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___________________________________________________________________________ 29. Juli 2020 Bauarbeiten am Heerdter Lohweg kommen gut voran Neue Anschlussstelle soll Ende 2021 fertiggestellt sein/Gesamtkosten der Arbeiten rund 21,6 Millionen Euro Der Heerdter Lohweg bekommt einen direkten Anschluss an die Bundesstraße B7. Die Arbeiten für den Bau der neuen Anschlussstelle laufen seit Sommer vergangenen Jahres und kommen gut voran. Ende 2021 sollen sie abgeschlossen werden. Bei einem Baustellenrundgang haben Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, und Bernd Kentenich, Letier der Abteilung Straßenbau im Amt für Verkehrsmanagement, am Mittwoch, 29. Juli, Einzelheiten zum Fortgang der Arbeiten vorgestellt. "Mit der neuen Anschlussstelle Heerdter Lohweg setzen wir einen weiteren Teil des Verkehrskonzeptes für Heerdt und Oberkassel um und stellen damit eine räumlich und zeitlich kurze Anbindung an das Fernstraßennetz her. Die Arbeiten kommen gut voran. Wir haben den deutlichen Rückgang des Verkehrs während der Corona-Einschränkungen genutzt und Arbeiten, die ursprünglich für die verkehrsärmere Ferienzeit vorgesehen waren, vorgezogen“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die neue Anschlussstelle Heerdter Lohweg wird im Westen durch die Schiessstraße, im Norden durch die Willstätterstraße, im Osten durch den Verkehrsknoten Heerdter Dreieck und im Süden durch die Pariser Straße begrenzt. Künftig werden mit dem Anschluss folgende neue Fahrbeziehungen geschaffen: Auffahrt auf die B7 vom Heerdter Lohweg in Fahrtrichtung Mönchengladbach über eine Schleifenrampe nördlich der B7 und westlich des Heerdter Lohweges, Auffahrt auf die B7 vom Heerdter Lohweg in Fahrtrichtung Rheinalleetunnel über eine Rampe südlich der B7 und östlich des Heerdter Lohweges, Abfahrt von der B7 von der Theodor-Heuss-Brücke kommend über eine Schleife nördlich der B7 und westlich des Heerdter Lohweges, Abfahrt von der B7 aus Mönchengladbach kommend über eine Rampe südlich der B7 und westlich des Heerdter Lohweges. Ferner wird die Verkehrsführung von der vorhandenen Auffahrt Prinzenallee auf die B7 in Fahrtrichtung Mönchengladbach verbessert. Die Fahrzeuge werden auf einer neuen Fahrbahn, parallel zur Hauptfahrbahn, mit einer Verflechtungsspur überführt. Das Einfädeln auf die Hauptfahrbahn erfolgt dann westlich des Heerdter Lohweges. Grundsätzlich werden alle vorhandenen Wegebeziehungen für Fußgänger und Radfahrer beibehalten. Im gesamten Ausbaugebiet des Heerdter Lohweges werden Fahrradfahrer und Fußgänger auf getrennten Rad- und Gehwegen in den Nebenanlagen der Straße geführt. Das alte Brückenbauwerk Heerdter Lohweg wird durch einen Neubau ersetzt. Die Bogenbrücke hat eine Gesamtlänge von 66 Metern und ist insgesamt 25,50 Meter breit. Es werden zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung mit einer Fahrbahnbreite von je 3 Meter hergestellt sowie beidseitig ein getrennter Geh- und Radweg. Die Beleuchtung auf dem Brückenbauwerk wird in die Brückenbögen integriert. Die zwei neuen Knotenpunkte werden mit Ampeln ausgestattet. Auf der Südseite der Brüsseler Straße wird eine 400 Meter lange Lärmschutzwand errichtet. Das vier Meter hohe Bauwerk verläuft zwischen Schiessstraße und Heerdter Lohweg und wird von beiden Seiten begrünt. Stand der Arbeiten Fertiggestellt wurden bereits die parallele Fahrbahn auf der nördlichen Seite der Brüsseler Straße sowie große Teile der Fahrbahn in Richtung Kaarst. Für die Erneuerung des Straßenentwässerungskanals im Mittelstreifen der Brüsseler Straße und Asphaltarbeiten an den Hauptfahrbahnen wurde schon die verkehrsärmere Zeit der Corona-Einschränkungen genutzt und die Arbeiten vorgezogen. Sondierungsarbeiten wurden ebenfalls vorgenommen. Infolgedessen wurden zwei Punkte untersucht, wo der Verdacht bestand, dass sich dort Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden könnten. Momentan sind das südliche und nördliche Widerlager der neuen Straßenbrücke Heerdter Lohweg in Bau. Ferner befindet sich der Stahlüberbau in der Montage. Das heißt, die im Werk vorgefertigten großen Stahlteile werden auf die Baustelle geliefert, dort auf Hilfsgerüsten abgelegt und miteinander verschweißt. Das Einfahren und Absetzen des Stahlüberbaus auf die Betonwiderlager ist für Ende Oktober geplant. Im Anschluss werden die Fahrbahnplatte hergestellt und Restarbeiten an der Brücke erledigt. Dabei sind leider Sperrungen der Brüsseler Straße nicht zu vermeiden. Im Straßenbau laufen die Arbeiten auf der Südseite der Brüsseler Straße in Fahrtrichtung Düsseldorf weiter. Dort erfolgt der Bau der Fahrbahn und der Straßenentwässerung. Die Auffahrt vom Heerdter Lohweg in Richtung Rheinalleetunnel ist an dieser Stelle bereits gut zu erkennen. Nördlich der Brüsseler Straße laufen die Arbeiten zur Anpassung des Heerdter Lohweges an die neue Verkehrsführung. Diese Arbeiten können allerdings erst nach der Fertigstellung der neuen Brücke über die B 7 - Brüsseler Straße endgültig abgeschlossen werden. Auch die Fertigstellung der neuen Zu- und Abfahrt von der nördlichen Brüsseler Straße in Fahrtrichtung Kaarst auf den Heerdter Lohweg kann erst nach der Fertigstellung des neuen Brückenbauwerks erfolgen. Dort, wo sich später einmal die Schleifenfahrbahn befinden wird, sind momentan die Vormontagefläche und die Baustelleneinrichtung für das Brückenbauwerk. Für weitere Arbeiten auf der südlichen Richtungsfahrbahn der Brüsseler Straße ist eine Verschwenkung des linken Fahrstreifens auf die nördliche Richtungsfahrbahn zwischen der Brücke Schiessstraße und dem Heerdter Lohweg erforderlich. Für den Sommer 2021 ist der Aufbau einer Lärmschutzwand an der Abfahrt aus Richtung Kaarst zum Heerdter Lohweg als letzter Teilbauabschnitt geplant. Ende 2021 soll die neue Anschlussstelle fertig gestellt ein. Heutige Situation Gegenwärtig wird der Heerdter Lohweg mittels eines Brückenbauwerks über die Brüsseler Straße (B7) geführt. Es sind keine Verbindungen zwischen beiden Straßen vorhanden. Aus Düsseldorf kommend führen dort über die B7 zwei Fahrstreifen von der Theodor-Heuss-Brücke und ein Fahrstreifen aus dem Rheinalleetunnel ab dem Heerdter Dreieck als dreispurige Fahrbahn in Richtung Mönchengladbach. Der aus Richtung Mönchengladbach kommende Verkehr wird von drei Fahrstreifen auf jeweils zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zum einen in Richtung Theodor-Heuss-Brücke und zum anderen in Richtung Rheinalleetunnel aufgeteilt. Der Heerdter Lohweg, inklusive Brückenbauwerk über die Brüsseler Straße, kann in jede Fahrtrichtung einspurig befahren werden und hat beidseitig einen Gehweg. In beide Richtungen sind Streifen für Fahrradfahrer auf der Fahrbahn markiert. Verkehrskonzept Heerdt/Oberkassel Um der steigenden Verkehrsbelastung aufgrund der städtebaulichen Entwicklungen im Stadtbezirk 4 (Oberkassel, Niederkassel, Heerdt, Lörick) Rechnung zu tragen, wurde das Verkehrskonzept Heerdt/Oberkassel entwickelt. 2004 wurde das Konzept vom Rat der Stadt Düsseldorf per Grundsatzbeschluss bestätigt. Das beschlossene Konzept umfasst folgende Bausteine: Verbindung der vorhandenen Erschließungsstraßen Willstätter Straße und Am Seestern/Fritz-Vomfelde- Straße/Prinzenallee durch eine Basisstraße zu einem zentralen Erschließungsstraßenzug vom Seestern bis zum Forum Oberkassel. Diese Basisstraße ist bereits fertiggestellt und die Verlängerung der Willstätter Straße damit hergestellt. Anschluss Heerdter Lohweg an die B 7, welcher sich aber aufgrund der Geometrie des Heerdter Dreiecks nicht als Vollanschluss in Gänze am Heerdter Lohweg verwirklichen ließ und sich daher in zwei Abschnitte aufteilt. Teil 1: Die Fahrbeziehungen in Richtung Theodor-Heuss-Brücke sowie eine Abfahrt aus dem Rheinalleetunnel über zwei neue Rampen in Höhe des Knotenpunktes Prinzenallee/Greifweg. Dieser Anschluss ist bereits fertiggestellt. Teil 2: Ausfahrten aus Richtung Theodor-Heuss-Brücke und A52/B7 sowie Auffahrten in Richtung Rheinalleetunnel und A52/B7. Der Umbau wird jetzt realisiert. Schließung der Anschlussstelle Benediktusstraße/Heesenstraße. Dies kann erst erfolgen, wenn die Anschlussstelle Heerdter Lohweg in Betrieb ist. Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hatte den Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss für den Umbau des Heerdter Lohweges mit Gesamtkosten in Höhe von rund 21,6 Millionen Euro am 14. Juni 2018 beschlossen. ___________________________________________________________________________ 29. Juli 2020 Sommerbaustellen 2020 Kopfsteinpflaster der Liefergasse wird ab Montag erneuert In der Liefergasse der Düsseldorfer Altstadt werden ab Montag, 3. August, Straßenbauarbeiten ausgeführt. Zwischen Ratinger Straße und Mühlenstraße wird das unebene Kopfsteinpflaster auf der Fahrbahn und den Parkstreifen zunächst entnommen und anschließend neu verlegt. Bis Freitag, 4. September, soll die Sanierung abgeschlossen sein. Während der Arbeiten muss die Liefergasse für den Autoverkehr voll gesperrt werden. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Landeshauptstadt Düsseldorf investiert rund 127.000 Euro in die Sanierung der Fahrbahn und der Parkstreifen. Das Amt für Verkehrsmanagement hat die Anlieger per Hauswurfsendung über die Arbeiten informiert und bittet um Verständnis für verkehrliche Beeinträchtigungen. ___________________________________________________________________________ 28. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 28. Juli Mit Stand Dienstag, 28. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.082 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 50 (-7) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 28. Juli, 17 Uhr) 12 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (-1) auf Intensivstationen. 1.988 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 257 (-47) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 8,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden heute keine neuen Fälle in Kindertagesstätten oder Schulen entdeckt. Altenheime Es wurde eine Bewohner*in des DRK-Seniorenzentrum Benrath positiv auf Covid-19 getestet. Abstrichzahlen 74 Abstriche wurden am Dienstag, 28. Juli, bis 16 Uhr in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Dienstag, 28. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 100 Abstriche genommen. Dazu kommen 130 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 26.365 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 28. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 545 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 320 Anrufe durchgestellt, von denen 317 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 27. Juli Mit Stand Montag, 27. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.077 (+6) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 57 (+4) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 27. Juli, 17 Uhr) 13 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (-2) auf Intensivstationen. 1.976 (+2) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 304 (-6) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 9,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden heute keine neuen Fälle in Kindertagesstätten oder Schulen entdeckt. Altenheime Es wurde eine Bewohner*in des DRK-Seniorenzentrum Benrath positiv auf Covid-19 getestet. Abstrichzahlen 104 Abstriche wurden am Montag, 27. Juli, bis 16 Uhr in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Montag, 27. