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___________________________________________________________________________ 21. September 2020 Hygienekonzept für Fortuna-Heimspiele präsentiert Getroffene Maßnahmen gehen über die Anforderungen der DFL und der Coronaschutzverordnung des Landes hinaus Fortuna Düsseldorf hat der Landeshauptstadt Düsseldorf ein dezidiertes Hygienekonzept vorgelegt, mit dem Heimspiele in der Merkur Spiel-Arena vor einer Kulisse von bis zu 10.800 Zuschauern ausgerichtet werden können. Die Verwaltung hat das Konzept eingehend geprüft und für gut befunden. Das Hygienekonzept wurde der Öffentlichkeit am Montag, 21. September, in einem gemeinsamen Pressetermin durch Oberbürgermeister Thomas Geisel, Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender Fortuna Düsseldorf, Christian Koke, Vorstand Marketing Fortuna Düsseldorf, Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender Rheinbahn, und Gesundheitsamtsleiter Dr. Klaus Göbels präsentiert. Kerninhalte sind für die Arena vier farbig markierte und untereinander getrennte Zonen für Zuschauer, eine Auslastung von nur 20 Prozent über die gesamte Arena verteilt, Alkoholverbot, generelle (Website) und individuelle (E-Mail) Informationen an die Ticketkäufer zu Anreise, Abläufen und Verhaltensregeln sowie eine durchgehende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung - auch auf dem Sitzplatz. Damit gehen die getroffenen Maßnahmen sogar über die Anforderungen der Deutschen Fussball Liga GmbH (DFL) und der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens hinaus. Die Rheinbahn setzt gleichviele Fahrzeuge wie bei voller Zuschauerauslastung der Arena ein, trennt die Fahrgäste an den Arena-Haltestellen nach den farbig markierten Zuschauerzonen und sorgt mit zusätzlichen Kräften für die Einhaltung der Maskenpflicht und des Speise- und Alkoholverbots während der Fahrt. Das Hygienekonzept ist ausführlich auf der Internetseite von Fortuna Düsseldorf beschrieben unter: www.f95.de/tickets/sonderspielbetrieb-20-21/uebersicht/ Informationen zur An- und Abreise mit der Rheinbahn unter: www.rheinbahn.de/presse/mitteilungen/Seiten/PressReportDetail.aspx?Nr=232209 ___________________________________________________________________________ 21. September 2020 Coronaschutz: OSD verzeichnet 31 Einsätze am Wochenende Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung und unerlaubter Alkoholausschank Die Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes der Landeshauptstadt (OSD) mussten am Wochenende von Freitag, 18., bis Sonntag, 20. September, 31 Hinweisen auf Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung nachgehen. Die überwiegende Zahl der Kontrollen verlief ohne Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren. Einsätze am Freitag, 18. September Die Kontrolle eines Kiosks in Düsseltal ergab, dass trotz 50 Kunden vor Ort keine Besucherdatenliste geführt wurde und kein Desinfektionsmittel vorhanden war. Darüber hinaus fand Alkoholausschank ohne entsprechende Genehmigung statt. Dieser wurde daraufhin durch den OSD untersagt. Im Zuge der Bearbeitung einer Lärmbeschwerde in einer Schankwirtschaft in Eller stellten die OSD-Mitarbeiter ebenfalls Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Sowohl am Eingang als auch auf den Toiletten fehlte das erforderliche Desinfektionsmittel. Zudem waren die Besucherdatenlisten unzureichend ausgefüllt. Ferner wurde die Maskenpflicht nicht eingehalten, und es wurde gegen das Nichtraucherschutzgesetz verstoßen. Nachdem sich der Inhaber zunächst uneinsichtig zeigte, beendete er schließlich den Ausschank und kam somit einer Schließung seines Betriebes durch den OSD zuvor. Einsätze am Samstag, 19. September Nachdem der OSD eine Beschwerde erhalten hatte, unterzogen die Einsatzkräfte einen Groß- und Einzelhandelsbetrieb in Lierenfeld einer Kontrolle. Dabei stellte sich heraus, dass im hinteren, zunächst nicht einsehbaren Teil der Halle an einigen Ständen Speisen zubereitet wurden. Dort standen viele Gäste, teils ohne Mund-Nasen-Bedeckung, an den Ständen an. Weitere Gäste saßen an Tischen und nahmen Speisen zu sich. Im weiteren Verlauf der Kontrolle stellten die OSD-Mitarbeiter schließlich weitere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Zum einen war die Rückverfolgung der Gäste nicht sichergestellt, da lediglich an einigen Tischen Kontaktformulare auslagen. Weder zwischen den anwesenden Gästen noch zwischen den aufgestellten Tischen wurde der Mindesabstand eingehalten. Dieser konnte aufgrund der Enge innerhalb der "Speise-Ecke" auch nicht erweitert werden. Eine Raumskizze existierte ebenfalls nicht. Zudem standen entgegen den Hygiene- und Infektionsschutzstandards für die Gastronomie unerlaubterweise Gebrauchsgegenstände wie Besteck, Servietten und diverse Soßen auf den Tischen. Ferner wurde in den Toiletten kein Händedesinfektionsmittel bereitgestellt. Eine ausreichende Belüftung für den hinteren Teil der Halle konnte nicht nachgewiesen werden. Da aus dem vorgelagerten Lebensmittelgeschäft immer mehr weitere Kunden nach hinten kamen und eine sichere Betriebsführung zur Vermeidung von Infektionsgefahren nicht gewährleistet werden konnte, wurde der weitere Betrieb für den Tag ordnungsbehördlich untersagt. Dem stimmte der Inhaber zu. Die Kontrolle einer Trinkhalle in Düsseltal ergab neben Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung (fehlende Kontaktliste, fehlende Desinfektionsmittel im Betrieb, Nichtbeachtung der Maskenpflicht durch Mitarbeiter) weitere Verstöße gegen gaststättenrechtliche Vorschriften. So stellten die Einsatzkräfte des OSD fest, dass eine erforderliche Konzession nicht vorlag und darüber hinaus Verunreinigungen in der stark vereisten Kühltruhe bestanden. Ferner lag keine Sondernutzungserlaubnis zum Aufstellen von Terrassenmöbeln im öffentlichen Straßenraum vor der Trinkhalle vor. Der Inhaber wurde daraufhin ausführlich über die bestehenden Mängel und die geltenden Rechtsvorschriften belehrt. Er wurde aufgefordert, die Terrassenmöbel einzuräumen und die anwesenden Gäste des Betriebes zu verweisen. Der weitere Ausschank wurde bis zum Vorliegen einer Konzession untersagt, lediglich der Außer-Haus-Verkauf wurde gestattet. Am frühen Abend wurden Einsatzkräfte auf einen gestürzten Senior aufmerksam. Nachdem sie ihm aufgeholfen und ihn befragt hatten, bestätigte eine Abfrage über die Leitstelle, dass der Mann vermisst wurde. Er wurde zu dem Seniorenzentrum, wo er vermisst wurde, gebracht und in die Obhut eines Pflegers übergeben. Einsätze am Sonntag, 20. September Eine Demonstration der Gruppierung "Querdenken" wurde durch den OSD begleitet. Es gab keine Besonderheiten. Die Kontrolle eines Eiscafés in Stadtmitte ergab zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung. So waren weder aktuelle Besucherdatenlisten noch eine Raumskizze für die Außenterrasse vorhanden. Auf den Tischen wurden dauerhaft Zuckerstreuer bereitgestellt. Zwei Mitarbeiter sowie zwei Gäste wurden im Innenraum des Cafés zudem ohne die erforderliche Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen. Der Inhaber wurde daraufhin durch die Einsatzkräfte über die festgestellten Verstöße und die Anfertigung eines Berichts unterrichtet. Ihm wurde darüber hinaus aufgetragen, die genannten Mängel umgehend zu beseitigen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am vergangenen Wochenende 174 Einsätze, von denen 31 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 11.087, von denen 6.266 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. 33 Anrufe zum Thema gingen bei der Leitstelle des OSD ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 9.431. ___________________________________________________________________________ 21. September 2020 Umbau des Aachener Platzes beginnt Zwei neue Kreisverkehre entstehen/Voraussichtlich im Februar 2022 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein Auftakt zum Umbau des Aachener Platzes: Der Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, Florian Reeh, hat am Montag, 21. September, den offiziellen Startschuss für die Umbauarbeiten am Aachener Platz gegeben. Dabei wurden Einzelheiten zur Neugestaltung vorgestellt, in deren Zuge zwei neue Kreisverkehre entstehen sollen. Zuvor hatte die Netzgesellschaft Düsseldorf die Sanierung von Versorgungsleitungen für Strom, Gas und Wasser beendet. Voraussichtlich im Februar 2022 soll der Umbau des Platzes abgeschlossen sein. "Gegenwärtig ist der Aachener Platz durch die vorhandenen Verkehrsanlagen stark zergliedert. Durch den jetzt beginnenden Umbau werden die Verkehrsflächen gebündelt und dadurch Grün- und Freiflächen neu geschaffen. Das wollen wir unter anderem durch zwei Kreisverkehre erreichen, die neu angelegt werden. Ein weiterer Vorteil: Durch den Ausbau der Anschlussstellen verbessern wir gleichzeitig die Radverkehrsführung", erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Zwei Kreisverkehre entstehen Auf dem Aachener Platz sollen zwei neue Kreisverkehre entstehen. Der größere davon, mit einem Außendurchmesser von 34 Metern, liegt in der Nord-Süd Achse des Platzes im Verlauf der Fleher Straße. Er erhält auf seiner Mittelinsel, die einen Durchmesser von rund 19 Meter aufweist, eine Grünfläche. Diese soll später eine frisch gepflanzte Sumpfeiche schmücken. Der südwestliche Arm des Knotenpunktes wird durch die südliche Aachener Straße gebildet. Auf der östlichen Seite schließt die Verbindungsstraße zum zweiten Kreisverkehr an. Über diesen kleinen Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 22 Metern werden die nördliche Aachener Straße und die Ulenbergstraße angebunden. Die Mittelinsel des kleineren Kreisverkehrs legen die Arbeiter mit Gussasphalt an. Der innere 2,5 Meter breite Ring soll, wie die eigentliche Kreisfahrbahn, eine Befestigung aus Asphalt erhalten und nur durch eine Fahrbahnmarkierung kenntlich gemacht werden. Die bereits vorhandenen zwei Nebenfahrbahnen in Höhe "An der Vehlingshecke" und die Verbindung zwischen südlicher Aachener Straße und südlicher Fleher Straße bleiben erhalten. Sie werden durch eine Aufpflasterung als verkehrsberuhigte Zonen ausgewiesen und dienen hauptsächlich der Erschließung der anliegenden Häuser. Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV und optimierte Stadtbildgestaltung Die Gleise der Stadtbahn verlaufen diagonal über die Platzfläche und durchqueren dort den größeren Kreisverkehr. "Auf der großen Platzfläche östlich der Fleher Straße sind zwei barrierefreie Stadtbahnhaltestellen vorhanden. Die drei Fußgänger-Gleisquerungen werden als Z-Querungen mit Umlaufgitter ausgebildet. Alle Fahrbahnüberwege an den Kreisverkehren werden für Fußgänger durch Zebrastreifen gesichert", erläuterte Florian Reeh. Im Rahmen des Umbaus wird am Aachener Platz die Führung für den Radverkehr verbessert, indem die vorhandenen Anschlüsse an das Radwegenetz ausgebaut werden. Die Radfahrer werden zwischen den Kreisverkehren und teilweise an den zu- und abführenden Straßen über Radfahrstreifen oder Schutzstreifen geleitet. An den Kreisverkehren wird der Radverkehr zusammen mit dem Autoverkehr auf der Fahrbahn geführt. Zusätzlich werden von Stadt und Rheinbahn rund 80 neue Fahrradstellplätze an Bügeln eingerichtet. Ferner plant die Rheinbahn auf dem Aachener Platz eine "Bike & Ride" Sammelabstellanlage. Dort sollen zukünftig 20 Fahrräder sicher und witterungsgestützt abgestellt werden können. In der Verbindung zwischen nördlicher Aachener Straße und nördlicher Fleher Straße errichten die Arbeiter eine Doppelbushaltestelle mit einer Länge von 36 Metern. Die anderen beiden Bushaltestellen werden an der nördlichen Fleher Straße angeordnet. