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___________________________________________________________________________ 22. April 2021 Erneute Berufung der Sparkassen-Chefin Auf Einladung von OB Keller kam die Vorsitzende des Stadtsparkassen-Vorstands Karin-Brigitte Göbel zur Vertragsunterzeichnung ins Rathaus Anlässlich ihrer erneuten Berufung als Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Düsseldorf hatte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Karin-Brigitte Göbel zur offiziellen Vertragsunterzeichnung ins Rathaus eingeladen. Im Jan-Wellem-Saal setzte Karin-Brigitte Göbel ihre Unterschrift unter den Vertrag, mit dem sich ihre Dienstzeit über den 1. Januar 2022 hinaus um weitere zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2023 verlängert. "Ich freue mich sehr, dass uns mit Karin-Brigitte Göbel eine kompetente wie verlässliche Gesprächspartnerin an der Spitze der Düsseldorfer Stadtsparkasse erhalten bleibt", erklärt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Der Verwaltungsrat der Stadtsparkasse hatte in seiner Sondersitzung am 15. Februar 2021 die erneute Berufung von Karin-Brigitte Göbel zur Vorsitzenden des Vorstands der Stadtsparkasse Düsseldorf beschlossen. Somit wurde die Dienstzeit der Vorstandsvorsitzenden vorzeitig über den 1. Januar 2022 hinaus bis zum 31. Dezember 2023 verlängert. Kurzvita Die gebürtige Bochumerin Karin-Brigitte Göbel begann ihre Laufbahn mit einer Ausbildung bei der Deutschen Bank. Es folgte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Auslandsstipendium. Weitere Stationen 1984-1989: Chase Bank AG, Frankfurt am Main, Prokuristin; Stellvertretende Direktorin. 1990-1996: BfG Bank AG, Frankfurt am Main, unter anderem Leiterin Auslandsmarketing; Marketing Firmenkunden; Filialleiterin Wiesbaden Firmenkunden, Bereichsleiterin Vertrieb Firmenkunden. 1996-2001: Bankgesellschaft Berlin AG, Berlin, unter anderem Niederlassungsleiterin Firmenkunden, Frankfurt; Leiterin Geschäftsbereich Firmenkunden, Berlin, der Marke "Berliner Bank", überregional. 2002-2008: TaunusSparkasse, Bad Homburg, Mitglied des Vorstandes Dezernat Firmenkunden/Immobilien/Treasury. Seit 2009: Stadtsparkasse Düsseldorf, Mitglied des Vorstandes, Dezernat Unternehmen/Immobilien/Private Banking/Treasury. Seit 2017: Vorsitzende des Vorstandes. ___________________________________________________________________________ 22. April 2021 "Mach was draus!" - Umweltprojekte schnell und unbürokratisch realisieren Bis zu 400 Euro Zuschuss/Förderung durch das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz angelaufen Die Verwirklichung von Umweltprojekten wird durch die Landeshauptstadt unterstützt. Im Förderprogramm "Mach was draus!" können Initiativen, Vereine, Kitas, Schulen, sonstige Bildungseinrichtungen, private Gruppen oder engagierte Einzelpersonen Zuschüsse für ihre Umweltprojekte beantragen. Bis zu 400 Euro gibt es als Zuschuss. Kommerzielle Projekte lassen sich im Rahmen von "Mach was draus!" allerdings nicht fördern. Interessierte können den Antrag im Umfang von zwei Seiten online stellen. "Mach was draus!" zeichnet sich durch ein besonders schnelles und einfaches Antragsverfahren aus. In der Regel liegt der Förderbescheid innerhalb von zwei Wochen vor. Denkbar sind vielfältige Projekte rund um die Themen Umwelt-, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. In den letzten Jahren wurden zum Beispiel gefördert: Pflanz- und Saatgut sowie Arbeitsmaterialien für naturnahes Gärtnern in Kitas und Schulen, Nistkästen für Vögel und Insekten, die Anlage von Streuobstwiesen, Projekte zur Abfallvermeidung und -verwertung, Exkursionen und Umweltbildungsveranstaltungen. Das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz regt an, sich auch mit digitalen Umweltprojekten zu bewerben, die die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kreativ angehen. Ausführliche Informationen mit den aktuellen Richtlinien und Antragsformularen des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz finden sich im Internet unter www.duesseldorf.de/umweltamt/projektfoerderung Interessierte können sich unter Telefon 0211 89-25094 und/oder per E-Mail an umweltprojektfoerderung@duesseldorf.de beraten lassen. ___________________________________________________________________________ 22. April 2021 Der Girls‘Day 2021 bei der Feuerwehr Düsseldorf Virtuelle Veranstaltung brachte den Beruf der Feuerwehrfrau für junge Mädchen näher Nachdem im Jahr 2020 der Girls`Day bei der Feuerwehr Düsseldorf aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig ausfiel, konnten in diesem Jahr wieder 25 Mädchen, die aktuell eine weiterführende Schule besuchen, einen Einblick in die Arbeitswelt der Feuerwehr erlangen. Wegen der aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens konnte dies aber nicht wie gewohnt in einer Präsenzveranstaltung an der Feuerwehrschule in Düsseldorf-Garath stattfinden. Mitarbeitende der Personalentwicklung der Feuerwehr Düsseldorf organisierten kurzerhand eine Online-Veranstaltung für die jungen Mädchen und hatten unter anderem noch zwei Düsseldorfer Feuerwehrfrauen für die Fragen der Berufsinteressentinnen eingeladen. Bereits seit Februar war es möglich, sich über die offizielle Internetseite des Girls´Days für die Veranstaltung bei der Feuerwehr Düsseldorf anzumelden. Das Interesse war wie gewohnt sehr groß und somit die 25 Plätze schon nach wenigen Wochen ausgebucht. In der für die Jugendlichen inzwischen gewohnten Umgebung eines Online-Unterrichts eröffneten die Feuerwehrleute die dreistündige Veranstaltung. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Beteiligten ging es direkt in die Hintergrundinformationen zu den beruflichen Einsteigmöglichkeiten als Feuerwehrfrau. In verschiedenen Filmen, ergänzt durch Gespräche mit Feuerwehrfrauen, die bereits die Ausbildung absolviert haben oder sich gerade in der Ausbildung zur Brandmeisterin befinden, ging der Vormittag schnell vorbei. Während der Gesprächsrunden stellten die interessierten Mädchen viele Fragen und erhielten dazu Einblicke in die Ausbildung bei der Feuerwehr, aber auch in das Berufsleben im Einsatz für Düsseldorf. Derzeit gibt es verschiedene Wege für junge Frauen, eine Karriere bei der Feuerwehr Düsseldorf zu starten: 1. Die klassische 18-monatige Ausbildung als Brandmeisteranwärterin mit vorherigem erfolgreichen Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung. 2. Bereits im Alter von 16 Jahren nach dem Schulabschluss mit Fachoberschulreife können Mädchen in die 37- monatige Stufenausbildung zur Brandmeisteranwärterin starten. Bei beiden Varianten erfolgt nach der Ausbildung der Einsatz im Bereich des Brandschutzes auf dem Löschzug der Feuerwehr und im Rettungsdienst der Landeshauptstadt. 3. Wer handwerkliches Interesse mitbringt, ist bei der Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin gefragt. Neben der schulischen Ausbildung am Berufskolleg in Düsseldorf erfolgt der praktische Teil der dreieinhalbjährigen Ausbildung in der Zentralwerkstatt der Feuerwehr und bietet damit ein attraktives sowie interessantes Aufgabengebiet. 4. Mit einem erfolgreichen Bachelorabschluss - beispielsweise an einer Fachoberschule - können junge Frauen auch direkt in die zweijährige Ausbildung zur Brandoberinspektorin in der Landeshauptstadt einsteigen. Damit sind sie später im Einsatz für Düsseldorf Einsatzleiterin eines Löschzuges und informieren die Bürger*innen über den Brandschutz, begleiten Bauvorhaben, erstellen Einsatzkonzepte oder beschaffen neue Feuerwehrtechnik. Dass die Feuerwehr in so vielen unterschiedlichen Bereichen die berufliche Weiterentwicklung anbietet und dazu noch einen sehr abwechslungsreichen Arbeitsalltag garantiert war den meisten jungen Mädchen des diesjährigen Girls´Day nicht bewusst. Trotz der virtuellen Veranstaltung war die Feuerwehrwelt für die jungen Mädchen schon fast zum Greifen nah und alle waren sich einig, dass der Vormittag viel zu schnell vorbeiging. Mit diesem tollen Ergebnis endete der Girls´Day 2021 bei der Feuerwehr Düsseldorf mit dem Ausblick, im nächsten Jahr wieder wie gewohnt die Feuerwehrarbeit hautnah erleben zu können. ___________________________________________________________________________ 22. April 2021 Das Programm der "Startup-Woche 2021" steht! Größtenteils virtuelle Ausrichtung vom 4. bis zum 11. Juni mit 120 Veranstaltungen/Anmeldung ab sofort möglich Der Fokus der Start-up-Szene ist vom 4. bis zum 11. Juni 2021 wieder auf Düsseldorf gerichtet: Die 6. "Startup- Woche Düsseldorf" bietet in 120 Veranstaltungen von 115 Ausrichtern geballtes Wissen zu den Themen Konzeption, Strategie, Marketing, Finanzen, Recht, Investorengewinnung, Förderung, Technologie und Internationalität. Coronabedingt finden die meisten Veranstaltungen virtuell statt. Rund 30 Prozent sind derzeit analog geplant, werden aber je nach Infektionslage in Digitalformate umgewandelt. Das Programm und weitere Informationen zur "Startup-Woche" finden Interessierte schon jetzt online unter www.startupwoche- dus.de. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. "Ich freue mich, dass sich wieder viele Akteure aus dem Düsseldorfer Start-up-Ökosystem entschlossen haben, Angebote für die 'Startup-Woche' auf die Beine zu stellen und ein spannendes Programm zu ermöglichen - natürlich coronakonform", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Das ist gerade jetzt ein wichtiges Signal, ein positiver Blick nach vorn und ein Zeichen eines sehr lebendigen Start-up-Spirits in Düsseldorf. Bei allen Beteiligten möchte ich mich dafür ganz herzlich bedanken!" Die "Startup-Woche Düsseldorf" hat in den vergangenen Jahren auch an internationaler Strahlkraft gewonnen. Daher finden 21 der Veranstaltungen zweisprachig oder nur auf Englisch statt. Die digitale Durchführung der Events ermöglicht eine weltweite Reichweite der Angebote. Neben dem Programm und weiteren Informationen finden Interessierte unter www.startupwoche-dus.de auch die Möglichkeit, einen eigenen Veranstaltungskalender zu erstellen. Zudem vereinfacht die Such- und Filterfunktion die Zusammenstellung passender Events. Die "Startup-Woche" ist eine Initiative der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung. Hintergrund Seit Beginn der Start-up-Initiative im Jahr 2015 ist die Zahl der Startups von 135 auf 421 in 2021 gestiegen. Insgesamt haben sie über 5.000 Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort Düsseldorf geschaffen. Inbegriffen sind hier die Start-up-Alumnis wie beispielsweise Trivago und Auxmoney, also ehemalige Start-ups, die älter als zehn Jahre sind. Die "Startup-Woche Düsseldorf" ist das jährliche Event, auf dem Start-ups, Unternehmensvertreter*innen oder Gründungsinteressierte sich gezielt zu Themen informieren, Kontakte zu potenziellen Investor*innen knüpfen und ihr Netzwerk aktiv ausbauen können. ___________________________________________________________________________ 22. April 2021 Wohnraumförderung: Düsseldorf erhält 60 Millionen Euro vom Land Neue Möglichkeiten zur Mietpreis- und Belegungsbindung Das Land Nordrhein-Westfalen investiert in diesem Jahr wieder 1,1 Milliarden Euro in den Sozialen Wohnungsbau. Die Landeshauptstadt Düsseldorf erhält ein Globalbudget von 60 Millionen Euro. Sowohl für die Schaffung neuer Mietwohnungen und den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum als auch für Modernisierungsmaßnahmen von Bestandsgebäuden wurden die Darlehen an die gestiegenen Baukosten angepasst und die Darlehenskonditionen verbessert. Als Ergänzung zu den bestehenden Förderprogrammen hat das Land auf Anregung und mit Unterstützung der Stadt Düsseldorf zur Erweiterung des preis- und belegungsgebundenen Wohnungsbestandes in einem Modellversuch mit den Städten Bonn, Düsseldorf, Köln und Münster als Bedarfsschwerpunkte die Möglichkeit eröffnet, Mietpreis- und Belegungsbindungen an bestehenden Wohnungen zu erwerben. Düsseldorf hat dazu ein zusätzliches Budget von 2,5 Millionen Euro erhalten. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Landeshauptstadt Düsseldorf begrüßt das neue Landesprogramm. Damit folgt das Land einem Vorschlag, den ich schon im vergangenen Jahr immer wieder gemacht habe. Ich halte das für einen guten Weg, bezahlbaren Wohnraum aus dem Bestand heraus zu generieren." Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnraum können der Stadt Düsseldorf für die Dauer von fünf bis zehn Jahren Mietpreis-Belegungsrechte einräumen und erhalten dafür einen Zuschuss von drei Euro pro Quadratmeter Wohnfläche multipliziert mit der Monatszahl des gewährten Bindungszeitraumes. Für den Erwerb von Bindungen an einer Wohnung von 75 Quadratmetern Wohnfläche für zehn Jahre würde ein Zuschuss von 27.000 Euro gewährt, nämlich 75 Quadratmeter multipliziert mit 120 Monaten multipliziert mit 3 Euro. Eigentümerinnen und Eigentümer von bereits geförderten Wohnungen können Mietpreis- und Belegungsbindungen um bis zu zehn Jahre verlängern. Für die Restdarlehen wird auf Zinsen verzichtet und die Tilgung um zehn Prozent verringert. Die Miete kann in diesem Zusammenhang ebenfalls angepasst werden. ___________________________________________________________________________ 21. April 2021 13 Corona-Fälle im Sana Krankenhaus Benrath festgestellt Im Sana Krankenhaus Benrath wurden Corona-Fälle festgestellt. Mit Stand Mittwoch, 21. April, sind neun Patienten und vier Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet worden. In einem Fall wurde die britische Virus-Variante nachgewiesen. Das Gesundheitsamt und die Einrichtungsleitung stehen in engem Austausch und haben entsprechende Maßnahmen festgelegt. Betroffen waren nur einzelne Bereiche auf der 4. Etage des Klinikums. Alle Mitarbeiter dieser Bereiche, die in der letzten Woche und Anfang dieser Woche im Einsatz waren, sowie die Patienten, die vor dem 10. April aufgenommen wurden, sind und werden weiterhin auf das Coronavirus getestet. Neun Kontaktpersonen der Kategorie 1 wurden ermittelt und ihnen wurde eine Quarantäne angeordnet. Die Patienten wurden auf der Station 4a/IMC zusammengelegt. Die ärztlichen und pflegerischen Beschäftigten werden kontinuierlich getestet. ___________________________________________________________________________ 21. April 2021 OSD stellt mutmaßlichen Fahrraddieb im Internetcafé 46 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung am Dienstag 46 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf am Dienstag, 20. April. Insgesamt wurden 22 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes kontrollierten Einsatzkräfte des OSD gegen 10.30 Uhr eine Gaststätte in Gerresheim. Im Innenraum trafen sie einen Kunden an, der bestellte Speisen und Getränke konsumierte. Zudem trugen der Inhaber und der Gast keine Mund-Nasen-Bedeckung. Die OSD-Mitarbeiter leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Infolge einer Beschwerde suchten OSD-Dienstkräfte gegen 12 Uhr ein Bekleidungsgeschäft in Pempelfort auf, das geöffnet hatte. Beim Eintreffen der Ordnungskräfte hielt sich ein Kunde im Geschäft auf. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Bei der Kontrolle eines Internetcafés in Friedrichstadt wurden OSD-Mitarbeiter um 15 Uhr auf zwei Anwesende aufmerksam, die keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Bei der weiteren Überprüfung der Geschäftsräume stellten die Einsatzkräfte mehrere neuwertige Fahrräder fest. Einer der Anwesenden versuchte zudem, ein Fahrradschloss mit einer Säge zu öffnen. Da sich der Betroffene bei der Befragung in Widersprüche verwickelte und zudem der Anschein entstand, dass er flüchten wollte, wurde die Polizei hinzugerufen, die den Einsatz fortführte. Nach einer Beschwerde stellten Einsatzkräfte des OSD in Düsseltal gegen 16 Uhr fest, dass dort aus einem Modegeschäft heraus ein aktiver Verkauf stattfand. Es war eine Kundin vor Ort, die einen Einkauf auf Gehweg vor den Geschäftsräumen tätigte. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Im gesamten Stadtgebiet ahndeten Mitarbeiter des OSD insgesamt 18 Verstöße gegen die Maskenpflicht. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am Dienstag, 20. April, 86 Einsätze, von denen 46 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 25.415, von denen 12.119 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 46 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 16.003. ___________________________________________________________________________ 21. April 2021 Planungsdialog zweiter Bauabschnitt U81: Sechs Trassenvarianten bestehen die Eignungsprüfung 30 Vertreter aus Politik und Verwaltung der Städte Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss kommen überein Sechs von 55 Trassenvarianten für den zweiten Bauabschnitt der U 81 (Rheinquerung) werden einander in einer nächsten Bewertungsstufe im Detail gegenübergestellt. Ziel ist es eine umsetzbare und rechtssichere Trassenvariante zu finden, die deutlich kürzere Reisezeiten als heutige Verbindungen von Krefeld, Neuss und Meerbusch sowie den linksrheinischen Düsseldorfer Stadtteilen in den Düsseldorfer Norden bietet. Darüber sind 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung der Städte Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss übereingekommen. Sie hatten am Freitag, 16. April, über die Eignung der Trassenvorschläge für die Rheinquerung der neuen Stadtbahnlinie U81 diskutiert. Die 55 Varianten waren im Rahmen des Planungsdialogs in den vorangegangenen zwei Werkstätten der Bürgerschaft und der Interessenvertretung vorgeschlagen worden. Im ersten Termin der Werkstatt mit Vertretern und Vertreterinnen aus Politik und Verwaltung wurde nun ihre grundsätzliche Eignung geprüft. Die U81 ist ein Vorhaben für die Region "Ich sehe die U81 als nachbarschaftliches Projekt. Mobilität muss auch regional über die Stadtgrenzen hinaus gedacht und geplant werden", betonte Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke in der Online-Veranstaltung. Deshalb hatte das Amt für Verkehrsmanagement neben Mitgliedern der Düsseldorfer Ratsfraktionen und den Bezirksbürgermeister der Stadtbezirke 1, 4 und 5 auch Vertreter der Städte Krefeld, Neuss und Meerbusch eingeladen. Alle Bürgervorschläge genau geprüft In der fast sechsstündigen virtuellen Sitzung wurden alle 55 Trassenvarianten besprochen. Dennoch hatte die Werkstatt einen kurzweiligen Charakter, erklärten viele Teilnehmende. Sie hoben hervor, dass das Amt für Verkehrsmanagement - gemeinsam mit dem Fachgremium des Großprojekts - eine akribische und fachlich solide Vorgehensweise bei der Trassenbewertung verfolge und sich jeden Vorschlag im Detail angeschaut hat. Angeregt diskutierten die Teilnehmenden beispielsweise über die Fahrgastpotenziale durch eine im Planungsdialog vorgeschlagene Anbindung des Seesterns an die neue U81. So gäbe es einen Bedarf, die Verbindung Seestern - Airport-City weiter zu stärken. Allerdings dürfe das nicht auf Kosten des eigentlichen Projektziels realisiert werden, also der direkten und schnellen Anbindung von Neuss, Krefeld, Meerbusch und den linksrheinischen Düsseldorfer Stadtteilen an den Düsseldorfer Norden. Die sechs Trassenvarianten, die in die nächste Bewertungsstufe aufgenommen worden sind, umfassen sowohl Brücken- als auch Tunnellösungen für die Rheinquerung. Zudem gehören Trassen mit südlichem Verlauf über den Seestern genauso in die engere Auswahl wie weiter nördliche Vorschläge über Büderich (Meerbusch). Diese sechs Varianten werden einander in der nächsten Bewertungsstufe gegenübergestellt. Dabei werden Kostenschätzungen ebenso eine Rolle spielen wie die mögliche Nutzung der neuen Rheinquerung für den Radverkehr. Sechs Varianten in der zweiten Bewertungsstufe "Die Prüfung erfolgt auf dem aktuellen Stand des Wissens", so Birgit Muéll, Projektleiterin des zweiten Bauabschnitts der U81 im Amt für Verkehrsmanagement. Neue Entwicklungen, die sich beispielsweise aus dem Monitoring der Theodor-Heuss-Brücke (Sanierung oder Neubau) ergeben, würden dabei im Blick behalten werden. Die nächste Bewertungsstufe steht im Mittelpunkt des zweiten von drei geplanten Terminen der Werkstatt für Politik und Verwaltung. Er findet, erneut online, am Freitag, 21. Mai, statt. Diese Werkstätten bilden den letzten von drei Schritten im Beteiligungsverfahren der Landeshauptstadt für den zweiten Bauabschnitt der U81. Hintergrund: U81 und Planungsdialog Mit der U81 bekommt die Landeshauptstadt eine neue Stadtbahnlinie. Bereits im Bau befindet sich der erste Abschnitt zwischen Düsseldorfer Flughafen und Freiligrathplatz, und somit die wichtige Anbindung des Airports an das Stadtbahnnetz. Die U81 soll darüber hinaus zur Verkehrswende in der Landeshauptstadt beitragen. Die Stärkung des ÖPNV führt zu einer Reduzierung von Treibhausgasen. "An der Planung für den zweiten Bauabschnitt der U81 sollen die Menschen vor Ort mitwirken. Es gilt die bestmögliche Trassenvariante der Querverbindung zwischen Messe und Handweiser zu finden", erläutert Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Das Amt für Verkehrsmanagement hat dafür einen umfangreichen Planungsdialog mit Interessierten und Betroffenen aus Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ins Leben gerufen. Die Covid-19-Pandemie lässt weiterhin keine Vor-Ort-Veranstaltungen zu. Mit den virtuellen Werkstätten wird ermöglicht, dass die Beteiligung zur neuen Stadtbahnlinie weitergeht. Die Dialogbereitschaft und Transparenz während des Planungsverfahrens zum zweiten Bauabschnitt der U81 sind dem Amt für Verkehrsmanagement ein besonderes Anliegen - und das zahlt sich aus. Bereits bei der Auftaktveranstaltung am 10. September 2020 nahmen rund 200 Interessierte aus Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss im Congress Center Düsseldorf teil. Online verfolgten weitere rund 180 Menschen die Diskussion. Zur Planungswerkstatt der Menschen vor Ort Ende Januar erreichten das Amt mehr als 200 Anmeldungen; 68 Personen, darunter auch zufällig ausgewählte Menschen, nahmen teil. An der Werkstatt der Interessenvertretung nahmen 27 Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Umweltschutz teil. Alle Ergebnisse und Dokumentationen der Werkstätten werden auf der Projektwebseite veröffentlicht: https://www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/mit-bus-und-bahn/stadtbahnstrecke-u81/2-ba- rheinquerung/buergerdialog.html ___________________________________________________________________________ 20. April 2021 Oststraße: Zwei Ampeln werden zur ÖPNV-Beschleunigung aufgerüstet Auf der Oststraße werden am kommenden Wochenende zwei Ampelanlagen umgebaut. Zur Beschleunigung der dort verkehrenden Straßenbahn- und Buslinien werden am Samstag, 24. April, und Sonntag, 25. April, die beiden Anlagen an den Kreuzungen "Immermann-/Oststraße" und "Ost-/Klosterstraße" technisch aufgerüstet und mit einer neuen Steuerungssoftware versehen. Daher bleiben die Anlagen von 8 bis 14 Uhr außer Betrieb. Der Umbau wird "im Schatten" von Gleisbauarbeiten der Rheinbahn und der damit in Verbindung stehenden Sperrung der Oststraße in Fahrtrichtung "Am Wehrhahn" ausgeführt. Die Kosten für die Anpassung der beiden Ampelanlagen betragen rund 45.000 Euro, wobei die Hälfte aus Fördermitteln des Bundes finanziert wird. Das Projekt ÖPNV-Beschleunigung wird in Kooperation mit der Rheinbahn AG ausgeführt. ___________________________________________________________________________ 20. April 2021 Ausbruchsgeschehen im Caritas-Altenzentrum Herz-Jesu Im Caritas-Altenzentrum Herz-Jesu wurden mit Stand Dienstag, 20. April, neun Bewohnerinnen und Bewohner und fünf Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet. Ein positiv getesteter Bewohner ist verstorben. Ein Bewohner wurde am Mittwoch, 14. April, bei seiner Aufnahme im Krankenhaus positiv getestet und die britische Virus-Variante nachgewiesen. Die Kontaktpersonennachverfolgung wurde daraufhin eingeleitet und die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten täglich mittels Schnelltest getestet. Am Sonntag, 18. April, wurde dann für alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigten eine Reihentestung mittels PCR-Test veranlasst, nachdem weitere positive Schnelltestergebnisse vorlagen. Zehn Bewohnerinnen und Bewohner sowie fünf Beschäftigte wurden so insgesamt positiv getestet; ein Bewohner ist zwischenzeitlich verstorben. Ob neben dem positiv auf die britische Virus-Variante getesteten Bewohner weitere Personen Virus-Varianten aufweisen, steht noch aus. Von den zehn infizierten Bewohnerinnen und Bewohnern sind sieben Bewohnerinnen und Bewohner vollständig geimpft. Bei drei Bewohnerinnen und Bewohnern steht die zweite Impfung gegen COVID-19 noch aus; zu letzteren zählte auch der Verstorbene. Drei der fünf betroffenen Beschäftigten sind bereits vollständig geimpft. 13 Bewohnerinnen und Bewohner und eine Beschäftigte wurden als Kontaktpersonen der Kategorie 1 ermittelt und eine Quarantäne angeordnet. Zudem wurde durch die WTG-Behörde des Amtes für Soziales in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt ein Besuchsverbot für den betroffenen Wohnbereich im Erdgeschoss ausgesprochen. Dieses gilt vorerst bis zum 30. April 2021. Vorsorglich hatte die Einrichtung bereits seit dem 15. April die Angehörigen von Bewohnerinnen und Bewohnern dieses Bereiches gebeten, auf Besuche zu verzichten. Zudem wird das Gesundheitsamt die Einrichtung begehen. ___________________________________________________________________________ 20. April 2021 Impfangebot ausgeweitet: Jahrgänge 1950 und 1951 können ab Freitag einen Impftermin vereinbaren Nachdem ab Mittwoch, 21. April, allen mindestens 71-Jährigen ein Impfangebot unterbreitet wird, können ab Freitag, 23. April, auch die 69- und 70-Jährigen einen Termin zur Coronaschutzimpfung vereinbaren. Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger können über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800-11611701 ihren individuellen Impftermin vereinbaren. Paarbuchungen sind weiterhin möglich. Dazu werden in den kommenden Tagen die betreffenden Einwohnerinnen und Einwohner eine persönliche Einladung durch die Landeshauptstadt per Post erhalten. In jeder Einladung ist auch ein persönliches Einladungsschreiben des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann enthalten. Durch die weitere Öffnung der Altersklassen schreitet die Impfkampagne weiter voran. Bis Montag, 19. April, konnten 169.691 Impfungen vor Ort im Impfzentrum und durch den mobilen Dienst in Düsseldorf vorgenommen werden. Mit zunehmend mehr verfügbarem Impfstoff wird auch die Kapazität des Impfzentrums (aktuell rund 4.500 Impfungen täglich) weiter hochgefahren werden können. ___________________________________________________________________________ 19. April 2021 Düsseldorf feiert Europa mit "Europe in the city" Digitale Events und Beiträge präsentieren das europäische Düsseldorf vom 1. bis 9. Mai 2021/Plakatkampagne startet am 19. April Eine stadtweite Plakat- und Kommunikationskampagne macht seit dem heutigen Montag, 19. April, auf die Düsseldorfer Europawoche "Europe in the city" aufmerksam. Vom 1. bis zum 9. Mai 2021 zeigen europaaktive Düsseldorfer Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik, Bildung und Kultur in unterschiedlichen Formaten zahlreiche digitale Beiträge zur europäischen Idee von Vielfalt und Solidarität. Die Landeshauptstadt Düsseldorf organisiert durch das EUROPE DIRECT Düsseldorf in Kooperation mit der Düsseldorf Tourismus GmbH diese Europawoche. "Europa ist ein Gemeinschaftsprojekt, das von Zusammenarbeit und Auseinandersetzung lebt. Daher ist es wichtig, über Europa zu sprechen", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Die Vielfalt der Beiträge zeigt, mit wie viel Engagement sich die beteiligten Düsseldorfer Vereine, Institutionen, Kultur- und Bildungsinstitute, Künstlerinnen und Künstler mit Europa beschäftigen und es für Bürgerinnen und Bürger sichtbar und erlebbar machen." Das Programm von "Europe in the city" umfasst multimediale Bildungsveranstaltungen, partizipative Kulturprojekte, digitale Gesprächsrunden zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlich relevanten Themen, Informationen zu Landeskunde und Kultur, digitale Stadtführungen mit Europa-Fokus, literarische Lesungen und europabezogene Film- und Kunstprojekte. Auftakt bildet ein virtueller Poetry Slam zu Europa am 2. Mai des EUROPE DIRECT Düsseldorf in Kooperation mit dem zakk Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation Düsseldorf, der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Literaturbüro NRW. Pandemiebedingt findet die Düsseldorfer Europawoche digital statt. Alle Beiträge und Veranstaltungen unterliegen den im Zeitraum der Aktionswoche geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. Auf der Internetseite www.duesseldorf.de/eitc sind rund 50 Veranstaltungen und Beiträge zu finden. Darunter ist beispielsweise ein umfangreiches Filmprogramm zum Online-Abruf durch das Metropol Düsseldorfer Filmkunstkino, eine virtuelle Diskussion des Jugendrings Düsseldorf mit Experten und dem Online-Publikum über Flüchtlingspolitik und die aktuelle Lage von Geflüchteten in Europa sowie digitale Stadtführungen "Europa in Düsseldorf" der Düsseldorf Tourismus GmbH. Weitere Highlights werden bis zum Start und im Laufe der Düsseldorfer Europawoche gesondert angekündigt. Hintergrund: EUROPE DIRECT Düsseldorf Das EUROPE DIRECT Düsseldorf gehört zum Informationsnetzwerk der Europäischen Kommission und ist seit 2018 im Büro des Oberbürgermeisters angesiedelt. Das Informations- und Veranstaltungsangebot des EUROPE DIRECT Düsseldorf richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Vor Ort in Düsseldorf werden unter anderem zahlreiche Veranstaltungen zu EU-Themen, Studienreisen zu den EU-Institutionen und Workshops für Schülerinnen und Schüler angeboten. Zudem vergibt das EUROPE DIRECT Düsseldorf Zuschüsse an Bürgerinnen und Bürger, die eigene Kleinprojekte mit Europa-Bezug organisieren. Interessierte können sich online unter www.duesseldorf.de/europedirect und auf Facebook www.facebook.com/europedirectduesseldorf über aktuelle Entwicklungen in der EU auf dem Laufenden halten. Via Newsletter informiert das EUROPE DIRECT Düsseldorf über sein aktuelles Veranstaltungsangebot. Eine Anmeldung für den Newsletter ist über eine E-Mail an europe-direct@duesseldorf.de möglich. ___________________________________________________________________________ 19. April 2021 Der vorläufige Jahresabschluss für 2020 weist einen Überschuss aus Überschuss von 17,5 Millionen dank Bilanzierungshilfe des Landes/OB Keller will bis 2025 wieder zu einem strukturell ausgeglichenen Haushalt zurückzukehren Der vorläufige Jahresabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf für das Jahr 2020 weist trotz Corona-Krise einen Überschuss von 17,5 Millionen Euro aus. Möglich macht dies die vom Land vorgegebene Bilanzierungshilfe. Die Corona-Pandemie hat ihre Spuren auch in den städtischen Finanzen hinterlassen. Hatten die städtischen Haushaltsplaner vor Beginn der Pandemie noch mit Gewerbesteuererträgen für 2020 in Höhe von 997,8 Millionen Euro gerechnet, so konnten tatsächlich in 2020 nur 678,1 Millionen Euro an Gewerbesteuererträgen gebucht werden. Auch die Ausschüttungen der städtischen Tochtergesellschaften sind geringer als geplant oder vollständig entfallen. Dies ergibt sich aus dem Entwurf des städtischen Jahresabschlusses, den Stadtkämmerin Dorothée Schneider dem Haupt- und Finanzausschuss am Montag, 19. April, vorgelegt hat. Positiv zu vermerken ist, dass Bund und Land einen Teil der Gewerbesteuerausfälle kompensiert haben. Hierfür hat die Landeshauptstadt eine Pauschale von 232,9 Millionen Euro erhalten. Insgesamt weist der Jahresabschluss 2020 eine pandemiebedingte Belastung von 156,8 Millionen Euro aus. Dass dennoch ein Überschuss von 17,5 Millionen Euro erzielt wurde, liegt an der vom Land vorgegebenen Bilanzierungshilfe. "Mit der Bilanzierungshilfe wird die pandemiebedingte Belastung in der Bilanz erfasst und als außerordentlicher Ertrag im Ergebnis berücksichtigt. Im Jahr 2024 besteht das einmalige Wahlrecht, für die Aufstellung der Haushaltssatzung 2025, die Bilanzierungshilfe ganz oder in Anteilen zu Lasten des Eigenkapitals zu reduzieren oder über 50 Jahre abzuschreiben. Zu gegebener Zeit werden wir dem Rat eine Beschlussempfehlung zur Entscheidung vorlegen", so Stadtkämmerin Dorothée Schneider. Trotz der Krise wurde auch in 2020 viel investiert. So entfielen auf die Baumaßnahmen an Schulen 91,3 Millionen Euro. Für den Bau von Hallenbädern und für Hochbauchmaßnamen im Bereich Kinder-, Jugend- und Familienhilfe wurden jeweils 13,0 Millionen Euro ausgegeben. Weitere Investitionsprojekte, die in 2020 vorangetrieben wurden, waren unter anderem Tiefbaumaßnahmen für den Ausbau der U81 (38,3 Millionen Euro), für den 2. Bauabschnitt des Verkehrskonzepts Heerdt (12,8 Millionen. Euro) und für den Kö-Bogen (10 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss von 17,5 Millionen Euro stärkt zunächst das Eigenkapital der Stadt. Es ist aber jetzt schon absehbar, dass auch in den nächsten Jahren die Finanzen der Stadt stark belastet werden. "Vor diesem Hintergrund bin ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen an der Verwaltungsspitze einig über das Ziel, bis 2025 wieder zu einem strukturell ausgeglichenen Haushalt zurückzukehren. Das ist unter diesen Rahmenbedingungen ein ambitioniertes Ziel", erklärt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. ___________________________________________________________________________ 19. April 2021 Coronaschutz: OSD untersagt vorbereitete Hochzeitsfeier in Pempelfort Mehr als 204 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden von Freitag bis Sonntag eingeleitet 89 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 16. April, bis Sonntag, 18. April. Insgesamt wurden mehr als 204 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 16. April Nach einer Beschwerde über eine vermeintliche als Firmenfeier getarnte Hochzeit mit etwa 80 Gästen in Pempelfort kontrollierten OSD-Mitarbeiter gegen 13 Uhr die mutmaßliche Party-Location. Dort liefen diverse Vorbereitungen. Die Sitzungsräume wurden zum Anlass einer Hochzeit passend dekoriert, Speisen wurden angeliefert. Gäste waren allerdings nicht anwesend, die Feier hatte augenscheinlich noch nicht begonnen. Die Einsatzkräfte untersagten die Durchführung der Veranstaltung und kündigten eine Nachkontrolle an. Diese blieb ergebnislos. Insgesamt ahndeten Einsatzkräfte des OSD 84 Verstöße gegen die Maskenpflicht und gegen die Kontaktbeschränkungen. In einem Fall griff ein Betroffener die Ordnungskräfte körperlich an, nachdem er das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und die Herausgabe der Personalie verweigert hatte. Der Angreifer wurde durch die unterstützende Polizei zu Boden gebracht und fixiert. Es wurden Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Zusätzlich wurde wegen des Widerstandes und wegen des tätlichen Angriffs eine Strafanzeige erstattet. Samstag, 17. April Bei der Kontrolle einer der Demonstrationsversammlung im Ehrenhof ahndeten OSD-Dienstkräfte zwischen 12.30 Uhr und 15 Uhr 20 Verstöße gegen die Maskenpflicht. Die Demonstration wurde wegen diverser Verstöße des Veranstalters gegen die im Vorfeld erlassene Ordnungsverfügung und eine deutliche Überschreitung der zugelassenen Teilnehmerzahl gegen 14.40 Uhr aufgelöst. Ein Aufzug wurde untersagt. Die Auflösung der Veranstaltung wurde durch eine Einsatzhundertschaft der Polizei unterstützt. Im Rahmen der Begleitung einer weiteren Demonstrationsversammlung stellten Einsatzkräfte des OSD und die Polizei vielfache Verstöße gegen die Maskenpflicht fest. Die Veranstaltung wurde daher gegen 17.45 Uhr aufgelöst. Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes ahndeten Einsatzkräfte des OSD in der Altstadt insgesamt 53 Verstöße gegen die Maskenpflicht und die Kontaktbeschränkungen. In einem Fall leistete ein Betroffener Widerstand und verweigerte die Herausgabe der Personalien. Im Verlauf des Einsatzes versuchte ein zuvor unbeteiligter Radfahrer, den äußeren Sicherungsring der Einsatzkräfte zu durchbrechen. Er wurde zu Boden gebracht und fixiert. Gegen beide Beteiligte wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und Platzverweise ausgesprochen. Sonntag, 18. April Bei der Kontrolle einer Vereinsgaststätte trafen OSD-Einsatzkräfte sechs Anwesende an, die mit Speisen und Getränken versorgt ein Fußballspiel im Fernsehen verfolgten und teilweise im Innern rauchten. Keiner der Angetroffenen trug eine Mund-Nasen-Bedeckung. Die OSD-Mitarbeiter leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes ahndeten Mitarbeiter des OSD in der Altstadt insgesamt 33 Verstöße gegen die Maskenpflicht. Ein Betroffener versuchte, sich der Kontrolle zu widersetzen. Mehrere Einsatzkräfte des OSD und der Polizei wurden hinzugezogen. Nach Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens wurde zusätzlich eine Strafanzeige wegen Widerstandes und diverser Beleidigungen erstattet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 16. April, bis Sonntag, 18. April, 216 Einsätze, von denen 89 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 25.276, von denen 12.053 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 134 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 15.885. ___________________________________________________________________________ 19. April 2021 Impfangebot ausgeweitet: Jahrgänge 1948 und 1949 können ab Mittwoch einen Impftermin vereinbaren Nachdem bereits allen mindestens 73-Jährigen ein Impfangebot unterbreitet wurde, können ab Mittwoch, 21. April, auch die 71- und 72-Jährigen einen Termin zur Coronaschutzimpfung vereinbaren. Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger können über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800-11611701 ihren individuellen Impftermin vereinbaren. Paarbuchungen sind weiterhin möglich. Dazu werden in den kommenden Tagen die betreffenden Einwohnerinnen und Einwohner eine persönliche Einladung durch die Landeshauptstadt per Post erhalten. In jeder Einladung ist auch ein persönliches Einladungsschreiben des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann enthalten. Durch die weitere Öffnung der Altersklassen schreitet die Impfkampagne weiter voran. Bis Sonntag, 18. April, konnten 167.283 Impfungen vor Ort im Impfzentrum und durch den mobilen Dienst in Düsseldorf vorgenommen werden. Mit zunehmend mehr verfügbarem Impfstoff wird auch die Kapazität des Impfzentrums (aktuell rund 4.000 Impfungen täglich) weiter hochgefahren werden können. ___________________________________________________________________________ 16. April 2021 "Corona-Notbremse": Publikumsverkehr bleibt weiter eingeschränkt Kulturinstitute geschlossen/Terminangebot im Bürgerservice ist begrenzt/In städtischen Gebäuden gilt Tragepflicht von medizinischen Mund- und Nasenschutz-Masken Aufgrund der hohen Inzidenzzahlen und der hohen Auslastung der Intensivstationen in Düsseldorf tritt ab Montag, 19. April, in der Landeshauptstadt Düsseldorf die "Notbremse" der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kraft. Bis zu einer bundeseinheiltichen Regelung gilt die vom Land NRW verlängerte Coronaschutzverordnung. Während des erneut verlängerten Corona-Lockdowns nun bis einschließlich 26. April bleiben auch die Dienststellen der Stadt weitestgehend geschlossen. Die Dienstleistungen der Stadtverwaltung werden - soweit möglich - über das Online-Angebot und über Notdienste in eingeschränkter Form fortgeführt. Das Amt für Einwohnerwesen bearbeitet ab sofort nach Terminvergabe Melderegister- und Passangelegenheiten. Die von den Ländern und der Kanzlerin beschlossene erneute Verlängerung des Lockdowns macht es auch bei der Stadtverwaltung erforderlich, den Publikumsverkehr weiter einzuschränken, um auch hier die Kontakte und Übertragungsrisiken des COVID-19-Virus möglichst gering zu halten. Wichtig bei Präsenzterminen: Auch in städtischen Dienststellen besteht die Tragepflicht eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes - dazu zählen neben OP-Masken auch FFP2 und vergleichbare Masken wie KN95, N 95 laut § 3 Abs. 1 CoronaSchVO - sowohl für Bedienstete als auch für Kunden! Übersicht über die Dienste der Stadtverwaltung Düsseldorf während des fortgeführten Lockdowns: Amt für Einwohnerwesen Das Amt für Einwohnerwesen, zu dem unter anderem das Dienstleistungszentrum am Hauptbahnhof, die Bürgerbüros in den Stadtteilen, das Straßenverkehrsamt am Höherweg sowie das Standesamt an der Inselstraße gehören, bearbeitet ausschließlich auf Terminbasis die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Es können aufgrund strenger Hygiene- und Infektionsschutzregeln aber nur in einem sehr reduzierten Umfang Termine unter www.duesseldorf.de angeboten werden. Die Anzahl der Termine liegt weit unter dem Terminangebot, welches in regulären Zeiten zur Verfügung steht. Folgende Leistungen der Bürgerbüros können kontaktlos in Anspruch genommen werden: - Für zur Abholung bereit liegende Personalausweise oder Reisepässe können unter www.duesseldorf.de/dva online die kostenfreie Zustellung per Fahrradkurier beauftragt werden. - Bewohnerparkausweise können direkt unter www.duesseldorf.de online beantragt, ausgedruckt und direkt genutzt werden. - Führungszeugnisse können online unter www.fuehrungszeugnis.bund.de online beantragt werden. - Bei Meldebescheinigungen und Beglaubigungen sollte überprüft werden, ob die Beantragung bzw. Ausstellung noch einige Wochen verschoben werden kann. Nur in dringenden Fällen sollte ein Termin unter www.duesseldorf.de vereinbart werden. - Dienstleistungen des Straßenverkehrsamtes werden derzeit über das Online-Angebot und die eingerichteten Notdienste in eingeschränkter Form fortgeführt. Für Privatkunden gibt es nur eine eingeschränkte Verfügbarkeit von Terminen und im gewerblichen Bereich erhebliche Bearbeitungsrückstände von mehreren Tagen. - Terminierte Eheschließungen finden weiterhin statt, allerdings dürfen derzeit nur das Brautpaar und der Standesbeamte/die Standesbeamtin an der Zeremonie teilnehmen; eine Ausnahme gilt für minderjährige Kinder des Brautpaares. Eheschließungen können schriftlich unter Angabe des Wunschtermins angemeldet werden. - Geburten und Sterbefälle werden beurkundet; die Bearbeitung erfolgt kontaktlos. Urkunden können über das Serviceportal der Landeshauptstadt Düsseldorf www.duesseldorf.de bestellt werden. Persönliche Vorsprachen sind grundsätzlich nicht möglich. Das Standesamt informiert auf seiner Internetseite www.duesseldorf.de/standesamt über das Verfahren und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Hinweis: Das Amt für Einwohnerwesen bittet für alle Dienststellen nach Möglichkeit um Bezahlung der Leistungen mit EC-Karte. Amt für Soziales Während des Lockdowns ist das Amt für Soziales weiterhin per E-Mail oder telefonisch zu erreichen. Persönliche Termine können vereinbart werden, wenn dies in Krisensituationen unerlässlich notwendig ist. Die fristgerechte Auszahlung finanzieller Hilfen ist weiterhin sichergestellt. Bürgerinnen und Bürger können sich auch an die Versorgungshotline 0211-8998999 des Amtes für Soziales wenden, wenn sie Hilfe bei der Versorgung benötigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn derjenige, der üblicherweise die Versorgung übernimmt, unter Quarantäne steht und sich keine Hilfe durch Nachbarn oder Freunde organisieren lässt. Das Telefon ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt. Sollten Pflegende oder Pflegedienste ausfallen, versucht das Pflegebüro Pflegebedürftigen zu helfen, wenn sie oder ihre Angehörige keine Alternative organisieren können. Das Pflegebüro ist montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr unter 0211-8998998 zu erreichen und kann auch per E-Mail an pflegebuero@duesseldorf.de kontaktiert werden. Anfragen werden dann auch über die Versorgungshotline weitergeleitet. Amt für Migration und Integration Die Ausgabe von Dokumenten (zum Beispiel Verpflichtungserklärungen) sowie von beantragten und abholbereiten elektronischen Aufenthaltstiteln (eATs) finden unter Einhaltung aller Hygieneschutzmaßnahmen statt. Beratungsgespräche zu Einbürgerung werden telefonisch durchgeführt. Die Verleihung von Einbürgerungsurkunden findet unter Einhaltung aller Hygieneschutzmaßnahmen statt. Kundinnen und Kunden der Kommunalen Ausländerbehörde, die einen Termin seit dem 16. Dezember gehabt hätten, wurden und werden postalisch angeschrieben sowie über das weitere Vorgehen informiert. Die Bearbeitung ihrer Anträge und Anliegen sowie die Entscheidung finden zeitnah statt. Erteilungen finden seit dem 11. Januar 2021 unter Einhaltung aller Infektionsschutzmaßnahmen statt. Für ausreichende Kapazitäten wurde hierfür ein Zweischicht-Betrieb etabliert, sodass seit dem 8. März Termine zwischen 7.30 Uhr und 18 Uhr stattfinden. Für alle anderen Fragen und Informationen können die Kundinnen und Kunden des Amtes für Migration und Integration den Service Point des Amtes für Migration und Integration weiterhin unter folgender E-Mail-Adresse erreichen: servicepointamt54@duesseldorf.de. Zudem hat der Service Point eine Hotline unter der Rufnummer 0211-8921020 eingerichtet. Auch das Kommunale Integrationszentrum wird Beratungen telefonisch und per Videogespräche durchführen. Die Betreuung in den Unterkünften der Bereiche Obdach und Asyl wird gewährleistet, ebenso wirtschaftliche Hilfen/Leistungen. Darüber hinaus werden Notfalltelefonnummern und Bereitschaftstelefon analog der üblichen Feiertagsregelungen geschaltet. Amt für Verkehrsmanagement Im Zuge des Lockdowns bleibt das Büro für Ausnahmegenehmigungen des Amtes für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, grundsätzlich bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Ausnahmegenehmigungen zum Parken, Genehmigungen für Halteverbotszonen bei Wohnungsumzügen und andere Ausnahmegenehmigungen für den Straßenverkehr können während dieser Zeit nur telefonisch über die Nummer 0211-8923602 oder per E-Mail an genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de beantragt werden. Alle oben genannten Anträge können auch auf dem Postweg an das Amt für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, 40225 Düsseldorf gesandt werden. Die Ausnahmegenehmigungen werden per E-Mail oder auf dem Postweg zugestellt. Informationen zu den Ausnahmegenehmigungen unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/antraege-und-genehmigungen/?L=0 Gesundheitsamt Die Tagesstätte, Talstraße 64 (Rufnummer: 0211-3850923), und das Sozialpsychiatrische Zentrum, Kölner Straße 187 (Rufnummer: 0211-8992952) stehen bei Bedarf für Besucher für telefonische und persönliche Beratung zur Verfügung. Die aktuellen Öffnungszeiten und Besuchsregeln können telefonisch in der jeweiligen Einrichtung erfragt werden. Der Sozialpsychiatrische Dienst sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst sind weiterhin für telefonische und persönliche Beratung an allen Standorten erreichbar. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags, 9 bis 16 Uhr, freitags, 9 bis 14 Uhr, und nach Vereinbarung. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist telefonisch unter der Rufnummer 0211-8995391 sowie per E-Mail an spdi-gesundheitsamt@duesseldorf.de erreichbar. Der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst ist unter der Rufnummer 0211-8995312 oder per E-Mail an kjpdi-gesundheitsamt@duesseldorf.de zu erreichen. Die Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle ist unter der Rufnummer 0211-8992664 sowie der E-Mail-Adresse: schwangerschaftskonfliktberatung@duesseldorf.de erreichbar. Menschen mit körperlicher Behinderung können sich bei Beratungsbedarf telefonisch unter 0211-8992681 sowie per E-Mail an behindertenberatung@duesseldorf.de wenden. Gewaltopfer können die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes unter der Rufnummer 0211-8995368 sowie per E-Mail an gewaltopferberatung@duesseldorf.de kontaktieren. Beratungen werden weiterhin telefonisch und im Einzelfall auch persönlich angeboten. Wer Kontakt sucht, sollte sich in allen Beratungsbelangen vorab zwingend telefonisch oder per E-Mail an die jeweiligen Beschäftigten des Gesundheitsamtes wenden. Volkshochschule Die Volkshochschule der Landeshauptstadt Düsseldorf bietet weiterhin ausschließlich digitale Veranstaltungen an und bleibt für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Nur Prüfungen, die der Integration dienen (allerdings keine Einbürgerungstests), und Prüfungskurse zum nachträglichen Erwerb des Schulabschlusses finden wieder in Präsenz bzw. als Hybridunterricht statt. Alle Angebote im neuen Fachbereich "Digitale Angebote" werden tagesaktuell auf der Webseite der Volkshochschule unter www.duesseldorf.de/vhs veröffentlicht. Das VHS-Team ist weiterhin per E-Mail, Telefon und über soziale Medien erreichbar und die zuständigen Fachbereichsleitungen unterstützen gerne bei der richtigen Veranstaltungsauswahl. Musikschule Die Clara-Schumann-Musikschule bietet digitalen Einzelunterricht in den Fächern Gesang und Instrumente per Videochat an. Gruppen mit bis zu vier Schülerinnen und Schülern werden in Einzelunterrichte aufgeteilt. Angebote für größere Gruppen (wie zum Beispiel die Musikalische Früherziehung, Musikalische Grundausbildung, Ensembles, Orchester etc.) fallen bis auf weiteres aus. Stadtbüchereien Aufgrund der Corona-Notbremse ist ein Aufenthalt in den Stadtbüchereien nicht mehr möglich. Daher bieten die Stadtbüchereien ab sofort wieder den Bestell- und Abholservice sowie die Medienrückgabe an. Bis zu fünf Medien können pro Bibliothekskarte online, telefonisch oder via Mail kostenlos bestellt und nach Benachrichtigung vor Ort abgeholt werden. Zudem können Bürgerinnen und Bürger bereits ausgeliehene Medien zurückgeben. Dieser Service gilt für die Zentralbibliothek sowie für die Büchereien Bilk, Derendorf, Gerresheim, Benrath und Kaiserswerth. Weitere Infos hierzu gibt es unter www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/bibliotheken/eingeschraenkter-service Museen und Stadtarchiv Die Regelungen der Notbremse des Landes NRW umfassen auch die Schließung der Kulturinstitute. Daher sind die Museen sowie das Stadtarchiv ab Montag, 19. April, bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Sportamt Der Arena-Sportpark und die Bezirkssportanlage Wilhelm-Unger-Straße (Rather Waldstadion) sind für den zulässigen Sport im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes geöffnet. Garten-, Friedhof- und Forstamt Die Dienststelle des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes an der Kaiserswerther Straße 390 ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Dienststelle ist telefonisch unter der Rufnummer 89-94800 und per E-Mail gartenamt@duesseldorf.de erreichbar. Friedhöfe: Die Friedhöfe sind durchgehend - auch an den Wochenenden und Feiertagen - geöffnet. Die Friedhofsverwaltung bleibt für Bestatter und Ansprechpartner der Friedhofsgärtnereien erreichbar, um Fragen rund um Beerdigungen und Einäscherungen klären zu können. Alternativ können weitere Informationen zu den Friedhöfen jederzeit über www.duesseldorf.de/stadtgruen/friedhof.html abgerufen werden. Der Fahrdienst der Friedhofsmobile auf dem Nordfriedhof, dem Südfriedhof sowie auf dem Friedhof Stoffeln sind eingestellt - gleiches gilt für den Beförderungsdienst auf dem Gerresheimer Friedhof. Wildpark: Der Wildpark Düsseldorf bleibt geöffnet und kann nach vorheriger Online-Terminbuchung sowie unter Einhaltung des Sicherheits- und Hygienekonzepts besucht werden. Bolzplätze: Die Bolzplätze bleiben geöffnet und können im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes genutzt werden. Spielplätze: Alle öffentlichen Spielplätze bleiben geöffnet. Es gilt jedoch eine Maskenpflicht, ausgenommen für Kinder bis zum Schuleintritt. Schulverwaltungsamt Aufgrund des weiterhin dynamischen Infektionsgeschehens und mit Blick auf die unklare Datenlage zum Infektionsgeschehen als unmittelbare Folge der Ostertage hatte die Landesregierung Mitte der vergangenen Woche die Entscheidung getroffen, nach den Osterferien den Schulbetrieb zunächst ganz überwiegend im Distanzunterricht zu führen. Aufgrund einer Gesamtbewertung der aktuellen Lage hat die Landesregierung entschieden, dass alle Schulen ab dem kommenden Montag, 19. April, wieder zu einem Schulbetrieb im Wechselunterricht zurückkehren können. Damit leben die Regeln für den Schulbetrieb aus der unmittelbaren Zeit vor den Osterferien wieder auf. Alle aktuellen Informationen zum Unterrichtsbetrieb und zum Betreuungsangebot sind im Internet veröffentlicht unter: www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/angepasster-schulbetriebcorona-zeiten Das Schulverwaltungsamt ist telefonisch oder per E-Mail unter schulverwaltungsamt@duesseldorf.de zu erreichen. Das Zentrum für Schulpsychologie gewährleistet unabdingbare Präsenztermine aufgrund einer Krisen- oder Kinderschutzberatung. Das Sekretariat ist telefonisch erreichbar unter 0211-8995340 oder per E-Mail unter schulpsychologie@duesseldorf.de Jugendamt Die Förderungen und Auszahlungen von Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Kindertagespflege, Betriebskosten Kindertageseinrichtungen und die Rechnungsbearbeitung der stationären und ambulanten Erziehungshilfen werden weiterhin uneingeschränkt vorgenommen. Beurkundungen der Beistandschaft sind nach telefonischer Anmeldung und im dringenden Notfall möglich. Die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendangebote sind für Kleingruppenangebote mit Voranmeldung geöffnet. Es findet allerdings kein Regelbetrieb statt. Die Jugendeinrichtungen sowie die Bürgerhäuser bleiben weiterhin geschlossen. Bereits seit dem 22. Februar sind wieder alle Kinder eingeladen, ihre Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege zu besuchen. In den Kindertagesstätten wird ein eingeschränkter Regelbetrieb vorgehalten. Zur Verringerung des Infektionsrisikos werden die Kinder weiterhin ausschließlich in festen Gruppen betreut. Teiloffene und offene Konzepte, die Spielmöglichkeiten in der gesamten Einrichtung bieten, sind noch nicht wieder möglich. Durch die Gruppentrennung ergibt sich ein erhöhter Personalbedarf, der in der Regel eine Fortsetzung der Reduzierung des Betreuungsumfanges erfordert. Die Eltern werden hierfür um Verständnis gebeten. Anmeldungen in der Jugend- und Elternberatung sind weiterhin nicht persönlich, sondern ausschließlich telefonisch, per E-Mail oder über per Online-Anmeldeformular möglich. Vereinbarte Beratungstermine in der Jugend- und Elternberatung sind momentan ausschließlich telefonisch oder videogestützt, je nach Absprache mit dem Berater/der Beraterin, möglich. Sollte ein Termin abgesagt werden müssen, bemüht sich das Amt um eine zeitnahe Lösung. Die Kaiserswerther Diakonie bietet in Kooperation mit dem Jugendamt eine Familien-Notrufnummer unter 0211-4093409 an. Die telefonische Beratung in Düsseldorf ist rund um die Uhr besetzt und hilft bei familiären Konflikten und Problemen. Der Bezikssozialdienst ist wie gewohnt Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr per Mail und über die Service- Telefonnummern zu erreichen. Persönliche Beratung findet nur in besonderen Krisenfällen und nach Terminvereinbarung statt. Der Kinderschutz ist in den Stadtbezirken im Bezirkssozialdienst unter den bekannten Nummern sichergestellt. Die Kontaktinformationen sind im Internet unter www.duesseldorf.de/jugendamt/fuer-familien-da- sein/bsd.html abrufbar. Der Elternbesuchsdienst ist telefonisch erreichbar und informiert telefonisch, aber auch videogestützt. Ordnungsamt Für das beim Ordnungsamt angesiedelte Fundbüro ist ein Notdienst eingerichtet worden. Die Corona- Gewerbehotline ist an Werktagen zwischen 9 und 15 Uhr unter der Rufnummer 0211-8923350 erreichbar, zudem per E-Mail an veranstaltung-corona@duesseldorf.de. Bauaufsichtsamt Die bereits vergebenen Termine bleiben bestehen. Anfragen zum Service können per E-Mail an bauaufsichtsamt@duesseldorf.de oder denkmalschutz@duesseldorf.de geschickt werden. Sofern möglich, sollte vorrangig von der Übersendung von Kopien etc. Gebrauch gemacht werden. Im Bauaufsichtsamt bleibt es bei der Regelung, dass Termine für das Bauaktenarchiv weiter vergeben werden. Darüber hinaus bleibt der Service des Kopienversands auf Anfrage bestehen. Das Angebot der Terminvergabe in den technischen Bereichen sowie beim Institut für Denkmalschutz wird neben den laufenden telefonischen und digitalen Terminen auch wieder um Präsenztermine erweitert. Kunden werden gebeten, sich diesbezüglich an die im Internet angegebenen Adressen bauaufsichtsamt.bauaktenarchiv@duesseldorf.de, bauaufsichtsamt@duesseldorf.de oder denkmalschutz@duesseldorf.de zu wenden. Wirtschaftsförderung Das Amt für Wirtschaftsförderung bietet weiterhin den vollständigen Beratungs- und Dienstleistungsservice für Unternehmen an. Zusätzlich ist eine Hotline für alle unternehmensrelevanten Fragen rund um das Thema Corona eingerichtet. Interessierte können sich telefonisch an die Rufnummer 0211-8990136 (montags bis freitags, 9 bis 16 Uhr) wenden oder eine E-Mail an business@duesseldorf.de schreiben und werden dann zurückgerufen. Die Hotline arbeitet eng mit den anderen städtischen Hotlines, aber auch mit den Hotlines der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer zusammen. Zur Unterstützung der Lieferangebote des Düsseldorfer Einzelhandels und der lokalen Gastronomie hat das Amt für Wirtschaftsförderung darüber hinaus digitale Angebote auf der städtischen Homepage gebündelt: www.duesseldorf.de/wirtschaftsfoerderung/firmenservice/einzelhandel-und-gastronomie.html Umwelt- und Verbraucherschutz Meldungen über möglicherweise auftretende Abfallablagerungen können über die App "Düsseldorf bleibt sauber", das Servicetelefon Stadtsauberkeit unter Telefon 0211-8925050 oder per E- Mail an stadtsauberkeit@duesseldorf.de gemeldet werden, nähere Informationen gibt es unter www.duesseldorf.de/stadtsauberkeit. An den Werktagen ist außerdem das Call-Center der AWISTA unter Telefon 0211-83099099 erreichbar. Die Servicetelefone des Instituts für Verbraucherschutz und Veterinärwesen sind über die Rufnummern 0211- 8993143 für Beschwerden zum Thema Tierhaltungen/Tierschutz und 0211-8993144 für Anliegen in Sachen Verbraucherbeschwerden/Lebensmittelüberwachung erreichbar. Vermessungs- und Katasteramt Das Vermessungs- und Katasteramt ist über die E-Mail-Adresse geoservice@duesseldorf.de und telefonisch über die Hotline-Nummer des Service-Centers erreichbar unter 0211-8994276. Diese Nummer ist zu den üblichen Bürozeiten besetzt. Darüber hinaus erhalten Sie viele raumbezogene Geodaten - z. B. mit Baurechts- oder Liegenschaftsinformationen - rund um die Uhr unter https://maps.duesseldorf.de. Amt für Statistik und Wahlen Das Amt für Statistik und Wahlen ist über die E-Mail-Adressen wahlen@duesseldorf.de und statistik@duesseldorf.de erreichbar. Stadtplanungsamt Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes sind telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Das Stadtplanungsamt ist darüber hinaus auch über die E-Mail-Adressen planung@duesseldorf.de und stadtplanungsamt@duesseldorf.de erreichbar. Die öffentlichen Auslegungen des Stadtplanungsamtes im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes Brinckmannstraße 5 sind auch weiterhin unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen zugänglich. Amt für Wohnungswesen Das Amt für Wohnungswesen ist weiterhin per E-Mail oder telefonisch erreichbar. Wohngeld: Telefon 0211- 8996366, E-Mail: wohngeld@duesseldorf.de WBS/Wohnungsvermittlung: Telefon 0211-8997500, E-Mail: wohnungsvermittlung@duesseldorf.de Wohnberatung für Ältere und Behinderte: Telefon 0211-8996404, E-Mail: wohnberatung@duesseldorf.de Alle Kontaktmöglichkeiten unter www.duesseldorf.de/wohnen.html Liegenschaftsamt Das Liegenschaftsamt ist unter der Rufnummer 0211-8992394 erreichbar. Rathaus in der Altstadt bleibt geöffnet Das Rathaus bleibt geöffnet. Nach wie vor sind jedoch Zusammenkünfte und Besprechungen im Sinne der Kontaktreduzierungen nicht möglich. Ausschüsse tagen wie gehabt im Plenarsaal des Rathauses, Besucher*innen sind dafür in begrenzter Anzahl zugelassen. Infoline der Stadtverwaltung weiter erreichbar Die Infoline der Landeshauptstadt Düsseldorf ist unter der Rufnummer 0211-8991 weiter erreichbar. Unter dieser Rufnummer können auch Termine vereinbart werden, soweit diese angeboten werden. Termine können aber auch online angemeldet werden. Die Regelungen der Notbremse des Landes NRW sind im Internet veröffentlicht unter https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-04- 15_coronaschvo_ab_19.04.2021_lesefassung.pdf Sie beinhalten unter anderem die Schließung der Kulturinstitute und den Stop von "Click & Meet"-Angeboten im Handel. Ausgenommen von Schließungen sind Läden des täglichen Bedarfs wie Supermärkte. ___________________________________________________________________________ 16. April 2021 Mehr Sicherheit und Komfort für den Rad- und Fußverkehr entlang der Witzelstraße Letzte Markierungsarbeiten für den neuen Radweg jetzt abgeschlossen Der neue Rad- und Gehweg an der Witzelstraße ist jetzt fertig. Die Umbauarbeiten zu seiner Optimierung wurden, mit letzten Markierungsarbeiten, in dieser Woche abgeschlossen. Zwischen der Moorenstraße und der Christophstraße können sich Radfahrende und zu Fußgänger nun auf rund 425 Metern sicher und bequem fortbewegen. "Da wir die Planung zur Optimierung dieser wichtigen Radverkehrsachse bereits im Mai 2020 zur politischen Beratung und Beschlussfassung vorgelegt hatten, konnten wir hier nach der Beschlussfassung sehr schnell ein wichtiges Teilstück des Radhauptnetzes in einer sehr guten Qualität realisieren", betont Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, hat den fertiggestellten Radweg entlang der Witzelstraße getestet. "Der neue Radweg setzt Maßstäbe. Es macht wirklich Spaß auf ihm zu fahren", zeigt sich der Amtsleiter zufrieden. "Beim Bau des Radweges wurde erstmalig roter Asphalt eingesetzt, um eine zusätzliche optische Trennung zum parallel verlaufenden Gehweg zu erhalten", erläutert Reeh. "Gemeinsam mit der taktilen Markierung, die den Geh- und Radweg barrierefrei trennt, ist man dort nun deutlich sicherer und komfortabler unterwegs als zuvor". Der neue Zweirichtungsradweg ist mit 3,00 Metern breiter und durch die Bauweise in Asphalt komfortabler als zuvor. Der ebenfalls neu angelegte Gehweg ist insgesamt 2,30 Meter breit und bietet Fußgängern ausreichend Platz neben dem Radverkehr. Das Projekt ist ein Baustein der am Mittwoch, 17. Febuar, im Ordnungs- und Verkehrsausschuss beschlossenen Alternativen zum Ersatz der Umweltspur auf der Achse Werdener Straße. Steffen Geibhardt, Sachgebietsleiter Radverkehrsplanung im Amt für Verkehrsmanagement Düsseldorf erklärt: "Auch beim weiteren Ausbau des Radhauptnetzes planen wir, dort wo es Sinn macht, zukünftig mit dem neuen, roten Asphalt, um Radverkehrsanlagen in der Nutzung noch komfortabler und intuitiver zu gestalten.“ Im Rahmen der Umbauarbeiten an der Witzelstraße wird der gesamte Seitenraum darüber hinaus mit einer öffentlichen Beleuchtung ausgestattet. Die Laternenmasten stehen bereits. Letzte Arbeiten für den Anschluss laufen und die Beleuchtung wird kurzfristig in Betrieb genommen. In einem zweiten Bauabschnitt wird der Grünstreifen entlang des neuen Rad- und Gehweges erweitert, um die Vitalität der satzungsgeschützten Bäume zu erhöhen. Dies erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, da auf der Witzelstraße zuvor noch umfangreiche Bauarbeiten der Netzgesellschaft Düsseldorf vorgesehen sind. Auch die Anschlüsse des neuen Radweges werden weiter ausgebaut, sobald die Arbeiten der Netzgesellschaft Düsseldorf abgeschlossen sind. Dies beinhaltet die Radachse am Moorenplatz/Schlossmannstraße und den Anschluss an den Radweg im Bereich der Gleisschleife an der Christophstraße. Um die Anschlüsse bis dahin möglichst fahrradfreundlich zu gestalten, werden am Anschluss auf Höhe der Christophstraße noch kleinere provisorische Anpassungen umgesetzt. ___________________________________________________________________________ 16. April 2021 Gedenken an die "Aktion Rheinland" und das Kriegsende in Düsseldorf vor 76 Jahren OB Dr. Keller und Polizeipräsident Wesseler haben mit einer Kranzniederlegung an die Ereignisse erinnert/Auch Vertreterinnen aus den Familien der Mitglieder der Aktion Rheinland waren gemeinsam mit dem Vorsitzenden von "Geschichte am Jürgensplatz e.V." vor Ort Die Polizei Düsseldorf und die Landeshauptstadt Düsseldorf haben am heutigen Freitag, 16. April, gemeinsam an die Ereignisse der "Aktion Rheinland" und das Kriegsende in Düsseldorf vor 76 Jahren erinnert. Coronabedingt fand das Gedenken im kleinen Kreis statt. Am Mahnmal an der Anton-Betz-Straße legten Polizeipräsident Norbert Wesseler und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Kränze nieder. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller erinnerte daran, dass die Mitglieder der "Aktion Rheinland" dem kampflosen Einmarsch der Amerikaner den Weg bereiteten. "Durch das couragierte Handeln der Gruppe wurden etliche Menschleben gerettet. Diesen mutigen Männern ist die Landeshauptstadt Düsseldorf zu tiefstem Dank verpflichtet." "Obwohl die amerikanischen Truppen bereits am Stadtrand Düsseldorfs standen, war die von den Männern der 'Aktion Rheinland' geplante Übergabe der Stadt angesichts weniger verbliebener Fanatiker hoch gefährlich", betonte Polizeipräsident Norbert Wesseler. "Davon zeugen nicht zuletzt die fünf Mitglieder der Gruppe, die noch in der Nacht zum 17. April hingerichtet wurden." Das Mahnmal an der Anton-Betz-Straße markiert die historische Richtstätte im damaligen Hof der Schule an der Färberstraße, wo Karl Kleppe, Josef Knab, Theodor Andresen, Hermann Weill und Franz Jürgens erschossen wurden. Auch zwei Vertreterinnen aus den Familien der Mitglieder der Aktion Rheinland haben der historischen Ereignisse gedacht: Jeanne Andresen, Enkelin des ermordeten Theodor Andresen, und Claudia Siebner, Enkelin des überlebenden Aloys Odenthal. Der Verein "Geschichte am Jürgensplatz e.V." wurde durch seinen Vorsitzenden Michael Dybowski vertreten. Ein Video der Gedenkveranstaltung ist im Laufe des Tages auf YouTube zu finden unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf Digitales Gedenken Auf Einladung des Vereins "Geschichte am Jürgensplatz e.V.", der Polizei Düsseldorf und der Stadt Düsseldorf erinnerte zudem das Theaterkollektiv "Pièrre.Vers" mit einem eindrücklichen Kurzfilm an die historischen Ereignisse der "Aktion Rheinland". Der Film basiert auf der performativen Erinnerung "Aktion:Aktion!" des Theaterkollektivs, die im vergangenen Jahr Premiere feierte. Die Aufnahmen entstanden im Sommer 2020 und wurden für den diesjährigen Gedenktag nun zu einem Kurzfilm aufbereitet. Die Inszenierung verleiht den Zeitzeugen mithilfe von Berichten und historischen Dokumenten eine Stimme. Der Kurzfilm ist unter www.youtube.com/stadtduesseldorf zu sehen sowie über den Facebook-Kanal der Stadt Düsseldorf de- de.facebook.com/duesseldorf/. Anlässlich des Gedenktages hat zudem der Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze eine Videobotschaft an die Landeshauptstadt geschickt. Bereits im März hatte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eine Videobotschaft anlässlich des Chemnitzer Friedenstages an die Partnerstadt gesendet. Das Video vom Chemnitzer Oberbürgermeister wird am morgigen Samstag, 17. April, auf dem Facebook-Kanal der Landeshauptstadt Düsseldorf veröffentlicht. Historischer Hintergrund Die "Aktion Rheinland", eine Widerstandsaktion zur kampflosen Übergabe der Stadt Düsseldorf an die Alliierten, hatte ihren Ursprung in zwei durch Freund- und Bekanntschaften verbundenen Gesprächszirkeln, die sich spätestens unter dem Eindruck des verstärkten Bombenkrieges auf Düsseldorf bildeten. Seit Anfang Februar 1945 stand Düsseldorf unter alliiertem Artilleriebeschuss, ab dem 3. März 1945 waren die linksrheinischen Stadtteile durch die Amerikaner befreit, das rechtsrheinische Düsseldorf wurde Frontstadt. Die Brücken über den Rhein waren durch die Wehrmacht gesprengt worden. Unter den Vorzeichen der heranrückenden Front und der Gefahr einer Verteidigung der Stadt bis zum letzten Mann formierte sich ein fester Kreis aus zehn Personen als Widerstandsgruppe. Aus den Zeitzeugenberichten lässt sich erkennen, dass der Rechtsanwalt Dr. August Wiedenhofen, der Schreinermeister Ernst Klein und der Bäckermeister Josef Lauxtermann am 12. Februar 1945 beschlossen, zum Schutze der Stadt und ihrer Bevölkerung aktiv zu werden. Sie suchten Gleichgesinnte aus den Gesprächskreisen. Der Bauunternehmer Theodor Andresen, der Tapezierer und Anstreicher Karl Kleppe, der Ingenieur und Kaufmann Josef Knab, der Rechtsreferendar Dr. Karl Müller, der Architekt Aloys Odenthal, der Student Hermann Weill und der ehemalige Gehilfe bei der Polizeiverwaltung, Theodor Winkens, waren bereit, sich der Aktion anzuschließen. In den folgenden Wochen reifte der Plan zur kampflosen Übergabe der Stadt an die vorrückenden amerikanischen Truppen. Zur Durchführung benötigte die Gruppe Kontakt zu einer der bewaffneten und mit der Verteidigung beauftragten Kräfte im Stadtgebiet. Über Bekannte erwies sich schließlich der Oberstleutnant und Kommandant der Schutzpolizei, Franz Jürgens, als vertrauenswürdiger Partner. Im April erfolgte die Kontaktaufnahme der Gruppe zu Jürgens, der bereit war, ihre Aktion zu unterstützen. Am 16. April 1945, in einer Besprechung mit Jürgens, entschloss sich die Gruppe angesichts der rechtsrheinisch nahen US-Truppen sofort zu handeln. Sie nahmen den Polizeipräsidenten, SS-Brigadeführer August Korreng, fest. Während Aloys Odenthal und Dr. August Wiedenhofen sich auf den gefährlichen Weg durch die deutschen Linien zu den amerikanischen Truppen bei Mettmann machten, wurde die Aktion innerhalb des Polizeipräsidiums von loyalen Polizisten verraten. Theodor Andresen, Franz Jürgens, Karl Kleppe, Josef Knab und Hermann Weill wurden verhaftet und in Standgerichten, die selbst der Unrechtsjustiz des Nationalsozialismus kaum noch genügten, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Derweil waren Wiedenhofen und Odenthal erfolgreich. Sie erreichten die amerikanischen Linien. Nachdem der örtliche Truppenkommandant ihrem Anliegen, die Stadt Düsseldorf kampflos einzunehmen, zunächst eine Absage erteilt hatte, konnten sie höherrangige US-Militärs am nächsten Morgen überzeugen. Gegen 15 Uhr am 17. April 1945 begann, von Wiedenhofen und Odenthal auf den ersten Panzern geleitet, der Einmarsch in die Stadt in Richtung des Polizeipräsidiums. Gegen 17 Uhr war Düsseldorf befreit. ___________________________________________________________________________ 16. April 2021 Maskenpflicht am Rheinufer noch besser kenntlich gemacht Rund 30 Piktogramme weisen ab sofort auf die Maskenpflicht in der Altstadt und am Rheinufer hin/Vorhandene Beschilderung wird überprüft und ergänzt/Banner an den Zugängen zum Maskenpflichtgebiet Altstadt Mit zusätzlichen Schildern und Piktogrammen weist die Landeshauptstadt jetzt auf die Maskenpflicht im Bereich der Altstadt und am Rheinufer hin. Dieses Maskenpflichtgebiet ist an schönen Tagen besonders stark frequentiert. Auch die vorhandene Beschilderung vor Ort wird überprüft und ergänzt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Ich möchte alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer bitten, die Maskenpflicht konsequent zu beachten, um der weiteren Ausbreitung von Corona-Infektionen entgegenzuwirken. Mit Maske und Abstand - nur gemeinsam können wir es schaffen!" Zur Verdeutlichung der Maskenpflicht in der Altstadt, insbesondere am Rheinufer zwischen der Rheinkniebrücke und den Rheinterrassen, werden am heutigen Freitag, 16. April, rund 30 Piktogramme einer "Maske" auf dem Boden markiert. Teilweise werden diese Masken-Piktogramme um Pfeile ergänzt, die als Hinweis dienen, rechts zu gehen und Abstand zueinander zu halten. Ferner werden aktuell die vorhandenen DIN A3-Schilder, die auf die Maskenpflicht hinweisen, überprüft, ergänzt und gegebenenfalls ausgetauscht. Zusätzlich wird voraussichtlich ab Samstag, 17. April, mit Schildern in der Größe DIN A0 am südlichen Ende des Gebietes der Maskenpflicht, am Burgplatz neben der Persiluhr und südlich der Oberkasseler Brücke hinter der Skateranlage, auf die Maskenpflicht hingewiesen. Dafür werden drei Maste, die mit runden Betonfüßen gehalten werden, aufgestellt. Als weitere Information werden ebenfalls voraussichtlich ab Samstag, 17. April, an den Zugängen zum Maskenpflichtgebiet Altstadt Banner aufgehängt, die auf die Maskenpflicht hinweisen. Die Kosten für die neuen Piktogramme und Schilder betragen etwa 12.000 Euro. Hintergrund Maskenpflicht in Düsseldorf Die Maskenpflicht in der Landeshauptstadt gilt in den drei Gebieten Altstadt/Rheinufer, Innenstadt (Königsallee/Schadowstraße) und am Hauptbahnhof bis einschließlich Sonntag, 25. April. Die Maskenpflicht gilt im Altstadtbereich auch entlang des Rheinufers von der Dreieckswiese bis zur Rheinterrasse täglich von 10 bis 1 Uhr. Die räumliche und zeitliche Geltung der Maskenpflichtgebiete in der Innenstadt (Königsallee/Schadowstraße), täglich 10 bis 19 Uhr und am Hauptbahnhof, täglich 6 bis 22 Uhr bestehen unverändert fort. Unter freiem Himmel sind Schutzmasken aus Stoff grundsätzlich ausreichend - medizinische Masken sind allerdings wirksamer und zu empfehlen. Hier der Link zur veröffentlichten Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht: https://www.duesseldorf.de/bekanntmachungen/#c151205 Kontrollen Die Mitarbeitenden des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) werden die Maskenpflicht kontrollieren. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Freien wird in der Regel ein Bußgeld von 50 Euro erhoben. Verstöße gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie an ÖPNV-Stationen werden in der Regel mit einem Bußgeld von 150 Euro geahndet. Daten und Fakten Corona Der Wert der 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 144,1. Weitere Informationen finden sich im Corona-Portal der Landeshauptstadt unter https://corona.duesseldorf.de/ ___________________________________________________________________________ 16. April 2021 Förderwettbewerb "Wärme aus Tiefengeothermie für NRW": Konsortium aus Düsseldorf und Duisburg erhält Zuschlag Nach der erfolgreichen Einreichung einer Feinskizze, stehen dem Konsortium nun 500.000 Euro zur Verfügung/Regenerative Quellen wie die Geothermie werden zukünftig immer größere Anteile an der Fernwärmeversorgung übernehmen Kann Geothermie einen Beitrag zur "Vergrünung" der Fernwärme im Rheinland leisten? Dieser spannenden Frage geht ein Konsortium in Düsseldorf und Duisburg nach. Nach der erfolgreichen Einreichung einer Feinskizze, stehen dem Konsortium nun 500.000 Euro zur Verfügung, um sich durch eine Machbarkeitsstudie der Projektumsetzung weiter anzunähern. Das Konsortium wurde am heutigen Freitag, 16. April, beim Landesförderwettbewerb "Wärme aus Tiefengeothermie NRW" vom Landeswirtschaftsministerium ausgezeichnet. Partner in dem Konsortium sind die Städte und Stadtwerke Düsseldorf und Duisburg sowie der Flughafen Düsseldorf, die Uni Duisburg/Essen und das Fraunhofer Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie. Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: "Wir bringen die Wärmewende in Nordrhein- Westfalen weiter voran. Die Tiefengeothermie bietet hierbei große Potenziale, die wir stärker nutzen wollen. Ich freue mich sehr über das große Interesse am Wettbewerb und die qualitativ hochwertigen Bewerbungen aus allen Teilen des Landes. Das zeigt: Die Kommunen sind ein verlässlicher Partner, wenn es darum geht, die klimafreundliche Wärmeversorgung vor Ort voranzutreiben und die Tiefengeothermie in der Fläche nutzbar zu machen." Die Integration von grundlastfähiger Geothermie in die Fernwärmesysteme an Rhein und Ruhr ist ein Baustein der Transformation der Energiesysteme. Die Dekarbonisierung der Fernwärmenetze, bei der auch der Nutzung industrieller Abwärmepotenziale eine zentrale Rolle zukommt, entkoppelt die Fernwärme von fossilen Kraftwerken. So ist eine zuverlässige Wärmeinfrastruktur auch in einem Energiesystem gesichert, in dem die volatilen Erneuerbaren Energien immer mehr ins Zentrum der Erzeugung rücken. So funktionieren Klimaschutz und Energiewende in urbanen und industriell geprägten Regionen. Bedeutung für den Klimaschutz in NRW Um die ambitionierten Klimaschutzziele in den Städten Düsseldorf und Duisburg zu erreichen, kommt der Fernwärme eine wichtige Bedeutung zu. Denn Energiewende in Ballungszentren bedeutet vor allem Wärmewende, da ein Großteil der CO2-Emissionen durch Heizung und Warmwasser erzeugt werden. Die Transformationen des Energiesystems hin zu emissionsarmen Quellen bedeutet, dass auch in der Fernwärme fossile Energieträger ersetzt werden. Derzeit ist die hoch effiziente und heute schon klimafreundliche Kraft-Wärme-Kopplung in Großkraftwerken eine wichtige Wärmequelle der Fernwärme, indem bei der Stromerzeugung Wärme ausgekoppelt wird. Zukünftig werden industrielle Abwärme und regenerative Quellen wie die Geothermie, Wärmepumpen und Solarthermie immer größere Anteile der Fernwärmeversorgung übernehmen. Hintergrund zum Förderwettbewerb Der im Oktober 2020 ausgeschriebene Wettbewerb des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energien (MWIDE) NRW richtete sich an Kommunen oder kommunale Konsortien. Bis Ende Februar 2021 konnten diese im Zusammenschluss mit Industrieunternehmen, Energieversorgern und wissenschaftlichen Einrichtungen eine Skizze entwickeln, wie die Potenziale der Tiefengeothermie in den Kommunen gehoben und so der Einstieg in die klimafreundliche Technologie vor Ort realisiert werden kann. Eine unabhängige Fachjury hat die eingereichten Projektskizzen bewertet und den Zusammenschluss aus Düsseldorf und Duisburg ausgezeichnet. ___________________________________________________________________________ 15. April 2021 Wegen Infektionsgeschehen und Lage in den Kliniken: Corona-Notbremse des Landes ab 19. April in der Landeshauptstadt Düsseldorf Aufgrund der hohen Inzidenzzahlen und der hohen Auslastung der Intensivstationen in Düsseldorf tritt ab Montag, 19. April, in der Landeshauptstadt Düsseldorf die "Notbremse" der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kraft. In Düsseldorf gab es mit Stand Donnerstag, 15. April, 130 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Laut der Information des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) sind damit aktuell rund 1200 Personen in Düsseldorf infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen damit in Düsseldorf bei 140.9 - heute vor einer Woche lag sie noch bei 91. Nicht nur Düsseldorf ist von einem sprunghaften Anstieg der Inzidenz betroffen – für Nordrhein-Westfalen meldete das RKI heute einen Wert von 158,6 und damit den höchsten Wert in diesem Jahr. Von den Infizierten in Düsseldorf werden 136 in Krankenhäusern behandelt, davon 44 auf Intensivstationen. Damit waren in der Landeshauptstadt heute vormittag nur sechs Intensivbetten frei. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Wir haben die in der Coronaschutzverordnung des Landes vorgesehene Testoption für die Landeshauptstadt Düsseldorf per Allgemeinverfügung bis Sonntag befristet. Eine Verlängerung ist angesichts des Infektionsgeschehens und insbesondere der Lage in den Kliniken leider nicht zu verantworten. Führende Intensivmediziner haben aufgrund dieser Entwicklungen die Großstädte aufgefordert, sofort zu handeln - und das tun wir. Auch wenn es uns nicht leicht fällt. Denn nach einem Jahr Pandemie sehnen sich die Menschen nach Normalität." Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche: "Wir haben es bereits mit einem exponentiellen Wachstum zu tun, das heißt: die Belastung der Kliniken wird weiter zunehmen. Daher werden wir morgen mit den Krankenhäusern über das weitere Vorgehen beraten. Gleichzeitig hoffen wir mit dem nun angezogenen Tempo bei den Impfungen weitermachen zu können und diese Woche 20.000 Impfungen vorzunehmen, das ist jedoch weiterhin abhängig von der Lieferung des Impfstoffes." Die Regelungen der Notbremse des Landes NRW finden Sie unter: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-04- 15_coronaschvo_ab_19.04.2021_lesefassung.pdf Sie beinhalten u.a. die Schließung der Kulturinstitute und den Stop von "Click & Meet"-Angeboten im Handel. Ausgenommen von Schließungen sind Läden des täglichen Bedarfs wie Supermärkte. ___________________________________________________________________________ 15. April 2021 Umbau Aachener Platz: Aachener Straße zum Teil gesperrt Der Umbau des Aachener Platzes geht voran. In den kommenden Wochen stehen weitere Straßenbauarbeiten in der Aachener Straße an. Daher werden von Montag, 19. April, bis voraussichtlich Freitag, 28. Mai, die Fahrspuren auf der Aachener Straße zwischen den Hausnummern 188-202 bis zur Kreuzung mit der Fleher Straße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert. Die Zufahrt zu den Grundstücken ist während dieser Zeit nur in Absprache mit dem Bauleiter vor Ort möglich. Die Gehwege bleiben während der Bauarbeiten für Fußgänger zugänglich. Das Amt für Verkehrsmanagement hat die Anlieger per Hauswurfsendung über die Arbeiten und Sperrungen informiert und bittet um Verständnis für unvermeidbare Beeinträchtigungen. Da die Straßenbauarbeiten stark witterungsabhängig sind, kann es kurzfristig zu Umstellungen im geplanten Bauablauf kommen. Hintergrund zum Umbau Der Aachener Platz wird seit Mitte September 2020 umgebaut. Durch den umfangreichen Umbau werden die Verkehrsflächen gebündelt und Raum für Grün- und Freianlagen geschaffen. Ferner wird die Führung für den Radverkehr verbessert, indem die vorhandenen Netzanschlüsse ausgebaut werden. Voraussichtlich im Februar 2022 soll der Umbau des Platzes abgeschlossen sein. ___________________________________________________________________________ 15. April 2021 Bauarbeiten zur Tieferlegung der Bamberger Straße laufen Projekt soll Ende dieses Jahres abgeschlossen werden/Freigabe für den allgemeinen Verkehr ist für September geplant Die Bamberger Straße wird am Eisenbahnüberweg zwischen Süllenstraße und Bayreuther Straße tiefer gelegt. Die Arbeiten laufen seit September 2019. Die wasserdichte, mit Mikropfählen und Ankern rückverankerte Baugrube ist inzwischen hergestellt. Zurzeit werden die Sohlen und Wände des eigentlichen Bauwerks, des Stahlbetontrogs, betoniert. Aufgrund einer aufwändigen Kampfmittelsondierung und der ungünstigen Witterungsbedingungen Anfang des Jahres musste der Terminplan für die Bauarbeiten angepasst werden. Bedingt durch die Frostperiode im Februar werden die Rohbauarbeiten erst Ende Mai so weit fortgeschritten sein, dass anschließend die Straßenbauarbeiten starten können. Das unterirdisch angeordnete Pumpwerk des Trogs wird im Anschluss mit zwei Pumpen und der dazugehörigen Elektronik ausgestattet. Das Bauprojekt Tieferlegung Bamberger Straße wird laut dem Amt für Verkehrsmanagement dieses Jahr abgeschlossen werden. Ziel ist es, den Stahlbetontrog samt Straßenbau soweit herzurichten, dass dieser Ende Juli 2021 für die ersten Schwertransporte der Firma Konecranes genutzt werden kann. Die Freigabe für den Individualverkehr erfolgt dann voraussichtlich Anfang September. Die derzeit geltende Einbahnstraßenregelung auf der Nürnberger Straße muss weiter beibehalten werden. Neben dem bisher laufenden Baustellenverkehr für die Rohbauarbeiten stehen im Sommer umfangreiche Umbauarbeiten an der Kreuzung Nürnberger-/ Bayreuther-/Bamberger Straße an, die aus der neuen Gradiente der Bamberger Straße resultieren. Signifikante weitere Einschränkungen werden per Hauswurfsendung bei den unmittelbar betroffenen Anliegern vorab bekannt gegeben. Bis zum Ende der Bauarbeiten ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. An der Kreuzung Süllenstraße/Bamberger Straße sind ebenfalls Umbauarbeiten notwendig, die sich jedoch auf den westlichen Kreuzungsteil beschränken werden. Projektbeschreibung Im Interesse der Standortsicherung und um einen Transportweg für Schwertransporte zum Reisholzer Hafen auch ohne höhengleiche Kreuzung der Eisenbahntrasse zu schaffen, muss die Bamberger Straße tiefer gelegt werden. Der Bereich der Tieferlegung der Bamberger Straße erstreckt sich auf einer Länge von rund 78 Metern von der Süllenstraße bis zur Bayreuther Straße. Für die Tieferlegung der Straße mit ausreichender Durchfahrtshöhe für Fahrzeuge mit entsprechenden Transportgütern ist eine Absenkung der Fahrbahn bis in Bereiche deutlich unterhalb des Grundwassers erforderlich. Dazu wird ein Trogbauwerk gebaut, welches sowohl die Wasserdichtheit als auch die Abfangung der hohen Erddrucklasten aus den Widerlagern der Bestandsbrücke der Eisenbahnüberführung sicherstellt. Dieser Trog wird in Stahlbeton ausgeführt und wird gegen Auftrieb gesichert. Während der Bauzeit ist die Unterführung Bamberger Straße für den Kraftfahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Die Querung der Bahnanlage ist für diesen Verkehr an der Unterführung Forststraße, welche rund 200 Meter südlich liegt, möglich. Der Fußgänger- und Radverkehr wird soweit wie möglich aufrechterhalten. ___________________________________________________________________________ 15. April 2021 Planungsdialog zweiter Bauabschnitt U81 Düsseldorf: Politik und Stadtverwaltung bringen ihre Expertise ein 24 politische Vertreter aus Düsseldorf, Krefeld, Neuss und Meerbusch sind eingeladen, um die Suche nach der Vorzugsvariante zu unterstützen Der Planungsdialog über den zweiten Bauabschnitt der neuen Stadtbahnlinie U81 wird am Freitag, 16. April, fortgesetzt. Dann starten die Werkstätten für Politik und Stadtverwaltung. 24 politische Vertreter aus Düsseldorf, Krefeld, Neuss und Meerbusch sind eingeladen, um mögliche Trassenvarianten zu bewerten und die Suche nach der Vorzugsvariante zu unterstützen. Insgesamt 55 Trassenvarianten von der Messe Düsseldorf bis zum Handweiser haben die Bürgerinnen und Bürger sowie die Interessensvertretungen in zwei Online-Werkstätten seit Anfang des Jahres erarbeitet. Nun gilt es daraus die bestmöglichen Streckenführungen herauszuarbeiten. Werkstätten für Politik und Verwaltung Das Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf führt dazu drei Werkstätten durch. Bezirksbürgermeisterinnen und -bürgermeister der betroffenen Stadtbezirke aus Düsseldorf sowie Vertretungen von Politik und Verwaltung aus Meerbusch, Neuss und Krefeld bringen ihre Ortskenntnis und Fachwissen ein. Auch soll die verkehrspolitische Expertise aus den Ratsfraktionen der Landeshauptstadt gehört werden. Zudem werden Botschafter der vergangenen Werkstätten teilnehmen, um die Rückmeldungen der Menschen vor Ort sowie der Interessensvertretungen einzubringen. Ermittlung der bestmöglichen Varianten Aus den 55 verschiedenen Vorschlägen für den 2. Bauabschnitt der U81 von der Messe bis zum Handweiser müssen nun die bestmöglichen Varianten ermittelt werden. Und das auf einer soliden fachlichen Grundlage. "Wir schauen uns jede einzelne der 55 Trassenvorschläge genau an und dokumentieren Vor- und Nachteile anhand fachlicher Kriterien", sagt Birgit Muéll, Projektleiterin des 2. Bauabschnitts der U81 vom Amt für Verkehrsmanagement. So könne nachvollziehbar und fachlich begründet eine Auswahl erfolgen. In den geplanten drei Werkstätten für Politik und Stadtverwaltung tauscht sich das Amt für Verkehrsmanagement nun mit den Teilnehmenden zu den Ergebnissen aus. Viele Faktoren müssen berücksichtigt werden Damit die U81 später rege genutzt wird, ist es beispielsweise sehr wichtig, wie schnell eine zukünftige Stadtbahn vom Handweiser zur Messe unterwegs sein würde. Die künftige Fahrtzeit wird also ein wichtiges Kriterium bei der Trassenauswahl sein. Zudem sollen die Verbindungen nach Neuss, Meerbusch und auch Krefeld verbessert werden, um eine Anfahrt zum Bürostandort Airport City und zum Flughafen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiv zu machen. Dabei muss der Trassenverlauf technisch umsetzbar und auch wirtschaftlich sein. Zwingend bedacht werden müssen bei der Trassenplanung auch hochsensible Bereiche wie die Wasserschutzgebiete "Am Staad" oder "Lörick". Unter Berücksichtigung dieser und vieler weiterer Kriterien werden die zahlreichen Trassenvorschläge schrittweise reduziert. Die Werkstätten für Politik und Verwaltung bilden den letzten von drei Schritten im Beteiligungsverfahren der Landeshauptstadt Düsseldorf an der Trassenfindung des zweiten Bauabschnitts der U81. Die Ergebnisse und Dokumentationen der vergangen beiden Werkstätten sind auf der Projektwebseite des Amts für Verkehrsmanagement veröffentlicht. Hintergrund: U81 und Planungsdialog Mit der U81 bekommt die Landeshauptstadt eine neue Stadtbahnlinie. Bereits im Bau befindet sich der erste Abschnitt zwischen Düsseldorfer Flughafen und Freiligrathplatz und somit die wichtige Anbindung des Airports an das Stadtbahnnetz. Die U81 soll darüber hinaus zur Verkehrswende in der Landeshauptstadt beitragen. Die Stärkung des ÖPNV führt zu einer Reduzierung von Treibhausgasen. "An der Planung für den zweiten Bauabschnitt der U81 sollen die Menschen vor Ort mitwirken. Es gilt die bestmögliche Trassenvariante der Querverbindung zwischen Messe und Handweiser zu finden", erläutert Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Das Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt hat dafür einen umfangreichen Planungsdialog mit Interessierten und Betroffenen aus Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ins Leben gerufen. Die Covid-19-Pandemie lässt weiterhin keine Vor-Ort-Veranstaltungen zu. Mit den virtuellen Werkstätten wird ermöglicht, dass die Beteiligung zur neuen Stadtbahnlinie weitergeht. "Die Dialogbereitschaft und Transparenz während des Planungsverfahrens zum zweiten Bauabschnitt der U81 sind dem Amt für Verkehrsmanagement ein besonderes Anliegen", erläutert Amtsleiter Florian Reeh. Bereits bei der Auftaktveranstaltung am 10. September 2020 nahmen rund 200 Interessierte aus Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss im Congress Center Düsseldorf teil. Online verfolgten weitere rund 180 Menschen die Diskussion. Zur Planungswerkstatt Ende Januar erreichten das Amt mehr als 200 Anmeldungen; 68 Personen, darunter auch zufällig ausgewählte Menschen, nahmen teil. An der Werkstatt der Interessenvertretung im März nahmen 27 Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Umweltschutz teil. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und werden auf der Projektwebseite veröffentlicht: https://www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/mit-bus-und-bahn/stadtbahnstrecke-u81/2-ba- rheinquerung/buergerdialog.html. ___________________________________________________________________________ 15. April 2021 Impfangebot ausgeweitet: Jahrgänge 1946 und 1947 können ab Montag einen Impftermin vereinbaren Nachdem ab Freitag, 16. April, allen mindestens 75-Jährigen ein Impfangebot unterbreitet wird, können ab Montag, 19. April, auch die 73- und 74-Jährigen einen Termin zur Coronaschutzimpfung vereinbaren. Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger können über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800-11611701 ihren individuellen Impftermin vereinbaren. Paarbuchungen sind weiterhin möglich. Dazu werden in den kommenden Tagen die betreffenden Einwohnerinnen und Einwohner eine persönliche Einladung durch die Landeshauptstadt per Post erhalten. In jeder Einladung ist auch ein persönliches Einladungsschreiben des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann enthalten. Durch die weitere Öffnung der Altersklassen schreitet die Impfkampagne weiter voran. Bis Mittwoch, 14. April, konnten 154.719 Impfungen vor Ort im Impfzentrum und durch den mobilen Dienst in Düsseldorf vorgenommen werden. Mit zunehmend mehr verfügbarem Impfstoff wird auch die Kapazität des Impfzentrums (aktuell rund 4.000 Impfungen täglich) weiter hochgefahren werden können. ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses soll im Mai starten Die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses soll mit einem ersten Diskussionsforum voraussichtlich im Mai starten, hierfür hat sich die Projektgruppe am heutigen Mittwoch, 14. April, im Rahmen ihrer Sitzung ausgesprochen. Die einzelnen Vertreterinnen und Vertreter der Projektgruppe werden nun das Konzept sowie die Terminplanung zur Öffentlichkeitsbeteiligung in ihren jeweiligen Fraktionen abstimmen. Im Anschluss hieran werden konkrete Termine veröffentlicht. Das erste Diskussionsforum soll coronabedingt digital stattfinden. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung werden den Bürgerinnen und Bürgern dann alle bisher ermittelten Ergebnisse zur Untersuchung des Bestandsgebäudes, zur Prüfung der Varianten "Sanierung", "erweiterte Sanierung" und "möglicher Neubau" auf Grundlage des mit der Oper intensiv erarbeiteten Nutzerbedarfsprogramms sowie zu den Möglichkeiten der inhaltlichen Ausrichtung als Baustein einer "Opernkonzeption 203+" vorgestellt. Zudem wird das Verfahren der Bürgerbeteiligung an sich vorgestellt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Öffentlichkeitsbeteiligung bildet einen sehr wichtigen Baustein in dem Projekt ‚Opernhaus der Zukunft‘. Wir wollen wissen, was sich die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer für ihre Oper wünschen, welche Ideen und Anregungen sie haben. Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger soll dann in den Entscheidungsprozess mit einfließen. Denn das neue Opernhaus soll eine Oper für alle sein." Die Öffentlichkeitsbeteiligung Geplant ist ein Prozess in mehreren Phasen, in dem die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer ihre Anregungen, Ideen und Visionen zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses einbringen können. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird aufgrund der Pandemielage überwiegend digital stattfinden. Es werden zudem analoge und kontaktarme Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger angesprochen werden können. Vorgesehen sind neben einem Online- Dialog, eine Ausstellung im öffentlichen Raum zu den bisherigen Ergebnissen, Diskussionsforen mit Experten und Zwischen- bzw. Ergebnisberichten, Gespräche mit ausgewählten Akteuren und die Einrichtung eines Bürgerinnen- und Bürgerrates. Die Möglichkeit zur Onlinebeteiligung und zur analogen Beteiligung laufen in den verschiedenen Phasen jeweils parallel. Darüberhinaus sollen auf einer Website zur Bürgerbeteiligung zukünftig Informationen zum aktuellen Sachstand des Opernhauses anhand der vorliegenden Untersuchungen anschaulich aufbereitet werden, sodass sich mit diesem Hintergrundwissen jeder an der Diskussion zur Zukunft des Opernhauses beteiligen kann. Es werden verschiedene Themen zur Diskussion gestellt, die von den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden können. So soll auch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Online-Beteiligung ein reger Austausch möglich gemacht werden. Bürgerinnen- und Bürgerrat Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Im Rahmen der Beteiligung wird erstmals in Düsseldorf ein Bürgerinnen- und Bürgerrat eingerichtet. In diesem sollen zufällig ausgewählte Düsseldorferinnen und Düsseldorfer Fragen und Meinungen zur Zukunft des Opernhauses in Düsseldorf offen erörtern und diskutieren. Dadurch wollen wir auch die Bürgerinnen und Bürger miteinbeziehen, die bisher möglicherweise keine Berührungspunkte mit der Oper hatten." Am Bürgerinnen- und Bürgerrat können insgesamt 30 Personen teilnehmen. Hierfür erfolgt in Kürze eine Zufallsauswahl aus dem Einwohnermelderegister. Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein persönliches Einladungsschreiben. In moderierten Diskussionsrunden tauscht das Gremium seine Meinungen und Ideen zu unterschiedlichen Fragestellungen intensiv aus und verfasst zum Abschluss eine gemeinsame Empfehlung. Diese wird in einem abschließenden Diskussionsforum präsentiert und im Anschluss an die Verwaltung und die Politik übergeben. Dieses Ergebnis ergänzt die Anregungen aus dem öffentlichen Beteiligungsprozess. Vorlage soll Ende 2021 in die politischen Gremien Parallel zur Öffentlichkeitsbeteiligung werden weitere Themen wie die Visionen für ein zukünftiges Opernhaus sowie Fragen des Standortes, eines möglichen Neubaus und gegebenenfalls einer Interimsstätte vertiefend betrachtet und die bis dahin vorliegenden Ergebnisse ebenfalls in der dritten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt. Alle Aspekte fließen anschließend gebündelt in den Entscheidungsprozess ein: So sollen alle Ergebnisse letztendlich anschaulich und vergleichbar ausgearbeitet und in einer Beschlussvorlage zusammengeführt werden. Es ist geplant, die Vorlage Ende 2021 in die politischen Gremien einzubringen. Hintergrund Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Frage zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses wurde die Verwaltung im März 2019 vom Stadtrat mit einer Analyse des Opernhauses beauftragt. Zum einen sollte das Bestandsgebäude am Hofgarten untersucht, zum anderen die Varianten "Sanierung", "erweiterte Sanierung" und "möglicher Neubau" geprüft werden. Ziel ist es, eine Grundlage für einen weiteren faktenbasierten Austausch- und Entscheidungsprozess zu schaffen. An diesem sollen auch die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden. Daher wurde die Verwaltung ebenfalls mit der Erstellung eines Konzepts zur Öffentlichkeitsbeteiligung beauftragt. Weitere Informationen zu den Ergebnissen zur Analyse des Opernhauses: www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/zukunft-des-duesseldorfer- opernhauses.html ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Impfangebot ausgeweitet: Jahrgänge 1944 und 1945 können ab Freitag einen Impftermin vereinbaren Nachdem allen mindestens 77-Jährigen ein Impfangebot unterbreitet worden ist, können ab Freitag, 16. April, auch die 75- und 76-Jährigen einen Termin zur Coronaschutzimpfung vereinbaren. Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger können über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800-11611701 ihren individuellen Impftermin vereinbaren. Paarbuchungen sind weiterhin möglich. Dazu werden in den kommenden Tagen die betreffenden Einwohnerinnen und Einwohner eine persönliche Einladung durch die Landeshauptstadt per Post erhalten. In jeder Einladung ist auch ein persönliches Einladungsschreiben des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann enthalten. Durch die weitere Öffnung der Altersklassen schreitet die Impfkampagne weiter voran. Bis Dienstag, 13. April, konnten 150.125 Impfungen vor Ort im Impfzentrum und durch den mobilen Dienst in Düsseldorf vorgenommen werden. Mit zunehmend mehr verfügbarem Impfstoff wird auch die Kapazität des Impfzentrums (aktuell rund 4.000 Impfungen täglich) weiter hochgefahren werden können. ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Vereitelte Garagendach-Flucht: OSD räumt Glücksspiel-Treff in Flingern Vermeintliche Glücksspieler führten fünfstellige Geldbeträge mit sich/Glücksspieltische und illegales Wettterminal festgestellt 26 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf am Dienstag, 13. April. Insgesamt wurden im Rahmen von sechs Kontrollen Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen diverser Verstöße eingeleitet. Bei einer Kontrolle einer Spielhalle in Reisholz trafen OSD-Mitarbeiter gegen 20 Uhr drei Anwesende ohne Mund-Nasen-Bedeckung an, von denen zwei an Spielautomaten spielten. In dem Betrieb waren fast alle Spielautomaten eingeschaltet und betriebsbereit. Nach Belehrung stellten die Ordnungskräfte die Personalien aller Angetroffenen fest. Zudem wurde das Geld aus den Gewinnspeichern der genutzten Geldspielgeräte sichergestellt. Im Anschluss wurde der Betrieb versiegelt und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Im Rahmen des zivilen Streifendienstes nahmen Einsatzkräfte des OSD gegen 23 Uhr aus einem Lokal in Flingern mehrere Stimmen wahr. Nachdem ein zusätzliches OSD-Einsatzteam und die Polizei angefordert worden waren, verschafften sich die Ordnungskräfte über den Notausgang Zutritt zum Betrieb. Währenddessen versuchten mehrere Personen aus einem Fenster über ein Garagendach zu flüchten. Die Betroffenen konnten allerdings unmittelbar durch sichernde Einsatzkräfte und einen Diensthund gestellt werden. Die Beteiligten wurden belehrt und aufgefordert, ihre Personalien anzugeben. Auf Befragung gaben einzelne Angetroffene an, hohe bis zu fünfstellige Barbeträge mit sich zu führen. Bei der weiteren Kontrolle der Betriebsräume wurden zwei Glücksspieltische vorgefunden, auf denen vermutlich Notizen zu Teilnehmenden und Geldbeträgen lagen. Es bestand somit neben den festgestellten Verstößen gegen die Coronaschutzverorodnung der Verdacht des illegalen Glücksspiels. Zudem fanden OSD-Mitarbeiter ein aufgestelltes Wettterminal ohne jegliche Kennzeichnungen vor. Da der Verantwortliche keine Angaben zu Aufsteller oder Verantwortlichen des Wettterminals machte und der Betrieb nicht als Wettannahmestelle geführt ist, bestand der Verdacht, dass die Aufstellung illegal erfolgt sein könnte. In einem Mülleimer lagen zudem eine Vielzahl von Wettbelegen. Alle Belege wiesen die gleiche Gerätenummer und das gestrige Tagesdatum auf. Sie wurden durch die Polizei sichergestellt. Nach Abschluss des Einsatzes wurde der Betrieb durch den Verantwortlichen verschlossen und von den Dienstkräften des OSD versiegelt. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus ahndeten die OSD-Einsatzkräfte im Stadtgebiet sieben Verstöße gegen die Maskenpflicht mit der Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am Dienstag, 13. April, 70 Einsätze, von denen 26 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 24.921, von denen 11.919 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 57 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 15.673. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Auf dem Weg zur umweltbewussten Fahrzeugflotte Oberbürgermeister Dr. Keller fährt ab Herbst emissionsfrei durch die Landeshauptstadt Düsseldorf Düsseldorf hat sich für den Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesetzt: Die Landeshauptstadt will bis 2035 klimaneutral sein und Klimahauptstadt werden. Dazu gehört auch ein umweltbewusster, städtischer Fuhrpark. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller will hier mit gutem Beispiel voran fahren. Sein neuer Dienstwagen wird daher ein vollelektrischer Tesla S (Basisversion). Der Tesla S ist mit einer Reichweite per Elektroantrieb von 652 Kilometern um fast ein Drittel höher als bei vergleichbaren Modellen anderer Anbieter und eignet sich so auch für deutschlandweite Strecken. Zudem kann er in nur 15 Minuten für eine Reichweite von 214 Kilometern aufgeladen werden, auch das ein großer Vorteil. Wie üblich wird das Dienstfahrzeug des Oberbürgermeisters nicht gekauft, sondern für drei Jahre geleast. Private Fahrten werden selbstverständlich privat versteuert. Die Lieferung ist aufgrund der Nachfrage voraussichtlich im Herbst dieses Jahres. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Der Umstieg auf alternative Antriebsarten ist, neben der Förderung des ÖPNV und des Radverkehrs, ein Schlüssel zu besserer Luft in unserer Stadt. Daher sollten wir als Stadtverwaltung hier mit gutem Beispiel voran gehen und den Anteil unserer Fahrzeuge zum Beispiel mit Elektro- und Wasserstoffantrieb eindeutig steigern und den Ausbau der Ladeinfrastruktur vorantreiben." Von den zur Zeit 583 Fahrzeugen der Landeshauptstadt Düsseldorf (zuzüglich des Fuhrparks von Feuerwehr und Rettungsdienst) sind bislang 81 Fahrzeuge elektrobetrieben. Die weitere Verteilung: 15 Hybrid, 1 Wasserstoff, 11 Benzin/Flüssiggas, 64 Benzin/ CNC Erdgas, 78 Benziner und 333 Diesel (davon 76 Euro 6 oder besser, 58 EEV, 100 Euro 5 und 99 Euro 4 oder schlechter). Die städtische Flotte bekommt neben dem Tesla für den Oberbürgermeister noch einen weiteren vollelektrischen Dienstwagen hinzu: Bürgermeisterin Clara Gerlach hat sich für einen Tesla 3 entschieden. ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Sanierung des Tritonenbrunnens: Teil der Arbeiten muss wegen brütenden Gänsepaares unterbrochen werden Wegen eines brütenden Gänsepaares mussten Teilmaßnahmen im Rahmen der Sanierungsarbeiten am Tritonenbrunnen nun unterbrochen werden: Die Tiere wurden in der vergangenen Woche auf der Westseite des Brunnens entdeckt. Der zuständige Architekt informierte die Tierrettung. Gemeinsam mit einem hinzugezogenen Amtstierarzt wurde zum Wohl der Tiere abgestimmt, dass nur Arbeiten mit einem Abstand von fünf Metern wieder aufgenommen werden. Die Beipflasterungsarbeiten bis zu den Balustraden sowie die Reinigungsarbeiten können so mit der entsprechenden Distanz fortgeführt werden. Im Anschluss an die Brutzeit, etwa 3 Wochen, werden die Natursteinarbeiten an der Westseite fortgesetzt. Die abschließenden Naturstein- und Reinigungsarbeiten an der Ostseite des Tritonenbrunnens können derweil wie geplant fortgeführt werden. Die Arbeiten an der Ostseite des Tritonenbrunnens sollen so Ende April fertig gestellt werden. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich Mitte bis Ende Mai abgeschlossen. ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Mehr Glasfaser für Düsseldorf: 12.000 zusätzliche Gigabit-Anschlüsse in 12 Monaten Die Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgt ambitionierte Ziele: Bis 2025 sollen alle Einwohner und auch Unternehmen Zugriff auf gigabitfähige Netze erhalten. Damit das Vorhaben gelingt, haben Vodafone und die Stadt vor rund fünf Monaten ein neues Infrastruktur- Modell ins Leben gerufen. Das Ziel der Partner: Den Ausbau von Gigabit-Netzen weiter beschleunigen. Nun präsentierten Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Vodafones Firmenkundenchef Alexander Saul bei einer gemeinsamen Begehung einer Glasfaser-Baustelle in Düsseldorf-Wittlaer den Status Quo der Gigabit- Versorgung in Düsseldorf und erläuterten, mit welchen Maßnahmen weitere rund 12.000 Haushalte in den kommenden 12 Monaten Glasfaser erhalten werden. Alexander Saul, Geschäftsführer Firmenkunden bei Vodafone Deutschland: "Vodafone betreibt in Düsseldorf mit seinem bestehenden Kabel-Glasfasernetz heute schon eine Netzinfrastruktur, die zu großen Teilen aus Glasfaser besteht. Dieses Netz ist Grundlage für Gigabit-Geschwindigkeiten für 320.000 Haushalte und Unternehmen in Düsseldorf – und damit der größte Treiber für den Breitbandausbau in der Region. Mit zusätzlichen Maßnahmen treiben wir den Ausbau voran. Und bringen so in den kommenden Monaten weitere 12.000 Haushalte und Unternehmen ins Gigabit-Zeitalter." Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Eine leistungsfähige und flächendeckende Breitband-Versorgung ist das Fundament der Digitalisierung und für Unternehmen, Betriebe und Privathaushalte gleichermaßen wichtig. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, für die wir Partnerschaften mit den Telekommunikationsunternehmen eingehen. Vodafone ist Vorreiter und ein verlässlicher Partner auf dem gemeinsamen Weg in die flächendeckende Gigabit-Versorgung." Glasfaser für zahlreiche Wohn- und Neubaugebiete In Wittlaer, einem beliebten Stadtteil nördlich Düsseldorfs, wird schon seit drei Wochen gegraben. Hier entsteht ein neues Glasfasernetzt für 120 Haushalte. Der Bedarf an schnellem Internet ist sehr groß – mehr als 80 Prozent der Anwohner haben bereits einen Anschluss bestellt und werden diesen bis zum Sommer erhalten. Auch in Lörick rund um die Bonifatiusstraße (250 Wohneinheiten), in Flingern-Nord zwischen Rübezahl- und Rotkäppchenweg (150 Wohneinheiten) und in Gerresheim zwischen Deilbach- und Lohbachweg (130 Wohneinheiten) will Vodafone Glasfaser ausbauen. Die Vorvermarktung ist hier zum Teil schon angelaufen. Und auch in vielen Neubaugebieten ist Vodafone aktiv. So ist in den vier Gebieten Hansaallee/Böhlerstraße, Ulmer Höh, Am Scheitenweg Süd und in der Gerresheimer Landstraße mit insgesamt 900 Wohneinheiten der Glasfaserausbau bereits gestartet. In weiteren sieben Neubaugebieten mit 2.500 Wohneinheiten beginnt der Ausbau noch in diesem Jahr (darunter Bauprojekte im Glasmacherviertel und Grashofstr./Mercedesstr.). In den kommenden Monaten entstehen so in zahlreichen Wohn- und Neubaugebieten gigabit-schnelle Internetanschlüsse für insgesamt 4.000 Haushalte. Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft bringt weitere 8.000 Gigabit-Anschlüsse Um die Gigabit-Verfügbarkeit in Düsseldorf weiter zu beschleunigen, setzt Vodafone auch auf Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft. So wird der Düsseldorfer Kommunikationskonzern bis 2022 rund 5.000 Wohneinheiten der Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mittels FTTB (Fiber to the Building) mit gigabit- schnellem Internet versorgen. Bei der Beamten-Wohnungsbau-Genossenschaft Düsseldorf sind es 3.000 Wohneinheiten. ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Corneliusplatz in Violett, Rosa und Weiß: Frühlingsblumen blühen in der Innenstadt Die Frühlingsblumen auf dem Corneliusplatz sind in voller Blüte. Insgesamt rund 10.000 Pflanzen hat das Gartenamt auf den zusammen rund 320 Quadratmeter großen Wechselbeetflächen am Ende der Königsallee gepflanzt. Passend zur derzeitigen Magnolienblüte fügen sich die Frühlingsblumen in ein Farbkonzept in weißen, violetten und rosafarbenen Tönen. Neben Akelei, Bellis und Stiefmütterchen hat das Gartenamt violetten Goldlack gepflanzt. Charakteristisch für diese Pflanze sind ihre duftenden Blüten sowie die krautigen Blätter. Zudem dient der Goldlack im Frühling als Nahrungsquelle für Wildbienen und andere Insekten. Tulpen in zwei verschiedenen Farben machen das Frühlingsbild komplett. Einen besonderen Kontrast setzt dabei die Sorte "Queen of Night", eine sehr dunkelviolette Tulpe, die fast schwarz erscheint. Der Corneliusplatz zählt zu den Schwerpunkten der diesjährigen Frühlingsbepflanzung des Gartenamts. Die denkmalgeschützte Parkanlage im Übergang zwischen der Kö und dem Hofgarten wurde 2018 nach Abschluss der Umbauarbeiten neugestaltet und blüht in diesem Jahr in der vierten Saison. ___________________________________________________________________________ 13. April 2021 OSD: Drogenfund auf Kinderspielplatz Jugendliche Tatverdächtige wurden der Polizei übergeben 20 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf am Montag, 12. April. Insgesamt wurden acht Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Darüber hinaus wurden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz geahndet. Infolge einer Beschwerde suchten Einsatzkräfte des OSD gegen 16.30 Uhr den Sonnenpark in Oberbilk auf. Dort lagen jedoch keine Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung vor. Allerdings stellten OSD-Mitarbeiter im bei einer Kontrolle eines Anwesenden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz fest. Der Einsatz wurde an die hinzugezogene Polizei übergeben. Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes in der Altstadt wurden OSD-Mitarbeiter um 18 Uhr auf fünf Jugendliche aufmerksam, die im Maskenpflicht-Gebiet keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Außerdem bestand der Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Betroffenen ergriffen die Flucht, ein Gruppenmitglied konnte allerdings gestellt werden. Dieses leistete bei der Durchsuchung nach Personalien Widerstand, sodass der Jugendliche fixiert und an die Polizeiinspektion Mitte übergeben wurde. Dort wurde der Minderjährige von seiner Mutter abgeholt. Aufgrund der Widerstandshandlungen wurde Strafanzeige erstattet. Bei der Kontrolle eines Kinderspielplatzes in Bilk um 20.15 Uhr wurden Dienstkräfte des OSD auf zwei Jugendliche ohne Mund-Nasen-Bedeckung aufmerksam. Als sich die Ordnungskräfte näherten, führte einer der Anwesenden eine Wurfbewegung aus. Zudem versuchten beide unmittelbar mit dem Fahrrad zu fliehen. Nachdem die OSD-Mitarbeiter den Fluchtversuch verhindern konnten, fanden sie in unmittelbarer Nähe ein Druckverschlusstütchen Marihuana auf. Die Jugendlichen wurden mit dem Tatverdacht konfrontiert, belehrt und in der Folge ergebnislos durchsucht. Zudem wurde die Polizei hinzugezogen. Während die OSD-Mitarbeiter auf die Polizei warteten, stellten sie in unmittelbarer Nähe eine erhebliche Menge Marihuana fest. Das Betäubungsmittel wurde im Anschluss an die Polizei übergeben, die den weiteren Einsatz fortführte. Mit dem Verdacht auf Glücksspiel kontrollierten OSD-Mitarbeiter gegen 21 Uhr eine Gaststätte in Gerresheim. Vor dem Betrieb waren Stimmen aus dem Innern zu vernehmen. Nach Alarmierung der Polizei und einer weiteren OSD-Streife, verschafften sich die Ordnungskräfte Zugang zur Gaststätte. Dort hielten sich insgesamt sieben Personen auf. Die Kunden wurden darüber hinaus bewirtet. Aufgrund der festgestellten Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung (geöffneter Betrieb, Verstoß gegen die Maskenpflicht, Nichteinhaltung der Abstandsvorgaben, Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen) und gegen das Nichtraucherschutzgesetz wurden die Anwesenden des Betriebes verwiesen. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Aufgrund einer Lärmbeschwerde in Bilk lösten OSD-Dienstkräfte gegen 23 Uhr eine Wohnungsparty in Bilk mit sieben Anwesenden auf. Nach Aufnahme der Personalien wurden drei Partygäste der Wohnung verwiesen. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am Montag, 12. April, 60 Einsätze, von denen 20 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 24.851, von denen 11.893 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 33 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 15.616. ___________________________________________________________________________ 12. April 2021 Baustart: 40.000 Haushalte in Düsseldorf steigen in die Gigabit-Liga auf Bis zum 4. Quartal 2022 sollen für rund 40.000 Haushalte in den beiden Düsseldorfer Stadtteilen Düsseltal und Flingern-Nord Telekom-Glasfaseranschlüsse direkt bis in die Häuser verlegt werden. Damit werden Bandbreiten von bis zu 1 GBit/s (Gigabit pro Sekunde) möglich. Den offiziellen Spatenstich für dieses gemeinsame Ziel haben die Stadt Düsseldorf und die Deutsche Telekom im Düsseltal gesetzt. Beide Parteien hatten bereits im Dezember 2020 eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Die Ausbaukosten trägt allein die Telekom. Die Bauarbeiten sollen im 4. Quartal 2022 abgeschlossen sein. Dabei kommt das Glasfaser-Kabel von der Vermittlungsstelle über den Verteilerkasten im Gehwegbereich direkt ins Haus der Kunden. Diese Technik nennt sich "Fiber To The Home", kurz "FTTH". Im Zuge der Arbeiten sollen rund 580 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 80 Glasfasernetzverteiler neu aufgestellt werden. Dabei wird in Straßenabschnitten vorgegangen. Sobald ein Abschnitt fertiggestellt ist, können die Anlieger die neu gebauten Glasfaserabschlüsse bereits buchen und nutzen. Die Telekom wird gemeinsam mit der Stadt alles tun, um den Ausbau mit modernsten technischen Möglichkeiten gut und schnell zu bewältigen und dabei die Beeinträchtigungen für die Bürger und den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Martin Lutz, Breitbandkoordinator der Landeshauptstadt Düsseldorf Lutz freut sich über das Projekt: "Schnelles Internet wird in unserer vernetzten Welt und in Zukunft noch wichtiger. Arbeiten von zu Hause, Home-Schooling oder Videokonferenzen benötigen stabile und leistungsfähige Internet- Verbindungen. Ich begrüße es daher sehr, dass die Telekom beginnen wird, ihr Netz in Teilen von Düsseldorf auf die modernste Glasfaser-Technik bis in die Häuser hinein aufzurüsten." Auch Mehdi Schröder Kommunalrepräsentant der Telekom Deutschland, begrüßt das Ausbauprojekt ausdrücklich: "Die Pandemie hat gezeigt, dass digitales Arbeiten für viele zum 'New Normal' geworden ist. Glasfaser ist für die Telekom nicht nur ein neues Netz. Glasfaser ist die Zukunft. Für uns und auch unsere Kundinnen und Kunden gleichermaßen. Und diese Zukunft bringen wir jetzt auch nach Düsseldorf." "Der Glasfaser-Anschluss bietet alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen: Wie zum Beispiel Home-Office oder Video-Streaming. Er eignet sich auch für Telemedizin und Smart Home. Wir freuen uns sehr auf eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf", sagt Simon Pohlen, zuständiger Projektleiter Deutsche Telekom Technik. Bürger*innen, die im Ausbaugebiet wohnen und sich schon jetzt für einen Glasfaser-Hausanschluss entscheiden, können sich bereits registrieren. Hierzu ist auch die Angabe des Hauseigentümers bzw. der Hausverwaltung erforderlich, falls Kund*innen zur Miete wohnen. Auch Hauseigentümer*innen können sich bereits registrieren, wenn sie ihre Immobilie mit einem Glasfaseranschluss aufwerten möchten. Der Hausanschluss der Telekom für die Glasfaserleitung ist hierbei auch ohne Vertragsabschluss im Aktionszeitraum sogar kostenfrei. ___________________________________________________________________________ 12. April 2021 Stadtbahnbau U81: Nächtliche Sperrungen an der A44 und der Danziger Straße Im Zuge der Arbeiten für den Bau der neuen Stadtbahnlinie U81, 1. Bauabschnitt, muss in der Nacht von Dienstag, 13. April, auf Mittwoch, 14. April, von 23 Uhr bis 4 Uhr morgens die Abfahrt von der Danziger Straße, Bundesstraße B8, von Düsseldorf kommend auf die Bundsautobahn A44 in Richtung Velbert/Essen voll gesperrt werden. Die ausgeschilderte Umleitung führt ab der Kreuzung Danziger Straße/A44 nach Westen über die Straßen "Stockumer Höfe"und "Am Staad" auf die Auffahrt zur A44. Hintergrund für die Sperrung der Abfahrt ist der Abtransport eines Drehbohrgerätes am Knotenpunkt der Danziger Straße (B8) mit der A44. Für den Aufbau eines Kranes wird anschließend in der Nacht von Mittwoch, 14. April, auf Donnerstag, 15. April, von 22 Uhr bis 4 Uhr morgens die Abfahrt von der A44 auf die Danziger Straße, Bundesstraße B8, von Essen/Velbert kommend voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über die A44 bis zur Autobahnabfahrt 29 "D- Messe/Arena", über den Messeparkplatz zurück zum Knotenpunkt der Danziger Straße mit der A44 umgeleitet. ___________________________________________________________________________ 12. April 2021 Coronaschutzverordnung Landeshauptstadt Düsseldorf setzt Testoption des Landes in Kraft Der Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf hat beschlossen, die in der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vorgesehene Testoption zunächst per Allgemeinverfügung in Kraft zu setzen. Damit bleiben Besuche in Kulturinstitute, die Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen sowie Einkäufe im Einzelhandel nach vorheriger Terminbuchung, Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit und grundsätzlich nach einem zertifiziertem, negativen Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) zunächst weiterhin möglich. Die Allgemeinverfügung zur Testoption der Stadt ist bis zum Ende der Gültigkeit der Landesverordnung befristet (zunächst 18. April 2021). Die entsprechende Zustimmung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ist erteilt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Mit unseren 288 Teststationen im Stadtgebiet erfüllen wir alle Voraussetzungen, die ausdrücklich vorgesehene Testoption in Kraft zu setzen. Wir werden die Situation täglich anhand des Infektionsgeschehens und der Lage in den Kliniken überprüfen. Zudem erwarten wir zu Beginn der kommenden Woche ohnehin neue einheitliche Vorgaben über eine neue Coronaschutzverordnung des Landes oder das Infektionsschutzgesetz des Bundes." Krisenstabsleiter und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Wir haben alle erforderlichen Teststrukturen aufgebaut und kommen auch beim Thema Impfungen dank unserer guten Arbeit im Impfzentrum und der besseren Verfügbarkeit des Impfstoffes gut voran. Wir möchten für alle Bürgerinnen und Bürger Planungssicherheit schaffen, bis die neuen Regelungen von Bund und Land klar sind. Das ist auch in Anbetracht des Infektionsgeschehens derzeit vertretbar." ___________________________________________________________________________ 12. April 2021 Coronaschutz: OSD räumt Shisha-Bar 91 Einsätze zur Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung von Freitag bis Sonntag 91 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 9. April, bis Sonntag, 11. April. Insgesamt wurden 97 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 9. April Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes stellten Einsatzkräfte des OSD in vier Fällen Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen fest. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus ahndeten OSD-Mitarbeiter in der Altstadt 41 Verstöße gegen die Maskenpflicht. Samstag, 10. April Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes nahmen Dienstkräfte des OSD gegen 21.30 Uhr vor einer Shisha- Bar in Oberbilk Tabakgeruch wahr. Zudem waren Stimmen aus dem zugehörigen Innenhof zu hören. Daraufhin versuchten die OSD-Mitarbeiter, durch den Notausgang in den Betrieb zu gelangen. Dieser wurde kurz geöffnet und beim Erblicken der Ordnungskräfte umgehend wieder durch die Anwesenden verschlossen. Nachdem die Polizei und eine weitere OSD-Streife hinzugerufen wurden und alle weiteren Fluchtwege gesichert werden konnten, trafen die Einsatzkräfte in der Shisha-Bar insgesamt fünf Menschen an. Innerhalb der weiteren Kontrolle wurden zudem zahlreiche gewerbliche Verstöße festgestellt. Alle Anwesenden wurden des Ortes verwiesen. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Zusammen mit dem Verkehrsdienst der Polizei ahndeten OSD-Mitarbeiter zwischen 22.15 Uhr und 23.20 Uhr in 20 Fällen das Verbot der Einfahrt in die Königsallee. Infolge einer Beschwerde wurden Einsatzkräfte des OSD im BUGA-Park gegen 23.15 Uhr auf eine 15-köpfige Gruppe mit sehr lauter Musik aufmerksam. Nachdem die Anwesenden versuchten zu flüchten, konnten schließlich sieben Betroffene gestellt werden. Nach kurzem Widerstand stellten die OSD-Mitarbeiter die Musikbox sicher und erteilten entsprechende Platzverweise. Darüber hinaus wurden Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Sonntag, 11. April Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes trafen Einsatzkräfte des OSD im Haifapark (Oberbilk) eine sechsköpfige Gruppe ohne Einhaltung der vorgeschriebenen Mindestabstände an. Im Zuge der Überprüfung leisteten zwei Betroffene Widerstand. Zusätzlich verweigerte eine Person die Angabe der Personalien. Trotz mehrfacher Aufforderung, Abstand zu halten, wurden die Einsatzkräfte bedrängt. Der erforderliche Abstand konnte lediglich nach Androhung des Einsatzes des Reizstoffsprühgerätes wiederhergestellt werden. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 9. April, bis Sonntag, 11. April, 241 Einsätze, von denen 91 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 24.791, von denen 11.873 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 69 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 15.583. ___________________________________________________________________________ 12. April 2021 Kampfmittelsondierungen auf der Friedrichstraße ab 19. April Schachtungen im Vorfeld einer Kanalerneuerung/Kurzzeitige Beeinträchtigungen des Verkehrs möglich Im Vorfeld einer Kanalerneuerung auf der Friedrichstraße, die voraussichtlich im Juli 2021 beginnen wird, finden ab dem 19. April vorbereitende Suchschachtungen für Kampfmitteluntersuchungen statt. Für die Dauer von rund einer Woche wird es auf dem Abschnitt zwischen Fürstenwall und Luisenstraße zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen. Der Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf bittet hierfür um Verständnis. ___________________________________________________________________________ 09. April 2021 Impfangebot ausgeweitet: Jahrgänge 1942 und 1943 können ab sofort einen Impftermin vereinbaren Nachdem allen 79-Jährigen seit Dienstag, 6. April, ein Impfangebot unterbreitet worden ist, können ab sofort auch die 78- und 77-Jährigen eine Coronaschutzimpfung erhalten. Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger können über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800-11611701 ihren individuellen Impftermin vereinbaren. Paarbuchungen sind weiterhin möglich. Dazu werden zu Beginn der nächsten Woche die betreffenden Einwohnerinnen und Einwohner eine persönliche Einladung durch die Landeshauptstadt per Post erhalten. In jeder Einladung ist auch ein persönliches Einladungsschreiben des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann enthalten. Durch die weitere Öffnung der Altersklassen schreitet die Impfkampagne weiter voran. So wurden bis Ende der Woche rund 27.000 Impftermine vereinbart. Auch konnte flexibel auf den Impfstoffzuwachs reagiert werden und die Kapazitäten von anfangs rund 2.400 Impfungen pro Öffnungstag auf mittlerweile etwa 4.000 Impfungen ausgeweitet werden. ___________________________________________________________________________ 09. April 2021 Mannesmannufer: Höhere Warnschwellen gegen "Auto-Poser" sind eingebaut Ab sofort sollen 5 Zentimeter hohe Schwellen Raser bremsen/Ziel ist der Schutz der Anwohner und Flaneure Wie bereits angekündigt soll mit neuen, höheren Warnschwellen am Mannesmannufer den "Auto-Posern" und Rasern besser begegnet und der touristische Parksuchverkehr eingedämmt werden. Die neuen, nun fünf Zentimeter hohen Schwellen sind installiert und ersetzen damit die zwei Zentimeter niedrigeren, bisherigen Exemplare, die testweise am Donnerstag, 11. März, verlegt wurden. Die Koordinierungsgruppe Corona Altstadt - bestehend unter anderem aus Ordnungsamt, Polizei, Amt für Verkehrsmanagement - hat sich dafür ausgesprochen, die zwei Zentimeter höheren Warnschwellen anzubringen, so dass den "Auto-Posern" und Rasern noch wirksamer begegnet werden kann. Die neuen Schwellen lösen die bisherigen auf das Betonsteinpflaster der Straße Mannesmannufer - zwischen der Thomasstraße und der Schulstraße - montierten Warnschwellen ab. Sie sind etwa zwei Meter lang, 40 Zentimeter (bisher 23 Zentimeter) breit und fünf Zentimeter (bisher drei Zentimeter) hoch und werden gemeinhin auch zur Sicherung von Straßenbaustellen genutzt. Die Schwellen sollen dazu führen, dass die Fahrgeschwindigkeit grundsätzlich reduziert wird und dass die Raser- und Poserszene die damit versehene Straße möglichst meidet. Die Warnschwellen wurden so montiert, dass die am Mannesmannufer verkehrende Buslinie 726 möglichst uneingeschränkt fahren kann, während andere Fahrzeuge aufgrund der geringeren Fahrzeugbreite diese zumindest einseitig überfahren müssen. Die mobilen Schwellen können jederzeit wieder demontiert werden. Die Kosten für die Neubeschaffung der Schwellen beträgt 1.000 Euro (brutto). ___________________________________________________________________________ 09. April 2021 Gartenamt verschenkt "Düsseldorfer Mischung" Kostenloser Wildblumensamen erhältlich/Natürliche Farbtupfer und Nahrung für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge Das Gartenamt gibt Saatgut für Wildblumen aus. Interessierte Düsseldorfer können mit der "Düsseldorfer Mischung" Baumscheiben vor der eigenen Haustür bepflanzen, eine bunte Blumenwiese im eigenen Garten schaffen oder die Samen im Kübel auf dem Balkon aussäen. Die kostenlosen Samentütchen beinhalten eine spezielle Mischung regionaltypischer Wildblumen wie zum Beispiel Ringelblume, Malve, Natternkopf, Karthäuser-Nelke, Färberkamille, Klatschmohn, Nickendes Leimkraut und Margariten. Die Blumenmischungen sorgen für farbenfrohe Tupfer inmitten der Stadt und vergrößern den Lebensraum sowie das Nahrungsangebot für Insekten. Noch bis Ende April lassen sich die Blumensamen gut aussäen. Ein Tütchen reicht, um etwa einen Quadratmeter Fläche zu begrünen. Am besten gedeihen die Wildblumen an sonnigen Standorten. Vor der Bepflanzung sollte der Boden etwas vorbereitet und aufgelockert werden. Damit die Samen keimen, müssen sie nach dem Einsäen gut feuchtgehalten werden. Einmal jährlich - entweder im Frühling oder im Spätherbst - sollte die Blumenwiese auf eine Höhe von rund fünf Zentimeter gemäht werden. Die "Düsseldorfer Mischung" eignet sich gut, um öffentliche Baumscheiben zu bepflanzen. Blumenfreunde, die das Saatgut dafür nutzen möchten, erhalten vom Gartenamt zusätzlich ein Baumpatenschild. An der Baumscheibe angebracht, sorgt es dafür, dass die Wildblumen nicht versehentlich zurückgeschnitten werden. Ebenso eignen sich die Samen, um eine bunte Wildblumenwiese im privaten Garten entstehen zu lassen. Düsseldorfer, die keinen Garten, dafür aber Balkon oder Terasse haben, können mit der "Düsseldorfer Mischung" auch etwas für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten tun – die Wildblumen wachsen auch in größeren Kübeln oder Balkonkästen. Interessierte Bürger können sich, so lange der Vorrat reicht, ein Samentütchen beim Gartenamt, Kaiserswerther Straße 390, 40474 Düsseldorf, abholen. Die Übergabe erfolgt unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln und ist montags bis donnerstags von 8 bis 15 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr möglich. ___________________________________________________________________________ 09. April 2021 Neue Regenwasserbehandlungsanlage an der Heidelberger Straße Der Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf errichtet im Rahmen der Neustrukturierung des öffentlichen Kanalnetzes in Eller eine Regenwasserbehandlungsanlage an der Heidelberger Straße zwischen Schützenplatz und der Südlichen Düssel. Zudem werden neue Regenwasserkanäle in die Karlsruher-/Heidelberger Straße gebaut. Zusätzlich wird das bestehende Pumpwerk "Am Straußenkreuz 3" in maschineller und elektrotechnischer Hinsicht sowie mit der Verlegung einer neuen Druckrohrleitung modernisiert. Durch diese Maßnahme entsteht mehr Rückstauvolumen. Damit können fünf Einleitungsstellen in die Südliche Düssel aufgehoben werden. Die Kanalbaumaßnahme in der Karlsruher Straße im Bereich der Hausnummern 50 bis 62 (neuer Durchmesser 0,40 Meter) erfolgt in offener Bauweise. Der Kanalneubau in der Heidelberger Straße wird zur Minimierung des Eingriffs in die Verkehrssituation in geschlossener Bauweise als maschineller Vortrieb jeweils nördlich und südlich der Straßenbrücke (Südliche Düssel) mit einem Rohrdurchmesser von 1,20 Meter durchgeführt. Die geplante Druckrohrverlegung, Durchmesser 0,50 Meter, von der Pumpstation bis zur neuen Regenwasserbehandlungsanlage wird ebenfalls in geschlossener Bauweise als sogenanntes Horizontal- Spülbohrverfahren ausgeführt. Zum Abschluss der Baumaßnahme erfolgt durch Verbreiterung des Gewässers und einer standortgerechten Bepflanzung zwischen der DB-Strecke und der Heidelberger Straße eine naturnahe Gewässerumgestaltung. Die auentypische Umgestaltung dient zur Qualitätsverbesserung der Naherholung und erfolgt unter Berücksichtigung des Natur- und Landschaftsschutzes. Die voraussichtlichen Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5,9 Millionen Euro. Die Bauarbeiten beginnen am 19. April und dauern voraussichtlich bis Ende März 2023, wobei die Fertigstellung der Kanalbauarbeiten in der Karlsruher Straße - sofern es die Witterung mit den Straßenwiederherstellungsarbeiten zulässt - voraussichtlich bis Ende 2021 abgeschlossen wird. ___________________________________________________________________________ 09. April 2021 Coronaschutz: OSD räumt Glücksspiel-Treff 21 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung am Dienstag 21 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf am Dienstag, 6. April. In einem Fall wurde zudem der Betrieb illegaler Glücksspielgeräte festgestellt. Bei der Kontrolle eines Gastronomiebetriebs in Reisholz wurden die Einsatzkräfte des OSD um 11.15 Uhr auf einen Anwesenden am Eingang aufmerksam, der keine Mund-Nasen-Bedeckung trug. Im Zuge der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Angetroffenen um den Verantwortlichen des Betriebes handelte, der angab, dass keine weiteren Personen im Lokal anwesend seien und er über keinen Schlüssel verfüge. Nachdem die Einsatzkräfte sich jedoch über einen Hintereingang Zutritt verschafft hatten, trafen sie insgesamt drei weitere Personen an, die alle keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Außerdem wurden eine Thermoskanne mit heißem Kaffee, zwei betriebsbereite PC mit Internetterminal und zwei handwarme und an das Stromnetz angeschlossene illegale Glücksspielgeräte vorgefunden. Aufgrund des Verdachts von vorliegenden Straftaten (unerlaubte Veranstaltung, Durchführung von Glücksspiel, Vorhalten und Betreiben illegaler und eventuell manipulierter Glücksspielgeräte) wurde die Polizei hinzugezogen. Die OSD-Dienstkräfte übergaben den Einsatz. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes stellten Einsatzkräfte des OSD in Oberbilk vor einem Juwelier eine Ansammlung von etwa 15 dicht beieinanderstehenden Personen fest. Bei Annäherung an den Betrieb entzerrte sich die Ansammlung, und die vorgeschriebenen Abstände wurden eingehalten. Innerhalb des Betriebes hielten sich gemessen an der Raumgröße zudem zu viele Menschen auf. Insgesamt waren zwei Kunden und fünf Mitarbeiter anwesend. Nach entsprechender Belehrung leiteten die OSD-Mitarbeiter ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am Dienstag, 6. April, 60 Einsätze, von denen 21 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 24.424, von denen 11.758 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 13 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 15.479. ___________________________________________________________________________ 06. April 2021 Konsequente Einsätze gegen Maskenverweigerer und Autoposer Intensives Osterwochenende für den OSD: Mehr als 500 Ordnungswidrigkeitenverfahren zur Durchsetzung der Corona-Schutzverordnung eingeleitet Gezielte Einsätze zur Einhaltung der Corona-Schutzverordnung und gegen die Autoposerszene in der Innenstadt waren am Oster-Wochenende die Tätigkeitsschwerpunkte des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD). In Zusammenarbeit mit der Polizei wurden Verstöße konsequent verfolgt und geahndet. Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt vom 2. bis zum 5. April 393 Einsätze, von denen 223 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Corona-Schutzverordnung standen. Im Rahmen von 162 Maßnahmen wurden am Osterwochenende insgesamt 472 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung und 36 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkungen eingeleitet. Zudem wurden im Zuge der Kontrollen von Gewerbebetrieben ebenfalls Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren veranlasst. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die gute Zusammenarbeit und sichtbare Präsenz von OSD und Polizei haben am Osterwochenende erfolgreich Wirkung gezeigt. Mit präventiven Maßnahmen sind wir der Autoposerszene am Mannesmannufer und auf der Königsallee begegnet. Die Einsatzhundertschaft hat uns zudem bei der Bildung von Menschenansammlungen und den damit verbundenen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung zielgerichtet unterstützt. Mehr als 500 eingeleitete Ordnungswidrigkeitenverfahren stehen für ein konsequentes Eingreifen der Einsatzkräfte." Karfreitag, 2. April: Die Altstadt war anfangs nur mäßig besucht und füllte sich ab dem frühen Nachmittag zunehmend. Die kühle Witterung war unter anderem ursächlich dafür verantwortlich, dass das Besucheraufkommen bei weitem nicht so stark war wie an den zurückliegenden wärmeren Tagen. Es kam zu keinem Zeitpunkt zu großen Personenansammlungen. Ab 14.30 Uhr wurden Doppelstreifen OSD und Polizei gebildet. Ostersamstag, 3. April: Das schöne Wetter - trotz niedriger Temperaturen - und die geöffneten Einkaufsläden haben dazu geführt, dass tagsüber die Einkaufsstraßen, Flinger- und Mittelstraße sowie Schadowstraße und Königsallee gut besucht waren. Verkehrskadetten verteilten in der Innenstadt Flyer mit Hinweisen zur Maskenpflicht an Passanten. Nicht-coronakonforme Personenansammlungen wurden zum Teil bereits im Vorfeld durch gezielte Ansprachen verhindert. In Zusammenarbeit mit der Polizei wurde nach 23 Uhr die Königsallee temporär für den Pkw-Verkehr gesperrt, um das Hin- und Herfahren der Poser- und Tunerszene (auch in Zusammenhang mit Verstößen gegen das Lärmschutzgesetz) zu unterbinden und Personenansammlungen zu verhindern. An der Kö wurden durch die Einsatzkräfte rund 180 Fahrzeuge präventiv der Örtlichkeit verwiesen. Bei den angetroffenen Fahrzeugen handelte es sich zu 90 Prozent um auswärtige Fahrzeuge aus gesamt NRW. Ostersonntag, 4. April: Aus Sicht des OSD waren Altstadt und Rathausufer am Ostersonntag im Vergleich zum Samstag eher mäßig besucht. Am Sonntag wurden vom OSD rund 80 Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet. Dem OSD wurde zudem eine Party in einem Club im Hafen gemeldet. In dem Club wurden 16 Personen inklusive eines Filmteams angetroffen, die hinter verschlossener Tür offenbar gefeiert hatten. Der Club wurde daraufhin geräumt und versiegelt. Um ein "Cruisen" der Autoposerszene zu unterbinden, wurden am Sonntag ab 21 Uhr die Zufahrten zur Königsallee so abgesperrt, dass nur noch ein Abfließen des Verkehrs möglich war. Ostermontag, 5. April: Altstadt und Rathausufer waren nur mäßig besucht. Am Sonntag wurden vom OSD rund 40 Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet. Der OSD begleitete zudem eine Demonstration auf dem Johannes-Rau-Platz. OSD-Einsatzzahlen Die Gesamtzahl der qualifizierten Einsätze bzw. Maßnahmen des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 24.364, von denen 11.737 Bezug zur Umsetzung der Corona-Schutzverordnung hatten. 72 Anrufe erhielt die OSD- Leitstelle am Osterwochenende zum Thema "Corona". Die Gesamtzahl der seit dem 18. März 2020 eingegangenen Anrufe zum Thema "Corona" beläuft sich auf 15.466. Weiter im News-Archiv