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 135 Abstriche genommen. Dazu kommen sieben weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 26.061 Abstriche vorgenommen. Inzwischen gibt es auf Initiatives des Landes NRW auch am Flughafen Düsseldorf ein Coronatestzentrum, in dem sich Reiserückkehrer aus sogenannten Risikogebieten kostenlos auf Covid-19 testen lassen können. Die Abstrichzahlen von dort liegen dem Düsseldorfer Gesundheitsamt nicht vor. Sofern Tests positiv ausfallen und es sich um Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger handelt, fließen diese Fälle aber in die Infizierten-Zahlen ein. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag 27. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 868 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Montag noch 569 Anrufe durchgestellt, von denen 567 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von nahezu 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2020 Mannesmannufer: Auto-Poser erfolgreich "ausgesperrt" Die Sperrung des Mannesmannufers für Auto-Poser hat die gewünschte Wirkung gezeigt. An den Sperren tauchten zwar nach Mitteilung der Sperrbesatzungen Angehörige der Poser-Szene auf. Die Fahrzeugführer wendeten aber unverzüglich, sobald sie die Sperrungen entdeckten, und entfernten sich mit ihren Karossen. Die Sperrungen sollen nun an den folgenden Wochenenden fortgeführt werden. Am Freitag, 24. Juli, und Samstag, 25. Juli, waren, jeweils lageangepasst ab nachmittags bis in die frühen Morgenstunden des darauf folgenden Tages die Zufahrten zum Mannesmann-/Rathausufer aus Richtung Johannes-Rau-Platz, Thomasstraße, Bäckerstraße und Schulstraße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt worden. Ausgenommen von der Sperrung sind Anwohner, deren Besucher, Rettungsdienste, Pflegedienste, Taxen und der öffentliche Personennahverkehr. Das Einhalten der Durchfahrtssperren wurde durch von der Stadt beauftragtes Kontrollpersonal überwacht, um zum einen die Einfahrt für Kraftfahrzeuge der Auto-Poser- Szene zu unterbinden und sie zum anderen Anwohnern und sonstigen Befugten zu ermöglichen. Zudem weist seither auf der Haroldstraße ein zusätzliches Schild darauf hin, dass die Berger Allee nur für Anlieger frei ist. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2020 Gedenken an den Wehrhahn-Anschlag vor 20 Jahren OB Geisel legte Kranz am S-Bahnhof Wehrhahn nieder/Klares Statement gegen Rassismus und Antisemitismus Am 27. Juli 2000 explodierte am Eingang zur S-Bahn-Station Wehrhahn an der Ackerstraße eine Bombe. Es war ein heimtückischer, rassistisch und antisemitisch motivierter Anschlag auf zwölf Menschen, die aus Russland, der Ukraine, Aserbaidschan und Kasachstan nach Düsseldorf zugewandert waren. Zehn von ihnen wurden bei dem Anschlag verletzt, einige lebensgefährlich, eine Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Viele von ihnen wurden traumatisiert und leiden bis heute unter den Folgen des Anschlags. Anlässlich des 20. Jahrestages des Wehrhahn-Anschlages gedachte Oberbürgermeister Thomas Geisel am Montag, 27. Juli, den schlimmen Folgen des Anschlags und legte gemeinsam mit den Bezirksbürgermeistern der Stadtbezirke 1 und 2, Marina Spillner und Dr. Uwe Wagner, sowie mit Ruth Rubinstein, Ehrenmitglied der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, einen Kranz nieder. Musiker der Clara-Schumann-Musikschule sorgten mit Oboe und Trompete für den musikalischen Rahmen. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die Ereignisse des 27. Juli 2000 haben sich wohl allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern nachhaltig eingebrannt. Auch ich kann mich noch gut an diesen Tag erinnern. Dieser feige und heimtückische Anschlag beeinträchtigt noch heute viele Menschen in unserer Stadt und hat Wunden hinterlassen, die auch die Zeit nicht heilen kann. Umso wichtiger ist es, das Gedenken aufrechtzuerhalten und damit ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus zu setzen." Marina Spillner: “Im Mai dieses Jahres haben wir unter strengsten Coronaschutz-Maßnahmen die neue Gedenktafel hier am Bahnhof Wehrhahn enthüllt. Ich bin froh, dass wir nun in etwas größerem Rahmen den Opfern des Wehrhahn-Anschlages vor 20 Jahren gedenken können und so dafür sorgen, dass diese dunkle Stunde unserer Stadtgeschichte nicht in Vergessenheit gerät." Dr. Uwe Wagner: "Gerade in heutigen Zeiten finde ich es überaus wichtig, wiederaufkommenden rassistischen und antisemitischen Tendenzen in unserer Gesellschaft entgegenzutreten. Dies kann nur dann erfolgreich sein, wenn wir gemeinschaftlich zusammenstehen und die schlimmen Konsequenzen von Rassismus und Antisemitimus immer wieder aufs Neue aufzeigen." Die Hintergründe des Wehrhahn-Anschlags sind bis zum heutigen Tage nicht endgültig geklärt. Zwar rief der Anschlag im Jahr 2000 eine Welle des Protestes gegen rassistische Gewalt und Antisemitismus hervor, doch konnte bislang niemand für die Tat verurteilt werden. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2020 Coronaschutz: OSD verzeichnet am Wochenende 112 Einsätze Bei sechs überprüften Betrieben gab es so gravierende Mängel, dass Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurden/Viele präventive Gespräche Das wechselhafte Wetter bescherte dem Ordnungs- und Servicedienst der Landeshauptstadt (OSD) von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. Juli, im Hinblick auf Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung ein relativ ruhiges Wochenende: 112 Mal mussten die OSD-Mitarbeiter Verstößen gegen die Verordnung nachgehen - sechs Mal wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Einsätze des OSD am Freitag, 24. Juli Bei den Kontrollen des OSD am Freitag, 24. Juli, stellten die Einsatzkräfter bei vier überprüften Betrieben so gravierdende Mängel fest, dass Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden mussten. Bei allen vieren wurden die vorgeschriebenen Abstandregelungen erheblich unterschritten und die für die Rückverfolgbarkeit notwendigen Kundenlisten nicht geführt. In einem Betrieb wurde getanzt, was umgehend unterbunden wurde. Beim weitaus überwiegenden Teil der kontrollierten Betriebe konnten die Einsatzkräfte im Hinblick auf den Coronaschutz dagegen keine oder nur geringe Mängel feststellen. In der Altstadt zeigten die OSD-Kräfte auch am Freitag, 24. Juli, besonders in den Abend- und Nachtstunden verstärkte Präsenz. Neben den Kontrollen zur Coronaschutzverordnung wurden bei Jugendschutzkontrollen acht Verstöße von Minderjährigen, die rauchten oder Alkohol tranken, festgestellt. Zusätzlich wurden Verwarngelder wegen Urinierens in der Öffentlichkeit und Befahren der Fußgängerzone mit E-Scootern erhoben. Einsätze am Samstag, 25. Juli Bei wechselhaftem Wetter und nachts sogar stärkerem Regen wurden am Samstag, 25. Juli, zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Betreiber von Gastronomiebetrieben eingeleitet, weil diese die für den Infektionsschutz wichtigen Abstandsregelungen erheblich unterschritten oder völlig missachteten und die Kundenlisten nicht führten. Im Rahmen der Präsenzstreifen in der Altstadt wurden darüber hinaus viele präventive Ansprachen mit Besuchern und Betreibern von Gastronomiebetrieben geführt. Drei Altstadtbesucher wurden bei der Verrichtung der Notdurft in der Öffentlichkeit durch Einsatzkräfte des OSD angetroffen und erhalten nun Post von der Stadt. An der Berger Straße lärmten nachts zwei Leute und verhielten sich störend. Die Einsatzkräfte mussten einen der beiden zur Durchsetzung des erteilten Platzverweises in Gewahrsam nehmen. Außerhalb von Corona verzeichnete der OSD viele Beschwerden über Lärm im gesamten Stadtgebiet. Insgesamt wurde gegen vier Verursacher Verwarngelder erhoben. Bei einer Beschwerde in Gerresheim über laute Jugendliche wurden vor Ort rund 30 junge Menschen angetroffen. Diese zeigten sich uneinsichtig und aggressiv den Einsatzkräften gegenüber. Erst ein größeres Aufgebot von OSD-Mitarbeitern und der mitgeführte Diensthund konnten die Situation beruhigen. Ein Unbelehrbarer beleidigte mehrfach die Einsatzkräfte und wurde zur Durchsetzung des erteilten Platzverweises dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Einsätze am Sonntag, 26. Juli Am Sonntag, 26. Juli, wurden bei den Kontrollen zur Einhaltung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung lediglich geringe Mängel festgestellt, die keine Ordnungswidrigkeiternverfahren nach sich zogen. Bei der Kontrolle eines Kiosks wurde der Ausschank von Alkohol festgestellt, obwohl keine Ausschankgenehmigung vorlag. Im Zuge der Überprüfung wurden die Einsatzkräfte durch einen Gast massiv beleidigt. Diesen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Wochenende, von Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 26. Juli, 210 Einsätze, wovon 112 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit dem 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 7.426 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 4.362 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Wochenende 43 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 8.609. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 26. Juli Mit Stand Sonntag, 26. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.071 (+6) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 53 (+6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 26. Juli, 17 Uhr) 15 (+4) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+4) auf Intensivstationen. 1.974 (+0) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 310 (-32) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 8,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Die Diagnosepraxis und das Drive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 20 Abstriche wurden am Vortag durch den mobilen Service vorgenommen. Insgesamt wurden in der Diagnosepraxis und dem Drive-In- Testzentrum sowie durch den mobilen Service bisher 25.815 Abstriche vorgenommen. Die Erreichbarkeit des Corona-Informationstelefon (0211-8996090) wurde dem Bedarf angepasst und ist sonntags nicht mehr besetzt. ___________________________________________________________________________ 25. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 25. Juli Mit Stand Samstag, 25. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.065 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 47 (-4) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 25. Juli, 17 Uhr) 11 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 1 (+0) auf Intensivstationen. 1.974 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 342 (-2) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 9,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 43 Abstriche wurden am Samstag, 25. Juli, in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Samstag, 25. Juli, 41 Abstriche genommen. Dazu kommen 140 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 25.795 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 25. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 262 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Samtag noch 150 Anrufe durchgestellt, von denen 138 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 92 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 24. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 24. Juli Mit Stand Freitag, 24. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.053 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 51 (+6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 24. Juli, 17 Uhr) 10 (+4) in Krankenhäusern behandelt, davon 1 (+1) auf Intensivstationen. 1.958 (+3) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 344 (-5) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 7,4 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden heute keine neuen Fälle in Kindertagesstätten oder Schulen entdeckt. Altenheime Es wurden heute eine neue Infektion mit Covid-19 bei den gestern getesteten Mitarbeiter*innen im DRK- Seniorenzentrum Benrath entdeckt. Altersverteilung der Infizierten und Verstorbenen Waren es zu Beginn der Coronapandemie vornehmlich ältere Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, sind es nun zunehmend auch jüngere Personen. Die Altersverteilung aller Infizierten stellt sich im Moment (Stand 24. Juli, 15.30 Uhr) wie folgt dar: Einen positiven Coronatest hatten im Alter von 0 bis einschließlich 4 Jahre: 51 Kinder, von 5 bis einschließlich 9 Jahren 53 Kinder, von 10 bis 14 Jahren 34 Kinder, von 15 bis 19 Jahren 62 Jugendliche, von 20 bis 24 Jahren 143 junge Menschen, von 25 bis 29 Jahren 203 Menschen, von 30 bis 39 Jahren 426 Menschen, von 40 bis 49 Jahren 302 Menschen, von 50 bis 59 Jahren 355 Menschen, von 60 bis 69 Jahren 161 Menschen und 263 Menschen waren 70 Jahre und älter. Die Altersverteilung der mit Corona Verstorbenen stellt sich wie folgt dar: Im Alter von 0 bis 29 Jahren ist in Düsseldorf bisher niemand mit Corona verstorben. Mit 30 bis 39 Jahren und 40 bis 49 Jahren gab es jeweils einen Toten; vier Menschen waren zwischen 50 und 59 Jahre alt; acht Menschen zwischen 60 und 69 Jahren und 30 Menschen waren 70 Jahre alt und älter. Alktuelle Abstrichzahlen 58 Abstriche wurden am Freitag, 24. Juli, bis 16 Uhr in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Freitag, 24. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 56 Abstriche genommen. Dazu kommen 218 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 25.571 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 24. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 409 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Freitag noch 260 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete in dieser Woche insgesamt fünf Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.420 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Die Versorgungshotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr zu erreichen. ___________________________________________________________________________ 24. Juli 2020 Ausbau Radhauptnetz geht voran Beidseitiger Radfahrstreifen auf dem Hellweg/Verbesserte Querung für den Radverkehr am Knotenpunkt Kirchfeldstraße, Corneliusstraße/Bestandssanierung am Kennedydamm Der Ausbau des Radhauptnetzes in Düssseldorf geht voran. An gleich drei Stellen sind Fortschritte zu verzeichnen: Am Hellweg ist jetzt ein beidseitiger Radweg angelegt worden. Die Kreuzung Kirchfeldstraße/Corneliusstraße kann von Radfahrern ab sofort besser überquert werden, und der Radweg am Kennedydamm ist saniert worden. Hellweg Mit den neuen Radfahrstreifen auf beiden Seiten des Hellwegs wird ein weiteres Stück der Radverkehrsachse Hellweg/Dreherstraße fertig, die Teil des Radhauptnetzes ist. Ziel beim Ausbau des Radhauptnetzes sind direkte Verbindungen auf den Hauptverkehrsachsen, die für mehr Sicherheit und Qualität beim Radfahren sorgen. Auf dem Abschnitt zwischen Bruchstraße und Junkerstraße waren Radverkehrsanlagen in Form von seitlichen Radwegen vorhanden, deren Ausführung in Teilen allerdings nicht den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) entsprach. Die schmalen Radwege entlang der längs geparkten Fahrzeuge sorgten für ein erhöhtes Unfallrisiko beim Öffnen der Fahrzeugtüren von parkenden Autos. Um mehr Platz für den Radverkehr zu schaffen, wurden auf diesem Teilabschnitt beidseitig rund 400 Meter Radfahrstreifen auf der jeweils rechten Fahrspur markiert, die durch einen halben Meter breiten Sicherheitsstreifen zu den Parkplätzen für mehr Sicherheit sorgen. Dennoch gibt es für den Autoverkehr auf diesem Abschnitt keine Einschränkungen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 82.000 Euro. Die Markierung der Radfahrstreifen wurde im Zuge einer Deckensanierung vorgezogen. Weitere Abschnitte der Achse sind in Planung. Kirchfeldstraße/Corneliusstraße Die Kirchfeldstraße ist eine wichtige und nach Erkenntnis der Verkehrsmanager von Radfahrern viel genutzte Ost-West-Verbindung des Radhauptnetzes. Dort wurde ganz aktuell die Querung für den Radverkehr optimiert. Radfahrende auf der Kirchfeldstraße haben nun ein eigenes Ampelsignal vor der Kreuzung der Corneliusstraße bekommen und können diese in einem Zug überqueren. Die beiden Richtungsverkehre wurden durch Markierung von Fahrrad- und Pfeilsymbolen geordnet. Die Bordsteine im Bereich der Radfurt wurden für eine verbesserte Befahrbarkeit mit einer Doppelrinne abgesenkt. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund 74.000 Euro. Kennedydamm Am Kennedydamm wurde auf rund 300 Metern ein ursprünglich gepflasterter Radweg und ein daneben liegender alter Gehweg mit wassergebundener Decke (Schotterdecke) saniert. Radfahrer können dort nun komfortabel auf einem 2,25 Meter breiten Radweg mit "Schwarzdecke" (Asphalt) fahren, der vom Gehweg durch eine 30 Zentimeter breite taktile Markierung getrennt ist. Der Kennedydamm ist Teil des Radhauptnetzes und Achse für Radfahrer, die aus dem Norden Richtung Rhein und Altstadt unterwegs sind. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 118.000 Euro. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 23. Juli Mit Stand Donnerstag, 23. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.044 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 45 (+4) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 23. Juli, 17 Uhr) 6 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 0 (-2) auf Intensivstationen. 1.955 (+4) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 349 (+30) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 7,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden heute keine neuen Fälle in Kindertagesstätten oder Schulen entdeckt. Altenheime Es wurden heute kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen 55 Abstriche wurden am Donnerstag, 23. Juli, bis 16 Uhr in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Donnerstag, 23. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 52 Abstriche genommen. Dazu kommen 96 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 25.239 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donnerstag, 23. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 429 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 249 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 22. Juli Mit Stand Mittwoch, 22. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.036 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 41 (-4) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 22. Juli, 17 Uhr) 8 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 1.951 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 319 (-19) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 8,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden heute keine neuen Fälle in Kindertagesstätten oder Schulen entdeckt. Altenheime Heute wurde ein/e Mitarbeiter*in des DRK-Seniorenzentrums Benrath positiv auf Covid-19 getestet. Abstrichzahlen 58 Abstriche wurden am Mittwoch, 22. Juli bis 16 Uhr in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Mittwoch, 22. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 74 Abstriche genommen. Dazu kommen 187 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 25.036 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 22. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 382 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 217 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2020 SPD Düsseldorf: Statement von Partei und Fraktion zum Video mit Farid Bang Es ist begrüßenswert, Maßnahmen zu ergreifen, um Vorkommnisse wie in Stuttgart und Frankfurt in Düsseldorf zu verhindern. Dazu können auch bisher nicht erprobte Mittel und Wege genutzt werden. Wir halten aber die Person von Farid Bang für ungeeignet, diesen Weg zu gehen. Markus Raub und Andreas Rimkus haben das Thomas Geisel als Rathauschef auch so mitgeteilt und deutlich gemacht, dass wir dies nicht gemacht hätten. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2020 Düsseldorf macht Schule! Düsseldorf investiert bis 2024 mehr als eine Milliarde Euro in die Bildung Kinder und Jugendlicher/Fünf Bauprojekte wurden exemplarisch vorgestellt Die Landeshauptstadt Düsseldorf arbeitet konsequent am weiteren Ausbau und an der Modernisierung ihrer Schulstandorte. Mehr als eine Milliarde Euro werden bis 2024 für Erweiterungs- und Neubauten an den Düsseldorfer Schulen investiert. In diesem Jahr ist der Abschluss von sieben Um- und Erweiterungsbauten vorgesehen. Darüber hinaus wird 2020 mit zehn Schulneubau- beziehungsweise Schulerweiterungsmaßnahmen begonnen. Zusätzlich stehen jährlich 35 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten von beispielsweise Aulen, Treppenhäusern oder Sanitärbereichen bereit. Realisiert werden die Maßnahmen vom Schulverwaltungsamt sowie von dem städtischen Tochterunternehmen Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM). Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die flächendeckende Schulbau-Offensive im gesamten Stadtgebiet ist ein Leuchtturmprojekt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit Investitionen von über einer Milliarde Euro sind wir bundesweit Vorreiter bei der Modernisierung und dem Ausbau der Schullandschaft inklusive neuer Sportstätten. Um die Voraussetzungen zu schaffen, dass Düsseldorf auch weiterhin erfolgreich und attraktiv bleibt, werden die Bauprojekte auch in Zeiten von Corona plangemäß vorangetrieben und fertiggestellt." Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Die Schul- und Lernlandschaft verändert sich. Das liegt nicht nur an den stetig steigenden Einwohnerzahlen, sondern auch an veränderten Anforderungen wie Inklusion, Digitalisierung, Ganztagsunterricht oder neuen pädagogischen Konzepten, die eine Anpassung der Raumkonzepte erforderlich machen. Wir arbeiten stetig daran, all diesen Bedürfnissen gerecht zu werden und die Düsseldorfer Schullandschaft auf höchstem Niveau zukunftsfähig zu machen. Die Schulbautour bietet einen hervorragenden Überblick über die Vielseitigkeit der Inhalte der Düsseldorfer Schulbauleitlinie." Mit dem Hop-On Hop-Off-Bus der Düsseldorf Tourismus GmbH wurden am Mittwoch, 22. Juli, die Schulstandorte des Max-Weber-, Walter-Eucken- und Franz-Jürgens-Berufskollegs in Bilk, die Gemeinschaftsgrundschule Steinkaul in Himmelgeist, die Gemeinschaftshauptschule Benrath und das Wim-Wenders-Gymnasium in Oberbilk angefahren. Max-Weber- und Walter-Eucken-Berufskolleg, Suitbertusstraße 163-165, Erweiterungsbau Der Schulstandort an der Suitbertusstraße 163-165 wird derzeit von zwei Berufskollegs genutzt: Dem Walter- Eucken-Berufskolleg und dem Max-Weber-Berufskolleg. Aktuell werden an den beiden Berufskollegs rund 5.700 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Am Standort besteht ein zusätzlicher Bedarf an Schulraum, der sich zum einen aus der wachsenden Schülerzahl ergibt, und zum anderen daraus, dass die Dependance an der Gneisenaustraße aufgelöst wird. Der Erweiterungsbau sorgt hier für die notwendige neue Fläche. In dem dreigeschossigen Neubau werden neben elf Klassenräumen, ein naturwissenschaftlicher Fachraum und ein Multifunktionsraum Physik eingerichtet. Im Erdgeschoss entsteht ein Aufenthaltsbereich mit einer Essensausgabe (Mensa). Der Erweiterungsbau wurde fristgerecht fertiggestellt und soll im Juli an das Schulverwaltungsamt übergeben werden. Das Investitionsvolumen der IPM-Maßnahme liegt bei 9,3 Millionen Euro. Gemeinschaftsgrundschule Steinkaul, Steinkaul 27, Neubau Nach einer Bauzeit von 24 Monaten wird es zwei neue Klassengebäude und eine neue Turnhalle geben, die auch für schulische Versammlungen als Aula genutzt werden kann. Außerdem werden der Schulhof erweitert, die Mensa ausgebaut, die Verwaltung angepasst und die Zugangswege optimiert. Die GGS Steinkaul wird dreizügig und im August 2021 fertiggestellt. Die Baukosten werden voraussichtlich 16,5 Millionen Euro betragen. Besonderheit dieser Maßnahme ist die Berücksichtigung der städtebaulichen Situation durch kleinteilige Bauweise. Das Bestandsgebäude steht unter Denkmalschutz. Gemeinschaftshauptschule Benrath, Melanchthonstr. 