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___________________________________________________________________________ 27. Juli 2021 Weitere Ausgrabungsfunde am Alter Markt in Gerresheim Bei der Vorbereitung eines geplanten Bauvorhabens in Gerresheim entdeckten Archäologen der Fachfirma Planum 1 GmbH aus Erftstadt im Frühjahr dieses Jahres eine bis dato unbekannte Gerberei am Alter Markt. Die folgende Freilegung wurde dabei eng von den Bodendenkmalpflegerinnen des Instituts für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Düsseldorf sowie den Mitarbeitern des LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland begleitet. Nun gab es weitere Funde. Von Beginn an stand die Vermutung im Raum, dass sich neben Befunden des 19. Jahrhunderts auch ältere Strukturen erhalten haben könnten, die für eine frühere Siedlungsphase des Areals sprechen. Dieser Verdacht wurde nun durch neue Funde bestätigt. Inmitten der Grabungsfläche konnte ein Brunnenring aus Grauschiefer freigelegt werden. Um einen Brunnen datieren zu können, ist es wichtig, den Inhalt des Schachtes zu untersuchen. Nach der aktiven Nutzung des Brunnens wurde der Schacht sukzessive verfüllt. Neben organischen Abfällen aller Art gelangten so auch Keramikscherben in die Verfüllung, die heute einen Hinweis auf die Zeitstellung liefern. Neben einer Vielzahl von stark fragmentierten Gefäßscherben, konnten insgesamt vier renaissancezeitliche Trichterhalskrüge geborgen werden, die fast vollständig erhalten sind und hauptsächlich während des 15. bis 16. Jahrhunderts hergestellt wurden. Diese Krüge wurden einst in den Töpfereien in Siegburg produziert und gelangten als begehrte Handelsware nach Düsseldorf. Aufgrund ihrer Form und Qualität zählen Trichterhalskrüge zu den Gefäßen des gehobenen Bedarfs. Sowohl der kleine Durchmesser der Gefäßöffnung als auch das geringe Fassungsvermögen der Krüge von rund 100 Millilitern weisen darauf hin, dass die Gefäße bei besonderen Anlässen zum Einsatz kamen und nur für einen "gesitteten" Trinkgenuss vorgesehen waren. Die kleinen Krüge waren häufig mit Rundauflagen verziert, deren Anzahl variiert. Dabei reichte das Bildspektrum von figürlichen Szenen aus dem Alltagsleben oder der Bibel, Pflanzendarstellungen, Phantasieporträts, Wappen bis hin zu Tierwesen. Nur selten lassen sich inhaltliche Verbindungen zwischen den einzelnen Darstellungen erkennen. Neben floralen Motiven kommen im Inventar des Gerresheimer Brunnens mindestens drei figürliche Darstellungen vor. Eine Szene zeigt, laut gängiger Interpretation, eine Frau mit einem Liebesputto und einen Narren, der auf einer Bank sitzt. Auf der Rückseite des Bechers befindet sich eine Abbildung von Adam und Eva und dem Baum der Erkenntnis aus dem Alten Testament. Die dritte figürliche Auflage auf den Gerresheimer Krügen bildet abermals eine biblische Szene ab. Dabei handelt es sich um die Auferstehung Christi. In der Darstellung entsteigt Christus einem Sarkophag. In seiner linken Hand befindet sich ein Kreuz. Flankiert wird der steinerne Sarg von fünf Wächtern. Beide Krüge finden ihre stempelgleichen Analogien in der Sammlung des Düsseldorfer Hetjens-Museums. Der Krug mit Auferstehungsszene datiert dabei in das Jahr 1580. Ob die Krüge als Abfall absichtlich entsorgt wurden oder aber durch ein Missgeschick in den Brunnen gelangten, kann heute nicht mehr nachvollzogen werden. Auch wenn die endgültige Bearbeitung und wissenschaftliche Auswertung der Grabung noch aussteht, bietet der erste Eindruck über das facettenreiche Fundspektrum einen faszinierenden Einblick in das Wirtschaft- und Alltagsleben zu unterschiedlichen Zeiten im historischen Zentrum von Düsseldorf Gerresheim. Über den weiteren Verbleib der Funde wird noch entschieden. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2021 Düsseldorfer Grundstücksmarkt mit Umsatzzuwachs von 57 Prozent im ersten Halbjahr Halbjahresbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte inklusive "Corona-Spezial" erschienen Im ersten Halbjahr 2021 sind die Preise auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt in allen Teilmärkten gestiegen. Dies gilt sowohl für unbebaute als auch für bebaute Grundstücke. Freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser kosten durchschnittlich zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Für Eigentumswohnungen sind die Preise um 15 Prozent gestiegen. Neubauten und unbebaute Grundstücke verzeichnen einen Preisanstieg von fünf Prozent. Dies geht aus dem Halbjahresbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf hervor, der zum Stichtag 1. Juli 2021 veröffentlicht wurde. Für einen besseren Überblick ist der Halbjahresbericht - wie bereits im letzten Jahr - um ein "Corona-Spezial" erweitert worden. Darin werden die monatlichen Daten für Anzahl und Umsatz des Gesamtmarktes sowie der Hauptteilmärkte der letzten vier Jahre aufgeschlüsselt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im ersten Halbjahr dieses Jahres 2.120 Kaufverträge mit einem Gesamtvolumen von 2,514 Milliarden Euro abgeschlossen wurden. Damit wurden 15 Prozent mehr Kaufverträge als im Vorjahreszeitraum abgeschlossen, der Umsatzzuwachs liegt bei 57 Prozent. Hat sich der Düsseldorfer Immobilienmarkt nach eineinhalb Jahren Pandemie verändert? Der Handel mit Immobilien hat insbesondere in den Monaten Februar und März zugelegt. Bezogen auf das komplette erste Halbjahr zeigt sich bei der Anzahl der getätigten Verkäufe ein Einpendeln auf "Vor-Corona-Niveau", das heißt die Zahlen sind mit den Daten des entsprechenden Zeitraums der Jahre 2018/2019 vergleichbar. "Trotz über einem Jahr Pandemie sind die mittel- bis langfristigen Folgen auf dem Immobiliensektor noch nicht absehbar. Für Düsseldorf lässt sich aber festhalten, dass der Immobilienhandel im letzten Jahr zwar vorübergehend gedämpft war, die Preisentwicklung aber sogar noch zugelegt hat", sagt Thomas Weindel, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Gutachterausschuss wird den Grundstücksmarkt weiter analysieren und damit seiner gesetzlichen Aufgabe zur Schaffung der Transparenz auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt nachkommen. Ein kostenloser Newsletter informiert mehrmals jährlich über Aktuelles zum Düsseldorfer Immobilienmarkt. Die Anmeldung erfolgt über eine E-Mail mit dem Betreff "Newsletter" an gutachterausschuss@duesseldorf.de. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf ist ein ehrenamtlich arbeitendes, unabhängiges und marktkundiges Kollegialgremium. Der Ausschuss veröffentlicht jährlich eine Bodenrichtwertkarte, eine Immobilienrichtwertkarte sowie einen Grundstücksmarktbericht. Die Richtwertkarten zum 1. Januar 2021 sind im Service-Center des Vermessungs- und Katasteramtes Düsseldorf, Brinckmannstraße 5, für jeweils 46 Euro erhältlich. Weitere Informationen zu den Produkten des Gutachterausschusses sowie der aktuelle Halbjahresbericht sind im Internet unter https://gutachterausschuss.duesseldorf.de einsehbar. Die Richtwerte sowie der Grundstücksmarktbericht sind auch über das NRW-Portal BORIS.NRW unter www.boris.nrw.de kostenfrei abrufbar. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2021 Coronaschutz: 46 Einsätze am Wochenende 17 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet 46 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 23. Juli, bis Sonntag, 25. Juli. In 17 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 23. Juli In einer Trinkhalle in Flingern Nord und einer Trinkhalle in Oberkassel stellten OSD-Mitarbeiter fest, dass die Beschäftigten keinen negativen Coronatest vorweisen konnten und zudem keine Kontaktlisten geführt wurden. Auch in einem Gastronomiebetrieb in Flingern Nord wurden keine Kontaktlisten geführt, und Gäste bewegten sich teilweise ohne Maske durch das Lokal. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In einem Restaurant in Wittlaer entdeckten Mitarbeiter des OSD, dass die Kellner ohne Maske arbeiteten und die Mindestabstände zwischen den Gästen nicht eingehalten wurden. Zudem wurden keine Kontaktlisten geführt. In einem Restaurant in Gerresheim trug der Verantwortliche ebenfalls keine Maske, es wurden zudem keine Kontaktlisten geführt. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus wurden bei der Kontrolle der Terrassensperrzeit in der Altstadt neben verschiedenen Verstößen gegen die Sperrzeit auch diverse Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet. Außerhalb von Corona An einer Kneipe in Flingern Nord wurden Einsatzkräfte des OSD auf eine streitende Gruppe aufmerksam, die ihren Konflikt auch körperlich austrug. Bei dem Versuch, den Streit zu schlichten, wurden zwei OSD-Mitarbeiter mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Die Einsatzkräfte wurden umzingelt und konnten sich nach vorheriger Ankündigung nur mittels Pfefferspray vor erneuten Angriffen schützen. Mit der Unterstützung eines weiteren OSD-Einsatzteams konnte die Situation entschärft werden. Der Fall wurde an die Polizei übergeben. Drei OSD-Mitarbeiter begaben sich für die weitere Behandlung ihrer Verletzungen in die Uniklinik. Strafanzeigen wurden erstattet. Darüber hinaus haben OSD-Mitarbeiter am Freitagabend einen Einsatz des Veterinäramtes in Eller begleitet. Dabei wurden 19 Zwergpudel und Zwergpudelmischlinge angetroffen, von denen 18 sichergestellt wurden. Die Hunde wurden in das Tierheim Düsseldorf gebracht und dort versorgt und untersucht. Während der Kontrolle wurde überwiegend ein akzeptabler Pflegezustand der Hunde festgestellt, eine genaue tierärztliche Untersuchung muss aber noch abgewartet werden. Die Hundebesitzerin durfte gemäß eines bestehenden Hundehalteverbots bis zu drei kastrierte Hunde halten. Eine verbliebene Hündin ist mittlerweile 14 Jahre alt und wurde bei der Kontrolle in gutem Zustand vorgefunden, weswegen sie bei der Halterin bleiben durfte. Das Hundehalteverbot wurde vom Veterinäramt über mehrere Jahre ohne Beanstandung kontrolliert. Die zu Beginn sehr engmaschige Kontrolldichte nimmt jedoch üblicherweise mit fortschreitender Zeit behutsam und schrittweise ab, sofern keine Beanstandungen festgestellt werden. Jetzt war das Veterinäramt nach einer Beschwerde beim Tierschutzverein informiert worden und veranlasste umgehend die Kontrolle und Beschlagnahmung. Samstag, 24. Juli In verschiedenen Kneipen in der Altstadt stellten die OSD-Mitarbeiter bei der Überprüfung der Terrassensperrzeit Verstöße gegen die Maskenpflicht fest. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Sonntag, 25. Juli In einem Restaurant in Lohausen entdeckten Einsatzkräfte des OSD, dass weder die Gäste noch die Beschäftigten des Lokals eine Maske trugen. Auf der Terrasse wurden zudem keine Mindestabstände zwischen den Sitzplätzen eingehalten, eine Zuordnung der Gäste zu den Tischen war nicht erkennbar. Darüber hinaus wurden keine Kontaktlisten geführt, und die Mitarbeitenden des Restaurants konnten kein negatives Corona- Testergebnis vorweisen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Im Rahmen des zivilen Streifendienstes stellten Einsatzkräfte des OSD in einem Restaurant in Lierenfeld fest, dass die Kontaktlisten nur fehlerhaft geführt wurden, widerrechtlich Alkohol ausgeschenkt und gegen das Nichtraucherschutzgesetz verstoßen wurde. Aufgrund des Verdachts des illegalen Glückspiels wurde die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 23. Juli, bis Sonntag, 25. Juli, 337 Einsätze, von denen 46 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 35.205, von denen 15.246 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen zwölf Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD- Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 18.960. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2021 Impfzentrum kehrt zu ursprünglichen Öffnungszeiten zurück Das Impfzentrum Düsseldorf ist aus organisatorischen Gründen zu seinen ursprünglichen Öffnungstagen und - zeiten zurückgekehrt. Montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags ist das Impfzentrum in der Merkur Spiel-Arena jeweils von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Eine Corona-Schutzimpfung ist zu den genannten Zeiten ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Das Impfzentrum bleibt am Samstag, 31. Juli, geschlossen. Grund für die eintägige Schließung ist eine Veranstaltung in der Merkur Spiel-Arena. Ergänzend können die Pop-up-Impfstellen im Atrium am Hauptbahnhof sowie im U-Bahnhof Heinrich-Heine- Allee täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr aufgesucht werden. Bis Freitag, 30. Juli, steht auch die Pop-up-Impfstelle in der Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156, ebenfalls von 10 bis 19 Uhr zu Verfügung. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2021 Corona Inzidenzstufe 2: Publikumsverkehr in der Stadtverwaltung bleibt weiterhin eingeschränkt Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird sich ab Dienstag, 27. Juli, in der Inzidenzstufe 2 (35,1 bis 50) der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen befinden. Der Publikumsverkehr innerhalb der städtischen Dienststellen bleibt weiterhin eingeschränkt, die Dienstleistungen der Stadtverwaltung werden nach Terminvergaben oder - wo Präsenztermine nicht möglich sind - über das Online-Angebot und über Notdienste fortgeführt. Wichtig bei Präsenzterminen: Auch in städtischen Dienststellen besteht die Tragepflicht eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes - sowohl für Bedienstete als auch für Kunden! Übersicht über die Dienste der Stadtverwaltung Düsseldorf: Amt für Einwohnerwesen Das Amt für Einwohnerwesen, zu dem unter anderem das Dienstleistungszentrum am Hauptbahnhof, die Bürgerbüros in den Stadtteilen, das Straßenverkehrsamt am Höherweg sowie das Standesamt an der Inselstraße gehören, bearbeitet ausschließlich auf Terminbasis die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Folgende Leistungen der Bürgerbüros können kontaktlos in Anspruch genommen werden: Für zur Abholung bereitliegender Personalausweise oder Reisepässe kann unter www.duesseldorf.de/dva online die kostenfreie Zustellung per Fahrradkurier beauftragt werden. Bewohnerparkausweise können direkt unter www.duesseldorf.de online beantragt, ausgedruckt und direkt genutzt werden. Meldebescheinigungen können unter www.duesseldorf.de online beantragt, ausgedruckt und direkt genutzt werden. Führungszeugnisse können online unter www.fuehrungszeugnis.bund.de online beantragt werden. Straßenverkehrsamt Das Straßenverkehrsamt bietet für Privatkunden alle Dienstleistungen nach vorheriger Terminvereinbarung unter https://tempus- termine.com/termine/index.php?anlagennr=1&design=2&anliegenauswahl=ja&maxkalender=2&anwendung=2& standort=sva&infotext=umzugbackoffice an. Ausnahme: Für die Abholung von Führerscheinen ist eine Terminbuchung nicht erforderlich. Diese können während der Öffnungszeiten abgeholt werden. Das Angebot für gewerbliche Kunden (Zulassungsdienste und KFZ-Händler) wird in der bisherigen Form weitergeführt. Standesamt Terminierte Eheschließungen finden weiterhin statt. Seit dem 1. Juli können auch im Standesamtsgebäude wieder Gäste an Trauungen teilnehmen. Einzelheiten werden auf der Internetseite des Standesamtes bekanntgegeben. Brautpaare können per Mail mit dem Standesamt Kontakt aufnehmen unter heiraten@duesseldorf.de. Das Standesamt bemüht sich, am Trautermin einen Trauort zu vermitteln, an dem Trauungen mit einigen Gästen möglich sind. Eheschließungen können schriftlich unter Angabe des Wunschtermins angemeldet werden. Geburten und Sterbefälle werden beurkundet; die Bearbeitung erfolgt kontaktlos. Urkunden können über das Serviceportal der Landeshauptstadt Düsseldorf www.duesseldorf.de bestellt werden. Persönliche Vorsprachen sind grundsätzlich nur mit Termin möglich. Das Standesamt informiert auf seiner Internetseite www.duesseldorf.de/standesamt über das Verfahren und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Hinweis: Das Amt für Einwohnerwesen bittet für alle Dienststellen nach Möglichkeit um Bezahlung der Leistungen mit EC-Karte. Amt für Soziales Das Amt für Soziales ist weiterhin per E-Mail oder telefonisch zu erreichen. Persönliche Termine können vereinbart werden, wenn dies in Krisensituationen unerlässlich notwendig ist. Die fristgerechte Auszahlung finanzieller Hilfen ist weiterhin sichergestellt. Bürgerinnen und Bürger können sich auch an die Versorgungshotline 0211-8998999 des Amtes für Soziales wenden, wenn sie Hilfe bei der Versorgung benötigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn derjenige, der üblicherweise die Versorgung übernimmt, unter Quarantäne steht und sich keine Hilfe durch Nachbarn oder Freunde organisieren lässt. Das Telefon ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt. Sollten Pflegende oder Pflegedienste ausfallen, versucht das Pflegebüro Pflegebedürftigen zu helfen, wenn sie oder ihre Angehörige keine Alternative organisieren können. Das Pflegebüro ist montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr unter 0211-8998998 zu erreichen und kann auch per E-Mail an pflegebuero@duesseldorf.de kontaktiert werden. Anfragen werden dann auch über die Versorgungshotline weitergeleitet. Amt für Migration und Integration Die Ausgabe von Dokumenten (zum Beispiel Verpflichtungserklärungen) sowie von beantragten und abholbereiten elektronischen Aufenthaltstiteln (eATs) finden unter Einhaltung aller Hygieneschutzmaßnahmen im Servicepoint Erkrather Straße 377 statt. Dazu ist keine Terminvereinbarung nötig. Der Servicepoint im Amt für Migration und Integration ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 15 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Beratungsgespräche zu Einbürgerung werden telefonisch durchgeführt. Die Verleihung von Einbürgerungsurkunden findet unter Einhaltung aller Hygieneschutzmaßnahmen statt. Kundinnen und Kunden der Kommunalen Ausländerbehörde, die einen Termin seit dem 16. Dezember gehabt hätten, wurden und werden postalisch angeschrieben sowie über das weitere Vorgehen informiert. Die Bearbeitung ihrer Anträge und Anliegen sowie die Entscheidung finden zeitnah statt. Erteilungen finden seit dem 11. Januar 2021 unter Einhaltung aller Infektionsschutzmaßnahmen im Servicepoint statt. Für alle anderen Fragen und Informationen können die Kundinnen und Kunden des Amtes für Migration und Integration den Servicepoint des Amtes für Migration und Integration mit Hilfe des Kontaktformulars erreichen. Für alle Fragen und Informationen zu Sachständen sowie Terminanfragen, hat das Amt für Migration und Integration eine neue Hotline unter der Rufnummer 0211-8921020 eingerichtet. Diese ist dienstags und donnerstags von 16 bis 19 Uhr sowie freitags von 13 bis 16 Uhr erreichbar und mehrsprachig verfügbar. Amt für Verkehrsmanagement Das Büro für Ausnahmegenehmigungen ist seit Montag, 5. Juli, wieder Auf'm Hennekamp 45 zu den bekannten Zeiten geöffnet. Zudem können Ausnahmegenehmigungen zum Parken, Genehmigungen für Halteverbotszonen bei Wohnungsumzügen und andere Ausnahmegenehmigungen für den Straßenverkehr per E-Mail an genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de beantragt werden. Alle oben genannten Anträge können auch auf dem Postweg an das Amt für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, 40225 Düsseldorf, gesandt werden. Die Ausnahmegenehmigungen werden per E-Mail oder auf dem Postweg zugestellt. Informationen zu den Ausnahmegenehmigungen unter: www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/antraege-und- genehmigungen/?L=0 Gesundheitsamt Die Tagesstätte, Talstraße 64, Telefon 0211-3850923, und das Sozialpsychiatrische Zentrum, Kölner Straße 187, Telefon 0211-8992952, bieten neben telefonischer und persönlicher Beratung auch Gruppenaktivitäten an. Die aktuellen Öffnungszeiten und Besuchsregeln können telefonisch in der jeweiligen Einrichtung erfragt werden. Der Sozialpsychiatrische Dienst sowie die Fachstelle zur Stärkung der psychischen Gesundheit bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind uneingeschränkt für telefonische und persönliche Beratung an allen Standorten erreichbar. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags, 9 bis 16 Uhr, freitags, 9 bis 14 Uhr, und nach Vereinbarung. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist telefonisch unter der Rufnummer 0211-8995391 sowie per E-Mail an spdi-gesundheitsamt@duesseldorf.de erreichbar. Die Fachstelle ist unter der Rufnummer 0211-8925529 oder per E-Mail an kjpdi-gesundheitsamt@duesseldorf.de zu erreichen. Termine bei der Beratungs- und Untersuchungsstelle für sexuell übertragbare Infektionen, einschließlich HIV können online unter www.duesseldorf.de/gesundheitsamt unter dem Stichwort "HIV" vereinbart werden. Telefonisch stehen die Mitarbeitenden unter der Rufnummer 0211-8992627 für Informationen und Beratungen sowie online unter sti@duesseldorf.de zur Verfügung. Zur Vereinbarung persönlicher oder telefonischer Beratungstermine ist die Schwangeren- und Schaftskonfliktberatungsstelle unter der Rufnummer 0211-8992664 sowie der E-Mail-Adresse schwangerschaftskonfliktberatung@duesseldorf.de erreichbar. Menschen mit körperlicher Behinderung können sich bei Beratungsbedarf telefonisch unter 0211-8992681 sowie per E-Mail an behindertenberatung@duesseldorf.de wenden. Betroffene von Gewalt oder anderen belastenden Ereignissen können unter der Rufnummer 0211-8995368 sowie per E-Mail an gewaltopferberatung@duesseldorf.de einen Beratungstermin vereinbaren. Volkshochschule Die Volkshochschule bietet wieder viele Veranstaltungen in Präsenz an. Ab Inzidenzstufe 2 wird es erforderlich, auch im Unterrichtsraum wieder eine FFP-2 Maske zu tragen und der Lehrkraft vor Veranstaltungsbeginn einen Nachweis des negativen Testergebnisses (Bürgertest; nicht älter als 48 Stunden), des vollständigen Impfschutz oder einen Genesenen-Nachweis vorzulegen. Die Anmeldungsphase für das Herbstsemester hat bereits begonnen. Auch für die Lehrgänge zum nachträglichen Erwerb der staatlich anerkannten Schulabschlüsse sind noch Anmeldungen möglich: Info-Telefon 0211-8992430, oder per E-Mail an vhs- schulabschluesse@duesseldorf.de. Alle Veranstaltungen, Informationen zu den Anmeldemöglichkeiten und den aktuell geltenden Hygienekonzept finden Bildungsinteressierte tagesaktuell auf der Webseite der Volkshochschule unter www.duesseldorf.de/vhs. Das VHS-Team ist per E-Mail, Telefon und über soziale Medien erreichbar, die zuständigen Fachbereichsleitungen unterstützen gerne bei der richtigen Veranstaltungsauswahl. Musikschule Nach den Sommerferien wird die Clara-Schumann-Musikschule - in Abhängigkeit von der Inzidenz - wieder an ihren Standorten in den verschiedenen Bezirken Präsenzunterricht anbieten. Es sind sowohl Einzel- als auch Gruppenunterricht und Ensembleproben in Präsenz geplant. Ein neuer Standort für den Unterricht der Clara- Schumann-Musikschule ist unter anderem die Gesamtschule Stettiner Straße in Garath. Neuanmeldungen für Musikschulunterricht (in allen Bezirken) nimmt die Verwaltung der CSM gerne entgegen. Stadtbüchereien Für einen Besuch der Zentralbibliothek ist die Registrierung mit Bibliothekskarte, Luca App, der Corona-Warn App oder durch Hinterlegung der Kontaktdaten notwendig. Medien können in der Zentralbibliothek zurückgegeben und ausgeliehen werden. Daneben sind Neuanmeldungen sowie Kontenklärungen und Fachinformationen durch das Bibliothekspersonal möglich. An ausgewiesenen Einzelarbeitsplätzen kann gelesen und gearbeitet werden. Gruppenarbeiten sind weiterhin nicht möglich. Derzeit gibt es in den Räumen der Stadtbüchereien keine Führungen und keine Veranstaltungen. Kinder unter acht Jahren können nur mit Begleitung eines Erwachsenen in die Bibliotheken. Die Besucherinnen und Besucher müssen Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und auch weiterhin eine medizinische Maske tragen. Auch alle Stadtteilbüchereien sind für das Publikum geöffnet. Den Zugang zu den Büchereien