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Menschen dieser Stadt

___________________________________________________________________________ 14. September 2020 ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Kommunalwahlen am 13. September in Düsseldorf CDU bleibt stärkste Fraktion im Stadtrat Die CDU bleibt im Düsseldorfer Stadtrat die stärkste Fraktion. Nach dem am Sonntagabend (13. September) vorliegenden vorläufigen amtlichen Endergebnis der Kommunalwahl kommt die CDU auf 32,92 Prozent der Stimmen (2014: 36,7 Prozent). Zweitstärkste Kraft sind Bündnis 90/Die Grünen, die 24,17 Prozent der Stimmen erhielten (2014: 13,8 Prozent), die SPD kam auf 18,10 Prozent (2014: 29,3 Prozent). Die FDP erhielt 9,01 Prozent (2014: 7,0 Prozent). Die Linke kam auf 4,15 Prozent (2014: 5,2 Prozent). Die AfD erzielte 3,63 Prozent (2014: 3,0 Prozent). Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl lag bei 50,14 Prozent (2014: 49,2). Zur Wahl waren insgesamt 470.511 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, 231.163 gaben ihre Stimme ab. Der neu gewählte Rat konstituiert sich in seiner ersten Sitzung am 5. November. Das vorläufige amtliche Endergebnis der Ratswahl im Überblick: http://wep.itk- rheinland.de/vm/prod/kw_2020/05111000/html5/Ratswahl_NRW_61_Gemeinde_Landeshauptstadt_Duesseldorf .html ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Kommunalwahlen am 13. September in Düsseldorf Das vorläufige Ergebnis der Oberbürgermeister-Wahl In Düsseldorf wird es am 27. September eine Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters geben. OB Thomas Geisel (SPD) erhielt bei der OB-Wahl am Sonntag, 13. September, in der Landeshauptstadt Düsseldorf 26,27 Prozent der Wählerstimmen. Er wird in der Stichwahl auf Stephan Keller (CDU) treffen, der auf 34,15 Prozent kommt. Von den 470.511 Wahlberechtigten gaben hier 247.330 ihre Stimme ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 52,57 Prozent. Das vorläufige amtliche Endergebnis der OB-Wahl in der Reihenfolge der erhaltenen Stimmen: - Dr. Stephan Keller, Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU), 83.443 Stimmen, 34,15 Prozent - Thomas Geisel, Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), 64.185 Stimmen, 26,27 Prozent - Stefan Engstfeld, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Grüne), 42.463 Stimmen, 17,38 Prozent - Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Freie Demokratische Partei (FDP) 30.584 Stimmen, 12,52 Prozent Die Stimmen aller OB-Kandidatinnen und -Kandidaten gibt es unter: http://wep.itk- rheinland.de/vm/prod/kw_2020/05111000/html5/Buergermeisterwahl_NRW_59_Gemeinde_Landeshauptstadt_ Duesseldorf.html Nach der Entscheidung vom Sonntag, 13. September, wird die Wahl zum Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf am Sonntag, 27. September, in einer Stichwahl entschieden. Dann sind wieder alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger zur Stimmabgabe aufgefordert. ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Kommunalwahlen am 13. September in Düsseldorf Die Ergebnisse aus den zehn Bezirksvertretungen Parallel zum Stadtrat wurden bei den Wahlen am 13. September auch die zehn Bezirksvertretungen mit ihren jeweils 19 Mitgliedern gewählt. Dort sieht die Sitzverteilung nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis wie folgt aus: Bezirksvertretung 1 (Altstadt, Carlstadt, Stadtmitte, Pempelfort, Golzheim, Derendorf): Bündnis 90/Die Grünen: 6, CDU: 5, SPD: 3, FDP: 2, Die Linke: 1, Volt: 1, AfD: 1 Bezirksvertretung 2 (Düsseltal, Flingern): Bündnis 90/Die Grünen: 6, CDU: 5, SPD: 3, FDP: 2, Die Linke: 1, AfD: 1, Die PARTEI: 1 Bezirksvertretung 3 (Oberbilk, Bilk, Friedrichstadt, Unterbilk, Hafen, Hamm, Volmerswerth, Flehe): Bündnis 90/Die Grünen: 6, CDU: 5, SPD: 3, FDP: 1, Die Linke: 1, AfD: 1, Volt: 1, Die PARTEI: 1 Bezirksvertretung 4 (Oberkassel, Niederkassel, Lörick, Heerdt): CDU: 8, Bündnis 90/Die Grünen: 5, SPD: 2, FDP: 2, Die Linke: 1, AfD: 1 Bezirksvertretung 5 (Kaiserswerth, Kalkum, Angermund, Wittlaer, Lohausen, Stockum): CDU: 10, Bündnis 90/Die Grünen: 5, SPD: 2, FDP: 2 Bezirksvertretung 6 (Rath, Mörsenbroich, Unterrath, Lichtenbroich): CDU: 7, Bündnis 90/Die Grünen: 4, SPD: 4, FDP: 2, AfD: 1, Die Linke: 1 Bezirksvertretung 7 (Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath, Knittkuhl): CDU: 7, Bündnis 90/Die Grünen: 5, SPD: 3, FDP: 2, Die Linke: 1, AfD: 1 Bezirksvertretung 8 (Eller, Lierenfeld, Vennhausen, Unterbach): CDU: 7, SPD: 5, Bündnis 90/Die Grünen: 4, FDP: 1, Die Linke: 1, Freie Wähler: 1 Bezirksvertretung 9 (Wersten, Holthausen, Benrath, Hassels, Reisholz, Urdenbach, Itter, Himmelgeist): CDU: 7, Bündnis 90/Die Grünen: 5, SPD: 4, FDP: 1, AfD: 1, Die Linke: 1 Bezirksvertretung 10 (Garath, Hellerhof): CDU: 6, SPD: 5, Bündnis 90/Die Grünen: 3, AfD: 1,F.W.G./Freie Wähler: 1, FDP: 1, Die Linke: 1 ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Die Ergebnisse der Wahl zum Integrationsrat Parallel zum Stadtrat wurden bei den Wahlen am 13. September auch zehn Mitglieder für den Integrationsrat gewählt. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis sind folgende Mitglieder gewählt worden: Kabata, Katharina (SPD - Internationale Liste) Adu, Obojah (SPD - Internationale Liste) Yüksel, Cagla (SPD - Internationale Liste) Peroski, Goce (GRÜNE Internationale Offene Liste) Ouammar, Saliha (GRÜNE Internationale Offene Liste) Senarslan, Özden (GRÜNE Internationale Offene Liste) Gençtürk, Beşel (Türkisch - Islamische Kulturvereine) Madzirov, Pavle (Internationale Bürger Union) Papadopoulos, Nikolaos (Griechische Initiative) Chadzińska, Karolina (Info Point . Polen in Düsseldorf) Bei der Wahl zum Integrationsrat gab es in Düsseldorf 176.513 Wahlberechtigte, 14.035 davon gingen zur Urne. Die Wahlbeteiligung lag bei 7,95 Prozent. Der Rat der Landeshauptstadt hat die Gesamtzahl der Sitze im Integrationsrat auf 19 festgelegt. Er besteht mehrheitlich aus zehn direkt zu wählenden sowie aus neun vom Rat aus seiner Mitte zu bestellenden Personen. ___________________________________________________________________________ 13. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 13. September Mit Stand Sonntag, 13. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.858 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 91 (+0) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+0) auf Intensivstationen. 2.720 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 593 (-20) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Mit Stand Sonntag, 13. September, wurden 92 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 147 Abstriche genommen. Dazu kommen 53 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 43.527 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Sonntag, 13. September, 537 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 259 Anrufe durchgestellt, von denen 257 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Düsseldorf hält an "Grüner Welle" fest Oberbürgermeister Thomas Geisel tritt der Behauptung entgegen, Düsseldorf habe die "Grüne Welle" abgeschafft: "Richtig ist, dass der motorisierte Individualverkehr nicht mehr ausschließlich bevorzugt wird. Alle Verkehrsteilnehmer - egal ob Autofahrer, Fahrradfahrer oder Fußgänger - sollen gleichberechtigt am Verkehrsgeschehen teilnehmen können. Dem öffentlichen Personennahverkehr wird Vorrang eingeräumt - wenn dies an den jeweiligen Knotenpunkten verträglich abgewickelt werden kann. Denn davon profitieren ungleich mehr Personen. Es geht keinesfalls darum, die Autofahrer zu schikanieren." Grüne Wellen für den motorisierten Individualverkehr (MIV) sind grundsätzlich an allen Hauptverkehrsstraßen der Landeshauptstadt zu finden. Im Zeitalter der "Verkehrswende" spielen neben den Ansprüchen des MIV aber auch die Anforderungen anderer Verkehrsteilnehmer eine maßgebliche Rolle. Daher können Beeinträchtigungen der Grünen Welle durch die Bevorrechtigung von Fahrzeugen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), zusätzliche Räumzeiten für Fußgänger oder zu hohe Verkehrsbelastungen insbesondere in den Hauptverkehrszeiten nicht ausgeschlossen werden. Die Verwaltung hat ihre Vorgehensweise hinsichtlich der Steuerung von Lichtsignalanlagen unter anderem basierend auf dem Ratsbeschluss zum Düsseldorfer Nahverkehrsplan vom 18. Mai 2017 weiterentwickelt. "Die zentrale Maßgabe der Steuerungsphilosophie ist eine stadtverträgliche Abwicklung aller Verkehrsarten. Das heißt, sowohl der MIV mit seinen Anforderungen an einen flüssigen, koordinierten und leistungsfähigen Verkehrsablauf, als auch der Rad- und Fußverkehr mit der Anforderung an möglichst kurze Wartezeiten und eine große Barrierefreiheit und schließlich der ÖPNV mit der Forderung nach einem zuverlässigen Betriebsablauf ohne Reisezeitverluste sollen von der Steuerung gleichermaßen berücksichtigt werden", sagt Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke und berichtet, dass "dies in vielen Ausschusssitzungen Straßen- und Kreuzungs-bezogen immer wieder aufgerufen und diskutiert wurde", sodass es hier eine große Transparenz gäbe. Grundlegend dafür ist zunächst eine zuverlässige Prognose des Eintreffzeitpunkts der Bahnen und Busse am Knotenpunkt. Darauf aufbauend wählt die Steuerung anhand der übrigen genannten Randbedingungen die günstigste Phasenfolge aus. Als günstig wird die Phasenfolge dann betrachtet, wenn Bahn oder Bus möglichst ohne Verlustzeit den Knotenpunkt passieren kann, die Wartezeiten des Fuß- und Radverkehrs in einem für diese Verkehrsarten verträglichen Rahmen bleiben und die "grüne Welle" des Kfz-Verkehrs wenig beeinträchtigt oder nach Passieren des ÖPNV-Fahrzeugs schnell wiederhergestellt wird. ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Große Hoffnung für den Karstadt an der Schadowstraße Verhandlungen zur Rettung des Warenhauses auf der Zielgeraden Derzeit laufen für den GALERIA Karstadt Kaufhof-Standort an der Schadowstraße konstruktive Gespräche über dessen Zukunft zwischen Politik, den Eigentümern der Immobilie, der Berliner Ärzteversorgung, und dem Management von GALERIA Karstadt Kaufhof. Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte sich in den vergangenen Wochen in zahlreichen Gesprächen mit allen Beteiligten für den Erhalt des Warenhauses stark gemacht und als Vermittler gewirkt. "Ich bin optimistisch, dass wir hier gemeinsam mit dem Vermieter, der Verwaltung der Landeshauptstadt und mit GALERIA Karstadt Kaufhof eine für alle Beteiligten tragbaren Lösung finden", ist Oberbürgermeister Thomas Geisel überzeugt. "Dies wäre eine gute Nachricht vor allem für die Beschäftigten, aber auch für die vielen Kundinnen und Kunden und Düsseldorf als Einkaufsstadt insgesamt", sagt Geisel. Robert Leingruber, Sprecher der GALERIA Karstadt Kaufhof-Muttergesellschaft SIGNA: "In Düsseldorf laufen konstruktive Gespräche über die Zukunft der Filiale. Der Oberbürgermeister und die Verwaltung der Landeshauptstadt arbeiten gemeinsam mit dem Team von GALERIA Karstadt Kaufhof und dem Vermieter an einer Lösung. Dafür verdienen alle Beteiligten große Anerkennung." Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation ist es zudem auch Ziel, die Stabilisierung und Weiterentwicklung der Innenstadt sowie die Umsetzung eines städtebaulich relevanten Projekts am Standort des Kaufhof-Gebäudes am Wehrhahn voranzutreiben. Diese städtebauliche Entwicklung könnte als Frequenzbringer die gesamte Einkaufsstraße aufwerten. In der Zeit, bis ein mögliches städtebauliches Verfahren abgeschlossen ist, wird SIGNA der Landeshauptstadt Düsseldorf das Kaufhof-Gebäude am Wehrhahn für Zwischennutzungen zur Verfügung stellen. Denkbar sind zum Beispiel Pop-Up-Stores, Co-Working-Spaces oder kulturelle Aktivitäten. "Wir erhoffen uns durch diese Zwischennutzung auch Jobperspektiven für die Beschäftigten von Kaufhof", erklärt der Oberbürgermeister. Bereits vor einigen Wochen hatte die Stadt den Mitarbeitern der Kaufhäuser Jobangebote in der Verwaltung gemacht. ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Gerresheim: Kostenlos parken und umweltfreundlich pendeln Ein neuer Park+Ride-Parkplatz steht am S-Bahnhof Gerresheim bereit/160 Kfz-Parkplätze und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder wurden auf dem ehemaligen Glasmachergelände geschaffen Ein zusätzlicher P+R-Parkplatz mit rund 160 Stellplätzen steht ab Montag, 14. September, an der Heyestraße am S-Bahnhof in Gerresheim zur Verfügung. Der neue P+R-Platz liegt auf dem Gelände des Glasmacherviertels, die ehemalige Brachfläche wurde zuletzt als Spielstätte des Cirque du Soleil genutzt. Nun hat die Stadt das Gebiet für die neue Nutzung hergerichtet. Der Platz wurde eingezäunt und mit entsprechender Markierung versehen. Gleichzeitig wurde er mit einer öffentlichen Beleuchtung ausgestattet. In Kürze werden auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder installiert. In unmittelbarer Nähe zum neuen P+R-Platz liegen, in guter Erreichbarkeit, der S-Bahnhof Gerresheim sowie Bus- und Straßenbahnhaltestellen. Somit ist der Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr über die Linien S8, S28, S68, U73, 730, 736, 737, 781 und M1 gegeben. "Im Zuge der Verkehrswende können wir nun auch an zentraler verkehrlicher Stelle in Gerresheim ein attraktives, kostenloses Park+Ride-Angebot in Betrieb nehmen. Durch die Nähe zum Bahnhof und den neuen Fahrradparkplätzen wird der Umstieg auf Bahn deutlich erleichtert und dazu auch der Druck auf die Parksituation im Umfeld verringert. So können der umliegende Parkraum für Anwohner gesichert und Interessenskonflikte vermieden werden. Wir setzen weiter darauf, dass Verkehrsteilnehmer die Möglichkeiten nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen umsteigen - so hat jeder die Chancen, seinen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten", erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Gesamtkosten für die Einrichtung des P+R-Platzes belaufen sich auf rund 40.000 Euro. Zur Verbesserung der Luftqualität und als Beitrag zur Verkehrswende soll die Nutzung des motorisierten Individualverkehrs im Stadtgebiet von Düsseldorf reduziert und der Umstieg auf den Umweltverbund attraktiver werden. Eine Maßnahme hierzu ist der Ausbau und die Neuschaffung von Park+Ride-Plätzen in und um Düsseldorf, insbesondere an allen von Pendlerinnen und Pendlern stark genutzten Straßen nach Düsseldorf. Die Nutzung der Park+Ride-Plätze ist für ÖPNV-Kunden kostenlos und somit insbesondere auch für Pendler aus Erkrath, Mettmann, Hilden, Solingen und Wuppertal attraktiv. "Mit der Fertigstellung eines weiteren neuen Platzes hat die Stadt eine Ausweitung des P+R-Platzangebotes geschaffen", sagt Cornelia Zuschke, Verkehrsdezernentin der Landeshauptstadt Düsseldorf. Neben den vorhanden Park+Ride-Plätzen an den S-Bahn-Stationen in Hellerhof, Garath, Eller-Süd, Eller und Angermund, am Benrather Bahnhof sowie am Südpark, Südfriedhof (Linie 709), Gerresheimer Krankenhaus (U83, 709), Staufenplatz (U73, U83, 709), Heerdter Krankenhaus (U75) und an der U79-Haltestelle Wittlaer stehen auch die neuen P+R-Plätze an der Ickerswarder Straße/Münchener, an der Further Straße und an der Messe zur Verfügung. ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Kommunalwahlen/Integrationsratswahl Fakten zum Wahlsonntag In der Landeshauptstadt Düsseldorf finden am Sonntag, 13. September, die Kommunalwahlen mit der Wahl der Oberbürgermeisterin/des Oberbürgermeisters, des Stadtrates und der zehn Bezirksvertretungen sowie die Wahl des Intergrationsrats statt. Nachfolgend sind hier die letzten aktuellen Informationen zum Stand der Wahlvorbereitungen sowie rund um die Abwicklung der Wahlen zusammengefasst: Wahlberechtigte Kommunalwahl: 470.655 Integrationsratswahl: 176.721 Oberbürgermeisterwahl Weißer Stimmzettel, fünfzehn Kandidatinnen und Kandidaten stehen zur Wahl. Rat der Landeshauptstadt Grüner Stimmzettel, 82 Sitze, Direktwahl in 41 Kommunalwahlbezirken, die restlichen 41 Ratsmitglieder werden je nach Stimmanteil aus den Reservelisten bestimmt. Bezirksvertretungen Rosa Stimmzettel, in Düsseldorf gibt es zehn Bezirksvertretungen mit jeweils 19 Mitgliedern. Die Wahl erfolgt nach Verhältniswahlgrundsätzen mit Listenwahlvorschlägen von Parteien und Wählergruppen. Jede wahlberechtigte Person hat eine Stimme. Die Sitzverteilung erfolgt nach Stimmenanteil aus den aufgestellten Listenwahlvorschlägen. Integrationsrat 19 Mitglieder, zehn werden durch die Wahl am Sonntag ermittelt, neun Mitglieder werden vom Rat aus seiner Mitte entsandt. Jede wahlberechtigte Person hat eine Stimme und wählt damit einen Listenwahlvorschlag oder eine Einzelbewerberin/einen Einzelbewerber. Wahlräume 315 für Kommunalwahl 27 für Integrationsratswahl 337 in städtischen Schulen und fünf in sonstigen Gebäuden 231 (17 bei Integrationsratswahl) Wahlräume (73,3 Prozent Kommunalwahl/63 Prozent Integrationsratswahl) sind barrierearm. Geöffnet von 8 bis 18 Uhr. Stimm- und Briefwahlbezirke 316 allgemeine Stimmbezirke und 138 Briefwahlbezirke (Integrationswahl: 27 Stimmbezirke, 10 Briefwahlbezirke) Kleinster Stimmbezirk 3301 - mit 69 Wahlberechtigten in der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Kronprinzenstraße 107 (bisher Architektenkammer); Integrationsratswahl: Stimmbezirk 0450 mit 5.138 Wahlberechtigten im Comenius- Gymnnasium, Hansaallee 90 Größter Stimmbezirk 2207 - mit 2.863 Wahlberechtigten in der städtischen evangelischen Grundschule "Brehm-Schule", Karl-Müller- Straße 25; Integrationsratswahl: Stimmbezirk 0750 mit 9.104 Wahlberechtigten in der Hanna-Zündorf-Schule, Benderstraße 78 Wahlbenachrichtigung Wählerinnen und Wähler sollten die Adresse auf den Wahlbenachrichtigungen prüfen, da sich bei den Wahllokalen einige Änderungen gegenüber früheren Wahlen ergeben haben. Wer als Wahlberechtigter seine Wahlberechtigung nicht zur Hand hat, kann auch unter Vorlage seines Ausweises wählen. Briefwahl Die Briefwahl verzeichnet bei dieser Kommunalwahl eine neue Rekordbeteiligung. Stand am 11. September 2020: Kommunalwahl: 127.486 Integrationsratswahl: 6.630 Einlieferung der Wahlbriefe Der rote Wahlbrief zu den Kommunalwahlen und der orange zur Integrationsratswahl müssen bei der Briefwahl nach den gesetzlich vorgeschriebenen Fristen spätestens bis Sonntag, 13. September, 16 Uhr, beim Wahlamt eingetroffen sein. Wer seine beantragten Briefwahlunterlagen nicht erhalten hat, kann dies bis Samstag, 12 Uhr, beim Amt für Statistik und Wahlen erklären und direkt vor Ort seine Stimme abgeben. Plötzlich erkrankte oder in häusliche Quarantäne verordnete Wahlberechtigte, können mit einem entsprechenden Attest, Briefwahlunterlagen am Wahltag bis 15 Uhr beantragen. Wer sicher gehen will, sollte seinen Wahlbrief bis Sonntagmorgen um 10 Uhr in den Briefkasten eines Bürgerbüros (diese werden am Sonntagvormittag noch einmal geleert) oder bis 16 Uhr am Wahlsonntag in den Briefkästen am Gebäude des Amtes für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, werfen. Die Abgabe der Wahlbriefe in einem Wahllokal ist nicht möglich. Wahlhelfende Rund 4.000 Helferinnen und Helfer sind in den Wahllokalen sowie bei der späteren Erfassung der Ergebnisse am Sonntag im Einsatz. Telefonhotline des Wahlamtes 0211-8993368, am Samstag von 8 bis 12 Uhr und am Sonntag von 8 bis 18 Uhr. Wahlergebnisse Nach der Schließung der Wahllokale am Sonntag um 18 Uhr werden die Ergebnisse in der Reihenfolge Oberbürgermeister-, Rats- und abschließend Bezirksvertretungswahl ausgezählt. Am schnellsten dürfte das Ergebnis der Wahl zum Integrationsrat vorliegen. Die Entwicklung der Auszählung von einzelnen Wahlen bis hin zum vorläufigen Endergebnis lässt sicht nach Schließung der Wahllokale ab 18 Uhr im Internetangebot der Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgen unter: http://wep.itk-rheinland.de/vm/prod/05111000/index.html ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Coronaschutz: Verstöße in Gastronomiebetrieben und bei einem Friseur Bei Einsätzen im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes haben die Mitarbeiter des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) am Donnerstag, 10. September, bei vier Betrieben über das gesamte Stadtgebiet verteilt erhebliche Mängel festgestellt. Zusätzlich wurde wieder die Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV kontrolliert. Eine Beschwerde führte die OSD-Kräfte in eine Schankwirtschaft in Reisholz. Dort wurden in einem Hinterzimmer zwei illegale Glücksspielautomaten entdeckt. Die Einsatzkräfte versiegelten die Geräte, die nicht mehr betrieben werden dürfen. Bei weiteren Kontrollen stellten die OSD-Mitarbeiter auch verschiedene Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Es gab weder eine Raumskizze noch Kontaktlisten. Stattdessen sollten die Gäste sich in eine fortlaufende Liste eintragen, die für jeden einsehbar im Eingangsbereich auslag. Damit konnte der Datenschutz der Gäste nicht gewährleistet werden. Weitere Mängel konnten direkt im Beisein des OSD behoben werden. Allgemein nutzbare Gegenstände wie Kaffee, Milch und Zucker, die zur Selbstbedienung bereit standen, wurden entfernt. In den Sanitärräumen wurden nach Aufforderung Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Wegen der Verstöße wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Auch in einem Döner-Imbiss in Hassels fand der OSD neben Corona-Verstößen auch Probleme mit dem Datenschutz vor. Im Innenbereich wurden die Mindestabstände nicht eingehalten, und es konnte keine Raumskizze vorgelegt werden. Zusätzlich waren die Kontaktformulare nicht nur fehlerhaft ausgefüllt, sondern auch einsehbar für alle Gäste. Ein Hinweis auf die Datenschutzverordnung fehlte. Auch gegen diesen Betrieb wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. In Wersten kontrollierte eine OSD-Streife unter anderem eine Speisewirtschaft und stellte dort verschiedene Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Die Spielgeräte im Innenbereich standen zu dicht zusammen. Außerdem wurden die Kontaktlisten fehlerhaft geführt, es gab keine Raumskizze und kein Desinfektionsmittel in den Sanitäranlagen. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde auch hier eingeleitet. Auch in Friedrichstadt waren Einsatzkräfte unterwegs. In einem dortigen Friseursalon trugen weder Kunden noch Mitarbeitende Masken. Während der darauffolgenden Personenkontrolle flüchtete eine Person. Gegen den Betrieb wurde ebenfalls ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Donnerstag, 10. September, 60 Einsätze, davon elf im Zusammenhang mit der generellen Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung und acht Einsätze bei den Kontrollen der Maskenpflicht im ÖPNV. Seit dem 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 10.544 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 6.015 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Donnerstag, 10. September, acht Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.314. ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 11. September Mit Stand Freitag, 11. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.825 (+21) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 89 (-3) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 17 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+0) auf Intensivstationen. 2.689 (+24) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 585 (-22) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kindertagesstätten entdeckt. Am Albrecht-Dürer-Berufskolleg und am Berufskolleg Bachstraße wurde je ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet, an der Realschule Benrath und am Schloss-Gymnasium Benrath wurde je eine Betreuungskraft positiv getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Freitag, 11. September, wurden 88 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 182 Abstriche genommen. Dazu kommen 88 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 42.813 Abstriche vorgenommen. Altersverteilung der Infizierten und Verstorbenen Waren es zu Beginn der Corona-Pandemie vornehmlich ältere Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, sind es nun zunehmend auch jüngere Personen. Die Altersverteilung aller Infizierten stellt sich im Moment (Stand 11. September) wie folgt dar: Einen positiven Coronatest hatten im Alter von 0 bis einschließlich 4 Jahre: 78 Kinder, von 5 bis einschließlich 9 Jahren: 75 Kinder, von 10 bis 14 Jahren: 68 Kinder, von 15 bis 19 Jahren: 136 Jugendliche, von 20 bis 24 Jahren: 218 junge Menschen, von 25 bis 29 Jahren: 308 Menschen, von 30 bis 39 Jahren: 567 Menschen, von 40 bis 49 Jahren: 407 Menschen, von 50 bis 59 Jahren: 457 Menschen, von 60 bis 69 Jahren: 201 Menschen, und 310 Menschen waren 70 Jahre und älter. Die Altersverteilung der mit Corona Verstorbenen stellt sich wie folgt dar: Im Alter von 0 bis 29 Jahren ist in Düsseldorf bisher niemand mit Corona verstorben. Mit 30 bis 39 Jahren und 40 bis 49 Jahren gab es jeweils einen Toten; vier Menschen waren zwischen 50 und 59 Jahre alt; neun Menschen zwischen 60 und 69 Jahren und 32 Menschen waren 70 Jahre alt und älter. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Freitag, 11. September, 1.139 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 629 Anrufe durchgestellt, von denen 626 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 10. September 2020 Stadt erhält bis zu 825.000 Euro vom Bund für Ausbau des Sportparks Flehe Die Landeshauptstadt Düsseldorf erhält zum Ausbau und zur Modernisierung des Sportparks Flehe einen Bundeszuschuss in Höhe von 825.000 Euro. Die Förderung wurde in der Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages am 9. September beschlossen. Mit dem Zuschuss soll unter anderem ein weiteres Kunstrasenspielfeld mit Ballfangeinrichtung und eine moderne, umweltfreundliche 6-Mast-LED-Trainingsbeleuchtung finanziert werden. Hauptnutzer des Rasenspielfeldes ist der Verein DJK Tusa 06 Düsseldorf. Der Verein SV Grün-Weiß-Rot 1930 profitiert ebenfalls, denn die Tennisanlage des Vereins wird um ein Spielfeld und eine Übungswand erweitert, zudem wird die Beachvolleyballanlage auf insgesamt vier Spielfelder ausgebaut. Die Projektkosten für die gesamten Maßnahmen belaufen sich nach aktuellem Planungsstand auf rund 1,2 Millionen Euro. Der Bund hat eine Zusage für eine Förderung von bis zu 825.000 Euro etatisiert und finanziert 45 Prozent der finalen Gesamtkosten. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Ich freue mich sehr, dass die Sportanlage Fleher Straße von der erheblichen Bundesförderung profitieren wird. Das ist ein Kompliment für die fundierten Planungen der Sportfachverwaltung und belohnt nicht nur die Sportstadt Düsseldorf, sondern auch die gelungene Vereinskooperation zwischen Grün-Weiß-Rot und DJK Tusa 06!" Hintergrund: Konjunkturpaket zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Die Bundesregierung hat im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der Corona-Pandemie mit dem Zweiten Nachtragshaushalt 2020 zusätzlich 600 Millionen Euro für das erfolgreiche Förderprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" zur Verfügung gestellt. Um die Mittel des Konjunkturpakets möglichst schnell zu verausgaben, hat der Haushaltsausschuss in seiner Sitzung am 9. September zunächst Projekte mit einem Bundeszuschuss von insgesamt 200 Millionen Euro bewilligt, dabei war auch der Ausbau und die Modernisierung der Düsseldorfer Sportanlage an der Fleher Straße. ___________________________________________________________________________ 10. September 2020 Fußgängerbrücke zum Nordpark wird abgerissen Bauwerk über der Rottendamer Straße wird durch eine Fußgängerquerung mit Lichtsignalanlage ersetzt Die Fußgängerbrücke über der Rotterdamer Straße, die in den Nordpark führt, muss abgerissen werden. Sie wird durch eine Fußgängerquerung mit Lichtsignalanlage ersetzt. Im Zuge regelmäßiger Bauwerksprüfungen wurden Schäden an dem Brückenbauwerk festgestellt. Im Ergebnis einer objektbezogenen Schadensanalyse wurde das Bauwerk als technisch und wirtschaftlich nicht sanierungsfähig eingestuft. Von Montag, 14. September, ab 9 Uhr bis Montag, 21. September, werden vorlaufende Arbeiten für den Brückenabbruch ausgeführt. Für die Vorarbeiten wird der Geh- und Radweg auf der Rheinseite sowie eine Fahrspur in Fahrtrichtung Theodor-Heuss-Brücke für den Kfz-Verkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer werden ohne Umweg auf die für den Kfz-Verkehr gesperrte Fahrspur umgeleitet. Ab Montag, 21. September, 5 Uhr, bis Freitag, 25. September, 22 Uhr, soll der Brückenabbruch im Rheindeich- und Straßenbereich der Rotterdamer Straße durchgeführt werden. Dafür muss die Rotterdamer Straße im Brückenbereich voll gesperrt werden. Für den Kfz-Verkehr wird eine Umleitung über die Stockumer Kirchstraße, Kaiserswerther Straße und Reeser Straße eingerichtet. Fußgänger sowie Radfahrer werden durch den Nordpark umgeleitet. Nach dem Abbruch erfolgen der Abriss des Brückenabschnittes im Nordpark sowie Nachlaufmaßnahmen wie das Schließen der Hochwasserschutzwand und die Wiederherstellung der Flächen im Rheindeich und Nordpark. Hierfür sind in Abhängigkeit der Bauphasen lediglich Teilsperrungen bis Ende Oktober, analog zur Verkehrssperrung während der Vorlaufarbeiten, erforderlich. Die Fußgängerquerung mit Lichtsignalanlage ist bereits funktionsfähig eingerichtet worden. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 670.000 Euro. ___________________________________________________________________________ 10. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 10. September Mit Stand Donnerstag, 10. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.804 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 92 (+5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 18 (+4) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+1) auf Intensivstationen. 2.665 (+6) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 607 (+58) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kindertagesstätten entdeckt. An der Dieter-Forte-Gesamtschule wurden zwei Schüler positiv auf Covid-19 getestet, am Albrecht-Dürer- Berufskolleg wurde ein Schüler positiv getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Donnerstag, 10. September, wurden 121 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 204 Abstriche genommen. Dazu kommen 169 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 42.455 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Donnerstag, 10. September, 986 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 578 Anrufe durchgestellt, von denen 578 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 9. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 9. September Mit Stand Mittwoch, 9. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.793 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 87 (-11) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 14 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (-1) auf Intensivstationen. 2.659 (+23) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 549 (-8) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 14,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kindertagesstätten entdeckt. An der Don-Bosco-Montessori-Schule, an der Dieter-Forte-Gesamtschule und am Semper TÜV Berufskolleg für Kosmetik und Gestaltung wurden je ein Schüler positiv getestet. An der japanischen Ergänzungsschule wurde eine Betreuungsperson positiv getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Mittwoch, 9. September, wurden 114 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 202 Abstriche genommen. Dazu kommen 142 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 41.961 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Mittwoch, 9. September, 1.053 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 624 Anrufe durchgestellt, von denen 623 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 8. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 8. September Mit Stand Dienstag, 8. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.781 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 98 (-1) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+1) auf Intensivstationen. 2.636 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 557 (-5) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In den katholischen Kindertagesstätten St. Gertrud und St. Katharina wurde je eine Betreuungsperson positiv auf Covid-19 getestet. Die Einrichtungen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Am Berufskolleg Bachstraße wurden zwei Schüler positiv auf Covid-19 getestet, am Humboldt-Gymnasium und am Marie-Curie-Gymnasium wurde je ein Schüler positiv getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Dienstag, 8. September, wurden 166 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 218 Abstriche genommen. Dazu kommen 124 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 41.503 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Dienstag, 8. September, 1.596 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 954 Anrufe durchgestellt, von denen 949 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 7. September 2020 Euro 2024: OB Geisel wirbt für Düsseldorf als Standort des "International Broadcasting Centre" Weltmeister Philipp Lahm und UEFA loben die Landeshauptstadt mit den Böhlerwerken/Insgesamt fünf Städte bewerben sich um Pressezentrum für die Fußball-EM Oberbürgermeister Thomas Geisel hat am Montag, 7. September, eine Delegation des Deutschen Fußball- Bundes (DFB) und die Union Europäischer Fußball-Verbände (UEFA) in Düsseldorf begrüßt. Geisel traf Philipp Lahm und Markus Stenger, die Geschäftsführer der DFB Euro GmbH, die die Austragung der "UEFA Euro 2024" organisiert, und Martin Kallen, den CEO der UEFA Events SA, in den Hallen der Böhlerwerke in Lörick. Vor Ort besichtigten die Delegationen der beiden Fußballverbände die Eventhallen unter der sachkundigen Führung von Georg Broich, der die alten Industriegebäude mit seiner Eventfirma bespielt. DFB und UEFA sind derzeit auf der Suche nach einem Standort für das "International Broadcasting Centre" für die UEFA Euro 2024. Düsseldorf ist einer von fünf Kandidaten, die sich um das Pressezentrum zum großen Fußballevent bewerben. "Die Location hier in den Böhlerwerken ist sehr interessant. Historisch, aber gleichzeitig modern", erklärt Fußball-Weltmeister Philipp Lahm, der im Juni 2019 zum Geschäftsführer der DFB Euro GmbH ernannt wurde, und somit zusammen mit Markus Stenger der Hauptverantwortliche für die Ausrichtung der Europameisterschaft ist. "Ich freue mich immer nach Düsseldorf zu kommen. Die Leute hier sind sehr offen, und das braucht man ja auch bei einer Europameisterschaft, wenn Leute aus ganz vielen Ländern zusammenkommen." "Wir fühlen uns hier sehr wohl", lobt Martin Kallen den Gastgeber: "Hier wird sehr gut gearbeitet, und es ist schon viel vorbereitet worden. Das freut uns. Zuletzt hat sich Düsseldorf auch als Ausrichter der Finalrunde der Europa League sehr gut präsentiert. Und die Böhlerwerke sind keine 08/15-Location. Es wird sehr spannend, zu sehen, ob man hier ein IBC machen kann." "Wir würden uns natürlich wünschen, Standort des International Broadcasting Centers zu werden. Düsseldorf ist eine Stadt der Offenheit, wir nehmen jeden herzlich in Empfang. Und wir haben in der Vergangenheit zum Beispiel mit dem Grand Départ der Tour de France gezeigt, dass wir Großveranstaltungen mit zahlreichen Medienvertretern aus aller Welt hervorragend organisieren können", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. In den kommenden Wochen besuchen die Vertreter von DFB und UEFA die vier anderen Kandidaten, mit einer Entscheidung über den Standort wird noch in diesem Jahr gerechnet. ___________________________________________________________________________ 7. September 2020 Coronaschutz: OSD verzeichnet am Wochenende 153 Einsätze Negativbeispiele waren ein Bar-/Restaurantbetrieb in Friedrichstadt und eine Diskothek in der Altstadt, wo es diverse Verstöße gegen die Coronaschutzbestimmungen gab Die Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes der Landeshauptstadt (OSD) mussten am Wochenende von Freitag, 4., bis Sonntag, 6. September, 153 Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung nachgehen. Dabei traten in der Gastronomie zum Teil gravierende Verstöße gegen die Infektionsschutzbestimmungen zu Tage. Einsätze am Freitag, 4. September Auf dem Burgplatz wurden Freitagabend rund 80 Menschen angetroffen. Am Eingang zum Schlossturm mussten Musikdarbietungen und Tanz von Jugendgruppen unterbunden werden. Gegen Mitternacht waren an der Freitreppe rund 100 Leute vor Ort. Es wurde auch Musik abgespielt. Die Einsatzkräfte des OSD forderten die Anwesenden auf, ihre Musikboxen abzuschalten. Blockierte Abstandsschneisen wurden frei gemacht und verschiedene verbal auffällige Gruppen entzerrt sowie teilweise aufgefordert, den Ort zu verlassen. Rund um eine Gaststätte in der Altstadt kam es zu Menschenansammlungen, Abstandsregeln gemäß der Coronaschutzverordnung wurden dort nicht eingehalten. Obwohl die Einsatzkräfte des OSD die Menschen direkt darauf hinwiesen, führte dies nicht zu einer Entzerrung der Situation. Daher forderten die OSD-Mitarbeiter die Verantwortlichen der Gaststätte und einer gegenüberliegenden Cocktailbar auf, stehende Gäste aufzufordern, Sitzplätze einzunehmen und die Einlassschlange auf der Straße zu verhindern. Da sich der Verantwortliche der Gaststätte nicht verantwortlich fühlte, forderten die Außendienstkräfte ihn auf, die Außenterrasse frühzeitig abzubauen, damit sich die Warteschlange an der Hauswand entlang bilden und eine weitere Blockade des Durchgangs auf der Straße - und so eine kritische Menschenansammlung - vermieden werden konnte. In der Cocktailbar gegenüber forderten die OSD-Kräfte die Mitarbeiter auf, die Masken beim direkten Kundenkontakt korrekt anzuziehen. Ferner wurde im Lokal beobachtet, wie diverse Gäste am Tisch tanzten. Das Tanzen wurde durch die Einsatzkräfte unterbunden und die Verantwortlichen wurden eindringlich gemäß der Coronaschutzverordnung belehrt - auch über die Folgen bei einer erneuten Feststellung von Verstößen. In einer Pizzeria in der Altstadt wurden die Kontaktlisten nicht ordnungsgemäß und ohne den erforderlichen Hinweis auf den Datenschutz geführt. Desinfektionsmittel fehlte. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. In einer Gaststätte in der Altstadt wurde nach Beginn der Sperrzeit noch Terrassenbetrieb festgestellt. Die Mitarbeiter des OSD leiteten daraufhin ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Sperrzeit gegen den Verantwortlichen des Betriebes ein. Darüber hinaus wurde er auf das korrekte Tragen des Mund- Nasen-Schutzes hingewiesen. Einsätze am Samstag, 5. September Auf einem ehemaligen Kinderspielplatz in Gerresheim wurden Einsatzkräfte des OSD auf einen Mann aufmerksam, der zusammengekauert auf einer Parkbank saß. Als der Mann von den OSDlern angesprochen wurde, sahen sie mehrere Einschnitte an seinem Ober- und Unterarm. Zudem lag neben dem Mann ein Keramikmesser. Auf Nachfrage äußerte der Verletzte, dass er versucht habe, sich das Leben zu nehmen, nachdem ihn die Nachricht erreicht habe, dass sein Vater verstorben sei. Im Beisein der Einsatzkräfte sagte der Mann mehrfach, sich das Leben nehmen zu wollen und schluckte zudem zwei Glasscherben herunter, ohne dass die OSD-Mitarbeiter dies verhindern konnten. Die Einsatzkräfte riefen die Polizei hinzu und übergaben den Mann in deren Obhut. Im Landschaftsschutzgebiet im Hafen entdeckten Einsatzkräfte des OSD, die wegen einer Beschwerde über eine bevorstehende Party im Landschaftsschutzgebiet gerufen worden waren, diverse Aufbauten. Vor Ort wurden Fotos gefertigt und eine Nachkontrolle durch den Spätdienst angekündigt. Die Betroffenen wurden aufgefordert, die Aufbauten einzuräumen und die weitere Veranstaltung wurde untersagt. Im späteren Verlauf des Abends gab es eine Beschwerde über einen Verstoß gegen die Sondernutzungssatzung unter der Theodor-Heuss-Brücke. Dort trafen die Einsatzkräfte auf eine Gruppe von Menschen mit Mischpult, Kühlschrank und Sitzgruppen. Nach Belehrung und Einräumen der Aufbauten gaben die Betroffenen an, zuvor bereits im Hafen gefeiert zu haben. Im Umfeld eines Lebensmitteldiscounters in Oberbilk konnten Einsatzkräfte durch einen aufmerksamen Mann sowie durch einen Verkäufer der Filiale einen Ladendieb stellen. Dieser versuchte gerade, als die OSD- Mitarbeiter hinzu kamen, das Sicherheitsetikett eines Parfüms zu entfernen. Umgehend wurde der Tatverdächtige fixiert. Bei der Durchsuchung konnten ein Dreierpack mit T-Shirts und sechs Packungen mit Parfüm im Gesamtwert von knapp 500 Euro sichergestellt werden. Da der Tatverdächtige keinen festen Wohnsitz im Inland hat, wurde die Polizei angefordert. Im weiteren Verlauf des Tages wurden insgesamt 17 Einzelhandelsgeschäfte in Bezug auf das Tragen des Mund- Nasen-Schutzes kontrolliert. In drei Fällen werden wegen der festgestellten Verstöße Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die bereits für Freitag aufgeführte Gaststätte in der Altstadt fiel den OSD-Mitarbeitern am Samstag erneut durch Menschenansammlungen im Umfeld auf. Der Verantwortliche sah sich abermals nicht in der Verantwortung, die Entzerrung der Menschenansammlung vor seinem Betrieb zu unterstützen und kam entsprechenden Aufforderungen der Einsatzkräfte erneut nur sehr zögerlich nach. Er selbst musste während des OSD-Einsatzes mehrfach zum korrekten Tragen des Mund-Nasen-Schutzes aufgefordert werden. Die Kontrolle einer Pizzeria in der Altstadt ergab diverse Verstöße gegen die aktuelle Coronaschutzverordnung. Gästelisten waren lückenhaft und ohne Hinweis zum Datenschutz, am Eingang fehlte Desinfektionsmittel ebenso wie ein Hinweisschild zur Pandemie und auch eine Raumskizze war nicht vorhanden. Es wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden. Bezüglich eines Clubs in Golzheim ging beim OSD eine Beschwerde über eine im Netz angekündigte Party trotz Coronaschutzverordnung ein. Vor Ort sollte eine Party zur Eröffnung eines Ladengeschäftes in Düsseldorf gefeiert werden. Dazu waren mehrere hundert Menschen eingeladen worden. Außerdem sollte dort gemäß dem Hinweis ein Geburtstag gefeiert werden. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte des OSD niemanden an, der Geburtstag hatte. Der gesamte Betrieb bestand ausschließlich aus einer Tanzfläche und einem DJ-Pult. Die Rückverfolgbarkeit war nicht ausreichend gegeben. Zudem konnte vor Ort weder ein herausragender Anlass festgestellt werden, um eine solche Veranstaltung im Sinne der Coronaschutzverordnung NRW durchzuführen, noch konnte ein Hygienekonzept vorgelegt werden. Der Betrieb wurde vor dem Start der Veranstaltung um 0.20 Uhr durch den Inhaber geschlossen. Die Veranstaltung wurde durch die Einsatzkräfte untersagt. Darüber hinaus wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Absolute Negativbeispiele waren ein Bar-/Restaurantbetrieb in Friedrichstadt und eine Diskothek in der Altstadt. In der Bar in Friedrichstadt konnten die OSD-Mitarbeiter im Rahmen ihres Streifendienstes fast die komplette Palette von Verstößen gegen die geltende Coronaschutzverordnung feststellen, die möglich sind: In der Warteschlange wurde kein Abstand gehalten und es wurden keine Schutzmasken getragen. Ein Regulieren durch die Angestellten zeigte keine Wirkung. Mehrere Gäste trugen keinen Mund-Nasen-Schutz und konnten auch nach Aufforderung keinen Aufsetzen, da sie keinen bei der Hand hatten. Mehrere Angestellte inklusive dem Verantwortlichen trugen beim Bedienen der Gäste keinen Mund-Nasen-Schutz. Im hinteren Teil der Shishabar wurde getanzt, die Gäste wechselten zwischen den Tischen, wobei es sich nicht um eine Gruppe handelte. Die Kundenkontaktdaten wurden über einen QR-Code aufgenommen, diese Daten konnten vor Ort von den OSD-Mitarbeitern nicht eingesehen werden. Es wurde angeordnet, die Kundenkontaktdaten von den Gästen vor Ort schriftlich zu erfassen. In der Zubereitung war kein Kohlenmonoxid-Warnmelder vorhanden, es konnte auch kein Kohlenmonoxid- Warnmelder für die Zubereitung nachträglich angebracht werden. In der Shishabar wurden 40 Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz festgestellt. In der Zubereitung befanden sich zwei volle Dosen mit Steinen. Zum Zeitpunkt der Kontrolle durch den OSD wurden rund 70 Shishas konsumiert. Im Lager im Erdgeschosses sowie im Innenhof versteckt in einem Blumentopf sowie versteckt in und unter den dortigen Mülltonnen konnten insgesamt 31 Portionen angebrochener Shishatabak sichergestellt werden, davon 29 mit Tabak gefüllte Einmachgläser oder Tüten ohne Steuerbanderole. Der Inhaber wurde aufgefordert, die im Lokal befindlichen Gäste abzukassieren und keine weiteren Gäste einzulassen. Anschließend belehrten die OSD-Mitarbeiter den Betroffenen nach den gelten Rechtsformen, so dass dieser von sich aus das Lokal verschloss. Aus Eigensicherungsgründen zogen die OSD-Mitarbeiter die Polizei hinzu. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Im Rahmen des Streifendienstes wurden im Rahmen einer Kontrolle einer Diskothek in der Altstadt festgestellt, dass dort keine der ausgearbeiteten und erforderlichen Hygienevorkehrungen getroffen worden waren und die Coronaschutzverordnung nicht beachtet wurde: Im Betrieb befanden sich rund 100 Menschen, davon standen und tanzten etwa 60. Die Maskenpflicht wurde durch die Gäste nicht beachtet. Es waren deutlich mehr Gäste vor Ort als Sitzplätze vorhanden waren. Die Kundenkontaktdaten wurden nicht beziehungsweise teilweise erst in dem Betrieb erfasst. Es wurde nicht wie mit dem Inhaber vereinbart, vorher durch die Gäste reserviert. Das gesamte Personal schien mit der Situation überfordert zu sein. Die Gäste waren teilweise sehr aggressiv oder nicht mehr ansprechbar. Mindestabstände wurden nicht eingehalten. Die Toilette für Männer wurde nach Sichtung der Einsatzkräfte durch mehr als zehn dort Anwesende von innen verschlossen und konnte nur unter Anwendung unmittelbaren Zwangs geöffnet werden. Die Angetroffenen schienen alle hektisch verdächtige Substanzen - mutmaßlich Drogen - in der Toilette zu entsorgen. Die Einsatzkräfte stellten einen stechenden Marihuanageruch fest. Eine hinzugerufene Hundertschaft der Landespolizei wurde über den Vorfall informiert. Der Betrieb wurde durch die Einsatzkräfte geräumt und geschlossen, der Inhaber bat um Hilfe bei der Räumung seines Betriebs. Die Räumung der Diskothek wurde durch die von den Einsatzkräften hinzugezogene Polizei abgeschirmt und begleitet. Die Gäste waren größtenteils in einer aggressiven Grundstimmung und weigerten sich, Aufforderungen nach der Schutzmaskenplicht nachzukommen. Oft wurden Gläser und Flaschen auf den Boden und auf die Treppe geschmissen. Der Inhaber sowie die Security unterstützten die Einsatzkräfte bei der Räumung. Einsätze am Sonntag, 6. September Mit Bezug zu Corona sind für diesen Tag zwei Kontrollen erwähnenswert, die bei einer Gaststätte in Derendorf sowie bei einer Pizzeria in der Altstadt diverse Verstöße aufzeigten. Im Kern wurden fehlende beziehungsweise fehlerhaft geführte Kontaktlisten, fehlende Desinfektionsmittel und Nichteinhaltung der Vorgaben zum Mund- Nasen-Schutz vorgefunden. In beiden Fällen wurde je ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Bei der Bestreifung des Südparkes bekamen die OSD-Mitarbeiter Hinweise von Passanten, dass am Wasserspielplatz eine Familie sitzen würde, die dort grillen würde. Nachdem diese die heiße Kohle auf dem Boden ausgeschüttet hatte, kamen drei fremde Kinder dorthin und verbrannten sich die Hände an der noch glühenden Kohle. Unter den Geschädigten befand sich ein Kind, das sich dadurch so stark verletzt hatte, dass es erstversorgt werden musste. Ein Geschwisterpaar wurde indes nur leicht verletzt. Durch eine Personenbeschreibung konnten die flüchtenden Täter in der Nähe gefunden werden. Diese wurden mit dem Tatverdacht der fahrlässigen Körperverletzung sowie dem der Beschädigung der Grasnarbe konfrontiert. Sie zeigten sich erst einsichtig, als einer der Verantwortlichen die eingewickelten Hände eines Kindes sah. Da sich die Eltern der Kinder dazu entschieden, Strafanzeige gegen die Täter zu stellen, wurde eine Streife der Landespolizei angefordert und der Einsatz an die Polizei übergeben. Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am vergangenen Wochenende 232 Einsätze, von denen 153 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 10.305, von denen 5.925 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. 25 Anrufe zum Thema gingen bei der Leitstelle des OSD ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 9.293. ___________________________________________________________________________ 7. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 7. September Mit Stand Montag, 7. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.770 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 99 (+9) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 2.624 (+2) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 562 (-28) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 14,9 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Die Diagnosepraxis und das Drive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 10 Abstriche wurden am Sonntag durch den mobilen Service vorgenommen. Insgesamt wurden in der Diagnosepraxis und dem Drive-In- Testzentrum sowie durch den mobilen Service bisher 40.995 Abstriche vorgenommen. ___________________________________________________________________________ 6. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 6. September Mit Stand Sonntag, 6. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.759 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 90 (-12) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+1) auf Intensivstationen. 2.622 (+28) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 590 (-187) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Mit Stand Sonntag, 6. September, wurden 84 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 112 Abstriche genommen. Dazu kommen 37 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 40.985 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Sonntag, 6. September, 416 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 217 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 5. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 5. September Mit Stand Samstag, 5. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.743 (+17) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 102 (+2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 4 (-1) auf Intensivstationen. 2.594 (+15) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 777 (-45) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 14,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kitas und Schulen entdeckt. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Samstag, 5. September, wurden 119 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 174 Abstriche genommen. Dazu kommen 147 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 40.752 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Samstag, 5. September, 907 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 485 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 4. September 2020 Kommunalwahlen/Integrationsratswahl 121.385 Briefwahlanträge bearbeitet 471.254 Wahlberechtigte für die Kommunalwahlen, 176.882 für die Integrationsratswahl/315 beziehungsweise 27 Wahlräume am Sonntag, 13. September, von 8 bis 18 Uhr geöffnet Durch das immense Briefwahlaufkommen und der damit verbundenen aufwändigen Logistik bei Stadt und Postdienstleistern kann es im Einzelfall vorkommen, dass die beantragten Briefwahlunterlagen nicht oder gegebenenfalls nicht mehr rechtzeitig bei den Wahlberechtigten ankommen. Da eine Abstimmung im Wahllokal durch den Sperrvermerk im Wählerverzeichnis nicht mehr möglich ist, muss in diesen Fällen unbedingt Kontakt mit dem Amt für Statistik und Wahlen aufgenommen werden. Hierfür - sowie für alle anderen Dienstleistungen auch - hat das Amt für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, am Donnerstag, 10. September, und am Freitag, 11. September, von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Nicht erhaltene Briefwahlunterlagen können auch noch am Samstag, 12. September, bis 12 Uhr beim Amt für Statistik und Wahlen gegen schriftliche Erklärung ersetzt werden. Alle Wahlbriefumschläge (Kommunalwahlen und Integrationsratswahl) müssen am Wahltag bis spätestens 16 Uhr eingegangen sein; später eingehende Wahlbriefe werden bei der Wahl nicht berücksichtigt. Aufgrund der Postlaufzeiten für den Versand der Briefwahlunterlagen von der Kommune an die Wahlberechtigten und den Rücklauf an die Kommune empfiehlt das Amt für Statistik und Wahlen dringend, ab Montag, 7. September, von der Möglichkeit der persönlichen Vorsprache zu den oben genannten Öffnungszeiten Gebrauch zu machen und Briefwahlunterlagen nicht mehr online oder postalisch zu beantragen. Mehr als 471.000 Bürgerinnen und Bürger (2014: 471.272) sind am Sonntag, 13. September, aufgerufen, bei den Kommunalwahlen ihre Stimme abzugeben. Die 315 Wahlräume im Stadtgebiet sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Auch bei den Kommunalwahlen ist der Trend zur Briefwahl ungebrochen. Das Amt für Statistik und Wahlen hat bereits bis zum 4. September mehr Anträge bearbeitet als 2014: 115.955 (2014: 73.193). Über 55.000 rote Wahlbriefe sind inzwischen auch wieder zurückgekommen. Für die Wahl des Integrationsrates sind bereits 5.430 Anträge eingegangen und rund 2.000 orangene Wahlbriefe wieder zurückgekommen. Die 27 Wahlräume im Stadtgebiet haben am 13. September ebenfalls von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Bürger und Bürgerinnen, die sowohl zu den Kommunalwahlen, als auch zur Wahl des Integrationsrates wahlberechtigt sind, müssen ihr Wahlrecht unter Umständen in verschiedenen Gebäuden ausüben. Die Telefonhotline des Amtes für Statistik und Wahlen, Telefon 0211-8993368, ist zu den vorgenannten Öffnungszeiten, am Samstag, 12. September, von 8 bis 12 Uhr und am Wahlsonntag während der Öffnungszeiten der Wahlräume von 8 bis 18 Uhr zu erreichen. Das Amt für Statistik und Wahlen weist darauf hin, dass am Wahlsonntag auch ohne Wahlbenachrichtigung im Wahlraum gewählt werden kann. Hierzu ist unbedingt der Personalausweis oder der Reisepass mitzubringen. Der Wahlraum kann im Internet www.duesseldorf.de (Wahlraumfinder) oder telefonisch beim Amt für Statistik und Wahlen unter oben genannter Hotline erfragt werden. In den Wahlräumen herrscht gemäß § 2 Absatz 3 Nummer 10 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung - CoronaSchVO) für die Wählenden die Verpflichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Außerdem ist der Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten. Das Amt für Statistik und Wahlen bittet darum, die Arbeit der Wahlvorstände zu unterstützen und die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. ___________________________________________________________________________ 4. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 4. September Mit Stand Freitag, 4. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.726 (+19) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 100 (-1) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (-1) auf Intensivstationen. 2.579 (+20) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 822 (-14) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 13,9 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurde kein neuer Fall in einer Kita entdeckt. Am Walter-Eucken-Berufskolleg, am Berufskolleg Rhein Ruhr sowie am Berufskolleg WIPA wurde je ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet. Auch an der Freiherr-vom-Stein-Realschule wurde ein Schüler positiv getestet. Die insgesamt nun 21 betroffenen Kinder an dieser Schule wurden nach Abschluss einer Klassenfahrt diagnostiziert und gingen in Quarantäne, ohne die Schule zu betreten. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Freitag, 4. September, wurden 123 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 149 Abstriche genommen. Dazu kommen 156 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 40.312 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Freitag, 4. September, 1.042 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 630 Anrufe durchgestellt, von denen 629 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 3. September 2020 Zur Stärkung der Kulturbranche: Stadt kauft Kunstwerke von 17 Düsseldorfer Galerien an Kunstwerke werden Düsseldorfer Museen zur Verfügung gestellt/Corona-Pandemie und Einnahmeneinbruch als Anlass Der Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 2. September, beschlossen, Kunstwerke im Wert von 216.200 Euro zu kaufen und diese den Düsseldorfer Museen zur Verfügung zu stellen. Mit dem Ankauf soll gezielt die durch die Corona-Pandemie geschwächte Düsseldorfer Kulturbranche gestärkt werden. Aus diesem Grund werden die Ankäufe ausschließlich bei insgesamt 17 Düsseldorfer Galerien getätigt. Die Kunstwerke stammen von 22 Künstlern, darunter unter anderem Joanne Greenbaum, Matthias Wollgast, Robert Hartmann und Ann-Kristin Hamm. Nach dem erfolgten Ankauf gehen die Kunstwerke schließlich nach und nach in die Sammlung des Museums Kunstpalast, des Stadtmuseums, des Hetjens Museums sowie der Stiftung Schloss und Park Benrath über. ___________________________________________________________________________ 3. September 2020 Stickstoffdioxid-Belastung der Luft geht zurück Projekte des Luftreinhalteplanes für Düsseldorf greifen: Im ersten Halbjahr 2020 nur noch an der Merowingerstraße geringe Grenzwertüberschreitung Die Projekte des Luftreinhalteplanes Düsseldorf greifen. Dies zeigen die Luftmesswerte im Hinblick auf die Stickstoffdioxid-Belastung an den Messstellen in Düsseldorf im ersten Halbjahr 2020. Danach ergibt sich, dass nur noch an einer Messstelle, der auf der Merowingerstraße, der Grenzwert mit 41 Mikrogramm je Kubikmeter Luft (µg/m3) im Jahresmittel leicht überschritten wird. Dabei handelt es sich um die Straßenseite, auf der keine Umweltspur eingerichtet wurde. Bei allen anderen Messstationen und -punkten in Düsseldorf wird der Grenzwert dagegen eingehalten. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 wurden in Düsseldorf noch fünf Messstellen mit Grenzwertüberschreitungen des Jahresmittelwertes von 40 /m3 für Stickstoffdioxid (NO2) identifiziert: an der Corneliusstraße: 45 µg, 1. Halbjahr 2020: 37 µg an der Merowingerstraße: 47 µg, 1. Halbjahr 2020: 41 µg an der Bernburgerstraße: 41 µg, 1. Halbjahr 2020: 35 µg an der Ludenbergerstraße: 43 µg, 1. Halbjahr 2020: 39 µg und an der Kaiserstraße: 41 µg, 1. Halbjahr 2020: 35 µg. "Die deutliche Verbesserung der Luftwerte im ersten Halbjahr 2020 zeigt, dass die Projekte, auf die wir uns mit der Bezirksregierung und dem Umweltministerium des Landes für den Luftreinhalteplan verständigt haben, gut gewählt sind und wirken. Das ist ein Erfolg für den Schutz der Gesundheit der Menschen in Düsseldorf und besonders für die Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt", betont Oberbürgermeister Thomas Geisel. Grundlage der Auswertung für das erste Halbjahr 2020 sind die noch nicht abschließend validierten Messwerte des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW sowie Messpunkte, die von der Landeshauptstadt Düsseldorf selbst eingerichtet wurden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen jedoch, dass ein Halbjahreswert für NO2 einen guten Hinweis auf den endgültigen und maßgeblichen Jahresmittelwert liefert. Das Umweltamt erwartet, dass die Grenzwerte auch zum Jahresende weitgehend eingehalten werden. Für die Merowingerstraße werde der Grenzwert allenfalls knapp überschritten. Die günstige Entwicklung der Stickstoffdioxidbelastung wird dabei von verschiedenen Faktoren und Rahmenbedingungen beeinflusst. Faktoren für die Entwicklung der Luftqualität In erster Linie zu nennen sind die im Luftreinhalteplan aus im Februar 2019 festgeschriebenen Projekte. Seither wird an ihrer Umsetzung gearbeitet. Besonders hervorzuheben sind die Busflottenerneuerung der Rheinbahn, die Einführung der Umweltspuren, der Ausbau des Radwegenetzes sowie auch die Attraktivierung des Angebotes der Rheinbahn oder die Förderung der Elektromobilität. Hinzu kommt der kontinuierliche Fortschritt in der Flotte aller in Düsseldorf fahrenden Kraftfahrzeuge. Das heißt, der Anteil neuer schadstoffärmerer Fahrzeuge am Gesamtbestand nimmt zu, alte Wagen mit höherem Fahrstoffausstoß fallen weg. Das Wetter, insbesondere die Windverhältnisse, aber auch die Corona-Pandemie haben ebenfalls einen Einfluss auf die Luftbelastung. Einfluss der Corona-Pandemie Die Vorkehrungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben nach Einschätzung des Umweltamtes, insbesondere durch die Verringerung des Verkehrsaufkommens und darunter insbesondere die des Autoverkehrs, zu dem guten Ergebnis im ersten Halbjahr beigetragen. Es wird aber erwartet, dass dieser positive Effekt langfristiger anhält. Viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben gute Erfahrungen mit mobilem Arbeiten und Homeoffice-Lösungen gesammelt und werden auch nach Bewältigung der Pandemie solche Arbeitsformen weiterhin ermöglichen. Die Industrie- und Handelskammer hat aktuell eine Umfrage zum Homeoffice bei 20.000 Betrieben gestartet, die Ende August zu Ende gegangen ist. Diese wird weiteren Aufschluss darüber geben, wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer künftig mit dem Thema umgehen. Ebenso ist davon auszugehen, dass ein Umstieg auf das Fahrrad langfristig und dauerhaft beibehalten wird, da die neu hinzu gekommenen Radler die Vorzüge dieser innerstädtischen Mobilitätsform schätzen gelernt haben. Einfluss der Umweltspuren Der genaue Anteil der Umweltspuren am positiven Ergebnis des 1. Halbjahres 2020 lässt sich nicht ermitteln. Die Wirksamkeit der Umweltspuren wurde aber grundsätzlich gutachterlich bestätigt. Demnach liegt ihr Minderungspotenzial für Stickstoffdioxid auf der Prinz-Georg-Straße bei bis zu 2 µg/m³ und auf der Merowingerstraße bei bis zu 4 µg/m³. Auswirkung auf potenzielle Ausweichrouten Die Landeshauptstadt Düsseldorf und das Land Nordrhein-Westfalen haben auf Ausweichrouten lufthygienische Messungen mittels Passivsammlern aufgenommen. Die Ergebnisse der Halbjahresbilanz 2020 zeigen, dass keine der wichtigen Ausweichrouten von Grenzwertüberschreitungen für NO2 betroffen ist. Perspektive "Düsseldorf ist noch nicht am Ziel - aber auf einem sehr guten Weg. Wir werden uns auf den positiven Werten des ersten Halbjahres 2020 nicht ausruhen. Vielmehr werden wir die im Luftreinhalteplan festgesetzten Projekte weiter konsequent voran bringen. Darüber hinaus werden Radverkehr und Busse und Bahnen weiter gefördert", erklärt der Oberbürgermeister. ___________________________________________________________________________ 3. September 2020 City-Toilettenanlage in Hauptbahnhofsnähe geht Mitte September in Betrieb Amt für Gebäudemanagement hat auf Höhe der Friedrich-Ebert-Straße 54 eine behindertengerechte WC-Anlage aufgestellt Ab Mitte September können Personen in Bahnhofsnähe ein neues "stilles Örtchen" besuchen. Das Amt für Gebäudemanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf hat im Juli auf Höhe der Friedrich-Ebert-Straße 54 eine behindertengerechte City-Toilettenanlage aufgestellt. Letzte Rest- und Anschlussarbeiten laufen noch, sodass die neue öffentliche Toilettenanlage im Bereich der zentralen Bushaltestellen vor dem Hauptbahnhof in Kürze zur Verfügung steht. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 180.000 Euro. Die für das Amt für Gebäudemanagement zuständige Stadtkämmerin Dorothée Schneider ist erfreut: "Durch die Umsetzung der Maßnahme konnte an einem zentralen, hoch frequentierten Bereich der Stadt den Bürger*innen eine öffentliche Toilette zur Verfügung gestellt und das städtische Toilettennetz somit weiter verdichtet werden." Nur noch Rest- und Anschlussarbeiten bis Mitte September Bevor die eigentliche Aufstellung der Anlage erfolgen konnte, waren aufgrund der örtlichen Gegebenheiten des "Haltestellenbereichs am Hauptbahnhof" sorgfältige Planungen und Abstimmungen im Hinblick auf unterirdische Bauwerke und Versorgungsleitungen sowie eine Probeschachtung erforderlich. Nach Festlegung des konkreten Standortes wurden dann ab Mai dieses Jahres in einem Zeitraum von acht Wochen die erforderlichen Medienanschlüsse, das heißt Kanal-, Wasser- und Stromleitungen verlegt, die notwendigen Fundamentarbeiten durchgeführt und die Toilettenanlage aufgestellt. Gegenwärtig erfolgen noch letzte Rest- und Anschlussarbeiten. Die Inbetriebnahme der barrierefrei zugänglichen Toilettenanlage ist vom Amt für Gebäudemanagement für Anfang bis Mitte September vorgesehen. Toilettenanlage war Wunsch der Bürgerinnen und Bürger Die Aufstellung der Toilettenanlage ist ein Baustein zur Aufwertung der Friedrich-Ebert-Straße, bei dem es sich um ein Teil-Projekt des 2008 vom Rat der Stadt Düsseldorf beauftragten Entwicklungskonzeptes Innenstadt Süd-Ost (EKISO) handelt. Die Umsetzung und Finanzierung des Konzeptes erfolgen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein Ergebnis der intensiven Öffentlichkeitsbeteiligung war der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, im Umfeld des Hauptbahnhofs eine barrierefreie und kostenfreie Toilettenanlage zur Verfügung zu haben. In ihrer grünen Signalfarbe fügt sich die moderne Toilettenanlage gestalterisch in die bereits in der Friedrich-Ebert-Straße installierten Licht- und Radständerstelen ein. Diese flankieren die Gehwege auf beiden Seiten der Straße und weisen so den Weg in Richtung Innenstadt. Die Toilettenanlage ist Vandalismus hemmend; das bedeutet, dass die Einbauten wie zum Beispiel die Handwaschbecken so ausgewählt und befestigt werden, dass Beschädigungen möglichst erschwert werden. Das Stadtplanungsamt, das Amt für Verkehrsmanagement und das Amt für Gebäudemanagement waren in die Umsetzung des Projektes von Öffentlichkeitsbeteiligung, Städtebauförderung, Planung, bis hin zur Bauausführung involviert. ___________________________________________________________________________ 3. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 3. September Mit Stand Donnerstag, 3. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.707 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 101 (-3) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+1) auf Intensivstationen. 2.559 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 836 (+10) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 14,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kitas und Schulen entdeckt. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Donnerstag, 3. September, wurden 141 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 170 Abstriche genommen. Dazu kommen 216 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 39.884 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Donnerstag, 3. September, 1.013 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 575 Anrufe durchgestellt, von denen 571 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 2. September 2020 Coronaschutz: Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet 37 Fahrgäste fielen auf/überwiegender Teil hält sich an Vorgaben Der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) kontrollierte auch am Dienstag, 1. September, gemeinsam mit Rheinbahn und Polizei in Fahrzeugen und an Haltestellen der Rheinbahn, ob alle Passagiere wie vorgeschrieben eine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. 37 Fahrgäste wurden aufgrund von Verstößen gegen die Maskenpflicht angezeigt. Bei weiteren Einsätzen im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes haben die OSD-Mitarbeiter bei zwei Betrieben erhebliche Mängel festgestellt. Kontrollen in der Rheinbahn Die Einsatzkräfte kontrollierten im Laufe des Abends 65 Fahrzeuge der Rheinbahn und verschiedene Haltestellen. 37 Fahrgäste fielen auf, da sie keine Mund-Nasen-Bedeckungen trugen. Gegen sie wurden Anzeigen aufgenommen. Zahlreiche Passagiere auf den oberirrdischen Rheinbahn-Haltestellen hatten Glück: Die OSD- Kräfte wiesen sie auf die Maskenpflicht hin, verzichteten aber auf Anzeigen. Der OSD zieht eine erste positive Bilanz: Der überwiegende Teil der Rheinbahnkunden hält sich an die Vorgaben der Maskenpflicht. Weitere Corona-Kontrollen In einem "Barber-Shop“ in Friedrichstadt stellte eine OSD-Streife fest, dass weder das Personal noch die Kunden Mund-Nasen-Bedeckungen trugen. Außerdem wurden die Kontaktlisten nicht richtig geführt. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde eingeleitet. Anwohner beschwerten sich über Gestank aus einem Restaurant in Flingern. Als Einsatzkräfte daraufhin den Betrieb kontrollierten, fielen ihnen neben einer defekten Abluftanlage auch zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung auf. In dem Restaurant gab es weder die vorgeschriebenen Desinfektionsmittel noch eine Raumskizze oder Kontaktlisten. Auch dort wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Außerhalb von Corona Der OSD führte mehrere Kontrollen auf dem Worringer Platz durch. In 24 Fällen wurden Platzverweise ausgesprochen, weil sich Menschen störend verhielten. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Dienstag, 1. September, 59 Einsätze, wovon 36 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 9.912 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 5.672 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Dienstag, 1. September, acht Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.180. ___________________________________________________________________________ 2. September 2020 Oberbürgermeister Thomas Geisel will ungeordnetes Abstellen von E-Scootern beenden Aktionsplan Altstadt der städtischen Tochter Connected Mobility GmbH und mehr Überwachung sollen Abhilfe schaffen Die teilweise behindernd abgestellten E-Scooter in der Altstadt sind für viele Menschen ein Ärgernis. Oberbürgermeister Thomas Geisel möchte diesen störenden und bisweilen gefährlichen Zustand zügig beenden und und fordert die Betreiber nachdrücklich zur Einhaltung der Auflagen auf. "Ich erwarte, dass unsachgemäß abgestellte Roller unverzüglich entfernt werden. Wir behalten uns ansonsten ausdrücklich vor, E-Scooter in solchen Fällen auf Kosten der Anbieter einsammeln zu lassen, wenn sich die Zustände nicht schnell bessern", betonte der Oberbürgermeister. Ergänzend möchte er einen Aktionsplan zur Verbesserung der Situation für die Altstadt von der neuen städtischen Tochter Connected Mobility GmbH (CMD) entwickeln lassen. In Düsseldorf gibt es aktuell drei Anbieter von E-Rollern: Tier, Lime und Bird. Anders als andere Städte setzt die Landeshauptstadt Düsseldorf nicht auf eine freiwillige Selbstverpflichtung der Anbieter, sondern erteilt Sondernutzungsgenehmigungen mit verbindlichen Auflagen, die die Betreiber unter anderem verpflichtet, für das ordnungsgemäße Abstellen der Roller zu sorgen. Die Sondernutzungsgenehmigung alleine reicht aber bisher nicht aus, das teilweise sehr störende und bisweilen gefährliche Parken durch die Nutzer der E-Scooter zu unterbinden. Neben der Ankündigung strengerer Kontrollen hat der Oberbürgermeister die neu gegründete Gesellschaft CMD gebeten, einen Aktionsplan für die Altstadt zur Lösung dieses Problems zu entwickeln. Die CMD hat in diesem Projekt die aktive koordinierende Rolle übernommen und auch den Austausch mit den E-Roller-Anbietern gesucht. Auf der Basis von Ortsbegehungen entwickelt die CMD zusammen mit dem Amt für Verkehrsmanagement gerade einen "Aktionsplan Altstadt". In einem ersten Schritt sind 20 potentielle Orte in der Altstadt gefunden worden, die als Abstellorte für die E- Scootern etabliert werden sollen. Diese Orte werden gegenwärtig auf ihre Eignung hin überprüft. Die CMD möchte aber auch zusätzlich die Potentiale der Digitalisierung in diesem Zusammenhang nutzen und hat darüber hinaus mit dem Amt für Verkehrsmanagement Konzepte zur Veränderung der Park-Verbotszonen sowie Geschwindigkeitsregulierungen in der Altstad für die E-Roller entwickelt. Ziel ist, dass Nutzer daran gehindert werden, ihre Roller an unerwünschten Stellen abzustellen oder verbotenes Gebiet zu befahren. Dies ist möglich, weil die E-Scooter ohnehin über einen GPS-Sender geortet werden können. Die CMD wird bei der Einführung des Projektes mit den Anwohnern und Unternehmen und Interessensgemeinschaften das Gespräch suchen, um die Ergebnisse weiter zu verbessern. Oberbürgermeister Thomas Geisel möchte kurzfristig in eine Testphase gehen. Die Anbieter der E-Roller begrüßen die Aktivität der CMD und Stadt und sind bereit, sich konstruktiv einzubringen. ___________________________________________________________________________ 2. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 2. September Mit Stand Mittwoch, 2. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.699 (+18) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 104 (-6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+1) auf Intensivstationen. 2.548 (+24) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 826 (-119) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 17,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurde kein neuer Fall in einer Kita entdeckt. An der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Flurstraße wurde eine Betreuungsperson positiv auf Covid-19 getestet, an der Katholischen Hauptschule Itterstraße und an der Freiherr-vom-Stein-Realschule wurde je ein Schüler positiv getestet. Die insgesamt nun 20 betroffenen Kinder an der Freiherr-vom-Stein-Realschule wurden nach Abschluss einer Klassenfahrt diagnostiziert und gingen in Quarantäne, ohne die Schule zu betreten. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Mittwoch, 2. September, wurden 153 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 176 Abstriche genommen. Dazu kommen 98 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 39.333 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Mittwoch, 2. September, 1.115 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 604 Anrufe durchgestellt, von denen 603 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Kfz-Zulassungsstelle stellt sich neu auf Neues Konzept für Arbeitsabläufe und Terminvereinbarungen/ Digitalisierung schreitet voran/Umbau bei laufendem Betrieb Die Kfz-Zulassungsstelle im Straßenverkehrsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf geht neue Wege: Ein neues Konzept für Arbeitsbereiche und -abläufe sowie mehr Digitalisierung und ein besseres System zur Terminvergabe sollen für alle Beteiligten deutliche Verbesserungen bringen. Obwohl die Zulassungsstelle in Düsseldorf hinsichtlich der Händlerzulassungen zu den schnellsten und effektivsten unter den deutschen Großstädten gehört, gibt es dort noch Potenziale. Der in der Vergangenheit besonders zu Stoßzeiten von Privatkunden oft geäußerten Kritik an den Abläufen und vor allem der Online- Terminvergabe soll nun mit räumlichen Veränderungen, Anpassungen der Arbeitsweisen und einem aktuellen Verfahren zur Terminvereinbarung begegnet werden. Ein neues Bürokonzept mit flexiblen Arbeitsplätzen und eine Trennung von gewerblichen und privaten Zulassungen sollen für effektivere Abläufe sorgen. Beteiligt an diesen Änderungen sind Experten aus den Niederlanden, die die Stadt auch bei weiteren Umorganisationen und dem Neubau des Technischen Verwaltungsgebäudes an der Moskauer Straße beraten. "Eine moderne Großstadt wie Düsseldorf braucht eine moderne Zulassungsstelle. Mit dem neuen Konzept erreichen wir Verbesserungen für alle Beteiligten, indem die Arbeitsplätze offener und freundlicher gestaltet werden und die Abläufe - besonders hinsichtlich der Online-Terminvergabe - auf eine neue Plattform gestellt werden", fasst Oberbürgermeister Thomas Geisel die Planungen zusammen. "Außerdem hat dieses Projekt Vorbildcharakter für die weiteren anstehenden Modernisierungen innerhalb der Stadtverwaltung." Die baulichen Änderungen in der Zulassungsstelle liegen hauptsächlich in einer neuen Aufteilung der Arbeitsflächen in einen Front-Office-Bereich für die Privatkunden und einen Back-Office-Bereich für die gewerblichen Zulassungen, die mittels Stell- und Schallschutzwänden offen und freundlich gestaltet werden. Da die Umbauarbeiten im laufenden Betrieb umgesetzt werden, kann es hier vorübergehend auch zu Einschränkungen kommen. "Ich freue mich auf diesen Schritt zu einer neuen und besseren Kfz-Zulassungsstelle mit einem modernen Gesicht und einem zeitgemäßen neuen Bürokonzept. Dies wird eine große Verbesserung sowohl für unsere Kunden als auch für unsere Mitarbeitenden sein", sagt Viktor Schneitler, Leiter des Straßenverkehrsamtes. Mit der Umsetzung eines neuen Raum- und Arbeitskonzeptes ist die Zulassungsstelle auch Vorreiter für andere Bereiche der Verwaltung, in denen Veränderungen geplant sind - wie beispielsweise dem Dienstleistungszentrum, dem Amt für Statistik und Wahlen und nicht zuletzt dem großen Verwaltungsneubau "Neues TVG" an der Moskauer Straße. Neue Terminvergabe und mehr Digitalisierung Das System der Online-Terminvergabe wird auf eine neue technische Grundlage gestellt und deutliche Verbesserungen im Ablauf und in der Verfügbarkeit freier Terminzeiten mit sich bringen. Insbesondere sollen mehr Termine zu Stoßzeiten angeboten werden, um den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger entgegenzukommen. Für weitere Entlastung wird eine vermehrte Digitalisierung sorgen: Im Bereich der Internet-Geschäftsvorfälle (IGV) soll die Beantragung des Internationalen Führerscheins zukünftig komplett online abgewickelt werden können und bei 5.400 Vorgängen jährlich zu einer spürbaren Zeitersparnis bei Bürgern und Verwaltung führen. Die Corona-Erfahrungen zeigen auch, dass weitere Leistungen digital angeboten werden müssen, um persönliche Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren. So wurde deutlich, dass die Verwaltung weitere Angebote für Rückmeldungen oder Beratungen vorhalten muss. Insbesondere sind derzeit daher neben der neuen Terminvergabe, dem Umbau im Straßenverkehrsamt und weiterer Online-Vorgänge auch Chatbots, intelligente Phonebots und kontaktlose Dokumentenabgabesysteme in Vorbereitung. Bei den gewerblichen Zulassungen, die mehr als die Hälfte der rund 200.000 Geschäftsvorfälle ausmachen, wird eine internetbasierte, intelligente 24/7 Annahme- und Abhollösung angestrebt, die zusätzlich im kommenden Jahr realisiert werden soll. Bei der Umorganisation in der Zulassungsstelle werden die Mitarbeitenden einbezogen, ihre Ideen aus fünf Workshops sind in die Planungen mit eingeflossen. Zurzeit finden die letzten Veranstaltungen mit den Change- Managern aus den Niederlanden statt. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 700.000 Euro. Die Umsetzung soll noch in diesem Jahr starten und bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein. Weiter im News-Archiv
___________________________________________________________________________ 14. September 2020 ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Kommunalwahlen am 13. September in Düsseldorf CDU bleibt stärkste Fraktion im Stadtrat Die CDU bleibt im Düsseldorfer Stadtrat die stärkste Fraktion. Nach dem am Sonntagabend (13. September) vorliegenden vorläufigen amtlichen Endergebnis der Kommunalwahl kommt die CDU auf 32,92 Prozent der Stimmen (2014: 36,7 Prozent). Zweitstärkste Kraft sind Bündnis 90/Die Grünen, die 24,17 Prozent der Stimmen erhielten (2014: 13,8 Prozent), die SPD kam auf 18,10 Prozent (2014: 29,3 Prozent). Die FDP erhielt 9,01 Prozent (2014: 7,0 Prozent). Die Linke kam auf 4,15 Prozent (2014: 5,2 Prozent). Die AfD erzielte 3,63 Prozent (2014: 3,0 Prozent). Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl lag bei 50,14 Prozent (2014: 49,2). Zur Wahl waren insgesamt 470.511 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, 231.163 gaben ihre Stimme ab. Der neu gewählte Rat konstituiert sich in seiner ersten Sitzung am 5. November. Das vorläufige amtliche Endergebnis der Ratswahl im Überblick: http://wep.itk- rheinland.de/vm/prod/kw_2020/05111000/html5/Ratswahl_NRW_61_Gemeinde_Land eshauptstadt_Duesseldorf.html ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Kommunalwahlen am 13. September in Düsseldorf Das vorläufige Ergebnis der Oberbürgermeister-Wahl In Düsseldorf wird es am 27. September eine Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters geben. OB Thomas Geisel (SPD) erhielt bei der OB-Wahl am Sonntag, 13. September, in der Landeshauptstadt Düsseldorf 26,27 Prozent der Wählerstimmen. Er wird in der Stichwahl auf Stephan Keller (CDU) treffen, der auf 34,15 Prozent kommt. Von den 470.511 Wahlberechtigten gaben hier 247.330 ihre Stimme ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 52,57 Prozent. Das vorläufige amtliche Endergebnis der OB-Wahl in der Reihenfolge der erhaltenen Stimmen: - Dr. Stephan Keller, Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU), 83.443 Stimmen, 34,15 Prozent - Thomas Geisel, Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), 64.185 Stimmen, 26,27 Prozent - Stefan Engstfeld, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Grüne), 42.463 Stimmen, 17,38 Prozent - Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Freie Demokratische Partei (FDP) 30.584 Stimmen, 12,52 Prozent Die Stimmen aller OB-Kandidatinnen und -Kandidaten gibt es unter: http://wep.itk- rheinland.de/vm/prod/kw_2020/05111000/html5/Buergermeisterwahl_NRW_59_Gem einde_Landeshauptstadt_Duesseldorf.html Nach der Entscheidung vom Sonntag, 13. September, wird die Wahl zum Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf am Sonntag, 27. September, in einer Stichwahl entschieden. Dann sind wieder alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger zur Stimmabgabe aufgefordert. ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Kommunalwahlen am 13. September in Düsseldorf Die Ergebnisse aus den zehn Bezirksvertretungen Parallel zum Stadtrat wurden bei den Wahlen am 13. September auch die zehn Bezirksvertretungen mit ihren jeweils 19 Mitgliedern gewählt. Dort sieht die Sitzverteilung nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis wie folgt aus: Bezirksvertretung 1 (Altstadt, Carlstadt, Stadtmitte, Pempelfort, Golzheim, Derendorf): Bündnis 90/Die Grünen: 6, CDU: 5, SPD: 3, FDP: 2, Die Linke: 1, Volt: 1, AfD: 1 Bezirksvertretung 2 (Düsseltal, Flingern): Bündnis 90/Die Grünen: 6, CDU: 5, SPD: 3, FDP: 2, Die Linke: 1, AfD: 1, Die PARTEI: 1 Bezirksvertretung 3 (Oberbilk, Bilk, Friedrichstadt, Unterbilk, Hafen, Hamm, Volmerswerth, Flehe): Bündnis 90/Die Grünen: 6, CDU: 5, SPD: 3, FDP: 1, Die Linke: 1, AfD: 1, Volt: 1, Die PARTEI: 1 Bezirksvertretung 4 (Oberkassel, Niederkassel, Lörick, Heerdt): CDU: 8, Bündnis 90/Die Grünen: 5, SPD: 2, FDP: 2, Die Linke: 1, AfD: 1 Bezirksvertretung 5 (Kaiserswerth, Kalkum, Angermund, Wittlaer, Lohausen, Stockum): CDU: 10, Bündnis 90/Die Grünen: 5, SPD: 2, FDP: 2 Bezirksvertretung 6 (Rath, Mörsenbroich, Unterrath, Lichtenbroich): CDU: 7, Bündnis 90/Die Grünen: 4, SPD: 4, FDP: 2, AfD: 1, Die Linke: 1 Bezirksvertretung 7 (Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath, Knittkuhl): CDU: 7, Bündnis 90/Die Grünen: 5, SPD: 3, FDP: 2, Die Linke: 1, AfD: 1 Bezirksvertretung 8 (Eller, Lierenfeld, Vennhausen, Unterbach): CDU: 7, SPD: 5, Bündnis 90/Die Grünen: 4, FDP: 1, Die Linke: 1, Freie Wähler: 1 Bezirksvertretung 9 (Wersten, Holthausen, Benrath, Hassels, Reisholz, Urdenbach, Itter, Himmelgeist): CDU: 7, Bündnis 90/Die Grünen: 5, SPD: 4, FDP: 1, AfD: 1, Die Linke: 1 Bezirksvertretung 10 (Garath, Hellerhof): CDU: 6, SPD: 5, Bündnis 90/Die Grünen: 3, AfD: 1,F.W.G./Freie Wähler: 1, FDP: 1, Die Linke: 1 ___________________________________________________________________________ 14. September 2020 Die Ergebnisse der Wahl zum Integrationsrat Parallel zum Stadtrat wurden bei den Wahlen am 13. September auch zehn Mitglieder für den Integrationsrat gewählt. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis sind folgende Mitglieder gewählt worden: Kabata, Katharina (SPD - Internationale Liste) Adu, Obojah (SPD - Internationale Liste) Yüksel, Cagla (SPD - Internationale Liste) Peroski, Goce (GRÜNE Internationale Offene Liste) Ouammar, Saliha (GRÜNE Internationale Offene Liste) Senarslan, Özden (GRÜNE Internationale Offene Liste) Gençtürk, Beşel (Türkisch - Islamische Kulturvereine) Madzirov, Pavle (Internationale Bürger Union) Papadopoulos, Nikolaos (Griechische Initiative) Chadzińska, Karolina (Info Point . Polen in Düsseldorf) Bei der Wahl zum Integrationsrat gab es in Düsseldorf 176.513 Wahlberechtigte, 14.035 davon gingen zur Urne. Die Wahlbeteiligung lag bei 7,95 Prozent. Der Rat der Landeshauptstadt hat die Gesamtzahl der Sitze im Integrationsrat auf 19 festgelegt. Er besteht mehrheitlich aus zehn direkt zu wählenden sowie aus neun vom Rat aus seiner Mitte zu bestellenden Personen. ___________________________________________________________________________ 13. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 13. September Mit Stand Sonntag, 13. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.858 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 91 (+0) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+0) auf Intensivstationen. 2.720 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 593 (-20) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Mit Stand Sonntag, 13. September, wurden 92 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 147 Abstriche genommen. Dazu kommen 53 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 43.527 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Sonntag, 13. September, 537 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 259 Anrufe durchgestellt, von denen 257 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Düsseldorf hält an "Grüner Welle" fest Oberbürgermeister Thomas Geisel tritt der Behauptung entgegen, Düsseldorf habe die "Grüne Welle" abgeschafft: "Richtig ist, dass der motorisierte Individualverkehr nicht mehr ausschließlich bevorzugt wird. Alle Verkehrsteilnehmer - egal ob Autofahrer, Fahrradfahrer oder Fußgänger - sollen gleichberechtigt am Verkehrsgeschehen teilnehmen können. Dem öffentlichen Personennahverkehr wird Vorrang eingeräumt - wenn dies an den jeweiligen Knotenpunkten verträglich abgewickelt werden kann. Denn davon profitieren ungleich mehr Personen. Es geht keinesfalls darum, die Autofahrer zu schikanieren." Grüne Wellen für den motorisierten Individualverkehr (MIV) sind grundsätzlich an allen Hauptverkehrsstraßen der Landeshauptstadt zu finden. Im Zeitalter der "Verkehrswende" spielen neben den Ansprüchen des MIV aber auch die Anforderungen anderer Verkehrsteilnehmer eine maßgebliche Rolle. Daher können Beeinträchtigungen der Grünen Welle durch die Bevorrechtigung von Fahrzeugen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), zusätzliche Räumzeiten für Fußgänger oder zu hohe Verkehrsbelastungen insbesondere in den Hauptverkehrszeiten nicht ausgeschlossen werden. Die Verwaltung hat ihre Vorgehensweise hinsichtlich der Steuerung von Lichtsignalanlagen unter anderem basierend auf dem Ratsbeschluss zum Düsseldorfer Nahverkehrsplan vom 18. Mai 2017 weiterentwickelt. "Die zentrale Maßgabe der Steuerungsphilosophie ist eine stadtverträgliche Abwicklung aller Verkehrsarten. Das heißt, sowohl der MIV mit seinen Anforderungen an einen flüssigen, koordinierten und leistungsfähigen Verkehrsablauf, als auch der Rad- und Fußverkehr mit der Anforderung an möglichst kurze Wartezeiten und eine große Barrierefreiheit und schließlich der ÖPNV mit der Forderung nach einem zuverlässigen Betriebsablauf ohne Reisezeitverluste sollen von der Steuerung gleichermaßen berücksichtigt werden", sagt Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke und berichtet, dass "dies in vielen Ausschusssitzungen Straßen- und Kreuzungs- bezogen immer wieder aufgerufen und diskutiert wurde", sodass es hier eine große Transparenz gäbe. Grundlegend dafür ist zunächst eine zuverlässige Prognose des Eintreffzeitpunkts der Bahnen und Busse am Knotenpunkt. Darauf aufbauend wählt die Steuerung anhand der übrigen genannten Randbedingungen die günstigste Phasenfolge aus. Als günstig wird die Phasenfolge dann betrachtet, wenn Bahn oder Bus möglichst ohne Verlustzeit den Knotenpunkt passieren kann, die Wartezeiten des Fuß- und Radverkehrs in einem für diese Verkehrsarten verträglichen Rahmen bleiben und die "grüne Welle" des Kfz-Verkehrs wenig beeinträchtigt oder nach Passieren des ÖPNV- Fahrzeugs schnell wiederhergestellt wird. ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Große Hoffnung für den Karstadt an der Schadowstraße Verhandlungen zur Rettung des Warenhauses auf der Zielgeraden Derzeit laufen für den GALERIA Karstadt Kaufhof-Standort an der Schadowstraße konstruktive Gespräche über dessen Zukunft zwischen Politik, den Eigentümern der Immobilie, der Berliner Ärzteversorgung, und dem Management von GALERIA Karstadt Kaufhof. Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte sich in den vergangenen Wochen in zahlreichen Gesprächen mit allen Beteiligten für den Erhalt des Warenhauses stark gemacht und als Vermittler gewirkt. "Ich bin optimistisch, dass wir hier gemeinsam mit dem Vermieter, der Verwaltung der Landeshauptstadt und mit GALERIA Karstadt Kaufhof eine für alle Beteiligten tragbaren Lösung finden", ist Oberbürgermeister Thomas Geisel überzeugt. "Dies wäre eine gute Nachricht vor allem für die Beschäftigten, aber auch für die vielen Kundinnen und Kunden und Düsseldorf als Einkaufsstadt insgesamt", sagt Geisel. Robert Leingruber, Sprecher der GALERIA Karstadt Kaufhof-Muttergesellschaft SIGNA: "In Düsseldorf laufen konstruktive Gespräche über die Zukunft der Filiale. Der Oberbürgermeister und die Verwaltung der Landeshauptstadt arbeiten gemeinsam mit dem Team von GALERIA Karstadt Kaufhof und dem Vermieter an einer Lösung. Dafür verdienen alle Beteiligten große Anerkennung." Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation ist es zudem auch Ziel, die Stabilisierung und Weiterentwicklung der Innenstadt sowie die Umsetzung eines städtebaulich relevanten Projekts am Standort des Kaufhof-Gebäudes am Wehrhahn voranzutreiben. Diese städtebauliche Entwicklung könnte als Frequenzbringer die gesamte Einkaufsstraße aufwerten. In der Zeit, bis ein mögliches städtebauliches Verfahren abgeschlossen ist, wird SIGNA der Landeshauptstadt Düsseldorf das Kaufhof-Gebäude am Wehrhahn für Zwischennutzungen zur Verfügung stellen. Denkbar sind zum Beispiel Pop-Up-Stores, Co-Working-Spaces oder kulturelle Aktivitäten. "Wir erhoffen uns durch diese Zwischennutzung auch Jobperspektiven für die Beschäftigten von Kaufhof", erklärt der Oberbürgermeister. Bereits vor einigen Wochen hatte die Stadt den Mitarbeitern der Kaufhäuser Jobangebote in der Verwaltung gemacht. ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Gerresheim: Kostenlos parken und umweltfreundlich pendeln Ein neuer Park+Ride-Parkplatz steht am S-Bahnhof Gerresheim bereit/160 Kfz- Parkplätze und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder wurden auf dem ehemaligen Glasmachergelände geschaffen Ein zusätzlicher P+R-Parkplatz mit rund 160 Stellplätzen steht ab Montag, 14. September, an der Heyestraße am S-Bahnhof in Gerresheim zur Verfügung. Der neue P+R-Platz liegt auf dem Gelände des Glasmacherviertels, die ehemalige Brachfläche wurde zuletzt als Spielstätte des Cirque du Soleil genutzt. Nun hat die Stadt das Gebiet für die neue Nutzung hergerichtet. Der Platz wurde eingezäunt und mit entsprechender Markierung versehen. Gleichzeitig wurde er mit einer öffentlichen Beleuchtung ausgestattet. In Kürze werden auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder installiert. In unmittelbarer Nähe zum neuen P+R-Platz liegen, in guter Erreichbarkeit, der S-Bahnhof Gerresheim sowie Bus- und Straßenbahnhaltestellen. Somit ist der Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr über die Linien S8, S28, S68, U73, 730, 736, 737, 781 und M1 gegeben. "Im Zuge der Verkehrswende können wir nun auch an zentraler verkehrlicher Stelle in Gerresheim ein attraktives, kostenloses Park+Ride-Angebot in Betrieb nehmen. Durch die Nähe zum Bahnhof und den neuen Fahrradparkplätzen wird der Umstieg auf Bahn deutlich erleichtert und dazu auch der Druck auf die Parksituation im Umfeld verringert. So können der umliegende Parkraum für Anwohner gesichert und Interessenskonflikte vermieden werden. Wir setzen weiter darauf, dass Verkehrsteilnehmer die Möglichkeiten nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen umsteigen - so hat jeder die Chancen, seinen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten", erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Gesamtkosten für die Einrichtung des P+R-Platzes belaufen sich auf rund 40.000 Euro. Zur Verbesserung der Luftqualität und als Beitrag zur Verkehrswende soll die Nutzung des motorisierten Individualverkehrs im Stadtgebiet von Düsseldorf reduziert und der Umstieg auf den Umweltverbund attraktiver werden. Eine Maßnahme hierzu ist der Ausbau und die Neuschaffung von Park+Ride-Plätzen in und um Düsseldorf, insbesondere an allen von Pendlerinnen und Pendlern stark genutzten Straßen nach Düsseldorf. Die Nutzung der Park+Ride-Plätze ist für ÖPNV- Kunden kostenlos und somit insbesondere auch für Pendler aus Erkrath, Mettmann, Hilden, Solingen und Wuppertal attraktiv. "Mit der Fertigstellung eines weiteren neuen Platzes hat die Stadt eine Ausweitung des P+R-Platzangebotes geschaffen", sagt Cornelia Zuschke, Verkehrsdezernentin der Landeshauptstadt Düsseldorf. Neben den vorhanden Park+Ride-Plätzen an den S- Bahn-Stationen in Hellerhof, Garath, Eller-Süd, Eller und Angermund, am Benrather Bahnhof sowie am Südpark, Südfriedhof (Linie 709), Gerresheimer Krankenhaus (U83, 709), Staufenplatz (U73, U83, 709), Heerdter Krankenhaus (U75) und an der U79- Haltestelle Wittlaer stehen auch die neuen P+R-Plätze an der Ickerswarder Straße/Münchener, an der Further Straße und an der Messe zur Verfügung. ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Kommunalwahlen/Integrationsratswahl Fakten zum Wahlsonntag In der Landeshauptstadt Düsseldorf finden am Sonntag, 13. September, die Kommunalwahlen mit der Wahl der Oberbürgermeisterin/des Oberbürgermeisters, des Stadtrates und der zehn Bezirksvertretungen sowie die Wahl des Intergrationsrats statt. Nachfolgend sind hier die letzten aktuellen Informationen zum Stand der Wahlvorbereitungen sowie rund um die Abwicklung der Wahlen zusammengefasst: Wahlberechtigte Kommunalwahl: 470.655 Integrationsratswahl: 176.721 Oberbürgermeisterwahl Weißer Stimmzettel, fünfzehn Kandidatinnen und Kandidaten stehen zur Wahl. Rat der Landeshauptstadt Grüner Stimmzettel, 82 Sitze, Direktwahl in 41 Kommunalwahlbezirken, die restlichen 41 Ratsmitglieder werden je nach Stimmanteil aus den Reservelisten bestimmt. Bezirksvertretungen Rosa Stimmzettel, in Düsseldorf gibt es zehn Bezirksvertretungen mit jeweils 19 Mitgliedern. Die Wahl erfolgt nach Verhältniswahlgrundsätzen mit Listenwahlvorschlägen von Parteien und Wählergruppen. Jede wahlberechtigte Person hat eine Stimme. Die Sitzverteilung erfolgt nach Stimmenanteil aus den aufgestellten Listenwahlvorschlägen. Integrationsrat 19 Mitglieder, zehn werden durch die Wahl am Sonntag ermittelt, neun Mitglieder werden vom Rat aus seiner Mitte entsandt. Jede wahlberechtigte Person hat eine Stimme und wählt damit einen Listenwahlvorschlag oder eine Einzelbewerberin/einen Einzelbewerber. Wahlräume 315 für Kommunalwahl 27 für Integrationsratswahl 337 in städtischen Schulen und fünf in sonstigen Gebäuden 231 (17 bei Integrationsratswahl) Wahlräume (73,3 Prozent Kommunalwahl/63 Prozent Integrationsratswahl) sind barrierearm. Geöffnet von 8 bis 18 Uhr. Stimm- und Briefwahlbezirke 316 allgemeine Stimmbezirke und 138 Briefwahlbezirke (Integrationswahl: 27 Stimmbezirke, 10 Briefwahlbezirke) Kleinster Stimmbezirk 3301 - mit 69 Wahlberechtigten in der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Kronprinzenstraße 107 (bisher Architektenkammer); Integrationsratswahl: Stimmbezirk 0450 mit 5.138 Wahlberechtigten im Comenius-Gymnnasium, Hansaallee 90 Größter Stimmbezirk 2207 - mit 2.863 Wahlberechtigten in der städtischen evangelischen Grundschule "Brehm-Schule", Karl-Müller-Straße 25; Integrationsratswahl: Stimmbezirk 0750 mit 9.104 Wahlberechtigten in der Hanna-Zündorf-Schule, Benderstraße 78 Wahlbenachrichtigung Wählerinnen und Wähler sollten die Adresse auf den Wahlbenachrichtigungen prüfen, da sich bei den Wahllokalen einige Änderungen gegenüber früheren Wahlen ergeben haben. Wer als Wahlberechtigter seine Wahlberechtigung nicht zur Hand hat, kann auch unter Vorlage seines Ausweises wählen. Briefwahl Die Briefwahl verzeichnet bei dieser Kommunalwahl eine neue Rekordbeteiligung. Stand am 11. September 2020: Kommunalwahl: 127.486 Integrationsratswahl: 6.630 Einlieferung der Wahlbriefe Der rote Wahlbrief zu den Kommunalwahlen und der orange zur Integrationsratswahl müssen bei der Briefwahl nach den gesetzlich vorgeschriebenen Fristen spätestens bis Sonntag, 13. September, 16 Uhr, beim Wahlamt eingetroffen sein. Wer seine beantragten Briefwahlunterlagen nicht erhalten hat, kann dies bis Samstag, 12 Uhr, beim Amt für Statistik und Wahlen erklären und direkt vor Ort seine Stimme abgeben. Plötzlich erkrankte oder in häusliche Quarantäne verordnete Wahlberechtigte, können mit einem entsprechenden Attest, Briefwahlunterlagen am Wahltag bis 15 Uhr beantragen. Wer sicher gehen will, sollte seinen Wahlbrief bis Sonntagmorgen um 10 Uhr in den Briefkasten eines Bürgerbüros (diese werden am Sonntagvormittag noch einmal geleert) oder bis 16 Uhr am Wahlsonntag in den Briefkästen am Gebäude des Amtes für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, werfen. Die Abgabe der Wahlbriefe in einem Wahllokal ist nicht möglich. Wahlhelfende Rund 4.000 Helferinnen und Helfer sind in den Wahllokalen sowie bei der späteren Erfassung der Ergebnisse am Sonntag im Einsatz. Telefonhotline des Wahlamtes 0211-8993368, am Samstag von 8 bis 12 Uhr und am Sonntag von 8 bis 18 Uhr. Wahlergebnisse Nach der Schließung der Wahllokale am Sonntag um 18 Uhr werden die Ergebnisse in der Reihenfolge Oberbürgermeister-, Rats- und abschließend Bezirksvertretungswahl ausgezählt. Am schnellsten dürfte das Ergebnis der Wahl zum Integrationsrat vorliegen. Die Entwicklung der Auszählung von einzelnen Wahlen bis hin zum vorläufigen Endergebnis lässt sicht nach Schließung der Wahllokale ab 18 Uhr im Internetangebot der Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgen unter: http://wep.itk- rheinland.de/vm/prod/05111000/index.html ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Coronaschutz: Verstöße in Gastronomiebetrieben und bei einem Friseur Bei Einsätzen im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes haben die Mitarbeiter des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) am Donnerstag, 10. September, bei vier Betrieben über das gesamte Stadtgebiet verteilt erhebliche Mängel festgestellt. Zusätzlich wurde wieder die Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV kontrolliert. Eine Beschwerde führte die OSD-Kräfte in eine Schankwirtschaft in Reisholz. Dort wurden in einem Hinterzimmer zwei illegale Glücksspielautomaten entdeckt. Die Einsatzkräfte versiegelten die Geräte, die nicht mehr betrieben werden dürfen. Bei weiteren Kontrollen stellten die OSD-Mitarbeiter auch verschiedene Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Es gab weder eine Raumskizze noch Kontaktlisten. Stattdessen sollten die Gäste sich in eine fortlaufende Liste eintragen, die für jeden einsehbar im Eingangsbereich auslag. Damit konnte der Datenschutz der Gäste nicht gewährleistet werden. Weitere Mängel konnten direkt im Beisein des OSD behoben werden. Allgemein nutzbare Gegenstände wie Kaffee, Milch und Zucker, die zur Selbstbedienung bereit standen, wurden entfernt. In den Sanitärräumen wurden nach Aufforderung Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Wegen der Verstöße wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Auch in einem Döner-Imbiss in Hassels fand der OSD neben Corona-Verstößen auch Probleme mit dem Datenschutz vor. Im Innenbereich wurden die Mindestabstände nicht eingehalten, und es konnte keine Raumskizze vorgelegt werden. Zusätzlich waren die Kontaktformulare nicht nur fehlerhaft ausgefüllt, sondern auch einsehbar für alle Gäste. Ein Hinweis auf die Datenschutzverordnung fehlte. Auch gegen diesen Betrieb wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. In Wersten kontrollierte eine OSD-Streife unter anderem eine Speisewirtschaft und stellte dort verschiedene Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Die Spielgeräte im Innenbereich standen zu dicht zusammen. Außerdem wurden die Kontaktlisten fehlerhaft geführt, es gab keine Raumskizze und kein Desinfektionsmittel in den Sanitäranlagen. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde auch hier eingeleitet. Auch in Friedrichstadt waren Einsatzkräfte unterwegs. In einem dortigen Friseursalon trugen weder Kunden noch Mitarbeitende Masken. Während der darauffolgenden Personenkontrolle flüchtete eine Person. Gegen den Betrieb wurde ebenfalls ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Donnerstag, 10. September, 60 Einsätze, davon elf im Zusammenhang mit der generellen Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung und acht Einsätze bei den Kontrollen der Maskenpflicht im ÖPNV. Seit dem 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 10.544 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 6.015 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Donnerstag, 10. September, acht Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.314. ___________________________________________________________________________ 11. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 11. September Mit Stand Freitag, 11. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.825 (+21) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 89 (-3) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 17 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+0) auf Intensivstationen. 2.689 (+24) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 585 (-22) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kindertagesstätten entdeckt. Am Albrecht-Dürer-Berufskolleg und am Berufskolleg Bachstraße wurde je ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet, an der Realschule Benrath und am Schloss- Gymnasium Benrath wurde je eine Betreuungskraft positiv getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Freitag, 11. September, wurden 88 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 182 Abstriche genommen. Dazu kommen 88 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 42.813 Abstriche vorgenommen. Altersverteilung der Infizierten und Verstorbenen Waren es zu Beginn der Corona-Pandemie vornehmlich ältere Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, sind es nun zunehmend auch jüngere Personen. Die Altersverteilung aller Infizierten stellt sich im Moment (Stand 11. September) wie folgt dar: Einen positiven Coronatest hatten im Alter von 0 bis einschließlich 4 Jahre: 78 Kinder, von 5 bis einschließlich 9 Jahren: 75 Kinder, von 10 bis 14 Jahren: 68 Kinder, von 15 bis 19 Jahren: 136 Jugendliche, von 20 bis 24 Jahren: 218 junge Menschen, von 25 bis 29 Jahren: 308 Menschen, von 30 bis 39 Jahren: 567 Menschen, von 40 bis 49 Jahren: 407 Menschen, von 50 bis 59 Jahren: 457 Menschen, von 60 bis 69 Jahren: 201 Menschen, und 310 Menschen waren 70 Jahre und älter. Die Altersverteilung der mit Corona Verstorbenen stellt sich wie folgt dar: Im Alter von 0 bis 29 Jahren ist in Düsseldorf bisher niemand mit Corona verstorben. Mit 30 bis 39 Jahren und 40 bis 49 Jahren gab es jeweils einen Toten; vier Menschen waren zwischen 50 und 59 Jahre alt; neun Menschen zwischen 60 und 69 Jahren und 32 Menschen waren 70 Jahre alt und älter. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Freitag, 11. September, 1.139 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 629 Anrufe durchgestellt, von denen 626 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 10. September 2020 Stadt erhält bis zu 825.000 Euro vom Bund für Ausbau des Sportparks Flehe Die Landeshauptstadt Düsseldorf erhält zum Ausbau und zur Modernisierung des Sportparks Flehe einen Bundeszuschuss in Höhe von 825.000 Euro. Die Förderung wurde in der Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages am 9. September beschlossen. Mit dem Zuschuss soll unter anderem ein weiteres Kunstrasenspielfeld mit Ballfangeinrichtung und eine moderne, umweltfreundliche 6-Mast-LED-Trainingsbeleuchtung finanziert werden. Hauptnutzer des Rasenspielfeldes ist der Verein DJK Tusa 06 Düsseldorf. Der Verein SV Grün-Weiß-Rot 1930 profitiert ebenfalls, denn die Tennisanlage des Vereins wird um ein Spielfeld und eine Übungswand erweitert, zudem wird die Beachvolleyballanlage auf insgesamt vier Spielfelder ausgebaut. Die Projektkosten für die gesamten Maßnahmen belaufen sich nach aktuellem Planungsstand auf rund 1,2 Millionen Euro. Der Bund hat eine Zusage für eine Förderung von bis zu 825.000 Euro etatisiert und finanziert 45 Prozent der finalen Gesamtkosten. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Ich freue mich sehr, dass die Sportanlage Fleher Straße von der erheblichen Bundesförderung profitieren wird. Das ist ein Kompliment für die fundierten Planungen der Sportfachverwaltung und belohnt nicht nur die Sportstadt Düsseldorf, sondern auch die gelungene Vereinskooperation zwischen Grün-Weiß-Rot und DJK Tusa 06!" Hintergrund: Konjunkturpaket zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Die Bundesregierung hat im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der Corona- Pandemie mit dem Zweiten Nachtragshaushalt 2020 zusätzlich 600 Millionen Euro für das erfolgreiche Förderprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" zur Verfügung gestellt. Um die Mittel des Konjunkturpakets möglichst schnell zu verausgaben, hat der Haushaltsausschuss in seiner Sitzung am 9. September zunächst Projekte mit einem Bundeszuschuss von insgesamt 200 Millionen Euro bewilligt, dabei war auch der Ausbau und die Modernisierung der Düsseldorfer Sportanlage an der Fleher Straße. ___________________________________________________________________________ 10. September 2020 Fußgängerbrücke zum Nordpark wird abgerissen Bauwerk über der Rottendamer Straße wird durch eine Fußgängerquerung mit Lichtsignalanlage ersetzt Die Fußgängerbrücke über der Rotterdamer Straße, die in den Nordpark führt, muss abgerissen werden. Sie wird durch eine Fußgängerquerung mit Lichtsignalanlage ersetzt. Im Zuge regelmäßiger Bauwerksprüfungen wurden Schäden an dem Brückenbauwerk festgestellt. Im Ergebnis einer objektbezogenen Schadensanalyse wurde das Bauwerk als technisch und wirtschaftlich nicht sanierungsfähig eingestuft. Von Montag, 14. September, ab 9 Uhr bis Montag, 21. September, werden vorlaufende Arbeiten für den Brückenabbruch ausgeführt. Für die Vorarbeiten wird der Geh- und Radweg auf der Rheinseite sowie eine Fahrspur in Fahrtrichtung Theodor-Heuss-Brücke für den Kfz-Verkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer werden ohne Umweg auf die für den Kfz-Verkehr gesperrte Fahrspur umgeleitet. Ab Montag, 21. September, 5 Uhr, bis Freitag, 25. September, 22 Uhr, soll der Brückenabbruch im Rheindeich- und Straßenbereich der Rotterdamer Straße durchgeführt werden. Dafür muss die Rotterdamer Straße im Brückenbereich voll gesperrt werden. Für den Kfz-Verkehr wird eine Umleitung über die Stockumer Kirchstraße, Kaiserswerther Straße und Reeser Straße eingerichtet. Fußgänger sowie Radfahrer werden durch den Nordpark umgeleitet. Nach dem Abbruch erfolgen der Abriss des Brückenabschnittes im Nordpark sowie Nachlaufmaßnahmen wie das Schließen der Hochwasserschutzwand und die Wiederherstellung der Flächen im Rheindeich und Nordpark. Hierfür sind in Abhängigkeit der Bauphasen lediglich Teilsperrungen bis Ende Oktober, analog zur Verkehrssperrung während der Vorlaufarbeiten, erforderlich. Die Fußgängerquerung mit Lichtsignalanlage ist bereits funktionsfähig eingerichtet worden. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 670.000 Euro. ___________________________________________________________________________ 10. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 10. September Mit Stand Donnerstag, 10. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.804 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 92 (+5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 18 (+4) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+1) auf Intensivstationen. 2.665 (+6) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 607 (+58) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kindertagesstätten entdeckt. An der Dieter-Forte-Gesamtschule wurden zwei Schüler positiv auf Covid-19 getestet, am Albrecht-Dürer-Berufskolleg wurde ein Schüler positiv getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Donnerstag, 10. September, wurden 121 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 204 Abstriche genommen. Dazu kommen 169 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 42.455 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Donnerstag, 10. September, 986 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 578 Anrufe durchgestellt, von denen 578 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 9. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 9. September Mit Stand Mittwoch, 9. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.793 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 87 (-11) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 14 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (-1) auf Intensivstationen. 2.659 (+23) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 549 (-8) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 14,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kindertagesstätten entdeckt. An der Don-Bosco-Montessori-Schule, an der Dieter-Forte-Gesamtschule und am Semper TÜV Berufskolleg für Kosmetik und Gestaltung wurden je ein Schüler positiv getestet. An der japanischen Ergänzungsschule wurde eine Betreuungsperson positiv getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Mittwoch, 9. September, wurden 114 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 202 Abstriche genommen. Dazu kommen 142 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 41.961 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Mittwoch, 9. September, 1.053 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 624 Anrufe durchgestellt, von denen 623 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 8. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 8. September Mit Stand Dienstag, 8. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.781 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 98 (-1) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+1) auf Intensivstationen. 2.636 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 557 (-5) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In den katholischen Kindertagesstätten St. Gertrud und St. Katharina wurde je eine Betreuungsperson positiv auf Covid-19 getestet. Die Einrichtungen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Am Berufskolleg Bachstraße wurden zwei Schüler positiv auf Covid-19 getestet, am Humboldt-Gymnasium und am Marie-Curie-Gymnasium wurde je ein Schüler positiv getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Dienstag, 8. September, wurden 166 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 218 Abstriche genommen. Dazu kommen 124 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 41.503 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Dienstag, 8. September, 1.596 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 954 Anrufe durchgestellt, von denen 949 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 7. September 2020 Euro 2024: OB Geisel wirbt für Düsseldorf als Standort des "International Broadcasting Centre" Weltmeister Philipp Lahm und UEFA loben die Landeshauptstadt mit den Böhlerwerken/Insgesamt fünf Städte bewerben sich um Pressezentrum für die Fußball-EM Oberbürgermeister Thomas Geisel hat am Montag, 7. September, eine Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und die Union Europäischer Fußball-Verbände (UEFA) in Düsseldorf begrüßt. Geisel traf Philipp Lahm und Markus Stenger, die Geschäftsführer der DFB Euro GmbH, die die Austragung der "UEFA Euro 2024" organisiert, und Martin Kallen, den CEO der UEFA Events SA, in den Hallen der Böhlerwerke in Lörick. Vor Ort besichtigten die Delegationen der beiden Fußballverbände die Eventhallen unter der sachkundigen Führung von Georg Broich, der die alten Industriegebäude mit seiner Eventfirma bespielt. DFB und UEFA sind derzeit auf der Suche nach einem Standort für das "International Broadcasting Centre" für die UEFA Euro 2024. Düsseldorf ist einer von fünf Kandidaten, die sich um das Pressezentrum zum großen Fußballevent bewerben. "Die Location hier in den Böhlerwerken ist sehr interessant. Historisch, aber gleichzeitig modern", erklärt Fußball-Weltmeister Philipp Lahm, der im Juni 2019 zum Geschäftsführer der DFB Euro GmbH ernannt wurde, und somit zusammen mit Markus Stenger der Hauptverantwortliche für die Ausrichtung der Europameisterschaft ist. "Ich freue mich immer nach Düsseldorf zu kommen. Die Leute hier sind sehr offen, und das braucht man ja auch bei einer Europameisterschaft, wenn Leute aus ganz vielen Ländern zusammenkommen." "Wir fühlen uns hier sehr wohl", lobt Martin Kallen den Gastgeber: "Hier wird sehr gut gearbeitet, und es ist schon viel vorbereitet worden. Das freut uns. Zuletzt hat sich Düsseldorf auch als Ausrichter der Finalrunde der Europa League sehr gut präsentiert. Und die Böhlerwerke sind keine 08/15-Location. Es wird sehr spannend, zu sehen, ob man hier ein IBC machen kann." "Wir würden uns natürlich wünschen, Standort des International Broadcasting Centers zu werden. Düsseldorf ist eine Stadt der Offenheit, wir nehmen jeden herzlich in Empfang. Und wir haben in der Vergangenheit zum Beispiel mit dem Grand Départ der Tour de France gezeigt, dass wir Großveranstaltungen mit zahlreichen Medienvertretern aus aller Welt hervorragend organisieren können", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. In den kommenden Wochen besuchen die Vertreter von DFB und UEFA die vier anderen Kandidaten, mit einer Entscheidung über den Standort wird noch in diesem Jahr gerechnet. ___________________________________________________________________________ 7. September 2020 Coronaschutz: OSD verzeichnet am Wochenende 153 Einsätze Negativbeispiele waren ein Bar-/Restaurantbetrieb in Friedrichstadt und eine Diskothek in der Altstadt, wo es diverse Verstöße gegen die Coronaschutzbestimmungen gab Die Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes der Landeshauptstadt (OSD) mussten am Wochenende von Freitag, 4., bis Sonntag, 6. September, 153 Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung nachgehen. Dabei traten in der Gastronomie zum Teil gravierende Verstöße gegen die Infektionsschutzbestimmungen zu Tage. Einsätze am Freitag, 4. September Auf dem Burgplatz wurden Freitagabend rund 80 Menschen angetroffen. Am Eingang zum Schlossturm mussten Musikdarbietungen und Tanz von Jugendgruppen unterbunden werden. Gegen Mitternacht waren an der Freitreppe rund 100 Leute vor Ort. Es wurde auch Musik abgespielt. Die Einsatzkräfte des OSD forderten die Anwesenden auf, ihre Musikboxen abzuschalten. Blockierte Abstandsschneisen wurden frei gemacht und verschiedene verbal auffällige Gruppen entzerrt sowie teilweise aufgefordert, den Ort zu verlassen. Rund um eine Gaststätte in der Altstadt kam es zu Menschenansammlungen, Abstandsregeln gemäß der Coronaschutzverordnung wurden dort nicht eingehalten. Obwohl die Einsatzkräfte des OSD die Menschen direkt darauf hinwiesen, führte dies nicht zu einer Entzerrung der Situation. Daher forderten die OSD-Mitarbeiter die Verantwortlichen der Gaststätte und einer gegenüberliegenden Cocktailbar auf, stehende Gäste aufzufordern, Sitzplätze einzunehmen und die Einlassschlange auf der Straße zu verhindern. Da sich der Verantwortliche der Gaststätte nicht verantwortlich fühlte, forderten die Außendienstkräfte ihn auf, die Außenterrasse frühzeitig abzubauen, damit sich die Warteschlange an der Hauswand entlang bilden und eine weitere Blockade des Durchgangs auf der Straße - und so eine kritische Menschenansammlung - vermieden werden konnte. In der Cocktailbar gegenüber forderten die OSD-Kräfte die Mitarbeiter auf, die Masken beim direkten Kundenkontakt korrekt anzuziehen. Ferner wurde im Lokal beobachtet, wie diverse Gäste am Tisch tanzten. Das Tanzen wurde durch die Einsatzkräfte unterbunden und die Verantwortlichen wurden eindringlich gemäß der Coronaschutzverordnung belehrt - auch über die Folgen bei einer erneuten Feststellung von Verstößen. In einer Pizzeria in der Altstadt wurden die Kontaktlisten nicht ordnungsgemäß und ohne den erforderlichen Hinweis auf den Datenschutz geführt. Desinfektionsmittel fehlte. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. In einer Gaststätte in der Altstadt wurde nach Beginn der Sperrzeit noch Terrassenbetrieb festgestellt. Die Mitarbeiter des OSD leiteten daraufhin ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Sperrzeit gegen den Verantwortlichen des Betriebes ein. Darüber hinaus wurde er auf das korrekte Tragen des Mund-Nasen-Schutzes hingewiesen. Einsätze am Samstag, 5. September Auf einem ehemaligen Kinderspielplatz in Gerresheim wurden Einsatzkräfte des OSD auf einen Mann aufmerksam, der zusammengekauert auf einer Parkbank saß. Als der Mann von den OSDlern angesprochen wurde, sahen sie mehrere Einschnitte an seinem Ober- und Unterarm. Zudem lag neben dem Mann ein Keramikmesser. Auf Nachfrage äußerte der Verletzte, dass er versucht habe, sich das Leben zu nehmen, nachdem ihn die Nachricht erreicht habe, dass sein Vater verstorben sei. Im Beisein der Einsatzkräfte sagte der Mann mehrfach, sich das Leben nehmen zu wollen und schluckte zudem zwei Glasscherben herunter, ohne dass die OSD-Mitarbeiter dies verhindern konnten. Die Einsatzkräfte riefen die Polizei hinzu und übergaben den Mann in deren Obhut. Im Landschaftsschutzgebiet im Hafen entdeckten Einsatzkräfte des OSD, die wegen einer Beschwerde über eine bevorstehende Party im Landschaftsschutzgebiet gerufen worden waren, diverse Aufbauten. Vor Ort wurden Fotos gefertigt und eine Nachkontrolle durch den Spätdienst angekündigt. Die Betroffenen wurden aufgefordert, die Aufbauten einzuräumen und die weitere Veranstaltung wurde untersagt. Im späteren Verlauf des Abends gab es eine Beschwerde über einen Verstoß gegen die Sondernutzungssatzung unter der Theodor-Heuss-Brücke. Dort trafen die Einsatzkräfte auf eine Gruppe von Menschen mit Mischpult, Kühlschrank und Sitzgruppen. Nach Belehrung und Einräumen der Aufbauten gaben die Betroffenen an, zuvor bereits im Hafen gefeiert zu haben. Im Umfeld eines Lebensmitteldiscounters in Oberbilk konnten Einsatzkräfte durch einen aufmerksamen Mann sowie durch einen Verkäufer der Filiale einen Ladendieb stellen. Dieser versuchte gerade, als die OSD-Mitarbeiter hinzu kamen, das Sicherheitsetikett eines Parfüms zu entfernen. Umgehend wurde der Tatverdächtige fixiert. Bei der Durchsuchung konnten ein Dreierpack mit T-Shirts und sechs Packungen mit Parfüm im Gesamtwert von knapp 500 Euro sichergestellt werden. Da der Tatverdächtige keinen festen Wohnsitz im Inland hat, wurde die Polizei angefordert. Im weiteren Verlauf des Tages wurden insgesamt 17 Einzelhandelsgeschäfte in Bezug auf das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes kontrolliert. In drei Fällen werden wegen der festgestellten Verstöße Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die bereits für Freitag aufgeführte Gaststätte in der Altstadt fiel den OSD- Mitarbeitern am Samstag erneut durch Menschenansammlungen im Umfeld auf. Der Verantwortliche sah sich abermals nicht in der Verantwortung, die Entzerrung der Menschenansammlung vor seinem Betrieb zu unterstützen und kam entsprechenden Aufforderungen der Einsatzkräfte erneut nur sehr zögerlich nach. Er selbst musste während des OSD-Einsatzes mehrfach zum korrekten Tragen des Mund-Nasen- Schutzes aufgefordert werden. Die Kontrolle einer Pizzeria in der Altstadt ergab diverse Verstöße gegen die aktuelle Coronaschutzverordnung. Gästelisten waren lückenhaft und ohne Hinweis zum Datenschutz, am Eingang fehlte Desinfektionsmittel ebenso wie ein Hinweisschild zur Pandemie und auch eine Raumskizze war nicht vorhanden. Es wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden. Bezüglich eines Clubs in Golzheim ging beim OSD eine Beschwerde über eine im Netz angekündigte Party trotz Coronaschutzverordnung ein. Vor Ort sollte eine Party zur Eröffnung eines Ladengeschäftes in Düsseldorf gefeiert werden. Dazu waren mehrere hundert Menschen eingeladen worden. Außerdem sollte dort gemäß dem Hinweis ein Geburtstag gefeiert werden. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte des OSD niemanden an, der Geburtstag hatte. Der gesamte Betrieb bestand ausschließlich aus einer Tanzfläche und einem DJ-Pult. Die Rückverfolgbarkeit war nicht ausreichend gegeben. Zudem konnte vor Ort weder ein herausragender Anlass festgestellt werden, um eine solche Veranstaltung im Sinne der Coronaschutzverordnung NRW durchzuführen, noch konnte ein Hygienekonzept vorgelegt werden. Der Betrieb wurde vor dem Start der Veranstaltung um 0.20 Uhr durch den Inhaber geschlossen. Die Veranstaltung wurde durch die Einsatzkräfte untersagt. Darüber hinaus wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Absolute Negativbeispiele waren ein Bar-/Restaurantbetrieb in Friedrichstadt und eine Diskothek in der Altstadt. In der Bar in Friedrichstadt konnten die OSD- Mitarbeiter im Rahmen ihres Streifendienstes fast die komplette Palette von Verstößen gegen die geltende Coronaschutzverordnung feststellen, die möglich sind: In der Warteschlange wurde kein Abstand gehalten und es wurden keine Schutzmasken getragen. Ein Regulieren durch die Angestellten zeigte keine Wirkung. Mehrere Gäste trugen keinen Mund-Nasen-Schutz und konnten auch nach Aufforderung keinen Aufsetzen, da sie keinen bei der Hand hatten. Mehrere Angestellte inklusive dem Verantwortlichen trugen beim Bedienen der Gäste keinen Mund-Nasen-Schutz. Im hinteren Teil der Shishabar wurde getanzt, die Gäste wechselten zwischen den Tischen, wobei es sich nicht um eine Gruppe handelte. Die Kundenkontaktdaten wurden über einen QR-Code aufgenommen, diese Daten konnten vor Ort von den OSD-Mitarbeitern nicht eingesehen werden. Es wurde angeordnet, die Kundenkontaktdaten von den Gästen vor Ort schriftlich zu erfassen. In der Zubereitung war kein Kohlenmonoxid-Warnmelder vorhanden, es konnte auch kein Kohlenmonoxid-Warnmelder für die Zubereitung nachträglich angebracht werden. In der Shishabar wurden 40 Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz festgestellt. In der Zubereitung befanden sich zwei volle Dosen mit Steinen. Zum Zeitpunkt der Kontrolle durch den OSD wurden rund 70 Shishas konsumiert. Im Lager im Erdgeschosses sowie im Innenhof versteckt in einem Blumentopf sowie versteckt in und unter den dortigen Mülltonnen konnten insgesamt 31 Portionen angebrochener Shishatabak sichergestellt werden, davon 29 mit Tabak gefüllte Einmachgläser oder Tüten ohne Steuerbanderole. Der Inhaber wurde aufgefordert, die im Lokal befindlichen Gäste abzukassieren und keine weiteren Gäste einzulassen. Anschließend belehrten die OSD-Mitarbeiter den Betroffenen nach den gelten Rechtsformen, so dass dieser von sich aus das Lokal verschloss. Aus Eigensicherungsgründen zogen die OSD-Mitarbeiter die Polizei hinzu. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Im Rahmen des Streifendienstes wurden im Rahmen einer Kontrolle einer Diskothek in der Altstadt festgestellt, dass dort keine der ausgearbeiteten und erforderlichen Hygienevorkehrungen getroffen worden waren und die Coronaschutzverordnung nicht beachtet wurde: Im Betrieb befanden sich rund 100 Menschen, davon standen und tanzten etwa 60. Die Maskenpflicht wurde durch die Gäste nicht beachtet. Es waren deutlich mehr Gäste vor Ort als Sitzplätze vorhanden waren. Die Kundenkontaktdaten wurden nicht beziehungsweise teilweise erst in dem Betrieb erfasst. Es wurde nicht wie mit dem Inhaber vereinbart, vorher durch die Gäste reserviert. Das gesamte Personal schien mit der Situation überfordert zu sein. Die Gäste waren teilweise sehr aggressiv oder nicht mehr ansprechbar. Mindestabstände wurden nicht eingehalten. Die Toilette für Männer wurde nach Sichtung der Einsatzkräfte durch mehr als zehn dort Anwesende von innen verschlossen und konnte nur unter Anwendung unmittelbaren Zwangs geöffnet werden. Die Angetroffenen schienen alle hektisch verdächtige Substanzen - mutmaßlich Drogen - in der Toilette zu entsorgen. Die Einsatzkräfte stellten einen stechenden Marihuanageruch fest. Eine hinzugerufene Hundertschaft der Landespolizei wurde über den Vorfall informiert. Der Betrieb wurde durch die Einsatzkräfte geräumt und geschlossen, der Inhaber bat um Hilfe bei der Räumung seines Betriebs. Die Räumung der Diskothek wurde durch die von den Einsatzkräften hinzugezogene Polizei abgeschirmt und begleitet. Die Gäste waren größtenteils in einer aggressiven Grundstimmung und weigerten sich, Aufforderungen nach der Schutzmaskenplicht nachzukommen. Oft wurden Gläser und Flaschen auf den Boden und auf die Treppe geschmissen. Der Inhaber sowie die Security unterstützten die Einsatzkräfte bei der Räumung. Einsätze am Sonntag, 6. September Mit Bezug zu Corona sind für diesen Tag zwei Kontrollen erwähnenswert, die bei einer Gaststätte in Derendorf sowie bei einer Pizzeria in der Altstadt diverse Verstöße aufzeigten. Im Kern wurden fehlende beziehungsweise fehlerhaft geführte Kontaktlisten, fehlende Desinfektionsmittel und Nichteinhaltung der Vorgaben zum Mund-Nasen-Schutz vorgefunden. In beiden Fällen wurde je ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Bei der Bestreifung des Südparkes bekamen die OSD-Mitarbeiter Hinweise von Passanten, dass am Wasserspielplatz eine Familie sitzen würde, die dort grillen würde. Nachdem diese die heiße Kohle auf dem Boden ausgeschüttet hatte, kamen drei fremde Kinder dorthin und verbrannten sich die Hände an der noch glühenden Kohle. Unter den Geschädigten befand sich ein Kind, das sich dadurch so stark verletzt hatte, dass es erstversorgt werden musste. Ein Geschwisterpaar wurde indes nur leicht verletzt. Durch eine Personenbeschreibung konnten die flüchtenden Täter in der Nähe gefunden werden. Diese wurden mit dem Tatverdacht der fahrlässigen Körperverletzung sowie dem der Beschädigung der Grasnarbe konfrontiert. Sie zeigten sich erst einsichtig, als einer der Verantwortlichen die eingewickelten Hände eines Kindes sah. Da sich die Eltern der Kinder dazu entschieden, Strafanzeige gegen die Täter zu stellen, wurde eine Streife der Landespolizei angefordert und der Einsatz an die Polizei übergeben. Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD am vergangenen Wochenende 232 Einsätze, von denen 153 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 10.305, von denen 5.925 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. 25 Anrufe zum Thema gingen bei der Leitstelle des OSD ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 9.293. ___________________________________________________________________________ 7. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 7. September Mit Stand Montag, 7. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.770 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 99 (+9) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 2.624 (+2) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 562 (-28) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 14,9 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Die Diagnosepraxis und das Drive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 10 Abstriche wurden am Sonntag durch den mobilen Service vorgenommen. Insgesamt wurden in der Diagnosepraxis und dem Drive-In-Testzentrum sowie durch den mobilen Service bisher 40.995 Abstriche vorgenommen. ___________________________________________________________________________ 6. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 6. September Mit Stand Sonntag, 6. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.759 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 90 (-12) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+1) auf Intensivstationen. 2.622 (+28) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 590 (-187) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 15,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Mit Stand Sonntag, 6. September, wurden 84 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 112 Abstriche genommen. Dazu kommen 37 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 40.985 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Sonntag, 6. September, 416 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 217 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 5. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 5. September Mit Stand Samstag, 5. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.743 (+17) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 102 (+2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 4 (-1) auf Intensivstationen. 2.594 (+15) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 777 (-45) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 14,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kitas und Schulen entdeckt. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Samstag, 5. September, wurden 119 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 174 Abstriche genommen. Dazu kommen 147 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 40.752 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Samstag, 5. September, 907 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 485 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 4. September 2020 Kommunalwahlen/Integrationsratswahl 121.385 Briefwahlanträge bearbeitet 471.254 Wahlberechtigte für die Kommunalwahlen, 176.882 für die Integrationsratswahl/315 beziehungsweise 27 Wahlräume am Sonntag, 13. September, von 8 bis 18 Uhr geöffnet Durch das immense Briefwahlaufkommen und der damit verbundenen aufwändigen Logistik bei Stadt und Postdienstleistern kann es im Einzelfall vorkommen, dass die beantragten Briefwahlunterlagen nicht oder gegebenenfalls nicht mehr rechtzeitig bei den Wahlberechtigten ankommen. Da eine Abstimmung im Wahllokal durch den Sperrvermerk im Wählerverzeichnis nicht mehr möglich ist, muss in diesen Fällen unbedingt Kontakt mit dem Amt für Statistik und Wahlen aufgenommen werden. Hierfür - sowie für alle anderen Dienstleistungen auch - hat das Amt für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, am Donnerstag, 10. September, und am Freitag, 11. September, von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Nicht erhaltene Briefwahlunterlagen können auch noch am Samstag, 12. September, bis 12 Uhr beim Amt für Statistik und Wahlen gegen schriftliche Erklärung ersetzt werden. Alle Wahlbriefumschläge (Kommunalwahlen und Integrationsratswahl) müssen am Wahltag bis spätestens 16 Uhr eingegangen sein; später eingehende Wahlbriefe werden bei der Wahl nicht berücksichtigt. Aufgrund der Postlaufzeiten für den Versand der Briefwahlunterlagen von der Kommune an die Wahlberechtigten und den Rücklauf an die Kommune empfiehlt das Amt für Statistik und Wahlen dringend, ab Montag, 7. September, von der Möglichkeit der persönlichen Vorsprache zu den oben genannten Öffnungszeiten Gebrauch zu machen und Briefwahlunterlagen nicht mehr online oder postalisch zu beantragen. Mehr als 471.000 Bürgerinnen und Bürger (2014: 471.272) sind am Sonntag, 13. September, aufgerufen, bei den Kommunalwahlen ihre Stimme abzugeben. Die 315 Wahlräume im Stadtgebiet sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Auch bei den Kommunalwahlen ist der Trend zur Briefwahl ungebrochen. Das Amt für Statistik und Wahlen hat bereits bis zum 4. September mehr Anträge bearbeitet als 2014: 115.955 (2014: 73.193). Über 55.000 rote Wahlbriefe sind inzwischen auch wieder zurückgekommen. Für die Wahl des Integrationsrates sind bereits 5.430 Anträge eingegangen und rund 2.000 orangene Wahlbriefe wieder zurückgekommen. Die 27 Wahlräume im Stadtgebiet haben am 13. September ebenfalls von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Bürger und Bürgerinnen, die sowohl zu den Kommunalwahlen, als auch zur Wahl des Integrationsrates wahlberechtigt sind, müssen ihr Wahlrecht unter Umständen in verschiedenen Gebäuden ausüben. Die Telefonhotline des Amtes für Statistik und Wahlen, Telefon 0211-8993368, ist zu den vorgenannten Öffnungszeiten, am Samstag, 12. September, von 8 bis 12 Uhr und am Wahlsonntag während der Öffnungszeiten der Wahlräume von 8 bis 18 Uhr zu erreichen. Das Amt für Statistik und Wahlen weist darauf hin, dass am Wahlsonntag auch ohne Wahlbenachrichtigung im Wahlraum gewählt werden kann. Hierzu ist unbedingt der Personalausweis oder der Reisepass mitzubringen. Der Wahlraum kann im Internet www.duesseldorf.de (Wahlraumfinder) oder telefonisch beim Amt für Statistik und Wahlen unter oben genannter Hotline erfragt werden. In den Wahlräumen herrscht gemäß § 2 Absatz 3 Nummer 10 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung - CoronaSchVO) für die Wählenden die Verpflichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Außerdem ist der Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten. Das Amt für Statistik und Wahlen bittet darum, die Arbeit der Wahlvorstände zu unterstützen und die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. ___________________________________________________________________________ 4. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 4. September Mit Stand Freitag, 4. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.726 (+19) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 100 (-1) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (-1) auf Intensivstationen. 2.579 (+20) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 822 (-14) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 13,9 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurde kein neuer Fall in einer Kita entdeckt. Am Walter-Eucken-Berufskolleg, am Berufskolleg Rhein Ruhr sowie am Berufskolleg WIPA wurde je ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet. Auch an der Freiherr-vom- Stein-Realschule wurde ein Schüler positiv getestet. Die insgesamt nun 21 betroffenen Kinder an dieser Schule wurden nach Abschluss einer Klassenfahrt diagnostiziert und gingen in Quarantäne, ohne die Schule zu betreten. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Freitag, 4. September, wurden 123 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 149 Abstriche genommen. Dazu kommen 156 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 40.312 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Freitag, 4. September, 1.042 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 630 Anrufe durchgestellt, von denen 629 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 3. September 2020 Zur Stärkung der Kulturbranche: Stadt kauft Kunstwerke von 17 Düsseldorfer Galerien an Kunstwerke werden Düsseldorfer Museen zur Verfügung gestellt/Corona-Pandemie und Einnahmeneinbruch als Anlass Der Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 2. September, beschlossen, Kunstwerke im Wert von 216.200 Euro zu kaufen und diese den Düsseldorfer Museen zur Verfügung zu stellen. Mit dem Ankauf soll gezielt die durch die Corona-Pandemie geschwächte Düsseldorfer Kulturbranche gestärkt werden. Aus diesem Grund werden die Ankäufe ausschließlich bei insgesamt 17 Düsseldorfer Galerien getätigt. Die Kunstwerke stammen von 22 Künstlern, darunter unter anderem Joanne Greenbaum, Matthias Wollgast, Robert Hartmann und Ann-Kristin Hamm. Nach dem erfolgten Ankauf gehen die Kunstwerke schließlich nach und nach in die Sammlung des Museums Kunstpalast, des Stadtmuseums, des Hetjens Museums sowie der Stiftung Schloss und Park Benrath über. ___________________________________________________________________________ 3. September 2020 Stickstoffdioxid-Belastung der Luft geht zurück Projekte des Luftreinhalteplanes für Düsseldorf greifen: Im ersten Halbjahr 2020 nur noch an der Merowingerstraße geringe Grenzwertüberschreitung Die Projekte des Luftreinhalteplanes Düsseldorf greifen. Dies zeigen die Luftmesswerte im Hinblick auf die Stickstoffdioxid-Belastung an den Messstellen in Düsseldorf im ersten Halbjahr 2020. Danach ergibt sich, dass nur noch an einer Messstelle, der auf der Merowingerstraße, der Grenzwert mit 41 Mikrogramm je Kubikmeter Luft (µg/m3) im Jahresmittel leicht überschritten wird. Dabei handelt es sich um die Straßenseite, auf der keine Umweltspur eingerichtet wurde. Bei allen anderen Messstationen und -punkten in Düsseldorf wird der Grenzwert dagegen eingehalten. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 wurden in Düsseldorf noch fünf Messstellen mit Grenzwertüberschreitungen des Jahresmittelwertes von 40 /m3 für Stickstoffdioxid (NO2) identifiziert: an der Corneliusstraße: 45 µg, 1. Halbjahr 2020: 37 µg an der Merowingerstraße: 47 µg, 1. Halbjahr 2020: 41 µg an der Bernburgerstraße: 41 µg, 1. Halbjahr 2020: 35 µg an der Ludenbergerstraße: 43 µg, 1. Halbjahr 2020: 39 µg und an der Kaiserstraße: 41 µg, 1. Halbjahr 2020: 35 µg. "Die deutliche Verbesserung der Luftwerte im ersten Halbjahr 2020 zeigt, dass die Projekte, auf die wir uns mit der Bezirksregierung und dem Umweltministerium des Landes für den Luftreinhalteplan verständigt haben, gut gewählt sind und wirken. Das ist ein Erfolg für den Schutz der Gesundheit der Menschen in Düsseldorf und besonders für die Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt", betont Oberbürgermeister Thomas Geisel. Grundlage der Auswertung für das erste Halbjahr 2020 sind die noch nicht abschließend validierten Messwerte des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW sowie Messpunkte, die von der Landeshauptstadt Düsseldorf selbst eingerichtet wurden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen jedoch, dass ein Halbjahreswert für NO2 einen guten Hinweis auf den endgültigen und maßgeblichen Jahresmittelwert liefert. Das Umweltamt erwartet, dass die Grenzwerte auch zum Jahresende weitgehend eingehalten werden. Für die Merowingerstraße werde der Grenzwert allenfalls knapp überschritten. Die günstige Entwicklung der Stickstoffdioxidbelastung wird dabei von verschiedenen Faktoren und Rahmenbedingungen beeinflusst. Faktoren für die Entwicklung der Luftqualität In erster Linie zu nennen sind die im Luftreinhalteplan aus im Februar 2019 festgeschriebenen Projekte. Seither wird an ihrer Umsetzung gearbeitet. Besonders hervorzuheben sind die Busflottenerneuerung der Rheinbahn, die Einführung der Umweltspuren, der Ausbau des Radwegenetzes sowie auch die Attraktivierung des Angebotes der Rheinbahn oder die Förderung der Elektromobilität. Hinzu kommt der kontinuierliche Fortschritt in der Flotte aller in Düsseldorf fahrenden Kraftfahrzeuge. Das heißt, der Anteil neuer schadstoffärmerer Fahrzeuge am Gesamtbestand nimmt zu, alte Wagen mit höherem Fahrstoffausstoß fallen weg. Das Wetter, insbesondere die Windverhältnisse, aber auch die Corona-Pandemie haben ebenfalls einen Einfluss auf die Luftbelastung. Einfluss der Corona-Pandemie Die Vorkehrungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben nach Einschätzung des Umweltamtes, insbesondere durch die Verringerung des Verkehrsaufkommens und darunter insbesondere die des Autoverkehrs, zu dem guten Ergebnis im ersten Halbjahr beigetragen. Es wird aber erwartet, dass dieser positive Effekt langfristiger anhält. Viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben gute Erfahrungen mit mobilem Arbeiten und Homeoffice-Lösungen gesammelt und werden auch nach Bewältigung der Pandemie solche Arbeitsformen weiterhin ermöglichen. Die Industrie- und Handelskammer hat aktuell eine Umfrage zum Homeoffice bei 20.000 Betrieben gestartet, die Ende August zu Ende gegangen ist. Diese wird weiteren Aufschluss darüber geben, wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer künftig mit dem Thema umgehen. Ebenso ist davon auszugehen, dass ein Umstieg auf das Fahrrad langfristig und dauerhaft beibehalten wird, da die neu hinzu gekommenen Radler die Vorzüge dieser innerstädtischen Mobilitätsform schätzen gelernt haben. Einfluss der Umweltspuren Der genaue Anteil der Umweltspuren am positiven Ergebnis des 1. Halbjahres 2020 lässt sich nicht ermitteln. Die Wirksamkeit der Umweltspuren wurde aber grundsätzlich gutachterlich bestätigt. Demnach liegt ihr Minderungspotenzial für Stickstoffdioxid auf der Prinz-Georg-Straße bei bis zu 2 µg/m³ und auf der Merowingerstraße bei bis zu 4 µg/m³. Auswirkung auf potenzielle Ausweichrouten Die Landeshauptstadt Düsseldorf und das Land Nordrhein-Westfalen haben auf Ausweichrouten lufthygienische Messungen mittels Passivsammlern aufgenommen. Die Ergebnisse der Halbjahresbilanz 2020 zeigen, dass keine der wichtigen Ausweichrouten von Grenzwertüberschreitungen für NO2 betroffen ist. Perspektive "Düsseldorf ist noch nicht am Ziel - aber auf einem sehr guten Weg. Wir werden uns auf den positiven Werten des ersten Halbjahres 2020 nicht ausruhen. Vielmehr werden wir die im Luftreinhalteplan festgesetzten Projekte weiter konsequent voran bringen. Darüber hinaus werden Radverkehr und Busse und Bahnen weiter gefördert", erklärt der Oberbürgermeister. ___________________________________________________________________________ 3. September 2020 City-Toilettenanlage in Hauptbahnhofsnähe geht Mitte September in Betrieb Amt für Gebäudemanagement hat auf Höhe der Friedrich-Ebert-Straße 54 eine behindertengerechte WC-Anlage aufgestellt Ab Mitte September können Personen in Bahnhofsnähe ein neues "stilles Örtchen" besuchen. Das Amt für Gebäudemanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf hat im Juli auf Höhe der Friedrich-Ebert-Straße 54 eine behindertengerechte City- Toilettenanlage aufgestellt. Letzte Rest- und Anschlussarbeiten laufen noch, sodass die neue öffentliche Toilettenanlage im Bereich der zentralen Bushaltestellen vor dem Hauptbahnhof in Kürze zur Verfügung steht. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 180.000 Euro. Die für das Amt für Gebäudemanagement zuständige Stadtkämmerin Dorothée Schneider ist erfreut: "Durch die Umsetzung der Maßnahme konnte an einem zentralen, hoch frequentierten Bereich der Stadt den Bürger*innen eine öffentliche Toilette zur Verfügung gestellt und das städtische Toilettennetz somit weiter verdichtet werden." Nur noch Rest- und Anschlussarbeiten bis Mitte September Bevor die eigentliche Aufstellung der Anlage erfolgen konnte, waren aufgrund der örtlichen Gegebenheiten des "Haltestellenbereichs am Hauptbahnhof" sorgfältige Planungen und Abstimmungen im Hinblick auf unterirdische Bauwerke und Versorgungsleitungen sowie eine Probeschachtung erforderlich. Nach Festlegung des konkreten Standortes wurden dann ab Mai dieses Jahres in einem Zeitraum von acht Wochen die erforderlichen Medienanschlüsse, das heißt Kanal-, Wasser- und Stromleitungen verlegt, die notwendigen Fundamentarbeiten durchgeführt und die Toilettenanlage aufgestellt. Gegenwärtig erfolgen noch letzte Rest- und Anschlussarbeiten. Die Inbetriebnahme der barrierefrei zugänglichen Toilettenanlage ist vom Amt für Gebäudemanagement für Anfang bis Mitte September vorgesehen. Toilettenanlage war Wunsch der Bürgerinnen und Bürger Die Aufstellung der Toilettenanlage ist ein Baustein zur Aufwertung der Friedrich- Ebert-Straße, bei dem es sich um ein Teil-Projekt des 2008 vom Rat der Stadt Düsseldorf beauftragten Entwicklungskonzeptes Innenstadt Süd-Ost (EKISO) handelt. Die Umsetzung und Finanzierung des Konzeptes erfolgen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein Ergebnis der intensiven Öffentlichkeitsbeteiligung war der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, im Umfeld des Hauptbahnhofs eine barrierefreie und kostenfreie Toilettenanlage zur Verfügung zu haben. In ihrer grünen Signalfarbe fügt sich die moderne Toilettenanlage gestalterisch in die bereits in der Friedrich-Ebert-Straße installierten Licht- und Radständerstelen ein. Diese flankieren die Gehwege auf beiden Seiten der Straße und weisen so den Weg in Richtung Innenstadt. Die Toilettenanlage ist Vandalismus hemmend; das bedeutet, dass die Einbauten wie zum Beispiel die Handwaschbecken so ausgewählt und befestigt werden, dass Beschädigungen möglichst erschwert werden. Das Stadtplanungsamt, das Amt für Verkehrsmanagement und das Amt für Gebäudemanagement waren in die Umsetzung des Projektes von Öffentlichkeitsbeteiligung, Städtebauförderung, Planung, bis hin zur Bauausführung involviert. ___________________________________________________________________________ 3. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 3. September Mit Stand Donnerstag, 3. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.707 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 101 (-3) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+1) auf Intensivstationen. 2.559 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 836 (+10) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 14,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurden keine neuen Fälle in Kitas und Schulen entdeckt. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Donnerstag, 3. September, wurden 141 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 170 Abstriche genommen. Dazu kommen 216 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 39.884 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Donnerstag, 3. September, 1.013 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 575 Anrufe durchgestellt, von denen 571 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 2. September 2020 Coronaschutz: Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet 37 Fahrgäste fielen auf/überwiegender Teil hält sich an Vorgaben Der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) kontrollierte auch am Dienstag, 1. September, gemeinsam mit Rheinbahn und Polizei in Fahrzeugen und an Haltestellen der Rheinbahn, ob alle Passagiere wie vorgeschrieben eine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. 37 Fahrgäste wurden aufgrund von Verstößen gegen die Maskenpflicht angezeigt. Bei weiteren Einsätzen im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes haben die OSD-Mitarbeiter bei zwei Betrieben erhebliche Mängel festgestellt. Kontrollen in der Rheinbahn Die Einsatzkräfte kontrollierten im Laufe des Abends 65 Fahrzeuge der Rheinbahn und verschiedene Haltestellen. 37 Fahrgäste fielen auf, da sie keine Mund-Nasen- Bedeckungen trugen. Gegen sie wurden Anzeigen aufgenommen. Zahlreiche Passagiere auf den oberirrdischen Rheinbahn-Haltestellen hatten Glück: Die OSD- Kräfte wiesen sie auf die Maskenpflicht hin, verzichteten aber auf Anzeigen. Der OSD zieht eine erste positive Bilanz: Der überwiegende Teil der Rheinbahnkunden hält sich an die Vorgaben der Maskenpflicht. Weitere Corona-Kontrollen In einem "Barber-Shop“ in Friedrichstadt stellte eine OSD-Streife fest, dass weder das Personal noch die Kunden Mund-Nasen-Bedeckungen trugen. Außerdem wurden die Kontaktlisten nicht richtig geführt. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde eingeleitet. Anwohner beschwerten sich über Gestank aus einem Restaurant in Flingern. Als Einsatzkräfte daraufhin den Betrieb kontrollierten, fielen ihnen neben einer defekten Abluftanlage auch zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung auf. In dem Restaurant gab es weder die vorgeschriebenen Desinfektionsmittel noch eine Raumskizze oder Kontaktlisten. Auch dort wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Außerhalb von Corona Der OSD führte mehrere Kontrollen auf dem Worringer Platz durch. In 24 Fällen wurden Platzverweise ausgesprochen, weil sich Menschen störend verhielten. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Dienstag, 1. September, 59 Einsätze, wovon 36 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 9.912 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 5.672 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Dienstag, 1. September, acht Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.180. ___________________________________________________________________________ 2. September 2020 Oberbürgermeister Thomas Geisel will ungeordnetes Abstellen von E- Scootern beenden Aktionsplan Altstadt der städtischen Tochter Connected Mobility GmbH und mehr Überwachung sollen Abhilfe schaffen Die teilweise behindernd abgestellten E-Scooter in der Altstadt sind für viele Menschen ein Ärgernis. Oberbürgermeister Thomas Geisel möchte diesen störenden und bisweilen gefährlichen Zustand zügig beenden und und fordert die Betreiber nachdrücklich zur Einhaltung der Auflagen auf. "Ich erwarte, dass unsachgemäß abgestellte Roller unverzüglich entfernt werden. Wir behalten uns ansonsten ausdrücklich vor, E-Scooter in solchen Fällen auf Kosten der Anbieter einsammeln zu lassen, wenn sich die Zustände nicht schnell bessern", betonte der Oberbürgermeister. Ergänzend möchte er einen Aktionsplan zur Verbesserung der Situation für die Altstadt von der neuen städtischen Tochter Connected Mobility GmbH (CMD) entwickeln lassen. In Düsseldorf gibt es aktuell drei Anbieter von E-Rollern: Tier, Lime und Bird. Anders als andere Städte setzt die Landeshauptstadt Düsseldorf nicht auf eine freiwillige Selbstverpflichtung der Anbieter, sondern erteilt Sondernutzungsgenehmigungen mit verbindlichen Auflagen, die die Betreiber unter anderem verpflichtet, für das ordnungsgemäße Abstellen der Roller zu sorgen. Die Sondernutzungsgenehmigung alleine reicht aber bisher nicht aus, das teilweise sehr störende und bisweilen gefährliche Parken durch die Nutzer der E-Scooter zu unterbinden. Neben der Ankündigung strengerer Kontrollen hat der Oberbürgermeister die neu gegründete Gesellschaft CMD gebeten, einen Aktionsplan für die Altstadt zur Lösung dieses Problems zu entwickeln. Die CMD hat in diesem Projekt die aktive koordinierende Rolle übernommen und auch den Austausch mit den E-Roller- Anbietern gesucht. Auf der Basis von Ortsbegehungen entwickelt die CMD zusammen mit dem Amt für Verkehrsmanagement gerade einen "Aktionsplan Altstadt". In einem ersten Schritt sind 20 potentielle Orte in der Altstadt gefunden worden, die als Abstellorte für die E-Scootern etabliert werden sollen. Diese Orte werden gegenwärtig auf ihre Eignung hin überprüft. Die CMD möchte aber auch zusätzlich die Potentiale der Digitalisierung in diesem Zusammenhang nutzen und hat darüber hinaus mit dem Amt für Verkehrsmanagement Konzepte zur Veränderung der Park- Verbotszonen sowie Geschwindigkeitsregulierungen in der Altstad für die E-Roller entwickelt. Ziel ist, dass Nutzer daran gehindert werden, ihre Roller an unerwünschten Stellen abzustellen oder verbotenes Gebiet zu befahren. Dies ist möglich, weil die E-Scooter ohnehin über einen GPS-Sender geortet werden können. Die CMD wird bei der Einführung des Projektes mit den Anwohnern und Unternehmen und Interessensgemeinschaften das Gespräch suchen, um die Ergebnisse weiter zu verbessern. Oberbürgermeister Thomas Geisel möchte kurzfristig in eine Testphase gehen. Die Anbieter der E-Roller begrüßen die Aktivität der CMD und Stadt und sind bereit, sich konstruktiv einzubringen. ___________________________________________________________________________ 2. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 2. September Mit Stand Mittwoch, 2. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.699 (+18) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 104 (-6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+1) auf Intensivstationen. 2.548 (+24) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 826 (-119) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 17,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurde kein neuer Fall in einer Kita entdeckt. An der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Flurstraße wurde eine Betreuungsperson positiv auf Covid-19 getestet, an der Katholischen Hauptschule Itterstraße und an der Freiherr-vom-Stein-Realschule wurde je ein Schüler positiv getestet. Die insgesamt nun 20 betroffenen Kinder an der Freiherr-vom-Stein- Realschule wurden nach Abschluss einer Klassenfahrt diagnostiziert und gingen in Quarantäne, ohne die Schule zu betreten. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Mittwoch, 2. September, wurden 153 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 176 Abstriche genommen. Dazu kommen 98 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 39.333 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Mittwoch, 2. September, 1.115 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 604 Anrufe durchgestellt, von denen 603 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Kfz-Zulassungsstelle stellt sich neu auf Neues Konzept für Arbeitsabläufe und Terminvereinbarungen/ Digitalisierung schreitet voran/Umbau bei laufendem Betrieb Die Kfz-Zulassungsstelle im Straßenverkehrsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf geht neue Wege: Ein neues Konzept für Arbeitsbereiche und -abläufe sowie mehr Digitalisierung und ein besseres System zur Terminvergabe sollen für alle Beteiligten deutliche Verbesserungen bringen. Obwohl die Zulassungsstelle in Düsseldorf hinsichtlich der Händlerzulassungen zu den schnellsten und effektivsten unter den deutschen Großstädten gehört, gibt es dort noch Potenziale. Der in der Vergangenheit besonders zu Stoßzeiten von Privatkunden oft geäußerten Kritik an den Abläufen und vor allem der Online- Terminvergabe soll nun mit räumlichen Veränderungen, Anpassungen der Arbeitsweisen und einem aktuellen Verfahren zur Terminvereinbarung begegnet werden. Ein neues Bürokonzept mit flexiblen Arbeitsplätzen und eine Trennung von gewerblichen und privaten Zulassungen sollen für effektivere Abläufe sorgen. Beteiligt an diesen Änderungen sind Experten aus den Niederlanden, die die Stadt auch bei weiteren Umorganisationen und dem Neubau des Technischen Verwaltungsgebäudes an der Moskauer Straße beraten. "Eine moderne Großstadt wie Düsseldorf braucht eine moderne Zulassungsstelle. Mit dem neuen Konzept erreichen wir Verbesserungen für alle Beteiligten, indem die Arbeitsplätze offener und freundlicher gestaltet werden und die Abläufe - besonders hinsichtlich der Online-Terminvergabe - auf eine neue Plattform gestellt werden", fasst Oberbürgermeister Thomas Geisel die Planungen zusammen. "Außerdem hat dieses Projekt Vorbildcharakter für die weiteren anstehenden Modernisierungen innerhalb der Stadtverwaltung." Die baulichen Änderungen in der Zulassungsstelle liegen hauptsächlich in einer neuen Aufteilung der Arbeitsflächen in einen Front-Office-Bereich für die Privatkunden und einen Back-Office-Bereich für die gewerblichen Zulassungen, die mittels Stell- und Schallschutzwänden offen und freundlich gestaltet werden. Da die Umbauarbeiten im laufenden Betrieb umgesetzt werden, kann es hier vorübergehend auch zu Einschränkungen kommen. "Ich freue mich auf diesen Schritt zu einer neuen und besseren Kfz-Zulassungsstelle mit einem modernen Gesicht und einem zeitgemäßen neuen Bürokonzept. Dies wird eine große Verbesserung sowohl für unsere Kunden als auch für unsere Mitarbeitenden sein", sagt Viktor Schneitler, Leiter des Straßenverkehrsamtes. Mit der Umsetzung eines neuen Raum- und Arbeitskonzeptes ist die Zulassungsstelle auch Vorreiter für andere Bereiche der Verwaltung, in denen Veränderungen geplant sind - wie beispielsweise dem Dienstleistungszentrum, dem Amt für Statistik und Wahlen und nicht zuletzt dem großen Verwaltungsneubau "Neues TVG" an der Moskauer Straße. Neue Terminvergabe und mehr Digitalisierung Das System der Online-Terminvergabe wird auf eine neue technische Grundlage gestellt und deutliche Verbesserungen im Ablauf und in der Verfügbarkeit freier Terminzeiten mit sich bringen. Insbesondere sollen mehr Termine zu Stoßzeiten angeboten werden, um den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger entgegenzukommen. Für weitere Entlastung wird eine vermehrte Digitalisierung sorgen: Im Bereich der Internet-Geschäftsvorfälle (IGV) soll die Beantragung des Internationalen Führerscheins zukünftig komplett online abgewickelt werden können und bei 5.400 Vorgängen jährlich zu einer spürbaren Zeitersparnis bei Bürgern und Verwaltung führen. Die Corona-Erfahrungen zeigen auch, dass weitere Leistungen digital angeboten werden müssen, um persönliche Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren. So wurde deutlich, dass die Verwaltung weitere Angebote für Rückmeldungen oder Beratungen vorhalten muss. Insbesondere sind derzeit daher neben der neuen Terminvergabe, dem Umbau im Straßenverkehrsamt und weiterer Online-Vorgänge auch Chatbots, intelligente Phonebots und kontaktlose Dokumentenabgabesysteme in Vorbereitung. Bei den gewerblichen Zulassungen, die mehr als die Hälfte der rund 200.000 Geschäftsvorfälle ausmachen, wird eine internetbasierte, intelligente 24/7 Annahme- und Abhollösung angestrebt, die zusätzlich im kommenden Jahr realisiert werden soll. Bei der Umorganisation in der Zulassungsstelle werden die Mitarbeitenden einbezogen, ihre Ideen aus fünf Workshops sind in die Planungen mit eingeflossen. Zurzeit finden die letzten Veranstaltungen mit den Change-Managern aus den Niederlanden statt. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 700.000 Euro. Die Umsetzung soll noch in diesem Jahr starten und bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein. Weiter im News-Archiv