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass Umwege der Busse über den Minikreisverkehr vermieden werden. Die Dreiecksfläche südöstlich der Bahnhaltestellen soll wie bisher als Parkraum genutzt werden. Parkgasse und Parkplätze werden durch eine Befestigung herausgestellt. Die heute am südlichen Rand des Aachener Platzes vorhandenen Taxistände werden in den Parkplatz integriert. Dort, wo der Aachener Platz umgebaut wird, sind insgesamt 74 Parkstände, einschließlich der 5 Taxiwarteplätze, geplant. Zur Optimierung des Stadtbildes wurde bereits im Zuge der Entwurfsplanung ein Landschaftsplaner eingeschaltet, der besonders auf die Gestaltung der inneren Platzflächen, der verkehrsberuhigten Zonen und der sonstigen Grünflächen Einfluss genommen hat. Insgesamt werden im Plangebiet neun Bäume gefällt, aber 19 Bäume neu gepflanzt. Die Stadt investiert rund 4,2 Millionen Euro in die Umgestaltung des Aachener Platzes. Die Zuwendungen aus der ÖPNV-Pauschale des Landes NRW für die Verlegung der Bushaltestellen belaufen sich auf rund 120.000 Euro. Hintergrund Der Aachener Platz befindet sich im Stadtteil Düsseldorf-Bilk. Es kreuzen sich dort die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Fleher Straße mit der diagonal über die Platzfläche führenden Aachener Straße. Durch die Einmündungen von der Ulenbergstraße an der Ostseite und der kleinen Anliegerstraße "An der Vehlingshecke" an der Westseite wird ein sechsarmiger Knotenpunkt gebildet. Die Fleher Straße teilt den Platz in zwei Teile - einen kleineren westlichen und einen größeren östlichen. Durch eine Richtungsfahrbahn der Aachener Straße und die Gleise der Stadtbahnlinie U72 werden die inneren Platzflächen wieder aufgegliedert. Die andere Richtungsfahrbahn der Aachener Straße wird indirekt über Querspangen geführt. Östlich der Fleher Straße sind auf dem Aachener Platz für beide Fahrtrichtungen barrierefreie Stadtbahnhaltestellen mit einer Nutzlänge von 60 Metern angeordnet. Die Radfahrer können - je nach Abschnitt - über Radwege, Radfahrstreifen, Schutzstreifen oder ohne besondere Einrichtungen auf der Fahrbahn fahren. Auf der Südseite der Aachener Straße befinden sich zwei sogenannte Rendevouz-Bushaltestellen, an denen jeweils zwei Linienbusse hintereinander halten können. Einschließlich der Taxiwarteplätze liegt die Anzahl der vorhandenen Stellplätze in einer Größenordnung von rund 80 Parkplätzen. ___________________________________________________________________________ 21. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 21. September Mit Stand Montag, 21. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.999 (+14) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 120 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 11 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 2.832 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1003 (-37) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 20,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Die Diagnosepraxis und das Dive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 14 Abstriche sind am Sonntag, 20. September, durch den mobilen Service vorgenommen worden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 46.415 Abstriche vorgenommen. ___________________________________________________________________________ 20. September 2020 Oberbürgermeister-Stichwahl am 27. September: 122.000 Anträge auf Briefwahl wurden gestellt Am Sonntag, 27. September, sind die wahlberechtigten Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zur Stichwahl um das Amt des Düsseldorfer Oberbürgermeisters zwischen dem jetzigen Amtsinhaber Thomas Geisel (SPD) und dem Herausforderer Dr. Stephan Keller (CDU) aufgerufen. Zu den rund 117.611 bereits versendeten Briefwahlunterlagen zur OB-Stichwahl sind derweil weitere rund 4.400 Anträge bearbeitet worden, so dass sich die Zahl der Briefwahlanträge inzwischen auf knapp 122.000 summiert. Von den Briefwählern zurückgesendet wurden bis zum heutigen Tag bereits über 20.000 Wahlbriefe. Darauf sollten Briefwähler achten: Wer schon zur Hauptwahl Briefwahlunterlagen für die Stichwahl angefordert hatte und bis Dienstag, 22. September noch keine Unterlagen erhalten hat, sollte sich dann umgehend mit dem Amt für Statistik und Wahlen in Verbindung setzen per E-Mail an briefwahl@duesseldorf oder telefonisch unter 0211-8993368. Wer jetzt noch verreist und Briefwahlunterlagen beantragen möchte, kann dies beim Amt für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, per Brief, Fax (0211-8933368) oder E-Mail (briefwahl@duesseldorf.de) erledigen. Abgabe der Briefwahl-Kuverts vor der letzten Frist Stand heute sind 3.112 rote Wahlbriefe von der Hauptwahl am 13. September zu spät beim Amt für Statistik und Wahlen eingetroffen - Frist war am Wahltag 16 Uhr. Sie konnten deswegen nicht in das Wahlergebnis einfließen. Aus diesem Grund weist das Amt für Statistik und Wahlen auf die sehr kurzen Fristen hin: Der gelbe Wahlbrief muss bis Sonntag, 27. September, 16 Uhr, im Wahlamt angekommen sein. Alternativ können die Wahlbriefumschläge bis Sonntagmorgen um 9 Uhr auch in die städtischen Briefkästen an den Bezirksverwaltungsstellen und Bürgerbüros geworfen werden, die vormittags noch einmal geleert werden. ___________________________________________________________________________ 20. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 20. September Mit Stand Sonntag, 20. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.985 (+18) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 122 (+2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 11 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 2.816 (+16) Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.040 (-40) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 19,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Am Samstag, 19. September, wurden 284 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 79 Abstriche genommen. Dazu kommen 64 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 46.401 Abstriche genommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 19. September, 719 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 424 Anrufe durchgestellt, von denen 423 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von rund 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 19. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 19. September Mit Stand Samstag, 19. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.967 (+23) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 120 (+5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (-1) auf Intensivstationen. 2.800 (+18) Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.080 (+59) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 18,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In der Kindertagesstätte Richardstraße wurde eine Betreuungsperson und in der Kindertagesstätte St. Peter wurden zwei Betreuungspersonen positiv auf Covid-19 getestet. Die Kindertagesstätten wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. An der Elly-Heuss-Knapp-Schule wurde ein Schüler/eine Schülerin positiv auf Covid-19 getestet. Die Schule wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Im Luisenheim wurde eine weiterer Bewohnerin positiv auf das Coronavirus getestet. Sie ist von den anderen Bewohnern isoliert untergebracht worden. Die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Abstrichzahlen Am Freitag, 18. September, wurden 95 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 298 Abstriche genommen. Dazu kommen 111 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 45.974 Abstriche genommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 18. September, 1.709 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 989 Anrufe durchgestellt, von denen 979 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von rund 99 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete in dieser Woche insgesamt 23 Anrufe.Seit 14. März haben sich insgesamt 9.675 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Die Versorgungshotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr zu erreichen. ___________________________________________________________________________ 18. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 18. September Mit Stand Freitag, 18. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.944 (+19) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 115 (+15) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+0) auf Intensivstationen. 2.782 (+4) Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.021 (+121) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 18,4 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In der Betriebskindertagesstätte Waldhäuschen wurde eine Betreuungsperson und eine sonstige Person positiv auf Covid-19 getestet. Die Kindertagesstätte wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Am Görres-Gymnasium und an der Katholischen Grundschule Paulusschule wurde je eine Betreuungsperson und an der Gemeinschaftsgrundschule Unterrath, der Heinrich-Heine-Gesamtschule sowie an der Elly-Heuss- Knapp-Schule wurde je ein Schüler/eine Schülerin positiv auf Covid-19 getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurden keine neuen Fälle in Altenheimen entdeckt. Abstrichzahlen Am Donnerstag, 17. September, wurden 57 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 258 Abstriche genommen. Dazu kommen 137 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 45.470 Abstriche genommen. Altersverteilung der Infizierten und Verstorbenen Waren es zu Beginn der Corona-Pandemie vornehmlich ältere Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, sind es nun zunehmend auch jüngere Personen. Die Altersverteilung aller Infizierten stellt sich im Moment (Stand 18. September) wie folgt dar: Einen positiven Coronatest hatten im Alter von 0 bis einschließlich 4 Jahre: 80 Kinder, von 5 bis einschließlich 9 Jahren: 76 Kinder, von 10 bis 14 Jahren: 72 Kinder, von 15 bis 19 Jahren: 147 Jugendliche, von 20 bis 24 Jahren: 226 junge Menschen, von 25 bis 29 Jahren: 323 Menschen, von 30 bis 39 Jahren: 596 Menschen, von 40 bis 49 Jahren: 421 Menschen, von 50 bis 59 Jahren: 474 Menschen, von 60 bis 69 Jahren: 208 Menschen, und 321 Menschen waren 70 Jahre und älter. Die Altersverteilung der mit Corona Verstorbenen stellt sich wie folgt dar: Im Alter von 0 bis 29 Jahren ist in Düsseldorf bisher niemand mit Corona verstorben. Mit 30 bis 39 Jahren und 40 bis 49 Jahren gab es jeweils einen Toten; vier Menschen waren zwischen 50 und 59 Jahre alt; neun Menschen zwischen 60 und 69 Jahren und 32 Menschen waren 70 Jahre alt und älter. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donnerstag, 17. September, 2.343 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 1.253 Anrufe durchgestellt, von denen 1.232 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 98 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 17. September 2020 Landeshauptstadt für ihr Engagement im Bereich Diversity und LSBTIQ+ ausgezeichnet Der Stadt Düsseldorf wurde der Max-Spohr-Preis des Völklinger Kreis e.V. verliehen Auszeichnung für die Landeshauptstadt Düsseldorf für ihr Engagement im Bereich Diversity und LSBTIQ+: Im Rahmen einer kleinen Verleihung am Donnerstag, 17. Oktober, im Jan-Wellem-Saal des Rathauses überreichte der Vorsitzende des Völklinger Kreis e.V., Matthias Weber, den Max-Spohr-Preis an Oberbürgermeister Thomas Geisel. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Ich freue mich sehr, dass die Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem Max- Spohr-Preis ausgezeichnet wurde. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist sich ihrer besonderen Verantwortung bewusst, wenn es darum geht, Sichtbarkeit insbesondere für LSBTIQ+ Lebensweisen zu schaffen. Gemeinsam mit verschiedenen Initiativen möchten wir weiterhin in die Stadtgesellschaft wirken und somit gemeinsam dafür sorgen, dass Düsseldorf eine vielfältige und damit lebenswerte Stadt für alle ist." Der Oberbürgermeister weiter: "Daneben freut es mich, dass mit dem Max-Spohr-Preis auch die Landeshauptstadt Düsseldorf als Arbeitgeberin ausgezeichnet wurde. Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass Wertschätzung in der Stadtverwaltung gelebt wird." Elisabeth Wilfart, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf: "Ich freue mich sehr, dass unsere Arbeit, seit Einführung des Diversity Managements vor fünf Jahren, mit dem Max-Spohr-Preis ausgezeichnet wird! Darüber hinaus ist dieser Preis auch Motivation, unsere Arbeit engagiert fortzusetzen, weiterzuentwickeln und auszubauen." Die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt sich als Arbeitgeberin intensiv mit dem Thema "Vielfalt" auseinander. So war die Landeshauptstadt Düsseldorf von 2016 bis 2019 Teilnehmerin des aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Rahmen des Programms "Unternehmen und Verwaltungen der Zukunft" geförderten Projekts "SoViel – Soziale Vielfalt produktiv managen". Ziel des Projektes "SoViel" war es, Unternehmen und Verwaltungen im Umgang mit unterschiedlichen Diversity-Dimensionen zu unterstützen und Problemen vorzubeugen. Insbesondere wurden dabei die Dimensionen in den Blick genommen, die in der betrieblichen Realität zu Herausforderungen führen. Daneben hat die Landeshauptstadt Düsseldorf mit der Stelle der Diversity-Beauftragten eine Ansprechpartnerin für Beschäftigte mit dem Themenschwerpunkt LSBTIQ+. Darüber hinaus gibt es das LSBTIQ+ Netzwerk "D!VERS" für LSBTIQ+ Beschäftigte der Landeshauptstadt Düsseldorf. Durch Role Models (Vorbilder) auch in leitenden Funktionen wird Sichtbarkeit und Akzeptanz für LSBTIQ+ Lebensweisen geschaffen. Das Schaffen von Sichtbarkeit und Akzeptanz sind zentrale Anliegen der Arbeit im Gleichstellungsbüro im Kontext von Diversity. So gibt es regelmäßig Veranstaltungen und Aktionen mit wechselnden Kooperationspartnerinnen und -partnern. Die Landeshauptstadt Düsseldorf fördert darüber hinaus auch Angebote für die LSBTIQ+ Community wie beispielsweise die Fachstelle "Altern unterm Regenbogen" und auch die "Trans*Beratung". Bereits vor zwei Jahren wurde die Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem "Gender Award 2018 – Kommune mit Zukunft" ausgezeichnet. Hintergrund Max-Spohr-Preis Der Völklinger Kreis, ein Netzwerk schwuler Führungskräfte und Selbstständiger, ehrt mit dem Max-Spohr-Preis alle zwei Jahre Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Deutschland, die auf vorbildliche Weise Vielfalt in ihren Organisationen durch ein umfassendes Diversity-Management unterstützen. Im Fokus steht dabei insbesondere der Bereich "sexuelle und geschlechtliche Identität". ___________________________________________________________________________ 17. September 2020 Franz-Vaahsen-Schule: Neue Halle für den Schul- und Vereinssport offiziell eröffnet Neue Zweifach-Sporthalle in Wittlaer für 5,1 Millionen Euro/Rund 22 Monate Bauzeit/Energieeffiziente Sportstätte Nach rund 22 Monaten Bauzeit ist die neue Zweifach-Sporthalle an der Franz-Vaahsen-Schule in Wittlaer fertiggestellt worden. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche eröffnete die neue Sportstätte am Donnerstag, 17. September. Die Halle wird dem Schul- und Vereinssport sowie für Aktivitäten des Offenen Ganztags zur Verfügung stehen. Sie kann zudem von der Schule wie auch für externe Veranstaltungen als Versammlungsstätte genutzt werden. Die Baukosten belaufen sich auf rund 5,1 Millionen Euro. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Die Landeshauptstadt Düsseldorf stärkt mit ihren Investitionen auch ganz gezielt die Stadtteile. Von der multifunktionalen Zweifach-Sporthalle an der Franz-Vaahsen-Schule profitiert neben der Schulgemeinde auch der ganze Düsseldorfer Norden. Hier können sich auch die Vereine in Kalkum und Wittlaer über eine neue Sport- und Veranstaltungsstätte freuen." Ausstattung und Barrierefreiheit Die Sporthalle ist ebenerdig und verfügt über zwei Sportfelder mit jeweils zwei Umkleiden und Duschen, zwei Geräteräume, einem Regieraum und zwei Trainerumkleiden. Auch die Sanitäranlagen und Umkleideräume sind rollstuhlgerecht, die Haupt- und Nebeneingänge sind schwellenlos. In zwei Technikräumen sind die Hausanschlüsse für Elektro, Gas und Wasser untergebracht. Der Zugang für die Schülerinnen und Schüler erfolgt über den Schulhof. Für Vereinsmitglieder und Veranstaltungen ist ein separater Eingang am benachbarten Schützenplatz vorhanden. Für sehbehinderte Menschen sind im Bodenbelag sowie auf den Wegen zur Halle taktile Hilfen verbaut. Zudem ist die Halle - da sie auch als Versammlungsstätte dient - mit Induktionsschleifen für Hörbehinderte ausgestattet. Veranstaltungen mit bis zu 450 Besuchern sind möglich. Energieeffizienz Der Erweiterungsneubau erfüllt die Leitlinien der Landeshauptstadt Düsseldorf für Energieeffizienz bei Neubauten. Das Dach wurde begrünt. Die Beheizung des Gebäudes wird über eine Gas-Wärmepumpe und ein Gas-Wärmegerät sichergestellt. Für die Sportfelder wurden Deckenstrahlplatten installiert. Die Nebenräume werden über Heizkörper versorgt. Die Sporthalle sowie die innenliegenden Nebenräume werden mechanisch be- und entlüftet. Unter Einhaltung des größtmöglichen Luftaustausch-Volumens kann die Halle derzeit coronakonform genutzt werden. Die Beleuchtung mit LED wird über Präsenzmelder gesteuert. Zur WC-Spülung wurde eine Regenwassernutzung installiert. ___________________________________________________________________________ 17. September 2020 Bezirksvertretung 5 unterstützt Vereine im Stadtgebiet mit 5.000 Euro Jeder Verein im Stadtbezirk 5 kann bis zu 150 Euro Zuschuss erhalten In ihrer jüngsten Sitzung hat die Bezirksvertretung 5 (Stockum, Lohausen, Kaiserswerth, Wittlaer, Angermund, Kalkum) beschlossen, die ansässigen Vereine in Zeiten der Coronakrise finanziell zu unterstützen. Der Zuschuss soll entstandene Einbußen beziehungsweise Mehraufwände lindern. Um möglichst viele Vereine zu erreichen, wurde ein maximaler Zuschuss in Höhe von 150 Euro pro Verein beschlossen. Der gesamte Fördertopf hat ein Volumen in Höhe von 5.000 Euro. Vereine, die einen Zuschuss beantragen möchten, können ihren Antrag per Post an die Bezirksverwaltungsstelle 5, Kaiserswerther Markt 23, 40489 Düsseldorf, oder per E-Mail an Bezirksverwaltungsstelle.05@duesseldorf.de richten. ___________________________________________________________________________ 17. September 2020 Coronaschutz: OSD kontrolliert Maskenpflicht und Einhaltung der Coronaregeln Verstöße am Hauptbahnhof, in einem Einkaufszentrum, einem Restaurant und einer Shishabar Bei Einsätzen im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes haben die Mitarbeiter des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) am Mittwoch, 16. September, bei zwei Betrieben erhebliche Mängel festgestellt. Zudem wurde auch die Maskenpflicht kontrolliert. Kontrollen der Maskenpflicht Einsatzkräfte des OSD haben am Hauptbahnhof kontrolliert, ob alle Fahrgäste im Gebäude Mund-Nasen- Bedeckungen trugen. Zwei Kontrollierte hielten sich nicht an die Maskenpflicht. Auch in den Bilker Akarden fielen sieben Kunden ohne Mund-Nasen-Bedeckungen auf. In allen Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Kontrollen in Betrieben In Oberbilk stellten OSD-Mitarbeiter in einer Speisewirtschaft ohne Alkoholausschank mehrere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Es fehlten die vorgeschriebene Raumskizze und der Datenschutzhinweis. Die Kontaktlisten waren fehlerhaft geführt oder teilweise nicht vorhanden. Darüber hinaus waren die Tische komplett eingedeckt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Aufgrund sehr unhygienischer Zustände in der Küche wurde zudem die Lebensmittelüberwachung informiert. Eine Shishabar in Flingern Nord wurde kontrolliert, da der Verdacht bestand, dass dort verbotenerweise in den Innenräumen Shishas geraucht wurden. Außerdem wurde überprüft, ob die Betreiber sich an alle Vorschriften für Gaststätten und an die Coronaschutzverordnung hielten. Bereits durch die verschlossene Eingangstür konnten die Einsatzkräfte Kohle- sowie Shishageruch wahrnehmen. In den Betriebsräumen entdeckten die OSD-Kräfte mehrere Shisha rauchende Menschen. Ein verschlossener Fluchtweg stellte zudem ein Sicherheitsrisiko dar. Im Schankraum befanden sich drei eingeschaltete Geldspielgeräte sowie ein eingeschalteter "Funtable". Zusätzlich verstießen die Betreiber der Shishabar gegen zahlreiche Vorgaben der Coronaschutzverordnung: Die Mindestabstände zwischen den Geldspielgeräten wurden nicht eingehalten. Es gab keine Raumskizze, keine Kontaktnachverfolgung und keinen Datenschutzhinweis. Außerdem fehlten Desinfektionsmittel. Der Betrieb wurde geschlossen. Außerhalb von Corona In Friedrichstadt und Bilk störten Personen auf Kinderspielplätzen. Nachdem die Einsatzkräfte ankündigten, einen Diensthund hinzuzuholen, verließen die Störenden die Plätze freiwillig. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Mittwoch, 16. September, 82 Einsätze, von denen 36 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 10.856 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 6.193 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Mittwoch, 16. September, 22 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.385. ___________________________________________________________________________ 17. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 17. September Mit Stand Donnerstag, 17. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.925 (+24) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 100 (+2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 14 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+1) auf Intensivstationen. 2.778 (+22) Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 900 (+79) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 18,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kindertagesstätten entdeckt. Ein Schüler der Hulda-Pankok-Gesamtschule wurde positiv auf Covid-19 getestet. Die Schule wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Im Luisenheim wurden drei weitere Bewohner sowie eine weitere Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Die positiv auf Covid-19 getesteten Bewohner, die zurzeit keine Symptome zeigen, sind von den anderen Bewohnern isoliert untergebracht worden. Die positiv getesteten Mitarbeiter sind in häuslicher Quarantäne. Die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Abstrichzahlen Am Mittwoch, 16. September, wurden 74 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 166 Abstriche genommen. Dazu kommen 197 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 45.018 Abstriche genommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 16. September, 1.166 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 715 Anrufe durchgestellt, von denen 713 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von rund 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 16. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 16. September Mit Stand Mittwoch, 16. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.901 (+18) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 98 (+11) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 15 (+3) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (-1) auf Intensivstationen. 2.756 (+7) Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 821 (+175) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 16,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kindertagesstätten entdeckt. In der Joachim-Neander-Schule wurde eine Betreuungsperson und am Walther-Eucken-Berufskolleg, der Freiherr-vom-Stein-Realschule sowie der Dieter-Forte Gesamtschule wurde je ein Schüler/eine Schülerin positiv auf Covid-19 getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Nachtrag: Am Freitag, 11. September, wurden laut dem Gesundheitsamt zwei Schüler der Benzenberg-Realschule positiv auf Covid-19 getestet. Altenheime Im Luisenheim wurde eine weitere Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Es gibt dort aber keine weiteren Kontaktpersonen der Kategorie 1. Im DRK-Seniorenzentrum Gerresheimer Höhe wurde eine Mitarbeiterin aus dem sozialen Dienst positiv auf das Coronavirus getestet. Kontaktpersonen der Kategorie 1 gibt es auch dort nicht. Abstrichzahlen Am Dienstag, 15. September, wurden 114 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 165 Abstriche genommen. Dazu kommen 216 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 44.581 Abstriche genommen. Hinweis: Vom Gesundheitsamt wurden gestern versehentlich 30 Abstriche im mobilen Bereich zuviel übermittelt. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 15. September, 1.115 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 666 Anrufe durchgestellt, von denen 663 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von rund 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 15. September 2020 Die Coronazahlen vom 15. September Mit Stand Dienstag, 15. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.883 (+14) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 87 (-5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+0) auf Intensivstationen. 