gibt es für eine eingeschränkte Anzahl von Kundinnen und Kunden ausschließlich durch die Registrierung mit einer Bibliothekskarte. In diesen Büchereien sind Rückgabe, Ausleihe, Anmeldung, Kontenklärung und ein kurzer Aufenthalt zur Medienauswahl möglich. Die Besucherinnen und Besucher müssen auch hier Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und eine medizinische Maske tragen. Ausnahme: Die Kinderbibliothek In der Donk bleibt noch geschlossen, da das gesamte Kinderhaus derzeit noch nicht frei zugänglich ist. Alle Informationen und Kontaktdaten gibt es auf der Homepage der Stadtbüchereien Düsseldorf unter: www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/bibliotheken/eingeschraenkter-service.html Museen und Stadtarchiv Ein Besuch der Museen ist weiterhin ohne vorherige Terminbuchung möglich; Führungen mit bis zu 10 Personen sind zulässig. Die Besucherzahlen können in Abhängigkeit von der vorhandenen Fläche begrenzt sein. Eine Maskenpflicht (FFP2 oder OP-Maske) besteht weiterhin, die einfache Kontaktnachverfolgung wird vor Ort sichergestellt. Besucherinnen und Besucher informieren sich bitte auf den Internetseiten der einzelnen Museen über Öffnungszeiten und besondere Vorgaben der Häuser. Mit Erreichen der Inzidenzstufe 2 ist ein Besuch des Aquazoo Löbbecke Museum nur mit Buchung eines Online- Tickets unter www.westticket.de/aquazoo-loebbecke-museum möglich. Die Tageskasse des Institutes wird geschlossen. Maximal 100 Personen dürfen sich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gleichzeitig im Aquazoo aufhalten. Führungen für Gruppen mit bis zu sieben Teilnehmenden sind weiterhin möglich. Das Stadtarchiv ist nach schriftlicher Anmeldung für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Es wird um eine Terminanfrage via E-Mail an stadtarchiv@duesseldorf.de gebeten. Kulturamt Das Kulturamt ist mit vorheriger Terminvereinbarung und unter Berücksichtigung der allgemeinen Hygieneregeln wieder geöffnet. Es besteht die Pflicht, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Sportamt Der Arena-Sportpark, der Sportpark Niederheid und das Rather Waldstadion sind für den unter den in der aktuellen CoronaSchVO genannten Bedingungen zulässigen Sportbetrieb geöffnet. Im Freien ist kontaktfreier Sport ohne Einschränkungen weiterhin möglich. Kontaktsport ist begrenzt auf maximal 25 Personen, entweder geimpft, genesen oder mit Negativtestnachweis unter eigener Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit. Die Nutzung der Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark ist für ansässige Vereine zu den bekannten, vorgegebenen Zeiten möglich. Voraussetzung ist, dass die Nutzergruppen sich im Vorfeld für die Hallennutzung bei den Kolleg*innen in der Halle anmelden und dort mit Augenmaß eine Sportausübung mit Abstand erfolgt. Auf den abgegebenen Sportanlagen entscheiden die für den Betrieb zuständigen Sportvereine. Die Sporthallen stehen gemäß Stufe II und unter den in der CoronaSchVO genannten Bedingungen dem Vereinssport zur Verfügung. Hier ist kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung bzw. Kontaktsport bis maximal 12 Personen erlaubt entweder geimpft, genesen oder mit Negativtestnachweis unter eigener Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit. Hochintervall-Ausdauertrainingsformen sind untersagt. Auch stehen dort die Umkleiden und Duschen unter Beachtung der allgemeinen Hygieneanforderungen und des Mindestabstandes zur Verfügung. Besucher*innen sollten sich in die dort ausliegenden Listen eintragen. Bei zulässiger Nutzung städtischer Sportgebäude gilt: Unmittelbar bis zum Ort der sportlichen Betätigung müssen medizinische Masken (OP-Masken, FFP2 ohne Ausatemventil oder KN95/N95) getragen werden. Die Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen stellen die Einhaltung der Auflagen sicher. Es erfolgen entsprechende Aushänge, und es finden stichprobenartige Kontrollen statt. Bei der Feststellung mehrfacher Verstöße gegen die aktuelle CoronaSchVO wird die Anlage wieder geschlossen. Garten-, Friedhofs- und Forstamt Friedhöfe: Die Friedhöfe sind durchgehend - auch an den Wochenenden und Feiertagen - geöffnet. Die Friedhofsverwaltung bleibt für Bestatter und Ansprechpartner der Friedhofsgärtnereien und Steinmetze erreichbar, um Fragen rund um Beerdigungen und Einäscherungen klären zu können. Alternativ können weitere Informationen zu den Friedhöfen jederzeit über www.duesseldorf.de/stadtgruen/friedhof abgerufen werden. Beerdigungen finden im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung statt. Die maximale Teilnehmerzahl ist nicht begrenzt. Allerdings gibt es in den Friedhofskapellen weiterhin nur ein eingeschränktes Platzangebot, und es gilt die Maskenpflicht. Im Außenbereich besteht eine Maskenpflicht, wenn mehr als 25 Personen bei der Beerdigung zusammenkommen. Der Mindestabstand darf nur zwischen nahen Angehörigen unterschritten werden. Die Friedhofsmobile auf dem Nordfriedhof und dem Friedhof Stoffeln sind in Betrieb. Gleiches gilt für den Beförderungsdienst auf dem Gerresheimer Friedhof. Das Friedhofsmobil auf dem Südfriedhof ist aktuell aufgrund technischer Defekte nicht in Betrieb. Wildpark: Der Wildpark Düsseldorf ist geöffnet und kann im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes genutzt werden. Eine vorherige Online-Terminbuchung unter www.duesseldorf.de/wildpark ist erforderlich. Bolzplätze: Die Bolzplätze sind geöffnet und können im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes genutzt werden. Spielplätze: Alle öffentlichen Spielplätze sind geöffnet und können im Rahmen der geltenden Corona- Schutzverordnung des Landes genutzt werden. Grillplätze in den Freizeitanlagen: Die Grillplätze in den Freizeitanlagen Niederheider Wäldchen, Ulenbergstraße und Heerdt bleiben geöffnet und können im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen von bis zu zehn Personen genutzt werden. Für die Nutzung der Grillplätze ist allerdings ein Nachweis erforderlich, dass die teilnehmenden Personen aus maximal drei Haushalten stammen. Anderenfalls ist ein negatives Testergebnis nötig. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Die Kontaktdaten stehen auf www.duesseldorf.de/stadtgruen/freizeit/freizeitparks bereit. Amt für Schule und Bildung Das Schulministerium hat festgelegt, dass das neue Schuljahr 2021/22 ab dem 18. August mit voller Präsenz unter Beibehaltung der strengen Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz starten wird. Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Präsenzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt. Die Testungen zweimal pro Woche werden fortgesetzt. Personen mit nachgewiesen vollständigem Impfschutz müssen nicht getestet werden. In den Grundschulen und Förderschulen sowie weiteren Schulen mit Primarstufe kommen wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz, in den weiterführenden Schulen die Antigen-Selbsttests. Auch im neuen Schuljahr gilt zunächst die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Schulen, nicht dagegen im Freien. Veranstaltungen zur Einschulung oder Aufnahme in die weiterführende Schule sind möglich. Eltern und Schülerinnen und Schüler sollten bedenken, dass sich die Regeln bis zum Schulbeginn ändern können. Alle aktuellen Informationen zum Unterrichtsbetrieb und zum Betreuungsangebot sind im Internet veröffentlicht unter: https://www.schulministerium.nrw/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-18-august-2021 Das Amt für Schule und Bildung ist telefonisch oder per E-Mail unter schuleundbildung@duesseldorf.de zu erreichen. Das Zentrum für Schulpsychologie gewährleistet Präsenztermine aufgrund einer Krisen- oder Kinderschutzberatung. Das Sekretariat ist telefonisch erreichbar unter 0211-8995340 oder per E-Mail unter schulpsychologie@duesseldorf.de. Jugendamt Der Bezirkssozialdienst ist wie gewohnt Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr per Mail und über die Service- Telefonnummern zu erreichen. Persönliche Beratung findet nur nach Terminvereinbarung statt. Hausbesuche erfolgen bei Bedarf. Die Amtsvormundschaft, die Jugendhilfe im Strafverfahren, der Fachdienst für unbegleitete minderjährige Ausländer*innen und die Eingliederungshilfe sind telefonisch erreichbar. Persönliche Gespräche finden mit Terminvereinbarung statt. Die Förderungen und Auszahlungen von Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Kindertagespflege, Betriebskosten Kindertageseinrichtungen und die Rechnungsbearbeitung der stationären und ambulanten Erziehungshilfen werden weiterhin uneingeschränkt vorgenommen. Persönliche Gesprächstermine für dringende Beurkundungen und Beratungen sind nach vorheriger Anmeldung über www.duesseldorf.de/formulare/online- anmeldung-beistandschaft-jugendamt.h tml möglich. Die Jugendfreizeiteinrichtungen sind geöffnet. Aufgrund der geltenden Verordnungen kann es jedoch noch zu Einschränkungen des dortigen Regelbetriebs kommen. Es finden in den Einrichtungen meist Gruppenangebote statt, deren Größe kontingentiert ist: Gruppenangebote in den Einrichtungen mit 20 Personen, Außenaktivitäten mit 30 jungen Menschen. Es ist bei Angeboten in geschlossenen Räumen wieder ein Negativnachweis oder ein beaufsichtigter Schnelltest erforderlich, und die Rückverfolgbarkeit muss gegeben sein. Auch gilt in den Räumen die Tragepflicht eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes - anlaog anderer städtischen Dienststellen. Der Skatepark Düsseldorf und der Dirtpark in Rath sind geöffnet und können unter Einhaltung der einschlägigen Hygieneregeln besucht werden. Die Angebote der "Düsselferien" finden im Rahmen der einschlägigen Verordnungen ebenfalls statt. Seit dem 7. Juni 2021 sind die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung wieder im Regelbetrieb. Die rechtlichen Regelungen des Achten Sozialgesetzbuches (SGB VIII) und des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) sind wieder uneingeschränkt gültig, das heißt alle Kinder haben einen uneingeschränkten Betreuungsanspruch im vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang. Pädagogische Konzepte können grundsätzlich vollumfänglich umgesetzt werden, die verbindliche Gruppentrennung ist aufgehoben. Die Einrichtungen vor Ort prüfen die organisatorische Umsetzung, unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Coronabetreuungsverordnung, im Einzelfall. Seit dem 7. Juni 2021 bietet die Jugend- und Elternberatung unter Einhaltung des geltenden Hygiene- und Sicherheitskonzepts wieder terminierte persönliche Gespräche vor Ort an. Auf Wunsch ist auch weiterhin eine telefonische oder videogestützte Beratung möglich. Anmeldungen zur Beratung können bis auf Weiteres nicht persönlich, sondern ausschließlich telefonisch oder online erfolgen. Die Düsseldorfer Bürgerhäuser sind unter den Vorgaben der aktuell gültigen Coronaschutzverordnung geöffnet und freuen sich auf Besucherinnen und Besucher. Der Elternbesuchsdienst bietet allen Eltern von Neugeborenen wieder einen persönlichen Besuch zu Hause an. Auf Wunsch der Eltern sind weiterhin Telefontermine und videogestützte Gespräche möglich, sowie Gespräche im Freien oder im i-Punkt Familie. Die Betreuungsstelle für Erwachsene ist telefonisch montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr unter 0211-8998959 zu erreichen oder per E-Mail betreuungsstelle@duesseldorf.de. Die Beglaubigungen von Unterschriften auf Vollmachten und Betreuungsverfügungen sind nur nach vorheriger Terminabsprache unter Einhaltung der Hygienevorschriften möglich. Ordnungsamt Das beim Ordnungsamt angesiedelte Fundbüro ist Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 12.30 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag zusätzlich von 13.30 bis 15 Uhr geöffnet. Die Hotline für Gewerbebetriebe mit Fragen zur Coronaschutzverordnung ist an Werktagen zwischen 9 und 13 Uhr unter der Rufnummer 0211-8923350 erreichbar, zudem per E-Mail an veranstaltung- corona@duesseldorf.de. Die Registrierung für Prostituierte gem. § 3 ProstSchG ist nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0211- 8998812 oder 0211-8998813 möglich. Bauaufsichtsamt Die Bauaufsicht bietet wie in den vergangenen Wochen Termine auch in Präsenz unter Einhaltung der Hygieneregeln an. Dafür sind bitte Anfragen zum Service per E-Mail zu richten an bauaufsichtsamt@duesseldorf.de oder denkmalschutz@duesseldorf.de. Aufgrund der hohen Anzahl von Anfragen und der zu koordinierenden räumlichen Verfügbarkeiten sollte im Bereich des Bauaktenarchivs auch weiterhin vorrangig von der Übersendung von Kopien etc. Gebrauch gemacht werden. Der Service des Kopienversands wird weiter bestehen bleiben. Zur Vereinbarung von Terminen im Bauaktenarchiv oder der Anforderung von Kopien können Kunden über die Seite www.duesseldorf.de/bauaufsichtsamt den Formularservice aufrufen, über den sie dann weitergeleitet werden. In den technischen Bereichen sowie beim Institut für Denkmalschutz werden neben telefonischen und digitalen auch Präsenztermine angeboten. Kunden werden gebeten, sich diesbezüglich an die im Internet angegebenen Adressen bauaufsichtsamt@duesseldorf.de oder denkmalschutz@duesseldorf.de zu wenden. Wirtschaftsförderung Das Amt für Wirtschaftsförderung bietet weiterhin den vollständigen Beratungs- und Dienstleistungsservice für Unternehmen an. Zusätzlich ist eine Hotline für alle unternehmensrelevanten Fragen rund um das Thema Corona eingerichtet. Interessierte können sich telefonisch an die Rufnummer 0211-8990136 (montags bis freitags, 9 bis 16 Uhr) wenden oder eine E-Mail an business@duesseldorf.de schreiben und werden dann zurückgerufen. Die Hotline arbeitet eng mit den anderen städtischen Hotlines, aber auch mit den Hotlines der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer zusammen. Umwelt- und Verbraucherschutz, Fischereibehörde Meldungen über möglicherweise auftretende Abfallablagerungen können über die App "Düsseldorf bleibt sauber", das Servicetelefon Stadtsauberkeit unter Telefon 0211-8925050 oder per E-Mail an stadtsauberkeit@duesseldorf.de gemeldet werden, nähere Informationen gibt es unter www.duesseldorf.de/stadtsauberkeit. An den Werktagen ist außerdem das Call-Center der AWISTA unter Telefon 0211-83099099 erreichbar. Die Servicetelefone des Instituts für Verbraucherschutz und Veterinärwesen sind über die Rufnummern 0211- 8993143 für Beschwerden zum Thema Tierhaltungen/Tierschutz und 0211-8993144 für Anliegen in Sachen Verbraucherbeschwerden/Lebensmittelüberwachung erreichbar. Die Ausstellung und Verlängerung von Fischereischeinen sowie Entgegennahme von Anträgen für Fischerprüfungen im August erfolgt nach vorheriger Terminvergabe donnerstags zwischen 8 und 12 Uhr sowie zwischen 13 und 15.30 Uhr. Nähere Informationen können abgerufen werden unter: https://www.duesseldorf.de/umweltamt/umwelt-und-verbraucherthemen-von-a-z/fischerei.html Vermessungs- und Katasteramt Das Vermessungs- und Katasteramt ist über die E-Mail-Adresse geoservice@duesseldorf.de und telefonisch über die Hotline-Nummer des Service-Centers unter 0211-8994276 erreichbar. Diese Nummer ist zu den üblichen Bürozeiten besetzt. Über die Hotline-Nummer können Sie auch einen persönlichen Termin mit den Mitarbeitenden des Service-Centers im Vermessungs- und Katasteramt vor Ort vereinbaren. Darüber hinaus gibt es viele raumbezogene Geodaten - zum Beispiel mit Baurechts- oder Liegenschaftsinformationen - rund um die Uhr unter https://maps.duesseldorf.de. Amt für Statistik und Wahlen Das Amt für Statistik und Wahlen ist über die E-Mail-Adressen wahlen@duesseldorf.de und statistik@duesseldorf.de erreichbar. Informationen und Ansprechpartner bei Fragen und Anliegen rund um die Bundestagswahl 2021 und die Landtagswahl 2022 sind im Internet veröffentlicht unter: www.duesseldorf.de/wahlen Stadtplanungsamt Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes sind telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Das Stadtplanungsamt ist darüber hinaus auch über die E-Mail-Adresse planung@duesseldorf.de erreichbar. Neben telefonischen und digitalen Terminen werden in Absprache auch Präsenztermine unter Einhaltung der Hygieneregeln angeboten. Die öffentlichen Auslegungen des Stadtplanungsamtes im Verwaltungsgebäude Brinckmannstraße 5 sind auch weiterhin unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen zugänglich. Amt für Wohnungswesen Das Amt für Wohnungswesen ist weiterhin per E-Mail oder telefonisch erreichbar. Darüber hinaus können sind auch wieder Präsenztermine nach vorheriger Terminabsprache möglich. Wohngeld: Telefon 0211-8996366, E-Mail: wohngeld@duesseldorf.de WBS/Wohnungsvermittlung: Telefon 0211-8997500, E-Mail: wohnungsvermittlung@duesseldorf.de Wohnberatung für Ältere und Behinderte: Telefon 0211-8996404, E-Mail: wohnberatung@duesseldorf.de Weitere Informationen und sämtliche Kontaktdaten gibt es auf den Internetseiten des Wohnungsamtes unter www.duesseldorf.de/wohnen.html Liegenschaftsamt Das Liegenschaftsamt ist unter den bekannten Rufnummern erreichbar. Zusätzlich bietet die Rufnummer 0211- 8992394 eine Kontaktmöglichkeit. Stadtentwässerungsbetrieb Der Stadtentwässerungsbetrieb ist für allgemeine Auskünfte über die E-Mail-Adresse sebd.kundeninfo@duesseldorf.de und telefonisch über die Kundentelefonnummer 0211-8922722 erreichbar. Diese Nummer ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt. Kanalbestandspläne können unter https://sebd-planauskunft.duesseldorf.de/ nach Registrierung rund um die Uhr kostenlos abgerufen werden. Entwässerungsgesuche dürfen wieder nach vorheriger Terminvereinbarung unter Einhaltung der Hygieneregeln sowie Maskenpflicht persönlich eingereicht werden. Ein Vor-Ort-Termin für eine individuelle Beratung zum Schutz vor Starkregen Ihres Grundstückes kann unter Telefon 0211-8922724 oder 0211-8926763 oder per E-Mail an starkregen@duesseldorf.de vereinbart werden. Rathaus in der Altstadt geöffnet Das Rathaus in der Altstadt ist weiterhin geöffnet. Ausschüsse tagen nach den Sommerferien aller Voraussicht nach wie bisher im Plenarsaal des Rathauses, Besucherinnen und Besucher sind dafür in begrenzter Anzahl zugelassen. Infoline der Stadtverwaltung Die Infoline der Landeshauptstadt Düsseldorf ist unter der Rufnummer 0211-8991 erreichbar. Unter dieser Rufnummer können auch Termine vereinbart werden, soweit diese angeboten werden. Termine können aber auch online angemeldet werden. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2021 Corona: Einschränkungen ab Dienstag, 27. Juli Regelungen gemäß Inzidenzstufe 2 der Coronaschutzverordnung greifen Die Corona-Infektionszahlen steigen in Düsseldorf weiter an. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in der Landeshauptstadt Düsseldorf seit Freitag, 23. Juli, über dem Wert von 35. Laut der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen greifen, nachdem der 7-Tage-Inzidenzwert drei Kalendertage in Folge über 35 liegt, ab dem übernächsten Tag die Regelungen der Inzidenzstufe 2. Ab dem morgigen Dienstag, 27. Juli, werden somit in Düsseldorf zusätzliche Schutzmaßnahmen zur Reduktion von Neuinfektionen umgesetzt. Einzelheiten dazu zeigt die nachfolgende Übersicht: Private Kontakte Treffen sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus drei Haushalten, außerdem für zehn Personen mit aktuellem Test aus beliebigen Haushalten. Vollständig geimpfte und genesene Personen im Sinne der Ausnahmeverordnung des Bundes werden nicht mitgezählt. Sonderregelungen für Geimpfte und Genese Soweit bestimmte Angebote, Veranstaltungen oder Tätigkeiten von einem Negativtestnachweis abhängen, so gilt dies nicht für vollständig Geimpfte oder Genesene, die getesteten Personen gleichgestellt sind. Weitere Informationen: https://corona.duesseldorf.de/zielgruppen/alle-dusseldorfer-innen/impfen/gleichstellung- geimpfte-und-getestete Abstands- und Maskenregeln gelten weiterhin. Testpflicht bei Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einem Urlaub Weitere Informationen erhalten Sie unter https://corona.duesseldorf.de/zielgruppen/alle-dusseldorfer- innen/reisen-und-urlaub/testpflicht-nach-urlaubsruckkehr. ÖPNV Im ÖPNV muss weiterhin eine medizinische Maske getragen werden. Kultur Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Testnachweis sowie die Einhaltung des Mindestabstands oder eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit Gesang/Blasinstrumenten kann mit bis zu 20 Personen stattfinden, wenn ein negativer Testnachweis vorliegt. Museen und so weiter können ohne Terminvergabe öffnen. Führungen sind zulässig. keine Terminbuchungen in Bibliotheken und Archiven nötig Museen und ähnliches ohne Termin Führungen sind möglich Bildungs- und Kursangebote Präsenzunterricht mit negativem Testnachweis oder beaufsichtigtem Selbsttest und ohne Mindestabstände ist möglich, sofern ein Sitzplan mit festen Sitzplätzen vorhanden ist. Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten ist innen mit bis zu 20 Personen erlaubt, sofern negative Testnachweise vorliegen oder ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt wird. Kinder- und Jugendarbeit Gruppenangebote sind innen mit 20 und außen mit 30 jungen Menschen ohne Altersbegrenzung und mit negativem Testnachweis oder beaufsichtigtem Selbsttest erlaubt. Gruppenangebote sind auch innen ohne Maske möglich. Ferienangebote und Ferienreisen sind mit negativem Testnachweis oder beaufsichtigtem Selbsttest möglich. Freizeitstätten Die Öffnung aller Bäder, Saunen und so weiter und Indoorspielplätze mit negativen Testnachweisen und Personenbegrenzung ist erlaubt. Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 50 liegt, ist die Öffnung von Freizeitparks und Spielbanken mit negativen Testnachweisen und Personenbegrenzung möglich. Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen sind bei einer Landesinzidenz unter 50 auch in den Innenbereichen mit negativen Testnachweisen möglich. Handwerk und Dienstleistungen Alle körpernahen Dienstleistungen sind zulässig. Soweit das Einhalten von Abstands- und Maskenpflicht nicht möglich ist, nur mit aktuellem Test. Einzelhandel Die Kundenbegrenzung reduziert sich auf eine Person pro 10 Quadratmeter (ab einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmeter gilt eine Person pro 20 Quadratmeter). Veranstaltungen Sitzungen/Tagungen/Kongresse etc. sind außen und innen mit bis zu 500 Teilnehmern möglich, sofern negative Testnachweise vorliegen. private Veranstaltungen sind im Freien mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen möglich. Voraussetzung sind ein negativer Testnachweis und die sichergestellte einfach Rückverfolgbarkeit; keine Maskenpflicht innen am Tisch und keine im Außenbereich; Unterschreitung des Mindestabstandes an festen Sitzplätzen zulässig, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. Jahr- und Spezialmärkte im Freien mit Personenbegrenzung sind möglich. Mit negativen Testnachweisen sind auch Kirmeselemente zulässig. Sonderregeln für Abschlussfeiern Gastronomie Die Außengastronomie ist ohne negative Testnachweise erlaubt. Die Innengastronomie darf geöffnet werden, wenn negative Testnachweise vorliegen und eine Platzpflicht gegeben ist. Kantinen dürfen geöffnet werden. Für Betriebsangehörige auch ohne negative Testnachweise. Tourismus Hotels dürfen wieder voll ausgelastet werden (mit Testnachweis). Volle gastronomische Versorgung für private Gäste. "Autarke" Übernachtungen (Ferienwohnungen, Camping, Wohnmobile, Zelten) sind mit einem negativen Test möglich. Busreisen sind mit vorherigem Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent) möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Hochwasser: NRW-Soforthilfen für betroffene Düsseldorfer Privatleute und Unternehmen Stadt nimmt Anträge zur Auszahlung entgegen Die NRW-Landesregierung stellt unbürokratische und schnelle Soforthilfe für von der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 betroffene Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirte und Kommunen in Höhe von 200 Millionen Euro bereit. Auch für Düsseldorf stehen Gelder aus dem Soforthilfeprogramm des Landes zur Verfügung. Berechtigte Privatleute erhalten 1.500 Euro plus 500 Euro je weiteren Bewohner pro Haushalt. Maximal werden für Privathaushalte 3.500 Euro ausgezahlt. Betroffene Unternehmen, Freiberufler sowie Land- und Forstwirte erhalten aus dem Landestopf pauschal 5.000 Euro. Betroffene Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf können sich mit ihrem Antrag (Stichwort "Hochwasser- Soforthilfe") zur Auszahlung an folgende Mailadresse wenden: soforthilfehochwasser@duesseldorf.de Düsseldorfer Unternehmen, Freiberufler sowie Land- und Forstwirte können ihre Anträge mit Stichwort "Hochwasser-Soforthilfe" einreichen unter: soforthilfehochwasserunternehmen@duesseldorf.de Informationen dazu gibt es wochentags auch bei der Info-Line der Landeshauptstadt Düsseldorf unter: Telefon 0211-8991. Infos zur Richtlinie sowie Anträge zur Auszahlung der NRW-Soforthilfen gibt es unter: https://www.land.nrw/soforthilfe ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Landeshauptstadt Düsseldorf bringt die Impfungen zu den Menschen Mobiles Impfangebot nach Freitagsgebet vor der Masjid Assalam Moschee Seit dem 14. Juli ermöglicht die Landeshauptstadt Düsseldorf allen Bürgerinnen und Bürgern ein dezentrales und unbürokratisches Impfangebot auch ohne Terminvergabe. Dazu können auch Nicht-Termininhaber spontan das Impfzentrum, Arenastraße 1, besuchen oder an den in der Stadt verteilten Pop-up-Impfstellen eine Coronaschutzimpfung erhalten. Aktuell befinden sich die mobilen Impfstellen im Atrium am Hauptbahnhof sowie im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee. Dort können sich die Menschen täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen. Zusätzlich fokussiert die Landeshauptstadt stetig die mobile Impfung. So ist am Freitag, 23. Juli, vor der Masjid Assalam Moschee eine weitere Pop-up-Impfstelle errichtet worden. Die mobile Impfstelle ist nach dem Freitagsgebet geöffnet worden und wird zunächst bis 19 Uhr betrieben. Die Aktion wurde durch den Kreis der Düsseldorfer Muslime gemeinsam mit der Landeshauptstadt initiiert. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche haben die Pop-up Impfstelle gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreises der Düsseldorfer Muslime, Dalinç Derekoy, besucht. "Ich freue mich über die starke Gemeinschaft in unserer Stadt, und dass wir gemeinsam mit der muslimischen Community gegen die Coronapandemie kämpfen. Ich danke der Masjid Assalam Moscheegemeinde, dass sie den Platz vor der Moschee für die mobile Impfung zur Verfügung gestellt hat und das Impfangebot unter ihren Mitgliedern und in der Nachbarschaft beworben hat. Bei der Bewältigung der Pandemie zählt jede Impfung!", betont Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Neben dem Impfangebot an die muslimischen Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die direkt nach dem Freitagsgebet auf Wunsch eine Impfung erhalten konnten, hat das mobile Impfzentrum auch für alle Passantinnen und Passanten offen gestanden. Als Impfstoffe sind die beiden mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna zur Verfügung gestellt worden. Aber auch das Vakzin der Firma Johnson & Johnson, das nur eine Impfung für die Immunisierung benötigt. Nach genau vier Wochen wird für die Menschen, bei denen eine Zweitimpfung erforderlich ist, das Impfmobil erneut an der Masjid Assalam Moschee haltmachen. Perspektivisch bleiben die beiden zentral gelegenen Anlaufstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee auch im Anschluss an die Woche des Impfens bestehen, sodass sich Interessierte zunächst unbefristet von 10 bis 19 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen können. Zusätzlich können sich alle Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin ohne Termin im Impfzentrum, Arenastraße 1, an den regulären Öffnungstagen impfen lassen. Aktuell ist eine rotierende mobile Impfstelle in Planung, die zusätzlich zu den festen Impfstellen eine mobile Impfung ermöglichen soll. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Auszahlung der städtischen Soforthilfen im Stadtbezirk 7 Hochwasser in Gerresheim: Betroffene haben Info-Schreiben zu Anträgen an die BV erhalten/"Netz gegen Armut" als Anlaufstelle Die Bezirksvertretung 7 (Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl, Ludenberg) hat festgelegt, wie sie die städtischen Soforthilfen an die vom Jahrtausend-Hochwasser der Düssel betroffenen Menschen, Vereine und Institutionen im Stadtbezirk 7 weiterleitet. Bezirksbürgermeisterin Maria Icking hat in einer Videokonferenz am Donnerstag, 22. Juli, mit den Fraktionssprecherinnen und -sprechern der BV beschlossen, eine erste Soforthilfe in Höhe von insgesamt rund 30.000,00 Euro umgehend auszuzahlen. Die betroffenen Kleingartenvereine und Sportvereine erhalten damit einen ersten Abschlag zur Unterstützung der Aufräumarbeiten. Die Vereine haben bereits ein Informationsschreiben der BV erhalten, in dem sie unter anderem darüber informiert wurden, dass sie Zuschussanträge zur Instandsetzung an die Bezirksvertretung 7 richten können. In Vor-Ort-Terminen werden die BV-Mitglieder dann eine Priorisierung vornehmen. Hierzu werden je nach Bedarf während der Sommerpause auch Dringlichkeitsentscheidungen getroffen, damit die Gelder schnellstmöglich ausgezahlt werden können. Auch die Struktur für die Vergabe von Soforthilfen an Privatpersonen steht im Stadtbezirk 7. Private Hilfesuchende, die Unterstützung benötigen, können sich an die verschiedenen Anlaufstellen des "Netz gegen Armut" wenden (www.netz-gegen-armut.de). Das "Netz gegen Armut" ist ein Verbund von Vereinen, dem unter anderem auch die Bezirksvertretung 7 angehört, der seit Jahren schon für die Hilfebedürftigen in Gerresheim tätig ist. Im Rahmen der üblichen Sprechstunden und extra auch erweiterten Kontaktangeboten können die Bedarfe vorgetragen werden. Kontakte: Bezirksverwaltungsstelle 7, Mail: bezirksverwaltungsstelle.07@duesseldorf.de "Netz gegen Armut": Die Sprechstunde ist geöffnet jeweils dienstags von 9 bis 11 Uhr sowohl im Stiftsgebäude von St. Margareta, Gerricusstraße 12, als auch im Zentrum der evangelischen Gemeinde, Heyestraße 95. Außerdem kann im zentrum plus Gerresheim, Am Wallgraben 34, um Hilfe nachgefragt werden, sowie vor der Kirche St. Katharina, Katharinenstraße 20, montags von 16 bis 18 Uhr und mittwochs von 14 bis 16 Uhr. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Der Umzug der Zentralbibliothek in das neue Gebäude im KAP1 beginnt Bis zur Eröffnung im neuen KAP1 kann die Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz auch während des Umzugs besucht werden/Ab dem 29. Juli startet das Umzugstagebuch "KAP1" Die Zentralbibliothek zieht in den nächsten Wochen und Monaten vom Standort hinter dem Hauptbahnhof in die neuen Räume im KAP1 vor den Hauptbahnhof - und das ohne Schließung. Somit kann die Zentralbibliothek am jetzigen Standort bis zum Schluss besucht werden. Hierbei sind jedoch einige Hinweise zu beachten. Ab dem 12. August vergibt die Zentralbibliothek extralange Leihfristen bis zum 25. November für Bücher und andere Medien. So können sich die Besucherinnen und Besucher über den Umzug hinweg mit reichlich Lesestoff eindecken. Stephan Schwering, Leiter der Zentralbibliothek: "Die Kundinnen und Kunden sind aufgerufen, die Zentralbibliothek quasi 'leer zu leihen'. Dadurch stehen ihnen zum einen über die Zeit des Umzugs hinweg immer ausreichend Bücher und Medien zur Verfügung. Zum anderen können die Besucherinnen und Besucher, wenn sie möchten, so auch aktiv beim Umzug unterstützen. Denn durch zahlreiche Ausleihen, bleiben weniger Bücher zum Verpacken für den Umzug übrig. Die Medien können so beispielsweise am Bertha-von-Suttner- Platz entliehen und im November am neuen Standort im KAP1 zurückgegeben werden." Die Zentralbibliothek bleibt fast bis zum letzten Tag zu den gewohnten Öffnungszeiten am alten Standort geöffnet. Für den Umzug, der parallel zum Betrieb läuft, ist Folgendes zu beachten: • Ab dem 12. August wird die Leihfrist aller Bücher und der anderen Medien, die in der Zentralbibliothek ausgeliehen werden, auf den 25. November 2021 gelegt. • Ab Freitag, 23. Juli, können keine Medienboxen und Bücher aus dem Magazin mehr bestellt oder ausgeliehen werden. • Ab Freitag, 27. August, können im Katalog keine Bücher und anderen Medien der Zentralbibliothek, der Musikbibliothek und der Kinder- und Jugendbibliothek vorgemerkt oder bestellt werden. • Ab Montag, 30. August, gibt es keinen Zugang mehr zu den Sach- und Fachbüchern, den Arbeitsplätzen, Internetrechnern, Kopierern im 1. Obergeschoss. • Ab Montag, 20. September, gibt es keinen Zugang mehr zur Kinder- und Jugendbibliothek, zur Musikbibliothek, zu den Hörbüchern, Musik-CDs, DVDs, Krimis, Romanen und zu den Toiletten. Ab dann bis kurz vor dem Umzug wird es jedoch eine "Frisch-zurück-Bibliothek" geben: Alles das, was noch am alten Standort zurückgegeben wird, kann dann wieder ausgeliehen werden. Auch die Rückgabe, der Kundenservice und ein Zugang zum Lesefenster werden bis Freitag, 5. November, in den Räumen am Bertha-von-Suttner-Platz möglich sein. Im Lesefenster kann man bis dahin Zeitungen und Zeitschriften lesen, das freie WLAN und die Internet-PCs nutzen. Aktuelle Informationen gibt es in den sozialen Medien und auf der Homepage der Stadtbüchereien: duesseldorf.de/stadtbuechereien Außerdem werden die Kundinnen und Kunden in der Zentralbibliothek vor Ort durch Aushänge und Flyer informiert. Umzugstagebuch "KAP1" Wer den Umzug verfolgen möchte, kann dies über den Blog der Stadtbüchereien und die Social Media Kanäle tun. Ab Donnerstag, 29. Juli, 100 Tage vor der Eröffnung der neuen Zentralbibliothek wird es im Blog "Buchstabensuppe" der Stadtbüchereien (stadtbuechereienduesseldorf.wpcomstaging.com/) ein Umzugstagebuch "KAP1" und über den Twitter-Kanal der Stadtbüchereien (@stadtbueduedorf) einen Countdown bis zum Eröffnungsakt im KAP1 am Wochenende des 6./7. Novembers geben. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Impfzentrum Düsseldorf weitet Impfangebot aus Unter bestimmten Voraussetzungen Impfung ab 12 Jahren möglich Das Düsseldorfer Impfzentrum weitet sein Impfangebot aus und ermöglicht Kindern ab dem 12. Lebensjahr eine Impfung gegen das Coronavirus. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, da die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut eine generelle Impfung aller Kinder ab dem 12. Lebensjahr zurzeit nicht befürwortet. Die STIKO empfiehlt ausdrücklich nur die Kinder zu impfen, die einem besonderen Risiko ausgesetzt sind. Hier stehen vor allem Mädchen und Jungen im Vordergrund, die eine bestimmte Vorerkrankung haben. Auf der Liste der Vorerkrankungen steht beispielsweise: Trisomie 21, Diabetes mellitus, relevante Immunsuppression und angeborene zyanotische Herzfehler sowie schwere Herzinsuffizienz oder chronische Erkrankungen wie Niereninsuffizienz. Aber auch die 12- bis 15-Jährigen, die im Umfeld von gefährdeten Menschen, die sich selbst nicht schützen können, leben, kommen für eine Schutzimpfung mit dem Vakzin der Firma Biontech infrage. Sollten bereits ältere Kinder und Jugendliche unter einem arbeitsbedingten erhöhten Expositionsrisiko stehen, kann auch hier eine Impfung gegebenenfalls erfolgen. Im Rahmen der Woche des Impfens, die Landesgesundheitsminsiter Karl-Josef Laumann ausgerufen hat, muss vor einem Besuch keine zwingende Terminvergabe erfolgen. Hier müssen lediglich ein Impfpass sowie die Ausweisdokumente des Kindes und der Eltern bereitgehalten werden. Bei einer individuellen Risiko- und Nutzenabwägung und nach vorherigem individuellem und ausführlichem Aufklärungsgespräch durch das erfahrene ärztliche Fachpersonal sowie Zustimmung der Eltern und des Kindes wird eine Impfung mit BionTech durchgeführt. Da diese STIKO-Empfehlung nicht neu ist, ist das auch keine neue Vorgehensweise für das Düsseldorfer Impfzentrum, allerdings wird zur Abbildung der hohen Aufklärungs- und Abstimmungsanforderungen, soweit möglich ein Kinderarzt/eine Kinderärztin im Impfzentrum anwesend sein, um solche Impfungen durchzuführen. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Geänderte Öffnungszeiten des Impfzentrums Das Impfzentrum Düsseldorf passt für die nächsten beiden Wochen (KW30 und KW31) die Öffnungszeiten an. In den genannten Wochen ist das Impfzentrum mittwochs, freitags und sonntags jeweils von 12 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Eine Corona-Schutzimpfung ist zu den genannten Zeiten ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Ergänzend können die Pop-up-Impfstellen im Atrium am Hauptbahnhof sowie im U-Bahnhof Heinrich-Heine- Allee täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr aufgesucht werden. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2021 Gegen Auto-Poser: Zufahrt zum Mannesmannufer am Wochenende gesperrt Um die "Auto-Poser-Szene" und den touristischen Parksuchverkehr am Mannesmannufer einzudämmen, wird die Landeshauptstadt in dieser Woche erneut Vorkehrungen treffen. Die Zufahrt zum Mannesmann- /Rathausufer - von der Haroldstraße und Neusser Straße aus - wird am Horionplatz mit einer kontrollierten Sperre versehen. Demzufolge wird die Zufahrt zum Mannesmann-/Rathausufer - von der Haroldstraße und Neusser Straße aus - am Horionplatz mit einer kontrollierten Sperre versehen: Freitag, 23. Juli, von 18 Uhr bis nachts Samstag und Sonntag, 24. Juli und 25. Juli, jeweils von 11 Uhr bis nachts Die Zufahrt in den oben genannten Bereich ist nur Anwohnern sowie deren Besuchern, Rettungsdiensten, Pflegediensten, dem Busverkehr und Taxen erlaubt. Das Einhalten der Durchfahrtssperren wird durch von der Stadt beauftragtes Kontrollpersonal überwacht, um die Einfahrt für Kraftfahrzeuge der "Auto-Poser-Szene" und Parksuchverkehre für Besucher des Rheinufers zu unterbinden. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2021 Hilfe für von Hochwasser betroffene Bürgerinnen und Bürger: Sachspenden stehen zur Abholung bereit Ausgabestellen in der Aloys-Odenthal-Schule und der Volker Rosin Schule/Abholung heute und morgen von 10 bis 15 Uhr möglich Jetzt Sachspenden abholen: Bedürftige Bürgerinnen und Bürger, die besonders von den Hochwasserfolgen betroffenen sind, können an zwei Ausgabestellen, in der Aloys-Odenthal-Schule, Diepenstraße 24, und in der Volker Rosin Schule, Arnstadter Weg 6-16, gespendete Güter auswählen und mitnehmen. Beide Standorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den überschwemmten Stadtgebieten und sind noch Donnerstag, 22. Juli, und Freitag, 23. Juli, von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Bei den Sachspenden handelt es sich vor allem um Gegenstände des täglichen Bedarfs: Kleidung für Damen, Herren, Kinder und Babys, Handtücher sowie Pflegeprodukte, beispielsweise Duschgel, Shampoo, Windeln und Putzutensilien. Insgesamt wurden 18 Paletten mit rund 2.000 Kartons voller Sachspenden gesammelt. Gespendete Güter, die dort keinen neuen Besitzer finden, werden später zur überörtlichen Hilfe an das Land Nordrhein-Westfalen weiter gegeben. Hintergrund Nach dem Jahrtausendhochwasser der vergangenen Woche war die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung groß: Mehr als 350 E-Mails sind seit dem vergangenen Wochenende bei der Stadtverwaltung unter der Adresse hilfsangeboteehrenamt@duesseldorf.de eingegangen. Darunter waren zahlreiche Sachspendenangebote, die den Bedarf an Sachspenden decken konnten. Die zwei Ausgabestandorte wurden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz eingerichtet. ___________________________________________________________________________ 21. Juli 2021 Josef-Kardinal-Frings-Brücke: Sperrung von Fahrbahnen zwecks Bauwerksprüfung An der Unterseite der Josef-Kardinal-Frings-Brücke wird voraussichtlich ab Dienstag, 27. Juli, bis Dienstag, 3. August, eine turnusmäßige Brückenprüfung vorgenommen. Dafür werden nacheinander auf beiden Seiten die Hauptspuren sowie der Geh- und Radweg gesperrt. Denn jeweils auf der Hauptspur werden Untersichtgeräte aufgebaut, die über die Geh- und Radwege bis zur Brückenuntersicht reichen. Die Sperrung erfolgt wechselseitig außerhalb der Hauptverkehrszeiten. Fußgänger und Radfahrer werden jeweils auf die gegenüberliegende Straßenseite umgeleitet. Bei der Brückenprüfung handelt es sich um die sogenannte Hauptprüfung nach DIN 1076, die alle sechs Jahre vorzunehmen ist. Dabei wird die Brücke in allen Bestandteilen handnah auf mögliche Schäden kontrolliert. Die Kosten für die Bauwerksprüfung belaufen sich auf rund 260.000 Euro. ___________________________________________________________________________ 20. Juli 2021 Hochwasser: Eine Million Euro Soforthilfe Landeshauptstadt stellt Mittel für besonders betroffene Stadtbezirke zur Verfügung/Weitergehendes Konzept zum Schutz vor Starkregenereignissen in Arbeit/Bevölkerung frühzeitig gewarnt und evakuiert Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird eine Million Euro Soforthilfe für die von den Hochwasserfolgen besonders betroffenen Stadtbezirke bereit stellen. Ein entsprechender Dringlichkeitsbeschluss wurde jetzt unterzeichnet. Indes entspannt sich die Lage nach Starkregen und Hochwasser am 14./15. Juli in Düsseldorf weiter. Die Netzgesellschaft hat rund 820 Hausanschlüsse (Stand: 19. Juli) mittlerweile wieder ans Stromnetz genommen. Am heutigen Dienstag, 20. Juli, wird die öffentliche Beleuchtung in den betroffenen Gebieten wieder ertüchtigt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat ein weitergehendes Konzept zum Schutz vor Starkregenereignissen initiiert und in Auftrag gegeben. "Auch sechs Tage nach dem Jahrtausendhochwasser der Düssel sind die Aufräumarbeiten noch längst nicht abgeschlossen. Ich möchte trotzdem bereits an dieser Stelle allen Einsatzkräften der Feuerwehr, des THW, der Rettungsorganisationen und der Polizei und des OSD danken. Aber auch allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern, die soviel Hilfsbereitschaft gezeigt - mitangepackt und zahlreich gespendet haben. Sachspenden werden zur Zeit nicht mehr benötigt, wir unterstützen jedoch den Spendenaufruf der Bürgerstiftung. Zusätzlich zu den von Bund und Land angekündigten Hilfen werden wir in Düsseldorf 1 Millionen Euro Soforthilfe für die betroffenen Bezirke bereitstellen. Es zeigt wie wichtig es ist, unsere Klimaschutzziele nicht aus den Augen zu verlieren und wie richtig es war, bereits Anfang des Jahres mit der Kämmerin gemeinsam ein Projekt zu einem 'Handlungskonzept Starkregen' zu vereinbaren. Diesen Weg gilt es konsequent weiter zu gehen", erklärt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Große Hilfsbereitschaft Unterdessen ist die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung groß: Mehr als 350 E-Mails sind seit dem vergangenen Wochenende bei der Stadtverwaltung unter der Adresse hilfsangeboteehrenamt@duesseldorf.de eingegangen. Darunter waren zahlreiche Sachspendenangebote. Der Bedarf an Sachspenden ist infolge der großen Hilfsbereitschaft inzwischen gedeckt. Es werden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz zwei Ausgabestellen an den Schulstandorten Grundschule Aloys-Odenthal-Schule, Diepenstraße 24, im Stadtbezirk 7 und Volker Rosin Schule, Arnstadter Weg 6-16, im Stadtbezirk 8 eingerichtet, in denen sich Bedürftige gespendete Güter aussuchen können. Beide Standorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den überschwemmten Stadtgebieten und sind von Mittwoch, 21. Juli, bis Freitag, 23. Juli, von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Sachspenden, die dort nicht einen neuen Besitzer finden, werden später zur überörtlichen Hilfe an das Land Nordrhein-Westfalen weiter gegeben. Parallel dazu ist bereits ein Sachspendenlager der Kath. Kirchengemeinde St. Margareta Quadenhofstraße 100 /Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße eingerichtet worden, in dem schon Spenden abgeholt werden können. Auch ehrenamtliche Helfer, die ihre Bereitschaft zu helfen signalisiert haben, werden von seiten der Landeshauptstadt koordiniert und bei Bedarf angerufen. Konzept zum Schutz vor Starkregenereignissen Seit neun Jahren wird bei der Landeshauptstadt Düsseldorf am Thema Starkregenmanagement kontinuierlich gearbeitet. Es wurde ein umfangreiches kostenloses Beratungsangebot aufgebaut und viele Beratungen durchgeführt. In den Bezirksvertretungen wurde das Beratungsangebot vorgestellt. Eine Arbeitsgruppe des Stadtentwässerungsbetriebs (SEBD) erfasst regelmäßig nach Starkregenereignissen die Hotspots, wertet die Erkenntnisse aus und hilft bei der Erarbeitung von Lösungen. Bereits in der Planungsphase von städtebaulichen Maßnahmen berät der SEBD Investoren hinsichtlich Überflutungsschutz auf Grundlage der aktuellen Starkregengefahrenkarte, die derzeit überarbeitet und noch wesentlich detaillierter aufgestellt wird. Zudem wird aktuell an einem noch weitergehenden Konzept zum Schutz vor Starkregenereignissen gearbeitet, das bereits Anfang des Jahres zwischen Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Kämmerin Dorothée Schneider vereinbart worden ist. Feuerwehr warnte bereits ab dem 13. Juli Die Feuerwehr Düsseldorf hat aufgrund der Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes bereits am Dienstag, 13. Juli, über das bevorstehende Unwetter die Bürgerinnen und Bürger auf den sozialen Netzwerken informiert. Nachdem sich das Krisenmanagement am Mittwochmittag, 14. Juli, zur vorsorglichen Evakuierung der Ostparksiedlung entschloss, wurde neben der Warnung über das modulare Warnsystem (NINA etc) und den sozialen Netzwerken auch umgehend über Warnfahrzeuge und Lautsprecherdurchsagen eine gezielte Information und Warnung der Bevölkerung in diesem Gebiet durchgeführt. So konnten dann direkt konkrete Informationen und Handlungsanweisungen an die betroffenen Menschen gegeben werden. Dazu zählte auch der Hinweis, dass Wasserstände von 1,5 bis 2 Meter in den Wohngebieten erwartet wurden und die Angabe, dass eine Betreuungsstelle in der Gesamtschule, Graf-Recke-Straße 170, für die Bügerinnen und Büger eingerichtet wurde. Insgesamt wurde die Feuerwehr bislang zu mehr als 1.900 Schadensmeldungen im gesamten Stadtgebiet gerufen. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Schäden durch Überflutungen. Aus einer überfluteten Wohnung im Souterrain eines Wohnhauses konnte eine Person nur noch tot geborgen werden. Beratung und Hilfe Für Menschen, die weiterhin Beratung und Hilfe benötigen, stehen die Fachämter und Institutionen unter folgenden Rufnummern zur Verfügung: Netzgesellschaft, Telefon 8212626, E-Mail info@netz-duesseldorf.de, Erreichbarkeit: 24 Stunden Awista, 83099099, mail@awista.de, 8 bis 17 Uhr, auch Sperrmüllanmeldung Stadtentwässerungsbetrieb, 8922724, starkregen@duesseldorf.de, Umweltamt, 8925485, umweltamt@duesseldorf.de Bauaufsichtsamt, 8994342, bauaufsichtsamt@duesseldorf.de, 7.30 - 17 Uhr Feuerwehr, 112, 24 Stunden Ordnungsamt, 8994000, osd@duesseldorf.de, Mo. - Fr. 6.30 bis 1.30 Uhr, Sa., So. 9 bis 1.30 Uhr Polizei, 8700, poststelle.duesseldorf@polizei.nrw.de, 24 Stunden Amt für Migration und Integration, 8996189, landesinitiativewohnungslosigkeit@duesseldorf.de, Mo. - Do. 9 bis 15 Uhr, Fr. 9 bis 13 Uhr Jugendamt, 8922012, bsd207@duesseldorf.de, Mo. - Do. 8 bis 17 Uhr, Fr. 8.30 bis 14 Uhr Amt für Soziales, 8992614, Mo. - Fr. 8 bis 17 Uhr, aufsuchende Seniorenhilfe, Beratungsstelle für Wohnungsnotfälle Garten-, Friedhofs- und Forstamt, 8920845, kleingarten@duesseldorf.de Stadtverband der Kleingärtner, stadtverband@kleingaertner-duesseldorf.de Sportamt, schadensmeldungen.sportamt@duesseldorf.de Amt für Verkehrsmanagement, 8923602, genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de, Mo. 7.30 bis 15 Uhr, Di., Mi. und Fr 7.30 bis 13 Uhr, Do. 7.30 bis 16 Uhr Hilfsangebote, hilfsangeboteehrenamt@duesseldorf.de Info-Rufnummer Hochwasser, 8996090, 8 bis 16 Uhr Sachspendenausgabe Gerresheim, Quadenhofstraße 100/Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße, bis 23.7: Mo. - Fr. 11 bis 15 Uhr und Mo. - Mi. von 16 bis 18 Uhr Awista: Sperrgut in Hochwassergebieten wird weiter eingesammelt Die Awista hat die Hochwassergebiete am Wochenende, 17./18. Juli, mit Sperrgut- und Containerfahrzeugen angefahren und dabei mehr als 800 Anmeldungen abgearbeitet. Der zusätzliche Einsatz wird voraussichtlich noch bis mindestens Freitag, 23. Juli, fortgesetzt. Eventuell anfallende Überhänge beim Hausmüll, die in der Ostparksiedlung entstanden sind - etwa durch Wassereinbruch verdorbene Lebensmittel aus Kühlschränken und -truhen, werden mit der regulären Hausmüllentsorgung am Mittwoch, 21. Juli, abgeholt. ___________________________________________________________________________ 20. Juli 2021 Mobile Impfung geht in die zweite Woche Rund 1.700 Impfungen durchgeführt/Zwei weitere Impfstellen eröffnet Um weitere Menschen für eine Coronaschutzimpfung zu erreichen, bringt die Stadt Düsseldorf die Impfungen auf die Straße und zu den Menschen. "In den dezentralen Impfstellen ermöglicht das Team des Düsseldorfer Impfzentrums ein niedrigschwelliges und unbürokratisches Impfangebot für die Menschen in unserer Stadt", äußert sich Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zur Impfkampagne und ergänzt: "Für eine schnelle und vollkommene Impfung der Bevölkerung sind die spontanen und ohne großen bürokratischen Aufwand möglichen Impfungen besonders wichtig." Dazu eröffnete die Landeshauptstadt bereits in der letzten Woche drei zusätzliche Impfstellen, die sich auf das gesamte Stadtgebiet verteilen. Zusätzlich öffnete das Impfzentrum auch für Nicht-Termininhaber seine Pforten und ermöglicht so ebenfalls ein spontanes Impfen ohne vorherige Terminvereinbarung über die Kassenärztliche Vereinigung. Für ein besseres Erreichen der Menschen ergänzte die Stadt das Impfangebot mit drei weiteren Impfstellen im Atrium am Hauptbahnhof Düsseldorf, an der Heinrich-Heine-Universität sowie an der Fürstenberger Straße im Stadtteil Hassels. An den drei dezentralen Impfstellen wurden bislang rund 1.600 zusätzliche Impfungen durchgeführt. Seit gestern, Montag, 19. Juli, hat die Landeshauptstadt ihr dezentrales Impfangebot nochmals erweitert und bietet in Derendorf an der Hochschule Düsseldorf sowie in ganz zentraler Lage im U-Bahnhof Heinrich-Heine- Allee weitere Impfmöglichkeiten an. Am ersten Impftag konnte in den beiden neuen Impfstellen 115 Impfungen durchgeführt werden. Damit konnten insgesamt rund 1.700 Menschen durch das dezentrale Impfangebot erreicht werden. In dieser Woche haben die dezentralen Impfstellen wie folgt geöffnet: In Hassels an der Fürstenberger Straße können sich alle Impfwilligen noch bis heute Abend, 19 Uhr, mit den beiden Vakzinen der Firmen BionTech oder Johnson & Johnson impfen lassen. Die Impfstellen in den Räumlichkeiten der Heinrich-Heine-Universität sowie der Hochschule Düsseldorf sind noch bis einschließlich Freitag, 23. Juli, in den Zeiten von 10 bis 19 Uhr für die Menschen als Impfanlaufstelle geöffnet. Hier stehen ebenfalls die beiden Impfstoffe von BionTech und Johnson & Johnson zur Verfügung. Perspektivisch bleiben die beiden zentral gelegenen Anlaufstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee auch im Anschluss an die Woche des Impfens bestehen, sodass sich Interessierte zunächst unbefristet von 10 bis 19 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen können. Zusätzlich können sich alle Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin ohne Termin im Impfzentrum, Arenastraße 1, an den regulären Öffnungstagen impfen lassen. Aktuell ist eine rotierende mobile Impfstelle in Planung, die zusätzlich zu den festen Impfstellen eine mobile Impfung ermöglichen soll. ___________________________________________________________________________ 19. Juli 2021 Hochwasserlage entspannt sich Feuerwehr verzeichnet 1.965 Einsätze in diesem Zusammenhang/Ostpark-Siedlung wieder ans Stromnetz angeschlossen/Info-Point ab morgen geschlossen Die Lage nach Starkregen und Hochwasser am 14./15. Juli in Düsseldorf entspannt sich allmählich. Die Feuerwehr hat seither insgesamt 1.965 Einsätze verzeichnet - 20 Einsätze davon laufen aktuell noch. Bei den meisten Einsätzen, die noch abgearbeitet werden müssen, handelt es sich um voll gelaufene Keller in der besonders stark betroffenen Ostpark-Siedlung im Stadtteil Gerresheim. "Durch den großen Einsatz vieler helfender Menschen ist es gelungen, die Folgen des Starkregens und des damit verbundenen Hochwassers in der besonders betroffenen Ostpark-Siedlung in Gerresheim, aber auch in anderen betroffenen Stadtteilen wie zum Beispiel in Vennhausen, abzumildern. Besonders beeindruckt hat mich in den vergangenen Tagen die außerordentliche Hilfsbereitschaft der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer", erklärte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Die gute Nachricht für die Bewohner der Ostpark-Siedlung: Die Netzgesellschaft hat am Montagvormittag, 19. Juli, die Siedlung wieder an das Stromnetz genommen. Rund 100 Hausanschlüsse an anderen Orten in Gerresheim und Vennhausen gilt es demgegenüber noch ans Netz zu bringen. Dort, wo kein Wasser mehr im Keller steht, wollte die Netzgesellschaft dies noch am heutigen Montag, 19. Juli, vornehmen. Info-Point wird geschlossen Infolge des rückläufigen Interesses der Bevölkerung hat das Ämtergremium des Krisenstabes beschlossen, den Info-Point für die von Hochwasserschäden betroffenen Menschen in der Katholischen Gemeinschaftsgrundschule Unter den Eichen 26 nach Ende der Öffnungszeiten am heutigen Montag, 19. Juli, 18 Uhr zu schließen. Bis zu 35 Menschen haben täglich den Info-Point aufgesucht. Dabei ging es vielfach um Fragen nach dem Stromanschluss für die Grundstücke. Mitarbeitende der städtischen Fachämter Umweltamt, Amt für Soziales, Jugendamt, Amt für Migration und Integration, Bauaufsichtsamt, Ordnungs- und Servicedienst (OSD), Feuerwehr und Bezirksvertretung hatten im Info-Point seit dem 15. Juli gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Stadtwerke, Netzgesellschaft, Awista und Polizei als direkte Ansprechpartner für die in Not geratenen Menschen zur Verfügung gestanden. Für Menschen, die weiterhin Beratung und Hilfe benötigen, stehen die Fachämter und Institutionen ab sofort unter folgenden Rufnummern und E-Mail-Adressen zur Verfügung: Netzgesellschaft, Telefon 8212626, E-Mail info@netz-duesseldorf.de, Erreichbarkeit: 24 Stunden Awista, 830 99 0 99, mail@awista.de, 8 bis 17 Uhr, auch Sperrmüllanmeldung Stadtentwässerungsbetrieb, 89-22724, starkregen@duesseldorf.de, Umweltamt, 89-25485, umweltamt@duesseldorf.de Bauaufsichtsamt, 89-94342, bauaufsichtsamt@duesseldorf.de, 7.30 - 17 Uhr Feuerwehr, 112, 24 Stunden Ordnungsamt, 89-94000, osd@duesseldorf.de, mo - fr 6.30 bis 1.30 Uhr, sa, so 9 bis 1.30 Uhr Polizei, 8700, poststelle.duesseldorf@polizei.nrw.de, 24 Stunden Amt für Migration und Integration, 89-96189, landesinitiativewohnungslosigkeit@duesseldorf.de, mo - do 9 bis 15 Uhr, fr 9 bis 13 Uhr Jugendamt, 89-22012, bsd207@duesseldorf.de, mo - do 8 bis 17 Uhr, fr 8.30 bis 14 Uhr Amt für Soziales, 89-92614, mo - fr 8 bis 17 Uhr, aufsuchende Seniorenhilfe, Beratungsstelle für Wohnungsnotfälle Garten-, Friedhofs- und Forstamt, 89-20845, kleingarten@duesseldorf.de Stadtverband der Kleingärtner, stadtverband@kleingaertner-duesseldorf.de Sportamt, schadensmeldungen.sportamt@duesseldorf.de Amt für Verkehrsmanagement, 89-23602, genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de, mo 7.30 bis 15 Uhr, di + mi +fr 7.30 bis 13 Uhr, do 7.30 bis 16 Uhr Hilfsangebote, hilfsangeboteehrenamt@duesseldorf.de Info-Rufnummer Hochwasser, 89-96090, 8 bis 16 Uhr Sachspendenausgabe Gerresheim, Quadenhofstraße 100/Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße, bis 23.7: mo - fr 11 bis 15 Uhr und mo - mi von 16 bis 18 Uhr Stadtentwässerungsbetrieb: Keine größeren Schäden Düsseldorfs innerstädtische Gewässer sind am Samstag, 17. Juli, vom Stadtentwässerungsbetrieb begangen und auf Hochwasser-Schäden inspiziert worden. Das Ergebnis: Es sind keine größeren Schäden an der Infrastruktur des Stadtentwässerungsbetriebs festgestellt worden. Allerdings sind acht Pumpstationen beschädigt worden. Awista: Sperrgut in Hochwassergebieten wird weiter eingesammelt Die Awista hat die Hochwassergebiete am Wochenende, 17./18. Juli, mit Sperrgut- und Containerfahrzeugen angefahren. Dabei kamen 14 Sperrgutfahrzeuge zum Einsatz - doppelt so viele, wie an normalen Tagen. Ergänzend waren drei Bagger im Einsatz. Der zusätzliche Einsatz wird voraussichtlich noch bis mindestens Freitag, 23. Juli, fortgesetzt. Eventuelle anfallende Überhänge beim Hausmüll, die in der Ostparksiedlung entstanden sind - etwa durch Wassereinbruch verdorbene Lebensmittel aus Kühlschränken und -truhen -, werden dort mit der regulären Hausmüllentsorgung am Mittwoch, 21. Juli, abgeholt. ___________________________________________________________________________ 19. Juli 2021 Coronaschutz: 38 Einsätze am Wochenende Sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet 38 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 16. Juli, bis Sonntag, 18. Juli. In sechs Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 16. Juli In zwei Trinkhallen ohne Alkoholausschank in Eller stellten Einsatzkräfte des OSD fest, dass keine Kontaktlisten geführt wurden und die Angestellten keinen negativen Coronatest vorweisen konnten. In einem Fall war außerdem eine Terrasse im öffentlichen Straßenraum aufgebaut, ohne dass eine Erlaubnis dafür vorgelegt werden konnte. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Auch in einem Kiosk in Heerdt konnte den OSD-Mitarbeitern keine Kontaktliste vorgezeigt werden. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Samstag, 17. Juli In einem Restaurant in Lierenfeld stießen Einsatzkräfte des OSD bei der Überprüfung der Einhaltung erteilter Auflagen auf hygienische Mängel und Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung: Es wurden keine Kontaktlisten geführt, und die Beschäftigten konnten keine negativen Testergebnisse vorweisen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. In einer Shishabar in Oberbilk stellten Einsatzkräfte des OSD fest, dass keine Mindestabstände eingehalten wurden, keine Kontaktdaten aufgenommen wurden und seitens der Beschäftigten keine negativen Coronatests vorgewiesen werden konnten. Darüber hinaus wurden Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz sowie das Tabaksteuergesetz festgestellt. Drei Tabakdosen wurden sichergestellt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. In einer Cocktailbar am Rheinufer entdeckten Einsatzkräfte des OSD einen Kellner, der Kunden bediente, ohne eine Maske zu tragen. Auch in einem Kiosk in der Altstadt stellten die OSD-Mitarbeiter fest, dass die Kunden von Mitarbeitenden ohne Maske bedient wurden. Zudem wurde die in dem Betrieb zulässige Personenzahl überschritten. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus wurden die Mindestabstände in einem Eiscafé und in einem Restaurant in Stadtmitte nicht eingehalten. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Sonntag, 18. Juli Es waren keine Einsätze in Zusammenhang mit der Durchsetzung der Coronaschutzverordnung erforderlich. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 16. Juli, bis Sonntag, 18. Juli, 219 Einsätze, von denen 38 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 34.338, von denen 15.124 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen vier Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 18.940. ___________________________________________________________________________ 19. Juli 2021 Flaggenschmuck zum Jahrestag des Attentats vom 20. Juli 1944 Zur Erinnerung an den Widerstand gegen Adolf Hitler und das Attentat vom 20. Juli 1944 tragen alle öffentlichen Gebäude am 20. Juli Flaggenschmuck. Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg hatte bei einer Besprechung im Führerhauptquartier Wolfsschanze eine Sprengladung deponiert. Die Explosion verletzte den Diktator jedoch nur leicht. Dieser Fehlschlag sowie Lücken in der Vorbereitung und das Zögern beim Auslösen der sogenannten "Operation Walküre", des Plans zum Staatsstreich, ließen den Umsturzversuch scheitern. Die Widerständler wurden größtenteils hingerichtet. ___________________________________________________________________________ 18. Juli 2021 Oberbürgermeister besucht Info-Point für die von Hochwasserschäden betroffenen Menschen Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat am Sonntag, 18. Juli, den Info-Point für die von Hochwasserschäden betroffenen Menschen in der Katholischen Gemeinschaftsgrundschule Unter den Eichen 26 besucht. Mitarbeitende der städtischen Fachämter Umweltamt, Amt für Soziales, Jugendamt, Amt für Migration und Integration, Bauaufsichtsamt, Ordnungs- und Servicedienst (OSD), Feuerwehr und Bezirksvertretung arbeiten hier gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Stadtwerke, Netzgesellschaft, AWISTA und Polizei zusammen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Viele Menschen sind teilweise schwer vom Hochwasser betroffen und umso dankbarer, hier im Info-Point alle für sie jetzt wichtigen Anprechpersonen antreffen zu können. Zahlreiche Ämter der Stadtverwaltung sowie Stadtwerke, Netzgesellschaft, AWISTA und Polizei arbeiten hier eng zusammen und können ihnen so unkompliziert und auf dem direktem Wege helfen. Alle Mitarbeitenden sind kompentent und engagiert rund um die Uhr im Einsatz, um den Menschen aus den Hochwassergebieten in ganz Düsseldorf in diesen schweren Stunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dafür bin ich sehr dankbar." Ordnungs- und Servicedienst vor Ort auf Streife Der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) war am Samstag, 17. Juli, von 10.45 Uhr bis 22 Uhr in zwei Schichten mit zwei Teams vor Ort auf Streife. Eine Fußstreife hielt sich schwerpunktmäßig in der Ostparksiedlung auf und suchte dort den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern, eine weitere Fahrzeugstreife deckte den Bereich bis Gerresheim-Süd ab. In dieser Zeit fanden etwa 280 Bürgergespräche im Zusammenhang mit der Hochwassersituation und Hilfeersuchen statt, darunter auch 10 Anfragen bezüglich des Strom sowie Fragen zur Sperrmüllabholung. AWISTA sammelt am ersten Wochenende 350 Tonnen Sperrgut ein Die AWISTA hat die Hochwassergebiete am Samstag, 17. Juli, mit Sperrgut- und Containerfahrzeugen und am Sonntag mit Containerfahrzeugen angefahren. Dabei wurden insgesamt 350 Tonnen Sperrgut eingesammelt. Da in den Hochwassergebieten erneut große Abfallmengen an den Straßenrand gestellt wurden, wurden für den morgigen Montag zusätzliche Sperrgutfahrzeuge angemietet, für deren Besatzung teilweise Reinigungskräfte abgezogen werden mussten. Die AWISTA bittet daher um Verständnis, wenn in einigen Bezirken nicht die übliche Reinigungsleistung erbracht werden kann. Eventuelle anfallende Überhänge beim Hausmüll - etwa durch Wassereinbruch verdorbene Lebensmittel aus Kühlschränken und -truhen, werden mit der regulären Hausmüllentsorgung am Mittwoch abgeholt. Hintergrund: Info-Point für die von Hochwasserschäden betroffenen Menschen Die Stadt hat den Info-Point am Donnerstag, 15. Juli, in der Katholischen Gemeinschaftsgrundschule Unter den Eichen 26 eingerichtet. Dieser war zunächst einschließlich Wochenende von 9 bis 22 Uhr geöffnet. Da die Nachfragen inzwischen weitestgehend befriedigt sind, ist der Info-Point am Montag, 19. Juli, von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Anschließend wird entschieden, ob eine zentrale Anlaufstelle vor Ort noch erforderlich ist. Bis dahin steht er steht allen von Hochwasserschäden betroffenen Menschen in Düsseldorf zur Verfügung und ist ein persönlich aufzusuchendes Serviceangebot. Mitarbeitende der städtischen Fachämter Umweltamt, Amt für Soziales, Jugendamt, Amt für Migration und Integration, Bauaufsichtsamt, Ordnungs- und Servicedienst (OSD), Feuerwehr und Bezirksvertretung arbeiten hier gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Stadtwerke, Netzgesellschaft, AWISTA und Polizei zusammen. Die Mitarbeitenden des Info-Points beantworten direkt vor Ort Fragen unter anderem zur Rückkehr in die eigene Wohnung, Unterbringung, Sicherheit etcetera. Zudem können auch Kontakte hergestellt werden, bei denen Fragen umgehend geklärt werden können. ___________________________________________________________________________ 16. Juli 2021 Martinstaler für ehrenamtliches Engagement OB Dr. Stephan Keller zeichnet besonders engagierte Mitmenschen und Initiativen aus/ 19. Verleihung im Rathaus Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat am Freitag, 16. Juli, im Rathaus Düsseldorferinnen und Düsseldorfer mit dem Martinstaler 2020 geehrt, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagiert haben. Die Ehrung musste coronabedingt im vergangenen Jahr ausfallen und wurde jetzt nachgeholt. Um die Arbeit der stillen Helfer zu würdigen, sind Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger jedes Jahr aufgerufen, Mitmenschen für den Martinstaler vorzuschlagen, die sich durch besonders vorbildliches ehrenamtliches Handeln verdient gemacht haben. Häufig spielt sich deren Einsatz im Verborgenen ab. Sie kümmern sich um andere, ohne großes Aufheben darum zu machen. Ihnen wird mit dieser Ehrung gedankt und der Ehrenamtsarbeit wird in einem würdevollen Rahmen eine Wertschätzung verliehen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Wir alle wissen, dass unsere Gesellschaft ohne Ehrenamt anders aussehen und in vielen Bereichen oftmals gar nicht funktionieren würde. Die verschiedenen ehrenamtlich Aktiven unterstützen in sehr unterschiedlichen Aufgabenfeldern und bereichern sowohl das Zusammenleben als auch den Zusammenhalt unserer Gesellschaft." Er dankte allen Preisträgerinnen und Preisträgern für ihre segensreiche Arbeit. Der Martinstaler wird in diesem Jahr bereits zum 19. Mal verliehen. Folgende Preisträgerinnen und Preisträger wurden 2020 geehrt: Georg Behne ist seit über 50 Jahren bei der DLRG Düsseldorf als Schwimmlehrer, Ausbilder und Rettungsschwimmer tätig. Zudem 30 Jahre ehrenamtlicher Hallenleiter des Lehrschwimmbeckens der Fritz- Henkel-Schule. Als Team Frank Breuers und Stefan Felix moderieren und organisieren sie die Reportage bei Fortuna Heim- und Auswärtsspielen für sehbehinderte und blinde Menschen. Britta Damm ist seit 1995 eine feste Größe im Düsseldorfer Brauchtum. Seit 2015 Vorsitzende der IGDS. Seit 40 Jahren aktive Schützin und seit 25 Jahren in dauernder Vorstandsarbeit tätig. Manfred Hillenbrand war 2019 zum 48. Mal der "Arme Mann" beim Martinszug in der Paulsmühle. Zudem tritt er in der Weihnachtszeit als Nikolaus bei Seniorennachmittagen und in Kindertagesstätten auf. Die Eheleute Gertrud und Nico Hoekstra engagieren sich seit über 20 Jahren in der Pfarre Sankt Maria unter dem Kreuze in Unterrath. Gertrud Hoekstra ist unter anderem Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft. Nico Hoekstra macht unter anderem ehrenamtlich den Küsterdienst. Beide helfen bei Festen und Veranstaltungen und betreuen alte und kranke Mitmenschen. Klaus-Dieter Kirstein unterstützt Jugendliche und arbeitslose Erwachsene bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Er ist zudem ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht und am Sozialgericht Düsseldorf sowie ehrenamtlicher Prüfer und Mitglied der IHK Düsseldorf und Essen. Jürgen Pannen ist seit 1965 aktiv in der DLRG Düsseldorf e. V. Seit den 1980er Jahren hat er den Bezirk als stellvertretender Leiter und ab 2012 als Bezirksleiter geführt. Karin Rosellen ist in der "Fachbibliothek für Frauendiakonie" aktiv. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht die kleine, aber sehr wertvolle Bibliothek zu ordnen. Sie hat den vorhandenen Bestand digitalisiert und ca. 4.000 neue Titel aufgenommen. Cornelia Seger ist Mitglied bei den Pfadfindern und aktives Mitglied der Leiterrunde. Sie betreut Gremien in Fachfragen und in persönlichen Belangen. Ekkehard Stratmann engagiert sich für benachteiligte Jugendliche, hilft Menschen, die hohe Schulden haben und von Insolvenz bedroht sind und arbeitet ehrenamtlich im Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer. Die Altstadtengel (Sonja Truschinski, Klaus Plieninger) organisierten jeden Tag Lebensmittel- sowie Sachspenden während der Corona-Krise für die obdachlosen und bedürftigen Menschen. Die Tafeln waren geschlossen und so waren die Bedürftigen auf die Lebensmittel angewiesen, die u.a. von den beiden organisiert und zu den Verteilungsstandorten transportiert wurden. ___________________________________________________________________________ 16. Juli 2021 "Jahrtausend-Hochwasser" der Nördlichen Düssel stellt ganz neue Anforderungen an den Deichbau Schneller Anstieg, kräftiger Fall: Extreme Schwankungen der Pegel-Stände auch bei Anger, Itter und Schwarzbach Laut Stadtentwässerungsbetrieb und Umweltamt entspannt sich die Hochwasserlage allmählich im Stadtgebiet (Stand: 16. Juli). Der Stadtentwässerungsbetrieb lässt derzeit die entstandenen Hochwasserschäden sichten, um an seinen Anlagen - im Schadensfall - umgehend Ausbesserungsarbeiten vorzunehmen. Der Starkregen der vergangenen Tage hat in vielen Flüssen und Bächen auf Düsseldorfer Stadtgebiet nach statistischen Gesichtspunkten für ein tausendjähriges Hochwasser gesorgt - ganz extrem in der Nördlichen Düssel. "Das Hochwasser an der Nördlichen Düssel, die die Ostpark-Siedlung in Gerresheim passiert, geht über alle bisherigen Erfahrungswerte hinaus. Deichbaumaßnahmen für ein tausendjähriges Ereignis lokal umzusetzen, ist laut Experten des Stadtentwässerungsbetriebs und Umweltamts nicht sinnvoll, denn die Wassermassen werden dann nur verlagert und treten an anderer Stelle über. Selbstverständlich werden wir aus der aktuellen Situation unsere Erkenntnisse ziehen und diese in zukünftige Hochwasserschutz-Projekte einfließen lassen", erklärt Krisenstabsleiter und Beigeordneter Christian Zaum zu den Überflutungen in Gerresheim. So erreichte der Düsseldorfer Pegel an der Nördlichen Düssel am Mittwoch, 14. Juli, gegen 23 Uhr einen Höchststand von 2,70 Meter. Im benachbarten Erkrath, wo die Düssel noch ungeteilt fließt, wurde ein Höchststand von 3,00 Meter erreicht – an dieser Stelle hört die Messung auf. Zum Vergleich: Den bisherigen je gemessenen Höchststand erreichte der Pegelstand der Nördlichen Düssel in Düsseldorf mit 2,16 Meter am 10. August 2007. Beim Bau von Hochwasserschutzanlagen orientieren sich die Fachleute an statistischen Daten, die Werte aus der Vergangenheit einbeziehen. Die Deichhöhe bei dem Bau an der Ostpark-Siedlung wäre demnach auf einem zu erwartenden Pegelhöchststand an der Nördlichen Düssel von 2,29 Meter ausgelegt worden. Dies entspricht dem Schutz vor einem zu erwartenden "Jahrhunderthochwasser" (HQ 100). Selbst wenn in der Vergangenheit an der Ostpark-Siedlung eine Verbesserung der Hochwasserschutzanlage vorgenommen worden wäre, hätte dies zum Schutz vor dem aktuellen, extremen Hochwasser mit 2,70 Meter Pegelhöhe nicht ausgereicht. Anger, Itter und Schwarzbach Auch an anderen Düsseldorfer Gewässern erreichten die Pegelstände für die Jahreszeit hohe Werte, um dann wieder teils kräftig zu fallen. An Anger, Itter und Schwarzbach sind die Pegelstände stark rückläufig. So erreichte die Anger am Pegel Ratingen noch am Donnerstag, 15. Juli, um 1.45 Uhr einen Pegelstand von 2,54 Meter. Bis Freitagmorgen, 16. Juli, 9 Uhr, sank der Pegel auf 0,66 Meter. Die Itter erreichte am 14. Juli am Pegel Hilden um 21.45 Uhr einen Höchststand von 2,19 Meter, sank dann bis Freitag, 16. Juli, 9 Uhr, auf 0,88 Meter ab. Der Schwarzbach erreichte ebenfalls am Mittwoch, 14. Juli, 20.15 Uhr, seinen Höchststand mit 2,25 Meter. Bis heute Morgen, Freitag, 16. Juli, 9 Uhr, ging der Pegelstand auf 0,31 Meter zurück. Weiter im News-Archiv
