feiertagen - geöffnet. Die Friedhofsverwaltung bleibt für Bestatter und Ansprechpartner der Friedhofsgärtnereien und Steinmetze erreichbar, um Fragen rund um Beerdigungen und Einäscherungen klären zu können. Alternativ können weitere Informationen zu den Friedhöfen jederzeit über die städtische Website abgerufen werden. Friedhofsmobile Seit Montag, 7. Juni, bringt der Fahrdienst ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen auf dem Nordfriedhof, dem Südfriedhof und dem Friedhof Stoffeln wieder kostenfrei zu den Grabstätten ihrer Angehörigen. Ebenso startet der Beförderungsdienst auf dem Friedhof Gerresheim wieder. Aufgrund der Pandemiesituation gilt für alle Mitfahrenden die Pflicht, eine Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder KN95/N95 zu tragen. Schulen Seit Montag, 31. Mai, sind grundsätzlich alle Schulen aller Schulformen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurückgekehrt. Die bestehenden strikten Hygienevorgaben - insbesondere Masken- und Testpflicht - gelten weiter. Kindergärten Seit Montag, 7. Juni, kehrt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen landesweit in den Regelbetrieb zurück. Die Betreuung findet wieder über die volle Stundenanzahl hin statt, die Gruppentrennung wird aufgehoben, es gibt ein freiwilliges Testangebot. Weitere Einzelheiten zu den Regeln finden sich im Coronaportal der Landeshauptstadt unter https://corona.duesseldorf.de/schnell/aktuelle-regeln. ___________________________________________________________________________ 7. Juni 2021 Coronaschutz: Öffnung der Innengastronomie verlief ohne Zwischenfälle 233 Ordnungswidrigkeitenverfahren am Wochenende eingeleitet 248 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 4. Juni, bis Sonntag, 6. Juni. Insgesamt wurden 233 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 4. Juni Aufgrund einer Unwetterwarnung wurden die Gastwirte am Freitagabend angewiesen, Schirme und Markisen der Außengastronomie zu schließen. In Absprache mit der Koordinierungsgruppe "Altstadt" wurde entschieden, dass die Gäste der Außengastronomie zur Gefahrenabwehr die Innenräume der Kneipen und Restaurants aufsuchen können. Die Resonanz der Altstadtwirte war durchweg positiv, und die Einhaltung der Hygienekonzepte wurde gut umgesetzt. Eine Kontrollrunde um 23 Uhr ergab keine nennenswerten Mängel, um 24 Uhr waren die Gaststätten frei von Kundschaft. Im vorherigen Tagesverlauf wurden bei zehn Gastronomiebetrieben in der Altstadt und am Rheinufer die Terrassenmaße und die dortigen Abstände kontrolliert. In acht Fällen mussten die Terrassen verkleinert werden, um die Fluchtwege freizuhalten. Eine Terrasse wurde zudem ohne Genehmigung betrieben. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In einem Restaurant in Stadtmitte konnten Einsatzkräfte des OSD weder Testnachweise, noch Kontaktlisten vorfinden. Darüber hinaus wurde eine Terrasse ohne Erlaubnis betrieben. Der weitere Terrassenbetrieb wurde untersagt, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. In einer Trinkhalle in Flingern Nord entdeckten Einsatzkräfte des OSD, dass dort ohne Genehmigung Alkohol ausgeschenkt wurde. Darüber hinaus bewegte sich ein Kunde ohne Maske auf der Terrasse, obwohl sein Impfschutz noch nicht vollständig hergestellt war. Zwei weitere Kunden konnten keine tagesaktuellen Schnelltests vorweisen. Die drei Gäste wurden der Terrasse verwiesen, der weitere Ausschank wurde untersagt, Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In zwei Wettannahmestellen in Pempelfort stellten Einsatzkräfte des OSD fest, dass dort mehrere Kunden und Beschäftigte gegen die Maskenpflicht verstießen. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Am Freitag, 5. Juni, wurden 16 Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet, davon fünf am Rheinufer und elf in der Altstadt. Wegen Verstoßes gegen das Verweil- und Alkoholkonsumverbot wurden außerdem viele Verwarnungen ausgesprochen. Samstag, 5. Juni In der Nacht von Samstag auf Sonntag war es ab 24 Uhr wieder möglich, die Innengastronomien unter Einhaltung der Hygienevorschriften zu öffnen. Etwa die Hälfte der Gaststätten in der Altstadt machten davon Gebrauch. Bei der Begleitung einer Demonstration vor dem Landtag stießen Mitarbeiter des OSD auf zwei nicht nachvollziehbare ärztliche Bescheinigungen zur Befreiung von der Maskenpflicht. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Am Samstag, 5. Juni, wurden 94 Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet, davon 48 am Rheinufer und 46 in der Altstadt. Darüber hinaus wurden wegen Verstoßes gegen das Verweilverbot eine Vielzahl an Verwarnungen ausgesprochen. Sonntag, 6. Juni Im Haifapark stießen Einsatzkräfte des OSD auf eine Ansammlung von rund 300 Menschen. Die Coronaschutzverordnung wurde nicht eingehalten, es herrschte eine aggressive Grundstimmung. Mit Unterstützung der Polizei inklusive Hundeführer wurde die Gruppe aufgelöst und des Parks verwiesen. Darüber hinaus wurden am Sonntag, 6. Juni, 116 Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet, davon 80 am Rheinufer und 36 in der Altstadt. Die dort ansässige Innengastronomie wurde nur zu etwa 20 Prozent genutzt. Als die Außengastronomie um 24 Uhr geschlossen wurde, mussten zahlreiche Menschen auf das bestehende Verweilverbot aufmerksam gemacht werden. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 4. Juni, bis Sonntag, 6. Juni, 367 Einsätze, von denen 248 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 29.682, von denen 14.293 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 139 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 18.687. ___________________________________________________________________________ 7. Juni 2021 2. Dialogforum zum Opernhaus der Zukunft Bei der zweiten Online-Veranstaltung im Rahmen des Bürgerdialogs geht es um das Thema "Oper der Zukunft" Am Donnerstag, 10. Juni, findet im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Opernhaus der Zukunft das zweite digitale Dialogforum statt. Von 19 bis 21 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger an der Online-Veranstaltung teilnehmen und auch ihre Fragen, Anregungen und Wünsche mitteilen. Die Teilnahme ist über die Webseite zur Bürgerbeteiligung www.dialog-opernhaus-duesseldorf.de möglich. Für das Dialogforum ist eine vorherige Anmeldung oder Registrierung nicht notwendig. Im zweiten Dialogforum geht es um das Thema "Opernhaus für Alle – Anforderungen an das Opernhaus der Zukunft aus unterschiedlichen Blickwinkeln". Was braucht ein modernes Opernhaus? Wie sieht eine zukunftsfähige technische Ausstattung aus? Welche Angebote neben Oper und Ballett sind vorstellbar? Diese Fragen diskutieren Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Planungsdezernentin Cornelia Zuschke, Frank Schrader, Geschäftsführer Düsseldorf Marketing, Philip Rabe, technische Direktion Deutsche Oper am Rhein, Demis Volpi, Ballettdirektor und Chefchoreograph des Ballett am Rhein, Stefanie Salm, Leiterin Kostümabteilung Deutsche Oper am Rhein, und Wesko Rohde, Vorstand Deutsche Theatertechnische Gesellschaft. Die Vertreterinnen und Vertreter der Oper erläutern darüber hinaus die Abläufe hinter den Kulissen und berichten, was es alles braucht, um eine Opernaufführung oder eine Ballettvorstellung