2, Neubau Die Bauzeit beträgt 24 Monate, die Fertigstellung ist für August 2021 vorgesehen. Zunächst wurde im vergangenen Jahr das Bestandsgebäude abgerissen. Seit August 2019 entsteht der Rohbau. Die Gesamtkosten für diesen Standort belaufen sich auf rund 27 Millionen Euro. Das Herzstück des Neubaus bildet die zentrale, dreigeschossige Eingangshalle. Die Klassenräume sind als Cluster angelegt. Das bedeutet, dass um einen zentralen Mehrzweckraum vier Klassenräume und ein Differenzierungsraum angeordnet sind. Außerdem entsteht eine Zweifeld-Sporthalle mit Tribüne als freistehendes Gebäude. Für den bisherigen Schulstandort fungiert ein Bürogebäude an der Kappeler Straße 105 als Übergangslösung. Wim-Wenders-Gymnasium, Schmiedestraße 25, Neubau Bereits 2023 sollen die dann 690 Schülerinnen und Schüler in den Neubau des vierzügigen Gymnasiums einziehen. Zusätzlich wird eine Dreifachsporthalle gebaut. Die avisierten Baukosten liegen bei rund 59 Millionen Euro. Die Schülerinnen und Schüler weichen während der Bauzeit auf das angrenzende Grundstück in Container aus. Das zukünftige Gebäude mit einer Bruttogesamtfläche von 12.000 Quadratmetern soll ein Pädagogisches Zentrum mit einer Sitzstufenanlage erhalten. Für die verschiedenen Jahrgänge werden Lernhäuser mit Gemeinschaftsflächen entstehen. Franz-Jürgens-Berufskolleg, Redinghovenstr. 20, Ersatzneubau Bei dem Projekt der städtischen Tochter IPM handelt es sich um einen vollunterkellerten Ersatzneubau. Das marode Bestandsgebäude wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. In diesem viergeschossigen Neubau werden neben zwei Fachräumen für Automatisierungstechnik und zwei Fachräumen für CAD- Zeichnungen auch 15 allgemeine Unterrichts- und vier Differenzierungsräume realisiert. Ferner werden in der Planung Büros für die Verwaltung berücksichtigt. Das Projekt mit Baukosten von rund 18,5 Millionen Euro und einer Nutzfläche von 4.800 Quadratmetern soll im Sommer 2021 fertiggestellt werden. Gemeinsam mit den Gebäuden des Heinrich-Hertz-Berufskollegs ergeben die Gebäude des Franz-Jürgens-Berufskollegs einen Schulcampus. Weitere Großprojekte im Düsseldorfer Schulbau - Luisen-Gymnasium, Neubau an der Völklinger Straße - Errichtung eines Gymnasiums am Heinzelmännchenweg - Schaffung der baulichen Voraussetzungen zur Wiedereinführung des neunjährigen Bildungsganges (G9) an neun Gymnasien - Georg-Büchner-Gymnasium, Umbau in ein Regelgymnasium inklusive G9 - Comenius-Gymnasium, Erhöhung der Zügigkeit inklusive G9 - Neubau Gesamtschule Aldekerkstraße - Erhöhung der Zügigkeit an der Joseph-Beuys-Gesamtschule - Erhöhung der Zügigkeit am Lessing-Gymnasium und Umstellung von G8 auf G9 ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2020 Coronaschutz: OSD leitet Ordnungswidrigkeitenverfahren ein Betreiber von Restaurants, einem Kulturverein, einer Bar und einem Frisörsalon müssen mit Bußgeldern rechnen Wegen gravierender Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung des Landes haben die Mitarbeiter des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) am Dienstag, 21. Juli, gegen acht Verantwortliche von Betrieben Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Beanstandet wurden die Zustände unter anderem in Restaurants, einem Kulturverein, einer Bar und einem Frisörsalon. Die Kontrolle eines Friseursalons in Oberbilk durch die OSD-Mitarbeiter zeigte zum Beispiel neben mehreren Verstößen gegen die geltende Coronaschutzverordnung wie fehlende Desinfektionsmittel, Benutzung von Mehrwegkitteln ohne Reinigung und Trennung, gänzlich fehlende Kontaktlisten, Nichteinhalten der vorgegebenen Abstände, Verzicht auf Haarwäsche vor Schneidetätigkeit und fehlendes Tragen der Mund- Nasen-Bedeckung einen sehr ungepflegten Zustand des Salons auf. Der Boden sowie Frisiertische waren stark verschmutzt. Die Verantwortliche wurde angewiesen, den Salon bis zum Beheben der vorgefundenen Mängel zu schließen. Im Rahmen einer Nachkontrolle konnte der Salon wieder geöffnet werden. Im Rahmen der Kontrolle eines Restaurants in Bilk wurden ebenfalls umfangreiche Verstöße gegen die Hygiene- und Infektionsschutzbestimmungen gemäß Coronaschutzverordnung festgestellt (fehlendes Desinfektionsmittel am Eingang sowie in den WC-Räumen, fehlende Datenschutzerklärung sowie fehlende Kontaktdatenlisten, Nichteinhaltung der Mindestabstände, fehlende Raumskizze, Speisekarten sowie Salz- und Pfeffersteuer auf den Tischen, Fehlen von tensidehaltigem Handspülmittel, fehlender Mund- und Nasenschutz bei dem Verantwortlichen sowie fehlerhaftes Tragen der Maske unterhalb der Nase bei den Mitarbeitenden). Zudem konnte der Verantwortliche auf Nachfrage keine Gewerbeanmeldung vorlegen. Der Betrieb wurde aufgrund all dieser Mängel bis zu deren Behebung geschlossen. Eine spätere Nachkontrolle ergab, dass alle Beanstandungen gemäß Coronaschutzverordnung behoben worden waren. Der Betrieb konnte - bezüglich der fehlenden Gewerbeanmeldung nach Rücksprache mit dem Innendienst - wieder geöffnet werden. Die Kontrolle eines Restaurants in der Altstadt, dass bereits am 12. Juli auf die Einhaltung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung kontrolliert worden war und dessen Verantwortliche bereits damals nach Belehrung auf das dringende Erfordernis zur Einhaltung der einschlägigen Bestimmungen hingewiesen worden war, ergab bei der gestrigen Kontrolle abermals Verstöße gegen die geltende Coronaschutzverordnung. Im Rahmen der aktuellen Kontrolle stand Einwegbesteck zur Selbstbedienung bereit, Getränke standen in Kühlschränken ebenfalls zur Selbstbedienung bereit, ein Gast trug während des Bezahlvorgangs am Tresen keine Mund-Nase- Bedeckung, die Geschäftsführerin trug während desselben Bezahlvorgangs ebenfalls keine Mund-Nasen- Bedeckung, Kundenkontaktlisten wurden weiterhin nicht vollständig geführt und teilweise erst beim Servieren der Speisen ausgehändigt und im Inneren standen Speisekarten auf den Tischen bereit. Die Verantwortliche wurde erneut über die festgestellten Verstöße belehrt und aufgefordert, diese umgehend zu beheben. Im Rahmen der Kontrolle eines Kulturvereins in Rath wurden umfangreiche Verstöße gegen die geltende Coronaschutzverordnung festgestellt. Am Eingang war nicht ausreichend Desinfektionsmittel aufgestellt, Gäste und Bedienung trugen keinen Mund-Nasen-Schutz, es waren keine Raumskizze sowie lediglich fehlerhafte Kontaktdatenlisten vorhanden. In den Toilettenräumen war kein Desinfektionsmittel vorhanden, ferner fehlte es an Flächenreinigungsmittel, und die Tische waren mit Tischdecken bedeckt. Allgemeine Hinweise mit Bezug auf Abstands- und Hygieneregeln waren in dem Kulturverein ebenfalls nicht vorhanden. Darüber hinaus wurden im Lokal mehrere Flaschen und Dosen ohne Pfandsiegel zum Verkauf angeboten. Der Verkauf dieser Waren wurde untersagt. Aufgrund der erheblichen Mängel wurde das Lokal im Beisein der Einsatzkräfte geschlossen. Eine Wiedereröffnung wurde erst nach Behebung der Mängel vorgegeben. Auch die Kontrolle einer Bar in Rath durch die Außendienstkräfte wies vergleichbare Verstöße gegen die geltende Coronaschutzverordnung auf. Auch dort wurde der Verantwortliche entsprechend belehrt und aufgefordert, für die Behebung der Mängel Sorge zu tragen. Im Rahmen der Kontrolle eines Gastronomiebetriebes in der Altstadt stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Terrasse sowie die Fläche am Eingang von mehreren Gästen als Tanzfläche genutzt wurde. Dabei trugen die Gäste keinen Mund-Nasen-Schutz. Zudem konnte festgestellt werden, dass die Sitzpflicht auf der Außenterrasse nicht eingehalten wurde. Gäste nutzten stattdessen zwei vor dem Lokal aufgestellte Stehtische. Auch der Verantwortliche und ein Angestellter wurden ohne Mund-Nasen-Schutz angetroffen. Die weitere Kontrolle ergab zudem, dass die Kontaktdatenliste unvollständig geführt worden war. Der Verantwortliche wurde aufgefordert, die Mängel unverzüglich zu beheben und zudem den Terrassenbetrieb einzustellen. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Dienstag, 21. Juli, 77 Einsätze, wovon 27 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. 17 Kontrollen bezüglich der Einhaltung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung konnten ohne beziehungsweise mit Feststellung geringer Mängel beendet werden. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 7.080 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 4.214 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Dienstag, 21. Juli, 14 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 8.551. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2020 Landeshauptstadt Düsseldorf fördert Mädchensport Düsseldorfer Sportvereine können ihre Projektvorschläge beim städtischen Sportamt einreichen In zahlreichen Mannschaftssportarten sind in Düsseldorf Mädchen bislang noch unterrepräsentiert. Die Sportstadt Düsseldorf hat sich zum Ziel gesetzt, die Anzahl der Mädchen in diesen Sportarten deutlich zu steigern. Aus diesem Grund startet jetzt ein Förderprogramm, mit dem das Sportamt und der Stadtsportbund Düsseldorf e.V. die Düsseldorfer Sportvereine gemeinsam aufrufen, Projekte einzureichen, mit denen dieses Ziel erreicht werden kann. Grundlage ist ein vom Sportausschuss initiiertes Förderpaket, das nunmehr konkrete Formen für den Vereinssport in Düsseldorf annimmt. In den nächsten drei Jahren stehen für diese Maßnahmen jährlich 100.000 Euro zur Verfügung. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Mit den vom Rat bereitgestellten Mitteln, wollen wir als Stadt den Sportvereinen die Möglichkeit bieten, sich offensiv mit dem Thema 'Mädchen in Mannschaftssportarten' auseinanderzusetzen. Der Kreativität der Vereine sind dabei keine Grenzen gesetzt, und das Programm bietet ein breites Förderspektrum. Das Geld kommt direkt bei den Sportvereinen an, und ich bin davon überzeugt, dass wir damit einen starken Anreiz setzen, den Anteil von Mädchen in unterrepräsentierten Mannschaftssportarten in den nächsten drei Jahren signifikant zu erhöhen." Bis Ende September haben die Düsseldorfer Sportvereine nun Zeit, ihre Projekte beim städtischen Sportamt einzureichen. Im November wird der Sportausschuss sodann über die Förderung der einzelnen Maßnahmen entscheiden. Weiter im News-Archiv