___________________________________________________________________________ 27. Juli 2021 Weitere Ausgrabungsfunde am Alter Markt in Gerresheim Bei der Vorbereitung eines geplanten Bauvorhabens in Gerresheim entdeckten Archäologen der Fachfirma Planum 1 GmbH aus Erftstadt im Frühjahr dieses Jahres eine bis dato unbekannte Gerberei am Alter Markt. Die folgende Freilegung wurde dabei eng von den Bodendenkmalpflegerinnen des Instituts für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Düsseldorf sowie den Mitarbeitern des LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland begleitet. Nun gab es weitere Funde. Von Beginn an stand die Vermutung im Raum, dass sich neben Befunden des 19. Jahrhunderts auch ältere Strukturen erhalten haben könnten, die für eine frühere Siedlungsphase des Areals sprechen. Dieser Verdacht wurde nun durch neue Funde bestätigt. Inmitten der Grabungsfläche konnte ein Brunnenring aus Grauschiefer freigelegt werden. Um einen Brunnen datieren zu können, ist es wichtig, den Inhalt des Schachtes zu untersuchen. Nach der aktiven Nutzung des Brunnens wurde der Schacht sukzessive verfüllt. Neben organischen Abfällen aller Art gelangten so auch Keramikscherben in die Verfüllung, die heute einen Hinweis auf die Zeitstellung liefern. Neben einer Vielzahl von stark fragmentierten Gefäßscherben, konnten insgesamt vier renaissancezeitliche Trichterhalskrüge geborgen werden, die fast vollständig erhalten sind und hauptsächlich während des 15. bis 16. Jahrhunderts hergestellt wurden. Diese Krüge wurden einst in den Töpfereien in Siegburg produziert und gelangten als begehrte Handelsware nach Düsseldorf. Aufgrund ihrer Form und Qualität zählen Trichterhalskrüge zu den Gefäßen des gehobenen Bedarfs. Sowohl der kleine Durchmesser der Gefäßöffnung als auch das geringe Fassungsvermögen der Krüge von rund 100 Millilitern weisen darauf hin, dass die Gefäße bei besonderen Anlässen zum Einsatz kamen und nur für einen "gesitteten" Trinkgenuss vorgesehen waren. Die kleinen Krüge waren häufig mit Rundauflagen verziert, deren Anzahl variiert. Dabei reichte das Bildspektrum von figürlichen Szenen aus dem Alltagsleben oder der Bibel, Pflanzendarstellungen, Phantasieporträts, Wappen bis hin zu Tierwesen. Nur selten lassen sich inhaltliche Verbindungen zwischen den einzelnen Darstellungen erkennen. Neben floralen Motiven kommen im Inventar des Gerresheimer Brunnens mindestens drei figürliche Darstellungen vor. Eine Szene zeigt, laut gängiger Interpretation, eine Frau mit einem Liebesputto und einen Narren, der auf einer Bank sitzt. Auf der Rückseite des Bechers befindet sich eine Abbildung von Adam und Eva und dem Baum der Erkenntnis aus dem Alten Testament. Die dritte figürliche Auflage auf den Gerresheimer Krügen bildet abermals eine biblische Szene ab. Dabei handelt es sich um die Auferstehung Christi. In der Darstellung entsteigt Christus einem Sarkophag. In seiner linken Hand befindet sich ein Kreuz. Flankiert wird der steinerne Sarg von fünf Wächtern. Beide Krüge finden ihre stempelgleichen Analogien in der Sammlung des Düsseldorfer Hetjens- Museums. Der Krug mit Auferstehungsszene datiert dabei in das Jahr 1580. Ob die Krüge als Abfall absichtlich entsorgt wurden oder aber durch ein Missgeschick in den Brunnen gelangten, kann heute nicht mehr nachvollzogen werden. Auch wenn die endgültige Bearbeitung und wissenschaftliche Auswertung der Grabung noch aussteht, bietet der erste Eindruck über das facettenreiche Fundspektrum einen faszinierenden Einblick in das Wirtschaft- und Alltagsleben zu unterschiedlichen Zeiten im historischen Zentrum von Düsseldorf Gerresheim. Über den weiteren Verbleib der Funde wird noch entschieden. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2021 Düsseldorfer Grundstücksmarkt mit Umsatzzuwachs von 57 Prozent im ersten Halbjahr Halbjahresbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte inklusive "Corona-Spezial" erschienen Im ersten Halbjahr 2021 sind die Preise auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt in allen Teilmärkten gestiegen. Dies gilt sowohl für unbebaute als auch für bebaute Grundstücke. Freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser kosten durchschnittlich zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Für Eigentumswohnungen sind die Preise um 15 Prozent gestiegen. Neubauten und unbebaute Grundstücke verzeichnen einen Preisanstieg von fünf Prozent. Dies geht aus dem Halbjahresbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf hervor, der zum Stichtag 1. Juli 2021 veröffentlicht wurde. Für einen besseren Überblick ist der Halbjahresbericht - wie bereits im letzten Jahr - um ein "Corona-Spezial" erweitert worden. Darin werden die monatlichen Daten für Anzahl und Umsatz des Gesamtmarktes sowie der Hauptteilmärkte der letzten vier Jahre aufgeschlüsselt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im ersten Halbjahr dieses Jahres 2.120 Kaufverträge mit einem Gesamtvolumen von 2,514 Milliarden Euro abgeschlossen wurden. Damit wurden 15 Prozent mehr Kaufverträge als im Vorjahreszeitraum abgeschlossen, der Umsatzzuwachs liegt bei 57 Prozent. Hat sich der Düsseldorfer Immobilienmarkt nach eineinhalb Jahren Pandemie verändert? Der Handel mit Immobilien hat insbesondere in den Monaten Februar und März zugelegt. Bezogen auf das komplette erste Halbjahr zeigt sich bei der Anzahl der getätigten Verkäufe ein Einpendeln auf "Vor-Corona-Niveau", das heißt die Zahlen sind mit den Daten des entsprechenden Zeitraums der Jahre 2018/2019 vergleichbar. "Trotz über einem Jahr Pandemie sind die mittel- bis langfristigen Folgen auf dem Immobiliensektor noch nicht absehbar. Für Düsseldorf lässt sich aber festhalten, dass der Immobilienhandel im letzten Jahr zwar vorübergehend gedämpft war, die Preisentwicklung aber sogar noch zugelegt hat", sagt Thomas Weindel, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Gutachterausschuss wird den Grundstücksmarkt weiter analysieren und damit seiner gesetzlichen Aufgabe zur Schaffung der Transparenz auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt nachkommen. Ein kostenloser Newsletter informiert mehrmals jährlich über Aktuelles zum Düsseldorfer Immobilienmarkt. Die Anmeldung erfolgt über eine E-Mail mit dem Betreff "Newsletter" an gutachterausschuss@duesseldorf.de. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf ist ein ehrenamtlich arbeitendes, unabhängiges und marktkundiges Kollegialgremium. Der Ausschuss veröffentlicht jährlich eine Bodenrichtwertkarte, eine Immobilienrichtwertkarte sowie einen Grundstücksmarktbericht. Die Richtwertkarten zum 1. Januar 2021 sind im Service-Center des Vermessungs- und Katasteramtes Düsseldorf, Brinckmannstraße 5, für jeweils 46 Euro erhältlich. Weitere Informationen zu den Produkten des Gutachterausschusses sowie der aktuelle Halbjahresbericht sind im Internet unter https://gutachterausschuss.duesseldorf.de einsehbar. Die Richtwerte sowie der Grundstücksmarktbericht sind auch über das NRW-Portal BORIS.NRW unter www.boris.nrw.de kostenfrei abrufbar. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2021 Coronaschutz: 46 Einsätze am Wochenende 17 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet 46 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 23. Juli, bis Sonntag, 25. Juli. In 17 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 23. Juli In einer Trinkhalle in Flingern Nord und einer Trinkhalle in Oberkassel stellten OSD- Mitarbeiter fest, dass die Beschäftigten keinen negativen Coronatest vorweisen konnten und zudem keine Kontaktlisten geführt wurden. Auch in einem Gastronomiebetrieb in Flingern Nord wurden keine Kontaktlisten geführt, und Gäste bewegten sich teilweise ohne Maske durch das Lokal. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In einem Restaurant in Wittlaer entdeckten Mitarbeiter des OSD, dass die Kellner ohne Maske arbeiteten und die Mindestabstände zwischen den Gästen nicht eingehalten wurden. Zudem wurden keine Kontaktlisten geführt. In einem Restaurant in Gerresheim trug der Verantwortliche ebenfalls keine Maske, es wurden zudem keine Kontaktlisten geführt. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus wurden bei der Kontrolle der Terrassensperrzeit in der Altstadt neben verschiedenen Verstößen gegen die Sperrzeit auch diverse Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet. Außerhalb von Corona An einer Kneipe in Flingern Nord wurden Einsatzkräfte des OSD auf eine streitende Gruppe aufmerksam, die ihren Konflikt auch körperlich austrug. Bei dem Versuch, den Streit zu schlichten, wurden zwei OSD-Mitarbeiter mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Die Einsatzkräfte wurden umzingelt und konnten sich nach vorheriger Ankündigung nur mittels Pfefferspray vor erneuten Angriffen schützen. Mit der Unterstützung eines weiteren OSD-Einsatzteams konnte die Situation entschärft werden. Der Fall wurde an die Polizei übergeben. Drei OSD-Mitarbeiter begaben sich für die weitere Behandlung ihrer Verletzungen in die Uniklinik. Strafanzeigen wurden erstattet. Darüber hinaus haben OSD-Mitarbeiter am Freitagabend einen Einsatz des Veterinäramtes in Eller begleitet. Dabei wurden 19 Zwergpudel und Zwergpudelmischlinge angetroffen, von denen 18 sichergestellt wurden. Die Hunde wurden in das Tierheim Düsseldorf gebracht und dort versorgt und untersucht. Während der Kontrolle wurde überwiegend ein akzeptabler Pflegezustand der Hunde festgestellt, eine genaue tierärztliche Untersuchung muss aber noch abgewartet werden. Die Hundebesitzerin durfte gemäß eines bestehenden Hundehalteverbots bis zu drei kastrierte Hunde halten. Eine verbliebene Hündin ist mittlerweile 14 Jahre alt und wurde bei der Kontrolle in gutem Zustand vorgefunden, weswegen sie bei der Halterin bleiben durfte. Das Hundehalteverbot wurde vom Veterinäramt über mehrere Jahre ohne Beanstandung kontrolliert. Die zu Beginn sehr engmaschige Kontrolldichte nimmt jedoch üblicherweise mit fortschreitender Zeit behutsam und schrittweise ab, sofern keine Beanstandungen festgestellt werden. Jetzt war das Veterinäramt nach einer Beschwerde beim Tierschutzverein informiert worden und veranlasste umgehend die Kontrolle und Beschlagnahmung. Samstag, 24. Juli In verschiedenen Kneipen in der Altstadt stellten die OSD-Mitarbeiter bei der Überprüfung der Terrassensperrzeit Verstöße gegen die Maskenpflicht fest. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Sonntag, 25. Juli In einem Restaurant in Lohausen entdeckten Einsatzkräfte des OSD, dass weder die Gäste noch die Beschäftigten des Lokals eine Maske trugen. Auf der Terrasse wurden zudem keine Mindestabstände zwischen den Sitzplätzen eingehalten, eine Zuordnung der Gäste zu den Tischen war nicht erkennbar. Darüber hinaus wurden keine Kontaktlisten geführt, und die Mitarbeitenden des Restaurants konnten kein negatives Corona-Testergebnis vorweisen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Im Rahmen des zivilen Streifendienstes stellten Einsatzkräfte des OSD in einem Restaurant in Lierenfeld fest, dass die Kontaktlisten nur fehlerhaft geführt wurden, widerrechtlich Alkohol ausgeschenkt und gegen das Nichtraucherschutzgesetz verstoßen wurde. Aufgrund des Verdachts des illegalen Glückspiels wurde die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 23. Juli, bis Sonntag, 25. Juli, 337 Einsätze, von denen 46 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 35.205, von denen 15.246 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen zwölf Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 18.960. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2021 Impfzentrum kehrt zu ursprünglichen Öffnungszeiten zurück Das Impfzentrum Düsseldorf ist aus organisatorischen Gründen zu seinen ursprünglichen Öffnungstagen und -zeiten zurückgekehrt. Montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags ist das Impfzentrum in der Merkur Spiel-Arena jeweils von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Eine Corona-Schutzimpfung ist zu den genannten Zeiten ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Das Impfzentrum bleibt am Samstag, 31. Juli, geschlossen. Grund für die eintägige Schließung ist eine Veranstaltung in der Merkur Spiel-Arena. Ergänzend können die Pop-up-Impfstellen im Atrium am Hauptbahnhof sowie im U- Bahnhof Heinrich-Heine-Allee täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr aufgesucht werden. Bis Freitag, 30. Juli, steht auch die Pop-up-Impfstelle in der Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156, ebenfalls von 10 bis 19 Uhr zu Verfügung. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2021 Corona Inzidenzstufe 2: Publikumsverkehr in der Stadtverwaltung bleibt weiterhin eingeschränkt Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird sich ab Dienstag, 27. Juli, in der Inzidenzstufe 2 (35,1 bis 50) der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen befinden. Der Publikumsverkehr innerhalb der städtischen Dienststellen bleibt weiterhin eingeschränkt, die Dienstleistungen der Stadtverwaltung werden nach Terminvergaben oder - wo Präsenztermine nicht möglich sind - über das Online- Angebot und über Notdienste fortgeführt. Wichtig bei Präsenzterminen: Auch in städtischen Dienststellen besteht die Tragepflicht eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes - sowohl für Bedienstete als auch für Kunden! Übersicht über die Dienste der Stadtverwaltung Düsseldorf: Amt für Einwohnerwesen Das Amt für Einwohnerwesen, zu dem unter anderem das Dienstleistungszentrum am Hauptbahnhof, die Bürgerbüros in den Stadtteilen, das Straßenverkehrsamt am Höherweg sowie das Standesamt an der Inselstraße gehören, bearbeitet ausschließlich auf Terminbasis die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Folgende Leistungen der Bürgerbüros können kontaktlos in Anspruch genommen werden: Für zur Abholung bereitliegender Personalausweise oder Reisepässe kann unter www.duesseldorf.de/dva online die kostenfreie Zustellung per Fahrradkurier beauftragt werden. Bewohnerparkausweise können direkt unter www.duesseldorf.de online beantragt, ausgedruckt und direkt genutzt werden. Meldebescheinigungen können unter www.duesseldorf.de online beantragt, ausgedruckt und direkt genutzt werden. Führungszeugnisse können online unter www.fuehrungszeugnis.bund.de online beantragt werden. Straßenverkehrsamt Das Straßenverkehrsamt bietet für Privatkunden alle Dienstleistungen nach vorheriger Terminvereinbarung unter https://tempus- termine.com/termine/index.php?anlagennr=1&design=2&anliegenauswahl=ja&maxk alender=2&anwendung=2&standort=sva&infotext=umzugbackoffice an. Ausnahme: Für die Abholung von Führerscheinen ist eine Terminbuchung nicht erforderlich. Diese können während der Öffnungszeiten abgeholt werden. Das Angebot für gewerbliche Kunden (Zulassungsdienste und KFZ-Händler) wird in der bisherigen Form weitergeführt. Standesamt Terminierte Eheschließungen finden weiterhin statt. Seit dem 1. Juli können auch im Standesamtsgebäude wieder Gäste an Trauungen teilnehmen. Einzelheiten werden auf der Internetseite des Standesamtes bekanntgegeben. Brautpaare können per Mail mit dem Standesamt Kontakt aufnehmen unter heiraten@duesseldorf.de. Das Standesamt bemüht sich, am Trautermin einen Trauort zu vermitteln, an dem Trauungen mit einigen Gästen möglich sind. Eheschließungen können schriftlich unter Angabe des Wunschtermins angemeldet werden. Geburten und Sterbefälle werden beurkundet; die Bearbeitung erfolgt kontaktlos. Urkunden können über das Serviceportal der Landeshauptstadt Düsseldorf www.duesseldorf.de bestellt werden. Persönliche Vorsprachen sind grundsätzlich nur mit Termin möglich. Das Standesamt informiert auf seiner Internetseite www.duesseldorf.de/standesamt über das Verfahren und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Hinweis: Das Amt für Einwohnerwesen bittet für alle Dienststellen nach Möglichkeit um Bezahlung der Leistungen mit EC-Karte. Amt für Soziales Das Amt für Soziales ist weiterhin per E-Mail oder telefonisch zu erreichen. Persönliche Termine können vereinbart werden, wenn dies in Krisensituationen unerlässlich notwendig ist. Die fristgerechte Auszahlung finanzieller Hilfen ist weiterhin sichergestellt. Bürgerinnen und Bürger können sich auch an die Versorgungshotline 0211-8998999 des Amtes für Soziales wenden, wenn sie Hilfe bei der Versorgung benötigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn derjenige, der üblicherweise die Versorgung übernimmt, unter Quarantäne steht und sich keine Hilfe durch Nachbarn oder Freunde organisieren lässt. Das Telefon ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt. Sollten Pflegende oder Pflegedienste ausfallen, versucht das Pflegebüro Pflegebedürftigen zu helfen, wenn sie oder ihre Angehörige keine Alternative organisieren können. Das Pflegebüro ist montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr unter 0211-8998998 zu erreichen und kann auch per E-Mail an pflegebuero@duesseldorf.de kontaktiert werden. Anfragen werden dann auch über die Versorgungshotline weitergeleitet. Amt für Migration und Integration Die Ausgabe von Dokumenten (zum Beispiel Verpflichtungserklärungen) sowie von beantragten und abholbereiten elektronischen Aufenthaltstiteln (eATs) finden unter Einhaltung aller Hygieneschutzmaßnahmen im Servicepoint Erkrather Straße 377 statt. Dazu ist keine Terminvereinbarung nötig. Der Servicepoint im Amt für Migration und Integration ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 15 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Beratungsgespräche zu Einbürgerung werden telefonisch durchgeführt. Die Verleihung von Einbürgerungsurkunden findet unter Einhaltung aller Hygieneschutzmaßnahmen statt. Kundinnen und Kunden der Kommunalen Ausländerbehörde, die einen Termin seit dem 16. Dezember gehabt hätten, wurden und werden postalisch angeschrieben sowie über das weitere Vorgehen informiert. Die Bearbeitung ihrer Anträge und Anliegen sowie die Entscheidung finden zeitnah statt. Erteilungen finden seit dem 11. Januar 2021 unter Einhaltung aller Infektionsschutzmaßnahmen im Servicepoint statt. Für alle anderen Fragen und Informationen können die Kundinnen und Kunden des Amtes für Migration und Integration den Servicepoint des Amtes für Migration und Integration mit Hilfe des Kontaktformulars erreichen. Für alle Fragen und Informationen zu Sachständen sowie Terminanfragen, hat das Amt für Migration und Integration eine neue Hotline unter der Rufnummer 0211-8921020 eingerichtet. Diese ist dienstags und donnerstags von 16 bis 19 Uhr sowie freitags von 13 bis 16 Uhr erreichbar und mehrsprachig verfügbar. Amt für Verkehrsmanagement Das Büro für Ausnahmegenehmigungen ist seit Montag, 5. Juli, wieder Auf'm Hennekamp 45 zu den bekannten Zeiten geöffnet. Zudem können Ausnahmegenehmigungen zum Parken, Genehmigungen für Halteverbotszonen bei Wohnungsumzügen und andere Ausnahmegenehmigungen für den Straßenverkehr per E-Mail an genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de beantragt werden. Alle oben genannten Anträge können auch auf dem Postweg an das Amt für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, 40225 Düsseldorf, gesandt werden. Die Ausnahmegenehmigungen werden per E-Mail oder auf dem Postweg zugestellt. Informationen zu den Ausnahmegenehmigungen unter: www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/antraege-und-genehmigungen/?L=0 Gesundheitsamt Die Tagesstätte, Talstraße 64, Telefon 0211-3850923, und das Sozialpsychiatrische Zentrum, Kölner Straße 187, Telefon 0211-8992952, bieten neben telefonischer und persönlicher Beratung auch Gruppenaktivitäten an. Die aktuellen Öffnungszeiten und Besuchsregeln können telefonisch in der jeweiligen Einrichtung erfragt werden. Der Sozialpsychiatrische Dienst sowie die Fachstelle zur Stärkung der psychischen Gesundheit bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind uneingeschränkt für telefonische und persönliche Beratung an allen Standorten erreichbar. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags, 9 bis 16 Uhr, freitags, 9 bis 14 Uhr, und nach Vereinbarung. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist telefonisch unter der Rufnummer 0211-8995391 sowie per E-Mail an spdi- gesundheitsamt@duesseldorf.de erreichbar. Die Fachstelle ist unter der Rufnummer 0211-8925529 oder per E-Mail an kjpdi-gesundheitsamt@duesseldorf.de zu erreichen. Termine bei der Beratungs- und Untersuchungsstelle für sexuell übertragbare Infektionen, einschließlich HIV können online unter www.duesseldorf.de/gesundheitsamt unter dem Stichwort "HIV" vereinbart werden. Telefonisch stehen die Mitarbeitenden unter der Rufnummer 0211-8992627 für Informationen und Beratungen sowie online unter sti@duesseldorf.de zur Verfügung. Zur Vereinbarung persönlicher oder telefonischer Beratungstermine ist die Schwangeren- und Schaftskonfliktberatungsstelle unter der Rufnummer 0211- 8992664 sowie der E-Mail-Adresse schwangerschaftskonfliktberatung@duesseldorf.de erreichbar. Menschen mit körperlicher Behinderung können sich bei Beratungsbedarf telefonisch unter 0211- 8992681 sowie per E-Mail an behindertenberatung@duesseldorf.de wenden. Betroffene von Gewalt oder anderen belastenden Ereignissen können unter der Rufnummer 0211-8995368 sowie per E-Mail an gewaltopferberatung@duesseldorf.de einen Beratungstermin vereinbaren. Volkshochschule Die Volkshochschule bietet wieder viele Veranstaltungen in Präsenz an. Ab Inzidenzstufe 2 wird es erforderlich, auch im Unterrichtsraum wieder eine FFP-2 Maske zu tragen und der Lehrkraft vor Veranstaltungsbeginn einen Nachweis des negativen Testergebnisses (Bürgertest; nicht älter als 48 Stunden), des vollständigen Impfschutz oder einen Genesenen-Nachweis vorzulegen. Die Anmeldungsphase für das Herbstsemester hat bereits begonnen. Auch für die Lehrgänge zum nachträglichen Erwerb der staatlich anerkannten Schulabschlüsse sind noch Anmeldungen möglich: Info-Telefon 0211-8992430, oder per E-Mail an vhs- schulabschluesse@duesseldorf.de. Alle Veranstaltungen, Informationen zu den Anmeldemöglichkeiten und den aktuell geltenden Hygienekonzept finden Bildungsinteressierte tagesaktuell auf der Webseite der Volkshochschule unter www.duesseldorf.de/vhs. Das VHS-Team ist per E-Mail, Telefon und über soziale Medien erreichbar, die zuständigen Fachbereichsleitungen unterstützen gerne bei der richtigen Veranstaltungsauswahl. Musikschule Nach den Sommerferien wird die Clara-Schumann-Musikschule - in Abhängigkeit von der Inzidenz - wieder an ihren Standorten in den verschiedenen Bezirken Präsenzunterricht anbieten. Es sind sowohl Einzel- als auch Gruppenunterricht und Ensembleproben in Präsenz geplant. Ein neuer Standort für den Unterricht der Clara- Schumann-Musikschule ist unter anderem die Gesamtschule Stettiner Straße in Garath. Neuanmeldungen für Musikschulunterricht (in allen Bezirken) nimmt die Verwaltung der CSM gerne entgegen. Stadtbüchereien Für einen Besuch der Zentralbibliothek ist die Registrierung mit Bibliothekskarte, Luca App, der Corona-Warn App oder durch Hinterlegung der Kontaktdaten notwendig. Medien können in der Zentralbibliothek zurückgegeben und ausgeliehen werden. Daneben sind Neuanmeldungen sowie Kontenklärungen und Fachinformationen durch das Bibliothekspersonal möglich. An ausgewiesenen Einzelarbeitsplätzen kann gelesen und gearbeitet werden. Gruppenarbeiten sind weiterhin nicht möglich. Derzeit gibt es in den Räumen der Stadtbüchereien keine Führungen und keine Veranstaltungen. Kinder unter acht Jahren können nur mit Begleitung eines Erwachsenen in die Bibliotheken. Die Besucherinnen und Besucher müssen Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und auch weiterhin eine medizinische Maske tragen. Auch alle Stadtteilbüchereien sind für das Publikum geöffnet. Den Zugang zu den Büchereien gibt es für eine eingeschränkte Anzahl von Kundinnen und Kunden