auf der Bühne zu realisieren. Als weiterer Gastredner wird der international renommierte Berater David Staples aus Großbritannien zugeschaltet. David Staples verfügt über rund 40 Jahre Erfahrung in der Beratung von Opernhäusern und Theatern bei der baulichen, technischen und inhaltlichen Erneuerung und hat darüber soeben ein Buch mit dem Titel "Modern Theatres" veröffentlicht. Ein besonderes Augenmerk liegt natürlich auch beim zweiten digitalen Forum auf dem Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Diese können ihre Anmerkungen und Fragen in den Chat schreiben oder sich mit ihrer Zustimmung ins Dialogforum schalten lassen. Das Dialogforum wird vom Büro Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH (ISR) und von Maria Beck, MB Performance Beratung aus Düsseldorf, moderiert. Website zur Öffentlichkeitsbeteiligung Darüber hinaus ist seit dem 18. Mai die Website zur Öffentlichkeitsbeteiligung online. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dort über die bisherigen Untersuchungsergebnisse und Machbarkeitsstudien zum Opernhaus umfassend informieren. Zudem haben sie die Möglichkeit, sich auf der Website auch aktiv zu beteiligen: Sie können so im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung bis zum 10. Juli 2021 darstellen, was sie bewegt, gemeinsam mit anderen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern diskutieren und in einen kreativen Dialog treten. Hierfür ist eine Anmeldung/Registrierung auf der Webseite erforderlich. Die Webseite ist unter folgendem Link zu erreichen: www.dialog-opernhaus-duesseldorf.de Neben den digitalen Formaten ist seit dem 18. Mai zentral an der alten Kämmerei, Marktplatz 5-6, eine Infogalerie eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können sich hier über das Beteiligungsverfahren informieren. Zudem können Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung auch auf postalischem Wege mitteilen: Entweder indem sie einen Brief an das betreuende Büro ISR: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 1, 40210 Düsseldorf mit dem Stichwort "Opernhaus der Zukunft" schicken oder einen Brief oder eine Postkarte mit dem Stichwort in die vorbereitete Box im Foyer des Rathauses einwerfen. Ein weiterer Online-Dialog folgt Fortgeführt wird die Öffentlichkeitsbeteiligung mit einem letzten Dialogforum mit Expertinnen und Experten am Mittwoch, 25. August. Die Informationen auf der Website werden um die jeweiligen Ergebnisse ergänzt. Parallel steht der Bürgerrat kurz vor dem Start: 30 Bürgerinnen und Bürger werden ab dieser Woche in drei moderierten 10er-Gruppen gezielt über Fragestellungen zum Opernhaus der Zukunft diskutieren. Die erste Sitzung findet am Samstag, 12. Juni, statt - unter Ausschluss der Öffentlichkeit, damit der Bürgerinnen- und Bürgerrat sich in einem geschützten Raum austauschen kann. Insgesamt wurden 1.000 Schreiben in Zusammenarbeit mit dem Amt für Statistik und Wahlen unter strenger Beachtung der Datenschutzvorgaben an eine zufällig ausgewählte repräsentative Personengruppe der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt Düsseldorf verschickt. Auf Grundlage der Rückmeldungen erfolgte die finale Auslosung und anschließende Einladung. Aufgrund der derzeitigen Pandemielage werden die Treffen digital stattfinden. Die gemeinsam erreichten Ergebnisse werden im dritten Diskussionsforum vorgestellt. ___________________________________________________________________________ 7. Juni 2021 Realisierung der Protected Bike Lane vorübergehend ausgesetzt Zunächst sollen aktuelle Verkehrszahlen erhoben werden/Ordnungs- und Verkehrsausschuss soll auf deren Basis beschließen