2.749 (+19) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 646 (+53) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In der Kindertagesstätte Gartenkinder, sind zwei Betreuungspersonen positiv auf Covid-19 getestet worden. Die Einrichtungen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. In der Japanischen Schule und der Regenbogenschule wurden je eine Betreuungsperson und am Georg- Büchner-Gymnasium ein/e Schüler*in positiv auf Covid-19 getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Im Luisenheim wurden eine Bewohnerin und eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Abstrichzahlen Am Montag, 14. September, wurden 138 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 286 Abstriche genommen. Dazu kommen 159 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 44.116 Abstriche genommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Dienstag, 15. September, 2.264 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 1.351 Anrufe durchgestellt, von denen 1.105 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 82 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 15. September 2020 Änderungsbeschluss zu Sanierung und Umbau des Schumann-Hauses Die Vorlage, die nun in die politischen Gremien geht, sieht Mehrkosten von rund 870.000 Euro vor/Dem stehen Drittmittel von 470.000 Euro gegenüber An der Bilker Straße 15 soll ein lebendiger Erinnerungsort an das Musikerehepaar Clara und Robert Schumann entstehen: das Schumann-Haus. Hierfür wird das ehemalige Wohnhaus der Familie aufwändig saniert und erweitert. Im Oktober 2019 starteten die ersten Arbeiten, das Museum soll im Oktober 2021 eröffnen. Nun wird ein Änderungsbeschluss in die politischen Gremien eingebracht: Die Kosten für die Instandsetzung und den Umbau des Museums werden sich um 870.000 Euro erhöhen. Die Vorlage steht am Dienstag, 22. September, im Bauauschuss und am Donnerstag, 24. September, im Kulturausschuss auf der Tagesordnung. Grund für die Mehrkosten sind unter anderem die erforderliche Herstellung eines neuen Haus- und Elektroanschlusses, die notwendige Erweiterungen bei der Brandmeldeanlage mit den dazugehörigen Leitungsführungen und die Konkretisierung der Planungen hinsichtlich der elektronischen Sicherungsanlagen. Des Weiteren waren die Erdarbeiten aufwändiger als angenommen. So führten zwei archäologische Funde dazu, dass aufwändige Handschachtungen durchgeführt werden mussten. Im Bereich der Baugrube waren statische Absicherungen von Kellerbestandswänden erforderlich. Zudem lagen die Angebotspreise für die technischen Gewerke Sanitär und Heizung deutlich höher als zuvor prognostiziert. In Hinblick auf die zeitweise sehr heißen Sommertage werden die Museumsflächen nun auch mit einer Kühlung ausgestattet. Den Mehrkosten von 870.000 Euro stehen Drittmittel in Höhe von insgesamt 470.000 Euro gegenüber. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (NRW-Stiftung) bezuschusst das Projekt mit einer Summe von 370.000 Euro. Die Förderung wird dazu dienen, die Barrierefreiheit des Schumann-Hauses zu gewährleisten und der denkmalgerechten Instandsetzung des authentisch erhaltenen Vorderhauses dienen. Zudem fördert die Ilselore-Luckow-Stiftung die Sanierung und den Umbau des historischen Gebäudes mit 100.000 Euro. Die Förderung der Ilselore-Luckow-Stiftung soll vor allem für die Fassade des neuen Anbaus genutzt werden. Die Gesamtkosten für die Sanierung des Hauses (exklusive der Ausstellungseinrichtung) belaufen sich damit auf circa 3,6 Millionen Euro. Die Kosten für die museale Ausstattung in Höhe von 728.000 Euro werden komplett vom Förderverein Schumann-Haus Düsseldorf e.V. übernommen. ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Die Sanierung des Schauspielhauses steht kurz vor dem Abschuss Die Gesamtkosten liegen bei 20,4 Millionen Euro/Änderungsbeschluss über den zusätzlichen Mittelbedarf von circa 1,4 Millionen Euro wird nun in die politischen Gremien eingebracht Im Zuge der Sanierungsarbeiten von Dach und Fassade des Düssseldorfer Schauspielhauses zeigte sich, dass die vorhandene Entwässerung der Dachflächen, in Bezug auf das Anstauen des Wassers bei Starkregen, aus statischen Gründen nicht beibehalten werden konnte. Daher musste die Regenrückhaltung im rückwärtigen Bereich des Schauspielhauses, zum Hofgarten hin, angeordnet werden. Zudem mussten die Entwässerungsleitungen neu geführt werden - durch das Gebäude bis zur neu eingebrachten Regenrückhaltung. Vor allem durch die komplizierten Arbeiten zur Regenrückhaltung auf dem eng begrenzten Grundstück des Schauspielhauses und durch zusätzlich notwendige Maßnahmen im Bereich der technischen Anlagen, steigen die Kosten für die Sanierung um rund 1,4 Millionen Euro. Damit liegen die Kosten insgesamt bei 20,4 Millionen Euro. Ein entsprechender Änderungsbeschluss wird nun den politischen Gremien vorgelegt (Bauausschuss am 22. September; Kulturausschuss am 24. September; Rat am 8. Oktober). Fast alle Maßnahmen an dem architektonisch herausragenden Bauwerk sind nach fast dreijähriger Bauzeit abgeschlossen. Die finalen Arbeiten an der Attika und die Begrünung der Dachfläche sollen bis November abgeschlossen sein. Der Abschluss der Fassadenarbeiten ist noch für diesen Monat geplant. Die aufwändigen Arbeiten zur Sanierung von Dach und Fassade des Schauspielhauses Düsseldorf starteten im Dezember 2017. Dabei bestand die besondere Herausforderung bei Terminplanung und Baustellenlogistik, wie die angrenzenden Baumaßnahmen, die Investorenmaßnahme Kö-Bogen II, die städtische Maßnahme zur Gestaltung des Gustaf-Gründgens-Platzes, die Sanierungen und Umbaumaßnahmen der öffentlichen Bereiche des Düsseldorfer Schauspielhauses und die Bedürfnisse des Nutzers zu berücksichtigen. ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Landeshauptstadt Düsseldorf wird Abläufe für die Stichwahl optimieren Die Ergebnisfeststellung bei der Kommunalwahl am 13. September hat in Düsseldorf ungewöhnlich lange gedauert, das vorläufige amtliche Endergebnis konnte erst um 1.22 Uhr am Montagmorgen, 14. September, abgerufen werden. Bereits im Vorfeld der Wahl häuften sich Beschwerden über nicht zugestellte Briefwahlunterlagen. Warteschlangen vor Wahlräumen waren nicht immer zu vermeiden. Für die Unannehmlichkeiten bittet die Verwaltung um Verständnis und wird die Abläufe für die anstehende Oberbürgermeister-Stichwahl am 27. September optimieren. Nicht zugestellte Briefwahlunterlagen In Düsseldorf haben 124.756 der insgesamt 470.655 Wahlberechtigten im Vorfeld der Wahlen einen Antrag auf Briefwahl gestellt, bei der vergangenen Kommunalwahl 2014 waren es lediglich 73.193. Aufgrund von vermehrten Hinweisen und Nachfragen aus der Bevölkerung hat das Amt für Statistik und Wahlen zuerst am 4. September und dann erneut am 8. September über mögliche Probleme bei der Zustellung von Briefwahlunterlagen durch den Postdienstleister erfahren. Umgehend wurden die Wähler dringend um Kontaktaufnahme gebeten, sowie Bezirksvertretungen und das Bürgerbüro Wersten als dezentrale Anlaufstellen für die Abgabe von Anträgen auf Ersatz nicht erhaltener Briefwahlunterlagen angeboten. Bis Samstag, 12. September, hatten von dieser Möglichkeit 2.955 Personen Gebrauch gemacht, sodass insgesamt 127.711 Briefwahlunterlagen verarbeitet wurden. Am Wahltag haben sich über die Telefonhotline sowie die E-Mail-Adresse des Wahlamtes 358 Personen gemeldet, die wegen eines Sperrvermerkes im Wählerverzeichnis nicht zur Stimmabgabe im Urnenwahllokal zugelassen wurden. Ein Sperrvermerk wird erlassen, sobald Briefwahlunterlagen verschickt wurden, um eine doppelte Stimmabgabe erst per Brief und dann im Wahllokal zu verhindern. Bei diesen 358 Personen waren die Briefwahlunterlagen nicht angekommen, sie hatten auch von dem Angebot des Wahlamtes, die Unterlagen auf Antrag nachzusenden, keinen Gebrauch gemacht. Am Wahlsamstag sowie -sonntag nach 10 Uhr wurden alle Briefkästen an den Bürgerbüros und Bezirksverwaltungsstellen insgesamt dreimal angefahren und geleert. Bis zum Wahltag, 16 Uhr, sind 113.315 Wahlbriefe rechtzeitig zurück ins Wahlamt gelangt. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 90,8 Prozent (Kommunalwahl 2014: 88,1 Prozent). Die Rücklaufquote liegt bei der Kommunalwahl 2020 im Städtevergleich im Mittelfeld (Köln 85,8 Prozent, Dortmund 90,8 Prozent, Essen 91,8 Prozent, Duisburg 89,0 Prozent, Aachen 92,1 Prozent, Wuppertal 92,2 Prozent). 797 Wahlbriefe sind bisher verspätet beim Amt für Statistik und Wahlen eingegangen und konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Wahllokale Durch die Corona-Pandemie erforderliche Änderungen im Ablauf rund um die Durchführung der Urnenwahl und der damit verbundenen Absagenflut von rund 17.000 angeschriebenen, potentiellen Wahlhelfenden seit März 2020, war der Wahlsonntag für alle daran Beteiligten - insbesondere für eine Vielzahl ganz neuer Wahlvorstände - eine nie dagewesene Herausforderung. Die Ausstattung der Wahllokale mit Hygienemitteln, die Wahrung der Abstandsregeln und die damit verbundene Reduzierung der Anzahl der Personen, die sich im Wahlraum aufhalten durften, führte verstärkt zu Schlangen vor den Wahlräumen. Auch wenn die Stimmabgabe in einigen Bezirken mit bisher nicht gekannten Wartezeiten verbunden war, haben doch alle Wahlwilligen ihre Stimme in den Wahllokalen abgeben können, sofern sie dort - ohne Sperrvermerk - im Wählerverzeichnis eingetragen waren. Wahlergebnis Die späte Feststellung des Ergebnisses der Oberbürgermeister- beziehungsweise Ratswahl beruht auf mehrerlei Tatsachen. Zunächst ist die schiere Menge der bei der Briefwahl auszuzählenden Stimmzettel ein großer Faktor im Zusammenspiel mit der schwierigen Gewinnung erfahrener Wahlhelfender. Dazu kamen einige zutiefst menschliche Fehler in der Hektik - wie zum Beispiel mehrfaches Verzählen, Übertragungsfehler beim Ausfüllen der drei Niederschriften beziehungsweise der Schnellmeldungen oder auch der Transport der kompletten Wahlunterlagen zum Wahlamt ohne vorherige Schnellmeldung. Das führte dazu, dass schließlich zwanzig, zum Schluss noch vier Wahlvorstände sehr spät - dafür aber korrekt - gemeldet haben. Für die Stichwahl am 27. September werden noch Wahlhelfende gesucht, um Personen, die sich nur für die Hauptwahl zur Verfügung gestellt hatten, zu ersetzen. Grundsätzlich erwartet das Wahlamt eine sehr viel schnellere Ergebnisermittlung, da lediglich eine Stimme nach Schließung der Wahllokale ausgezählt werden muss. "Ich danke allen Wählerinnen und Wählern, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben, allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die uns beim Auszählen der vielen Stimmen geholfen haben und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtes für Statistik und Wahlen, die diese Wahl unter schwierigen Bedingungen organisieren und durchführen mussten", erklärt Wahlleiter und Rechtsdezernent Christian Zaum. Stichwahl am 27. September Zurzeit werden die 117.611 bereits vorliegenden Briefwahlanträge zur OB- Stichwahl erstellt. Nach dem Kommunalwahlausschuss zur Feststellung des amtlichen Endergebnisses am Dienstag, 15. September, 15 Uhr, werden diese der Deutschen Post zum Versand übergeben. Nach intensiven Gesprächen stehen sowohl der interne städtische Postlogistiker als auch die Deutsche Post bereit, diese Unterlagen schnellstmöglich bis zum kommenden Wochenende an die Adressaten zuzustellen. Zusätzlich wird eine Info-Karte zur Stichwahl an alle rund 470.000 Wahlberechtigten versandt mit Angabe des Wahllokales, das am Wahltag aufgesucht werden soll. Falls - trotz großer Sensibilisierung sämtlicher Beteiligter - diese ab Mittwoch versandten Unterlagen nicht bis Montag, 21. September, angekommen sein sollten, bittet das Wahlamt um kurzfristige Kontaktaufnahme. Wer jetzt noch verreist und Briefwahlunterlagen beantragen möchte, kann dies ab Mittwoch, 16. September, 8 Uhr beim Amt für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, persönlich, per Brief (bitte Postlaufzeiten beachten) sowie via Internet unter www.duesseldorf.de/wahlen, Fax unter 0211-8933368 oder Email unter briefwahl@duesseldorf.de tun. Die Unterlagen müssen bis 27. September 2020, 16 Uhr, beim Wahlamt eingetroffen sein. Weiter im News-Archiv