___________________________________________________________________________ 29. Juli 2020 Bauarbeiten am Heerdter Lohweg kommen gut voran Neue Anschlussstelle soll Ende 2021 fertiggestellt sein/Gesamtkosten der Arbeiten rund 21,6 Millionen Euro Der Heerdter Lohweg bekommt einen direkten Anschluss an die Bundesstraße B7. Die Arbeiten für den Bau der neuen Anschlussstelle laufen seit Sommer vergangenen Jahres und kommen gut voran. Ende 2021 sollen sie abgeschlossen werden. Bei einem Baustellenrundgang haben Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, und Bernd Kentenich, Letier der Abteilung Straßenbau im Amt für Verkehrsmanagement, am Mittwoch, 29. Juli, Einzelheiten zum Fortgang der Arbeiten vorgestellt. "Mit der neuen Anschlussstelle Heerdter Lohweg setzen wir einen weiteren Teil des Verkehrskonzeptes für Heerdt und Oberkassel um und stellen damit eine räumlich und zeitlich kurze Anbindung an das Fernstraßennetz her. Die Arbeiten kommen gut voran. Wir haben den deutlichen Rückgang des Verkehrs während der Corona- Einschränkungen genutzt und Arbeiten, die ursprünglich für die verkehrsärmere Ferienzeit vorgesehen waren, vorgezogen“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die neue Anschlussstelle Heerdter Lohweg wird im Westen durch die Schiessstraße, im Norden durch die Willstätterstraße, im Osten durch den Verkehrsknoten Heerdter Dreieck und im Süden durch die Pariser Straße begrenzt. Künftig werden mit dem Anschluss folgende neue Fahrbeziehungen geschaffen: Auffahrt auf die B7 vom Heerdter Lohweg in Fahrtrichtung Mönchengladbach über eine Schleifenrampe nördlich der B7 und westlich des Heerdter Lohweges, Auffahrt auf die B7 vom Heerdter Lohweg in Fahrtrichtung Rheinalleetunnel über eine Rampe südlich der B7 und östlich des Heerdter Lohweges, Abfahrt von der B7 von der Theodor-Heuss-Brücke kommend über eine Schleife nördlich der B7 und westlich des Heerdter Lohweges, Abfahrt von der B7 aus Mönchengladbach kommend über eine Rampe südlich der B7 und westlich des Heerdter Lohweges. Ferner wird die Verkehrsführung von der vorhandenen Auffahrt Prinzenallee auf die B7 in Fahrtrichtung Mönchengladbach verbessert. Die Fahrzeuge werden auf einer neuen Fahrbahn, parallel zur Hauptfahrbahn, mit einer Verflechtungsspur überführt. Das Einfädeln auf die Hauptfahrbahn erfolgt dann westlich des Heerdter Lohweges. Grundsätzlich werden alle vorhandenen Wegebeziehungen für Fußgänger und Radfahrer beibehalten. Im gesamten Ausbaugebiet des Heerdter Lohweges werden Fahrradfahrer und Fußgänger auf getrennten Rad- und Gehwegen in den Nebenanlagen der Straße geführt. Das alte Brückenbauwerk Heerdter Lohweg wird durch einen Neubau ersetzt. Die Bogenbrücke hat eine Gesamtlänge von 66 Metern und ist insgesamt 25,50 Meter breit. Es werden zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung mit einer Fahrbahnbreite von je 3 Meter hergestellt sowie beidseitig ein getrennter Geh- und Radweg. Die Beleuchtung auf dem Brückenbauwerk wird in die Brückenbögen integriert. Die zwei neuen Knotenpunkte werden mit Ampeln ausgestattet. Auf der Südseite der Brüsseler Straße wird eine 400 Meter lange Lärmschutzwand errichtet. Das vier Meter hohe Bauwerk verläuft zwischen Schiessstraße und Heerdter Lohweg und wird von beiden Seiten begrünt. Stand der Arbeiten Fertiggestellt wurden bereits die parallele Fahrbahn auf der nördlichen Seite der Brüsseler Straße sowie große Teile der Fahrbahn in Richtung Kaarst. Für die Erneuerung des Straßenentwässerungskanals im Mittelstreifen der Brüsseler Straße und Asphaltarbeiten an den Hauptfahrbahnen wurde schon die verkehrsärmere Zeit der Corona-Einschränkungen genutzt und die Arbeiten vorgezogen. Sondierungsarbeiten wurden ebenfalls vorgenommen. Infolgedessen wurden zwei Punkte untersucht, wo der Verdacht bestand, dass sich dort Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden könnten. Momentan sind das südliche und nördliche Widerlager der neuen Straßenbrücke Heerdter Lohweg in Bau. Ferner befindet sich der Stahlüberbau in der Montage. Das heißt, die im Werk vorgefertigten großen Stahlteile werden auf die Baustelle geliefert, dort auf Hilfsgerüsten abgelegt und miteinander verschweißt. Das Einfahren und Absetzen des Stahlüberbaus auf die Betonwiderlager ist für Ende Oktober geplant. Im Anschluss werden die Fahrbahnplatte hergestellt und Restarbeiten an der Brücke erledigt. Dabei sind leider Sperrungen der Brüsseler Straße nicht zu vermeiden. Im Straßenbau laufen die Arbeiten auf der Südseite der Brüsseler Straße in Fahrtrichtung Düsseldorf weiter. Dort erfolgt der Bau der Fahrbahn und der Straßenentwässerung. Die Auffahrt vom Heerdter Lohweg in Richtung Rheinalleetunnel ist an dieser Stelle bereits gut zu erkennen. Nördlich der Brüsseler Straße laufen die Arbeiten zur Anpassung des Heerdter Lohweges an die neue Verkehrsführung. Diese Arbeiten können allerdings erst nach der Fertigstellung der neuen Brücke über die B 7 - Brüsseler Straße endgültig abgeschlossen werden. Auch die Fertigstellung der neuen Zu- und Abfahrt von der nördlichen Brüsseler Straße in Fahrtrichtung Kaarst auf den Heerdter Lohweg kann erst nach der Fertigstellung des neuen Brückenbauwerks erfolgen. Dort, wo sich später einmal die Schleifenfahrbahn befinden wird, sind momentan die Vormontagefläche und die Baustelleneinrichtung für das Brückenbauwerk. Für weitere Arbeiten auf der südlichen Richtungsfahrbahn der Brüsseler Straße ist eine Verschwenkung des linken Fahrstreifens auf die nördliche Richtungsfahrbahn zwischen der Brücke Schiessstraße und dem Heerdter Lohweg erforderlich. Für den Sommer 2021 ist der Aufbau einer Lärmschutzwand an der Abfahrt aus Richtung Kaarst zum Heerdter Lohweg als letzter Teilbauabschnitt geplant. Ende 2021 soll die neue Anschlussstelle fertig gestellt ein. Heutige Situation Gegenwärtig wird der Heerdter Lohweg mittels eines Brückenbauwerks über die Brüsseler Straße (B7) geführt. Es sind keine Verbindungen zwischen beiden Straßen vorhanden. Aus Düsseldorf kommend führen dort über die B7 zwei Fahrstreifen von der Theodor-Heuss-Brücke und ein Fahrstreifen aus dem Rheinalleetunnel ab dem Heerdter Dreieck als dreispurige Fahrbahn in Richtung Mönchengladbach. Der aus Richtung Mönchengladbach kommende Verkehr wird von drei Fahrstreifen auf jeweils zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zum einen in Richtung Theodor-Heuss- Brücke und zum anderen in Richtung Rheinalleetunnel aufgeteilt. Der Heerdter Lohweg, inklusive Brückenbauwerk über die Brüsseler Straße, kann in jede Fahrtrichtung einspurig befahren werden und hat beidseitig einen Gehweg. In beide Richtungen sind Streifen für Fahrradfahrer auf der Fahrbahn markiert. Verkehrskonzept Heerdt/Oberkassel Um der steigenden Verkehrsbelastung aufgrund der städtebaulichen Entwicklungen im Stadtbezirk 4 (Oberkassel, Niederkassel, Heerdt, Lörick) Rechnung zu tragen, wurde das Verkehrskonzept Heerdt/Oberkassel entwickelt. 2004 wurde das Konzept vom Rat der Stadt Düsseldorf per Grundsatzbeschluss bestätigt. Das beschlossene Konzept umfasst folgende Bausteine: Verbindung der vorhandenen Erschließungsstraßen Willstätter Straße und Am Seestern/Fritz-Vomfelde-Straße/Prinzenallee durch eine Basisstraße zu einem zentralen Erschließungsstraßenzug vom Seestern bis zum Forum Oberkassel. Diese Basisstraße ist bereits fertiggestellt und die Verlängerung der Willstätter Straße damit hergestellt. Anschluss Heerdter Lohweg an die B 7, welcher sich aber aufgrund der Geometrie des Heerdter Dreiecks nicht als Vollanschluss in Gänze am Heerdter Lohweg verwirklichen ließ und sich daher in zwei Abschnitte aufteilt. Teil 1: Die Fahrbeziehungen in Richtung Theodor-Heuss-Brücke sowie eine Abfahrt aus dem Rheinalleetunnel über zwei neue Rampen in Höhe des Knotenpunktes Prinzenallee/Greifweg. Dieser Anschluss ist bereits fertiggestellt. Teil 2: Ausfahrten aus Richtung Theodor-Heuss-Brücke und A52/B7 sowie Auffahrten in Richtung Rheinalleetunnel und A52/B7. Der Umbau wird jetzt realisiert. Schließung der Anschlussstelle Benediktusstraße/Heesenstraße. Dies kann erst erfolgen, wenn die Anschlussstelle Heerdter Lohweg in Betrieb ist. Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hatte den Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss für den Umbau des Heerdter Lohweges mit Gesamtkosten in Höhe von rund 21,6 Millionen Euro am 14. Juni 2018 beschlossen. ___________________________________________________________________________ 29. Juli 2020 Sommerbaustellen 2020 Kopfsteinpflaster der Liefergasse wird ab Montag erneuert In der Liefergasse der Düsseldorfer Altstadt werden ab Montag, 3. August, Straßenbauarbeiten ausgeführt. Zwischen Ratinger Straße und Mühlenstraße wird das unebene Kopfsteinpflaster auf der Fahrbahn und den Parkstreifen zunächst entnommen und anschließend neu verlegt. Bis Freitag, 4. September, soll die Sanierung abgeschlossen sein. Während der Arbeiten muss die Liefergasse für den Autoverkehr voll gesperrt werden. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Landeshauptstadt Düsseldorf investiert rund 127.000 Euro in die Sanierung der Fahrbahn und der Parkstreifen. Das Amt für Verkehrsmanagement hat die Anlieger per Hauswurfsendung über die Arbeiten informiert und bittet um Verständnis für verkehrliche Beeinträchtigungen. ___________________________________________________________________________ 28. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 28. Juli Mit Stand Dienstag, 28. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.082 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 50 (-7) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 28. Juli, 17 Uhr) 12 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (-1) auf Intensivstationen. 1.988 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 257 (-47) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 8,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden heute keine neuen Fälle in Kindertagesstätten oder Schulen entdeckt. Altenheime Es wurde eine Bewohner*in des DRK-Seniorenzentrum Benrath positiv auf Covid-19 getestet. Abstrichzahlen 74 Abstriche wurden am Dienstag, 28. Juli, bis 16 Uhr in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 28. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 100 Abstriche genommen. Dazu kommen 130 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 26.365 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 28. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 545 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 320 Anrufe durchgestellt, von denen 317 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 27. Juli Mit Stand Montag, 27. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.077 (+6) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 57 (+4) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 27. Juli, 17 Uhr) 13 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (-2) auf Intensivstationen. 1.976 (+2) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 304 (-6) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 9,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden heute keine neuen Fälle in Kindertagesstätten oder Schulen entdeckt. Altenheime Es wurde eine Bewohner*in des DRK-Seniorenzentrum Benrath positiv auf Covid-19 getestet. Abstrichzahlen 104 Abstriche wurden am Montag, 27. Juli, bis 16 Uhr in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Montag, 27. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 135 Abstriche genommen. Dazu kommen sieben weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 26.061 Abstriche vorgenommen. Inzwischen gibt es auf Initiatives des Landes NRW auch am Flughafen Düsseldorf ein Coronatestzentrum, in dem sich Reiserückkehrer aus sogenannten Risikogebieten kostenlos auf Covid-19 testen lassen können. Die Abstrichzahlen von dort liegen dem Düsseldorfer Gesundheitsamt nicht vor. Sofern Tests positiv ausfallen und es sich um Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger handelt, fließen diese Fälle aber in die Infizierten-Zahlen ein. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag 27. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 868 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Montag noch 569 Anrufe durchgestellt, von denen 567 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von nahezu 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2020 Mannesmannufer: Auto-Poser erfolgreich "ausgesperrt" Die Sperrung des Mannesmannufers für Auto-Poser hat die gewünschte Wirkung gezeigt. An den Sperren tauchten zwar nach Mitteilung der Sperrbesatzungen Angehörige der Poser-Szene auf. Die Fahrzeugführer wendeten aber unverzüglich, sobald sie die Sperrungen entdeckten, und entfernten sich mit ihren Karossen. Die Sperrungen sollen nun an den folgenden Wochenenden fortgeführt werden. Am Freitag, 24. Juli, und Samstag, 25. Juli, waren, jeweils lageangepasst ab nachmittags bis in die frühen Morgenstunden des darauf folgenden Tages die Zufahrten zum Mannesmann-/Rathausufer aus Richtung Johannes-Rau-Platz, Thomasstraße, Bäckerstraße und Schulstraße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt worden. Ausgenommen von der Sperrung sind Anwohner, deren Besucher, Rettungsdienste, Pflegedienste, Taxen und der öffentliche Personennahverkehr. Das Einhalten der Durchfahrtssperren wurde durch von der Stadt beauftragtes Kontrollpersonal überwacht, um zum einen die Einfahrt für Kraftfahrzeuge der Auto- Poser-Szene zu unterbinden und sie zum anderen Anwohnern und sonstigen Befugten zu ermöglichen. Zudem weist seither auf der Haroldstraße ein zusätzliches Schild darauf hin, dass die Berger Allee nur für Anlieger frei ist. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2020 Gedenken an den Wehrhahn-Anschlag vor 20 Jahren OB Geisel legte Kranz am S-Bahnhof Wehrhahn nieder/Klares Statement gegen Rassismus und Antisemitismus Am 27. Juli 2000 explodierte am Eingang zur S-Bahn-Station Wehrhahn an der Ackerstraße eine Bombe. Es war ein heimtückischer, rassistisch und antisemitisch motivierter Anschlag auf zwölf Menschen, die aus Russland, der Ukraine, Aserbaidschan und Kasachstan nach Düsseldorf zugewandert waren. Zehn von ihnen wurden bei dem Anschlag verletzt, einige lebensgefährlich, eine Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Viele von ihnen wurden traumatisiert und leiden bis heute unter den Folgen des Anschlags. Anlässlich des 20. Jahrestages des Wehrhahn-Anschlages gedachte Oberbürgermeister Thomas Geisel am Montag, 27. Juli, den schlimmen Folgen des Anschlags und legte gemeinsam mit den Bezirksbürgermeistern der Stadtbezirke 1 und 2, Marina Spillner und Dr. Uwe Wagner, sowie mit Ruth Rubinstein, Ehrenmitglied der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, einen Kranz nieder. Musiker der Clara-Schumann-Musikschule sorgten mit Oboe und Trompete für den musikalischen Rahmen. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die Ereignisse des 27. Juli 2000 haben sich wohl allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern nachhaltig eingebrannt. Auch ich kann mich noch gut an diesen Tag erinnern. Dieser feige und heimtückische Anschlag beeinträchtigt noch heute viele Menschen in unserer Stadt und hat Wunden hinterlassen, die auch die Zeit nicht heilen kann. Umso wichtiger ist es, das Gedenken aufrechtzuerhalten und damit ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus zu setzen." Marina Spillner: “Im Mai dieses Jahres haben wir unter strengsten Coronaschutz- Maßnahmen die neue Gedenktafel hier am Bahnhof Wehrhahn enthüllt. Ich bin froh, dass wir nun in etwas größerem Rahmen den Opfern des Wehrhahn-Anschlages vor 20 Jahren gedenken können und so dafür sorgen, dass diese dunkle Stunde unserer Stadtgeschichte nicht in Vergessenheit gerät." Dr. Uwe Wagner: "Gerade in heutigen Zeiten finde ich es überaus wichtig, wiederaufkommenden rassistischen und antisemitischen Tendenzen in unserer Gesellschaft entgegenzutreten. Dies kann nur dann erfolgreich sein, wenn wir gemeinschaftlich zusammenstehen und die schlimmen Konsequenzen von Rassismus und Antisemitimus immer wieder aufs Neue aufzeigen." Die Hintergründe des Wehrhahn-Anschlags sind bis zum heutigen Tage nicht endgültig geklärt. Zwar rief der Anschlag im Jahr 2000 eine Welle des Protestes gegen rassistische Gewalt und Antisemitismus hervor, doch konnte bislang niemand für die Tat verurteilt werden. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2020 Coronaschutz: OSD verzeichnet am Wochenende 112 Einsätze Bei sechs überprüften Betrieben gab es so gravierende Mängel, dass Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurden/Viele präventive Gespräche Das wechselhafte Wetter bescherte dem Ordnungs- und Servicedienst der Landeshauptstadt (OSD) von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. Juli, im Hinblick auf Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung ein relativ ruhiges Wochenende: 112 Mal mussten die OSD-Mitarbeiter Verstößen gegen die Verordnung nachgehen - sechs Mal wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Einsätze des OSD am Freitag, 24. Juli Bei den Kontrollen des OSD am Freitag, 24. Juli, stellten die Einsatzkräfter bei vier überprüften Betrieben so gravierdende Mängel fest, dass Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden mussten. Bei allen vieren wurden die vorgeschriebenen Abstandregelungen erheblich unterschritten und die für die Rückverfolgbarkeit notwendigen Kundenlisten nicht geführt. In einem Betrieb wurde getanzt, was umgehend unterbunden wurde. Beim weitaus überwiegenden Teil der kontrollierten Betriebe konnten die Einsatzkräfte im Hinblick auf den Coronaschutz dagegen keine oder nur geringe Mängel feststellen. In der Altstadt zeigten die OSD-Kräfte auch am Freitag, 24. Juli, besonders in den Abend- und Nachtstunden verstärkte Präsenz. Neben den Kontrollen zur Coronaschutzverordnung wurden bei Jugendschutzkontrollen acht Verstöße von Minderjährigen, die rauchten oder Alkohol tranken, festgestellt. Zusätzlich wurden Verwarngelder wegen Urinierens in der Öffentlichkeit und Befahren der Fußgängerzone mit E-Scootern erhoben. Einsätze am Samstag, 25. Juli Bei wechselhaftem Wetter und nachts sogar stärkerem Regen wurden am Samstag, 25. Juli, zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Betreiber von Gastronomiebetrieben eingeleitet, weil diese die für den Infektionsschutz wichtigen Abstandsregelungen erheblich unterschritten oder völlig missachteten und die Kundenlisten nicht führten. Im Rahmen der Präsenzstreifen in der Altstadt wurden darüber hinaus viele präventive Ansprachen mit Besuchern und Betreibern von Gastronomiebetrieben geführt. Drei Altstadtbesucher wurden bei der Verrichtung der Notdurft in der Öffentlichkeit durch Einsatzkräfte des OSD angetroffen und erhalten nun Post von der Stadt. An der Berger Straße lärmten nachts zwei Leute und verhielten sich störend. Die Einsatzkräfte mussten einen der beiden zur Durchsetzung des erteilten Platzverweises in Gewahrsam nehmen. Außerhalb von Corona verzeichnete der OSD viele Beschwerden über Lärm im gesamten Stadtgebiet. Insgesamt wurde gegen vier Verursacher Verwarngelder erhoben. Bei einer Beschwerde in Gerresheim über laute Jugendliche wurden vor Ort rund 30 junge Menschen angetroffen. Diese zeigten sich uneinsichtig und aggressiv den Einsatzkräften gegenüber. Erst ein größeres Aufgebot von OSD-Mitarbeitern und der mitgeführte Diensthund konnten die Situation beruhigen. Ein Unbelehrbarer beleidigte mehrfach die Einsatzkräfte und wurde zur Durchsetzung des erteilten Platzverweises dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Einsätze am Sonntag, 26. Juli Am Sonntag, 26. Juli, wurden bei den Kontrollen zur Einhaltung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung lediglich geringe Mängel festgestellt, die keine Ordnungswidrigkeiternverfahren nach sich zogen. Bei der Kontrolle eines Kiosks wurde der Ausschank von Alkohol festgestellt, obwohl keine Ausschankgenehmigung vorlag. Im Zuge der Überprüfung wurden die Einsatzkräfte durch einen Gast massiv beleidigt. Diesen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Wochenende, von Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 26. Juli, 210 Einsätze, wovon 112 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit dem 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 7.426 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 4.362 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Wochenende 43 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 8.609. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 26. Juli Mit Stand Sonntag, 26. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.071 (+6) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 53 (+6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 26. Juli, 17 Uhr) 15 (+4) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+4) auf Intensivstationen. 1.974 (+0) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 310 (-32) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 8,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Die Diagnosepraxis und das Drive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 20 Abstriche wurden am Vortag durch den mobilen Service vorgenommen. Insgesamt wurden in der Diagnosepraxis und dem Drive-In-Testzentrum sowie durch den mobilen Service bisher 25.815 Abstriche vorgenommen. Die Erreichbarkeit des Corona-Informationstelefon (0211-8996090) wurde dem Bedarf angepasst und ist sonntags nicht mehr besetzt. ___________________________________________________________________________ 25. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 25. Juli Mit Stand Samstag, 25. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.065 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 47 (-4) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 25. Juli, 17 Uhr) 11 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 1 (+0) auf Intensivstationen. 1.974 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 342 (-2) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 9,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 43 Abstriche wurden am Samstag, 25. Juli, in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Samstag, 25. Juli, 41 Abstriche genommen. Dazu kommen 140 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 25.795 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 25. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 262 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Samtag noch 150 Anrufe durchgestellt, von denen 138 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 92 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 24. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 24. Juli Mit Stand Freitag, 24. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.053 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 51 (+6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 24. Juli, 17 Uhr) 10 (+4) in Krankenhäusern behandelt, davon 1 (+1) auf Intensivstationen. 