___________________________________________________________________________ 22. April 2021 Erneute Berufung der Sparkassen-Chefin Auf Einladung von OB Keller kam die Vorsitzende des Stadtsparkassen-Vorstands Karin-Brigitte Göbel zur Vertragsunterzeichnung ins Rathaus Anlässlich ihrer erneuten Berufung als Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Düsseldorf hatte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Karin-Brigitte Göbel zur offiziellen Vertragsunterzeichnung ins Rathaus eingeladen. Im Jan-Wellem-Saal setzte Karin-Brigitte Göbel ihre Unterschrift unter den Vertrag, mit dem sich ihre Dienstzeit über den 1. Januar 2022 hinaus um weitere zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2023 verlängert. "Ich freue mich sehr, dass uns mit Karin-Brigitte Göbel eine kompetente wie verlässliche Gesprächspartnerin an der Spitze der Düsseldorfer Stadtsparkasse erhalten bleibt", erklärt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Der Verwaltungsrat der Stadtsparkasse hatte in seiner Sondersitzung am 15. Februar 2021 die erneute Berufung von Karin-Brigitte Göbel zur Vorsitzenden des Vorstands der Stadtsparkasse Düsseldorf beschlossen. Somit wurde die Dienstzeit der Vorstandsvorsitzenden vorzeitig über den 1. Januar 2022 hinaus bis zum 31. Dezember 2023 verlängert. Kurzvita Die gebürtige Bochumerin Karin-Brigitte Göbel begann ihre Laufbahn mit einer Ausbildung bei der Deutschen Bank. Es folgte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Auslandsstipendium. Weitere Stationen 1984-1989: Chase Bank AG, Frankfurt am Main, Prokuristin; Stellvertretende Direktorin. 1990-1996: BfG Bank AG, Frankfurt am Main, unter anderem Leiterin Auslandsmarketing; Marketing Firmenkunden; Filialleiterin Wiesbaden Firmenkunden, Bereichsleiterin Vertrieb Firmenkunden. 1996-2001: Bankgesellschaft Berlin AG, Berlin, unter anderem Niederlassungsleiterin Firmenkunden, Frankfurt; Leiterin Geschäftsbereich Firmenkunden, Berlin, der Marke "Berliner Bank", überregional. 2002-2008: TaunusSparkasse, Bad Homburg, Mitglied des Vorstandes Dezernat Firmenkunden/Immobilien/Treasury. Seit 2009: Stadtsparkasse Düsseldorf, Mitglied des Vorstandes, Dezernat Unternehmen/Immobilien/Private Banking/Treasury. Seit 2017: Vorsitzende des Vorstandes. ___________________________________________________________________________ 22. April 2021 "Mach was draus!" - Umweltprojekte schnell und unbürokratisch realisieren Bis zu 400 Euro Zuschuss/Förderung durch das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz angelaufen Die Verwirklichung von Umweltprojekten wird durch die Landeshauptstadt unterstützt. Im Förderprogramm "Mach was draus!" können Initiativen, Vereine, Kitas, Schulen, sonstige Bildungseinrichtungen, private Gruppen oder engagierte Einzelpersonen Zuschüsse für ihre Umweltprojekte beantragen. Bis zu 400 Euro gibt es als Zuschuss. Kommerzielle Projekte lassen sich im Rahmen von "Mach was draus!" allerdings nicht fördern. Interessierte können den Antrag im Umfang von zwei Seiten online stellen. "Mach was draus!" zeichnet sich durch ein besonders schnelles und einfaches Antragsverfahren aus. In der Regel liegt der Förderbescheid innerhalb von zwei Wochen vor. Denkbar sind vielfältige Projekte rund um die Themen Umwelt-, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. In den letzten Jahren wurden zum Beispiel gefördert: Pflanz- und Saatgut sowie Arbeitsmaterialien für naturnahes Gärtnern in Kitas und Schulen, Nistkästen für Vögel und Insekten, die Anlage von Streuobstwiesen, Projekte zur Abfallvermeidung und -verwertung, Exkursionen und Umweltbildungsveranstaltungen. Das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz regt an, sich auch mit digitalen Umweltprojekten zu bewerben, die die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kreativ angehen. Ausführliche Informationen mit den aktuellen Richtlinien und Antragsformularen des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz finden sich im Internet unter www.duesseldorf.de/umweltamt/projektfoerderung Interessierte können sich unter Telefon 0211 89-25094 und/oder per E-Mail an umweltprojektfoerderung@duesseldorf.de beraten lassen. ___________________________________________________________________________ 22. April 2021 Der Girls‘Day 2021 bei der Feuerwehr Düsseldorf Virtuelle Veranstaltung brachte den Beruf der Feuerwehrfrau für junge Mädchen näher Nachdem im Jahr 2020 der Girls`Day bei der Feuerwehr Düsseldorf aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig ausfiel, konnten in diesem Jahr wieder 25 Mädchen, die aktuell eine weiterführende Schule besuchen, einen Einblick in die Arbeitswelt der Feuerwehr erlangen. Wegen der aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens konnte dies aber nicht wie gewohnt in einer Präsenzveranstaltung an der Feuerwehrschule in Düsseldorf-Garath stattfinden. Mitarbeitende der Personalentwicklung der Feuerwehr Düsseldorf organisierten kurzerhand eine Online-Veranstaltung für die jungen Mädchen und hatten unter anderem noch zwei Düsseldorfer Feuerwehrfrauen für die Fragen der Berufsinteressentinnen eingeladen. Bereits seit Februar war es möglich, sich über die offizielle Internetseite des Girls´Days für die Veranstaltung bei der Feuerwehr Düsseldorf anzumelden. Das Interesse war wie gewohnt sehr groß und somit die 25 Plätze schon nach wenigen Wochen ausgebucht. In der für die Jugendlichen inzwischen gewohnten Umgebung eines Online-Unterrichts eröffneten die Feuerwehrleute die dreistündige Veranstaltung. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Beteiligten ging es direkt in die Hintergrundinformationen zu den beruflichen Einsteigmöglichkeiten als Feuerwehrfrau. In verschiedenen Filmen, ergänzt durch Gespräche mit Feuerwehrfrauen, die bereits die Ausbildung absolviert haben oder sich gerade in der Ausbildung zur Brandmeisterin befinden, ging der Vormittag schnell vorbei. Während der Gesprächsrunden stellten die interessierten Mädchen viele Fragen und erhielten dazu Einblicke in die Ausbildung bei der Feuerwehr, aber auch in das Berufsleben im Einsatz für Düsseldorf. Derzeit gibt es verschiedene Wege für junge Frauen, eine Karriere bei der Feuerwehr Düsseldorf zu starten: 1. Die klassische 18-monatige Ausbildung als Brandmeisteranwärterin mit vorherigem erfolgreichen Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung. 2. Bereits im Alter von 16 Jahren nach dem Schulabschluss mit Fachoberschulreife können Mädchen in die 37-monatige Stufenausbildung zur Brandmeisteranwärterin starten. Bei beiden Varianten erfolgt nach der Ausbildung der Einsatz im Bereich des Brandschutzes auf dem Löschzug der Feuerwehr und im Rettungsdienst der Landeshauptstadt. 3. Wer handwerkliches Interesse mitbringt, ist bei der Ausbildung zur Kfz- Mechatronikerin gefragt. Neben der schulischen Ausbildung am Berufskolleg in Düsseldorf erfolgt der praktische Teil der dreieinhalbjährigen Ausbildung in der Zentralwerkstatt der Feuerwehr und bietet damit ein attraktives sowie interessantes Aufgabengebiet. 4. Mit einem erfolgreichen Bachelorabschluss - beispielsweise an einer Fachoberschule - können junge Frauen auch direkt in die zweijährige Ausbildung zur Brandoberinspektorin in der Landeshauptstadt einsteigen. Damit sind sie später im Einsatz für Düsseldorf Einsatzleiterin eines Löschzuges und informieren die Bürger*innen über den Brandschutz, begleiten Bauvorhaben, erstellen Einsatzkonzepte oder beschaffen neue Feuerwehrtechnik. Dass die Feuerwehr in so vielen unterschiedlichen Bereichen die berufliche Weiterentwicklung anbietet und dazu noch einen sehr abwechslungsreichen Arbeitsalltag garantiert war den meisten jungen Mädchen des diesjährigen Girls´Day nicht bewusst. Trotz der virtuellen Veranstaltung war die Feuerwehrwelt für die jungen Mädchen schon fast zum Greifen nah und alle waren sich einig, dass der Vormittag viel zu schnell vorbeiging. Mit diesem tollen Ergebnis endete der Girls´Day 2021 bei der Feuerwehr Düsseldorf mit dem Ausblick, im nächsten Jahr wieder wie gewohnt die Feuerwehrarbeit hautnah erleben zu können. ___________________________________________________________________________ 22. April 2021 Das Programm der "Startup-Woche 2021" steht! Größtenteils virtuelle Ausrichtung vom 4. bis zum 11. Juni mit 120 Veranstaltungen/Anmeldung ab sofort möglich Der Fokus der Start-up-Szene ist vom 4. bis zum 11. Juni 2021 wieder auf Düsseldorf gerichtet: Die 6. "Startup-Woche Düsseldorf" bietet in 120 Veranstaltungen von 115 Ausrichtern geballtes Wissen zu den Themen Konzeption, Strategie, Marketing, Finanzen, Recht, Investorengewinnung, Förderung, Technologie und Internationalität. Coronabedingt finden die meisten Veranstaltungen virtuell statt. Rund 30 Prozent sind derzeit analog geplant, werden aber je nach Infektionslage in Digitalformate umgewandelt. Das Programm und weitere Informationen zur "Startup-Woche" finden Interessierte schon jetzt online unter www.startupwoche-dus.de. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. "Ich freue mich, dass sich wieder viele Akteure aus dem Düsseldorfer Start-up- Ökosystem entschlossen haben, Angebote für die 'Startup-Woche' auf die Beine zu stellen und ein spannendes Programm zu ermöglichen - natürlich coronakonform", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Das ist gerade jetzt ein wichtiges Signal, ein positiver Blick nach vorn und ein Zeichen eines sehr lebendigen Start-up-Spirits in Düsseldorf. Bei allen Beteiligten möchte ich mich dafür ganz herzlich bedanken!" Die "Startup-Woche Düsseldorf" hat in den vergangenen Jahren auch an internationaler Strahlkraft gewonnen. Daher finden 21 der Veranstaltungen zweisprachig oder nur auf Englisch statt. Die digitale Durchführung der Events ermöglicht eine weltweite Reichweite der Angebote. Neben dem Programm und weiteren Informationen finden Interessierte unter www.startupwoche-dus.de auch die Möglichkeit, einen eigenen Veranstaltungskalender zu erstellen. Zudem vereinfacht die Such- und Filterfunktion die Zusammenstellung passender Events. Die "Startup-Woche" ist eine Initiative der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung. Hintergrund Seit Beginn der Start-up-Initiative im Jahr 2015 ist die Zahl der Startups von 135 auf 421 in 2021 gestiegen. Insgesamt haben sie über 5.000 Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort Düsseldorf geschaffen. Inbegriffen sind hier die Start-up- Alumnis wie beispielsweise Trivago und Auxmoney, also ehemalige Start-ups, die älter als zehn Jahre sind. Die "Startup-Woche Düsseldorf" ist das jährliche Event, auf dem Start-ups, Unternehmensvertreter*innen oder Gründungsinteressierte sich gezielt zu Themen informieren, Kontakte zu potenziellen Investor*innen knüpfen und ihr Netzwerk aktiv ausbauen können. ___________________________________________________________________________ 22. April 2021 Wohnraumförderung: Düsseldorf erhält 60 Millionen Euro vom Land Neue Möglichkeiten zur Mietpreis- und Belegungsbindung Das Land Nordrhein-Westfalen investiert in diesem Jahr wieder 1,1 Milliarden Euro in den Sozialen Wohnungsbau. Die Landeshauptstadt Düsseldorf erhält ein Globalbudget von 60 Millionen Euro. Sowohl für die Schaffung neuer Mietwohnungen und den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum als auch für Modernisierungsmaßnahmen von Bestandsgebäuden wurden die Darlehen an die gestiegenen Baukosten angepasst und die Darlehenskonditionen verbessert. Als Ergänzung zu den bestehenden Förderprogrammen hat das Land auf Anregung und mit Unterstützung der Stadt Düsseldorf zur Erweiterung des preis- und belegungsgebundenen Wohnungsbestandes in einem Modellversuch mit den Städten Bonn, Düsseldorf, Köln und Münster als Bedarfsschwerpunkte die Möglichkeit eröffnet, Mietpreis- und Belegungsbindungen an bestehenden Wohnungen zu erwerben. Düsseldorf hat dazu ein zusätzliches Budget von 2,5 Millionen Euro erhalten. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Landeshauptstadt Düsseldorf begrüßt das neue Landesprogramm. Damit folgt das Land einem Vorschlag, den ich schon im vergangenen Jahr immer wieder gemacht habe. Ich halte das für einen guten Weg, bezahlbaren Wohnraum aus dem Bestand heraus zu generieren." Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnraum können der Stadt Düsseldorf für die Dauer von fünf bis zehn Jahren Mietpreis-Belegungsrechte einräumen und erhalten dafür einen Zuschuss von drei Euro pro Quadratmeter Wohnfläche multipliziert mit der Monatszahl des gewährten Bindungszeitraumes. Für den Erwerb von Bindungen an einer Wohnung von 75 Quadratmetern Wohnfläche für zehn Jahre würde ein Zuschuss von 27.000 Euro gewährt, nämlich 75 Quadratmeter multipliziert mit 120 Monaten multipliziert mit 3 Euro. Eigentümerinnen und Eigentümer von bereits geförderten Wohnungen können Mietpreis- und Belegungsbindungen um bis zu zehn Jahre verlängern. Für die Restdarlehen wird auf Zinsen verzichtet und die Tilgung um zehn Prozent verringert. Die Miete kann in diesem Zusammenhang ebenfalls angepasst werden. ___________________________________________________________________________ 21. April 2021 13 Corona-Fälle im Sana Krankenhaus Benrath festgestellt Im Sana Krankenhaus Benrath wurden Corona-Fälle festgestellt. Mit Stand Mittwoch, 21. April, sind neun Patienten und vier Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet worden. In einem Fall wurde die britische Virus-Variante nachgewiesen. Das Gesundheitsamt und die Einrichtungsleitung stehen in engem Austausch und haben entsprechende Maßnahmen festgelegt. Betroffen waren nur einzelne Bereiche auf der 4. Etage des Klinikums. Alle Mitarbeiter dieser Bereiche, die in der letzten Woche und Anfang dieser Woche im Einsatz waren, sowie die Patienten, die vor dem 10. April aufgenommen wurden, sind und werden weiterhin auf das Coronavirus getestet. Neun Kontaktpersonen der Kategorie 1 wurden ermittelt und ihnen wurde eine Quarantäne angeordnet. Die Patienten wurden auf der Station 4a/IMC zusammengelegt. Die ärztlichen und pflegerischen Beschäftigten werden kontinuierlich getestet. ___________________________________________________________________________ 21. April 2021 OSD stellt mutmaßlichen Fahrraddieb im Internetcafé 46 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung am Dienstag 46 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf am Dienstag, 20. April. Insgesamt wurden 22 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes kontrollierten Einsatzkräfte des OSD gegen 10.30 Uhr eine Gaststätte in Gerresheim. Im Innenraum trafen sie einen Kunden an, der bestellte Speisen und Getränke konsumierte. Zudem trugen der Inhaber und der Gast keine Mund-Nasen-Bedeckung. Die OSD-Mitarbeiter leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Infolge einer Beschwerde suchten OSD-Dienstkräfte gegen 12 Uhr ein Bekleidungsgeschäft in Pempelfort auf, das geöffnet hatte. Beim Eintreffen der Ordnungskräfte hielt sich ein Kunde im Geschäft auf. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Bei der Kontrolle eines Internetcafés in Friedrichstadt wurden OSD-Mitarbeiter um 15 Uhr auf zwei Anwesende aufmerksam, die keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Bei der weiteren Überprüfung der Geschäftsräume stellten die Einsatzkräfte mehrere neuwertige Fahrräder fest. Einer der Anwesenden versuchte zudem, ein Fahrradschloss mit einer Säge zu öffnen. Da sich der Betroffene bei der Befragung in Widersprüche verwickelte und zudem der Anschein entstand, dass er flüchten wollte, wurde die Polizei hinzugerufen, die den Einsatz fortführte. Nach einer Beschwerde stellten Einsatzkräfte des OSD in Düsseltal gegen 16 Uhr fest, dass dort aus einem Modegeschäft heraus ein aktiver Verkauf stattfand. Es war eine Kundin vor Ort, die einen Einkauf auf Gehweg vor den Geschäftsräumen tätigte. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Im gesamten Stadtgebiet ahndeten Mitarbeiter des OSD insgesamt 18 Verstöße gegen die Maskenpflicht. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am Dienstag, 20. April, 86 Einsätze, von denen 46 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 25.415, von denen 12.119 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 46 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 16.003. ___________________________________________________________________________ 21. April 2021 Planungsdialog zweiter Bauabschnitt U81: Sechs Trassenvarianten bestehen die Eignungsprüfung 30 Vertreter aus Politik und Verwaltung der Städte Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss kommen überein Sechs von 55 Trassenvarianten für den zweiten Bauabschnitt der U 81 (Rheinquerung) werden einander in einer nächsten Bewertungsstufe im Detail gegenübergestellt. Ziel ist es eine umsetzbare und rechtssichere Trassenvariante zu finden, die deutlich kürzere Reisezeiten als heutige Verbindungen von Krefeld, Neuss und Meerbusch sowie den linksrheinischen Düsseldorfer Stadtteilen in den Düsseldorfer Norden bietet. Darüber sind 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung der Städte Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss übereingekommen. Sie hatten am Freitag, 16. April, über die Eignung der Trassenvorschläge für die Rheinquerung der neuen Stadtbahnlinie U81 diskutiert. Die 55 Varianten waren im Rahmen des Planungsdialogs in den vorangegangenen zwei Werkstätten der Bürgerschaft und der Interessenvertretung vorgeschlagen worden. Im ersten Termin der Werkstatt mit Vertretern und Vertreterinnen aus Politik und Verwaltung wurde nun ihre grundsätzliche Eignung geprüft. Die U81 ist ein Vorhaben für die Region "Ich sehe die U81 als nachbarschaftliches Projekt. Mobilität muss auch regional über die Stadtgrenzen hinaus gedacht und geplant werden", betonte Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke in der Online-Veranstaltung. Deshalb hatte das Amt für Verkehrsmanagement neben Mitgliedern der Düsseldorfer Ratsfraktionen und den Bezirksbürgermeister der Stadtbezirke 1, 4 und 5 auch Vertreter der Städte Krefeld, Neuss und Meerbusch eingeladen. Alle Bürgervorschläge genau geprüft In der fast sechsstündigen virtuellen Sitzung wurden alle 55 Trassenvarianten besprochen. Dennoch hatte die Werkstatt einen kurzweiligen Charakter, erklärten viele Teilnehmende. Sie hoben hervor, dass das Amt für Verkehrsmanagement - gemeinsam mit dem Fachgremium des Großprojekts - eine akribische und fachlich solide Vorgehensweise bei der Trassenbewertung verfolge und sich jeden Vorschlag im Detail angeschaut hat. Angeregt diskutierten die Teilnehmenden beispielsweise über die Fahrgastpotenziale durch eine im Planungsdialog vorgeschlagene Anbindung des Seesterns an die neue U81. So gäbe es einen Bedarf, die Verbindung Seestern - Airport-City weiter zu stärken. Allerdings dürfe das nicht auf Kosten des eigentlichen Projektziels realisiert werden, also der direkten und schnellen Anbindung von Neuss, Krefeld, Meerbusch und den linksrheinischen Düsseldorfer Stadtteilen an den Düsseldorfer Norden. Die sechs Trassenvarianten, die in die nächste Bewertungsstufe aufgenommen worden sind, umfassen sowohl Brücken- als auch Tunnellösungen für die Rheinquerung. Zudem gehören Trassen mit südlichem Verlauf über den Seestern genauso in die engere Auswahl wie weiter nördliche Vorschläge über Büderich (Meerbusch). Diese sechs Varianten werden einander in der nächsten Bewertungsstufe gegenübergestellt. Dabei werden Kostenschätzungen ebenso eine Rolle spielen wie die mögliche Nutzung der neuen Rheinquerung für den Radverkehr. Sechs Varianten in der zweiten Bewertungsstufe "Die Prüfung erfolgt auf dem aktuellen Stand des Wissens", so Birgit Muéll, Projektleiterin des zweiten Bauabschnitts der U81 im Amt für Verkehrsmanagement. Neue Entwicklungen, die sich beispielsweise aus dem Monitoring der Theodor- Heuss-Brücke (Sanierung oder Neubau) ergeben, würden dabei im Blick behalten werden. Die nächste Bewertungsstufe steht im Mittelpunkt des zweiten von drei geplanten Terminen der Werkstatt für Politik und Verwaltung. Er findet, erneut online, am Freitag, 21. Mai, statt. Diese Werkstätten bilden den letzten von drei Schritten im Beteiligungsverfahren der Landeshauptstadt für den zweiten Bauabschnitt der U81. Hintergrund: U81 und Planungsdialog Mit der U81 bekommt die Landeshauptstadt eine neue Stadtbahnlinie. Bereits im Bau befindet sich der erste Abschnitt zwischen Düsseldorfer Flughafen und Freiligrathplatz, und somit die wichtige Anbindung des Airports an das Stadtbahnnetz. Die U81 soll darüber hinaus zur Verkehrswende in der Landeshauptstadt beitragen. Die Stärkung des ÖPNV führt zu einer Reduzierung von Treibhausgasen. "An der Planung für den zweiten Bauabschnitt der U81 sollen die Menschen vor Ort mitwirken. Es gilt die bestmögliche Trassenvariante der Querverbindung zwischen Messe und Handweiser zu finden", erläutert Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Das Amt für Verkehrsmanagement hat dafür einen umfangreichen Planungsdialog mit Interessierten und Betroffenen aus Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ins Leben gerufen. Die Covid-19-Pandemie lässt weiterhin keine Vor-Ort-Veranstaltungen zu. Mit den virtuellen Werkstätten wird ermöglicht, dass die Beteiligung zur neuen Stadtbahnlinie weitergeht. Die Dialogbereitschaft und Transparenz während des Planungsverfahrens zum zweiten Bauabschnitt der U81 sind dem Amt für Verkehrsmanagement ein besonderes Anliegen - und das zahlt sich aus. Bereits bei der Auftaktveranstaltung am 10. September 2020 nahmen rund 200 Interessierte aus Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss im Congress Center Düsseldorf teil. Online verfolgten weitere rund 180 Menschen die Diskussion. Zur Planungswerkstatt der Menschen vor Ort Ende Januar erreichten das Amt mehr als 200 Anmeldungen; 68 Personen, darunter auch zufällig ausgewählte Menschen, nahmen teil. An der Werkstatt der Interessenvertretung nahmen 27 Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Umweltschutz teil. Alle Ergebnisse und Dokumentationen der Werkstätten werden auf der Projektwebseite veröffentlicht: https://www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/mit-bus-und- bahn/stadtbahnstrecke-u81/2-ba-rheinquerung/buergerdialog.html ___________________________________________________________________________ 20. April 2021 Oststraße: Zwei Ampeln werden zur ÖPNV-Beschleunigung aufgerüstet Auf der Oststraße werden am kommenden Wochenende zwei Ampelanlagen umgebaut. Zur Beschleunigung der dort verkehrenden Straßenbahn- und Buslinien werden am Samstag, 24. April, und Sonntag, 25. April, die beiden Anlagen an den Kreuzungen "Immermann-/Oststraße" und "Ost-/Klosterstraße" technisch aufgerüstet und mit einer neuen Steuerungssoftware versehen. Daher bleiben die Anlagen von 8 bis 14 Uhr außer Betrieb. Der Umbau wird "im Schatten" von Gleisbauarbeiten der Rheinbahn und der damit in Verbindung stehenden Sperrung der Oststraße in Fahrtrichtung "Am Wehrhahn" ausgeführt. Die Kosten für die Anpassung der beiden Ampelanlagen betragen rund 45.000 Euro, wobei die Hälfte aus Fördermitteln des Bundes finanziert wird. Das Projekt ÖPNV-Beschleunigung wird in Kooperation mit der Rheinbahn AG ausgeführt. ___________________________________________________________________________ 20. April 2021 Ausbruchsgeschehen im Caritas-Altenzentrum Herz-Jesu Im Caritas-Altenzentrum Herz-Jesu wurden mit Stand Dienstag, 20. April, neun Bewohnerinnen und Bewohner und fünf Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet. Ein positiv getesteter Bewohner ist verstorben. Ein Bewohner wurde am Mittwoch, 14. April, bei seiner Aufnahme im Krankenhaus positiv getestet und die britische Virus-Variante nachgewiesen. Die Kontaktpersonennachverfolgung wurde daraufhin eingeleitet und die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten täglich mittels Schnelltest getestet. Am Sonntag, 18. April, wurde dann für alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigten eine Reihentestung mittels PCR-Test veranlasst, nachdem weitere positive Schnelltestergebnisse vorlagen. Zehn Bewohnerinnen und Bewohner sowie fünf Beschäftigte wurden so insgesamt positiv getestet; ein Bewohner ist zwischenzeitlich verstorben. Ob neben dem positiv auf die britische Virus-Variante getesteten Bewohner weitere Personen Virus-Varianten aufweisen, steht noch aus. Von den zehn infizierten Bewohnerinnen und Bewohnern sind sieben Bewohnerinnen und Bewohner vollständig geimpft. Bei drei Bewohnerinnen und Bewohnern steht die zweite Impfung gegen COVID-19 noch aus; zu letzteren zählte auch der Verstorbene. Drei der fünf betroffenen Beschäftigten sind bereits vollständig geimpft. 13 Bewohnerinnen und Bewohner und eine Beschäftigte wurden als Kontaktpersonen der Kategorie 1 ermittelt und eine Quarantäne angeordnet. Zudem wurde durch die WTG-Behörde des Amtes für Soziales in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt ein Besuchsverbot für den betroffenen Wohnbereich im Erdgeschoss ausgesprochen. Dieses gilt vorerst bis zum 30. April 2021. Vorsorglich hatte die Einrichtung bereits seit dem 15. April die Angehörigen von Bewohnerinnen und Bewohnern dieses Bereiches gebeten, auf Besuche zu verzichten. Zudem wird das Gesundheitsamt die Einrichtung begehen. ___________________________________________________________________________ 20. April 2021 Impfangebot ausgeweitet: Jahrgänge 1950 und 1951 können ab Freitag einen Impftermin vereinbaren Nachdem ab Mittwoch, 21. April, allen mindestens 71-Jährigen ein Impfangebot unterbreitet wird, können ab Freitag, 23. April, auch die 69- und 70-Jährigen einen Termin zur Coronaschutzimpfung vereinbaren. Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger können über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800-11611701 ihren individuellen Impftermin vereinbaren. Paarbuchungen sind weiterhin möglich. Dazu werden in den kommenden Tagen die betreffenden Einwohnerinnen und Einwohner eine persönliche Einladung durch die Landeshauptstadt per Post erhalten. In jeder Einladung ist auch ein persönliches Einladungsschreiben des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann enthalten. Durch die weitere Öffnung der Altersklassen schreitet die Impfkampagne weiter voran. Bis Montag, 19. April, konnten 169.691 Impfungen vor Ort im Impfzentrum und durch den mobilen Dienst in Düsseldorf vorgenommen werden. Mit zunehmend mehr verfügbarem Impfstoff wird auch die Kapazität des Impfzentrums (aktuell rund 4.500 Impfungen täglich) weiter hochgefahren werden können. ___________________________________________________________________________ 19. April 2021 Düsseldorf feiert Europa mit "Europe in the city" Digitale Events und Beiträge präsentieren das europäische Düsseldorf vom 1. bis 9. Mai 2021/Plakatkampagne startet am 19. April Eine stadtweite Plakat- und Kommunikationskampagne macht seit dem heutigen Montag, 19. April, auf die Düsseldorfer Europawoche "Europe in the city" aufmerksam. Vom 1. bis zum 9. Mai 2021 zeigen europaaktive Düsseldorfer Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik, Bildung und Kultur in unterschiedlichen Formaten zahlreiche digitale Beiträge zur europäischen Idee von Vielfalt und Solidarität. Die Landeshauptstadt Düsseldorf organisiert durch das EUROPE DIRECT Düsseldorf in Kooperation mit der Düsseldorf Tourismus GmbH diese Europawoche. "Europa ist ein Gemeinschaftsprojekt, das von Zusammenarbeit und Auseinandersetzung lebt. Daher ist es wichtig, über Europa zu sprechen", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Die Vielfalt der Beiträge zeigt, mit wie viel Engagement sich die beteiligten Düsseldorfer Vereine, Institutionen, Kultur- und Bildungsinstitute, Künstlerinnen und Künstler mit Europa beschäftigen und es für Bürgerinnen und Bürger sichtbar und erlebbar machen." Das Programm von "Europe in the city" umfasst multimediale Bildungsveranstaltungen, partizipative Kulturprojekte, digitale Gesprächsrunden zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlich relevanten Themen, Informationen zu Landeskunde und Kultur, digitale Stadtführungen mit Europa-Fokus, literarische Lesungen und europabezogene Film- und Kunstprojekte. Auftakt bildet ein virtueller Poetry Slam zu Europa am 2. Mai des EUROPE DIRECT Düsseldorf in Kooperation mit dem zakk Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation Düsseldorf, der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Literaturbüro NRW. Pandemiebedingt findet die Düsseldorfer Europawoche digital statt. Alle Beiträge und Veranstaltungen unterliegen den im Zeitraum der Aktionswoche geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. Auf der Internetseite www.duesseldorf.de/eitc sind rund 50 Veranstaltungen und Beiträge zu finden. Darunter ist beispielsweise ein umfangreiches Filmprogramm zum Online-Abruf durch das Metropol Düsseldorfer Filmkunstkino, eine virtuelle Diskussion des Jugendrings Düsseldorf mit Experten und dem Online-Publikum über Flüchtlingspolitik und die aktuelle Lage von Geflüchteten in Europa sowie digitale Stadtführungen "Europa in Düsseldorf" der Düsseldorf Tourismus GmbH. Weitere Highlights werden bis zum Start und im Laufe der Düsseldorfer Europawoche gesondert angekündigt. Hintergrund: EUROPE DIRECT Düsseldorf Das EUROPE DIRECT Düsseldorf gehört zum Informationsnetzwerk der Europäischen Kommission und ist seit 2018 im Büro des Oberbürgermeisters angesiedelt. Das Informations- und Veranstaltungsangebot des EUROPE DIRECT Düsseldorf richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Vor Ort in Düsseldorf werden unter anderem zahlreiche Veranstaltungen zu EU-Themen, Studienreisen zu den EU-Institutionen und Workshops für Schülerinnen und Schüler angeboten. Zudem vergibt das EUROPE DIRECT Düsseldorf Zuschüsse an Bürgerinnen und Bürger, die eigene Kleinprojekte mit Europa-Bezug organisieren. Interessierte können sich online unter www.duesseldorf.de/europedirect und auf Facebook www.facebook.com/europedirectduesseldorf über aktuelle Entwicklungen in der EU auf dem Laufenden halten. Via Newsletter informiert das EUROPE DIRECT Düsseldorf über sein aktuelles Veranstaltungsangebot. Eine Anmeldung für den Newsletter ist über eine E-Mail an europe-direct@duesseldorf.de möglich. ___________________________________________________________________________ 19. April 2021 Der vorläufige Jahresabschluss für 2020 weist einen Überschuss aus Überschuss von 17,5 Millionen dank Bilanzierungshilfe des Landes/OB Keller will bis 2025 wieder zu einem strukturell ausgeglichenen Haushalt zurückzukehren Der vorläufige Jahresabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf für das Jahr 2020 weist trotz Corona-Krise einen Überschuss von 17,5 Millionen Euro aus. Möglich macht dies die vom Land vorgegebene Bilanzierungshilfe. Die Corona-Pandemie hat ihre Spuren auch in den städtischen Finanzen hinterlassen. Hatten die städtischen Haushaltsplaner vor Beginn der Pandemie noch mit Gewerbesteuererträgen für 2020 in Höhe von 997,8 Millionen Euro gerechnet, so konnten tatsächlich in 2020 nur 678,1 Millionen Euro an Gewerbesteuererträgen gebucht werden. Auch die Ausschüttungen der städtischen Tochtergesellschaften sind geringer als geplant oder vollständig entfallen. Dies ergibt sich aus dem Entwurf des städtischen Jahresabschlusses, den Stadtkämmerin Dorothée Schneider dem Haupt- und Finanzausschuss am Montag, 19. April, vorgelegt hat. Positiv zu vermerken ist, dass Bund und Land einen Teil der Gewerbesteuerausfälle kompensiert haben. Hierfür hat die Landeshauptstadt eine Pauschale von 232,9 Millionen Euro erhalten. Insgesamt weist der Jahresabschluss 2020 eine pandemiebedingte Belastung von 156,8 Millionen Euro aus. Dass dennoch ein Überschuss von 17,5 Millionen Euro erzielt wurde, liegt an der vom Land vorgegebenen Bilanzierungshilfe. "Mit der Bilanzierungshilfe wird die pandemiebedingte Belastung in der Bilanz erfasst und als außerordentlicher Ertrag im Ergebnis berücksichtigt. Im Jahr 2024 besteht das einmalige Wahlrecht, für die Aufstellung der Haushaltssatzung 2025, die Bilanzierungshilfe ganz oder in Anteilen zu Lasten des Eigenkapitals zu reduzieren oder über 50 Jahre abzuschreiben. Zu gegebener Zeit werden wir dem Rat eine Beschlussempfehlung zur Entscheidung vorlegen", so Stadtkämmerin Dorothée Schneider. Trotz der Krise wurde auch in 2020 viel investiert. So entfielen auf die Baumaßnahmen an Schulen 91,3 Millionen Euro. Für den Bau von Hallenbädern und für Hochbauchmaßnamen im Bereich Kinder-, Jugend- und Familienhilfe wurden jeweils 13,0 Millionen Euro ausgegeben. Weitere Investitionsprojekte, die in 2020 vorangetrieben wurden, waren unter anderem Tiefbaumaßnahmen für den Ausbau der U81 (38,3 Millionen Euro), für den 2. Bauabschnitt des Verkehrskonzepts Heerdt (12,8 Millionen. Euro) und für den Kö-Bogen (10 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss von 17,5 Millionen Euro stärkt zunächst das Eigenkapital der Stadt. Es ist aber jetzt schon absehbar, dass auch in den nächsten Jahren die Finanzen der Stadt stark belastet werden. "Vor diesem Hintergrund bin ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen an der Verwaltungsspitze einig über das Ziel, bis 2025 wieder zu einem strukturell ausgeglichenen Haushalt zurückzukehren. Das ist unter diesen Rahmenbedingungen ein ambitioniertes Ziel", erklärt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. ___________________________________________________________________________ 19. April 2021 Coronaschutz: OSD untersagt vorbereitete Hochzeitsfeier in Pempelfort Mehr als 204 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden von Freitag bis Sonntag eingeleitet 89 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 16. April, bis Sonntag, 18. April. Insgesamt wurden mehr als 204 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 16. April Nach einer Beschwerde über eine vermeintliche als Firmenfeier getarnte Hochzeit mit etwa 80 Gästen in Pempelfort kontrollierten OSD-Mitarbeiter gegen 13 Uhr die mutmaßliche Party-Location. Dort liefen diverse Vorbereitungen. Die Sitzungsräume wurden zum Anlass einer Hochzeit passend dekoriert, Speisen wurden angeliefert. Gäste waren allerdings nicht anwesend, die Feier hatte augenscheinlich noch nicht begonnen. Die Einsatzkräfte untersagten die Durchführung der Veranstaltung und kündigten eine Nachkontrolle an. Diese blieb ergebnislos. Insgesamt ahndeten Einsatzkräfte des OSD 84 Verstöße gegen die Maskenpflicht und gegen die Kontaktbeschränkungen. In einem Fall griff ein Betroffener die Ordnungskräfte körperlich an, nachdem er das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und die Herausgabe der Personalie verweigert hatte. Der Angreifer wurde durch die unterstützende Polizei zu Boden gebracht und fixiert. Es wurden Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Zusätzlich wurde wegen des Widerstandes und wegen des tätlichen Angriffs eine Strafanzeige erstattet. Samstag, 17. April Bei der Kontrolle einer der Demonstrationsversammlung im Ehrenhof ahndeten OSD- Dienstkräfte zwischen 12.30 Uhr und 15 Uhr 20 Verstöße gegen die Maskenpflicht. Die Demonstration wurde wegen diverser Verstöße des Veranstalters gegen die im Vorfeld erlassene Ordnungsverfügung und eine deutliche Überschreitung der zugelassenen Teilnehmerzahl gegen 14.40 Uhr aufgelöst. Ein Aufzug wurde untersagt. Die Auflösung der Veranstaltung wurde durch eine Einsatzhundertschaft der Polizei unterstützt. Im Rahmen der Begleitung einer weiteren Demonstrationsversammlung stellten Einsatzkräfte des OSD und die Polizei vielfache Verstöße gegen die Maskenpflicht fest. Die Veranstaltung wurde daher gegen 17.45 Uhr aufgelöst. Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes ahndeten Einsatzkräfte des OSD in der Altstadt insgesamt 53 Verstöße gegen die Maskenpflicht und die Kontaktbeschränkungen. In einem Fall leistete ein Betroffener Widerstand und verweigerte die Herausgabe der Personalien. Im Verlauf des Einsatzes versuchte ein zuvor unbeteiligter Radfahrer, den äußeren Sicherungsring der Einsatzkräfte zu durchbrechen. Er wurde zu Boden gebracht und fixiert. Gegen beide Beteiligte wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und Platzverweise ausgesprochen. Sonntag, 18. April Bei der Kontrolle einer Vereinsgaststätte trafen OSD-Einsatzkräfte sechs Anwesende an, die mit Speisen und Getränken versorgt ein Fußballspiel im Fernsehen verfolgten und teilweise im Innern rauchten. Keiner der Angetroffenen trug eine Mund-Nasen- Bedeckung. Die OSD-Mitarbeiter leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes ahndeten Mitarbeiter des OSD in der Altstadt insgesamt 33 Verstöße gegen die Maskenpflicht. Ein Betroffener versuchte, sich der Kontrolle zu widersetzen. Mehrere Einsatzkräfte des OSD und der Polizei wurden hinzugezogen. Nach Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens wurde zusätzlich eine Strafanzeige wegen Widerstandes und diverser Beleidigungen erstattet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 16. April, bis Sonntag, 18. April, 216 Einsätze, von denen 89 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 25.276, von denen 12.053 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 134 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 15.885. ___________________________________________________________________________ 19. April 2021 Impfangebot ausgeweitet: Jahrgänge 1948 und 1949 können ab Mittwoch einen Impftermin vereinbaren Nachdem bereits allen mindestens 73-Jährigen ein Impfangebot unterbreitet wurde, können ab Mittwoch, 21. April, auch die 71- und 72-Jährigen einen Termin zur Coronaschutzimpfung vereinbaren. Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger können über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800-11611701 ihren individuellen Impftermin vereinbaren. Paarbuchungen sind weiterhin möglich. Dazu werden in den kommenden Tagen die betreffenden Einwohnerinnen und Einwohner eine persönliche Einladung durch die Landeshauptstadt per Post erhalten. In jeder Einladung ist auch ein persönliches Einladungsschreiben des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann enthalten. Durch die weitere Öffnung der Altersklassen schreitet die Impfkampagne weiter voran. Bis Sonntag, 18. April, konnten 167.283 Impfungen vor Ort im Impfzentrum und durch den mobilen Dienst in Düsseldorf vorgenommen werden. Mit zunehmend mehr verfügbarem Impfstoff wird auch die Kapazität des Impfzentrums (aktuell rund 4.000 Impfungen täglich) weiter hochgefahren werden können. ___________________________________________________________________________ 16. April 2021 "Corona-Notbremse": Publikumsverkehr bleibt weiter eingeschränkt Kulturinstitute geschlossen/Terminangebot im Bürgerservice ist begrenzt/In städtischen Gebäuden gilt Tragepflicht von medizinischen Mund- und Nasenschutz- Masken Aufgrund der hohen Inzidenzzahlen und der hohen Auslastung der Intensivstationen in Düsseldorf tritt ab Montag, 19. April, in der Landeshauptstadt Düsseldorf die "Notbremse" der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kraft. Bis zu einer bundeseinheiltichen Regelung gilt die vom Land NRW verlängerte Coronaschutzverordnung. Während des erneut verlängerten Corona-Lockdowns nun bis einschließlich 26. April bleiben auch die Dienststellen der Stadt weitestgehend geschlossen. Die Dienstleistungen der Stadtverwaltung werden - soweit möglich - über das Online-Angebot und über Notdienste in eingeschränkter Form fortgeführt. Das Amt für Einwohnerwesen bearbeitet ab sofort nach Terminvergabe Melderegister- und Passangelegenheiten. Die von den Ländern und der Kanzlerin beschlossene erneute Verlängerung des Lockdowns macht es auch bei der Stadtverwaltung erforderlich, den Publikumsverkehr weiter einzuschränken, um auch hier die Kontakte und Übertragungsrisiken des COVID-19-Virus möglichst gering zu halten. Wichtig bei Präsenzterminen: Auch in städtischen Dienststellen besteht die Tragepflicht eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes - dazu zählen neben OP- Masken auch FFP2 und vergleichbare Masken wie KN95, N 95 laut § 3 Abs. 1 CoronaSchVO - sowohl für Bedienstete als auch für Kunden! Übersicht über die Dienste der Stadtverwaltung Düsseldorf während des fortgeführten Lockdowns: Amt für Einwohnerwesen Das Amt für Einwohnerwesen, zu dem unter anderem das Dienstleistungszentrum am Hauptbahnhof, die Bürgerbüros in den Stadtteilen, das Straßenverkehrsamt am Höherweg sowie das Standesamt an der Inselstraße gehören, bearbeitet ausschließlich auf Terminbasis die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Es können aufgrund strenger Hygiene- und Infektionsschutzregeln aber nur in einem sehr reduzierten Umfang Termine unter www.duesseldorf.de angeboten werden. Die Anzahl der Termine liegt weit unter dem Terminangebot, welches in regulären Zeiten zur Verfügung steht. Folgende Leistungen der Bürgerbüros können kontaktlos in Anspruch genommen werden: - Für zur Abholung bereit liegende Personalausweise oder Reisepässe können unter www.duesseldorf.de/dva online die kostenfreie Zustellung per Fahrradkurier beauftragt werden. - Bewohnerparkausweise können direkt unter www.duesseldorf.de online beantragt, ausgedruckt und direkt genutzt werden. - Führungszeugnisse können online unter www.fuehrungszeugnis.bund.de online beantragt werden. - Bei Meldebescheinigungen und Beglaubigungen sollte überprüft werden, ob die Beantragung bzw. Ausstellung noch einige Wochen verschoben werden kann. Nur in dringenden Fällen sollte ein Termin unter www.duesseldorf.de vereinbart werden. - Dienstleistungen des Straßenverkehrsamtes werden derzeit über das Online- Angebot und die eingerichteten Notdienste in eingeschränkter Form fortgeführt. Für Privatkunden gibt es nur eine eingeschränkte Verfügbarkeit von Terminen und im gewerblichen Bereich erhebliche Bearbeitungsrückstände von mehreren Tagen. - Terminierte Eheschließungen finden weiterhin statt, allerdings dürfen derzeit nur das Brautpaar und der Standesbeamte/die Standesbeamtin an der Zeremonie teilnehmen; eine Ausnahme gilt für minderjährige Kinder des Brautpaares. Eheschließungen können schriftlich unter Angabe des Wunschtermins angemeldet werden. - Geburten und Sterbefälle werden beurkundet; die Bearbeitung erfolgt kontaktlos. Urkunden können über das Serviceportal der Landeshauptstadt Düsseldorf www.duesseldorf.de bestellt werden. Persönliche Vorsprachen sind grundsätzlich nicht möglich. Das Standesamt informiert auf seiner Internetseite www.duesseldorf.de/standesamt über das Verfahren und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Hinweis: Das Amt für Einwohnerwesen bittet für alle Dienststellen nach Möglichkeit um Bezahlung der Leistungen mit EC-Karte. Amt für Soziales Während des Lockdowns ist das Amt für Soziales weiterhin per E-Mail oder telefonisch zu erreichen. Persönliche Termine können vereinbart werden, wenn dies in Krisensituationen unerlässlich notwendig ist. Die fristgerechte Auszahlung finanzieller Hilfen ist weiterhin sichergestellt. Bürgerinnen und Bürger können sich auch an die Versorgungshotline 0211-8998999 des Amtes für Soziales wenden, wenn sie Hilfe bei der Versorgung benötigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn derjenige, der üblicherweise die Versorgung übernimmt, unter Quarantäne steht und sich keine Hilfe durch Nachbarn oder Freunde organisieren lässt. Das Telefon ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt. Sollten Pflegende oder Pflegedienste ausfallen, versucht das Pflegebüro Pflegebedürftigen zu helfen, wenn sie oder ihre Angehörige keine Alternative organisieren können. Das Pflegebüro ist montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr unter 0211-8998998 zu erreichen und kann auch per E-Mail an pflegebuero@duesseldorf.de kontaktiert werden. Anfragen werden dann auch über die Versorgungshotline weitergeleitet. Amt für Migration und Integration Die Ausgabe von Dokumenten (zum Beispiel Verpflichtungserklärungen) sowie von beantragten und abholbereiten elektronischen Aufenthaltstiteln (eATs) finden unter Einhaltung aller Hygieneschutzmaßnahmen statt. Beratungsgespräche zu Einbürgerung werden telefonisch durchgeführt. Die Verleihung von Einbürgerungsurkunden findet unter Einhaltung aller Hygieneschutzmaßnahmen statt. Kundinnen und Kunden der Kommunalen Ausländerbehörde, die einen Termin seit dem 16. Dezember gehabt hätten, wurden und werden postalisch angeschrieben sowie über das weitere Vorgehen informiert. Die Bearbeitung ihrer Anträge und Anliegen sowie die Entscheidung finden zeitnah statt. Erteilungen finden seit dem 11. Januar 2021 unter Einhaltung aller Infektionsschutzmaßnahmen statt. Für ausreichende Kapazitäten wurde hierfür ein Zweischicht-Betrieb etabliert, sodass seit dem 8. März Termine zwischen 7.30 Uhr und 18 Uhr stattfinden. Für alle anderen Fragen und Informationen können die Kundinnen und Kunden des Amtes für Migration und Integration den Service Point des Amtes für Migration und Integration weiterhin unter folgender E-Mail-Adresse erreichen: servicepointamt54@duesseldorf.de. Zudem hat der Service Point eine Hotline unter der Rufnummer 0211-8921020 eingerichtet. Auch das Kommunale Integrationszentrum wird Beratungen telefonisch und per Videogespräche durchführen. Die Betreuung in den Unterkünften der Bereiche Obdach und Asyl wird gewährleistet, ebenso wirtschaftliche Hilfen/Leistungen. Darüber hinaus werden Notfalltelefonnummern und Bereitschaftstelefon analog der üblichen Feiertagsregelungen geschaltet. Amt für Verkehrsmanagement Im Zuge des Lockdowns bleibt das Büro für Ausnahmegenehmigungen des Amtes für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, grundsätzlich bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Ausnahmegenehmigungen zum Parken, Genehmigungen für Halteverbotszonen bei Wohnungsumzügen und andere Ausnahmegenehmigungen für den Straßenverkehr können während dieser Zeit nur telefonisch über die Nummer 0211-8923602 oder per E-Mail an genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de beantragt werden. Alle oben genannten Anträge können auch auf dem Postweg an das Amt für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, 40225 Düsseldorf gesandt werden. Die Ausnahmegenehmigungen werden per E-Mail oder auf dem Postweg zugestellt. Informationen zu den Ausnahmegenehmigungen unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/antraege-und-genehmigungen/?L=0 Gesundheitsamt Die Tagesstätte, Talstraße 64 (Rufnummer: 0211-3850923), und das Sozialpsychiatrische Zentrum, Kölner Straße 187 (Rufnummer: 0211-8992952) stehen bei Bedarf für Besucher für telefonische und persönliche Beratung zur Verfügung. Die aktuellen Öffnungszeiten und Besuchsregeln können telefonisch in der jeweiligen Einrichtung erfragt werden. Der Sozialpsychiatrische Dienst sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst sind weiterhin für telefonische und persönliche Beratung an allen Standorten erreichbar. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags, 9 bis 16 Uhr, freitags, 9 bis 14 Uhr, und nach Vereinbarung. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist telefonisch unter der Rufnummer 0211-8995391 sowie per E-Mail an spdi- gesundheitsamt@duesseldorf.de erreichbar. Der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst ist unter der Rufnummer 0211-8995312 oder per E-Mail an kjpdi- gesundheitsamt@duesseldorf.de zu erreichen. Die Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle ist unter der Rufnummer 0211-8992664 sowie der E-Mail-Adresse: schwangerschaftskonfliktberatung@duesseldorf.de erreichbar. Menschen mit körperlicher Behinderung können sich bei Beratungsbedarf telefonisch unter 0211-8992681 sowie per E-Mail an behindertenberatung@duesseldorf.de wenden. Gewaltopfer können die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes unter der Rufnummer 0211-8995368 sowie per E-Mail an gewaltopferberatung@duesseldorf.de kontaktieren. Beratungen werden weiterhin telefonisch und im Einzelfall auch persönlich angeboten. Wer Kontakt sucht, sollte sich in allen Beratungsbelangen vorab zwingend telefonisch oder per E-Mail an die jeweiligen Beschäftigten des Gesundheitsamtes wenden. Volkshochschule Die Volkshochschule der Landeshauptstadt Düsseldorf bietet weiterhin ausschließlich digitale Veranstaltungen an und bleibt für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Nur Prüfungen, die der Integration dienen (allerdings keine Einbürgerungstests), und Prüfungskurse zum nachträglichen Erwerb des Schulabschlusses finden wieder in Präsenz bzw. als Hybridunterricht statt. Alle Angebote im neuen Fachbereich "Digitale Angebote" werden tagesaktuell auf der Webseite der Volkshochschule unter www.duesseldorf.de/vhs veröffentlicht. Das VHS-Team ist weiterhin per E-Mail, Telefon und über soziale Medien erreichbar und die zuständigen Fachbereichsleitungen unterstützen gerne bei der richtigen Veranstaltungsauswahl. Musikschule Die Clara-Schumann-Musikschule bietet digitalen Einzelunterricht in den Fächern Gesang und Instrumente per Videochat an. Gruppen mit bis zu vier Schülerinnen und Schülern werden in Einzelunterrichte aufgeteilt. Angebote für größere Gruppen (wie zum Beispiel die Musikalische Früherziehung, Musikalische Grundausbildung, Ensembles, Orchester etc.) fallen bis auf weiteres aus. Stadtbüchereien Aufgrund der Corona-Notbremse ist ein Aufenthalt in den Stadtbüchereien nicht mehr möglich. Daher bieten die Stadtbüchereien ab sofort wieder den Bestell- und Abholservice sowie die Medienrückgabe an. Bis zu fünf Medien können pro Bibliothekskarte online, telefonisch oder via Mail kostenlos bestellt und nach Benachrichtigung vor Ort abgeholt werden. Zudem können Bürgerinnen und Bürger bereits ausgeliehene Medien zurückgeben. Dieser Service gilt für die Zentralbibliothek sowie für die Büchereien Bilk, Derendorf, Gerresheim, Benrath und Kaiserswerth. Weitere Infos hierzu gibt es unter www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/bibliotheken/eingeschraenkter-service Museen und Stadtarchiv Die Regelungen der Notbremse des Landes NRW umfassen auch die Schließung der Kulturinstitute. Daher sind die Museen sowie das Stadtarchiv ab Montag, 19. April, bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Sportamt Der Arena-Sportpark und die Bezirkssportanlage Wilhelm-Unger-Straße (Rather Waldstadion) sind für den zulässigen Sport im Rahmen der geltenden Corona- Schutzverordnung des Landes geöffnet. Garten-, Friedhof- und Forstamt Die Dienststelle des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes an der Kaiserswerther Straße 390 ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Dienststelle ist telefonisch unter der Rufnummer 89-94800 und per E-Mail gartenamt@duesseldorf.de erreichbar. Friedhöfe: Die Friedhöfe sind durchgehend - auch an den Wochenenden und Feiertagen - geöffnet. Die Friedhofsverwaltung bleibt für Bestatter und Ansprechpartner der Friedhofsgärtnereien erreichbar, um Fragen rund um Beerdigungen und Einäscherungen klären zu können. Alternativ können weitere Informationen zu den Friedhöfen jederzeit über www.duesseldorf.de/stadtgruen/friedhof.html abgerufen werden. Der Fahrdienst der Friedhofsmobile auf dem Nordfriedhof, dem Südfriedhof sowie auf dem Friedhof Stoffeln sind eingestellt - gleiches gilt für den Beförderungsdienst auf dem Gerresheimer Friedhof. Wildpark: Der Wildpark Düsseldorf bleibt geöffnet und kann nach vorheriger Online- Terminbuchung sowie unter Einhaltung des Sicherheits- und Hygienekonzepts besucht werden. Bolzplätze: Die Bolzplätze bleiben geöffnet und können im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes genutzt werden. Spielplätze: Alle öffentlichen Spielplätze bleiben geöffnet. Es gilt jedoch eine Maskenpflicht, ausgenommen für Kinder bis zum Schuleintritt. Schulverwaltungsamt Aufgrund des weiterhin dynamischen Infektionsgeschehens und mit Blick auf die unklare Datenlage zum Infektionsgeschehen als unmittelbare Folge der Ostertage hatte die Landesregierung Mitte der vergangenen Woche die Entscheidung getroffen, nach den Osterferien den Schulbetrieb zunächst ganz überwiegend im Distanzunterricht zu führen. Aufgrund einer Gesamtbewertung der aktuellen Lage hat die Landesregierung entschieden, dass alle Schulen ab dem kommenden Montag, 19. April, wieder zu einem Schulbetrieb im Wechselunterricht zurückkehren können. Damit leben die Regeln für den Schulbetrieb aus der unmittelbaren Zeit vor den Osterferien wieder auf. Alle aktuellen Informationen zum Unterrichtsbetrieb und zum Betreuungsangebot sind im Internet veröffentlicht unter: www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/angepasster- schulbetriebcorona-zeiten Das Schulverwaltungsamt ist telefonisch oder per E-Mail unter schulverwaltungsamt@duesseldorf.de zu erreichen. Das Zentrum für Schulpsychologie gewährleistet unabdingbare Präsenztermine aufgrund einer Krisen- oder Kinderschutzberatung. Das Sekretariat ist telefonisch erreichbar unter 0211-8995340 oder per E-Mail unter schulpsychologie@duesseldorf.de Jugendamt Die Förderungen und Auszahlungen von Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Kindertagespflege, Betriebskosten Kindertageseinrichtungen und die Rechnungsbearbeitung der stationären und ambulanten Erziehungshilfen werden weiterhin uneingeschränkt vorgenommen. Beurkundungen der Beistandschaft sind nach telefonischer Anmeldung und im dringenden Notfall möglich. Die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendangebote sind für Kleingruppenangebote mit Voranmeldung geöffnet. Es findet allerdings kein Regelbetrieb statt. Die Jugendeinrichtungen sowie die Bürgerhäuser bleiben weiterhin geschlossen. Bereits seit dem 22. Februar sind wieder alle Kinder eingeladen, ihre Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege zu besuchen. In den Kindertagesstätten wird ein eingeschränkter Regelbetrieb vorgehalten. Zur Verringerung des Infektionsrisikos werden die Kinder weiterhin ausschließlich in festen Gruppen betreut. Teiloffene und offene Konzepte, die Spielmöglichkeiten in der gesamten Einrichtung bieten, sind noch nicht wieder möglich. Durch die Gruppentrennung ergibt sich ein erhöhter Personalbedarf, der in der Regel eine Fortsetzung der Reduzierung des Betreuungsumfanges erfordert. Die Eltern werden hierfür um Verständnis gebeten. Anmeldungen in der Jugend- und Elternberatung sind weiterhin nicht persönlich, sondern ausschließlich telefonisch, per E-Mail oder über per Online- Anmeldeformular möglich. Vereinbarte Beratungstermine in der Jugend- und Elternberatung sind momentan ausschließlich telefonisch oder videogestützt, je nach Absprache mit dem Berater/der Beraterin, möglich. Sollte ein Termin abgesagt werden müssen, bemüht sich das Amt um eine zeitnahe Lösung. Die Kaiserswerther Diakonie bietet in Kooperation mit dem Jugendamt eine Familien- Notrufnummer unter 0211-4093409 an. Die telefonische Beratung in Düsseldorf ist rund um die Uhr besetzt und hilft bei familiären Konflikten und Problemen. Der Bezikssozialdienst ist wie gewohnt Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr per Mail und über die Service-Telefonnummern zu erreichen. Persönliche Beratung findet nur in besonderen Krisenfällen und nach Terminvereinbarung statt. Der Kinderschutz ist in den Stadtbezirken im Bezirkssozialdienst unter den bekannten Nummern sichergestellt. Die Kontaktinformationen sind im Internet unter www.duesseldorf.de/jugendamt/fuer-familien-da-sein/bsd.html abrufbar. Der Elternbesuchsdienst ist telefonisch erreichbar und informiert telefonisch, aber auch videogestützt. Ordnungsamt Für das beim Ordnungsamt angesiedelte Fundbüro ist ein Notdienst eingerichtet worden. Die Corona-Gewerbehotline ist an Werktagen zwischen 9 und 15 Uhr unter der Rufnummer 0211-8923350 erreichbar, zudem per E-Mail an veranstaltung- corona@duesseldorf.de. Bauaufsichtsamt Die bereits vergebenen Termine bleiben bestehen. Anfragen zum Service können per E-Mail an bauaufsichtsamt@duesseldorf.de oder denkmalschutz@duesseldorf.de geschickt werden. Sofern möglich, sollte vorrangig von der Übersendung von Kopien etc. Gebrauch gemacht werden. Im Bauaufsichtsamt bleibt es bei der Regelung, dass Termine für das Bauaktenarchiv weiter vergeben werden. Darüber hinaus bleibt der Service des Kopienversands auf Anfrage bestehen. Das Angebot der Terminvergabe in den technischen Bereichen sowie beim Institut für Denkmalschutz wird neben den laufenden telefonischen und digitalen Terminen auch wieder um Präsenztermine erweitert. Kunden werden gebeten, sich diesbezüglich an die im Internet angegebenen Adressen bauaufsichtsamt.bauaktenarchiv@duesseldorf.de, bauaufsichtsamt@duesseldorf.de oder denkmalschutz@duesseldorf.de zu wenden. Wirtschaftsförderung Das Amt für Wirtschaftsförderung bietet weiterhin den vollständigen Beratungs- und Dienstleistungsservice für Unternehmen an. Zusätzlich ist eine Hotline für alle unternehmensrelevanten Fragen rund um das Thema Corona eingerichtet. Interessierte können sich telefonisch an die Rufnummer 0211-8990136 (montags bis freitags, 9 bis 16 Uhr) wenden oder eine E-Mail an business@duesseldorf.de schreiben und werden dann zurückgerufen. Die Hotline arbeitet eng mit den anderen städtischen Hotlines, aber auch mit den Hotlines der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer zusammen. Zur Unterstützung der Lieferangebote des Düsseldorfer Einzelhandels und der lokalen Gastronomie hat das Amt für Wirtschaftsförderung darüber hinaus digitale Angebote auf der städtischen Homepage gebündelt: www.duesseldorf.de/wirtschaftsfoerderung/firmenservice/einzelhandel-und- gastronomie.html Umwelt- und Verbraucherschutz Meldungen über möglicherweise auftretende Abfallablagerungen können über die App "Düsseldorf bleibt sauber", das Servicetelefon Stadtsauberkeit unter Telefon 0211-8925050 oder per E-Mail an stadtsauberkeit@duesseldorf.de gemeldet werden, nähere Informationen gibt es unter www.duesseldorf.de/stadtsauberkeit. An den Werktagen ist außerdem das Call-Center der AWISTA unter Telefon 0211- 83099099 erreichbar. Die Servicetelefone des Instituts für Verbraucherschutz und Veterinärwesen sind über die Rufnummern 0211-8993143 für Beschwerden zum Thema Tierhaltungen/Tierschutz und 0211-8993144 für Anliegen in Sachen Verbraucherbeschwerden/Lebensmittelüberwachung erreichbar. Vermessungs- und Katasteramt Das Vermessungs- und Katasteramt ist über die E-Mail-Adresse geoservice@duesseldorf.de und telefonisch über die Hotline-Nummer des Service- Centers erreichbar unter 0211-8994276. Diese Nummer ist zu den üblichen Bürozeiten besetzt. Darüber hinaus erhalten Sie viele raumbezogene Geodaten - z. B. mit Baurechts- oder Liegenschaftsinformationen - rund um die Uhr unter https://maps.duesseldorf.de. Amt für Statistik und Wahlen Das Amt für Statistik und Wahlen ist über die E-Mail- Adressen wahlen@duesseldorf.de und statistik@duesseldorf.de erreichbar. Stadtplanungsamt Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes sind telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Das Stadtplanungsamt ist darüber hinaus auch über die E- Mail-Adressen planung@duesseldorf.de und stadtplanungsamt@duesseldorf.de erreichbar. Die öffentlichen Auslegungen des Stadtplanungsamtes im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes Brinckmannstraße 5 sind auch weiterhin unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen zugänglich. Amt für Wohnungswesen Das Amt für Wohnungswesen ist weiterhin per E-Mail oder telefonisch erreichbar. Wohngeld: Telefon 0211-8996366, E-Mail: wohngeld@duesseldorf.de WBS/Wohnungsvermittlung: Telefon 0211-8997500, E-Mail: wohnungsvermittlung@duesseldorf.de Wohnberatung für Ältere und Behinderte: Telefon 0211-8996404, E-Mail: wohnberatung@duesseldorf.de Alle Kontaktmöglichkeiten unter www.duesseldorf.de/wohnen.html Liegenschaftsamt Das Liegenschaftsamt ist unter der Rufnummer 0211-8992394 erreichbar. Rathaus in der Altstadt bleibt geöffnet Das Rathaus bleibt geöffnet. Nach wie vor sind jedoch Zusammenkünfte und Besprechungen im Sinne der Kontaktreduzierungen nicht möglich. Ausschüsse tagen wie gehabt im Plenarsaal des Rathauses, Besucher*innen sind dafür in begrenzter Anzahl zugelassen. Infoline der Stadtverwaltung weiter erreichbar Die Infoline der Landeshauptstadt Düsseldorf ist unter der Rufnummer 0211-8991 weiter erreichbar. Unter dieser Rufnummer können auch Termine vereinbart werden, soweit diese angeboten werden. Termine können aber auch online angemeldet werden. Die Regelungen der Notbremse des Landes NRW sind im Internet veröffentlicht unter https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-04- 15_coronaschvo_ab_19.04.2021_lesefassung.pdf Sie beinhalten unter anderem die Schließung der Kulturinstitute und den Stop von "Click & Meet"-Angeboten im Handel. Ausgenommen von Schließungen sind Läden des täglichen Bedarfs wie Supermärkte. ___________________________________________________________________________ 16. April 2021 Mehr Sicherheit und Komfort für den Rad- und Fußverkehr entlang der Witzelstraße Letzte Markierungsarbeiten für den neuen Radweg jetzt abgeschlossen Der neue Rad- und Gehweg an der Witzelstraße ist jetzt fertig. Die Umbauarbeiten zu seiner Optimierung wurden, mit letzten Markierungsarbeiten, in dieser Woche abgeschlossen. Zwischen der Moorenstraße und der Christophstraße können sich Radfahrende und zu Fußgänger nun auf rund 425 Metern sicher und bequem fortbewegen. "Da wir die Planung zur Optimierung dieser wichtigen Radverkehrsachse bereits im Mai 2020 zur politischen Beratung und Beschlussfassung vorgelegt hatten, konnten wir hier nach der Beschlussfassung sehr schnell ein wichtiges Teilstück des Radhauptnetzes in einer sehr guten Qualität realisieren", betont Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, hat den fertiggestellten Radweg entlang der Witzelstraße getestet. "Der neue Radweg setzt Maßstäbe. Es macht wirklich Spaß auf ihm zu fahren", zeigt sich der Amtsleiter zufrieden. "Beim Bau des Radweges wurde erstmalig roter Asphalt eingesetzt, um eine zusätzliche optische Trennung zum parallel verlaufenden Gehweg zu erhalten", erläutert Reeh. "Gemeinsam mit der taktilen Markierung, die den Geh- und Radweg barrierefrei trennt, ist man dort nun deutlich sicherer und komfortabler unterwegs als zuvor". Der neue Zweirichtungsradweg ist mit 3,00 Metern breiter und durch die Bauweise in Asphalt komfortabler als zuvor. Der ebenfalls neu angelegte Gehweg ist insgesamt 2,30 Meter breit und bietet Fußgängern ausreichend Platz neben dem Radverkehr. Das Projekt ist ein Baustein der am Mittwoch, 17. Febuar, im Ordnungs- und Verkehrsausschuss beschlossenen Alternativen zum Ersatz der Umweltspur auf der Achse Werdener Straße. Steffen Geibhardt, Sachgebietsleiter Radverkehrsplanung im Amt für Verkehrsmanagement Düsseldorf erklärt: "Auch beim weiteren Ausbau des Radhauptnetzes planen wir, dort wo es Sinn macht, zukünftig mit dem neuen, roten Asphalt, um Radverkehrsanlagen in der Nutzung noch komfortabler und intuitiver zu gestalten.“ Im Rahmen der Umbauarbeiten an der Witzelstraße wird der gesamte Seitenraum darüber hinaus mit einer öffentlichen Beleuchtung ausgestattet. Die Laternenmasten stehen bereits. Letzte Arbeiten für den Anschluss laufen und die Beleuchtung wird kurzfristig in Betrieb genommen. In einem zweiten Bauabschnitt wird der Grünstreifen entlang des neuen Rad- und Gehweges erweitert, um die Vitalität der satzungsgeschützten Bäume zu erhöhen. Dies erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, da auf der Witzelstraße zuvor noch umfangreiche Bauarbeiten der Netzgesellschaft Düsseldorf vorgesehen sind. Auch die Anschlüsse des neuen Radweges werden weiter ausgebaut, sobald die Arbeiten der Netzgesellschaft Düsseldorf abgeschlossen sind. Dies beinhaltet die Radachse am Moorenplatz/Schlossmannstraße und den Anschluss an den Radweg im Bereich der Gleisschleife an der Christophstraße. Um die Anschlüsse bis dahin möglichst fahrradfreundlich zu gestalten, werden am Anschluss auf Höhe der Christophstraße noch kleinere provisorische Anpassungen umgesetzt. ___________________________________________________________________________ 16. April 2021 Gedenken an die "Aktion Rheinland" und das Kriegsende in Düsseldorf vor 76 Jahren OB Dr. Keller und Polizeipräsident Wesseler haben mit einer Kranzniederlegung an die Ereignisse erinnert/Auch Vertreterinnen aus den Familien der Mitglieder der Aktion Rheinland waren gemeinsam mit dem Vorsitzenden von "Geschichte am Jürgensplatz e.V." vor Ort Die Polizei Düsseldorf und die Landeshauptstadt Düsseldorf haben am heutigen Freitag, 16. April, gemeinsam an die Ereignisse der "Aktion Rheinland" und das Kriegsende in Düsseldorf vor 76 Jahren erinnert. Coronabedingt fand das Gedenken im kleinen Kreis statt. Am Mahnmal an der Anton-Betz-Straße legten Polizeipräsident Norbert Wesseler und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Kränze nieder. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller erinnerte daran, dass die Mitglieder der "Aktion Rheinland" dem kampflosen Einmarsch der Amerikaner den Weg bereiteten. "Durch das couragierte Handeln der Gruppe wurden etliche Menschleben gerettet. Diesen mutigen Männern ist die Landeshauptstadt Düsseldorf zu tiefstem Dank verpflichtet." "Obwohl die amerikanischen Truppen bereits am Stadtrand Düsseldorfs standen, war die von den Männern der 'Aktion Rheinland' geplante Übergabe der Stadt angesichts weniger verbliebener Fanatiker hoch gefährlich", betonte Polizeipräsident Norbert Wesseler. "Davon zeugen nicht zuletzt die fünf Mitglieder der Gruppe, die noch in der Nacht zum 17. April hingerichtet wurden." Das Mahnmal an der Anton-Betz-Straße markiert die historische Richtstätte im damaligen Hof der Schule an der Färberstraße, wo Karl Kleppe, Josef Knab, Theodor Andresen, Hermann Weill und Franz Jürgens erschossen wurden. Auch zwei Vertreterinnen aus den Familien der Mitglieder der Aktion Rheinland haben der historischen Ereignisse gedacht: Jeanne Andresen, Enkelin des ermordeten Theodor Andresen, und Claudia Siebner, Enkelin des überlebenden Aloys Odenthal. Der Verein "Geschichte am Jürgensplatz e.V." wurde durch seinen Vorsitzenden Michael Dybowski vertreten. Ein Video der Gedenkveranstaltung ist im Laufe des Tages auf YouTube zu finden unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf Digitales Gedenken Auf Einladung des Vereins "Geschichte am Jürgensplatz e.V.", der Polizei Düsseldorf und der Stadt Düsseldorf erinnerte zudem das Theaterkollektiv "Pièrre.Vers" mit einem eindrücklichen Kurzfilm an die historischen Ereignisse der "Aktion Rheinland". Der Film basiert auf der performativen Erinnerung "Aktion:Aktion!" des Theaterkollektivs, die im vergangenen Jahr Premiere feierte. Die Aufnahmen entstanden im Sommer 2020 und wurden für den diesjährigen Gedenktag nun zu einem Kurzfilm aufbereitet. Die Inszenierung verleiht den Zeitzeugen mithilfe von Berichten und historischen Dokumenten eine Stimme. Der Kurzfilm ist unter www.youtube.com/stadtduesseldorf zu sehen sowie über den Facebook-Kanal der Stadt Düsseldorf de-de.facebook.com/duesseldorf/. Anlässlich des Gedenktages hat zudem der Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze eine Videobotschaft an die Landeshauptstadt geschickt. Bereits im März hatte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eine Videobotschaft anlässlich des Chemnitzer Friedenstages an die Partnerstadt gesendet. Das Video vom Chemnitzer Oberbürgermeister wird am morgigen Samstag, 17. April, auf dem Facebook-Kanal der Landeshauptstadt Düsseldorf veröffentlicht. Historischer Hintergrund Die "Aktion Rheinland", eine Widerstandsaktion zur kampflosen Übergabe der Stadt Düsseldorf an die Alliierten, hatte ihren Ursprung in zwei durch Freund- und Bekanntschaften verbundenen Gesprächszirkeln, die sich spätestens unter dem Eindruck des verstärkten Bombenkrieges auf Düsseldorf bildeten. Seit Anfang Februar 1945 stand Düsseldorf unter alliiertem Artilleriebeschuss, ab dem 3. März 1945 waren die linksrheinischen Stadtteile durch die Amerikaner befreit, das rechtsrheinische Düsseldorf wurde Frontstadt. Die Brücken über den Rhein waren durch die Wehrmacht gesprengt worden. Unter den Vorzeichen der heranrückenden Front und der Gefahr einer Verteidigung der Stadt bis zum letzten Mann formierte sich ein fester Kreis aus zehn Personen als Widerstandsgruppe. Aus den Zeitzeugenberichten lässt sich erkennen, dass der Rechtsanwalt Dr. August Wiedenhofen, der Schreinermeister Ernst Klein und der Bäckermeister Josef Lauxtermann am 12. Februar 1945 beschlossen, zum Schutze der Stadt und ihrer Bevölkerung aktiv zu werden. Sie suchten Gleichgesinnte aus den Gesprächskreisen. Der Bauunternehmer Theodor Andresen, der Tapezierer und Anstreicher Karl Kleppe, der Ingenieur und Kaufmann Josef Knab, der Rechtsreferendar Dr. Karl Müller, der Architekt Aloys Odenthal, der Student Hermann Weill und der ehemalige Gehilfe bei der Polizeiverwaltung, Theodor Winkens, waren bereit, sich der Aktion anzuschließen. In den folgenden Wochen reifte der Plan zur kampflosen Übergabe der Stadt an die vorrückenden amerikanischen Truppen. Zur Durchführung benötigte die Gruppe Kontakt zu einer der bewaffneten und mit der Verteidigung beauftragten Kräfte im Stadtgebiet. Über Bekannte erwies sich schließlich der Oberstleutnant und Kommandant der Schutzpolizei, Franz Jürgens, als vertrauenswürdiger Partner. Im April erfolgte die Kontaktaufnahme der Gruppe zu Jürgens, der bereit war, ihre Aktion zu unterstützen. Am 16. April 1945, in einer Besprechung mit Jürgens, entschloss sich die Gruppe angesichts der rechtsrheinisch nahen US-Truppen sofort zu handeln. Sie nahmen den Polizeipräsidenten, SS-Brigadeführer August Korreng, fest. Während Aloys Odenthal und Dr. August Wiedenhofen sich auf den gefährlichen Weg durch die deutschen Linien zu den amerikanischen Truppen bei Mettmann machten, wurde die Aktion innerhalb des Polizeipräsidiums von loyalen Polizisten verraten. Theodor Andresen, Franz Jürgens, Karl Kleppe, Josef Knab und Hermann Weill wurden verhaftet und in Standgerichten, die selbst der Unrechtsjustiz des Nationalsozialismus kaum noch genügten, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Derweil waren Wiedenhofen und Odenthal erfolgreich. Sie erreichten die amerikanischen Linien. Nachdem der örtliche Truppenkommandant ihrem Anliegen, die Stadt Düsseldorf kampflos einzunehmen, zunächst eine Absage erteilt hatte, konnten sie höherrangige US-Militärs am nächsten Morgen überzeugen. Gegen 15 Uhr am 17. April 1945 begann, von Wiedenhofen und Odenthal auf den ersten Panzern geleitet, der Einmarsch in die Stadt in Richtung des Polizeipräsidiums. Gegen 17 Uhr war Düsseldorf befreit. ___________________________________________________________________________ 16. April 2021 Maskenpflicht am Rheinufer noch besser kenntlich gemacht Rund 30 Piktogramme weisen ab sofort auf die Maskenpflicht in der Altstadt und am Rheinufer hin/Vorhandene Beschilderung wird überprüft und ergänzt/Banner an den Zugängen zum Maskenpflichtgebiet Altstadt Mit zusätzlichen Schildern und Piktogrammen weist die Landeshauptstadt jetzt auf die Maskenpflicht im Bereich der Altstadt und am Rheinufer hin. Dieses Maskenpflichtgebiet ist an schönen Tagen besonders stark frequentiert. Auch die vorhandene Beschilderung vor Ort wird überprüft und ergänzt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Ich möchte alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer bitten, die Maskenpflicht konsequent zu beachten, um der weiteren Ausbreitung von Corona-Infektionen entgegenzuwirken. Mit Maske und Abstand - nur gemeinsam können wir es schaffen!" Zur Verdeutlichung der Maskenpflicht in der Altstadt, insbesondere am Rheinufer zwischen der Rheinkniebrücke und den Rheinterrassen, werden am heutigen Freitag, 16. April, rund 30 Piktogramme einer "Maske" auf dem Boden markiert. Teilweise werden diese Masken-Piktogramme um Pfeile ergänzt, die als Hinweis dienen, rechts zu gehen und Abstand zueinander zu halten. Ferner werden aktuell die vorhandenen DIN A3-Schilder, die auf die Maskenpflicht hinweisen, überprüft, ergänzt und gegebenenfalls ausgetauscht. Zusätzlich wird voraussichtlich ab Samstag, 17. April, mit Schildern in der Größe DIN A0 am südlichen Ende des Gebietes der Maskenpflicht, am Burgplatz neben der Persiluhr und südlich der Oberkasseler Brücke hinter der Skateranlage, auf die Maskenpflicht hingewiesen. Dafür werden drei Maste, die mit runden Betonfüßen gehalten werden, aufgestellt. Als weitere Information werden ebenfalls voraussichtlich ab Samstag, 17. April, an den Zugängen zum Maskenpflichtgebiet Altstadt Banner aufgehängt, die auf die Maskenpflicht hinweisen. Die Kosten für die neuen Piktogramme und Schilder betragen etwa 12.000 Euro. Hintergrund Maskenpflicht in Düsseldorf Die Maskenpflicht in der Landeshauptstadt gilt in den drei Gebieten Altstadt/Rheinufer, Innenstadt (Königsallee/Schadowstraße) und am Hauptbahnhof bis einschließlich Sonntag, 25. April. Die Maskenpflicht gilt im Altstadtbereich auch entlang des Rheinufers von der Dreieckswiese bis zur Rheinterrasse täglich von 10 bis 1 Uhr. Die räumliche und zeitliche Geltung der Maskenpflichtgebiete in der Innenstadt (Königsallee/Schadowstraße), täglich 10 bis 19 Uhr und am Hauptbahnhof, täglich 6 bis 22 Uhr bestehen unverändert fort. Unter freiem Himmel sind Schutzmasken aus Stoff grundsätzlich ausreichend - medizinische Masken sind allerdings wirksamer und zu empfehlen. Hier der Link zur veröffentlichten Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht: https://www.duesseldorf.de/bekanntmachungen/#c151205 Kontrollen Die Mitarbeitenden des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) werden die Maskenpflicht kontrollieren. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Freien wird in der Regel ein Bußgeld von 50 Euro erhoben. Verstöße gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie an ÖPNV-Stationen werden in der Regel mit einem Bußgeld von 150 Euro geahndet. Daten und Fakten Corona Der Wert der 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 144,1. Weitere Informationen finden sich im Corona-Portal der Landeshauptstadt unter https://corona.duesseldorf.de/ ___________________________________________________________________________ 16. April 2021 Förderwettbewerb "Wärme aus Tiefengeothermie für NRW": Konsortium aus Düsseldorf und Duisburg erhält Zuschlag Nach der erfolgreichen Einreichung einer Feinskizze, stehen dem Konsortium nun 500.000 Euro zur Verfügung/Regenerative Quellen wie die Geothermie werden zukünftig immer größere Anteile an der Fernwärmeversorgung übernehmen Kann Geothermie einen Beitrag zur "Vergrünung" der Fernwärme im Rheinland leisten? Dieser spannenden Frage geht ein Konsortium in Düsseldorf und Duisburg nach. Nach der erfolgreichen Einreichung einer Feinskizze, stehen dem Konsortium nun 500.000 Euro zur Verfügung, um sich durch eine Machbarkeitsstudie der Projektumsetzung weiter anzunähern. Das Konsortium wurde am heutigen Freitag, 16. April, beim Landesförderwettbewerb "Wärme aus Tiefengeothermie NRW" vom Landeswirtschaftsministerium ausgezeichnet. Partner in dem Konsortium sind die Städte und Stadtwerke Düsseldorf und Duisburg sowie der Flughafen Düsseldorf, die Uni Duisburg/Essen und das Fraunhofer Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie. Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: "Wir bringen die Wärmewende in Nordrhein-Westfalen weiter voran. Die Tiefengeothermie bietet hierbei große Potenziale, die wir stärker nutzen wollen. Ich freue mich sehr über das große Interesse am Wettbewerb und die qualitativ hochwertigen Bewerbungen aus allen Teilen des Landes. Das zeigt: Die Kommunen sind ein verlässlicher Partner, wenn es darum geht, die klimafreundliche Wärmeversorgung vor Ort voranzutreiben und die Tiefengeothermie in der Fläche nutzbar zu machen." Die Integration von grundlastfähiger Geothermie in die Fernwärmesysteme an Rhein und Ruhr ist ein Baustein der Transformation der Energiesysteme. Die Dekarbonisierung der Fernwärmenetze, bei der auch der Nutzung industrieller Abwärmepotenziale eine zentrale Rolle zukommt, entkoppelt die Fernwärme von fossilen Kraftwerken. So ist eine zuverlässige Wärmeinfrastruktur auch in einem Energiesystem gesichert, in dem die volatilen Erneuerbaren Energien immer mehr ins Zentrum der Erzeugung rücken. So funktionieren Klimaschutz und Energiewende in urbanen und industriell geprägten Regionen. Bedeutung für den Klimaschutz in NRW Um die ambitionierten Klimaschutzziele in den Städten Düsseldorf und Duisburg zu erreichen, kommt der Fernwärme eine wichtige Bedeutung zu. Denn Energiewende in Ballungszentren bedeutet vor allem Wärmewende, da ein Großteil der CO2-Emissionen durch Heizung und Warmwasser erzeugt werden. Die Transformationen des Energiesystems hin zu emissionsarmen Quellen bedeutet, dass auch in der Fernwärme fossile Energieträger ersetzt werden. Derzeit ist die hoch effiziente und heute schon klimafreundliche Kraft-Wärme-Kopplung in Großkraftwerken eine wichtige Wärmequelle der Fernwärme, indem bei der Stromerzeugung Wärme ausgekoppelt wird. Zukünftig werden industrielle Abwärme und regenerative Quellen wie die Geothermie, Wärmepumpen und Solarthermie immer größere Anteile der Fernwärmeversorgung übernehmen. Hintergrund zum Förderwettbewerb Der im Oktober 2020 ausgeschriebene Wettbewerb des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energien (MWIDE) NRW richtete sich an Kommunen oder kommunale Konsortien. Bis Ende Februar 2021 konnten diese im Zusammenschluss mit Industrieunternehmen, Energieversorgern und wissenschaftlichen Einrichtungen eine Skizze entwickeln, wie die Potenziale der Tiefengeothermie in den Kommunen gehoben und so der Einstieg in die klimafreundliche Technologie vor Ort realisiert werden kann. Eine unabhängige Fachjury hat die eingereichten Projektskizzen bewertet und den Zusammenschluss aus Düsseldorf und Duisburg ausgezeichnet. ___________________________________________________________________________ 15. April 2021 Wegen Infektionsgeschehen und Lage in den Kliniken: Corona- Notbremse des Landes ab 19. April in der Landeshauptstadt Düsseldorf Aufgrund der hohen Inzidenzzahlen und der hohen Auslastung der Intensivstationen in Düsseldorf tritt ab Montag, 19. April, in der Landeshauptstadt Düsseldorf die "Notbremse" der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kraft. In Düsseldorf gab es mit Stand Donnerstag, 15. April, 130 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Laut der Information des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) sind damit aktuell rund 1200 Personen in Düsseldorf infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen damit in Düsseldorf bei 140.9 - heute vor einer Woche lag sie noch bei 91. Nicht nur Düsseldorf ist von einem sprunghaften Anstieg der Inzidenz betroffen – für Nordrhein-Westfalen meldete das RKI heute einen Wert von 158,6 und damit den höchsten Wert in diesem Jahr. Von den Infizierten in Düsseldorf werden 136 in Krankenhäusern behandelt, davon 44 auf Intensivstationen. Damit waren in der Landeshauptstadt heute vormittag nur sechs Intensivbetten frei. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Wir haben die in der Coronaschutzverordnung des Landes vorgesehene Testoption für die Landeshauptstadt Düsseldorf per Allgemeinverfügung bis Sonntag befristet. Eine Verlängerung ist angesichts des Infektionsgeschehens und insbesondere der Lage in den Kliniken leider nicht zu verantworten. Führende Intensivmediziner haben aufgrund dieser Entwicklungen die Großstädte aufgefordert, sofort zu handeln - und das tun wir. Auch wenn es uns nicht leicht fällt. Denn nach einem Jahr Pandemie sehnen sich die Menschen nach Normalität." Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche: "Wir haben es bereits mit einem exponentiellen Wachstum zu tun, das heißt: die Belastung der Kliniken wird weiter zunehmen. Daher werden wir morgen mit den Krankenhäusern über das weitere Vorgehen beraten. Gleichzeitig hoffen wir mit dem nun angezogenen Tempo bei den Impfungen weitermachen zu können und diese Woche 20.000 Impfungen vorzunehmen, das ist jedoch weiterhin abhängig von der Lieferung des Impfstoffes." Die Regelungen der Notbremse des Landes NRW finden Sie unter: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-04- 15_coronaschvo_ab_19.04.2021_lesefassung.pdf Sie beinhalten u.a. die Schließung der Kulturinstitute und den Stop von "Click & Meet"-Angeboten im Handel. Ausgenommen von Schließungen sind Läden des täglichen Bedarfs wie Supermärkte. ___________________________________________________________________________ 15. April 2021 Umbau Aachener Platz: Aachener Straße zum Teil gesperrt Der Umbau des Aachener Platzes geht voran. In den kommenden Wochen stehen weitere Straßenbauarbeiten in der Aachener Straße an. Daher werden von Montag, 19. April, bis voraussichtlich Freitag, 28. Mai, die Fahrspuren auf der Aachener Straße zwischen den Hausnummern 188-202 bis zur Kreuzung mit der Fleher Straße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert. Die Zufahrt zu den Grundstücken ist während dieser Zeit nur in Absprache mit dem Bauleiter vor Ort möglich. Die Gehwege bleiben während der Bauarbeiten für Fußgänger zugänglich. Das Amt für Verkehrsmanagement hat die Anlieger per Hauswurfsendung über die Arbeiten und Sperrungen informiert und bittet um Verständnis für unvermeidbare Beeinträchtigungen. Da die Straßenbauarbeiten stark witterungsabhängig sind, kann es kurzfristig zu Umstellungen im geplanten Bauablauf kommen. Hintergrund zum Umbau Der Aachener Platz wird seit Mitte September 2020 umgebaut. Durch den umfangreichen Umbau werden die Verkehrsflächen gebündelt und Raum für Grün- und Freianlagen geschaffen. Ferner wird die Führung für den Radverkehr verbessert, indem die vorhandenen Netzanschlüsse ausgebaut werden. Voraussichtlich im Februar 2022 soll der Umbau des Platzes abgeschlossen sein. ___________________________________________________________________________ 15. April 2021 Bauarbeiten zur Tieferlegung der Bamberger Straße laufen Projekt soll Ende dieses Jahres abgeschlossen werden/Freigabe für den allgemeinen Verkehr ist für September geplant Die Bamberger Straße wird am Eisenbahnüberweg zwischen Süllenstraße und Bayreuther Straße tiefer gelegt. Die Arbeiten laufen seit September 2019. Die wasserdichte, mit Mikropfählen und Ankern rückverankerte Baugrube ist inzwischen hergestellt. Zurzeit werden die Sohlen und Wände des eigentlichen Bauwerks, des Stahlbetontrogs, betoniert. Aufgrund einer aufwändigen Kampfmittelsondierung und der ungünstigen Witterungsbedingungen Anfang des Jahres musste der Terminplan für die Bauarbeiten angepasst werden. Bedingt durch die Frostperiode im Februar werden die Rohbauarbeiten erst Ende Mai so weit fortgeschritten sein, dass anschließend die Straßenbauarbeiten starten können. Das unterirdisch angeordnete Pumpwerk des Trogs wird im Anschluss mit zwei Pumpen und der dazugehörigen Elektronik ausgestattet. Das Bauprojekt Tieferlegung Bamberger Straße wird laut dem Amt für Verkehrsmanagement dieses Jahr abgeschlossen werden. Ziel ist es, den Stahlbetontrog samt Straßenbau soweit herzurichten, dass dieser Ende Juli 2021 für die ersten Schwertransporte der Firma Konecranes genutzt werden kann. Die Freigabe für den Individualverkehr erfolgt dann voraussichtlich Anfang September. Die derzeit geltende Einbahnstraßenregelung auf der Nürnberger Straße muss weiter beibehalten werden. Neben dem bisher laufenden Baustellenverkehr für die Rohbauarbeiten stehen im Sommer umfangreiche Umbauarbeiten an der Kreuzung Nürnberger-/ Bayreuther-/Bamberger Straße an, die aus der neuen Gradiente der Bamberger Straße resultieren. Signifikante weitere Einschränkungen werden per Hauswurfsendung bei den unmittelbar betroffenen Anliegern vorab bekannt gegeben. Bis zum Ende der Bauarbeiten ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. An der Kreuzung Süllenstraße/Bamberger Straße sind ebenfalls Umbauarbeiten notwendig, die sich jedoch auf den westlichen Kreuzungsteil beschränken werden. Projektbeschreibung Im Interesse der Standortsicherung und um einen Transportweg für Schwertransporte zum Reisholzer Hafen auch ohne höhengleiche Kreuzung der Eisenbahntrasse zu schaffen, muss die Bamberger Straße tiefer gelegt werden. Der Bereich der Tieferlegung der Bamberger Straße erstreckt sich auf einer Länge von rund 78 Metern von der Süllenstraße bis zur Bayreuther Straße. Für die Tieferlegung der Straße mit ausreichender Durchfahrtshöhe für Fahrzeuge mit entsprechenden Transportgütern ist eine Absenkung der Fahrbahn bis in Bereiche deutlich unterhalb des Grundwassers erforderlich. Dazu wird ein Trogbauwerk gebaut, welches sowohl die Wasserdichtheit als auch die Abfangung der hohen Erddrucklasten aus den Widerlagern der Bestandsbrücke der Eisenbahnüberführung sicherstellt. Dieser Trog wird in Stahlbeton ausgeführt und wird gegen Auftrieb gesichert. Während der Bauzeit ist die Unterführung Bamberger Straße für den Kraftfahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Die Querung der Bahnanlage ist für diesen Verkehr an der Unterführung Forststraße, welche rund 200 Meter südlich liegt, möglich. Der Fußgänger- und Radverkehr wird soweit wie möglich aufrechterhalten. ___________________________________________________________________________ 15. April 2021 Planungsdialog zweiter Bauabschnitt U81 Düsseldorf: Politik und Stadtverwaltung bringen ihre Expertise ein 24 politische Vertreter aus Düsseldorf, Krefeld, Neuss und Meerbusch sind eingeladen, um die Suche nach der Vorzugsvariante zu unterstützen Der Planungsdialog über den zweiten Bauabschnitt der neuen Stadtbahnlinie U81 wird am Freitag, 16. April, fortgesetzt. Dann starten die Werkstätten für Politik und Stadtverwaltung. 24 politische Vertreter aus Düsseldorf, Krefeld, Neuss und Meerbusch sind eingeladen, um mögliche Trassenvarianten zu bewerten und die Suche nach der Vorzugsvariante zu unterstützen. Insgesamt 55 Trassenvarianten von der Messe Düsseldorf bis zum Handweiser haben die Bürgerinnen und Bürger sowie die Interessensvertretungen in zwei Online- Werkstätten seit Anfang des Jahres erarbeitet. Nun gilt es daraus die bestmöglichen Streckenführungen herauszuarbeiten. Werkstätten für Politik und Verwaltung Das Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf führt dazu drei Werkstätten durch. Bezirksbürgermeisterinnen und -bürgermeister der betroffenen Stadtbezirke aus Düsseldorf sowie Vertretungen von Politik und Verwaltung aus Meerbusch, Neuss und Krefeld bringen ihre Ortskenntnis und Fachwissen ein. Auch soll die verkehrspolitische Expertise aus den Ratsfraktionen der Landeshauptstadt gehört werden. Zudem werden Botschafter der vergangenen Werkstätten teilnehmen, um die Rückmeldungen der Menschen vor Ort sowie der Interessensvertretungen einzubringen. Ermittlung der bestmöglichen Varianten Aus den 55 verschiedenen Vorschlägen für den 2. Bauabschnitt der U81 von der Messe bis zum Handweiser müssen nun die bestmöglichen Varianten ermittelt werden. Und das auf einer soliden fachlichen Grundlage. "Wir schauen uns jede einzelne der 55 Trassenvorschläge genau an und dokumentieren Vor- und Nachteile anhand fachlicher Kriterien", sagt Birgit Muéll, Projektleiterin des 2. Bauabschnitts der U81 vom Amt für Verkehrsmanagement. So könne nachvollziehbar und fachlich begründet eine Auswahl erfolgen. In den geplanten drei Werkstätten für Politik und Stadtverwaltung tauscht sich das Amt für Verkehrsmanagement nun mit den Teilnehmenden zu den Ergebnissen aus. Viele Faktoren müssen berücksichtigt werden Damit die U81 später rege genutzt wird, ist es beispielsweise sehr wichtig, wie schnell eine zukünftige Stadtbahn vom Handweiser zur Messe unterwegs sein würde. Die künftige Fahrtzeit wird also ein wichtiges Kriterium bei der Trassenauswahl sein. Zudem sollen die Verbindungen nach Neuss, Meerbusch und auch Krefeld verbessert werden, um eine Anfahrt zum Bürostandort Airport City und zum Flughafen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiv zu machen. Dabei muss der Trassenverlauf technisch umsetzbar und auch wirtschaftlich sein. Zwingend bedacht werden müssen bei der Trassenplanung auch hochsensible Bereiche wie die Wasserschutzgebiete "Am Staad" oder "Lörick". Unter Berücksichtigung dieser und vieler weiterer Kriterien werden die zahlreichen Trassenvorschläge schrittweise reduziert. Die Werkstätten für Politik und Verwaltung bilden den letzten von drei Schritten im Beteiligungsverfahren der Landeshauptstadt Düsseldorf an der Trassenfindung des zweiten Bauabschnitts der U81. Die Ergebnisse und Dokumentationen der vergangen beiden Werkstätten sind auf der Projektwebseite des Amts für Verkehrsmanagement veröffentlicht. Hintergrund: U81 und Planungsdialog Mit der U81 bekommt die Landeshauptstadt eine neue Stadtbahnlinie. Bereits im Bau befindet sich der erste Abschnitt zwischen Düsseldorfer Flughafen und Freiligrathplatz und somit die wichtige Anbindung des Airports an das Stadtbahnnetz. Die U81 soll darüber hinaus zur Verkehrswende in der Landeshauptstadt beitragen. Die Stärkung des ÖPNV führt zu einer Reduzierung von Treibhausgasen. "An der Planung für den zweiten Bauabschnitt der U81 sollen die Menschen vor Ort mitwirken. Es gilt die bestmögliche Trassenvariante der Querverbindung zwischen Messe und Handweiser zu finden", erläutert Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Das Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt hat dafür einen umfangreichen Planungsdialog mit Interessierten und Betroffenen aus Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ins Leben gerufen. Die Covid-19-Pandemie lässt weiterhin keine Vor-Ort-Veranstaltungen zu. Mit den virtuellen Werkstätten wird ermöglicht, dass die Beteiligung zur neuen Stadtbahnlinie weitergeht. "Die Dialogbereitschaft und Transparenz während des Planungsverfahrens zum zweiten Bauabschnitt der U81 sind dem Amt für Verkehrsmanagement ein besonderes Anliegen", erläutert Amtsleiter Florian Reeh. Bereits bei der Auftaktveranstaltung am 10. September 2020 nahmen rund 200 Interessierte aus Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und Neuss im Congress Center Düsseldorf teil. Online verfolgten weitere rund 180 Menschen die Diskussion. Zur Planungswerkstatt Ende Januar erreichten das Amt mehr als 200 Anmeldungen; 68 Personen, darunter auch zufällig ausgewählte Menschen, nahmen teil. An der Werkstatt der Interessenvertretung im März nahmen 27 Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Umweltschutz teil. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und werden auf der Projektwebseite veröffentlicht: https://www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/mit-bus-und- bahn/stadtbahnstrecke-u81/2-ba-rheinquerung/buergerdialog.html. ___________________________________________________________________________ 15. April 2021 Impfangebot ausgeweitet: Jahrgänge 1946 und 1947 können ab Montag einen Impftermin vereinbaren Nachdem ab Freitag, 16. April, allen mindestens 75-Jährigen ein Impfangebot unterbreitet wird, können ab Montag, 19. April, auch die 73- und 74-Jährigen einen Termin zur Coronaschutzimpfung vereinbaren. Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger können über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800-11611701 ihren individuellen Impftermin vereinbaren. Paarbuchungen sind weiterhin möglich. Dazu werden in den kommenden Tagen die betreffenden Einwohnerinnen und Einwohner eine persönliche Einladung durch die Landeshauptstadt per Post erhalten. In jeder Einladung ist auch ein persönliches Einladungsschreiben des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann enthalten. Durch die weitere Öffnung der Altersklassen schreitet die Impfkampagne weiter voran. Bis Mittwoch, 14. April, konnten 154.719 Impfungen vor Ort im Impfzentrum und durch den mobilen Dienst in Düsseldorf vorgenommen werden. Mit zunehmend mehr verfügbarem Impfstoff wird auch die Kapazität des Impfzentrums (aktuell rund 4.000 Impfungen täglich) weiter hochgefahren werden können. ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses soll im Mai starten Die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses soll mit einem ersten Diskussionsforum voraussichtlich im Mai starten, hierfür hat sich die Projektgruppe am heutigen Mittwoch, 14. April, im Rahmen ihrer Sitzung ausgesprochen. Die einzelnen Vertreterinnen und Vertreter der Projektgruppe werden nun das Konzept sowie die Terminplanung zur Öffentlichkeitsbeteiligung in ihren jeweiligen Fraktionen abstimmen. Im Anschluss hieran werden konkrete Termine veröffentlicht. Das erste Diskussionsforum soll coronabedingt digital stattfinden. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung werden den Bürgerinnen und Bürgern dann alle bisher ermittelten Ergebnisse zur Untersuchung des Bestandsgebäudes, zur Prüfung der Varianten "Sanierung", "erweiterte Sanierung" und "möglicher Neubau" auf Grundlage des mit der Oper intensiv erarbeiteten Nutzerbedarfsprogramms sowie zu den Möglichkeiten der inhaltlichen Ausrichtung als Baustein einer "Opernkonzeption 203+" vorgestellt. Zudem wird das Verfahren der Bürgerbeteiligung an sich vorgestellt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Öffentlichkeitsbeteiligung bildet einen sehr wichtigen Baustein in dem Projekt ‚Opernhaus der Zukunft‘. Wir wollen wissen, was sich die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer für ihre Oper wünschen, welche Ideen und Anregungen sie haben. Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger soll dann in den Entscheidungsprozess mit einfließen. Denn das neue Opernhaus soll eine Oper für alle sein." Die Öffentlichkeitsbeteiligung Geplant ist ein Prozess in mehreren Phasen, in dem die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer ihre Anregungen, Ideen und Visionen zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses einbringen können. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird aufgrund der Pandemielage überwiegend digital stattfinden. Es werden zudem analoge und kontaktarme Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger angesprochen werden können. Vorgesehen sind neben einem Online-Dialog, eine Ausstellung im öffentlichen Raum zu den bisherigen Ergebnissen, Diskussionsforen mit Experten und Zwischen- bzw. Ergebnisberichten, Gespräche mit ausgewählten Akteuren und die Einrichtung eines Bürgerinnen- und Bürgerrates. Die Möglichkeit zur Onlinebeteiligung und zur analogen Beteiligung laufen in den verschiedenen Phasen jeweils parallel. Darüberhinaus sollen auf einer Website zur Bürgerbeteiligung zukünftig Informationen zum aktuellen Sachstand des Opernhauses anhand der vorliegenden Untersuchungen anschaulich aufbereitet werden, sodass sich mit diesem Hintergrundwissen jeder an der Diskussion zur Zukunft des Opernhauses beteiligen kann. Es werden verschiedene Themen zur Diskussion gestellt, die von den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden können. So soll auch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Online-Beteiligung ein reger Austausch möglich gemacht werden. Bürgerinnen- und Bürgerrat Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Im Rahmen der Beteiligung wird erstmals in Düsseldorf ein Bürgerinnen- und Bürgerrat eingerichtet. In diesem sollen zufällig ausgewählte Düsseldorferinnen und Düsseldorfer Fragen und Meinungen zur Zukunft des Opernhauses in Düsseldorf offen erörtern und diskutieren. Dadurch wollen wir auch die Bürgerinnen und Bürger miteinbeziehen, die bisher möglicherweise keine Berührungspunkte mit der Oper hatten." Am Bürgerinnen- und Bürgerrat können insgesamt 30 Personen teilnehmen. Hierfür erfolgt in Kürze eine Zufallsauswahl aus dem Einwohnermelderegister. Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein persönliches Einladungsschreiben. In moderierten Diskussionsrunden tauscht das Gremium seine Meinungen und Ideen zu unterschiedlichen Fragestellungen intensiv aus und verfasst zum Abschluss eine gemeinsame Empfehlung. Diese wird in einem abschließenden Diskussionsforum präsentiert und im Anschluss an die Verwaltung und die Politik übergeben. Dieses Ergebnis ergänzt die Anregungen aus dem öffentlichen Beteiligungsprozess. Vorlage soll Ende 2021 in die politischen Gremien Parallel zur Öffentlichkeitsbeteiligung werden weitere Themen wie die Visionen für ein zukünftiges Opernhaus sowie Fragen des Standortes, eines möglichen Neubaus und gegebenenfalls einer Interimsstätte vertiefend betrachtet und die bis dahin vorliegenden Ergebnisse ebenfalls in der dritten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt. Alle Aspekte fließen anschließend gebündelt in den Entscheidungsprozess ein: So sollen alle Ergebnisse letztendlich anschaulich und vergleichbar ausgearbeitet und in einer Beschlussvorlage zusammengeführt werden. Es ist geplant, die Vorlage Ende 2021 in die politischen Gremien einzubringen. Hintergrund Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Frage zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses wurde die Verwaltung im März 2019 vom Stadtrat mit einer Analyse des Opernhauses beauftragt. Zum einen sollte das Bestandsgebäude am Hofgarten untersucht, zum anderen die Varianten "Sanierung", "erweiterte Sanierung" und "möglicher Neubau" geprüft werden. Ziel ist es, eine Grundlage für einen weiteren faktenbasierten Austausch- und Entscheidungsprozess zu schaffen. An diesem sollen auch die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden. Daher wurde die Verwaltung ebenfalls mit der Erstellung eines Konzepts zur Öffentlichkeitsbeteiligung beauftragt. Weitere Informationen zu den Ergebnissen zur Analyse des Opernhauses: www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/zukunft-des- duesseldorfer-opernhauses.html ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Impfangebot ausgeweitet: Jahrgänge 1944 und 1945 können ab Freitag einen Impftermin vereinbaren Nachdem allen mindestens 77-Jährigen ein Impfangebot unterbreitet worden ist, können ab Freitag, 16. April, auch die 75- und 76-Jährigen einen Termin zur Coronaschutzimpfung vereinbaren. Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger können über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800-11611701 ihren individuellen Impftermin vereinbaren. Paarbuchungen sind weiterhin möglich. Dazu werden in den kommenden Tagen die betreffenden Einwohnerinnen und Einwohner eine persönliche Einladung durch die Landeshauptstadt per Post erhalten. In jeder Einladung ist auch ein persönliches Einladungsschreiben des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann enthalten. Durch die weitere Öffnung der Altersklassen schreitet die Impfkampagne weiter voran. Bis Dienstag, 13. April, konnten 150.125 Impfungen vor Ort im Impfzentrum und durch den mobilen Dienst in Düsseldorf vorgenommen werden. Mit zunehmend mehr verfügbarem Impfstoff wird auch die Kapazität des Impfzentrums (aktuell rund 4.000 Impfungen täglich) weiter hochgefahren werden können. ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Vereitelte Garagendach-Flucht: OSD räumt Glücksspiel-Treff in Flingern Vermeintliche Glücksspieler führten fünfstellige Geldbeträge mit sich/Glücksspieltische und illegales Wettterminal festgestellt 26 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf am Dienstag, 13. April. Insgesamt wurden im Rahmen von sechs Kontrollen Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen diverser Verstöße eingeleitet. Bei einer Kontrolle einer Spielhalle in Reisholz trafen OSD-Mitarbeiter gegen 20 Uhr drei Anwesende ohne Mund-Nasen-Bedeckung an, von denen zwei an Spielautomaten spielten. In dem Betrieb waren fast alle Spielautomaten eingeschaltet und betriebsbereit. Nach Belehrung stellten die Ordnungskräfte die Personalien aller Angetroffenen fest. Zudem wurde das Geld aus den Gewinnspeichern der genutzten Geldspielgeräte sichergestellt. Im Anschluss wurde der Betrieb versiegelt und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Im Rahmen des zivilen Streifendienstes nahmen Einsatzkräfte des OSD gegen 23 Uhr aus einem Lokal in Flingern mehrere Stimmen wahr. Nachdem ein zusätzliches OSD- Einsatzteam und die Polizei angefordert worden waren, verschafften sich die Ordnungskräfte über den Notausgang Zutritt zum Betrieb. Währenddessen versuchten mehrere Personen aus einem Fenster über ein Garagendach zu flüchten. Die Betroffenen konnten allerdings unmittelbar durch sichernde Einsatzkräfte und einen Diensthund gestellt werden. Die Beteiligten wurden belehrt und aufgefordert, ihre Personalien anzugeben. Auf Befragung gaben einzelne Angetroffene an, hohe bis zu fünfstellige Barbeträge mit sich zu führen. Bei der weiteren Kontrolle der Betriebsräume wurden zwei Glücksspieltische vorgefunden, auf denen vermutlich Notizen zu Teilnehmenden und Geldbeträgen lagen. Es bestand somit neben den festgestellten Verstößen gegen die Coronaschutzverorodnung der Verdacht des illegalen Glücksspiels. Zudem fanden OSD-Mitarbeiter ein aufgestelltes Wettterminal ohne jegliche Kennzeichnungen vor. Da der Verantwortliche keine Angaben zu Aufsteller oder Verantwortlichen des Wettterminals machte und der Betrieb nicht als Wettannahmestelle geführt ist, bestand der Verdacht, dass die Aufstellung illegal erfolgt sein könnte. In einem Mülleimer lagen zudem eine Vielzahl von Wettbelegen. Alle Belege wiesen die gleiche Gerätenummer und das gestrige Tagesdatum auf. Sie wurden durch die Polizei sichergestellt. Nach Abschluss des Einsatzes wurde der Betrieb durch den Verantwortlichen verschlossen und von den Dienstkräften des OSD versiegelt. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus ahndeten die OSD-Einsatzkräfte im Stadtgebiet sieben Verstöße gegen die Maskenpflicht mit der Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am Dienstag, 13. April, 70 Einsätze, von denen 26 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 24.921, von denen 11.919 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 57 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 15.673. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Auf dem Weg zur umweltbewussten Fahrzeugflotte Oberbürgermeister Dr. Keller fährt ab Herbst emissionsfrei durch die Landeshauptstadt Düsseldorf Düsseldorf hat sich für den Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesetzt: Die Landeshauptstadt will bis 2035 klimaneutral sein und Klimahauptstadt werden. Dazu gehört auch ein umweltbewusster, städtischer Fuhrpark. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller will hier mit gutem Beispiel voran fahren. Sein neuer Dienstwagen wird daher ein vollelektrischer Tesla S (Basisversion). Der Tesla S ist mit einer Reichweite per Elektroantrieb von 652 Kilometern um fast ein Drittel höher als bei vergleichbaren Modellen anderer Anbieter und eignet sich so auch für deutschlandweite Strecken. Zudem kann er in nur 15 Minuten für eine Reichweite von 214 Kilometern aufgeladen werden, auch das ein großer Vorteil. Wie üblich wird das Dienstfahrzeug des Oberbürgermeisters nicht gekauft, sondern für drei Jahre geleast. Private Fahrten werden selbstverständlich privat versteuert. Die Lieferung ist aufgrund der Nachfrage voraussichtlich im Herbst dieses Jahres. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Der Umstieg auf alternative Antriebsarten ist, neben der Förderung des ÖPNV und des Radverkehrs, ein Schlüssel zu besserer Luft in unserer Stadt. Daher sollten wir als Stadtverwaltung hier mit gutem Beispiel voran gehen und den Anteil unserer Fahrzeuge zum Beispiel mit Elektro- und Wasserstoffantrieb eindeutig steigern und den Ausbau der Ladeinfrastruktur vorantreiben." Von den zur Zeit 583 Fahrzeugen der Landeshauptstadt Düsseldorf (zuzüglich des Fuhrparks von Feuerwehr und Rettungsdienst) sind bislang 81 Fahrzeuge elektrobetrieben. Die weitere Verteilung: 15 Hybrid, 1 Wasserstoff, 11 Benzin/Flüssiggas, 64 Benzin/ CNC Erdgas, 78 Benziner und 333 Diesel (davon 76 Euro 6 oder besser, 58 EEV, 100 Euro 5 und 99 Euro 4 oder schlechter). Die städtische Flotte bekommt neben dem Tesla für den Oberbürgermeister noch einen weiteren vollelektrischen Dienstwagen hinzu: Bürgermeisterin Clara Gerlach hat sich für einen Tesla 3 entschieden. ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Sanierung des Tritonenbrunnens: Teil der Arbeiten muss wegen brütenden Gänsepaares unterbrochen werden Wegen eines brütenden Gänsepaares mussten Teilmaßnahmen im Rahmen der Sanierungsarbeiten am Tritonenbrunnen nun unterbrochen werden: Die Tiere wurden in der vergangenen Woche auf der Westseite des Brunnens entdeckt. Der zuständige Architekt informierte die Tierrettung. Gemeinsam mit einem hinzugezogenen Amtstierarzt wurde zum Wohl der Tiere abgestimmt, dass nur Arbeiten mit einem Abstand von fünf Metern wieder aufgenommen werden. Die Beipflasterungsarbeiten bis zu den Balustraden sowie die Reinigungsarbeiten können so mit der entsprechenden Distanz fortgeführt werden. Im Anschluss an die Brutzeit, etwa 3 Wochen, werden die Natursteinarbeiten an der Westseite fortgesetzt. Die abschließenden Naturstein- und Reinigungsarbeiten an der Ostseite des Tritonenbrunnens können derweil wie geplant fortgeführt werden. Die Arbeiten an der Ostseite des Tritonenbrunnens sollen so Ende April fertig gestellt werden. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich Mitte bis Ende Mai abgeschlossen. ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Mehr Glasfaser für Düsseldorf: 12.000 zusätzliche Gigabit-Anschlüsse in 12 Monaten Die Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgt ambitionierte Ziele: Bis 2025 sollen alle Einwohner und auch Unternehmen Zugriff auf gigabitfähige Netze erhalten. Damit das Vorhaben gelingt, haben Vodafone und die Stadt vor rund fünf Monaten ein neues Infrastruktur-Modell ins Leben gerufen. Das Ziel der Partner: Den Ausbau von Gigabit-Netzen weiter beschleunigen. Nun präsentierten Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Vodafones Firmenkundenchef Alexander Saul bei einer gemeinsamen Begehung einer Glasfaser-Baustelle in Düsseldorf-Wittlaer den Status Quo der Gigabit-Versorgung in Düsseldorf und erläuterten, mit welchen Maßnahmen weitere rund 12.000 Haushalte in den kommenden 12 Monaten Glasfaser erhalten werden. Alexander Saul, Geschäftsführer Firmenkunden bei Vodafone Deutschland: "Vodafone betreibt in Düsseldorf mit seinem bestehenden Kabel-Glasfasernetz heute schon eine Netzinfrastruktur, die zu großen Teilen aus Glasfaser besteht. Dieses Netz ist Grundlage für Gigabit-Geschwindigkeiten für 320.000 Haushalte und Unternehmen in Düsseldorf – und damit der größte Treiber für den Breitbandausbau in der Region. Mit zusätzlichen Maßnahmen treiben wir den Ausbau voran. Und bringen so in den kommenden Monaten weitere 12.000 Haushalte und Unternehmen ins Gigabit-Zeitalter." Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Eine leistungsfähige und flächendeckende Breitband-Versorgung ist das Fundament der Digitalisierung und für Unternehmen, Betriebe und Privathaushalte gleichermaßen wichtig. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, für die wir Partnerschaften mit den Telekommunikationsunternehmen eingehen. Vodafone ist Vorreiter und ein verlässlicher Partner auf dem gemeinsamen Weg in die flächendeckende Gigabit- Versorgung." Glasfaser für zahlreiche Wohn- und Neubaugebiete In Wittlaer, einem beliebten Stadtteil nördlich Düsseldorfs, wird schon seit drei Wochen gegraben. Hier entsteht ein neues Glasfasernetzt für 120 Haushalte. Der Bedarf an schnellem Internet ist sehr groß – mehr als 80 Prozent der Anwohner haben bereits einen Anschluss bestellt und werden diesen bis zum Sommer erhalten. Auch in Lörick rund um die Bonifatiusstraße (250 Wohneinheiten), in Flingern-Nord zwischen Rübezahl- und Rotkäppchenweg (150 Wohneinheiten) und in Gerresheim zwischen Deilbach- und Lohbachweg (130 Wohneinheiten) will Vodafone Glasfaser ausbauen. Die Vorvermarktung ist hier zum Teil schon angelaufen. Und auch in vielen Neubaugebieten ist Vodafone aktiv. So ist in den vier Gebieten Hansaallee/Böhlerstraße, Ulmer Höh, Am Scheitenweg Süd und in der Gerresheimer Landstraße mit insgesamt 900 Wohneinheiten der Glasfaserausbau bereits gestartet. In weiteren sieben Neubaugebieten mit 2.500 Wohneinheiten beginnt der Ausbau noch in diesem Jahr (darunter Bauprojekte im Glasmacherviertel und Grashofstr./Mercedesstr.). In den kommenden Monaten entstehen so in zahlreichen Wohn- und Neubaugebieten gigabit-schnelle Internetanschlüsse für insgesamt 4.000 Haushalte. Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft bringt weitere 8.000 Gigabit-Anschlüsse Um die Gigabit-Verfügbarkeit in Düsseldorf weiter zu beschleunigen, setzt Vodafone auch auf Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft. So wird der Düsseldorfer Kommunikationskonzern bis 2022 rund 5.000 Wohneinheiten der Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mittels FTTB (Fiber to the Building) mit gigabit- schnellem Internet versorgen. Bei der Beamten-Wohnungsbau-Genossenschaft Düsseldorf sind es 3.000 Wohneinheiten. ___________________________________________________________________________ 14. April 2021 Corneliusplatz in Violett, Rosa und Weiß: Frühlingsblumen blühen in der Innenstadt Die Frühlingsblumen auf dem Corneliusplatz sind in voller Blüte. Insgesamt rund 10.000 Pflanzen hat das Gartenamt auf den zusammen rund 320 Quadratmeter großen Wechselbeetflächen am Ende der Königsallee gepflanzt. Passend zur derzeitigen Magnolienblüte fügen sich die Frühlingsblumen in ein Farbkonzept in weißen, violetten und rosafarbenen Tönen. Neben Akelei, Bellis und Stiefmütterchen hat das Gartenamt violetten Goldlack gepflanzt. Charakteristisch für diese Pflanze sind ihre duftenden Blüten sowie die krautigen Blätter. Zudem dient der Goldlack im Frühling als Nahrungsquelle für Wildbienen und andere Insekten. Tulpen in zwei verschiedenen Farben machen das Frühlingsbild komplett. Einen besonderen Kontrast setzt dabei die Sorte "Queen of Night", eine sehr dunkelviolette Tulpe, die fast schwarz erscheint. Der Corneliusplatz zählt zu den Schwerpunkten der diesjährigen Frühlingsbepflanzung des Gartenamts. Die denkmalgeschützte Parkanlage im Übergang zwischen der Kö und dem Hofgarten wurde 2018 nach Abschluss der Umbauarbeiten neugestaltet und blüht in diesem Jahr in der vierten Saison. ___________________________________________________________________________ 13. April 2021 OSD: Drogenfund auf Kinderspielplatz Jugendliche Tatverdächtige wurden der Polizei übergeben 20 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf am Montag, 12. April. Insgesamt wurden acht Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Darüber hinaus wurden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz geahndet. Infolge einer Beschwerde suchten Einsatzkräfte des OSD gegen 16.30 Uhr den Sonnenpark in Oberbilk auf. Dort lagen jedoch keine Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung vor. Allerdings stellten OSD-Mitarbeiter im bei einer Kontrolle eines Anwesenden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz fest. Der Einsatz wurde an die hinzugezogene Polizei übergeben. Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes in der Altstadt wurden OSD- Mitarbeiter um 18 Uhr auf fünf Jugendliche aufmerksam, die im Maskenpflicht-Gebiet keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Außerdem bestand der Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Betroffenen ergriffen die Flucht, ein Gruppenmitglied konnte allerdings gestellt werden. Dieses leistete bei der Durchsuchung nach Personalien Widerstand, sodass der Jugendliche fixiert und an die Polizeiinspektion Mitte übergeben wurde. Dort wurde der Minderjährige von seiner Mutter abgeholt. Aufgrund der Widerstandshandlungen wurde Strafanzeige erstattet. Bei der Kontrolle eines Kinderspielplatzes in Bilk um 20.15 Uhr wurden Dienstkräfte des OSD auf zwei Jugendliche ohne Mund-Nasen-Bedeckung aufmerksam. Als sich die Ordnungskräfte näherten, führte einer der Anwesenden eine Wurfbewegung aus. Zudem versuchten beide unmittelbar mit dem Fahrrad zu fliehen. Nachdem die OSD- Mitarbeiter den Fluchtversuch verhindern konnten, fanden sie in unmittelbarer Nähe ein Druckverschlusstütchen Marihuana auf. Die Jugendlichen wurden mit dem Tatverdacht konfrontiert, belehrt und in der Folge ergebnislos durchsucht. Zudem wurde die Polizei hinzugezogen. Während die OSD- Mitarbeiter auf die Polizei warteten, stellten sie in unmittelbarer Nähe eine erhebliche Menge Marihuana fest. Das Betäubungsmittel wurde im Anschluss an die Polizei übergeben, die den weiteren Einsatz fortführte. Mit dem Verdacht auf Glücksspiel kontrollierten OSD-Mitarbeiter gegen 21 Uhr eine Gaststätte in Gerresheim. Vor dem Betrieb waren Stimmen aus dem Innern zu vernehmen. Nach Alarmierung der Polizei und einer weiteren OSD-Streife, verschafften sich die Ordnungskräfte Zugang zur Gaststätte. Dort hielten sich insgesamt sieben Personen auf. Die Kunden wurden darüber hinaus bewirtet. Aufgrund der festgestellten Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung (geöffneter Betrieb, Verstoß gegen die Maskenpflicht, Nichteinhaltung der Abstandsvorgaben, Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen) und gegen das Nichtraucherschutzgesetz wurden die Anwesenden des Betriebes verwiesen. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Aufgrund einer Lärmbeschwerde in Bilk lösten OSD-Dienstkräfte gegen 23 Uhr eine Wohnungsparty in Bilk mit sieben Anwesenden auf. Nach Aufnahme der Personalien wurden drei Partygäste der Wohnung verwiesen. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am Montag, 12. April, 60 Einsätze, von denen 20 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 24.851, von denen 11.893 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 33 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 15.616. ___________________________________________________________________________ 12. April 2021 Baustart: 40.000 Haushalte in Düsseldorf steigen in die Gigabit-Liga auf Bis zum 4. Quartal 2022 sollen für rund 40.000 Haushalte in den beiden Düsseldorfer Stadtteilen Düsseltal und Flingern-Nord Telekom-Glasfaseranschlüsse direkt bis in die Häuser verlegt werden. Damit werden Bandbreiten von bis zu 1 GBit/s (Gigabit pro Sekunde) möglich. Den offiziellen Spatenstich für dieses gemeinsame Ziel haben die Stadt Düsseldorf und die Deutsche Telekom im Düsseltal gesetzt. Beide Parteien hatten bereits im Dezember 2020 eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Die Ausbaukosten trägt allein die Telekom. Die Bauarbeiten sollen im 4. Quartal 2022 abgeschlossen sein. Dabei kommt das Glasfaser-Kabel von der Vermittlungsstelle über den Verteilerkasten im Gehwegbereich direkt ins Haus der Kunden. Diese Technik nennt sich "Fiber To The Home", kurz "FTTH". Im Zuge der Arbeiten sollen rund 580 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 80 Glasfasernetzverteiler neu aufgestellt werden. Dabei wird in Straßenabschnitten vorgegangen. Sobald ein Abschnitt fertiggestellt ist, können die Anlieger die neu gebauten Glasfaserabschlüsse bereits buchen und nutzen. Die Telekom wird gemeinsam mit der Stadt alles tun, um den Ausbau mit modernsten technischen Möglichkeiten gut und schnell zu bewältigen und dabei die Beeinträchtigungen für die Bürger und den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Martin Lutz, Breitbandkoordinator der Landeshauptstadt Düsseldorf Lutz freut sich über das Projekt: "Schnelles Internet wird in unserer vernetzten Welt und in Zukunft noch wichtiger. Arbeiten von zu Hause, Home-Schooling oder Videokonferenzen benötigen stabile und leistungsfähige Internet- Verbindungen. Ich begrüße es daher sehr, dass die Telekom beginnen wird, ihr Netz in Teilen von Düsseldorf auf die modernste Glasfaser-Technik bis in die Häuser hinein aufzurüsten." Auch Mehdi Schröder Kommunalrepräsentant der Telekom Deutschland, begrüßt das Ausbauprojekt ausdrücklich: "Die Pandemie hat gezeigt, dass digitales Arbeiten für viele zum 'New Normal' geworden ist. Glasfaser ist für die Telekom nicht nur ein neues Netz. Glasfaser ist die Zukunft. Für uns und auch unsere Kundinnen und Kunden gleichermaßen. Und diese Zukunft bringen wir jetzt auch nach Düsseldorf." "Der Glasfaser-Anschluss bietet alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen: Wie zum Beispiel Home-Office oder Video-Streaming. Er eignet sich auch für Telemedizin und Smart Home. Wir freuen uns sehr auf eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf", sagt Simon Pohlen, zuständiger Projektleiter Deutsche Telekom Technik. Bürger*innen, die im Ausbaugebiet wohnen und sich schon jetzt für einen Glasfaser- Hausanschluss entscheiden, können sich bereits registrieren. Hierzu ist auch die Angabe des Hauseigentümers bzw. der Hausverwaltung erforderlich, falls Kund*innen zur Miete wohnen. Auch Hauseigentümer*innen können sich bereits registrieren, wenn sie ihre Immobilie mit einem Glasfaseranschluss aufwerten möchten. Der Hausanschluss der Telekom für die Glasfaserleitung ist hierbei auch ohne Vertragsabschluss im Aktionszeitraum sogar kostenfrei. ___________________________________________________________________________ 12. April 2021 Stadtbahnbau U81: Nächtliche Sperrungen an der A44 und der Danziger Straße Im Zuge der Arbeiten für den Bau der neuen Stadtbahnlinie U81, 1. Bauabschnitt, muss in der Nacht von Dienstag, 13. April, auf Mittwoch, 14. April, von 23 Uhr bis 4 Uhr morgens die Abfahrt von der Danziger Straße, Bundesstraße B8, von Düsseldorf kommend auf die Bundsautobahn A44 in Richtung Velbert/Essen voll gesperrt werden. Die ausgeschilderte Umleitung führt ab der Kreuzung Danziger Straße/A44 nach Westen über die Straßen "Stockumer Höfe"und "Am Staad" auf die Auffahrt zur A44. Hintergrund für die Sperrung der Abfahrt ist der Abtransport eines Drehbohrgerätes am Knotenpunkt der Danziger Straße (B8) mit der A44. Für den Aufbau eines Kranes wird anschließend in der Nacht von Mittwoch, 14. April, auf Donnerstag, 15. April, von 22 Uhr bis 4 Uhr morgens die Abfahrt von der A44 auf die Danziger Straße, Bundesstraße B8, von Essen/Velbert kommend voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über die A44 bis zur Autobahnabfahrt 29 "D-Messe/Arena", über den Messeparkplatz zurück zum Knotenpunkt der Danziger Straße mit der A44 umgeleitet. ___________________________________________________________________________ 12. April 2021 Coronaschutzverordnung Landeshauptstadt Düsseldorf setzt Testoption des Landes in Kraft Der Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf hat beschlossen, die in der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vorgesehene Testoption zunächst per Allgemeinverfügung in Kraft zu setzen. Damit bleiben Besuche in Kulturinstitute, die Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen sowie Einkäufe im Einzelhandel nach vorheriger Terminbuchung, Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit und grundsätzlich nach einem zertifiziertem, negativen Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) zunächst weiterhin möglich. Die Allgemeinverfügung zur Testoption der Stadt ist bis zum Ende der Gültigkeit der Landesverordnung befristet (zunächst 18. April 2021). Die entsprechende Zustimmung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein- Westfalen ist erteilt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Mit unseren 288 Teststationen im Stadtgebiet erfüllen wir alle Voraussetzungen, die ausdrücklich vorgesehene Testoption in Kraft zu setzen. Wir werden die Situation täglich anhand des Infektionsgeschehens und der Lage in den Kliniken überprüfen. Zudem erwarten wir zu Beginn der kommenden Woche ohnehin neue einheitliche Vorgaben über eine neue Coronaschutzverordnung des Landes oder das Infektionsschutzgesetz des Bundes." Krisenstabsleiter und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Wir haben alle erforderlichen Teststrukturen aufgebaut und kommen auch beim Thema Impfungen dank unserer guten Arbeit im Impfzentrum und der besseren Verfügbarkeit des Impfstoffes gut voran. Wir möchten für alle Bürgerinnen und Bürger Planungssicherheit schaffen, bis die neuen Regelungen von Bund und Land klar sind. Das ist auch in Anbetracht des Infektionsgeschehens derzeit vertretbar." ___________________________________________________________________________ 12. April 2021 Coronaschutz: OSD räumt Shisha-Bar 91 Einsätze zur Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung von Freitag bis Sonntag 91 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 9. April, bis Sonntag, 11. April. Insgesamt wurden 97 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 9. April Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes stellten Einsatzkräfte des OSD in vier Fällen Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen fest. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus ahndeten OSD- Mitarbeiter in der Altstadt 41 Verstöße gegen die Maskenpflicht. Samstag, 10. April Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes nahmen Dienstkräfte des OSD gegen 21.30 Uhr vor einer Shisha-Bar in Oberbilk Tabakgeruch wahr. Zudem waren Stimmen aus dem zugehörigen Innenhof zu hören. Daraufhin versuchten die OSD-Mitarbeiter, durch den Notausgang in den Betrieb zu gelangen. Dieser wurde kurz geöffnet und beim Erblicken der Ordnungskräfte umgehend wieder durch die Anwesenden verschlossen. Nachdem die Polizei und eine weitere OSD-Streife hinzugerufen wurden und alle weiteren Fluchtwege gesichert werden konnten, trafen die Einsatzkräfte in der Shisha-Bar insgesamt fünf Menschen an. Innerhalb der weiteren Kontrolle wurden zudem zahlreiche gewerbliche Verstöße festgestellt. Alle Anwesenden wurden des Ortes verwiesen. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Zusammen mit dem Verkehrsdienst der Polizei ahndeten OSD-Mitarbeiter zwischen 22.15 Uhr und 23.20 Uhr in 20 Fällen das Verbot der Einfahrt in die Königsallee. Infolge einer Beschwerde wurden Einsatzkräfte des OSD im BUGA-Park gegen 23.15 Uhr auf eine 15-köpfige Gruppe mit sehr lauter Musik aufmerksam. Nachdem die Anwesenden versuchten zu flüchten, konnten schließlich sieben Betroffene gestellt werden. Nach kurzem Widerstand stellten die OSD-Mitarbeiter die Musikbox sicher und erteilten entsprechende Platzverweise. Darüber hinaus wurden Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Sonntag, 11. April Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes trafen Einsatzkräfte des OSD im Haifapark (Oberbilk) eine sechsköpfige Gruppe ohne Einhaltung der vorgeschriebenen Mindestabstände an. Im Zuge der Überprüfung leisteten zwei Betroffene Widerstand. Zusätzlich verweigerte eine Person die Angabe der Personalien. Trotz mehrfacher Aufforderung, Abstand zu halten, wurden die Einsatzkräfte bedrängt. Der erforderliche Abstand konnte lediglich nach Androhung des Einsatzes des Reizstoffsprühgerätes wiederhergestellt werden. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 9. April, bis Sonntag, 11. April, 241 Einsätze, von denen 91 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 24.791, von denen 11.873 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 69 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 15.583. ___________________________________________________________________________ 12. April 2021 Kampfmittelsondierungen auf der Friedrichstraße ab 19. April Schachtungen im Vorfeld einer Kanalerneuerung/Kurzzeitige Beeinträchtigungen des Verkehrs möglich Im Vorfeld einer Kanalerneuerung auf der Friedrichstraße, die voraussichtlich im Juli 2021 beginnen wird, finden ab dem 19. April vorbereitende Suchschachtungen für Kampfmitteluntersuchungen statt. Für die Dauer von rund einer Woche wird es auf dem Abschnitt zwischen Fürstenwall und Luisenstraße zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen. Der Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf bittet hierfür um Verständnis. ___________________________________________________________________________ 09. April 2021 Impfangebot ausgeweitet: Jahrgänge 1942 und 1943 können ab sofort einen Impftermin vereinbaren Nachdem allen 79-Jährigen seit Dienstag, 6. April, ein Impfangebot unterbreitet worden ist, können ab sofort auch die 78- und 77-Jährigen eine Coronaschutzimpfung erhalten. Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger können über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800-11611701 ihren individuellen Impftermin vereinbaren. Paarbuchungen sind weiterhin möglich. Dazu werden zu Beginn der nächsten Woche die betreffenden Einwohnerinnen und Einwohner eine persönliche Einladung durch die Landeshauptstadt per Post erhalten. In jeder Einladung ist auch ein persönliches Einladungsschreiben des Landesgesundheitsministers Karl-Josef Laumann enthalten. Durch die weitere Öffnung der Altersklassen schreitet die Impfkampagne weiter voran. So wurden bis Ende der Woche rund 27.000 Impftermine vereinbart. Auch konnte flexibel auf den Impfstoffzuwachs reagiert werden und die Kapazitäten von anfangs rund 2.400 Impfungen pro Öffnungstag auf mittlerweile etwa 4.000 Impfungen ausgeweitet werden. ___________________________________________________________________________ 09. April 2021 Mannesmannufer: Höhere Warnschwellen gegen "Auto-Poser" sind eingebaut Ab sofort sollen 5 Zentimeter hohe Schwellen Raser bremsen/Ziel ist der Schutz der Anwohner und Flaneure Wie bereits angekündigt soll mit neuen, höheren Warnschwellen am Mannesmannufer den "Auto-Posern" und Rasern besser begegnet und der touristische Parksuchverkehr eingedämmt werden. Die neuen, nun fünf Zentimeter hohen Schwellen sind installiert und ersetzen damit die zwei Zentimeter niedrigeren, bisherigen Exemplare, die testweise am Donnerstag, 11. März, verlegt wurden. Die Koordinierungsgruppe Corona Altstadt - bestehend unter anderem aus Ordnungsamt, Polizei, Amt für Verkehrsmanagement - hat sich dafür ausgesprochen, die zwei Zentimeter höheren Warnschwellen anzubringen, so dass den "Auto-Posern" und Rasern noch wirksamer begegnet werden kann. Die neuen Schwellen lösen die bisherigen auf das Betonsteinpflaster der Straße Mannesmannufer - zwischen der Thomasstraße und der Schulstraße - montierten Warnschwellen ab. Sie sind etwa zwei Meter lang, 40 Zentimeter (bisher 23 Zentimeter) breit und fünf Zentimeter (bisher drei Zentimeter) hoch und werden gemeinhin auch zur Sicherung von Straßenbaustellen genutzt. Die Schwellen sollen dazu führen, dass die Fahrgeschwindigkeit grundsätzlich reduziert wird und dass die Raser- und Poserszene die damit versehene Straße möglichst meidet. Die Warnschwellen wurden so montiert, dass die am Mannesmannufer verkehrende Buslinie 726 möglichst uneingeschränkt fahren kann, während andere Fahrzeuge aufgrund der geringeren Fahrzeugbreite diese zumindest einseitig überfahren müssen. Die mobilen Schwellen können jederzeit wieder demontiert werden. Die Kosten für die Neubeschaffung der Schwellen beträgt 1.000 Euro (brutto). ___________________________________________________________________________ 09. April 2021 Gartenamt verschenkt "Düsseldorfer Mischung" Kostenloser Wildblumensamen erhältlich/Natürliche Farbtupfer und Nahrung für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge Das Gartenamt gibt Saatgut für Wildblumen aus. Interessierte Düsseldorfer können mit der "Düsseldorfer Mischung" Baumscheiben vor der eigenen Haustür bepflanzen, eine bunte Blumenwiese im eigenen Garten schaffen oder die Samen im Kübel auf dem Balkon aussäen. Die kostenlosen Samentütchen beinhalten eine spezielle Mischung regionaltypischer Wildblumen wie zum Beispiel Ringelblume, Malve, Natternkopf, Karthäuser-Nelke, Färberkamille, Klatschmohn, Nickendes Leimkraut und Margariten. Die Blumenmischungen sorgen für farbenfrohe Tupfer inmitten der Stadt und vergrößern den Lebensraum sowie das Nahrungsangebot für Insekten. Noch bis Ende April lassen sich die Blumensamen gut aussäen. Ein Tütchen reicht, um etwa einen Quadratmeter Fläche zu begrünen. Am besten gedeihen die Wildblumen an sonnigen Standorten. Vor der Bepflanzung sollte der Boden etwas vorbereitet und aufgelockert werden. Damit die Samen keimen, müssen sie nach dem Einsäen gut feuchtgehalten werden. Einmal jährlich - entweder im Frühling oder im Spätherbst - sollte die Blumenwiese auf eine Höhe von rund fünf Zentimeter gemäht werden. Die "Düsseldorfer Mischung" eignet sich gut, um öffentliche Baumscheiben zu bepflanzen. Blumenfreunde, die das Saatgut dafür nutzen möchten, erhalten vom Gartenamt zusätzlich ein Baumpatenschild. An der Baumscheibe angebracht, sorgt es dafür, dass die Wildblumen nicht versehentlich zurückgeschnitten werden. Ebenso eignen sich die Samen, um eine bunte Wildblumenwiese im privaten Garten entstehen zu lassen. Düsseldorfer, die keinen Garten, dafür aber Balkon oder Terasse haben, können mit der "Düsseldorfer Mischung" auch etwas für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten tun – die Wildblumen wachsen auch in größeren Kübeln oder Balkonkästen. Interessierte Bürger können sich, so lange der Vorrat reicht, ein Samentütchen beim Gartenamt, Kaiserswerther Straße 390, 40474 Düsseldorf, abholen. Die Übergabe erfolgt unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln und ist montags bis donnerstags von 8 bis 15 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr möglich. ___________________________________________________________________________ 09. April 2021 Neue Regenwasserbehandlungsanlage an der Heidelberger Straße Der Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf errichtet im Rahmen der Neustrukturierung des öffentlichen Kanalnetzes in Eller eine Regenwasserbehandlungsanlage an der Heidelberger Straße zwischen Schützenplatz und der Südlichen Düssel. Zudem werden neue Regenwasserkanäle in die Karlsruher-/Heidelberger Straße gebaut. Zusätzlich wird das bestehende Pumpwerk "Am Straußenkreuz 3" in maschineller und elektrotechnischer Hinsicht sowie mit der Verlegung einer neuen Druckrohrleitung modernisiert. Durch diese Maßnahme entsteht mehr Rückstauvolumen. Damit können fünf Einleitungsstellen in die Südliche Düssel aufgehoben werden. Die Kanalbaumaßnahme in der Karlsruher Straße im Bereich der Hausnummern 50 bis 62 (neuer Durchmesser 0,40 Meter) erfolgt in offener Bauweise. Der Kanalneubau in der Heidelberger Straße wird zur Minimierung des Eingriffs in die Verkehrssituation in geschlossener Bauweise als maschineller Vortrieb jeweils nördlich und südlich der Straßenbrücke (Südliche Düssel) mit einem Rohrdurchmesser von 1,20 Meter durchgeführt. Die geplante Druckrohrverlegung, Durchmesser 0,50 Meter, von der Pumpstation bis zur neuen Regenwasserbehandlungsanlage wird ebenfalls in geschlossener Bauweise als sogenanntes Horizontal-Spülbohrverfahren ausgeführt. Zum Abschluss der Baumaßnahme erfolgt durch Verbreiterung des Gewässers und einer standortgerechten Bepflanzung zwischen der DB-Strecke und der Heidelberger Straße eine naturnahe Gewässerumgestaltung. Die auentypische Umgestaltung dient zur Qualitätsverbesserung der Naherholung und erfolgt unter Berücksichtigung des Natur- und Landschaftsschutzes. Die voraussichtlichen Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5,9 Millionen Euro. Die Bauarbeiten beginnen am 19. April und dauern voraussichtlich bis Ende März 2023, wobei die Fertigstellung der Kanalbauarbeiten in der Karlsruher Straße - sofern es die Witterung mit den Straßenwiederherstellungsarbeiten zulässt - voraussichtlich bis Ende 2021 abgeschlossen wird. ___________________________________________________________________________ 09. April 2021 Coronaschutz: OSD räumt Glücksspiel-Treff 21 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung am Dienstag 21 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf am Dienstag, 6. April. In einem Fall wurde zudem der Betrieb illegaler Glücksspielgeräte festgestellt. Bei der Kontrolle eines Gastronomiebetriebs in Reisholz wurden die Einsatzkräfte des OSD um 11.15 Uhr auf einen Anwesenden am Eingang aufmerksam, der keine Mund-Nasen-Bedeckung trug. Im Zuge der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Angetroffenen um den Verantwortlichen des Betriebes handelte, der angab, dass keine weiteren Personen im Lokal anwesend seien und er über keinen Schlüssel verfüge. Nachdem die Einsatzkräfte sich jedoch über einen Hintereingang Zutritt verschafft hatten, trafen sie insgesamt drei weitere Personen an, die alle keine Mund-Nasen- Bedeckung trugen. Außerdem wurden eine Thermoskanne mit heißem Kaffee, zwei betriebsbereite PC mit Internetterminal und zwei handwarme und an das Stromnetz angeschlossene illegale Glücksspielgeräte vorgefunden. Aufgrund des Verdachts von vorliegenden Straftaten (unerlaubte Veranstaltung, Durchführung von Glücksspiel, Vorhalten und Betreiben illegaler und eventuell manipulierter Glücksspielgeräte) wurde die Polizei hinzugezogen. Die OSD- Dienstkräfte übergaben den Einsatz. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Im Rahmen des uniformierten Streifendienstes stellten Einsatzkräfte des OSD in Oberbilk vor einem Juwelier eine Ansammlung von etwa 15 dicht beieinanderstehenden Personen fest. Bei Annäherung an den Betrieb entzerrte sich die Ansammlung, und die vorgeschriebenen Abstände wurden eingehalten. Innerhalb des Betriebes hielten sich gemessen an der Raumgröße zudem zu viele Menschen auf. Insgesamt waren zwei Kunden und fünf Mitarbeiter anwesend. Nach entsprechender Belehrung leiteten die OSD-Mitarbeiter ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am Dienstag, 6. April, 60 Einsätze, von denen 21 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 24.424, von denen 11.758 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 13 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 15.479. ___________________________________________________________________________ 06. April 2021 Konsequente Einsätze gegen Maskenverweigerer und Autoposer Intensives Osterwochenende für den OSD: Mehr als 500 Ordnungswidrigkeitenverfahren zur Durchsetzung der Corona-Schutzverordnung eingeleitet Gezielte Einsätze zur Einhaltung der Corona-Schutzverordnung und gegen die Autoposerszene in der Innenstadt waren am Oster-Wochenende die Tätigkeitsschwerpunkte des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD). In Zusammenarbeit mit der Polizei wurden Verstöße konsequent verfolgt und geahndet. Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt vom 2. bis zum 5. April 393 Einsätze, von denen 223 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Corona- Schutzverordnung standen. Im Rahmen von 162 Maßnahmen wurden am Osterwochenende insgesamt 472 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Tragepflicht einer Mund- Nase-Bedeckung und 36 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkungen eingeleitet. Zudem wurden im Zuge der Kontrollen von Gewerbebetrieben ebenfalls Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren veranlasst. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die gute Zusammenarbeit und sichtbare Präsenz von OSD und Polizei haben am Osterwochenende erfolgreich Wirkung gezeigt. Mit präventiven Maßnahmen sind wir der Autoposerszene am Mannesmannufer und auf der Königsallee begegnet. Die Einsatzhundertschaft hat uns zudem bei der Bildung von Menschenansammlungen und den damit verbundenen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung zielgerichtet unterstützt. Mehr als 500 eingeleitete Ordnungswidrigkeitenverfahren stehen für ein konsequentes Eingreifen der Einsatzkräfte." Karfreitag, 2. April: Die Altstadt war anfangs nur mäßig besucht und füllte sich ab dem frühen Nachmittag zunehmend. Die kühle Witterung war unter anderem ursächlich dafür verantwortlich, dass das Besucheraufkommen bei weitem nicht so stark war wie an den zurückliegenden wärmeren Tagen. Es kam zu keinem Zeitpunkt zu großen Personenansammlungen. Ab 14.30 Uhr wurden Doppelstreifen OSD und Polizei gebildet. Ostersamstag, 3. April: Das schöne Wetter - trotz niedriger Temperaturen - und die geöffneten Einkaufsläden haben dazu geführt, dass tagsüber die Einkaufsstraßen, Flinger- und Mittelstraße sowie Schadowstraße und Königsallee gut besucht waren. Verkehrskadetten verteilten in der Innenstadt Flyer mit Hinweisen zur Maskenpflicht an Passanten. Nicht-coronakonforme Personenansammlungen wurden zum Teil bereits im Vorfeld durch gezielte Ansprachen verhindert. In Zusammenarbeit mit der Polizei wurde nach 23 Uhr die Königsallee temporär für den Pkw-Verkehr gesperrt, um das Hin- und Herfahren der Poser- und Tunerszene (auch in Zusammenhang mit Verstößen gegen das Lärmschutzgesetz) zu unterbinden und Personenansammlungen zu verhindern. An der Kö wurden durch die Einsatzkräfte rund 180 Fahrzeuge präventiv der Örtlichkeit verwiesen. Bei den angetroffenen Fahrzeugen handelte es sich zu 90 Prozent um auswärtige Fahrzeuge aus gesamt NRW. Ostersonntag, 4. April: Aus Sicht des OSD waren Altstadt und Rathausufer am Ostersonntag im Vergleich zum Samstag eher mäßig besucht. Am Sonntag wurden vom OSD rund 80 Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet. Dem OSD wurde zudem eine Party in einem Club im Hafen gemeldet. In dem Club wurden 16 Personen inklusive eines Filmteams angetroffen, die hinter verschlossener Tür offenbar gefeiert hatten. Der Club wurde daraufhin geräumt und versiegelt. Um ein "Cruisen" der Autoposerszene zu unterbinden, wurden am Sonntag ab 21 Uhr die Zufahrten zur Königsallee so abgesperrt, dass nur noch ein Abfließen des Verkehrs möglich war. Ostermontag, 5. April: Altstadt und Rathausufer waren nur mäßig besucht. Am Sonntag wurden vom OSD rund 40 Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet. Der OSD begleitete zudem eine Demonstration auf dem Johannes-Rau-Platz. OSD-Einsatzzahlen Die Gesamtzahl der qualifizierten Einsätze bzw. Maßnahmen des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 24.364, von denen 11.737 Bezug zur Umsetzung der Corona-Schutzverordnung hatten. 72 Anrufe erhielt die OSD-Leitstelle am Osterwochenende zum Thema "Corona". Die Gesamtzahl der seit dem 18. März 2020 eingegangenen Anrufe zum Thema "Corona" beläuft sich auf 15.466. Weiter im News-Archiv