___________________________________________________________________________ 21. September 2020 Hygienekonzept für Fortuna-Heimspiele präsentiert Getroffene Maßnahmen gehen über die Anforderungen der DFL und der Coronaschutzverordnung des Landes hinaus Fortuna Düsseldorf hat der Landeshauptstadt Düsseldorf ein dezidiertes Hygienekonzept vorgelegt, mit dem Heimspiele in der Merkur Spiel-Arena vor einer Kulisse von bis zu 10.800 Zuschauern ausgerichtet werden können. Die Verwaltung hat das Konzept eingehend geprüft und für gut befunden. Das Hygienekonzept wurde der Öffentlichkeit am Montag, 21. September, in einem gemeinsamen Pressetermin durch Oberbürgermeister Thomas Geisel, Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender Fortuna Düsseldorf, Christian Koke, Vorstand Marketing Fortuna Düsseldorf, Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender Rheinbahn, und Gesundheitsamtsleiter Dr. Klaus Göbels präsentiert. Kerninhalte sind für die Arena vier farbig markierte und untereinander getrennte Zonen für Zuschauer, eine Auslastung von nur 20 Prozent über die gesamte Arena verteilt, Alkoholverbot, generelle (Website) und individuelle (E-Mail) Informationen an die Ticketkäufer zu Anreise, Abläufen und Verhaltensregeln sowie eine durchgehende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung - auch auf dem Sitzplatz. Damit gehen die getroffenen Maßnahmen sogar über die Anforderungen der Deutschen Fussball Liga GmbH (DFL) und der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens hinaus. Die Rheinbahn setzt gleichviele Fahrzeuge wie bei voller Zuschauerauslastung der Arena ein, trennt die Fahrgäste an den Arena- Haltestellen nach den farbig markierten Zuschauerzonen und sorgt mit zusätzlichen Kräften für die Einhaltung der Maskenpflicht und des Speise- und Alkoholverbots während der Fahrt. Das Hygienekonzept ist ausführlich auf der Internetseite von Fortuna Düsseldorf beschrieben unter: www.f95.de/tickets/sonderspielbetrieb-20-21/uebersicht/ Informationen zur An- und Abreise mit der Rheinbahn unter: www.rheinbahn.de/presse/mitteilungen/Seiten/PressReportDetail.aspx?Nr=232209 ___________________________________________________________________________ 21. September 2020 Coronaschutz: OSD verzeichnet 31 Einsätze am Wochenende Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung und unerlaubter Alkoholausschank Die Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes der Landeshauptstadt (OSD) mussten am Wochenende von Freitag, 18., bis Sonntag, 20. September, 31 Hinweisen auf Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung nachgehen. Die überwiegende Zahl der Kontrollen verlief ohne Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren. Einsätze am Freitag, 18. September Die Kontrolle eines Kiosks in Düsseltal ergab, dass trotz 50 Kunden vor Ort keine Besucherdatenliste geführt wurde und kein Desinfektionsmittel vorhanden war. Darüber hinaus fand Alkoholausschank ohne entsprechende Genehmigung statt. Dieser wurde daraufhin durch den OSD untersagt. Im Zuge der Bearbeitung einer Lärmbeschwerde in einer Schankwirtschaft in Eller stellten die OSD-Mitarbeiter ebenfalls Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Sowohl am Eingang als auch auf den Toiletten fehlte das erforderliche Desinfektionsmittel. Zudem waren die Besucherdatenlisten unzureichend ausgefüllt. Ferner wurde die Maskenpflicht nicht eingehalten, und es wurde gegen das Nichtraucherschutzgesetz verstoßen. Nachdem sich der Inhaber zunächst uneinsichtig zeigte, beendete er schließlich den Ausschank und kam somit einer Schließung seines Betriebes durch den OSD zuvor. Einsätze am Samstag, 19. September Nachdem der OSD eine Beschwerde erhalten hatte, unterzogen die Einsatzkräfte einen Groß- und Einzelhandelsbetrieb in Lierenfeld einer Kontrolle. Dabei stellte sich heraus, dass im hinteren, zunächst nicht einsehbaren Teil der Halle an einigen Ständen Speisen zubereitet wurden. Dort standen viele Gäste, teils ohne Mund- Nasen-Bedeckung, an den Ständen an. Weitere Gäste saßen an Tischen und nahmen Speisen zu sich. Im weiteren Verlauf der Kontrolle stellten die OSD-Mitarbeiter schließlich weitere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Zum einen war die Rückverfolgung der Gäste nicht sichergestellt, da lediglich an einigen Tischen Kontaktformulare auslagen. Weder zwischen den anwesenden Gästen noch zwischen den aufgestellten Tischen wurde der Mindesabstand eingehalten. Dieser konnte aufgrund der Enge innerhalb der "Speise-Ecke" auch nicht erweitert werden. Eine Raumskizze existierte ebenfalls nicht. Zudem standen entgegen den Hygiene- und Infektionsschutzstandards für die Gastronomie unerlaubterweise Gebrauchsgegenstände wie Besteck, Servietten und diverse Soßen auf den Tischen. Ferner wurde in den Toiletten kein Händedesinfektionsmittel bereitgestellt. Eine ausreichende Belüftung für den hinteren Teil der Halle konnte nicht nachgewiesen werden. Da aus dem vorgelagerten Lebensmittelgeschäft immer mehr weitere Kunden nach hinten kamen und eine sichere Betriebsführung zur Vermeidung von Infektionsgefahren nicht gewährleistet werden konnte, wurde der weitere Betrieb für den Tag ordnungsbehördlich untersagt. Dem stimmte der Inhaber zu. Die Kontrolle einer Trinkhalle in Düsseltal ergab neben Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung (fehlende Kontaktliste, fehlende Desinfektionsmittel im Betrieb, Nichtbeachtung der Maskenpflicht durch Mitarbeiter) weitere Verstöße gegen gaststättenrechtliche Vorschriften. So stellten die Einsatzkräfte des OSD fest, dass eine erforderliche Konzession nicht vorlag und darüber hinaus Verunreinigungen in der stark vereisten Kühltruhe bestanden. Ferner lag keine Sondernutzungserlaubnis zum Aufstellen von Terrassenmöbeln im öffentlichen Straßenraum vor der Trinkhalle vor. Der Inhaber wurde daraufhin ausführlich über die bestehenden Mängel und die geltenden Rechtsvorschriften belehrt. Er wurde aufgefordert, die Terrassenmöbel einzuräumen und die anwesenden Gäste des Betriebes zu verweisen. Der weitere Ausschank wurde bis zum Vorliegen einer Konzession untersagt, lediglich der Außer-Haus-Verkauf wurde gestattet. Am frühen Abend wurden Einsatzkräfte auf einen gestürzten Senior aufmerksam. Nachdem sie ihm aufgeholfen und ihn befragt hatten, bestätigte eine Abfrage über die Leitstelle, dass der Mann vermisst wurde. Er wurde zu dem Seniorenzentrum, wo er vermisst wurde, gebracht und in die Obhut eines Pflegers übergeben. Einsätze am Sonntag, 20. September Eine Demonstration der Gruppierung "Querdenken" wurde durch den OSD begleitet. Es gab keine Besonderheiten. Die Kontrolle eines Eiscafés in Stadtmitte ergab zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung. So waren weder aktuelle Besucherdatenlisten noch eine Raumskizze für die Außenterrasse vorhanden. Auf den Tischen wurden dauerhaft Zuckerstreuer bereitgestellt. Zwei Mitarbeiter sowie zwei Gäste wurden im Innenraum des Cafés zudem ohne die erforderliche Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen. Der Inhaber wurde daraufhin durch die Einsatzkräfte über die festgestellten Verstöße und die Anfertigung eines Berichts unterrichtet. Ihm wurde darüber hinaus aufgetragen, die genannten Mängel umgehend zu beseitigen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am vergangenen Wochenende 174 Einsätze, von denen 31 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 11.087, von denen 6.266 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. 33 Anrufe zum Thema gingen bei der Leitstelle des OSD ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 9.431. ___________________________________________________________________________ 21. September 2020 Umbau des Aachener Platzes beginnt Zwei neue Kreisverkehre entstehen/Voraussichtlich im Februar 2022 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein Auftakt zum Umbau des Aachener Platzes: Der Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, Florian Reeh, hat am Montag, 21. September, den offiziellen Startschuss für die Umbauarbeiten am Aachener Platz gegeben. Dabei wurden Einzelheiten zur Neugestaltung vorgestellt, in deren Zuge zwei neue Kreisverkehre entstehen sollen. Zuvor hatte die Netzgesellschaft Düsseldorf die Sanierung von Versorgungsleitungen für Strom, Gas und Wasser beendet. Voraussichtlich im Februar 2022 soll der Umbau des Platzes abgeschlossen sein. "Gegenwärtig ist der Aachener Platz durch die vorhandenen Verkehrsanlagen stark zergliedert. Durch den jetzt beginnenden Umbau werden die Verkehrsflächen gebündelt und dadurch Grün- und Freiflächen neu geschaffen. Das wollen wir unter anderem durch zwei Kreisverkehre erreichen, die neu angelegt werden. Ein weiterer Vorteil: Durch den Ausbau der Anschlussstellen verbessern wir gleichzeitig die Radverkehrsführung", erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Zwei Kreisverkehre entstehen Auf dem Aachener Platz sollen zwei neue Kreisverkehre entstehen. Der größere davon, mit einem Außendurchmesser von 34 Metern, liegt in der Nord-Süd Achse des Platzes im Verlauf der Fleher Straße. Er erhält auf seiner Mittelinsel, die einen Durchmesser von rund 19 Meter aufweist, eine Grünfläche. Diese soll später eine frisch gepflanzte Sumpfeiche schmücken. Der südwestliche Arm des Knotenpunktes wird durch die südliche Aachener Straße gebildet. Auf der östlichen Seite schließt die Verbindungsstraße zum zweiten Kreisverkehr an. Über diesen kleinen Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 22 Metern werden die nördliche Aachener Straße und die Ulenbergstraße angebunden. Die Mittelinsel des kleineren Kreisverkehrs legen die Arbeiter mit Gussasphalt an. Der innere 2,5 Meter breite Ring soll, wie die eigentliche Kreisfahrbahn, eine Befestigung aus Asphalt erhalten und nur durch eine Fahrbahnmarkierung kenntlich gemacht werden. Die bereits vorhandenen zwei Nebenfahrbahnen in Höhe "An der Vehlingshecke" und die Verbindung zwischen südlicher Aachener Straße und südlicher Fleher Straße bleiben erhalten. Sie werden durch eine Aufpflasterung als verkehrsberuhigte Zonen ausgewiesen und dienen hauptsächlich der Erschließung der anliegenden Häuser. Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV und optimierte Stadtbildgestaltung Die Gleise der Stadtbahn verlaufen diagonal über die Platzfläche und durchqueren dort den größeren Kreisverkehr. "Auf der großen Platzfläche östlich der Fleher Straße sind zwei barrierefreie Stadtbahnhaltestellen vorhanden. Die drei Fußgänger- Gleisquerungen werden als Z-Querungen mit Umlaufgitter ausgebildet. Alle Fahrbahnüberwege an den Kreisverkehren werden für Fußgänger durch Zebrastreifen gesichert", erläuterte Florian Reeh. Im Rahmen des Umbaus wird am Aachener Platz die Führung für den Radverkehr verbessert, indem die vorhandenen Anschlüsse an das Radwegenetz ausgebaut werden. Die Radfahrer werden zwischen den Kreisverkehren und teilweise an den zu- und abführenden Straßen über Radfahrstreifen oder Schutzstreifen geleitet. An den Kreisverkehren wird der Radverkehr zusammen mit dem Autoverkehr auf der Fahrbahn geführt. Zusätzlich werden von Stadt und Rheinbahn rund 80 neue Fahrradstellplätze an Bügeln eingerichtet. Ferner plant die Rheinbahn auf dem Aachener Platz eine "Bike & Ride" Sammelabstellanlage. Dort sollen zukünftig 20 Fahrräder sicher und witterungsgestützt abgestellt werden können. In der Verbindung zwischen nördlicher Aachener Straße und nördlicher Fleher Straße errichten die Arbeiter eine Doppelbushaltestelle mit einer Länge von 36 Metern. Die anderen beiden Bushaltestellen werden an der nördlichen Fleher Straße angeordnet. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass Umwege der Busse über den Minikreisverkehr vermieden werden. Die Dreiecksfläche südöstlich der Bahnhaltestellen soll wie bisher als Parkraum genutzt werden. Parkgasse und Parkplätze werden durch eine Befestigung herausgestellt. Die heute am südlichen Rand des Aachener Platzes vorhandenen Taxistände werden in den Parkplatz integriert. Dort, wo der Aachener Platz umgebaut wird, sind insgesamt 74 Parkstände, einschließlich der 5 Taxiwarteplätze, geplant. Zur Optimierung des Stadtbildes wurde bereits im Zuge der Entwurfsplanung ein Landschaftsplaner eingeschaltet, der besonders auf die Gestaltung der inneren Platzflächen, der verkehrsberuhigten Zonen und der sonstigen Grünflächen Einfluss genommen hat. Insgesamt werden im Plangebiet neun Bäume gefällt, aber 19 Bäume neu gepflanzt. Die Stadt investiert rund 4,2 Millionen Euro in die Umgestaltung des Aachener Platzes. Die Zuwendungen aus der ÖPNV-Pauschale des Landes NRW für die Verlegung der Bushaltestellen belaufen sich auf rund 120.000 Euro. Hintergrund Der Aachener Platz befindet sich im Stadtteil Düsseldorf-Bilk. Es kreuzen sich dort die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Fleher Straße mit der diagonal über die Platzfläche führenden Aachener Straße. Durch die Einmündungen von der Ulenbergstraße an der Ostseite und der kleinen Anliegerstraße "An der Vehlingshecke" an der Westseite wird ein sechsarmiger Knotenpunkt gebildet. Die Fleher Straße teilt den Platz in zwei Teile - einen kleineren westlichen und einen größeren östlichen. Durch eine Richtungsfahrbahn der Aachener Straße und die Gleise der Stadtbahnlinie U72 werden die inneren Platzflächen wieder aufgegliedert. Die andere Richtungsfahrbahn der Aachener Straße wird indirekt über Querspangen geführt. Östlich der Fleher Straße sind auf dem Aachener Platz für beide Fahrtrichtungen barrierefreie Stadtbahnhaltestellen mit einer Nutzlänge von 60 Metern angeordnet. Die Radfahrer können - je nach Abschnitt - über Radwege, Radfahrstreifen, Schutzstreifen oder ohne besondere Einrichtungen auf der Fahrbahn fahren. Auf der Südseite der Aachener Straße befinden sich zwei sogenannte Rendevouz- Bushaltestellen, an denen jeweils zwei Linienbusse hintereinander halten können. Einschließlich der Taxiwarteplätze liegt die Anzahl der vorhandenen Stellplätze in einer Größenordnung von rund 80 Parkplätzen. ___________________________________________________________________________ 21. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 21. September Mit Stand Montag, 21. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.999 (+14) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 120 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 11 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 2.832 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1003 (-37) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 20,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Die Diagnosepraxis und das Dive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 14 Abstriche sind am Sonntag, 20. September, durch den mobilen Service vorgenommen worden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 46.415 Abstriche vorgenommen. ___________________________________________________________________________ 20. September 2020 Oberbürgermeister-Stichwahl am 27. September: 122.000 Anträge auf Briefwahl wurden gestellt Am Sonntag, 27. September, sind die wahlberechtigten Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zur Stichwahl um das Amt des Düsseldorfer Oberbürgermeisters zwischen dem jetzigen Amtsinhaber Thomas Geisel (SPD) und dem Herausforderer Dr. Stephan Keller (CDU) aufgerufen. Zu den rund 117.611 bereits versendeten Briefwahlunterlagen zur OB-Stichwahl sind derweil weitere rund 4.400 Anträge bearbeitet worden, so dass sich die Zahl der Briefwahlanträge inzwischen auf knapp 122.000 summiert. Von den Briefwählern zurückgesendet wurden bis zum heutigen Tag bereits über 20.000 Wahlbriefe. Darauf sollten Briefwähler achten: Wer schon zur Hauptwahl Briefwahlunterlagen für die Stichwahl angefordert hatte und bis Dienstag, 22. September noch keine Unterlagen erhalten hat, sollte sich dann umgehend mit dem Amt für Statistik und Wahlen in Verbindung setzen per E-Mail an briefwahl@duesseldorf oder telefonisch unter 0211-8993368. Wer jetzt noch verreist und Briefwahlunterlagen beantragen möchte, kann dies beim Amt für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, per Brief, Fax (0211-8933368) oder E-Mail (briefwahl@duesseldorf.de) erledigen. Abgabe der Briefwahl-Kuverts vor der letzten Frist Stand heute sind 3.112 rote Wahlbriefe von der Hauptwahl am 13. September zu spät beim Amt für Statistik und Wahlen eingetroffen - Frist war am Wahltag 16 Uhr. Sie konnten deswegen nicht in das Wahlergebnis einfließen. Aus diesem Grund weist das Amt für Statistik und Wahlen auf die sehr kurzen Fristen hin: Der gelbe Wahlbrief muss bis Sonntag, 27. September, 16 Uhr, im Wahlamt angekommen sein. Alternativ können die Wahlbriefumschläge bis Sonntagmorgen um 9 Uhr auch in die städtischen Briefkästen an den Bezirksverwaltungsstellen und Bürgerbüros geworfen werden, die vormittags noch einmal geleert werden. ___________________________________________________________________________ 20. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 20. September Mit Stand Sonntag, 20. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.985 (+18) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 122 (+2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 11 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 2.816 (+16) Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.040 (-40) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages- Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 19,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Am Samstag, 19. September, wurden 284 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 79 Abstriche genommen. Dazu kommen 64 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 46.401 Abstriche genommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 19. September, 719 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 424 Anrufe durchgestellt, von denen 423 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von rund 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 19. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 19. September Mit Stand Samstag, 19. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.967 (+23) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 120 (+5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (-1) auf Intensivstationen. 2.800 (+18) Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.080 (+59) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 18,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In der Kindertagesstätte Richardstraße wurde eine Betreuungsperson und in der Kindertagesstätte St. Peter wurden zwei Betreuungspersonen positiv auf Covid-19 getestet. Die Kindertagesstätten wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. An der Elly-Heuss-Knapp-Schule wurde ein Schüler/eine Schülerin positiv auf Covid- 19 getestet. Die Schule wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Im Luisenheim wurde eine weiterer Bewohnerin positiv auf das Coronavirus getestet. Sie ist von den anderen Bewohnern isoliert untergebracht worden. Die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Abstrichzahlen Am Freitag, 18. September, wurden 95 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 298 Abstriche genommen. Dazu kommen 111 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 45.974 Abstriche genommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 18. September, 1.709 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 989 Anrufe durchgestellt, von denen 979 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von rund 99 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete in dieser Woche insgesamt 23 Anrufe.Seit 14. März haben sich insgesamt 9.675 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Die Versorgungshotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr zu erreichen. ___________________________________________________________________________ 18. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 18. September Mit Stand Freitag, 18. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.944 (+19) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 115 (+15) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+0) auf Intensivstationen. 2.782 (+4) Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.021 (+121) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages- Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 18,4 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In der Betriebskindertagesstätte Waldhäuschen wurde eine Betreuungsperson und eine sonstige Person positiv auf Covid-19 getestet. Die Kindertagesstätte wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Am Görres-Gymnasium und an der Katholischen Grundschule Paulusschule wurde je eine Betreuungsperson und an der Gemeinschaftsgrundschule Unterrath, der Heinrich-Heine-Gesamtschule sowie an der Elly-Heuss-Knapp-Schule wurde je ein Schüler/eine Schülerin positiv auf Covid-19 getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurden keine neuen Fälle in Altenheimen entdeckt. Abstrichzahlen Am Donnerstag, 17. September, wurden 57 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 258 Abstriche genommen. Dazu kommen 137 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 45.470 Abstriche genommen. Altersverteilung der Infizierten und Verstorbenen Waren es zu Beginn der Corona-Pandemie vornehmlich ältere Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, sind es nun zunehmend auch jüngere Personen. Die Altersverteilung aller Infizierten stellt sich im Moment (Stand 18. September) wie folgt dar: Einen positiven Coronatest hatten im Alter von 0 bis einschließlich 4 Jahre: 80 Kinder, von 5 bis einschließlich 9 Jahren: 76 Kinder, von 10 bis 14 Jahren: 72 Kinder, von 15 bis 19 Jahren: 147 Jugendliche, von 20 bis 24 Jahren: 226 junge Menschen, von 25 bis 29 Jahren: 323 Menschen, von 30 bis 39 Jahren: 596 Menschen, von 40 bis 49 Jahren: 421 Menschen, von 50 bis 59 Jahren: 474 Menschen, von 60 bis 69 Jahren: 208 Menschen, und 321 Menschen waren 70 Jahre und älter. Die Altersverteilung der mit Corona Verstorbenen stellt sich wie folgt dar: Im Alter von 0 bis 29 Jahren ist in Düsseldorf bisher niemand mit Corona verstorben. Mit 30 bis 39 Jahren und 40 bis 49 Jahren gab es jeweils einen Toten; vier Menschen waren zwischen 50 und 59 Jahre alt; neun Menschen zwischen 60 und 69 Jahren und 32 Menschen waren 70 Jahre alt und älter. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donnerstag, 17. September, 2.343 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 1.253 Anrufe durchgestellt, von denen 1.232 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 98 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 17. September 2020 Landeshauptstadt für ihr Engagement im Bereich Diversity und LSBTIQ+ ausgezeichnet Der Stadt Düsseldorf wurde der Max-Spohr-Preis des Völklinger Kreis e.V. verliehen Auszeichnung für die Landeshauptstadt Düsseldorf für ihr Engagement im Bereich Diversity und LSBTIQ+: Im Rahmen einer kleinen Verleihung am Donnerstag, 17. Oktober, im Jan-Wellem-Saal des Rathauses überreichte der Vorsitzende des Völklinger Kreis e.V., Matthias Weber, den Max-Spohr-Preis an Oberbürgermeister Thomas Geisel. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Ich freue mich sehr, dass die Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem Max-Spohr-Preis ausgezeichnet wurde. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist sich ihrer besonderen Verantwortung bewusst, wenn es darum geht, Sichtbarkeit insbesondere für LSBTIQ+ Lebensweisen zu schaffen. Gemeinsam mit verschiedenen Initiativen möchten wir weiterhin in die Stadtgesellschaft wirken und somit gemeinsam dafür sorgen, dass Düsseldorf eine vielfältige und damit lebenswerte Stadt für alle ist." Der Oberbürgermeister weiter: "Daneben freut es mich, dass mit dem Max-Spohr-Preis auch die Landeshauptstadt Düsseldorf als Arbeitgeberin ausgezeichnet wurde. Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass Wertschätzung in der Stadtverwaltung gelebt wird." Elisabeth Wilfart, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf: "Ich freue mich sehr, dass unsere Arbeit, seit Einführung des Diversity Managements vor fünf Jahren, mit dem Max-Spohr-Preis ausgezeichnet wird! Darüber hinaus ist dieser Preis auch Motivation, unsere Arbeit engagiert fortzusetzen, weiterzuentwickeln und auszubauen." Die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt sich als Arbeitgeberin intensiv mit dem Thema "Vielfalt" auseinander. So war die Landeshauptstadt Düsseldorf von 2016 bis 2019 Teilnehmerin des aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Rahmen des Programms "Unternehmen und Verwaltungen der Zukunft" geförderten Projekts "SoViel – Soziale Vielfalt produktiv managen". Ziel des Projektes "SoViel" war es, Unternehmen und Verwaltungen im Umgang mit unterschiedlichen Diversity-Dimensionen zu unterstützen und Problemen vorzubeugen. Insbesondere wurden dabei die Dimensionen in den Blick genommen, die in der betrieblichen Realität zu Herausforderungen führen. Daneben hat die Landeshauptstadt Düsseldorf mit der Stelle der Diversity-Beauftragten eine Ansprechpartnerin für Beschäftigte mit dem Themenschwerpunkt LSBTIQ+. Darüber hinaus gibt es das LSBTIQ+ Netzwerk "D!VERS" für LSBTIQ+ Beschäftigte der Landeshauptstadt Düsseldorf. Durch Role Models (Vorbilder) auch in leitenden Funktionen wird Sichtbarkeit und Akzeptanz für LSBTIQ+ Lebensweisen geschaffen. Das Schaffen von Sichtbarkeit und Akzeptanz sind zentrale Anliegen der Arbeit im Gleichstellungsbüro im Kontext von Diversity. So gibt es regelmäßig Veranstaltungen und Aktionen mit wechselnden Kooperationspartnerinnen und -partnern. Die Landeshauptstadt Düsseldorf fördert darüber hinaus auch Angebote für die LSBTIQ+ Community wie beispielsweise die Fachstelle "Altern unterm Regenbogen" und auch die "Trans*Beratung". Bereits vor zwei Jahren wurde die Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem "Gender Award 2018 – Kommune mit Zukunft" ausgezeichnet. Hintergrund Max-Spohr-Preis Der Völklinger Kreis, ein Netzwerk schwuler Führungskräfte und Selbstständiger, ehrt mit dem Max-Spohr-Preis alle zwei Jahre Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Deutschland, die auf vorbildliche Weise Vielfalt in ihren Organisationen durch ein umfassendes Diversity-Management unterstützen. Im Fokus steht dabei insbesondere der Bereich "sexuelle und geschlechtliche Identität". ___________________________________________________________________________ 17. September 2020 Franz-Vaahsen-Schule: Neue Halle für den Schul- und Vereinssport offiziell eröffnet Neue Zweifach-Sporthalle in Wittlaer für 5,1 Millionen Euro/Rund 22 Monate Bauzeit/Energieeffiziente Sportstätte Nach rund 22 Monaten Bauzeit ist die neue Zweifach-Sporthalle an der Franz- Vaahsen-Schule in Wittlaer fertiggestellt worden. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche eröffnete die neue Sportstätte am Donnerstag, 17. September. Die Halle wird dem Schul- und Vereinssport sowie für Aktivitäten des Offenen Ganztags zur Verfügung stehen. Sie kann zudem von der Schule wie auch für externe Veranstaltungen als Versammlungsstätte genutzt werden. Die Baukosten belaufen sich auf rund 5,1 Millionen Euro. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Die Landeshauptstadt Düsseldorf stärkt mit ihren Investitionen auch ganz gezielt die Stadtteile. Von der multifunktionalen Zweifach- Sporthalle an der Franz-Vaahsen-Schule profitiert neben der Schulgemeinde auch der ganze Düsseldorfer Norden. Hier können sich auch die Vereine in Kalkum und Wittlaer über eine neue Sport- und Veranstaltungsstätte freuen." Ausstattung und Barrierefreiheit Die Sporthalle ist ebenerdig und verfügt über zwei Sportfelder mit jeweils zwei Umkleiden und Duschen, zwei Geräteräume, einem Regieraum und zwei Trainerumkleiden. Auch die Sanitäranlagen und Umkleideräume sind rollstuhlgerecht, die Haupt- und Nebeneingänge sind schwellenlos. In zwei Technikräumen sind die Hausanschlüsse für Elektro, Gas und Wasser untergebracht. Der Zugang für die Schülerinnen und Schüler erfolgt über den Schulhof. Für Vereinsmitglieder und Veranstaltungen ist ein separater Eingang am benachbarten Schützenplatz vorhanden. Für sehbehinderte Menschen sind im Bodenbelag sowie auf den Wegen zur Halle taktile Hilfen verbaut. Zudem ist die Halle - da sie auch als Versammlungsstätte dient - mit Induktionsschleifen für Hörbehinderte ausgestattet. Veranstaltungen mit bis zu 450 Besuchern sind möglich. Energieeffizienz Der Erweiterungsneubau erfüllt die Leitlinien der Landeshauptstadt Düsseldorf für Energieeffizienz bei Neubauten. Das Dach wurde begrünt. Die Beheizung des Gebäudes wird über eine Gas-Wärmepumpe und ein Gas-Wärmegerät sichergestellt. Für die Sportfelder wurden Deckenstrahlplatten installiert. Die Nebenräume werden über Heizkörper versorgt. Die Sporthalle sowie die innenliegenden Nebenräume werden mechanisch be- und entlüftet. Unter Einhaltung des größtmöglichen Luftaustausch-Volumens kann die Halle derzeit coronakonform genutzt werden. Die Beleuchtung mit LED wird über Präsenzmelder gesteuert. Zur WC-Spülung wurde eine Regenwassernutzung installiert. ___________________________________________________________________________ 17. September 2020 Bezirksvertretung 5 unterstützt Vereine im Stadtgebiet mit 5.000 Euro Jeder Verein im Stadtbezirk 5 kann bis zu 150 Euro Zuschuss erhalten In ihrer jüngsten Sitzung hat die Bezirksvertretung 5 (Stockum, Lohausen, Kaiserswerth, Wittlaer, Angermund, Kalkum) beschlossen, die ansässigen Vereine in Zeiten der Coronakrise finanziell zu unterstützen. Der Zuschuss soll entstandene Einbußen beziehungsweise Mehraufwände lindern. Um möglichst viele Vereine zu erreichen, wurde ein maximaler Zuschuss in Höhe von 150 Euro pro Verein beschlossen. Der gesamte Fördertopf hat ein Volumen in Höhe von 5.000 Euro. Vereine, die einen Zuschuss beantragen möchten, können ihren Antrag per Post an die Bezirksverwaltungsstelle 5, Kaiserswerther Markt 23, 40489 Düsseldorf, oder per E-Mail an Bezirksverwaltungsstelle.05@duesseldorf.de richten. ___________________________________________________________________________ 17. September 2020 Coronaschutz: OSD kontrolliert Maskenpflicht und Einhaltung der Coronaregeln Verstöße am Hauptbahnhof, in einem Einkaufszentrum, einem Restaurant und einer Shishabar Bei Einsätzen im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes haben die Mitarbeiter des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) am Mittwoch, 16. September, bei zwei Betrieben erhebliche Mängel festgestellt. Zudem wurde auch die Maskenpflicht kontrolliert. Kontrollen der Maskenpflicht Einsatzkräfte des OSD haben am Hauptbahnhof kontrolliert, ob alle Fahrgäste im Gebäude Mund-Nasen-Bedeckungen trugen. Zwei Kontrollierte hielten sich nicht an die Maskenpflicht. Auch in den Bilker Akarden fielen sieben Kunden ohne Mund- Nasen-Bedeckungen auf. In allen Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Kontrollen in Betrieben In Oberbilk stellten OSD-Mitarbeiter in einer Speisewirtschaft ohne Alkoholausschank mehrere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Es fehlten die vorgeschriebene Raumskizze und der Datenschutzhinweis. Die Kontaktlisten waren fehlerhaft geführt oder teilweise nicht vorhanden. Darüber hinaus waren die Tische komplett eingedeckt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Aufgrund sehr unhygienischer Zustände in der Küche wurde zudem die Lebensmittelüberwachung informiert. Eine Shishabar in Flingern Nord wurde kontrolliert, da der Verdacht bestand, dass dort verbotenerweise in den Innenräumen Shishas geraucht wurden. Außerdem wurde überprüft, ob die Betreiber sich an alle Vorschriften für Gaststätten und an die Coronaschutzverordnung hielten. Bereits durch die verschlossene Eingangstür konnten die Einsatzkräfte Kohle- sowie Shishageruch wahrnehmen. In den Betriebsräumen entdeckten die OSD-Kräfte mehrere Shisha rauchende Menschen. Ein verschlossener Fluchtweg stellte zudem ein Sicherheitsrisiko dar. Im Schankraum befanden sich drei eingeschaltete Geldspielgeräte sowie ein eingeschalteter "Funtable". Zusätzlich verstießen die Betreiber der Shishabar gegen zahlreiche Vorgaben der Coronaschutzverordnung: Die Mindestabstände zwischen den Geldspielgeräten wurden nicht eingehalten. Es gab keine Raumskizze, keine Kontaktnachverfolgung und keinen Datenschutzhinweis. Außerdem fehlten Desinfektionsmittel. Der Betrieb wurde geschlossen. Außerhalb von Corona In Friedrichstadt und Bilk störten Personen auf Kinderspielplätzen. Nachdem die Einsatzkräfte ankündigten, einen Diensthund hinzuzuholen, verließen die Störenden die Plätze freiwillig. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Mittwoch, 16. September, 82 Einsätze, von denen 36 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 10.856 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 6.193 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Mittwoch, 16. September, 22 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.385. ___________________________________________________________________________ 17. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 17. September Mit Stand Donnerstag, 17. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.925 (+24) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 100 (+2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 14 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+1) auf Intensivstationen. 2.778 (+22) Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 900 (+79) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 18,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kindertagesstätten entdeckt. Ein Schüler der Hulda-Pankok-Gesamtschule wurde positiv auf Covid-19 getestet. Die Schule wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Im Luisenheim wurden drei weitere Bewohner sowie eine weitere Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Die positiv auf Covid-19 getesteten Bewohner, die zurzeit keine Symptome zeigen, sind von den anderen Bewohnern isoliert untergebracht worden. Die positiv getesteten Mitarbeiter sind in häuslicher Quarantäne. Die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Abstrichzahlen Am Mittwoch, 16. September, wurden 74 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 166 Abstriche genommen. Dazu kommen 197 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 45.018 Abstriche genommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 16. September, 1.166 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 715 Anrufe durchgestellt, von denen 713 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von rund 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 16. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 16. September Mit Stand Mittwoch, 16. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.901 (+18) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 98 (+11) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 15 (+3) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (-1) auf Intensivstationen. 2.756 (+7) Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 821 (+175) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages- Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 16,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kindertagesstätten entdeckt. In der Joachim-Neander-Schule wurde eine Betreuungsperson und am Walther- Eucken-Berufskolleg, der Freiherr-vom-Stein-Realschule sowie der Dieter-Forte Gesamtschule wurde je ein Schüler/eine Schülerin positiv auf Covid-19 getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Nachtrag: Am Freitag, 11. September, wurden laut dem Gesundheitsamt zwei Schüler der Benzenberg-Realschule positiv auf Covid-19 getestet. Altenheime Im Luisenheim wurde eine weitere Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Es gibt dort aber keine weiteren Kontaktpersonen der Kategorie 1. Im DRK- Seniorenzentrum Gerresheimer Höhe wurde eine Mitarbeiterin aus dem sozialen Dienst positiv auf das Coronavirus getestet. Kontaktpersonen der Kategorie 1 gibt es auch dort nicht. Abstrichzahlen Am Dienstag, 15. September, wurden 114 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 165 Abstriche genommen. Dazu kommen 216 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 44.581 Abstriche genommen. Hinweis: Vom Gesundheitsamt wurden gestern versehentlich 30 Abstriche im mobilen Bereich zuviel übermittelt. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 15. September, 1.115 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 666 Anrufe durchgestellt, von denen 663 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von rund 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 15. September 2020 Die Coronazahlen vom 15. September Mit Stand Dienstag, 15. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.883 (+14) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 87 (-5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+0) auf Intensivstationen. 