ausschließlich durch die Registrierung mit einer Bibliothekskarte. In diesen Büchereien sind Rückgabe, Ausleihe, Anmeldung, Kontenklärung und ein kurzer Aufenthalt zur Medienauswahl möglich. Die Besucherinnen und Besucher müssen auch hier Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und eine medizinische Maske tragen. Ausnahme: Die Kinderbibliothek In der Donk bleibt noch geschlossen, da das gesamte Kinderhaus derzeit noch nicht frei zugänglich ist. Alle Informationen und Kontaktdaten gibt es auf der Homepage der Stadtbüchereien Düsseldorf unter: www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/bibliotheken/eingeschraenkter-service.html Museen und Stadtarchiv Ein Besuch der Museen ist weiterhin ohne vorherige Terminbuchung möglich; Führungen mit bis zu 10 Personen sind zulässig. Die Besucherzahlen können in Abhängigkeit von der vorhandenen Fläche begrenzt sein. Eine Maskenpflicht (FFP2 oder OP-Maske) besteht weiterhin, die einfache Kontaktnachverfolgung wird vor Ort sichergestellt. Besucherinnen und Besucher informieren sich bitte auf den Internetseiten der einzelnen Museen über Öffnungszeiten und besondere Vorgaben der Häuser. Mit Erreichen der Inzidenzstufe 2 ist ein Besuch des Aquazoo Löbbecke Museum nur mit Buchung eines Online-Tickets unter www.westticket.de/aquazoo-loebbecke- museum möglich. Die Tageskasse des Institutes wird geschlossen. Maximal 100 Personen dürfen sich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gleichzeitig im Aquazoo aufhalten. Führungen für Gruppen mit bis zu sieben Teilnehmenden sind weiterhin möglich. Das Stadtarchiv ist nach schriftlicher Anmeldung für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Es wird um eine Terminanfrage via E-Mail an stadtarchiv@duesseldorf.de gebeten. Kulturamt Das Kulturamt ist mit vorheriger Terminvereinbarung und unter Berücksichtigung der allgemeinen Hygieneregeln wieder geöffnet. Es besteht die Pflicht, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Sportamt Der Arena-Sportpark, der Sportpark Niederheid und das Rather Waldstadion sind für den unter den in der aktuellen CoronaSchVO genannten Bedingungen zulässigen Sportbetrieb geöffnet. Im Freien ist kontaktfreier Sport ohne Einschränkungen weiterhin möglich. Kontaktsport ist begrenzt auf maximal 25 Personen, entweder geimpft, genesen oder mit Negativtestnachweis unter eigener Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit. Die Nutzung der Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark ist für ansässige Vereine zu den bekannten, vorgegebenen Zeiten möglich. Voraussetzung ist, dass die Nutzergruppen sich im Vorfeld für die Hallennutzung bei den Kolleg*innen in der Halle anmelden und dort mit Augenmaß eine Sportausübung mit Abstand erfolgt. Auf den abgegebenen Sportanlagen entscheiden die für den Betrieb zuständigen Sportvereine. Die Sporthallen stehen gemäß Stufe II und unter den in der CoronaSchVO genannten Bedingungen dem Vereinssport zur Verfügung. Hier ist kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung bzw. Kontaktsport bis maximal 12 Personen erlaubt entweder geimpft, genesen oder mit Negativtestnachweis unter eigener Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit. Hochintervall-Ausdauertrainingsformen sind untersagt. Auch stehen dort die Umkleiden und Duschen unter Beachtung der allgemeinen Hygieneanforderungen und des Mindestabstandes zur Verfügung. Besucher*innen sollten sich in die dort ausliegenden Listen eintragen. Bei zulässiger Nutzung städtischer Sportgebäude gilt: Unmittelbar bis zum Ort der sportlichen Betätigung müssen medizinische Masken (OP-Masken, FFP2 ohne Ausatemventil oder KN95/N95) getragen werden. Die Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen stellen die Einhaltung der Auflagen sicher. Es erfolgen entsprechende Aushänge, und es finden stichprobenartige Kontrollen statt. Bei der Feststellung mehrfacher Verstöße gegen die aktuelle CoronaSchVO wird die Anlage wieder geschlossen. Garten-, Friedhofs- und Forstamt Friedhöfe: Die Friedhöfe sind durchgehend - auch an den Wochenenden und Feiertagen - geöffnet. Die Friedhofsverwaltung bleibt für Bestatter und Ansprechpartner der Friedhofsgärtnereien und Steinmetze erreichbar, um Fragen rund um Beerdigungen und Einäscherungen klären zu können. Alternativ können weitere Informationen zu den Friedhöfen jederzeit über www.duesseldorf.de/stadtgruen/friedhof abgerufen werden. Beerdigungen finden im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung statt. Die maximale Teilnehmerzahl ist nicht begrenzt. Allerdings gibt es in den Friedhofskapellen weiterhin nur ein eingeschränktes Platzangebot, und es gilt die Maskenpflicht. Im Außenbereich besteht eine Maskenpflicht, wenn mehr als 25 Personen bei der Beerdigung zusammenkommen. Der Mindestabstand darf nur zwischen nahen Angehörigen unterschritten werden. Die Friedhofsmobile auf dem Nordfriedhof und dem Friedhof Stoffeln sind in Betrieb. Gleiches gilt für den Beförderungsdienst auf dem Gerresheimer Friedhof. Das Friedhofsmobil auf dem Südfriedhof ist aktuell aufgrund technischer Defekte nicht in Betrieb. Wildpark: Der Wildpark Düsseldorf ist geöffnet und kann im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes genutzt werden. Eine vorherige Online- Terminbuchung unter www.duesseldorf.de/wildpark ist erforderlich. Bolzplätze: Die Bolzplätze sind geöffnet und können im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes genutzt werden. Spielplätze: Alle öffentlichen Spielplätze sind geöffnet und können im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes genutzt werden. Grillplätze in den Freizeitanlagen: Die Grillplätze in den Freizeitanlagen Niederheider Wäldchen, Ulenbergstraße und Heerdt bleiben geöffnet und können im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen von bis zu zehn Personen genutzt werden. Für die Nutzung der Grillplätze ist allerdings ein Nachweis erforderlich, dass die teilnehmenden Personen aus maximal drei Haushalten stammen. Anderenfalls ist ein negatives Testergebnis nötig. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Die Kontaktdaten stehen auf www.duesseldorf.de/stadtgruen/freizeit/freizeitparks bereit. Amt für Schule und Bildung Das Schulministerium hat festgelegt, dass das neue Schuljahr 2021/22 ab dem 18. August mit voller Präsenz unter Beibehaltung der strengen Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz starten wird. Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Präsenzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt. Die Testungen zweimal pro Woche werden fortgesetzt. Personen mit nachgewiesen vollständigem Impfschutz müssen nicht getestet werden. In den Grundschulen und Förderschulen sowie weiteren Schulen mit Primarstufe kommen wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz, in den weiterführenden Schulen die Antigen-Selbsttests. Auch im neuen Schuljahr gilt zunächst die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Schulen, nicht dagegen im Freien. Veranstaltungen zur Einschulung oder Aufnahme in die weiterführende Schule sind möglich. Eltern und Schülerinnen und Schüler sollten bedenken, dass sich die Regeln bis zum Schulbeginn ändern können. Alle aktuellen Informationen zum Unterrichtsbetrieb und zum Betreuungsangebot sind im Internet veröffentlicht unter: https://www.schulministerium.nrw/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-18-august-2021 Das Amt für Schule und Bildung ist telefonisch oder per E-Mail unter schuleundbildung@duesseldorf.de zu erreichen. Das Zentrum für Schulpsychologie gewährleistet Präsenztermine aufgrund einer Krisen- oder Kinderschutzberatung. Das Sekretariat ist telefonisch erreichbar unter 0211-8995340 oder per E-Mail unter schulpsychologie@duesseldorf.de. Jugendamt Der Bezirkssozialdienst ist wie gewohnt Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr per Mail und über die Service-Telefonnummern zu erreichen. Persönliche Beratung findet nur nach Terminvereinbarung statt. Hausbesuche erfolgen bei Bedarf. Die Amtsvormundschaft, die Jugendhilfe im Strafverfahren, der Fachdienst für unbegleitete minderjährige Ausländer*innen und die Eingliederungshilfe sind telefonisch erreichbar. Persönliche Gespräche finden mit Terminvereinbarung statt. Die Förderungen und Auszahlungen von Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Kindertagespflege, Betriebskosten Kindertageseinrichtungen und die Rechnungsbearbeitung der stationären und ambulanten Erziehungshilfen werden weiterhin uneingeschränkt vorgenommen. Persönliche Gesprächstermine für dringende Beurkundungen und Beratungen sind nach vorheriger Anmeldung über www.duesseldorf.de/formulare/online-anmeldung-beistandschaft-jugendamt.h tml möglich. Die Jugendfreizeiteinrichtungen sind geöffnet. Aufgrund der geltenden Verordnungen kann es jedoch noch zu Einschränkungen des dortigen Regelbetriebs kommen. Es finden in den Einrichtungen meist Gruppenangebote statt, deren Größe kontingentiert ist: Gruppenangebote in den Einrichtungen mit 20 Personen, Außenaktivitäten mit 30 jungen Menschen. Es ist bei Angeboten in geschlossenen Räumen wieder ein Negativnachweis oder ein beaufsichtigter Schnelltest erforderlich, und die Rückverfolgbarkeit muss gegeben sein. Auch gilt in den Räumen die Tragepflicht eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes - anlaog anderer städtischen Dienststellen. Der Skatepark Düsseldorf und der Dirtpark in Rath sind geöffnet und können unter Einhaltung der einschlägigen Hygieneregeln besucht werden. Die Angebote der "Düsselferien" finden im Rahmen der einschlägigen Verordnungen ebenfalls statt. Seit dem 7. Juni 2021 sind die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung wieder im Regelbetrieb. Die rechtlichen Regelungen des Achten Sozialgesetzbuches (SGB VIII) und des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) sind wieder uneingeschränkt gültig, das heißt alle Kinder haben einen uneingeschränkten Betreuungsanspruch im vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang. Pädagogische Konzepte können grundsätzlich vollumfänglich umgesetzt werden, die verbindliche Gruppentrennung ist aufgehoben. Die Einrichtungen vor Ort prüfen die organisatorische Umsetzung, unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Coronabetreuungsverordnung, im Einzelfall. Seit dem 7. Juni 2021 bietet die Jugend- und Elternberatung unter Einhaltung des geltenden Hygiene- und Sicherheitskonzepts wieder terminierte persönliche Gespräche vor Ort an. Auf Wunsch ist auch weiterhin eine telefonische oder videogestützte Beratung möglich. Anmeldungen zur Beratung können bis auf Weiteres nicht persönlich, sondern ausschließlich telefonisch oder online erfolgen. Die Düsseldorfer Bürgerhäuser sind unter den Vorgaben der aktuell gültigen Coronaschutzverordnung geöffnet und freuen sich auf Besucherinnen und Besucher. Der Elternbesuchsdienst bietet allen Eltern von Neugeborenen wieder einen persönlichen Besuch zu Hause an. Auf Wunsch der Eltern sind weiterhin Telefontermine und videogestützte Gespräche möglich, sowie Gespräche im Freien oder im i-Punkt Familie. Die Betreuungsstelle für Erwachsene ist telefonisch montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr unter 0211-8998959 zu erreichen oder per E- Mail betreuungsstelle@duesseldorf.de. Die Beglaubigungen von Unterschriften auf Vollmachten und Betreuungsverfügungen sind nur nach vorheriger Terminabsprache unter Einhaltung der Hygienevorschriften möglich. Ordnungsamt Das beim Ordnungsamt angesiedelte Fundbüro ist Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 12.30 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag zusätzlich von 13.30 bis 15 Uhr geöffnet. Die Hotline für Gewerbebetriebe mit Fragen zur Coronaschutzverordnung ist an Werktagen zwischen 9 und 13 Uhr unter der Rufnummer 0211-8923350 erreichbar, zudem per E-Mail an veranstaltung-corona@duesseldorf.de. Die Registrierung für Prostituierte gem. § 3 ProstSchG ist nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0211-8998812 oder 0211-8998813 möglich. Bauaufsichtsamt Die Bauaufsicht bietet wie in den vergangenen Wochen Termine auch in Präsenz unter Einhaltung der Hygieneregeln an. Dafür sind bitte Anfragen zum Service per E- Mail zu richten an bauaufsichtsamt@duesseldorf.de oder denkmalschutz@duesseldorf.de. Aufgrund der hohen Anzahl von Anfragen und der zu koordinierenden räumlichen Verfügbarkeiten sollte im Bereich des Bauaktenarchivs auch weiterhin vorrangig von der Übersendung von Kopien etc. Gebrauch gemacht werden. Der Service des Kopienversands wird weiter bestehen bleiben. Zur Vereinbarung von Terminen im Bauaktenarchiv oder der Anforderung von Kopien können Kunden über die Seite www.duesseldorf.de/bauaufsichtsamt den Formularservice aufrufen, über den sie dann weitergeleitet werden. In den technischen Bereichen sowie beim Institut für Denkmalschutz werden neben telefonischen und digitalen auch Präsenztermine angeboten. Kunden werden gebeten, sich diesbezüglich an die im Internet angegebenen Adressen bauaufsichtsamt@duesseldorf.de oder denkmalschutz@duesseldorf.de zu wenden. Wirtschaftsförderung Das Amt für Wirtschaftsförderung bietet weiterhin den vollständigen Beratungs- und Dienstleistungsservice für Unternehmen an. Zusätzlich ist eine Hotline für alle unternehmensrelevanten Fragen rund um das Thema Corona eingerichtet. Interessierte können sich telefonisch an die Rufnummer 0211-8990136 (montags bis freitags, 9 bis 16 Uhr) wenden oder eine E-Mail an business@duesseldorf.de schreiben und werden dann zurückgerufen. Die Hotline arbeitet eng mit den anderen städtischen Hotlines, aber auch mit den Hotlines der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer zusammen. Umwelt- und Verbraucherschutz, Fischereibehörde Meldungen über möglicherweise auftretende Abfallablagerungen können über die App "Düsseldorf bleibt sauber", das Servicetelefon Stadtsauberkeit unter Telefon 0211-8925050 oder per E-Mail an stadtsauberkeit@duesseldorf.de gemeldet werden, nähere Informationen gibt es unter www.duesseldorf.de/stadtsauberkeit. An den Werktagen ist außerdem das Call-Center der AWISTA unter Telefon 0211- 83099099 erreichbar. Die Servicetelefone des Instituts für Verbraucherschutz und Veterinärwesen sind über die Rufnummern 0211-8993143 für Beschwerden zum Thema Tierhaltungen/Tierschutz und 0211-8993144 für Anliegen in Sachen Verbraucherbeschwerden/Lebensmittelüberwachung erreichbar. Die Ausstellung und Verlängerung von Fischereischeinen sowie Entgegennahme von Anträgen für Fischerprüfungen im August erfolgt nach vorheriger Terminvergabe donnerstags zwischen 8 und 12 Uhr sowie zwischen 13 und 15.30 Uhr. Nähere Informationen können abgerufen werden unter: https://www.duesseldorf.de/umweltamt/umwelt-und-verbraucherthemen-von-a- z/fischerei.html Vermessungs- und Katasteramt Das Vermessungs- und Katasteramt ist über die E-Mail-Adresse geoservice@duesseldorf.de und telefonisch über die Hotline-Nummer des Service- Centers unter 0211-8994276 erreichbar. Diese Nummer ist zu den üblichen Bürozeiten besetzt. Über die Hotline-Nummer können Sie auch einen persönlichen Termin mit den Mitarbeitenden des Service-Centers im Vermessungs- und Katasteramt vor Ort vereinbaren. Darüber hinaus gibt es viele raumbezogene Geodaten - zum Beispiel mit Baurechts- oder Liegenschaftsinformationen - rund um die Uhr unter https://maps.duesseldorf.de. Amt für Statistik und Wahlen Das Amt für Statistik und Wahlen ist über die E-Mail-Adressen wahlen@duesseldorf.de und statistik@duesseldorf.de erreichbar. Informationen und Ansprechpartner bei Fragen und Anliegen rund um die Bundestagswahl 2021 und die Landtagswahl 2022 sind im Internet veröffentlicht unter: www.duesseldorf.de/wahlen Stadtplanungsamt Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes sind telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Das Stadtplanungsamt ist darüber hinaus auch über die E- Mail-Adresse planung@duesseldorf.de erreichbar. Neben telefonischen und digitalen Terminen werden in Absprache auch Präsenztermine unter Einhaltung der Hygieneregeln angeboten. Die öffentlichen Auslegungen des Stadtplanungsamtes im Verwaltungsgebäude Brinckmannstraße 5 sind auch weiterhin unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen zugänglich. Amt für Wohnungswesen Das Amt für Wohnungswesen ist weiterhin per E-Mail oder telefonisch erreichbar. Darüber hinaus können sind auch wieder Präsenztermine nach vorheriger Terminabsprache möglich. Wohngeld: Telefon 0211-8996366, E-Mail: wohngeld@duesseldorf.de WBS/Wohnungsvermittlung: Telefon 0211-8997500, E-Mail: wohnungsvermittlung@duesseldorf.de Wohnberatung für Ältere und Behinderte: Telefon 0211-8996404, E-Mail: wohnberatung@duesseldorf.de Weitere Informationen und sämtliche Kontaktdaten gibt es auf den Internetseiten des Wohnungsamtes unter www.duesseldorf.de/wohnen.html Liegenschaftsamt Das Liegenschaftsamt ist unter den bekannten Rufnummern erreichbar. Zusätzlich bietet die Rufnummer 0211-8992394 eine Kontaktmöglichkeit. Stadtentwässerungsbetrieb Der Stadtentwässerungsbetrieb ist für allgemeine Auskünfte über die E-Mail-Adresse sebd.kundeninfo@duesseldorf.de und telefonisch über die Kundentelefonnummer 0211-8922722 erreichbar. Diese Nummer ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt. Kanalbestandspläne können unter https://sebd-planauskunft.duesseldorf.de/ nach Registrierung rund um die Uhr kostenlos abgerufen werden. Entwässerungsgesuche dürfen wieder nach vorheriger Terminvereinbarung unter Einhaltung der Hygieneregeln sowie Maskenpflicht persönlich eingereicht werden. Ein Vor-Ort-Termin für eine individuelle Beratung zum Schutz vor Starkregen Ihres Grundstückes kann unter Telefon 0211-8922724 oder 0211-8926763 oder per E-Mail an starkregen@duesseldorf.de vereinbart werden. Rathaus in der Altstadt geöffnet Das Rathaus in der Altstadt ist weiterhin geöffnet. Ausschüsse tagen nach den Sommerferien aller Voraussicht nach wie bisher im Plenarsaal des Rathauses, Besucherinnen und Besucher sind dafür in begrenzter Anzahl zugelassen. Infoline der Stadtverwaltung Die Infoline der Landeshauptstadt Düsseldorf ist unter der Rufnummer 0211-8991 erreichbar. Unter dieser Rufnummer können auch Termine vereinbart werden, soweit diese angeboten werden. Termine können aber auch online angemeldet werden. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2021 Corona: Einschränkungen ab Dienstag, 27. Juli Regelungen gemäß Inzidenzstufe 2 der Coronaschutzverordnung greifen Die Corona-Infektionszahlen steigen in Düsseldorf weiter an. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in der Landeshauptstadt Düsseldorf seit Freitag, 23. Juli, über dem Wert von 35. Laut der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen greifen, nachdem der 7-Tage-Inzidenzwert drei Kalendertage in Folge über 35 liegt, ab dem übernächsten Tag die Regelungen der Inzidenzstufe 2. Ab dem morgigen Dienstag, 27. Juli, werden somit in Düsseldorf zusätzliche Schutzmaßnahmen zur Reduktion von Neuinfektionen umgesetzt. Einzelheiten dazu zeigt die nachfolgende Übersicht: Private Kontakte Treffen sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus drei Haushalten, außerdem für zehn Personen mit aktuellem Test aus beliebigen Haushalten. Vollständig geimpfte und genesene Personen im Sinne der Ausnahmeverordnung des Bundes werden nicht mitgezählt. Sonderregelungen für Geimpfte und Genese Soweit bestimmte Angebote, Veranstaltungen oder Tätigkeiten von einem Negativtestnachweis abhängen, so gilt dies nicht für vollständig Geimpfte oder Genesene, die getesteten Personen gleichgestellt sind. Weitere Informationen: https://corona.duesseldorf.de/zielgruppen/alle-dusseldorfer- innen/impfen/gleichstellung-geimpfte-und-getestete Abstands- und Maskenregeln gelten weiterhin. Testpflicht bei Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einem Urlaub Weitere Informationen erhalten Sie unter https://corona.duesseldorf.de/zielgruppen/alle-dusseldorfer-innen/reisen-und- urlaub/testpflicht-nach-urlaubsruckkehr. ÖPNV Im ÖPNV muss weiterhin eine medizinische Maske getragen werden. Kultur Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Testnachweis sowie die Einhaltung des Mindestabstands oder eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit Gesang/Blasinstrumenten kann mit bis zu 20 Personen stattfinden, wenn ein negativer Testnachweis vorliegt. Museen und so weiter können ohne Terminvergabe öffnen. Führungen sind zulässig. keine Terminbuchungen in Bibliotheken und Archiven nötig Museen und ähnliches ohne Termin Führungen sind möglich Bildungs- und Kursangebote Präsenzunterricht mit negativem Testnachweis oder beaufsichtigtem Selbsttest und ohne Mindestabstände ist möglich, sofern ein Sitzplan mit festen Sitzplätzen vorhanden ist. Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten ist innen mit bis zu 20 Personen erlaubt, sofern negative Testnachweise vorliegen oder ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt wird. Kinder- und Jugendarbeit Gruppenangebote sind innen mit 20 und außen mit 30 jungen Menschen ohne Altersbegrenzung und mit negativem Testnachweis oder beaufsichtigtem Selbsttest erlaubt. Gruppenangebote sind auch innen ohne Maske möglich. Ferienangebote und Ferienreisen sind mit negativem Testnachweis oder beaufsichtigtem Selbsttest möglich. Freizeitstätten Die Öffnung aller Bäder, Saunen und so weiter und Indoorspielplätze mit negativen Testnachweisen und Personenbegrenzung ist erlaubt. Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 50 liegt, ist die Öffnung von Freizeitparks und Spielbanken mit negativen Testnachweisen und Personenbegrenzung möglich. Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen sind bei einer Landesinzidenz unter 50 auch in den Innenbereichen mit negativen Testnachweisen möglich. Handwerk und Dienstleistungen Alle körpernahen Dienstleistungen sind zulässig. Soweit das Einhalten von Abstands- und Maskenpflicht nicht möglich ist, nur mit aktuellem Test. Einzelhandel Die Kundenbegrenzung reduziert sich auf eine Person pro 10 Quadratmeter (ab einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmeter gilt eine Person pro 20 Quadratmeter). Veranstaltungen Sitzungen/Tagungen/Kongresse etc. sind außen und innen mit bis zu 500 Teilnehmern möglich, sofern negative Testnachweise vorliegen. private Veranstaltungen sind im Freien mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen möglich. Voraussetzung sind ein negativer Testnachweis und die sichergestellte einfach Rückverfolgbarkeit; keine Maskenpflicht innen am Tisch und keine im Außenbereich; Unterschreitung des Mindestabstandes an festen Sitzplätzen zulässig, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. Jahr- und Spezialmärkte im Freien mit Personenbegrenzung sind möglich. Mit negativen Testnachweisen sind auch Kirmeselemente zulässig. Sonderregeln für Abschlussfeiern Gastronomie Die Außengastronomie ist ohne negative Testnachweise erlaubt. Die Innengastronomie darf geöffnet werden, wenn negative Testnachweise vorliegen und eine Platzpflicht gegeben ist. Kantinen dürfen geöffnet werden. Für Betriebsangehörige auch ohne negative Testnachweise. Tourismus Hotels dürfen wieder voll ausgelastet werden (mit Testnachweis). Volle gastronomische Versorgung für private Gäste. "Autarke" Übernachtungen (Ferienwohnungen, Camping, Wohnmobile, Zelten) sind mit einem negativen Test möglich. Busreisen sind mit vorherigem Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent) möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Hochwasser: NRW-Soforthilfen für betroffene Düsseldorfer Privatleute und Unternehmen Stadt nimmt Anträge zur Auszahlung entgegen Die NRW-Landesregierung stellt unbürokratische und schnelle Soforthilfe für von der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 betroffene Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirte und Kommunen in Höhe von 200 Millionen Euro bereit. Auch für Düsseldorf stehen Gelder aus dem Soforthilfeprogramm des Landes zur Verfügung. Berechtigte Privatleute erhalten 1.500 Euro plus 500 Euro je weiteren Bewohner pro Haushalt. Maximal werden für Privathaushalte 3.500 Euro ausgezahlt. Betroffene Unternehmen, Freiberufler sowie Land- und Forstwirte erhalten aus dem Landestopf pauschal 5.000 Euro. Betroffene Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf können sich mit ihrem Antrag (Stichwort "Hochwasser-Soforthilfe") zur Auszahlung an folgende Mailadresse wenden: soforthilfehochwasser@duesseldorf.de Düsseldorfer Unternehmen, Freiberufler sowie Land- und Forstwirte können ihre Anträge mit Stichwort "Hochwasser-Soforthilfe" einreichen unter: soforthilfehochwasserunternehmen@duesseldorf.de Informationen dazu gibt es wochentags auch bei der Info-Line der Landeshauptstadt Düsseldorf unter: Telefon 0211-8991. Infos zur Richtlinie sowie Anträge zur Auszahlung der NRW-Soforthilfen gibt es unter: https://www.land.nrw/soforthilfe ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Landeshauptstadt Düsseldorf bringt die Impfungen zu den Menschen Mobiles Impfangebot nach Freitagsgebet vor der Masjid Assalam Moschee Seit dem 14. Juli ermöglicht die Landeshauptstadt Düsseldorf allen Bürgerinnen und Bürgern ein dezentrales und unbürokratisches Impfangebot auch ohne Terminvergabe. Dazu können auch Nicht-Termininhaber spontan das Impfzentrum, Arenastraße 1, besuchen oder an den in der Stadt verteilten Pop-up-Impfstellen eine Coronaschutzimpfung erhalten. Aktuell befinden sich die mobilen Impfstellen im Atrium am Hauptbahnhof sowie im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee. Dort können sich die Menschen täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen. Zusätzlich fokussiert die Landeshauptstadt stetig die mobile Impfung. So ist am Freitag, 23. Juli, vor der Masjid Assalam Moschee eine weitere Pop-up-Impfstelle errichtet worden. Die mobile Impfstelle ist nach dem Freitagsgebet geöffnet worden und wird zunächst bis 19 Uhr betrieben. Die Aktion wurde durch den Kreis der Düsseldorfer Muslime gemeinsam mit der Landeshauptstadt initiiert. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche haben die Pop-up Impfstelle gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreises der Düsseldorfer Muslime, Dalinç Derekoy, besucht. "Ich freue mich über die starke Gemeinschaft in unserer Stadt, und dass wir gemeinsam mit der muslimischen Community gegen die Coronapandemie kämpfen. Ich danke der Masjid Assalam Moscheegemeinde, dass sie den Platz vor der Moschee für die mobile Impfung zur Verfügung gestellt hat und das Impfangebot unter ihren Mitgliedern und in der Nachbarschaft beworben hat. Bei der Bewältigung der Pandemie zählt jede Impfung!", betont Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Neben dem Impfangebot an die muslimischen Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die direkt nach dem Freitagsgebet auf Wunsch eine Impfung erhalten konnten, hat das mobile Impfzentrum auch für alle Passantinnen und Passanten offen gestanden. Als Impfstoffe sind die beiden mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna zur Verfügung gestellt worden. Aber auch das Vakzin der Firma Johnson & Johnson, das nur eine Impfung für die Immunisierung benötigt. Nach genau vier Wochen wird für die Menschen, bei denen eine Zweitimpfung erforderlich ist, das Impfmobil erneut an der Masjid Assalam Moschee haltmachen. Perspektivisch bleiben die beiden zentral gelegenen Anlaufstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee auch im Anschluss an die Woche des Impfens bestehen, sodass sich Interessierte zunächst unbefristet von 10 bis 19 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen können. Zusätzlich können sich alle Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin ohne Termin im Impfzentrum, Arenastraße 1, an den regulären Öffnungstagen impfen lassen. Aktuell ist eine rotierende mobile Impfstelle in Planung, die zusätzlich zu den festen Impfstellen eine mobile Impfung ermöglichen soll. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Auszahlung der städtischen Soforthilfen im Stadtbezirk 7 Hochwasser in Gerresheim: Betroffene haben Info-Schreiben zu Anträgen an die BV erhalten/"Netz gegen Armut" als Anlaufstelle Die Bezirksvertretung 7 (Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl, Ludenberg) hat festgelegt, wie sie die städtischen Soforthilfen an die vom Jahrtausend- Hochwasser der Düssel betroffenen Menschen, Vereine und Institutionen im Stadtbezirk 7 weiterleitet. Bezirksbürgermeisterin Maria Icking hat in einer Videokonferenz am Donnerstag, 22. Juli, mit den Fraktionssprecherinnen und - sprechern der BV beschlossen, eine erste Soforthilfe in Höhe von insgesamt rund 30.000,00 Euro umgehend auszuzahlen. Die betroffenen Kleingartenvereine und Sportvereine erhalten damit einen ersten Abschlag zur Unterstützung der Aufräumarbeiten. Die Vereine haben bereits ein Informationsschreiben der BV erhalten, in dem sie unter anderem darüber informiert wurden, dass sie Zuschussanträge zur Instandsetzung an die Bezirksvertretung 7 richten können. In Vor-Ort-Terminen werden die BV-Mitglieder dann eine Priorisierung vornehmen. Hierzu werden je nach Bedarf während der Sommerpause auch Dringlichkeitsentscheidungen getroffen, damit die Gelder schnellstmöglich ausgezahlt werden können. Auch die Struktur für die Vergabe von Soforthilfen an Privatpersonen steht im Stadtbezirk 7. Private Hilfesuchende, die Unterstützung benötigen, können sich an die verschiedenen Anlaufstellen des "Netz gegen Armut" wenden (www.netz-gegen- armut.de). Das "Netz gegen Armut" ist ein Verbund von Vereinen, dem unter anderem auch die Bezirksvertretung 7 angehört, der seit Jahren schon für die Hilfebedürftigen in Gerresheim tätig ist. Im Rahmen der üblichen Sprechstunden und extra auch erweiterten Kontaktangeboten können die Bedarfe vorgetragen werden. Kontakte: Bezirksverwaltungsstelle 7, Mail: bezirksverwaltungsstelle.07@duesseldorf.de "Netz gegen Armut": Die Sprechstunde ist geöffnet jeweils dienstags von 9 bis 11 Uhr sowohl im Stiftsgebäude von St. Margareta, Gerricusstraße 12, als auch im Zentrum der evangelischen Gemeinde, Heyestraße 95. Außerdem kann im zentrum plus Gerresheim, Am Wallgraben 34, um Hilfe nachgefragt werden, sowie vor der Kirche St. Katharina, Katharinenstraße 20, montags von 16 bis 18 Uhr und mittwochs von 14 bis 16 Uhr. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Der Umzug der Zentralbibliothek in das neue Gebäude im KAP1 beginnt Bis zur Eröffnung im neuen KAP1 kann die Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner- Platz auch während des Umzugs besucht werden/Ab dem 29. Juli startet das Umzugstagebuch "KAP1" Die Zentralbibliothek zieht in den nächsten Wochen und Monaten vom Standort hinter dem Hauptbahnhof in die neuen Räume im KAP1 vor den Hauptbahnhof - und das ohne Schließung. Somit kann die Zentralbibliothek am jetzigen Standort bis zum Schluss besucht werden. Hierbei sind jedoch einige Hinweise zu beachten. Ab dem 12. August vergibt die Zentralbibliothek extralange Leihfristen bis zum 25. November für Bücher und andere Medien. So können sich die Besucherinnen und Besucher über den Umzug hinweg mit reichlich Lesestoff eindecken. Stephan Schwering, Leiter der Zentralbibliothek: "Die Kundinnen und Kunden sind aufgerufen, die Zentralbibliothek quasi 'leer zu leihen'. Dadurch stehen ihnen zum einen über die Zeit des Umzugs hinweg immer ausreichend Bücher und Medien zur Verfügung. Zum anderen können die Besucherinnen und Besucher, wenn sie möchten, so auch aktiv beim Umzug unterstützen. Denn durch zahlreiche Ausleihen, bleiben weniger Bücher zum Verpacken für den Umzug übrig. Die Medien können so beispielsweise am Bertha-von-Suttner-Platz entliehen und im November am neuen Standort im KAP1 zurückgegeben werden." Die Zentralbibliothek bleibt fast bis zum letzten Tag zu den gewohnten Öffnungszeiten am alten Standort geöffnet. Für den Umzug, der parallel zum Betrieb läuft, ist Folgendes zu beachten: • Ab dem 12. August wird die Leihfrist aller Bücher und der anderen Medien, die in der Zentralbibliothek ausgeliehen werden, auf den 25. November 2021 gelegt. • Ab Freitag, 23. Juli, können keine Medienboxen und Bücher aus dem Magazin mehr bestellt oder ausgeliehen werden. • Ab Freitag, 27. August, können im Katalog keine Bücher und anderen Medien der Zentralbibliothek, der Musikbibliothek und der Kinder- und Jugendbibliothek vorgemerkt oder bestellt werden. • Ab Montag, 30. August, gibt es keinen Zugang mehr zu den Sach- und Fachbüchern, den Arbeitsplätzen, Internetrechnern, Kopierern im 1. Obergeschoss. • Ab Montag, 20. September, gibt es keinen Zugang mehr zur Kinder- und Jugendbibliothek, zur Musikbibliothek, zu den Hörbüchern, Musik-CDs, DVDs, Krimis, Romanen und zu den Toiletten. Ab dann bis kurz vor dem Umzug wird es jedoch eine "Frisch-zurück-Bibliothek" geben: Alles das, was noch am alten Standort zurückgegeben wird, kann dann wieder ausgeliehen werden. Auch die Rückgabe, der Kundenservice und ein Zugang zum Lesefenster werden bis Freitag, 5. November, in den Räumen am Bertha-von-Suttner-Platz möglich sein. Im Lesefenster kann man bis dahin Zeitungen und Zeitschriften lesen, das freie WLAN und die Internet-PCs nutzen. Aktuelle Informationen gibt es in den sozialen Medien und auf der Homepage der Stadtbüchereien: duesseldorf.de/stadtbuechereien Außerdem werden die Kundinnen und Kunden in der Zentralbibliothek vor Ort durch Aushänge und Flyer informiert. Umzugstagebuch "KAP1" Wer den Umzug verfolgen möchte, kann dies über den Blog der Stadtbüchereien und die Social Media Kanäle tun. Ab Donnerstag, 29. Juli, 100 Tage vor der Eröffnung der neuen Zentralbibliothek wird es im Blog "Buchstabensuppe" der Stadtbüchereien (stadtbuechereienduesseldorf.wpcomstaging.com/) ein Umzugstagebuch "KAP1" und über den Twitter-Kanal der Stadtbüchereien (@stadtbueduedorf) einen Countdown bis zum Eröffnungsakt im KAP1 am Wochenende des 6./7. Novembers geben. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Impfzentrum Düsseldorf weitet Impfangebot aus Unter bestimmten Voraussetzungen Impfung ab 12 Jahren möglich Das Düsseldorfer Impfzentrum weitet sein Impfangebot aus und ermöglicht Kindern ab dem 12. Lebensjahr eine Impfung gegen das Coronavirus. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, da die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut eine generelle Impfung aller Kinder ab dem 12. Lebensjahr zurzeit nicht befürwortet. Die STIKO empfiehlt ausdrücklich nur die Kinder zu impfen, die einem besonderen Risiko ausgesetzt sind. Hier stehen vor allem Mädchen und Jungen im Vordergrund, die eine bestimmte Vorerkrankung haben. Auf der Liste der Vorerkrankungen steht beispielsweise: Trisomie 21, Diabetes mellitus, relevante Immunsuppression und angeborene zyanotische Herzfehler sowie schwere Herzinsuffizienz oder chronische Erkrankungen wie Niereninsuffizienz. Aber auch die 12- bis 15-Jährigen, die im Umfeld von gefährdeten Menschen, die sich selbst nicht schützen können, leben, kommen für eine Schutzimpfung mit dem Vakzin der Firma Biontech infrage. Sollten bereits ältere Kinder und Jugendliche unter einem arbeitsbedingten erhöhten Expositionsrisiko stehen, kann auch hier eine Impfung gegebenenfalls erfolgen. Im Rahmen der Woche des Impfens, die Landesgesundheitsminsiter Karl-Josef Laumann ausgerufen hat, muss vor einem Besuch keine zwingende Terminvergabe erfolgen. Hier müssen lediglich ein Impfpass sowie die Ausweisdokumente des Kindes und der Eltern bereitgehalten werden. Bei einer individuellen Risiko- und Nutzenabwägung und nach vorherigem individuellem und ausführlichem Aufklärungsgespräch durch das erfahrene ärztliche Fachpersonal sowie Zustimmung der Eltern und des Kindes wird eine Impfung mit BionTech durchgeführt. Da diese STIKO-Empfehlung nicht neu ist, ist das auch keine neue Vorgehensweise für das Düsseldorfer Impfzentrum, allerdings wird zur Abbildung der hohen Aufklärungs- und Abstimmungsanforderungen, soweit möglich ein Kinderarzt/eine Kinderärztin im Impfzentrum anwesend sein, um solche Impfungen durchzuführen. ___________________________________________________________________________ 23. Juli 2021 Geänderte Öffnungszeiten des Impfzentrums Das Impfzentrum Düsseldorf passt für die nächsten beiden Wochen (KW30 und KW31) die Öffnungszeiten an. In den genannten Wochen ist das Impfzentrum mittwochs, freitags und sonntags jeweils von 12 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Eine Corona- Schutzimpfung ist zu den genannten Zeiten ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Ergänzend können die Pop-up-Impfstellen im Atrium am Hauptbahnhof sowie im U- Bahnhof Heinrich-Heine-Allee täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr aufgesucht werden. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2021 Gegen Auto-Poser: Zufahrt zum Mannesmannufer am Wochenende gesperrt Um die "Auto-Poser-Szene" und den touristischen Parksuchverkehr am Mannesmannufer einzudämmen, wird die Landeshauptstadt in dieser Woche erneut Vorkehrungen treffen. Die Zufahrt zum Mannesmann-/Rathausufer - von der Haroldstraße und Neusser Straße aus - wird am Horionplatz mit einer kontrollierten Sperre versehen. Demzufolge wird die Zufahrt zum Mannesmann-/Rathausufer - von der Haroldstraße und Neusser Straße aus - am Horionplatz mit einer kontrollierten Sperre versehen: Freitag, 23. Juli, von 18 Uhr bis nachts Samstag und Sonntag, 24. Juli und 25. Juli, jeweils von 11 Uhr bis nachts Die Zufahrt in den oben genannten Bereich ist nur Anwohnern sowie deren Besuchern, Rettungsdiensten, Pflegediensten, dem Busverkehr und Taxen erlaubt. Das Einhalten der Durchfahrtssperren wird durch von der Stadt beauftragtes Kontrollpersonal überwacht, um die Einfahrt für Kraftfahrzeuge der "Auto-Poser- Szene" und Parksuchverkehre für Besucher des Rheinufers zu unterbinden. ___________________________________________________________________________ 22. Juli 2021 Hilfe für von Hochwasser betroffene Bürgerinnen und Bürger: Sachspenden stehen zur Abholung bereit Ausgabestellen in der Aloys-Odenthal-Schule und der Volker Rosin Schule/Abholung heute und morgen von 10 bis 15 Uhr möglich Jetzt Sachspenden abholen: Bedürftige Bürgerinnen und Bürger, die besonders von den Hochwasserfolgen betroffenen sind, können an zwei Ausgabestellen, in der Aloys-Odenthal-Schule, Diepenstraße 24, und in der Volker Rosin Schule, Arnstadter Weg 6-16, gespendete Güter auswählen und mitnehmen. Beide Standorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den überschwemmten Stadtgebieten und sind noch Donnerstag, 22. Juli, und Freitag, 23. Juli, von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Bei den Sachspenden handelt es sich vor allem um Gegenstände des täglichen Bedarfs: Kleidung für Damen, Herren, Kinder und Babys, Handtücher sowie Pflegeprodukte, beispielsweise Duschgel, Shampoo, Windeln und Putzutensilien. Insgesamt wurden 18 Paletten mit rund 2.000 Kartons voller Sachspenden gesammelt. Gespendete Güter, die dort keinen neuen Besitzer finden, werden später zur überörtlichen Hilfe an das Land Nordrhein-Westfalen weiter gegeben. Hintergrund Nach dem Jahrtausendhochwasser der vergangenen Woche war die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung groß: Mehr als 350 E-Mails sind seit dem vergangenen Wochenende bei der Stadtverwaltung unter der Adresse hilfsangeboteehrenamt@duesseldorf.de eingegangen. Darunter waren zahlreiche Sachspendenangebote, die den Bedarf an Sachspenden decken konnten. Die zwei Ausgabestandorte wurden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz eingerichtet. ___________________________________________________________________________ 21. Juli 2021 Josef-Kardinal-Frings-Brücke: Sperrung von Fahrbahnen zwecks Bauwerksprüfung An der Unterseite der Josef-Kardinal-Frings-Brücke wird voraussichtlich ab Dienstag, 27. Juli, bis Dienstag, 3. August, eine turnusmäßige Brückenprüfung vorgenommen. Dafür werden nacheinander auf beiden Seiten die Hauptspuren sowie der Geh- und Radweg gesperrt. Denn jeweils auf der Hauptspur werden Untersichtgeräte aufgebaut, die über die Geh- und Radwege bis zur Brückenuntersicht reichen. Die Sperrung erfolgt wechselseitig außerhalb der Hauptverkehrszeiten. Fußgänger und Radfahrer werden jeweils auf die gegenüberliegende Straßenseite umgeleitet. Bei der Brückenprüfung handelt es sich um die sogenannte Hauptprüfung nach DIN 1076, die alle sechs Jahre vorzunehmen ist. Dabei wird die Brücke in allen Bestandteilen handnah auf mögliche Schäden kontrolliert. Die Kosten für die Bauwerksprüfung belaufen sich auf rund 260.000 Euro. ___________________________________________________________________________ 20. Juli 2021 Hochwasser: Eine Million Euro Soforthilfe Landeshauptstadt stellt Mittel für besonders betroffene Stadtbezirke zur Verfügung/Weitergehendes Konzept zum Schutz vor Starkregenereignissen in Arbeit/Bevölkerung frühzeitig gewarnt und evakuiert Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird eine Million Euro Soforthilfe für die von den Hochwasserfolgen besonders betroffenen Stadtbezirke bereit stellen. Ein entsprechender Dringlichkeitsbeschluss wurde jetzt unterzeichnet. Indes entspannt sich die Lage nach Starkregen und Hochwasser am 14./15. Juli in Düsseldorf weiter. Die Netzgesellschaft hat rund 820 Hausanschlüsse (Stand: 19. Juli) mittlerweile wieder ans Stromnetz genommen. Am heutigen Dienstag, 20. Juli, wird die öffentliche Beleuchtung in den betroffenen Gebieten wieder ertüchtigt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat ein weitergehendes Konzept zum Schutz vor Starkregenereignissen initiiert und in Auftrag gegeben. "Auch sechs Tage nach dem Jahrtausendhochwasser der Düssel sind die Aufräumarbeiten noch längst nicht abgeschlossen. Ich möchte trotzdem bereits an dieser Stelle allen Einsatzkräften der Feuerwehr, des THW, der Rettungsorganisationen und der Polizei und des OSD danken. Aber auch allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern, die soviel Hilfsbereitschaft gezeigt - mitangepackt und zahlreich gespendet haben. Sachspenden werden zur Zeit nicht mehr benötigt, wir unterstützen jedoch den Spendenaufruf der Bürgerstiftung. Zusätzlich zu den von Bund und Land angekündigten Hilfen werden wir in Düsseldorf 1 Millionen Euro Soforthilfe für die betroffenen Bezirke bereitstellen. Es zeigt wie wichtig es ist, unsere Klimaschutzziele nicht aus den Augen zu verlieren und wie richtig es war, bereits Anfang des Jahres mit der Kämmerin gemeinsam ein Projekt zu einem 'Handlungskonzept Starkregen' zu vereinbaren. Diesen Weg gilt es konsequent weiter zu gehen", erklärt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Große Hilfsbereitschaft Unterdessen ist die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung groß: Mehr als 350 E-Mails sind seit dem vergangenen Wochenende bei der Stadtverwaltung unter der Adresse hilfsangeboteehrenamt@duesseldorf.de eingegangen. Darunter waren zahlreiche Sachspendenangebote. Der Bedarf an Sachspenden ist infolge der großen Hilfsbereitschaft inzwischen gedeckt. Es werden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz zwei Ausgabestellen an den Schulstandorten Grundschule Aloys-Odenthal-Schule, Diepenstraße 24, im Stadtbezirk 7 und Volker Rosin Schule, Arnstadter Weg 6-16, im Stadtbezirk 8 eingerichtet, in denen sich Bedürftige gespendete Güter aussuchen können. Beide Standorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den überschwemmten Stadtgebieten und sind von Mittwoch, 21. Juli, bis Freitag, 23. Juli, von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Sachspenden, die dort nicht einen neuen Besitzer finden, werden später zur überörtlichen Hilfe an das Land Nordrhein-Westfalen weiter gegeben. Parallel dazu ist bereits ein Sachspendenlager der Kath. Kirchengemeinde St. Margareta Quadenhofstraße 100 /Ecke Friedrich- Wilhelm-Straße eingerichtet worden, in dem schon Spenden abgeholt werden können. Auch ehrenamtliche Helfer, die ihre Bereitschaft zu helfen signalisiert haben, werden von seiten der Landeshauptstadt koordiniert und bei Bedarf angerufen. Konzept zum Schutz vor Starkregenereignissen Seit neun Jahren wird bei der Landeshauptstadt Düsseldorf am Thema Starkregenmanagement kontinuierlich gearbeitet. Es wurde ein umfangreiches kostenloses Beratungsangebot aufgebaut und viele Beratungen durchgeführt. In den Bezirksvertretungen wurde das Beratungsangebot vorgestellt. Eine Arbeitsgruppe des Stadtentwässerungsbetriebs (SEBD) erfasst regelmäßig nach Starkregenereignissen die Hotspots, wertet die Erkenntnisse aus und hilft bei der Erarbeitung von Lösungen. Bereits in der Planungsphase von städtebaulichen Maßnahmen berät der SEBD Investoren hinsichtlich Überflutungsschutz auf Grundlage der aktuellen Starkregengefahrenkarte, die derzeit überarbeitet und noch wesentlich detaillierter aufgestellt wird. Zudem wird aktuell an einem noch weitergehenden Konzept zum Schutz vor Starkregenereignissen gearbeitet, das bereits Anfang des Jahres zwischen Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Kämmerin Dorothée Schneider vereinbart worden ist. Feuerwehr warnte bereits ab dem 13. Juli Die Feuerwehr Düsseldorf hat aufgrund der Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes bereits am Dienstag, 13. Juli, über das bevorstehende Unwetter die Bürgerinnen und Bürger auf den sozialen Netzwerken informiert. Nachdem sich das Krisenmanagement am Mittwochmittag, 14. Juli, zur vorsorglichen Evakuierung der Ostparksiedlung entschloss, wurde neben der Warnung über das modulare Warnsystem (NINA etc) und den sozialen Netzwerken auch umgehend über Warnfahrzeuge und Lautsprecherdurchsagen eine gezielte Information und Warnung der Bevölkerung in diesem Gebiet durchgeführt. So konnten dann direkt konkrete Informationen und Handlungsanweisungen an die betroffenen Menschen gegeben werden. Dazu zählte auch der Hinweis, dass Wasserstände von 1,5 bis 2 Meter in den Wohngebieten erwartet wurden und die Angabe, dass eine Betreuungsstelle in der Gesamtschule, Graf-Recke-Straße 170, für die Bügerinnen und Büger eingerichtet wurde. Insgesamt wurde die Feuerwehr bislang zu mehr als 1.900 Schadensmeldungen im gesamten Stadtgebiet gerufen. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Schäden durch Überflutungen. Aus einer überfluteten Wohnung im Souterrain eines Wohnhauses konnte eine Person nur noch tot geborgen werden. Beratung und Hilfe Für Menschen, die weiterhin Beratung und Hilfe benötigen, stehen die Fachämter und Institutionen unter folgenden Rufnummern zur Verfügung: Netzgesellschaft, Telefon 8212626, E-Mail info@netz-duesseldorf.de, Erreichbarkeit: 24 Stunden Awista, 83099099, mail@awista.de, 8 bis 17 Uhr, auch Sperrmüllanmeldung Stadtentwässerungsbetrieb, 8922724, starkregen@duesseldorf.de, Umweltamt, 8925485, umweltamt@duesseldorf.de Bauaufsichtsamt, 8994342, bauaufsichtsamt@duesseldorf.de, 7.30 - 17 Uhr Feuerwehr, 112, 24 Stunden Ordnungsamt, 8994000, osd@duesseldorf.de, Mo. - Fr. 6.30 bis 1.30 Uhr, Sa., So. 9 bis 1.30 Uhr Polizei, 8700, poststelle.duesseldorf@polizei.nrw.de, 24 Stunden Amt für Migration und Integration, 8996189, landesinitiativewohnungslosigkeit@duesseldorf.de, Mo. - Do. 9 bis 15 Uhr, Fr. 9 bis 13 Uhr Jugendamt, 8922012, bsd207@duesseldorf.de, Mo. - Do. 8 bis 17 Uhr, Fr. 8.30 bis 14 Uhr Amt für Soziales, 8992614, Mo. - Fr. 8 bis 17 Uhr, aufsuchende Seniorenhilfe, Beratungsstelle für Wohnungsnotfälle Garten-, Friedhofs- und Forstamt, 8920845, kleingarten@duesseldorf.de Stadtverband der Kleingärtner, stadtverband@kleingaertner-duesseldorf.de Sportamt, schadensmeldungen.sportamt@duesseldorf.de Amt für Verkehrsmanagement, 8923602, genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de, Mo. 7.30 bis 15 Uhr, Di., Mi. und Fr 7.30 bis 13 Uhr, Do. 7.30 bis 16 Uhr Hilfsangebote, hilfsangeboteehrenamt@duesseldorf.de Info-Rufnummer Hochwasser, 8996090, 8 bis 16 Uhr Sachspendenausgabe Gerresheim, Quadenhofstraße 100/Ecke Friedrich-Wilhelm- Straße, bis 23.7: Mo. - Fr. 11 bis 15 Uhr und Mo. - Mi. von 16 bis 18 Uhr Awista: Sperrgut in Hochwassergebieten wird weiter eingesammelt Die Awista hat die Hochwassergebiete am Wochenende, 17./18. Juli, mit Sperrgut- und Containerfahrzeugen angefahren und dabei mehr als 800 Anmeldungen abgearbeitet. Der zusätzliche Einsatz wird voraussichtlich noch bis mindestens Freitag, 23. Juli, fortgesetzt. Eventuell anfallende Überhänge beim Hausmüll, die in der Ostparksiedlung entstanden sind - etwa durch Wassereinbruch verdorbene Lebensmittel aus Kühlschränken und -truhen, werden mit der regulären Hausmüllentsorgung am Mittwoch, 21. Juli, abgeholt. ___________________________________________________________________________ 20. Juli 2021 Mobile Impfung geht in die zweite Woche Rund 1.700 Impfungen durchgeführt/Zwei weitere Impfstellen eröffnet Um weitere Menschen für eine Coronaschutzimpfung zu erreichen, bringt die Stadt Düsseldorf die Impfungen auf die Straße und zu den Menschen. "In den dezentralen Impfstellen ermöglicht das Team des Düsseldorfer Impfzentrums ein niedrigschwelliges und unbürokratisches Impfangebot für die Menschen in unserer Stadt", äußert sich Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zur Impfkampagne und ergänzt: "Für eine schnelle und vollkommene Impfung der Bevölkerung sind die spontanen und ohne großen bürokratischen Aufwand möglichen Impfungen besonders wichtig." Dazu eröffnete die Landeshauptstadt bereits in der letzten Woche drei zusätzliche Impfstellen, die sich auf das gesamte Stadtgebiet verteilen. Zusätzlich öffnete das Impfzentrum auch für Nicht-Termininhaber seine Pforten und ermöglicht so ebenfalls ein spontanes Impfen ohne vorherige Terminvereinbarung über die Kassenärztliche Vereinigung. Für ein besseres Erreichen der Menschen ergänzte die Stadt das Impfangebot mit drei weiteren Impfstellen im Atrium am Hauptbahnhof Düsseldorf, an der Heinrich-Heine-Universität sowie an der Fürstenberger Straße im Stadtteil Hassels. An den drei dezentralen Impfstellen wurden bislang rund 1.600 zusätzliche Impfungen durchgeführt. Seit gestern, Montag, 19. Juli, hat die Landeshauptstadt ihr dezentrales Impfangebot nochmals erweitert und bietet in Derendorf an der Hochschule Düsseldorf sowie in ganz zentraler Lage im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee weitere Impfmöglichkeiten an. Am ersten Impftag konnte in den beiden neuen Impfstellen 115 Impfungen durchgeführt werden. Damit konnten insgesamt rund 1.700 Menschen durch das dezentrale Impfangebot erreicht werden. In dieser Woche haben die dezentralen Impfstellen wie folgt geöffnet: In Hassels an der Fürstenberger Straße können sich alle Impfwilligen noch bis heute Abend, 19 Uhr, mit den beiden Vakzinen der Firmen BionTech oder Johnson & Johnson impfen lassen. Die Impfstellen in den Räumlichkeiten der Heinrich-Heine-Universität sowie der Hochschule Düsseldorf sind noch bis einschließlich Freitag, 23. Juli, in den Zeiten von 10 bis 19 Uhr für die Menschen als Impfanlaufstelle geöffnet. Hier stehen ebenfalls die beiden Impfstoffe von BionTech und Johnson & Johnson zur Verfügung. Perspektivisch bleiben die beiden zentral gelegenen Anlaufstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee auch im Anschluss an die Woche des Impfens bestehen, sodass sich Interessierte zunächst unbefristet von 10 bis 19 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen können. Zusätzlich können sich alle Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin ohne Termin im Impfzentrum, Arenastraße 1, an den regulären Öffnungstagen impfen lassen. Aktuell ist eine rotierende mobile Impfstelle in Planung, die zusätzlich zu den festen Impfstellen eine mobile Impfung ermöglichen soll. ___________________________________________________________________________ 19. Juli 2021 Hochwasserlage entspannt sich Feuerwehr verzeichnet 1.965 Einsätze in diesem Zusammenhang/Ostpark-Siedlung wieder ans Stromnetz angeschlossen/Info-Point ab morgen geschlossen Die Lage nach Starkregen und Hochwasser am 14./15. Juli in Düsseldorf entspannt sich allmählich. Die Feuerwehr hat seither insgesamt 1.965 Einsätze verzeichnet - 20 Einsätze davon laufen aktuell noch. Bei den meisten Einsätzen, die noch abgearbeitet werden müssen, handelt es sich um voll gelaufene Keller in der besonders stark betroffenen Ostpark-Siedlung im Stadtteil Gerresheim. "Durch den großen Einsatz vieler helfender Menschen ist es gelungen, die Folgen des Starkregens und des damit verbundenen Hochwassers in der besonders betroffenen Ostpark-Siedlung in Gerresheim, aber auch in anderen betroffenen Stadtteilen wie zum Beispiel in Vennhausen, abzumildern. Besonders beeindruckt hat mich in den vergangenen Tagen die außerordentliche Hilfsbereitschaft der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer", erklärte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Die gute Nachricht für die Bewohner der Ostpark-Siedlung: Die Netzgesellschaft hat am Montagvormittag, 19. Juli, die Siedlung wieder an das Stromnetz genommen. Rund 100 Hausanschlüsse an anderen Orten in Gerresheim und Vennhausen gilt es demgegenüber noch ans Netz zu bringen. Dort, wo kein Wasser mehr im Keller steht, wollte die Netzgesellschaft dies noch am heutigen Montag, 19. Juli, vornehmen. Info-Point wird geschlossen Infolge des rückläufigen Interesses der Bevölkerung hat das Ämtergremium des Krisenstabes beschlossen, den Info-Point für die von Hochwasserschäden betroffenen Menschen in der Katholischen Gemeinschaftsgrundschule Unter den Eichen 26 nach Ende der Öffnungszeiten am heutigen Montag, 19. Juli, 18 Uhr zu schließen. Bis zu 35 Menschen haben täglich den Info-Point aufgesucht. Dabei ging es vielfach um Fragen nach dem Stromanschluss für die Grundstücke. Mitarbeitende der städtischen Fachämter Umweltamt, Amt für Soziales, Jugendamt, Amt für Migration und Integration, Bauaufsichtsamt, Ordnungs- und Servicedienst (OSD), Feuerwehr und Bezirksvertretung hatten im Info-Point seit dem 15. Juli gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Stadtwerke, Netzgesellschaft, Awista und Polizei als direkte Ansprechpartner für die in Not geratenen Menschen zur Verfügung gestanden. Für Menschen, die weiterhin Beratung und Hilfe benötigen, stehen die Fachämter und Institutionen ab sofort unter folgenden Rufnummern und E-Mail-Adressen zur Verfügung: Netzgesellschaft, Telefon 8212626, E-Mail info@netz-duesseldorf.de, Erreichbarkeit: 24 Stunden Awista, 830 99 0 99, mail@awista.de, 8 bis 17 Uhr, auch Sperrmüllanmeldung Stadtentwässerungsbetrieb, 89-22724, starkregen@duesseldorf.de, Umweltamt, 89-25485, umweltamt@duesseldorf.de Bauaufsichtsamt, 89-94342, bauaufsichtsamt@duesseldorf.de, 7.30 - 17 Uhr Feuerwehr, 112, 24 Stunden Ordnungsamt, 89-94000, osd@duesseldorf.de, mo - fr 6.30 bis 1.30 Uhr, sa, so 9 bis 1.30 Uhr Polizei, 8700, poststelle.duesseldorf@polizei.nrw.de, 24 Stunden Amt für Migration und Integration, 89-96189, landesinitiativewohnungslosigkeit@duesseldorf.de, mo - do 9 bis 15 Uhr, fr 9 bis 13 Uhr Jugendamt, 89-22012, bsd207@duesseldorf.de, mo - do 8 bis 17 Uhr, fr 8.30 bis 14 Uhr Amt für Soziales, 89-92614, mo - fr 8 bis 17 Uhr, aufsuchende Seniorenhilfe, Beratungsstelle für Wohnungsnotfälle Garten-, Friedhofs- und Forstamt, 89-20845, kleingarten@duesseldorf.de Stadtverband der Kleingärtner, stadtverband@kleingaertner-duesseldorf.de Sportamt, schadensmeldungen.sportamt@duesseldorf.de Amt für Verkehrsmanagement, 89-23602, genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de, mo 7.30 bis 15 Uhr, di + mi +fr 7.30 bis 13 Uhr, do 7.30 bis 16 Uhr Hilfsangebote, hilfsangeboteehrenamt@duesseldorf.de Info-Rufnummer Hochwasser, 89-96090, 8 bis 16 Uhr Sachspendenausgabe Gerresheim, Quadenhofstraße 100/Ecke Friedrich-Wilhelm- Straße, bis 23.7: mo - fr 11 bis 15 Uhr und mo - mi von 16 bis 18 Uhr Stadtentwässerungsbetrieb: Keine größeren Schäden Düsseldorfs innerstädtische Gewässer sind am Samstag, 17. Juli, vom Stadtentwässerungsbetrieb begangen und auf Hochwasser-Schäden inspiziert worden. Das Ergebnis: Es sind keine größeren Schäden an der Infrastruktur des Stadtentwässerungsbetriebs festgestellt worden. Allerdings sind acht Pumpstationen beschädigt worden. Awista: Sperrgut in Hochwassergebieten wird weiter eingesammelt Die Awista hat die Hochwassergebiete am Wochenende, 17./18. Juli, mit Sperrgut- und Containerfahrzeugen angefahren. Dabei kamen 14 Sperrgutfahrzeuge zum Einsatz - doppelt so viele, wie an normalen Tagen. Ergänzend waren drei Bagger im Einsatz. Der zusätzliche Einsatz wird voraussichtlich noch bis mindestens Freitag, 23. Juli, fortgesetzt. Eventuelle anfallende Überhänge beim Hausmüll, die in der Ostparksiedlung entstanden sind - etwa durch Wassereinbruch verdorbene Lebensmittel aus Kühlschränken und -truhen -, werden dort mit der regulären Hausmüllentsorgung am Mittwoch, 21. Juli, abgeholt. ___________________________________________________________________________ 19. Juli 2021 Coronaschutz: 38 Einsätze am Wochenende Sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet 38 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 16. Juli, bis Sonntag, 18. Juli. In sechs Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 16. Juli In zwei Trinkhallen ohne Alkoholausschank in Eller stellten Einsatzkräfte des OSD fest, dass keine Kontaktlisten geführt wurden und die Angestellten keinen negativen Coronatest vorweisen konnten. In einem Fall war außerdem eine Terrasse im öffentlichen Straßenraum aufgebaut, ohne dass eine Erlaubnis dafür vorgelegt werden konnte. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Auch in einem Kiosk in Heerdt konnte den OSD-Mitarbeitern keine Kontaktliste vorgezeigt werden. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Samstag, 17. Juli In einem Restaurant in Lierenfeld stießen Einsatzkräfte des OSD bei der Überprüfung der Einhaltung erteilter Auflagen auf hygienische Mängel und Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung: Es wurden keine Kontaktlisten geführt, und die Beschäftigten konnten keine negativen Testergebnisse vorweisen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. In einer Shishabar in Oberbilk stellten Einsatzkräfte des OSD fest, dass keine Mindestabstände eingehalten wurden, keine Kontaktdaten aufgenommen wurden und seitens der Beschäftigten keine negativen Coronatests vorgewiesen werden konnten. Darüber hinaus wurden Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz sowie das Tabaksteuergesetz festgestellt. Drei Tabakdosen wurden sichergestellt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. In einer Cocktailbar am Rheinufer entdeckten Einsatzkräfte des OSD einen Kellner, der Kunden bediente, ohne eine Maske zu tragen. Auch in einem Kiosk in der Altstadt stellten die OSD-Mitarbeiter fest, dass die Kunden von Mitarbeitenden ohne Maske bedient wurden. Zudem wurde die in dem Betrieb zulässige Personenzahl überschritten. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus wurden die Mindestabstände in einem Eiscafé und in einem Restaurant in Stadtmitte nicht eingehalten. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Sonntag, 18. Juli Es waren keine Einsätze in Zusammenhang mit der Durchsetzung der Coronaschutzverordnung erforderlich. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 16. Juli, bis Sonntag, 18. Juli, 219 Einsätze, von denen 38 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 34.338, von denen 15.124 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen vier Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 18.940. ___________________________________________________________________________ 19. Juli 2021 Flaggenschmuck zum Jahrestag des Attentats vom 20. Juli 1944 Zur Erinnerung an den Widerstand gegen Adolf Hitler und das Attentat vom 20. Juli 1944 tragen alle öffentlichen Gebäude am 20. Juli Flaggenschmuck. Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg hatte bei einer Besprechung im Führerhauptquartier Wolfsschanze eine Sprengladung deponiert. Die Explosion verletzte den Diktator jedoch nur leicht. Dieser Fehlschlag sowie Lücken in der Vorbereitung und das Zögern beim Auslösen der sogenannten "Operation Walküre", des Plans zum Staatsstreich, ließen den Umsturzversuch scheitern. Die Widerständler wurden größtenteils hingerichtet. ___________________________________________________________________________ 18. Juli 2021 Oberbürgermeister besucht Info-Point für die von Hochwasserschäden betroffenen Menschen Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat am Sonntag, 18. Juli, den Info-Point für die von Hochwasserschäden betroffenen Menschen in der Katholischen Gemeinschaftsgrundschule Unter den Eichen 26 besucht. Mitarbeitende der städtischen Fachämter Umweltamt, Amt für Soziales, Jugendamt, Amt für Migration und Integration, Bauaufsichtsamt, Ordnungs- und Servicedienst (OSD), Feuerwehr und Bezirksvertretung arbeiten hier gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Stadtwerke, Netzgesellschaft, AWISTA und Polizei zusammen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Viele Menschen sind teilweise schwer vom Hochwasser betroffen und umso dankbarer, hier im Info-Point alle für sie jetzt wichtigen Anprechpersonen antreffen zu können. Zahlreiche Ämter der Stadtverwaltung sowie Stadtwerke, Netzgesellschaft, AWISTA und Polizei arbeiten hier eng zusammen und können ihnen so unkompliziert und auf dem direktem Wege helfen. Alle Mitarbeitenden sind kompentent und engagiert rund um die Uhr im Einsatz, um den Menschen aus den Hochwassergebieten in ganz Düsseldorf in diesen schweren Stunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dafür bin ich sehr dankbar." Ordnungs- und Servicedienst vor Ort auf Streife Der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) war am Samstag, 17. Juli, von 10.45 Uhr bis 22 Uhr in zwei Schichten mit zwei Teams vor Ort auf Streife. Eine Fußstreife hielt sich schwerpunktmäßig in der Ostparksiedlung auf und suchte dort den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern, eine weitere Fahrzeugstreife deckte den Bereich bis Gerresheim-Süd ab. In dieser Zeit fanden etwa 280 Bürgergespräche im Zusammenhang mit der Hochwassersituation und Hilfeersuchen statt, darunter auch 10 Anfragen bezüglich des Strom sowie Fragen zur Sperrmüllabholung. AWISTA sammelt am ersten Wochenende 350 Tonnen Sperrgut ein Die AWISTA hat die Hochwassergebiete am Samstag, 17. Juli, mit Sperrgut- und Containerfahrzeugen und am Sonntag mit Containerfahrzeugen angefahren. Dabei wurden insgesamt 350 Tonnen Sperrgut eingesammelt. Da in den Hochwassergebieten erneut große Abfallmengen an den Straßenrand gestellt wurden, wurden für den morgigen Montag zusätzliche Sperrgutfahrzeuge angemietet, für deren Besatzung teilweise Reinigungskräfte abgezogen werden mussten. Die AWISTA bittet daher um Verständnis, wenn in einigen Bezirken nicht die übliche Reinigungsleistung erbracht werden kann. Eventuelle anfallende Überhänge beim Hausmüll - etwa durch Wassereinbruch verdorbene Lebensmittel aus Kühlschränken und -truhen, werden mit der regulären Hausmüllentsorgung am Mittwoch abgeholt. Hintergrund: Info-Point für die von Hochwasserschäden betroffenen Menschen Die Stadt hat den Info-Point am Donnerstag, 15. Juli, in der Katholischen Gemeinschaftsgrundschule Unter den Eichen 26 eingerichtet. Dieser war zunächst einschließlich Wochenende von 9 bis 22 Uhr geöffnet. Da die Nachfragen inzwischen weitestgehend befriedigt sind, ist der Info-Point am Montag, 19. Juli, von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Anschließend wird entschieden, ob eine zentrale Anlaufstelle vor Ort noch erforderlich ist. Bis dahin steht er steht allen von Hochwasserschäden betroffenen Menschen in Düsseldorf zur Verfügung und ist ein persönlich aufzusuchendes Serviceangebot. Mitarbeitende der städtischen Fachämter Umweltamt, Amt für Soziales, Jugendamt, Amt für Migration und Integration, Bauaufsichtsamt, Ordnungs- und Servicedienst (OSD), Feuerwehr und Bezirksvertretung arbeiten hier gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Stadtwerke, Netzgesellschaft, AWISTA und Polizei zusammen. Die Mitarbeitenden des Info-Points beantworten direkt vor Ort Fragen unter anderem zur Rückkehr in die eigene Wohnung, Unterbringung, Sicherheit etcetera. Zudem können auch Kontakte hergestellt werden, bei denen Fragen umgehend geklärt werden können. ___________________________________________________________________________ 16. Juli 2021 Martinstaler für ehrenamtliches Engagement OB Dr. Stephan Keller zeichnet besonders engagierte Mitmenschen und Initiativen aus/ 19. Verleihung im Rathaus Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat am Freitag, 16. Juli, im Rathaus Düsseldorferinnen und Düsseldorfer mit dem Martinstaler 2020 geehrt, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagiert haben. Die Ehrung musste coronabedingt im vergangenen Jahr ausfallen und wurde jetzt nachgeholt. Um die Arbeit der stillen Helfer zu würdigen, sind Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger jedes Jahr aufgerufen, Mitmenschen für den Martinstaler vorzuschlagen, die sich durch besonders vorbildliches ehrenamtliches Handeln verdient gemacht haben. Häufig spielt sich deren Einsatz im Verborgenen ab. Sie kümmern sich um andere, ohne großes Aufheben darum zu machen. Ihnen wird mit dieser Ehrung gedankt und der Ehrenamtsarbeit wird in einem würdevollen Rahmen eine Wertschätzung verliehen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Wir alle wissen, dass unsere Gesellschaft ohne Ehrenamt anders aussehen und in vielen Bereichen oftmals gar nicht funktionieren würde. Die verschiedenen ehrenamtlich Aktiven unterstützen in sehr unterschiedlichen Aufgabenfeldern und bereichern sowohl das Zusammenleben als auch den Zusammenhalt unserer Gesellschaft." Er dankte allen Preisträgerinnen und Preisträgern für ihre segensreiche Arbeit. Der Martinstaler wird in diesem Jahr bereits zum 19. Mal verliehen. Folgende Preisträgerinnen und Preisträger wurden 2020 geehrt: Georg Behne ist seit über 50 Jahren bei der DLRG Düsseldorf als Schwimmlehrer, Ausbilder und Rettungsschwimmer tätig. Zudem 30 Jahre ehrenamtlicher Hallenleiter des Lehrschwimmbeckens der Fritz-Henkel-Schule. Als Team Frank Breuers und Stefan Felix moderieren und organisieren sie die Reportage bei Fortuna Heim- und Auswärtsspielen für sehbehinderte und blinde Menschen. Britta Damm ist seit 1995 eine feste Größe im Düsseldorfer Brauchtum. Seit 2015 Vorsitzende der IGDS. Seit 40 Jahren aktive Schützin und seit 25 Jahren in dauernder Vorstandsarbeit tätig. Manfred Hillenbrand war 2019 zum 48. Mal der "Arme Mann" beim Martinszug in der Paulsmühle. Zudem tritt er in der Weihnachtszeit als Nikolaus bei Seniorennachmittagen und in Kindertagesstätten auf. Die Eheleute Gertrud und Nico Hoekstra engagieren sich seit über 20 Jahren in der Pfarre Sankt Maria unter dem Kreuze in Unterrath. Gertrud Hoekstra ist unter anderem Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft. Nico Hoekstra macht unter anderem ehrenamtlich den Küsterdienst. Beide helfen bei Festen und Veranstaltungen und betreuen alte und kranke Mitmenschen. Klaus-Dieter Kirstein unterstützt Jugendliche und arbeitslose Erwachsene bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Er ist zudem ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht und am Sozialgericht Düsseldorf sowie ehrenamtlicher Prüfer und Mitglied der IHK Düsseldorf und Essen. Jürgen Pannen ist seit 1965 aktiv in der DLRG Düsseldorf e. V. Seit den 1980er Jahren hat er den Bezirk als stellvertretender Leiter und ab 2012 als Bezirksleiter geführt. Karin Rosellen ist in der "Fachbibliothek für Frauendiakonie" aktiv. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht die kleine, aber sehr wertvolle Bibliothek zu ordnen. Sie hat den vorhandenen Bestand digitalisiert und ca. 4.000 neue Titel aufgenommen. Cornelia Seger ist Mitglied bei den Pfadfindern und aktives Mitglied der Leiterrunde. Sie betreut Gremien in Fachfragen und in persönlichen Belangen. Ekkehard Stratmann engagiert sich für benachteiligte Jugendliche, hilft Menschen, die hohe Schulden haben und von Insolvenz bedroht sind und arbeitet ehrenamtlich im Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer. Die Altstadtengel (Sonja Truschinski, Klaus Plieninger) organisierten jeden Tag Lebensmittel- sowie Sachspenden während der Corona-Krise für die obdachlosen und bedürftigen Menschen. Die Tafeln waren geschlossen und so waren die Bedürftigen auf die Lebensmittel angewiesen, die u.a. von den beiden organisiert und zu den Verteilungsstandorten transportiert wurden. ___________________________________________________________________________ 16. Juli 2021 "Jahrtausend-Hochwasser" der Nördlichen Düssel stellt ganz neue Anforderungen an den Deichbau Schneller Anstieg, kräftiger Fall: Extreme Schwankungen der Pegel-Stände auch bei Anger, Itter und Schwarzbach Laut Stadtentwässerungsbetrieb und Umweltamt entspannt sich die Hochwasserlage allmählich im Stadtgebiet (Stand: 16. Juli). Der Stadtentwässerungsbetrieb lässt derzeit die entstandenen Hochwasserschäden sichten, um an seinen Anlagen - im Schadensfall - umgehend Ausbesserungsarbeiten vorzunehmen. Der Starkregen der vergangenen Tage hat in vielen Flüssen und Bächen auf Düsseldorfer Stadtgebiet nach statistischen Gesichtspunkten für ein tausendjähriges Hochwasser gesorgt - ganz extrem in der Nördlichen Düssel. "Das Hochwasser an der Nördlichen Düssel, die die Ostpark-Siedlung in Gerresheim passiert, geht über alle bisherigen Erfahrungswerte hinaus. Deichbaumaßnahmen für ein tausendjähriges Ereignis lokal umzusetzen, ist laut Experten des Stadtentwässerungsbetriebs und Umweltamts nicht sinnvoll, denn die Wassermassen werden dann nur verlagert und treten an anderer Stelle über. Selbstverständlich werden wir aus der aktuellen Situation unsere Erkenntnisse ziehen und diese in zukünftige Hochwasserschutz-Projekte einfließen lassen", erklärt Krisenstabsleiter und Beigeordneter Christian Zaum zu den Überflutungen in Gerresheim. So erreichte der Düsseldorfer Pegel an der Nördlichen Düssel am Mittwoch, 14. Juli, gegen 23 Uhr einen Höchststand von 2,70 Meter. Im benachbarten Erkrath, wo die Düssel noch ungeteilt fließt, wurde ein Höchststand von 3,00 Meter erreicht – an dieser Stelle hört die Messung auf. Zum Vergleich: Den bisherigen je gemessenen Höchststand erreichte der Pegelstand der Nördlichen Düssel in Düsseldorf mit 2,16 Meter am 10. August 2007. Beim Bau von Hochwasserschutzanlagen orientieren sich die Fachleute an statistischen Daten, die Werte aus der Vergangenheit einbeziehen. Die Deichhöhe bei dem Bau an der Ostpark-Siedlung wäre demnach auf einem zu erwartenden Pegelhöchststand an der Nördlichen Düssel von 2,29 Meter ausgelegt worden. Dies entspricht dem Schutz vor einem zu erwartenden "Jahrhunderthochwasser" (HQ 100). Selbst wenn in der Vergangenheit an der Ostpark-Siedlung eine Verbesserung der Hochwasserschutzanlage vorgenommen worden wäre, hätte dies zum Schutz vor dem aktuellen, extremen Hochwasser mit 2,70 Meter Pegelhöhe nicht ausgereicht. Anger, Itter und Schwarzbach Auch an anderen Düsseldorfer Gewässern erreichten die Pegelstände für die Jahreszeit hohe Werte, um dann wieder teils kräftig zu fallen. An Anger, Itter und Schwarzbach sind die Pegelstände stark rückläufig. So erreichte die Anger am Pegel Ratingen noch am Donnerstag, 15. Juli, um 1.45 Uhr einen Pegelstand von 2,54 Meter. Bis Freitagmorgen, 16. Juli, 9 Uhr, sank der Pegel auf 0,66 Meter. Die Itter erreichte am 14. Juli am Pegel Hilden um 21.45 Uhr einen Höchststand von 2,19 Meter, sank dann bis Freitag, 16. Juli, 9 Uhr, auf 0,88 Meter ab. Der Schwarzbach erreichte ebenfalls am Mittwoch, 14. Juli, 20.15 Uhr, seinen Höchststand mit 2,25 Meter. Bis heute Morgen, Freitag, 16. Juli, 9 Uhr, ging der Pegelstand auf 0,31 Meter zurück. Weiter im News-Archiv