Die Stadtverwaltung wird die Umsetzung der Radwegplanung "Am Trippelsberg" bis auf weiteres zurückstellen. Ziel ist es, auf Basis aktueller Verkehrszahlen eine abschließende Abwägung der aktuellen Verkehrsentwicklung vorzubereiten und diese dann dem Ordnungs- und Verkehrsausschuss zur Beschlussfassung vorzulegen. Zur Abwägung der Interessen der gewerblich-industriellen Nutzungen an diesem leistungsfähigen Gewerbestandort und den Bedarfen des dort vorhandenen Radverkehrs sind nun weitere Untersuchungen erforderlich. Besonders sollen nach Ende der Pandemie bei Normalbetrieb im Industrieverkehr und Radverkehr repräsentative Verkehrszahlen ermittelt werden, auch um die Entwicklung und Anteile des Radverkehrs, Schwerlastverkehrs und Autoverkehrs betrachten zu können. Hintergrund: Die Straße Am Trippelsberg liegt im Industriegebiet des Reisholzer Hafens. Sie dient als Erschließung der dort ansässigen Betriebe und Logistikunternehmen. Der Standort zählt zu den traditionellen Produktions- und Arbeitsstandorten im Düsseldorfer Süden. Dort befinden sich zahlreiche Firmen mit gewerblich- industrieller Ausrichtung - unter anderem ist dort die stahlverarbeitende Industrie ansässig. Des Weiteren befinden sich in diesem Gebiet diverse Betriebe des produzierenden Gewerbes sowie Dienstleistungsbetriebe. Ziel solcher gewerblich- industrieller Standorte ist die Bereitstellung von Flächen zur Durchführung emissionsintensiver Prozesse und zur leistungsfähigen Abwicklung der damit verbundenen Verkehre. Die Nachfrage nach solchen Flächen ist ungebrochen. Das Gebiet befindet sich laut Masterplan Industrie in einem als Kernzone für die Sicherung "Großflächiger Gewerbe- und Industrieansiedlungen" und "Gewerbliche Infrastruktureinrichtungen“ angesetzten Bereich (Kategorie A). Gleichzeitig führen über die Straße Am Trippelsberg aber auch die überregionale Radroute Erlebnisweg Rheinschiene, der EUROGA-Radweg und der Rheinradweg entlang. Mit den ersten Schritten zur Umsetzung des Projektes der Proteected Bike Lane wurde deutlich, dass für die anliegenden Firmen dadurch erhebliche Konflikte im Alltagsbetrieb entstehen. Für die Unternehmen ist es wichtig, bei Anlieferungen ihrer Betriebe auch Haltemöglichkeiten auf der Fahrbahn vorzufinden, die nach deren Angabe selbst bei Just-In-Time-Prozessen nicht auf dem eigenen Firmengelände abgewickelt werden können. Ebenso wurde dargestellt, dass der Radweg durch Reduzierung der Fahrbahnbreite das uneingeschränkte Einfahren in die Grundstückszufahrten verhindere. Die Ansprüche der anliegenden Firmen an den Straßenraum konkurrieren mit denen der Radfahrenden. "Konkurrierende Belange zu Lösungen zu vermitteln, ist unser Auftrag, und an einer solchen Lösung werden wir auf der Grundlage der neuen Datenerfassung der Verkehre nach Corona weiterarbeiten", sagt Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Mobilität. Die Stadtverwaltung hat bereits verschiedene Lösungsmöglichkeiten möglicher Kompromisse geprüft. Insgesamt lässt sich feststellen, dass eine kurzfristig umsetzbare Variante, die die fachlichen Belange angemessen abbildet und für alle Beteiligten als sicher und zufriedenstellend eingeschätzt wird, nicht gefunden werden konnte. Alle bereits vereinbarten Bemühungen, wie zusätzliche Wartepositionen und Flächenbereitstellungen für Laster etc., werden soweit möglich weiterentwickelt und soweit erforderlich dann zur Beschlussfassung vorgelegt. Auch wird der enge Kontakt mit den ansässigen Unternehmen bezüglich der Verbesserung derer Situation weitergeführt. Die Bemühungen, den Wasserwerksweg zu verbessern, werden ebenso weiterverfolgt. Weiter im News-Archiv