2.749 (+19) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 646 (+53) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In der Kindertagesstätte Gartenkinder, sind zwei Betreuungspersonen positiv auf Covid-19 getestet worden. Die Einrichtungen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. In der Japanischen Schule und der Regenbogenschule wurden je eine Betreuungsperson und am Georg-Büchner-Gymnasium ein/e Schüler*in positiv auf Covid-19 getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Im Luisenheim wurden eine Bewohnerin und eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Abstrichzahlen Am Montag, 14. September, wurden 138 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 286 Abstriche genommen. Dazu kommen 159 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 44.116 Abstriche genommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Dienstag, 15. September, 2.264 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 1.351 Anrufe durchgestellt, von denen 1.105 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 82 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 15. September 2020 Änderungsbeschluss zu Sanierung und Umbau des Schumann-Hauses Die Vorlage, die nun in die politischen Gremien geht, sieht Mehrkosten von rund 870.000 Euro vor/Dem stehen Drittmittel von 470.000 Euro gegenüber An der Bilker Straße 15 soll ein lebendiger Erinnerungsort an das Musikerehepaar Clara und Robert Schumann entstehen: das Schumann-Haus. Hierfür wird das ehemalige Wohnhaus der Familie aufwändig saniert und erweitert. Im Oktober 2019 starteten die ersten Arbeiten, das Museum soll im Oktober 2021 eröffnen. Nun wird ein Änderungsbeschluss in die politischen Gremien eingebracht: Die Kosten für die Instandsetzung und den Umbau des Museums werden sich um 870.000 Euro erhöhen. Die Vorlage steht am Dienstag, 22. September, im Bauauschuss und am Donnerstag, 24. September, im Kulturausschuss auf der Tagesordnung. Grund für die Mehrkosten sind unter anderem die erforderliche Herstellung eines neuen Haus- und Elektroanschlusses, die notwendige Erweiterungen bei der Brandmeldeanlage mit den dazugehörigen Leitungsführungen und die Konkretisierung der Planungen hinsichtlich der elektronischen Sicherungsanlagen. Des Weiteren waren die Erdarbeiten aufwändiger als angenommen. So führten zwei archäologische Funde dazu, dass aufwändige Handschachtungen durchgeführt werden mussten. Im Bereich der Baugrube waren statische Absicherungen von Kellerbestandswänden erforderlich. Zudem lagen die Angebotspreise für die technischen Gewerke Sanitär und Heizung deutlich höher als zuvor prognostiziert. In Hinblick auf die zeitweise sehr heißen Sommertage werden die Museumsflächen nun auch mit einer Kühlung ausgestattet. Den Mehrkosten von 870.000 Euro stehen Drittmittel in Höhe von insgesamt 470.000 Euro gegenüber. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (NRW-Stiftung) bezuschusst das Projekt mit einer Summe von 370.000 Euro. Die Förderung wird dazu dienen, die Barrierefreiheit des Schumann-Hauses zu gewährleisten und der denkmalgerechten Instandsetzung des authentisch erhaltenen Vorderhauses dienen. Zudem fördert die Ilselore-Luckow-Stiftung die Sanierung und den Umbau des historischen Gebäudes mit 100.000 Euro. Die Förderung der Ilselore-Luckow-Stiftung soll vor allem für die Fassade des neuen Anbaus genutzt werden. Die Gesamtkosten für die Sanierung des Hauses (exklusive der Ausstellungseinrichtung) belaufen sich damit auf circa 3,6 Millionen Euro. Die Kosten für die museale Ausstattung in Höhe von 728.000 Euro werden komplett vom Förderverein Schumann-Haus Düsseldorf e.V. übernommen. ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Die Sanierung des Schauspielhauses steht kurz vor dem Abschuss Die Gesamtkosten liegen bei 20,4 Millionen Euro/Änderungsbeschluss über den zusätzlichen Mittelbedarf von circa 1,4 Millionen Euro wird nun in die politischen Gremien eingebracht Im Zuge der Sanierungsarbeiten von Dach und Fassade des Düssseldorfer Schauspielhauses zeigte sich, dass die vorhandene Entwässerung der Dachflächen, in Bezug auf das Anstauen des Wassers bei Starkregen, aus statischen Gründen nicht beibehalten werden konnte. Daher musste die Regenrückhaltung im rückwärtigen Bereich des Schauspielhauses, zum Hofgarten hin, angeordnet werden. Zudem mussten die Entwässerungsleitungen neu geführt werden - durch das Gebäude bis zur neu eingebrachten Regenrückhaltung. Vor allem durch die komplizierten Arbeiten zur Regenrückhaltung auf dem eng begrenzten Grundstück des Schauspielhauses und durch zusätzlich notwendige Maßnahmen im Bereich der technischen Anlagen, steigen die Kosten für die Sanierung um rund 1,4 Millionen Euro. Damit liegen die Kosten insgesamt bei 20,4 Millionen Euro. Ein entsprechender Änderungsbeschluss wird nun den politischen Gremien vorgelegt (Bauausschuss am 22. September; Kulturausschuss am 24. September; Rat am 8. Oktober). Fast alle Maßnahmen an dem architektonisch herausragenden Bauwerk sind nach fast dreijähriger Bauzeit abgeschlossen. Die finalen Arbeiten an der Attika und die Begrünung der Dachfläche sollen bis November abgeschlossen sein. Der Abschluss der Fassadenarbeiten ist noch für diesen Monat geplant. Die aufwändigen Arbeiten zur Sanierung von Dach und Fassade des Schauspielhauses Düsseldorf starteten im Dezember 2017. Dabei bestand die besondere Herausforderung bei Terminplanung und Baustellenlogistik, wie die angrenzenden Baumaßnahmen, die Investorenmaßnahme Kö-Bogen II, die städtische Maßnahme zur Gestaltung des Gustaf-Gründgens-Platzes, die Sanierungen und Umbaumaßnahmen der öffentlichen Bereiche des Düsseldorfer Schauspielhauses und die Bedürfnisse des Nutzers zu berücksichtigen. ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Landeshauptstadt Düsseldorf wird Abläufe für die Stichwahl optimieren Die Ergebnisfeststellung bei der Kommunalwahl am 13. September hat in Düsseldorf ungewöhnlich lange gedauert, das vorläufige amtliche Endergebnis konnte erst um 1.22 Uhr am Montagmorgen, 14. September, abgerufen werden. Bereits im Vorfeld der Wahl häuften sich Beschwerden über nicht zugestellte Briefwahlunterlagen. Warteschlangen vor Wahlräumen waren nicht immer zu vermeiden. Für die Unannehmlichkeiten bittet die Verwaltung um Verständnis und wird die Abläufe für die anstehende Oberbürgermeister-Stichwahl am 27. September optimieren. Nicht zugestellte Briefwahlunterlagen In Düsseldorf haben 124.756 der insgesamt 470.655 Wahlberechtigten im Vorfeld der Wahlen einen Antrag auf Briefwahl gestellt, bei der vergangenen Kommunalwahl 2014 waren es lediglich 73.193. Aufgrund von vermehrten Hinweisen und Nachfragen aus der Bevölkerung hat das Amt für Statistik und Wahlen zuerst am 4. September und dann erneut am 8. September über mögliche Probleme bei der Zustellung von Briefwahlunterlagen durch den Postdienstleister erfahren. Umgehend wurden die Wähler dringend um Kontaktaufnahme gebeten, sowie Bezirksvertretungen und das Bürgerbüro Wersten als dezentrale Anlaufstellen für die Abgabe von Anträgen auf Ersatz nicht erhaltener Briefwahlunterlagen angeboten. Bis Samstag, 12. September, hatten von dieser Möglichkeit 2.955 Personen Gebrauch gemacht, sodass insgesamt 127.711 Briefwahlunterlagen verarbeitet wurden. Am Wahltag haben sich über die Telefonhotline sowie die E-Mail-Adresse des Wahlamtes 358 Personen gemeldet, die wegen eines Sperrvermerkes im Wählerverzeichnis nicht zur Stimmabgabe im Urnenwahllokal zugelassen wurden. Ein Sperrvermerk wird erlassen, sobald Briefwahlunterlagen verschickt wurden, um eine doppelte Stimmabgabe erst per Brief und dann im Wahllokal zu verhindern. Bei diesen 358 Personen waren die Briefwahlunterlagen nicht angekommen, sie hatten auch von dem Angebot des Wahlamtes, die Unterlagen auf Antrag nachzusenden, keinen Gebrauch gemacht. Am Wahlsamstag sowie -sonntag nach 10 Uhr wurden alle Briefkästen an den Bürgerbüros und Bezirksverwaltungsstellen insgesamt dreimal angefahren und geleert. Bis zum Wahltag, 16 Uhr, sind 113.315 Wahlbriefe rechtzeitig zurück ins Wahlamt gelangt. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 90,8 Prozent (Kommunalwahl 2014: 88,1 Prozent). Die Rücklaufquote liegt bei der Kommunalwahl 2020 im Städtevergleich im Mittelfeld (Köln 85,8 Prozent, Dortmund 90,8 Prozent, Essen 91,8 Prozent, Duisburg 89,0 Prozent, Aachen 92,1 Prozent, Wuppertal 92,2 Prozent). 797 Wahlbriefe sind bisher verspätet beim Amt für Statistik und Wahlen eingegangen und konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Wahllokale Durch die Corona-Pandemie erforderliche Änderungen im Ablauf rund um die Durchführung der Urnenwahl und der damit verbundenen Absagenflut von rund 17.000 angeschriebenen, potentiellen Wahlhelfenden seit März 2020, war der Wahlsonntag für alle daran Beteiligten - insbesondere für eine Vielzahl ganz neuer Wahlvorstände - eine nie dagewesene Herausforderung. Die Ausstattung der Wahllokale mit Hygienemitteln, die Wahrung der Abstandsregeln und die damit verbundene Reduzierung der Anzahl der Personen, die sich im Wahlraum aufhalten durften, führte verstärkt zu Schlangen vor den Wahlräumen. Auch wenn die Stimmabgabe in einigen Bezirken mit bisher nicht gekannten Wartezeiten verbunden war, haben doch alle Wahlwilligen ihre Stimme in den Wahllokalen abgeben können, sofern sie dort - ohne Sperrvermerk - im Wählerverzeichnis eingetragen waren. Wahlergebnis Die späte Feststellung des Ergebnisses der Oberbürgermeister- beziehungsweise Ratswahl beruht auf mehrerlei Tatsachen. Zunächst ist die schiere Menge der bei der Briefwahl auszuzählenden Stimmzettel ein großer Faktor im Zusammenspiel mit der schwierigen Gewinnung erfahrener Wahlhelfender. Dazu kamen einige zutiefst menschliche Fehler in der Hektik - wie zum Beispiel mehrfaches Verzählen, Übertragungsfehler beim Ausfüllen der drei Niederschriften beziehungsweise der Schnellmeldungen oder auch der Transport der kompletten Wahlunterlagen zum Wahlamt ohne vorherige Schnellmeldung. Das führte dazu, dass schließlich zwanzig, zum Schluss noch vier Wahlvorstände sehr spät - dafür aber korrekt - gemeldet haben. Für die Stichwahl am 27. September werden noch Wahlhelfende gesucht, um Personen, die sich nur für die Hauptwahl zur Verfügung gestellt hatten, zu ersetzen. Grundsätzlich erwartet das Wahlamt eine sehr viel schnellere Ergebnisermittlung, da lediglich eine Stimme nach Schließung der Wahllokale ausgezählt werden muss. "Ich danke allen Wählerinnen und Wählern, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben, allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die uns beim Auszählen der vielen Stimmen geholfen haben und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtes für Statistik und Wahlen, die diese Wahl unter schwierigen Bedingungen organisieren und durchführen mussten", erklärt Wahlleiter und Rechtsdezernent Christian Zaum. Stichwahl am 27. September Zurzeit werden die 117.611 bereits vorliegenden Briefwahlanträge zur OB- Stichwahl erstellt. Nach dem Kommunalwahlausschuss zur Feststellung des amtlichen Endergebnisses am Dienstag, 15. September, 15 Uhr, werden diese der Deutschen Post zum Versand übergeben. Nach intensiven Gesprächen stehen sowohl der interne städtische Postlogistiker als auch die Deutsche Post bereit, diese Unterlagen schnellstmöglich bis zum kommenden Wochenende an die Adressaten zuzustellen. Zusätzlich wird eine Info-Karte zur Stichwahl an alle rund 470.000 Wahlberechtigten versandt mit Angabe des Wahllokales, das am Wahltag aufgesucht werden soll. Falls - trotz großer Sensibilisierung sämtlicher Beteiligter - diese ab Mittwoch versandten Unterlagen nicht bis Montag, 21. September, angekommen sein sollten, bittet das Wahlamt um kurzfristige Kontaktaufnahme. Wer jetzt noch verreist und Briefwahlunterlagen beantragen möchte, kann dies ab Mittwoch, 16. September, 8 Uhr beim Amt für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, persönlich, per Brief (bitte Postlaufzeiten beachten) sowie via Internet unter www.duesseldorf.de/wahlen, Fax unter 0211-8933368 oder Email unter briefwahl@duesseldorf.de tun. Die Unterlagen müssen bis 27. September 2020, 16 Uhr, beim Wahlamt eingetroffen sein. Weiter im News-Archiv