1.958 (+3) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 344 (-5) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 7,4 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden heute keine neuen Fälle in Kindertagesstätten oder Schulen entdeckt. Altenheime Es wurden heute eine neue Infektion mit Covid-19 bei den gestern getesteten Mitarbeiter*innen im DRK-Seniorenzentrum Benrath entdeckt. Altersverteilung der Infizierten und Verstorbenen Waren es zu Beginn der Coronapandemie vornehmlich ältere Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, sind es nun zunehmend auch jüngere Personen. Die Altersverteilung aller Infizierten stellt sich im Moment (Stand 24. Juli, 15.30 Uhr) wie folgt dar: Einen positiven Coronatest hatten im Alter von 0 bis einschließlich 4 Jahre: 51 Kinder, von 5 bis einschließlich 9 Jahren 53 Kinder, von 10 bis 14 Jahren 34 Kinder, von 15 bis 19 Jahren 62 Jugendliche, von 20 bis 24 Jahren 143 junge Menschen, von 25 bis 29 Jahren 203 Menschen, von 30 bis 39 Jahren 426 Menschen, von 40 bis 49 Jahren 302 Menschen, von 50 bis 59 Jahren 355 Menschen, von 60 bis 69 Jahren 161 Menschen und 263 Menschen waren 70 Jahre und älter. Die Altersverteilung der mit Corona Verstorbenen stellt sich wie folgt dar: Im Alter von 0 bis 29 Jahren ist in Düsseldorf bisher niemand mit Corona verstorben. Mit 30 bis 39 Jahren und 40 bis 49 Jahren gab es jeweils einen Toten; vier Menschen waren zwischen 50 und 59 Jahre alt; acht Menschen zwischen 60 und 69 Jahren und 30 Menschen waren 70 Jahre alt und älter. Alktuelle Abstrichzahlen 58 Abstriche wurden am Freitag, 24. Juli, bis 16 Uhr in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Freitag, 24. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 56 Abstriche genommen. Dazu kommen 218 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 25.571 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 24. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 409 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Freitag noch 260 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete in dieser Woche insgesamt fünf Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.420 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Die Versorgungshotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr zu erreichen. ___________________________________________________________________________ 24. Juli 2020 Ausbau Radhauptnetz geht voran Beidseitiger Radfahrstreifen auf dem Hellweg/Verbesserte Querung für den Radverkehr am Knotenpunkt Kirchfeldstraße, Corneliusstraße/Bestandssanierung am Kennedydamm Der Ausbau des Radhauptnetzes in Düssseldorf geht voran. An gleich drei Stellen sind Fortschritte zu verzeichnen: Am Hellweg ist jetzt ein beidseitiger Radweg angelegt worden. Die Kreuzung Kirchfeldstraße/Corneliusstraße kann von Radfahrern ab sofort besser überquert werden, und der Radweg am Kennedydamm ist saniert worden. Hellweg Mit den neuen Radfahrstreifen auf beiden Seiten des Hellwegs wird ein weiteres Stück der Radverkehrsachse Hellweg/Dreherstraße fertig, die Teil des Radhauptnetzes ist. Ziel beim Ausbau des Radhauptnetzes sind direkte Verbindungen auf den Hauptverkehrsachsen, die für mehr Sicherheit und Qualität beim Radfahren sorgen. Auf dem Abschnitt zwischen Bruchstraße und Junkerstraße waren Radverkehrsanlagen in Form von seitlichen Radwegen vorhanden, deren Ausführung in Teilen allerdings nicht den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) entsprach. Die schmalen Radwege entlang der längs geparkten Fahrzeuge sorgten für ein erhöhtes Unfallrisiko beim Öffnen der Fahrzeugtüren von parkenden Autos. Um mehr Platz für den Radverkehr zu schaffen, wurden auf diesem Teilabschnitt beidseitig rund 400 Meter Radfahrstreifen auf der jeweils rechten Fahrspur markiert, die durch einen halben Meter breiten Sicherheitsstreifen zu den Parkplätzen für mehr Sicherheit sorgen. Dennoch gibt es für den Autoverkehr auf diesem Abschnitt keine Einschränkungen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 82.000 Euro. Die Markierung der Radfahrstreifen wurde im Zuge einer Deckensanierung vorgezogen. Weitere Abschnitte der Achse sind in Planung. Kirchfeldstraße/Corneliusstraße Die Kirchfeldstraße ist eine wichtige und nach Erkenntnis der Verkehrsmanager von Radfahrern viel genutzte Ost-West-Verbindung des Radhauptnetzes. Dort wurde ganz aktuell die Querung für den Radverkehr optimiert. Radfahrende auf der Kirchfeldstraße haben nun ein eigenes Ampelsignal vor der Kreuzung der Corneliusstraße bekommen und können diese in einem Zug überqueren. Die beiden Richtungsverkehre wurden durch Markierung von Fahrrad- und Pfeilsymbolen geordnet. Die Bordsteine im Bereich der Radfurt wurden für eine verbesserte Befahrbarkeit mit einer Doppelrinne abgesenkt. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund 74.000 Euro. Kennedydamm Am Kennedydamm wurde auf rund 300 Metern ein ursprünglich gepflasterter Radweg und ein daneben liegender alter Gehweg mit wassergebundener Decke (Schotterdecke) saniert. Radfahrer können dort nun komfortabel auf einem 2,25 Meter breiten Radweg mit "Schwarzdecke" (Asphalt) fahren, der vom Gehweg durch eine 30 Zentimeter breite taktile Markierung getrennt ist. Der Kennedydamm ist Teil des Radhauptnetzes und Achse für Radfahrer, die aus dem Norden Richtung Rhein und Altstadt unterwegs sind. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 118.000 Euro. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 23. Juli Mit Stand Donnerstag, 23. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.044 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 45 (+4) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 23. Juli, 17 Uhr) 6 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 0 (-2) auf Intensivstationen. 1.955 (+4) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 349 (+30) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 7,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden heute keine neuen Fälle in Kindertagesstätten oder Schulen entdeckt. Altenheime Es wurden heute kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen 55 Abstriche wurden am Donnerstag, 23. Juli, bis 16 Uhr in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Donnerstag, 23. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 52 Abstriche genommen. Dazu kommen 96 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 25.239 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donnerstag, 23. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 429 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 249 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2020 Die Coronazahlen vom 22. Juli Mit Stand Mittwoch, 22. Juli, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei 2.036 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 41 (-4) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden (Stand: 22. Juli, 17 Uhr) 8 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 1.951 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 44 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 319 (-19) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 8,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden heute keine neuen Fälle in Kindertagesstätten oder Schulen entdeckt. Altenheime Heute wurde ein/e Mitarbeiter*in des DRK-Seniorenzentrums Benrath positiv auf Covid-19 getestet. Abstrichzahlen 58 Abstriche wurden am Mittwoch, 22. Juli bis 16 Uhr in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 22. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 74 Abstriche genommen. Dazu kommen 187 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 25.036 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 22. Juli, bis 16 Uhr, insgesamt 382 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 217 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2020 SPD Düsseldorf: Statement von Partei und Fraktion zum Video mit Farid Bang Es ist begrüßenswert, Maßnahmen zu ergreifen, um Vorkommnisse wie in Stuttgart und Frankfurt in Düsseldorf zu verhindern. Dazu können auch bisher nicht erprobte Mittel und Wege genutzt werden. Wir halten aber die Person von Farid Bang für ungeeignet, diesen Weg zu gehen. Markus Raub und Andreas Rimkus haben das Thomas Geisel als Rathauschef auch so mitgeteilt und deutlich gemacht, dass wir dies nicht gemacht hätten. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2020 Düsseldorf macht Schule! Düsseldorf investiert bis 2024 mehr als eine Milliarde Euro in die Bildung Kinder und Jugendlicher/Fünf Bauprojekte wurden exemplarisch vorgestellt Die Landeshauptstadt Düsseldorf arbeitet konsequent am weiteren Ausbau und an der Modernisierung ihrer Schulstandorte. Mehr als eine Milliarde Euro werden bis 2024 für Erweiterungs- und Neubauten an den Düsseldorfer Schulen investiert. In diesem Jahr ist der Abschluss von sieben Um- und Erweiterungsbauten vorgesehen. Darüber hinaus wird 2020 mit zehn Schulneubau- beziehungsweise Schulerweiterungsmaßnahmen begonnen. Zusätzlich stehen jährlich 35 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten von beispielsweise Aulen, Treppenhäusern oder Sanitärbereichen bereit. Realisiert werden die Maßnahmen vom Schulverwaltungsamt sowie von dem städtischen Tochterunternehmen Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM). Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die flächendeckende Schulbau-Offensive im gesamten Stadtgebiet ist ein Leuchtturmprojekt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit Investitionen von über einer Milliarde Euro sind wir bundesweit Vorreiter bei der Modernisierung und dem Ausbau der Schullandschaft inklusive neuer Sportstätten. Um die Voraussetzungen zu schaffen, dass Düsseldorf auch weiterhin erfolgreich und attraktiv bleibt, werden die Bauprojekte auch in Zeiten von Corona plangemäß vorangetrieben und fertiggestellt." Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Die Schul- und Lernlandschaft verändert sich. Das liegt nicht nur an den stetig steigenden Einwohnerzahlen, sondern auch an veränderten Anforderungen wie Inklusion, Digitalisierung, Ganztagsunterricht oder neuen pädagogischen Konzepten, die eine Anpassung der Raumkonzepte erforderlich machen. Wir arbeiten stetig daran, all diesen Bedürfnissen gerecht zu werden und die Düsseldorfer Schullandschaft auf höchstem Niveau zukunftsfähig zu machen. Die Schulbautour bietet einen hervorragenden Überblick über die Vielseitigkeit der Inhalte der Düsseldorfer Schulbauleitlinie." Mit dem Hop-On Hop-Off-Bus der Düsseldorf Tourismus GmbH wurden am Mittwoch, 22. Juli, die Schulstandorte des Max-Weber-, Walter-Eucken- und Franz-Jürgens- Berufskollegs in Bilk, die Gemeinschaftsgrundschule Steinkaul in Himmelgeist, die Gemeinschaftshauptschule Benrath und das Wim-Wenders-Gymnasium in Oberbilk angefahren. Max-Weber- und Walter-Eucken-Berufskolleg, Suitbertusstraße 163-165, Erweiterungsbau Der Schulstandort an der Suitbertusstraße 163-165 wird derzeit von zwei Berufskollegs genutzt: Dem Walter-Eucken-Berufskolleg und dem Max-Weber- Berufskolleg. Aktuell werden an den beiden Berufskollegs rund 5.700 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Am Standort besteht ein zusätzlicher Bedarf an Schulraum, der sich zum einen aus der wachsenden Schülerzahl ergibt, und zum anderen daraus, dass die Dependance an der Gneisenaustraße aufgelöst wird. Der Erweiterungsbau sorgt hier für die notwendige neue Fläche. In dem dreigeschossigen Neubau werden neben elf Klassenräumen, ein naturwissenschaftlicher Fachraum und ein Multifunktionsraum Physik eingerichtet. Im Erdgeschoss entsteht ein Aufenthaltsbereich mit einer Essensausgabe (Mensa). Der Erweiterungsbau wurde fristgerecht fertiggestellt und soll im Juli an das Schulverwaltungsamt übergeben werden. Das Investitionsvolumen der IPM-Maßnahme liegt bei 9,3 Millionen Euro. Gemeinschaftsgrundschule Steinkaul, Steinkaul 27, Neubau Nach einer Bauzeit von 24 Monaten wird es zwei neue Klassengebäude und eine neue Turnhalle geben, die auch für schulische Versammlungen als Aula genutzt werden kann. Außerdem werden der Schulhof erweitert, die Mensa ausgebaut, die Verwaltung angepasst und die Zugangswege optimiert. Die GGS Steinkaul wird dreizügig und im August 2021 fertiggestellt. Die Baukosten werden voraussichtlich 16,5 Millionen Euro betragen. Besonderheit dieser Maßnahme ist die Berücksichtigung der städtebaulichen Situation durch kleinteilige Bauweise. Das Bestandsgebäude steht unter Denkmalschutz. Gemeinschaftshauptschule Benrath, Melanchthonstr. 2, Neubau Die Bauzeit beträgt 24 Monate, die Fertigstellung ist für August 2021 vorgesehen. Zunächst wurde im vergangenen Jahr das Bestandsgebäude abgerissen. Seit August 2019 entsteht der Rohbau. Die Gesamtkosten für diesen Standort belaufen sich auf rund 27 Millionen Euro. Das Herzstück des Neubaus bildet die zentrale, dreigeschossige Eingangshalle. Die Klassenräume sind als Cluster angelegt. Das bedeutet, dass um einen zentralen Mehrzweckraum vier Klassenräume und ein Differenzierungsraum angeordnet sind. Außerdem entsteht eine Zweifeld-Sporthalle mit Tribüne als freistehendes Gebäude. Für den bisherigen Schulstandort fungiert ein Bürogebäude an der Kappeler Straße 105 als Übergangslösung. Wim-Wenders-Gymnasium, Schmiedestraße 25, Neubau Bereits 2023 sollen die dann 690 Schülerinnen und Schüler in den Neubau des vierzügigen Gymnasiums einziehen. Zusätzlich wird eine Dreifachsporthalle gebaut. Die avisierten Baukosten liegen bei rund 59 Millionen Euro. Die Schülerinnen und Schüler weichen während der Bauzeit auf das angrenzende Grundstück in Container aus. Das zukünftige Gebäude mit einer Bruttogesamtfläche von 12.000 Quadratmetern soll ein Pädagogisches Zentrum mit einer Sitzstufenanlage erhalten. Für die verschiedenen Jahrgänge werden Lernhäuser mit Gemeinschaftsflächen entstehen. Franz-Jürgens-Berufskolleg, Redinghovenstr. 20, Ersatzneubau Bei dem Projekt der städtischen Tochter IPM handelt es sich um einen vollunterkellerten Ersatzneubau. Das marode Bestandsgebäude wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. In diesem viergeschossigen Neubau werden neben zwei Fachräumen für Automatisierungstechnik und zwei Fachräumen für CAD- Zeichnungen auch 15 allgemeine Unterrichts- und vier Differenzierungsräume realisiert. Ferner werden in der Planung Büros für die Verwaltung berücksichtigt. Das Projekt mit Baukosten von rund 18,5 Millionen Euro und einer Nutzfläche von 4.800 Quadratmetern soll im Sommer 2021 fertiggestellt werden. Gemeinsam mit den Gebäuden des Heinrich-Hertz-Berufskollegs ergeben die Gebäude des Franz-Jürgens- Berufskollegs einen Schulcampus. Weitere Großprojekte im Düsseldorfer Schulbau - Luisen-Gymnasium, Neubau an der Völklinger Straße - Errichtung eines Gymnasiums am Heinzelmännchenweg - Schaffung der baulichen Voraussetzungen zur Wiedereinführung des neunjährigen Bildungsganges (G9) an neun Gymnasien - Georg-Büchner-Gymnasium, Umbau in ein Regelgymnasium inklusive G9 - Comenius-Gymnasium, Erhöhung der Zügigkeit inklusive G9 - Neubau Gesamtschule Aldekerkstraße - Erhöhung der Zügigkeit an der Joseph-Beuys-Gesamtschule - Erhöhung der Zügigkeit am Lessing-Gymnasium und Umstellung von G8 auf G9 ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2020 Coronaschutz: OSD leitet Ordnungswidrigkeitenverfahren ein Betreiber von Restaurants, einem Kulturverein, einer Bar und einem Frisörsalon müssen mit Bußgeldern rechnen Wegen gravierender Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung des Landes haben die Mitarbeiter des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) am Dienstag, 21. Juli, gegen acht Verantwortliche von Betrieben Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Beanstandet wurden die Zustände unter anderem in Restaurants, einem Kulturverein, einer Bar und einem Frisörsalon. Die Kontrolle eines Friseursalons in Oberbilk durch die OSD-Mitarbeiter zeigte zum Beispiel neben mehreren Verstößen gegen die geltende Coronaschutzverordnung wie fehlende Desinfektionsmittel, Benutzung von Mehrwegkitteln ohne Reinigung und Trennung, gänzlich fehlende Kontaktlisten, Nichteinhalten der vorgegebenen Abstände, Verzicht auf Haarwäsche vor Schneidetätigkeit und fehlendes Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung einen sehr ungepflegten Zustand des Salons auf. Der Boden sowie Frisiertische waren stark verschmutzt. Die Verantwortliche wurde angewiesen, den Salon bis zum Beheben der vorgefundenen Mängel zu schließen. Im Rahmen einer Nachkontrolle konnte der Salon wieder geöffnet werden. Im Rahmen der Kontrolle eines Restaurants in Bilk wurden ebenfalls umfangreiche Verstöße gegen die Hygiene- und Infektionsschutzbestimmungen gemäß Coronaschutzverordnung festgestellt (fehlendes Desinfektionsmittel am Eingang sowie in den WC-Räumen, fehlende Datenschutzerklärung sowie fehlende Kontaktdatenlisten, Nichteinhaltung der Mindestabstände, fehlende Raumskizze, Speisekarten sowie Salz- und Pfeffersteuer auf den Tischen, Fehlen von tensidehaltigem Handspülmittel, fehlender Mund- und Nasenschutz bei dem Verantwortlichen sowie fehlerhaftes Tragen der Maske unterhalb der Nase bei den Mitarbeitenden). Zudem konnte der Verantwortliche auf Nachfrage keine Gewerbeanmeldung vorlegen. Der Betrieb wurde aufgrund all dieser Mängel bis zu deren Behebung geschlossen. Eine spätere Nachkontrolle ergab, dass alle Beanstandungen gemäß Coronaschutzverordnung behoben worden waren. Der Betrieb konnte - bezüglich der fehlenden Gewerbeanmeldung nach Rücksprache mit dem Innendienst - wieder geöffnet werden. Die Kontrolle eines Restaurants in der Altstadt, dass bereits am 12. Juli auf die Einhaltung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung kontrolliert worden war und dessen Verantwortliche bereits damals nach Belehrung auf das dringende Erfordernis zur Einhaltung der einschlägigen Bestimmungen hingewiesen worden war, ergab bei der gestrigen Kontrolle abermals Verstöße gegen die geltende Coronaschutzverordnung. Im Rahmen der aktuellen Kontrolle stand Einwegbesteck zur Selbstbedienung bereit, Getränke standen in Kühlschränken ebenfalls zur Selbstbedienung bereit, ein Gast trug während des Bezahlvorgangs am Tresen keine Mund-Nase-Bedeckung, die Geschäftsführerin trug während desselben Bezahlvorgangs ebenfalls keine Mund-Nasen-Bedeckung, Kundenkontaktlisten wurden weiterhin nicht vollständig geführt und teilweise erst beim Servieren der Speisen ausgehändigt und im Inneren standen Speisekarten auf den Tischen bereit. Die Verantwortliche wurde erneut über die festgestellten Verstöße belehrt und aufgefordert, diese umgehend zu beheben. Im Rahmen der Kontrolle eines Kulturvereins in Rath wurden umfangreiche Verstöße gegen die geltende Coronaschutzverordnung festgestellt. Am Eingang war nicht ausreichend Desinfektionsmittel aufgestellt, Gäste und Bedienung trugen keinen Mund-Nasen-Schutz, es waren keine Raumskizze sowie lediglich fehlerhafte Kontaktdatenlisten vorhanden. In den Toilettenräumen war kein Desinfektionsmittel vorhanden, ferner fehlte es an Flächenreinigungsmittel, und die Tische waren mit Tischdecken bedeckt. Allgemeine Hinweise mit Bezug auf Abstands- und Hygieneregeln waren in dem Kulturverein ebenfalls nicht vorhanden. Darüber hinaus wurden im Lokal mehrere Flaschen und Dosen ohne Pfandsiegel zum Verkauf angeboten. Der Verkauf dieser Waren wurde untersagt. Aufgrund der erheblichen Mängel wurde das Lokal im Beisein der Einsatzkräfte geschlossen. Eine Wiedereröffnung wurde erst nach Behebung der Mängel vorgegeben. Auch die Kontrolle einer Bar in Rath durch die Außendienstkräfte wies vergleichbare Verstöße gegen die geltende Coronaschutzverordnung auf. Auch dort wurde der Verantwortliche entsprechend belehrt und aufgefordert, für die Behebung der Mängel Sorge zu tragen. Im Rahmen der Kontrolle eines Gastronomiebetriebes in der Altstadt stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Terrasse sowie die Fläche am Eingang von mehreren Gästen als Tanzfläche genutzt wurde. Dabei trugen die Gäste keinen Mund-Nasen- Schutz. Zudem konnte festgestellt werden, dass die Sitzpflicht auf der Außenterrasse nicht eingehalten wurde. Gäste nutzten stattdessen zwei vor dem Lokal aufgestellte Stehtische. Auch der Verantwortliche und ein Angestellter wurden ohne Mund- Nasen-Schutz angetroffen. Die weitere Kontrolle ergab zudem, dass die Kontaktdatenliste unvollständig geführt worden war. Der Verantwortliche wurde aufgefordert, die Mängel unverzüglich zu beheben und zudem den Terrassenbetrieb einzustellen. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Dienstag, 21. Juli, 77 Einsätze, wovon 27 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. 17 Kontrollen bezüglich der Einhaltung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung konnten ohne beziehungsweise mit Feststellung geringer Mängel beendet werden. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 7.080 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 4.214 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Dienstag, 21. Juli, 14 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 8.551. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2020 Landeshauptstadt Düsseldorf fördert Mädchensport Düsseldorfer Sportvereine können ihre Projektvorschläge beim städtischen Sportamt einreichen In zahlreichen Mannschaftssportarten sind in Düsseldorf Mädchen bislang noch unterrepräsentiert. Die Sportstadt Düsseldorf hat sich zum Ziel gesetzt, die Anzahl der Mädchen in diesen Sportarten deutlich zu steigern. Aus diesem Grund startet jetzt ein Förderprogramm, mit dem das Sportamt und der Stadtsportbund Düsseldorf e.V. die Düsseldorfer Sportvereine gemeinsam aufrufen, Projekte einzureichen, mit denen dieses Ziel erreicht werden kann. Grundlage ist ein vom Sportausschuss initiiertes Förderpaket, das nunmehr konkrete Formen für den Vereinssport in Düsseldorf annimmt. In den nächsten drei Jahren stehen für diese Maßnahmen jährlich 100.000 Euro zur Verfügung. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Mit den vom Rat bereitgestellten Mitteln, wollen wir als Stadt den Sportvereinen die Möglichkeit bieten, sich offensiv mit dem Thema 'Mädchen in Mannschaftssportarten' auseinanderzusetzen. Der Kreativität der Vereine sind dabei keine Grenzen gesetzt, und das Programm bietet ein breites Förderspektrum. Das Geld kommt direkt bei den Sportvereinen an, und ich bin davon überzeugt, dass wir damit einen starken Anreiz setzen, den Anteil von Mädchen in unterrepräsentierten Mannschaftssportarten in den nächsten drei Jahren signifikant zu erhöhen." Bis Ende September haben die Düsseldorfer Sportvereine nun Zeit, ihre Projekte beim städtischen Sportamt einzureichen. Im November wird der Sportausschuss sodann über die Förderung der einzelnen Maßnahmen entscheiden. Weiter im News-Archiv